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Ökonomen streiten über Verteilungsfrage

Seite 1 von 1510
neuester Beitrag: 29.08.15 00:18
eröffnet am: 04.11.12 14:16 von: permanent Anzahl Beiträge: 37730
neuester Beitrag: 29.08.15 00:18 von: learner Leser gesamt: 2901204
davon Heute: 301
bewertet mit 86 Sternen

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20752 Postings, 4297 Tage permanentÖkonomen streiten über Verteilungsfrage

 
  
    #1
86
04.11.12 14:16
Wirtschaftswissenschaften : Ökonomen streiten über Verteilungsfrage 13:15 Uhr Ökonomen streiten über Verteilungsfrage

Die Einkommensungleichheit destabilisiert die Volkswirtschaften, sind

... (automatisch gekürzt) ...

http://www.handelsblatt.com/politik/international/...age/7328592.html

Moderation
Moderator: ksu
Zeitpunkt: 06.10.14 08:32
Aktionen: Kürzung des Postings, Threadtitel trotzdem anzeigen
Kommentar: Urheberrechtsverletzung, ggf. Link-Einfügen nutzen
Original-Link: http://www.handelsblatt.com/politik/...gsfrage/7328592.html

 
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37704 Postings ausgeblendet.

10834 Postings, 1667 Tage zaphod42Schöne Analyse dreiklang

 
  
    #37706
28.08.15 18:40
Danke dafür. Ansonsten hört man ja nur Beschönigungen. Dabei muss jetzt sogar ein "Willkommensfest" unter Bundespolizeischutz durchgezogen werden.

Wie schrieb es heute der Diez in SPON: "Die Zeit des Augenzwinkerns ist vorbei [...]  Flüchtlinge willkommen." - Erster Satz stimmt Herr Diez, das System zieht nun harte Bandagen an (Mediales Dauerfeuer auf allen Kanälen, Leute werden wegen rechter Gesinnung entlassen, sogar wegen falschen Klamotten, Anklagen wegen Beileidigung der Bundeskanzlerin, Massenlösungen von Postings in Foren der Presse...).

Der letzte Satz dürfte sich unter dieser Voraussetzung edoch als Trugschluss erweisen...

Frage ist: Wann platzte der Knoten bzw. den Leuten der Kragen. Meiner Beobachtung nach als die Bundesregierung die Zahlen von 450.000 auf 800.000 hochschraubte. Jeder weiß dass es nicht dabei bleiben wird und das macht den Leute gehörig Angst. Angst erzeugt Panik und Gewalt, vor allem wenn man das Gefühl hat, die da oben haben weder Willen noch Konzepte was zu ändern.  

3504 Postings, 2477 Tage DreiklangSie behandeln die Syrer ja nicht gut

 
  
    #37707
28.08.15 18:58
Ich habe gar kein Problem mit den syrischen Flüchtlingen. Ich sage nur: So geht es nicht. Deutschland macht sich mit seinen "Verwaltungsproblemen" auch lächerlich. Alleine die Tatsache, dass es vor Gericht geht: Ja, bei 90% Balkanflüchtlingen sind die Gerichte auf Jahrzehnte(!) beschäftigt. Wir werden das Jahr 2015 asylrechtlich noch im Jahr 2023 abarbeiten. So etwas  macht Schweden NICHT.

Was nicht bei SPON durchging: Fragen zur optimalen Unterbringung von Flüchtlingen an geeigneten Orten, an denen mehr als nur Verwahrung angeboten wird. Fragen dazu, ob nicht Nordbayern mit seinen riesigen stillgelegten Kasernenflächen wesentliche Teile der Syrer aufnehmen könnte. Kapazitätsfragen, Organisation, siehe auch oben.

Was aber durchgehen würde: Die einfache Forderung: Zäune hoch! (Ohne die Syrienfrage speziell zu adressieren. (Passt zum Klischee des einfachen, d.h. "guten Nazis").

Am 23.08 kam  erstaunlicherweise doch noch ein böses Nazi-Posting durch:
...und kann von Glück sagen, dass die AFD derzeit komplett abgetaucht ist. Humanitäre Hilfe für Syrien / Irak ja, also ein entsprechendes Programm - aber dafür müssen wir uns von dem Asylrecht, wie wir es kannten, verabschieden.

