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Ökonomen streiten über Verteilungsfrage

Seite 1 von 3092
neuester Beitrag: 22.10.17 11:58
eröffnet am: 04.11.12 14:16 von: permanent Anzahl Beiträge: 77300
neuester Beitrag: 22.10.17 11:58 von: learner Leser gesamt: 7681570
davon Heute: 6297
bewertet mit 100 Sternen

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20752 Postings, 5082 Tage permanentÖkonomen streiten über Verteilungsfrage

 
  
    #1
100
04.11.12 14:16

Wirtschaftswissenschaften : Ökonomen streiten über Verteilungsfrage 13:15 Uhr Ökonomen streiten über Verteilungsfrage

Die Einkommensungleichheit destabilisiert die Volkswirtschaften, sind

... (automatisch gekürzt) ...

http://www.handelsblatt.com/politik/international/...age/7328592.html
Moderation
Moderator: ksu
Zeitpunkt: 06.10.14 08:32
Aktionen: Kürzung des Beitrages, Threadtitel trotzdem anzeigen
Kommentar: Urheberrechtsverletzung, ggf. Link-Einfügen nutzen
Original-Link: http://www.handelsblatt.com/politik/...gsfrage/7328592.html

 

 
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77274 Postings ausgeblendet.

28699 Postings, 3424 Tage Fillorkillist die PVV stärkste Partei

 
  
    #77276
2
21.10.17 21:33
Natürlich sind das nur die üblichen Fakenews. Tasächlich ist die PVV eine kleine Ein Mann Partei, die wie das deutsche Pendant eine Minderheit von roundabout 13 % abbildet - die allerdings wie für das Milieu typisch beansprucht, 'das Volk' zu sein. Diesen 13 % stehen in den Niederlanden gut 30% Links-Grüne entgegen.  
Angehängte Grafik:
infografik_8531_ergebnis_der_parlamentswahl_i....jpg (verkleinert auf 53%) vergrößern
infografik_8531_ergebnis_der_parlamentswahl_i....jpg

5413 Postings, 3004 Tage learnerIst natürlich logischer, wenn jeder Jeck

 
  
    #77277
4
21.10.17 22:08
seine Parzelle zu einem Nationalstaat machen kann. Da fällt es mir schwer von Fortschritt zu sprechen.

Das was die Briten wollen und nun auch die Katalanen, oder die Polen, Ungarn usw. ist Rosinenpickerei.

Man möchte alle Vorteile einer starken Gemeinschaft, aber wenn es darum geht auch mal eine Gegenleistung zu bringen die einem abnötigt über den eigenen Schatten zu springen möchte man der Gemeinschaft den Rücken kehren und pocht auf eine Souveränität, die zu Kompromissen nicht fähig ist.

Die Katalanen sind nichts ohne ein wohlmeinendes Spanien und auch Europa. So wie es für jedes andere Land auch gilt, dass man positive Beziehungen braucht.  

11278 Postings, 3263 Tage daiphongder Tagesspiegel liest hier mit

 
  
    #77278
21.10.17 22:11
hab ich erst gestern zu Schlumis "Berlin kaputt, Justiz kapuut" gepostet - heute schon Schlagzeile:

"Schwarzfahrer überrollen Berliner Justiz
Immer mehr Strafanzeigen wegen Beförderungserschleichung werfen die Frage auf, ob das Delikt noch Straftatbestand sein kann - oder besser Zugänge als Tickets kontrolliert würden.
Die Berliner Justiz hat in diesem Jahr mit so viel Schwarzfahrern zu tun wie noch nie. Bis Ende September dieses Jahres hat die S-Bahn mit rund 35.000 bereits so viele Strafanzeigen erstattet wie im gesamten Vorjahr. Die BVG meldete im selben Zeitraum mehr als 8.000 Schwarzfahrer bei Polizei und Staatsanwaltschaft. Während die Quote der Passagiere ohne oder mit ungültigem Ticket gegenüber den Vorjahren weiter leicht sinkt,...."  

438 Postings, 57 Tage Shlomo SilbersteinMan möchte alle Vorteile einer starken

 
  
    #77279
1
22.10.17 01:29
Als Liberaler gesteht ich Menschen und Völkern zu, für sich zum Schluss zu kommen dass die Nachteile fehlender Souveränität und zentraler Steuerung die Vorteile von EU-Handelsverträgen überwiegen.

Dass die Deutschen - quasi die einzigen der reichen EU-Nationen, die von Europa noch richtig wirtschaftlich profitieren - das naturgemäß anders sehen, berechtigt sie nicht, den Stab über andere zu brechen.

Wenn andere Völker ihren berechtigten Unmut in Wahlen - oder radikaler: in Separationsbestrebungen - artiklulieren so ist das für einen Demokraten (der auch learner oder fill ist) zu akzeptieren. Will man das nicht sollte man ein Gegenangebot machen, z.b. die EU reformieren. Doch diesbezüglich ist nur Fehlanzeige angebracht.

Über Separationen jammern alleine hilft halt nicht, solange es noch Demokratie in Europa gibt. Verständlich dass es einige gibt, die das abschaffen wollen. Mit der Meinungsfreiheit fängt man auch in Deutschland schon mal an.  

 

438 Postings, 57 Tage Shlomo Silbersteinder Tagesspiegel liest hier mit

 
  
    #77280
1
22.10.17 01:38
Die Intention des Artikels bleibt unklar. Soll Schwarzfahren nicht mehr als Betrug bestraft werden? Sondern straffrei werden? Weil die Justiz überlastet ist? Was kommt als nächstes? Taschen- und Ladendiebstahl straffrei? Leichte Körperverletzung? Die Folge ist ein Berlin noch mehr außer Rand und Band als jetzt schon.

Wäre nicht der umgekehrte Weg besser, nämlich mehr Personal in der Justiz einstellen? Oder die Ursachen der Verbrechen bekämpfen indem man Mehrfachstraftäter abschiebt? Oder ist das für RRG zuviel verlangt weil man heimlich mit Kleinkrimminellen und Dealern sympathisiert? Zumindest solange man nicht selbst als Opfer betroffen ist sondern billig seinen Joint bekommt?

Berlin ist am Ende und das ist auch gut so. War neulich auch der Inhalt eines Gespräches von meinereiner. Der Bekannte fährt wie ich nicht mehr nach Berlin weil es schlicht zu dreckig und zu unsicher geworden ist. Für andere Leute wird berlin dagegen immer mehr zum Magneten. Wir in de Provinz sind Berlin sehr dankbar dafür.  

28699 Postings, 3424 Tage FillorkillAls Liberaler gesteht ich Menschen und Völkern zu

 
  
    #77281
22.10.17 01:55
Der Separatismus - Nordirland, Schottland, Katalonien - wendet sich ja gerade nicht gegen die EU, zu der man sich sowohl als Idee wie als praktischem Konstrukt geradezu proaktiv bekennt. Insofern stehen die als Referenz für die EU-Feinde nicht wirklich zur Verfügung. Davon abgesehen hat der Separatismus grundsätzlich ein Legitimationsproblem, weil er in all diesen Regionen bestenfalls nur marginale Mehrheiten, die morgen schon wieder kippen können, hinter sich bringen kann. Der Brexit zeigt, dass man so die Spaltung einer Gesellschaften in Verlaufsform bringt, ohne je ein sicheres Fundament erhalten zu können. Existentielle Entscheidungen mit 51:49 erfolgreich durchzufechten ist nicht möglich, denn die unterlegene Minderheit wird nicht aufgeben - eben deshalb agiert May auch wie gelähmt in den Austrittsverhandlungen.    