Apropos Unterbringung: In Nordbayern stehen große ehemalige Kasernenanlagen der USA leer, da die dort stationierten Truppen abgezogen worden sind. Da könnte man Syrer/Iraker vernünftig unterbringen, bis andere Lösungen gefunden worden sind. Wenn man Flüchtlinge unbedingt "auf dem Land" unterbringen will: Es gibt es im Vogelsberg ganze Ortschaften, welche sich im Wesentlichen durch Leerstand auszeichnen.

Wie will man im gegenwärtigen Szenario durch den Winter kommen? Die Regierung fährt - wie üblich - "auf Sicht", das heißt planlos.


Und das geht nun nicht mehr, nachdem die UNO bereits Kritik geübt hat und sich diese Regierung (und ihre Claqueure)  nicht beim Dilettieren erwischen lassen will. Das ist ab jetzt nämlich OberNazi oder sogar Pack.  

10834 Postings, 1667 Tage zaphod42Das Problem

 
  
    #37708
28.08.15 19:10
wird auch mit BW-Kaserenen nicht zu lösen sein, soviel Kapazitäten gibt es nicht, vor allem wenn man die Zahlen auf nächstes Jahr fortschreibt. Jeder weiß dass es Weihnachten nicht vorbei sein wird, im Gegenteil.

Die Frage ist: Kann man für 1 Mio Leute + x + Familiennachzug auf die Schnelle Wohungen bereitstellen? Man kann nicht. 1945-49 lebten die Leute in Baracken und ehemaligen KZs, weil es keine Häuser gab. Lager oder neudeutsch "Hotspots" sind also eine Notwendigkeit.

Auch wird es nicht annähernd viele Arbeitsplätze geben. In Dänemark sind 10 Jahre nach Anerkennung noch immer 75% der Asylanten arbeitslos. Hochgerechnet auf unsere Zahlen mit deutschen Harz4-Sätzen rollt da eine gigantische Welle auf unser Sozialsystem zu.

Die Leute wissen das, andere wollen es nicht wahrhaben und versprechen jedem Neuankömmling  Integration und einen Arbeitsplatz. Man fasst es nicht.  

3504 Postings, 2477 Tage DreiklangNächster Versuch bei SPON

 
  
    #37709
28.08.15 19:33
.... Merkel und Steinmeier bleibt nichts erspart, doch wer a sagt muss auch b sagen

Tschechien schlägt Flüchtlingskorridor nach Dtl. vor
Aufgrund der Aussetzung des Dubliner Abkommens - eine "neue Situation", welche per se die Flüchtlingsfrage und das Hauptaufnahmeland in Europa faktisch festsetzt, schlägt die Tschechische Regierung einen Fluchtkorridor vor. Ich begrüße das, da es Klarheit sowohl über die Aufnahmeplanung als auch für die Sicherheit der Flüchtlinge auf dem Fluchtweg bringt und die unsägliche Schlepperkriminalität aushebeln könnte. (usw)...


Mal sehen, ob es dieser Beitrag nach SPON schafft. Nun, das mit dem "Begrüßen" ist keine Ironie. Denn wenn wir tatsächlich hier 10 Mio. Flüchtlinge aus Syrien hier aufnehmen (bei 25. Mio. Syrern wäre das ja noch die kleinere Zahl...)  - dann haben wir definitiv Anspruch auf internationale Hilfe und dann kann man Flüchtlingslager vernünftig planen, zusammen mit der UNO. (Ich bin übrigens selbst Flüchtlingsnachkomme und wie das "damals" zwei Jahre lang im Lager in Dänemark war...) Wie allerdings Europa dann aussehen wird, ist eine interessante Frage.

Abgesehen davon: Kann die Regierung jetzt überhaupt noch zurück? Sie hat Deutschland dazu bestimmt, das entscheidende Refugium für Syrienflüchtlinge zu sein bzw. zu werden. Kann man kaum noch rückabwickeln - ich wüsste nicht wie. Eventuell könnte Merkel zurücktreten.  

4410 Postings, 2219 Tage learnerAuf jeden Fall wundert man sich,

 
  
    #37710
28.08.15 20:07
wenn eigentlich belanglose Postings gemeldet werden.