28699 Postings, 3424 Tage Fillorkillnoch die graphik dazu

 
  
    #77282
22.10.17 02:34
 
Angehängte Grafik:
dmae2cyuiaedhlf.jpg (verkleinert auf 76%) vergrößern
dmae2cyuiaedhlf.jpg

11278 Postings, 3263 Tage daiphongBrexit ist nicht Separatismus

 
  
    #77283
2
22.10.17 03:56
Keine Nation muss unbedingt in der EU sein, entweder bietet sie eher erkennbare Vorteile, oder eben nicht. Dazu muss auch die EU an ihren großen Mängeln arbeiten. Etwa wie man das großvolumigen gegenseitigen Absaugen bzw. Vollpumpen der nationalen Arbeitsmärkte abbaut. Wie man die schweren innereuropäischen und weltweiten Auswüchsen des freien Kapital- und Kreditmarkts dämpft. Wie man den ansteigenden Immigrationsdruck von Außereuropa abbremst, oder mit sehr großen humanitären Katastrophen anderswo umgeht. Unter diesen Themen, auch unter der Unübersichtlichkeit und Unbeweglichkeit der EU, leidet Großbritannien, daran ist allerdings nicht unbedingt immer nur die EU schuld.

Anders sieht es bei den Regionen in den Nationen  aus - denn die sind historisch in jeder Hinsicht, ökonomisch und kulturell um viele Dimensionen enger miteinander verzahnt. Keine Region würde es so ohne die anderen geben, der Separatismus wäre für beide Seiten eine schwere Amputation mit kaum zu überblickenden Folgen, und erheblichem Revanchismus.

Mit der EU ist die Illusion entstanden, es gäbe plötzlich für alle bessergestellten Regionen einen billigen Ausstieg aus den inneren Zusammenhängen der Nation - und obendrauf  den ganz großen Steuervorteil. Man erklärt die Nation einfach zum Faschismus, Franco, Adolf, und zum faulen Schmarotzer und sich selbst zur verfolgten Unschuld - und schon hätte man problemfreie eine kleine feine, und alles Unglück und aller Ärger wäre dann nur auf der anderen Seite. Diese dummdreiste Mentalität sollte die EU natürlich nicht unterstützen, und auch sonst niemand. Unterstützen kann die EU nur, dass es in den Nationen faire Autonomieregelungen gibt.

Ein Europa der Regionen als Mini-Nationen liegt nur im Interesse jener EU-Zentristen, die entgegen der EU-Verträge die Nationen in einem EU-Superstaat auflösen und zu Provinzen herabsetzen wollen nach dem Modell USA oder Russland, vielleicht auch Indien oder Brasilien - für Europäer sind diese Modelle alle reichlich uninteressant.
Ganz im Gegenteil müssen die vielen europäischen Nationen bei aller ökonomischen und kulturellen Offenheit weiterhin langsam, gut gesichert und sehr rücksichtsvoll als gute Nachbarschaften zusammenwachsen, untereinander und auch mit dem Rest der Welt - das ist das hochmoderne bürgerliche Grundmodell, das Europa heute der Welt zu bieten hat.

(implizit antiimperialistisch, antifaschistisch, antikommunistisch, antireligionsstaatlich. Großbritannien ist da natürlich immer dabei, so oder so)  

11278 Postings, 3263 Tage daiphongShlomo, falls die das Thema überfordert,

 
  
    #77284
1
22.10.17 04:13
fasse ich es für dich gerne nochmal schriftlich zusammen - nach Aurich komme dafür nicht extra, weil mir dort alles viel zu dreckig und zu primitiv geworden ist. Aber für andere Leute scheint sowas ja ein Magnet zu sein.

Es gibt in Berlin kaum mehr Schwarzfahrer, weil im Gegensatz zu früher sehr viel kontrolliert wird, aber ständig steigend eine sehr große Anzahl gerichtliche Strafverfahren noch zusätzlich zur Fangprämie von immerhin 60.- . Gleichzeitig klagt die Justiz über Überlastung.

Was liegt näher, als die einzelne Schwarzfahrt im ÖPNV - in Berlin meist wegen abgelaufener Trägerkarten und Schülerausweise, verlegter Tickets und überzogener Kurzstrecken - als Straftatbestand abzuschaffen, und nur eine Serie vor Gericht zu ahnden?

ok, das war jetzt wirklich schwierig.  