Wenn Welterklärer dünnhäutig werden....
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Glücksbehindernde Überzeugung: "Ich verlange Gerechtigkeit und Fairness!"

14579 Postings, 3329 Tage Malko07Der Osten weltoffen?

 
  
    #37711
28.08.15 20:12
Johannes Staemmler ist Mitbegründer des Netzwerks 3te Generation Ostdeutschland und spricht über die Folgen des Wegzugs junger Ostdeutscher.
 

10834 Postings, 1667 Tage zaphod42Wenn Welterklärer dünnhäutig werden

 
  
    #37712
28.08.15 20:29
Das kapierst du nicht learner, da musst du noch viel lernen.

Nein, es war ein Test der Ariva-Mods, ich hab da was mit "st" am Laufen. Die Mods haben den Test nicht bestanden. Schwamm drüber, als Foren-Hitler erwarte ich da sowieso nix.  

10834 Postings, 1667 Tage zaphod42Wieso

 
  
    #37713
28.08.15 20:34
hacken eigentlich immer alle auf der Provinz im Osten rum? Berlin, NRW und Teile von Bayern sind genauso schlimm. Weil's so einfach ist mit der Küchenpsychologie und Hobbyanlaytiker sich leicht was blödes aus den Fingern saugen können? Die SZ wird auch immer mehr zur BILD. SPON und FAZ genauso.  
Angehängte Grafik:
fireshot_screen_capture__018_-...
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10834 Postings, 1667 Tage zaphod42Mal nebenbei

 
  
    #37714
28.08.15 20:36
Ost-Friesland ist das einzige Gebiet was absolut tolerant gegenüber Flüchtlingen ist. Wundert mich nicht, wenn man die Leute hier kennt. Schönen Gruß an AL.  

13677 Postings, 2639 Tage Fillorkillwenn man die Zahlen auf nächstes Jahr fortschreibt

 
  
    #37715
28.08.15 20:43
Wie jeder angesichts einer unzweideutigen historischen Evidenz weiss, lassen sich die Fluktuationen von Migration und Flüchtlingsströmen weder prognostizieren noch 'fortschreiben'. Ströme, die wie jeder weiss, eine Funktion interner Verhältnisse in den Herkunftsländern beschreiben und keine der Aufnahmepraxis in den Zielländern.

Die Michel tun jedoch so als sei letzteres der Fall, schreiben das Peak des Jahres 2015 unbeirrt in die Zukunft fort und schieben diese eigenwillige Trendverlängerung einer Aufnahmepraxis in die Schuhe, die dank linker Systemeliten nicht inhuman genug ausfalle. Suggeriert werden soll wider besseren Wissens, dass um so weniger Flüchtlinge und Migranten sich auf die Walz begeben würden, je härter sie angefasst werden.

Tatsächlich verbirgt der Michel hinter dieser nur scheinbar praktisch und 'konstruktiv' denkenden Oberfläche das Motiv, mittels angeblicher Mängel der Asylgesetzgebung sein durch Postmoderne, Globalisierung und Westbindung ramponiertes Selbstbewusstsein wieder kollektiv ins Recht zu setzen und so die kulturelle Uhr zurückzustellen zu einem romantisierten Gestern, in welchem auf sein notorisches Beleidigtsein und dem daraus logisch folgenden Auftrag, kurzen Prozess mit seinen Beleidigern zu machen, grosser Wert gelegt wird.

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'das ganze ist das unwahre'

10834 Postings, 1667 Tage zaphod42Dumm gelaufen

 
  
    #37716
28.08.15 20:59
Tja, wer den Antifanten ein Fest organisiert (wer hat's denn finanziert?), der darf sich nicht wundern wenn er von denen eine Ar..tritt bekommt... Das hatte sich die Elite so aber wohl nicht gedacht, dass das Bad in der Menge so ausgeht, man hatte wohl Dankbarkeit erwartet.
Heidenau: Auf dem Willkommensfest dominiert die Antifa - DIE WELT
Erst sollte das Willkommensfest in Heidenau verboten werden, dann fand es statt. Die meisten Flüchtlinge gingen auf Distanz. Nicht so die Antifa, die den Innenminister Sachsens einfach vom Hof jagte.
 

10834 Postings, 1667 Tage zaphod42Der Michel

 
  
    #37717
28.08.15 21:03
ist eben klüger als gedacht. Nicht so wie der fill, der ewige Bottom-Caller der Flüchtlingsproblematik. O-Ton fill im Februar: "Pegida ist tot".

Hoffnung ist nun mal kein guter Ratgeber, der kluge Michel baut vor. Ich habe noch nicht mal meine schlimmsten Zahlen genannt, die ich persönlich befürchte. Dann würde das Posting sicher wegen Fremdenhetze gelöscht werden. 1 Mio ist die offizielle Zahl bis Weihnachten. Wir wissen was von offiziellen Zahlen in diesem Zusammenhang zu halten ist.  

2065 Postings, 3615 Tage AriaariFriedliche Weltmacht?

 
  
    #37718
28.08.15 21:12
Die unangenehme Wahrheit über die USA in einer Grafik

Fakt ist: Das Land gibt mehr für seine Rüstungsindustrie aus, als die sieben nachfolgenden Länder in einer Aufstellung der Ausgaben zusammen, wie "The Intercept" berichtet.

http://www.huffingtonpost.de/2015/08/28/...ef=germany&ir=Germanyk  

3504 Postings, 2477 Tage Dreiklang#715 Das hofft die Raute auch

 
  
    #37719
1
28.08.15 21:20
Wie jeder angesichts einer unzweideutigen historischen Evidenz weiss, lassen sich die Fluktuationen von Migration und Flüchtlingsströmen weder prognostizieren noch 'fortschreiben'. Ströme, die wie jeder weiss, eine Funktion interner Verhältnisse in den Herkunftsländern beschreiben und keine der Aufnahmepraxis in den Zielländern. Dass die "Fluktuation" das Problem von selbst löst. Könnte ja zutreffen. Dann wäre Merkel mal wieder fein raus. Eventuell (wahrscheinlich) hofft man auf den "Zaun in Ungarn".

Und nun schlägt Tschechien vor, dass man die Balkanroute sowieso nicht mehr braucht sondern die Flüchtlinge direkt in Syrien oder den angrenzenden bisher aufnehmenden Staaten abholen kann. "Sie haben sich doch zu einer universalen Aufnahmepraxis syrischer Flüchtlinge erklärt, Herr Steinmeier. Was meinen Sie nun zu unserem Vorschlag" ?

"....Äh jaja, nun, immerhin, vielleicht, und dank des freiwilligen Engagements vieler Helfer" ....
Daiphong hatte darauf bereits hingewiesen, dass die bisherige Handhabe ausgesprochen laienhaft ist. Man drückt den Leuten Taschengeld in die Hand (Hartz4). Am besten noch auf dem Dorf mit ein paar hundert Einwohnern. Faktisch erwartet man, dass die Einwohner die Leute versorgen mit ihrer Infrastruktur. Das geht momentan erstaunlich gut. Fragt sich wie lange. Im Grunde nutzt der Staat die Freiwilligen aus. Die sollen das irgendwie machen - irgendwie müssen die Leute ja in die Stadt zum Einkaufen kommen ; eine Schule ist nicht vor Ort, wenn ja, was ist mit Deutschkursen ("können auch die Einwohner übernehmen"). Logistik bringt der Staat kaum mit - alles freiwillig. Es ist einfach dilettantisch -ein getreues Abbild unserer Regierung.

Gegen den Dilettantismus kann man aber nichts einwenden, das geht gar nicht. Im Übrigen hat Nordbayern tatsächlich riesige Flächen - derzeit wird in meiner Nähe ein Ami-Stützpunkt mit Stadtteilgröße abgerissen. Da hätten locker 15.000 Syrer untergebracht werden können. Das Kuriose ist nun - wir haben nicht einmal genügend Studentenwohnungen. Die Stadtplanung sieht dort Gartenanlagen vor :)

PS: Mein o.g. Beitrag kam bei SPON natürlich nicht durch. Die Nerven liegen blank, der Arsch geht auf Grundeis....  