11278 Postings, 3263 Tage daiphongder link fehlt zu #80

 
  
    #77285
22.10.17 04:15

438 Postings, 57 Tage Shlomo SilbersteinExistentielle Entscheidungen mit 51:49 erfolgreich

 
  
    #77286
1
22.10.17 07:39
Eine ignorante Regierung vorausgesetzt ist selbst mit 80:20 deren Entscheidung nicht anzufechten, Siehe Merkels Masseneinwanderung.

Was den Briten hoch anzurechnen ist, ist ihr Respekt vor demokratischen Entscheidungen. 51:59 ist nicht 49:51. Was in Deutschland niedergequatscht würde, wird durch umgesetzt. Es gibt noch Länder wo die Regierung das Volk respektiert.

Würden die Schotten aus GB austreten wollen, hätten sie auch das sicher respektiert. Bislang ist die Leiber der Schotten zur EU aber nicht so groß, dass sich dafür dort eine Mehrheit findet.
 

438 Postings, 57 Tage Shlomo Silbersteindai

 
  
    #77287
1
22.10.17 07:50
Ich war das letzte Mal vor 10 Jahren in Aurich, hab mir aber sagen lassen, dass es dort nicht dreckig ist. Die Zahl der Taschendiebe und U-Bahn-Schwarzfahrer ist auch nicht nennenswert. Und frische Nordseeluft haben sie. Nicht so ein Mief und schlechte Laune wie in Berlin. Allerdings gehen die Mädels dort seit 3 Jahren auch nicht mehr Nachts allein durch die Parks.

Schwarzfahren erst im Bonusheftchen sammeln, dann vor Gericht? Dolle Ideen habt ihr Berliner! Ich hätte das auch gerne mit Steuerhinterziehung, Ladendiebstahl und einfacher Körperverletzung. Erst bei 5 x jemandem auf die Fre....e hauen gibt's ne Strafe, ab 10x gibt's einmal Verprügeln auf's Haus.

Das mit dem Schwarzfahren würde sich auch gut für Touristen wie mich machen. Ich könnte einfach Schwarz fahren, mehr als 5 x werden die mich  in einer Woche schon nicht erwischen.

Insgesamt ein Modell, was wir ins Strafgesetzbuch aufnehmen sollten. Blöd für die Opfer aber gut für die Justiz.

Über Aurich lacht die Sonne, über RRG-Berlin die ganze Welt....  

438 Postings, 57 Tage Shlomo SilbersteinSchön dass man mit dem Thema Europa

 
  
    #77288
1
22.10.17 09:00
wieder Wahlen gewinnen kann. Ich erinnere mich an meine Jugend, als der Thema Europa bei Wahlen ein NoGo war, damit lockte ein Politiker nicht mal Opa  hinterm Ofen hervor.

Alles richtig gemacht, EU und Domina Merkel. Den Leuten liegt Europa so sehr am Herzen wie nie zuvor.

"Der 63-jährige Unternehmer und ehemalige Finanzminister Babis erklärte sich nach Schließung der Wahllokale zum Sieger. Unter seinen Führung werde die künftige tschechische Regierung eine harte Gangart gegenüber der EU einlegen: "Wir sind bereit, in Brüssel für unsere Interessen zu kämpfen", sagte Babis, der auch als "tschechischer Trump" tituliert wird. Im Wahlkampf hatte er sich gegen den Euro und gegen Einwanderung ausgesprochen."

http://www.tagesspiegel.de/politik/...klarer-wahlsieger/20485790.html  

438 Postings, 57 Tage Shlomo Silbersteinfok hat mal wieder "Ahnung"

 
  
    #77289
1
22.10.17 10:42
Diesmal: Die NL-Parteien

Wenn fok sich auskennen würde, hätte er gewußt, dass die VVD von Mark Rutte zwar wirtschaftsliberal, aber nationalistisch und einwanderungskritisch ist.  https://de.wikipedia.org/wiki/Volkspartij_voor_Vrijheid_en_Democratie

VVD = CSU
PVV = AfD
CDA = CDU

vereinfacht ausgedrückt.