10834 Postings, 1667 Tage zaphod42Warum

 
  
    #37720
28.08.15 21:24
postest du überhaupt noch bei SPON? Poste bei der Welt oder der Zeit. Bei letzter wird auch die Hälfte gelöscht, aber probieren kann man es ja.  

10834 Postings, 1667 Tage zaphod42Der Stefan Aust

 
  
    #37721
28.08.15 21:27
postet als Herausgeber auch bei der Welt, bei SPON geht der wohl nicht mehr. Ist sowieso ein linkes Käseblatt geworden, seit Aust weg ist.  

4410 Postings, 2219 Tage learnerNur Kleingeister glauben, dass

 
  
    #37722
28.08.15 21:36
sie ausgerlernt haben.  
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Glücksbehindernde Überzeugung: "Ich verlange Gerechtigkeit und Fairness!"

13677 Postings, 2639 Tage Fillorkillo.g. Beitrag kam bei SPON natürlich nicht durch

 
  
    #37723
1
28.08.15 21:41
Die deutsche Neoconpresse hat bemerkenswerte Probleme nicht nur mit ihren eigenen ungelösten Widersprüchen, sondern mit westlichen Fundamentals wie der Diskursfreiheit überhaupt. Was nicht ohne unfreiwillige Komik ist, weil man sich ja gerade als Auftragsnehmer dieser Fundamentals sieht und diese auswärts, in angeblichen Diktaturen prorussischen Typs, auch gerne einklagt. Dass man jedoch selbst ideolologisch einer stalinistischen Herkunft entspringt zeigt indes die (absurde) Hoffnung, dass der so unaushaltbare Dissens gemassregelt, marginalisiert und totgeschwiegen nicht existieren möge.  
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'das ganze ist das unwahre'

10834 Postings, 1667 Tage zaphod42Und?

 
  
    #37724
1
28.08.15 21:43
Was hat der werte Herr aus der Story gelernt?

z.b. dass man keine vorschnellen Vermutungen über die Motive einer einem unsympathischen Person äußern sollte? Weil vielleicht doch ganz anders ist als man sich in seinem Hass vorstellt?

Na?  

10834 Postings, 1667 Tage zaphod42zeigt indes die (absurde) Hoffnung

 
  
    #37725
28.08.15 21:50
Dass der Schuss nach hinten losging und weiter nach hinten losgeht scheint in Redaktionsstuben angekommen zu sein.

Das ist indes nicht das Verdienst Pegidas et al sondern der Putinisten und vorher der Eurokritiker. Die Erosion des Respekts vor den Systemmedien läßt sich leicht bis 2013 zurückverfolgen.

Damit einhergehend erodiert auch immer mehr der Respekt vor den etablierten Politikern. Und derer vor ihrem Volk. Der "Pack"-Spruch von Gabriel war dann die komplette Kapitulation.

Respekt ist die einzige Währung der Mächtigen. Wer seinen Untertanen/Untergebene keinen Respekt zeigt bekommt auch keinen zurück. Das ist dann der Anfang vom Ende der Macht. Und dann steht der Kaiser ohne Kleidung da, denn er ist handlungsunfähig.

Die Quittung kommt dann bei der nächsten Wahl.  

13677 Postings, 2639 Tage Fillorkill"Pegida ist tot".

 
  
    #37726
28.08.15 21:56
Diese Einschätzung hatte ich bereits, auch hier, korrigiert. Und zwar, weil euer völkischer Aufstand natürlich in Verbindung mit der deutschen Hegemoniepolitik in der Eurozone - für euch Michel nichts als Appeasement, was eure Radikalisierung deutlich unterstreicht - gelesen werden muss. Denn damit emanzipiert sich Deutschland als ganzes in regressivster Weise vom 'Vasallentum', als welches die Westanbindung schon immer völkisch übersetzt wurde. Und setzt damit seine Neigung  zu einschlägig bekannten und offenbar nur zwangsweise unterbrochenen Sonderwegen fort.  
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'das ganze ist das unwahre'

3504 Postings, 2477 Tage DreiklangWo ist der sportliche Ehrgeiz?

 
  
    #37727
28.08.15 21:57
Die Welt schreibt konsequent neoliberal - mehr neoliberal geht gar nicht, da ist der Spiegel noch pluralistischer , die WELT ist das direkte Verlautbarungsorgan des Kanzleramts.  1h nach Veröffentlichung eines Beitrags sind 286 Kommentare da - alles das selbe, alles voll  Kontra. Immer. Wenn es nach den Meinungsbild in den Foren geht, müsste die SPD eig. bei der nächsten BT-Wahl unter 3% notieren.