Somit kommen wir in NL auf 35% rechtskonservative Wähler und nicht auf 13%.

Und was ich ausdrücken wollte: Der Trend ist in Europa klar nach rechts, und zwar AUCH in den westlichen Ländern. Dort gibt es aber bereits wahlentscheidend viele Migranten mit Staatsangehörigkeit, die "das Schimmste verhindern", weil hauptsächlich links wählend. Insbesonderne in Benelux und Frankreich ist das der Fall. Osteuropa hat eine Wahlerschaft die homogener ist und vor allem: Aufmerksam beobachtet hat, was zur Zeit in deutschen Städten passiert. Sie will diese Entwicklung NICHT in ihrem Hinterhof.

Aus Fehlern anderer zu lernen ist nicht rückständig, sondern klug.  
Angehängte Grafik:
infografik_8531_ergebnis_der_parlamentswahl_i....jpg (verkleinert auf 53%) vergrößern
infografik_8531_ergebnis_der_parlamentswahl_i....jpg

1154 Postings, 1646 Tage gnomonAus Fehlern anderer

 
  
    #77290
22.10.17 10:58
zu lernen ist nicht rückständig sondern kug.

gleiches sollte auch für eigene fehler gelten, es hätte helfen können
nicht dort zu landen wo man gelandet ist.  

41 Postings, 16 Tage Emilia StivaliBullshit zur EZB im Spiegel

 
  
    #77291
1
22.10.17 11:02
...Gerechtfertigt ist die Kritik [an der EZB], weil die akute Wirtschaftskrise längst vorbei ist, die EZB aber im Krisenmodus verharrt. Die US-Notenbank Fed ist längst weiter...

...Andererseits... kann die EZB kaum anders handeln. Nach wie vor ist die Eurozone eine unvollständige Währungsunion [???]. Deshalb hat die Eurozone viele Jahre Stagnation hinter sich. Erst seit Kurzem verzeichnen die Statistiker Wachstum auf breiter Front. Bei vielen Bürgern ist davon allerdings noch nicht viel angekommen. Würde die EZB jetzt rasch die Zinsen anheben, wäre die nächste Wirtschaftskrise nahe [???].

www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/a-1174041.html

Fakt bleibt: Die Eurozone ist wirtschaftlich eine Fehlgeburt. Nach anfänglichem Überschwang infolge Neuverschuldung hat sich südlich der Alpen Stagnation und teils sogar verkappte Depression breit gemacht. Mit irgendwelchen EZB-"Programmen" lassen sich die strukturellen Probleme nicht lösen. Der Euro muss weg. Die EZB wird dann ebenfalls überflüssig. Wenn aber einer wie Draghi die EZB leitet, will er natürlich den Euro um jeden Preis retten, weil ihm sein EZB-Pöstchen (Hemd) wichtiger ist als die Wohlfahrt von über 400 Millionen Menschen (Hose) in der EU.
 

438 Postings, 57 Tage Shlomo Silbersteingleiches sollte auch für eigene fehler gelten

 
  
    #77292
22.10.17 11:05
Kann ich daraus entnehmen, dass du aus den ständigen Sperrung wegen Provokation und Unterstellung in meine Richtung etwas gelernt hat?

Würde sowohl mich als auch Mod'in st freuen. Die hätte dann in Zukunft weniger zu tun.  

438 Postings, 57 Tage Shlomo SilbersteinDie EZB fährt ebenso ein "Programm"

 
  
    #77293
22.10.17 11:07
wie die Schwimmbewegungen eines Ertrinkenden im weiten Ozean ein "Programm gegen den Untergang" sind.

Das Ende ist unausweichlich, es wird lediglich hinausgezögert. Mehr ist dazu nicht mehr zu sagen.  

41 Postings, 16 Tage Emilia StivaliGut

 
  
    #77294
1
22.10.17 11:09
das auch noch mal von der Küstenwacht zu hören.  