Also: Beim Spiegel geht es darum irgendwie da reinzukommen - ich schätze, ohne die Editor-Funktion wären da genauso 286 Beiträge volle Kanne Gegenwind. Je sachlich-analytischer der Beitrag, um so schlechter die Prognose. Bei der GriechenKriese habe ich allerdings die ELA Schiene "Varoufakis faket und läuft auf ELA" konsequent wie "Carthago esse delendam" geritten und das hatte auch einen "Impact", denn vorher hatte es geheißen: Sind ja gar keine echten Kredite, is ja nur "ELA" und die Leute hatten das wirklich geglaubt. Nachher nich mehr....

Dass man jedoch selbst ideolologisch einer stalinistischen Herkunft entspringt zeigt indes die (absurde) Hoffnung, dass der so unaushaltbare Dissens gemassregelt, marginalisiert und totgeschwiegen nicht existieren möge.

Das repressive Element muss schon sein... Die schwedischen Zeitungen "Dagens Nyheter" und "Svenska Dagbladet" hatten früher - bis vor 2 Jahren - schöne Foren, besser als die deutschen Online-Zeitungen. Alles weg. Es gab bis vor kurzem auch Themenbeiträge mit mehreren Teilnehmern - Aufnahme eines pluralen Meinungsbildes. Auch weg. Je weniger Diskurs, umso besser. Perfekt gereinigt und auf Linie gebracht. In Norwegen gehts aber - empfehle ich VG.NO - da geht es noch durchaus kräftig zur Sache.

Zum Spiegel:
Es ist einfach unterhaltsam. Popcorn kaufen, knusperknusper. Ich sehe ja, wie der Beitrag in meinem internen Profil erscheint - dann weg ist - dann wieder erscheint - usw. ("Man arbeitet noch dran") - man versucht herauszufinden, ob der Beitrag doch möglicherweise "nützlich" ist. Die selektive ProSyrien-Schiene hat natürlich einen Hintergedanken - oder mehrere - also zwischen den Zeilen zu lesen - nämlich eine konstruktive Diskussion. Und vor der haben sie große Angst. Weil sie nichts Konstruktives vorzuweisen haben und an die Macht und Kraft der Raute glauben. (Irgendwann nicht mehr, aber dann....)


 

7624 Postings, 635 Tage GalearisPegida II nicht, du wirst di no wundern...

 
  
    #37728
28.08.15 22:29

10834 Postings, 1667 Tage zaphod42Popcorn kaufen

 
  
    #37729
28.08.15 22:52
Der durchschnittliche Mod ist ein unterbezahlter Studi, der macht sich da keinen Kopp. Erscheinen, weg, erscheinen, weg ist wohl systembedingt durch Fehler in der Datenbank-Synconisation. Was nützt es einen Artikel zu elaborieren wenn der nicht gepostet wird.

Der SPON ist komplett auf Linie, allerdings sieht man nicht was da gelöscht wird. Bei Welt und ZEIT sieht man es, es gibt Artikel da ist jedes zweite Posting weg.

Ok, manches wird grenzwertig sein. Tatsache ist aber auch, dass Polemik und Beleidigung von links NICHT gelöscht wird. Da offenbart sich dann Ross und Reiter.

ME sind jedoch Welt und Zeit noch am offensten gegenüber rechten Postings wie deinen. Diskussion findest du aber nirgendwo. Da ist Ariva trotz aller Hirnis hier noch am spannensten.  

4410 Postings, 2219 Tage learnerIm Bereich der Unterstellung bin

 
  
    #37730
29.08.15 00:18
ich im Gegensatz zum Meister ein Waisenknabe und wer hier in diesem Forum seit Jahren andere anpöbelt sollte mal sein ehrlich mit sich selbst werden und was für sein Seelenheil tun. Freide sei mit Dir!
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Glücksbehindernde Überzeugung: "Ich verlange Gerechtigkeit und Fairness!"

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