28699 Postings, 3424 Tage FillorkillMit der EU ist die Illusion entstanden

 
  
    #77295
1
22.10.17 11:13
Der Grund dafür, sich als Europa zusammenzuschliessen, besteht natürlich nicht in Überwindung der 'Kleinstaaterei', denn eben dies war die historische Aufgabe der Nation. Der Grund besteht vielmehr im Aufbau einer fundamentalen Solidarität unter allen Europäern, die die gewaltträchtige Geschichte ihrer Konkurrenz gegeneinander ersetzen sollte. Bettelarme Regionen neben solchen, die nicht mehr wissen wohin mit all den Überschüssen, sollten einer Angleichung von Lebensverhältnissen wie Lebenschancen weichen.

Das Primat als Wirtschaftsunion, das Konzept einer nach aussen geschlossenen Freihandelszone mit Schaffung einer einheitlichen Währung und Steuergesetzgebung sowie der Freizügigkeit für Kapital und Arbeit müssen jedoch den Vorteil der ökonomisch starken Regionen potenzieren und die Gegensätze zwischen arm und reich vertiefen, solange keine kompensatorische Sozialpolitik entgegengesetzt wird.

Diesen zweiten Teil, die Sozialunion, erfolgreich verhindert zu haben ist speziell das grosse Verdienst Deutschlands, das mit seinem sehr erfolgreichen 'Beggar thy Neighbour' Modell
richtungsweisend in Europa wurde (ein irrer Witz dabei, dass ausgerechnet die Michel sich in Umkehrung der Tatsachen als Löhnemann Europas aufführen). Damit ist ein grundlegender Widerspruch zur europäischen Idee in der Welt, denn logischerweise - jedem Überschuss muss ein identisches Defizit eines anderen gegenüber stehen - kann es nicht jedem Nachbarn gelingen, sich an seinen Nachbarn gesund zu stossen.

Es ist ebenso massgeblich das Verdienst Deutschlands, diesen Widerspruch nochmals gehebelt zu haben durch Aufnahme nahezu des gesamten Ostblocks in die EU, von Gesellschaften, die in keiner Hinsicht europafähig waren und es weiterhin nicht sind. Konsequenz der Idee, auf die Weise aus der inferioren Rolle gegenüber den US herauszuwachsen und als geostrategischer Global Player gleichzuziehen ist, dass die EU nun zur Hälfte aus europafeindlichen Nationen besteht - mit Vetorecht.

 

28699 Postings, 3424 Tage Fillorkillfok hat mal wieder "Ahnung"

 
  
    #77296
22.10.17 11:21
Die CDA ist eine calvinistische Partei, die sich in der Mitte verortet. 'Linksgrün' sind Groenlinks (sic), Sozialisten und Demokraten, die zusammen auf gut 30% kommen. Die klassischen Sozialdemokraten sind da noch nicht mal mitgezählt. .  

11278 Postings, 3263 Tage daiphongwar also doch zu schwierig

 
  
    #77297
22.10.17 11:21
Dann läuft das auf 300.-  bis 900.- erhöhtes Beförderungsentgeld + zunächst mal 1 Woche RRG-Knast - schade.  

1154 Postings, 1646 Tage gnomondie oststaaten

 
  
    #77298
1
22.10.17 11:27
sind keine traditionellen einwanderungsländer, demnach sind  ängste und ablehnung in der bevölkerung nach anderen gesichtspunkten zu beurteilen, als dies im routinierten westen der fall ist. des weiteren sind eingeschränkte finanzielle möglichkeiten, und nicht vorhandene  administrative und strukturelle infrastruktur, die notwendig wäre eine signifikannte zuwanderung zu absorbieren, die hauptgründe für die zuehmend fremdenfeindliche politk.

aber wie man sieht neigen manche dazu, in ihrer fanatisierten verblendung  impotenz als klugheit zu deuten, ohne darüber je einen gedanken zu verlieren, dass sie trotz aller klugheit kinderlos bleiben und aussterben werden.  

1154 Postings, 1646 Tage gnomonunterstellung, provokation

 
  
    #77299
22.10.17 11:49
unterliegen, soferne aussergerichtlich, subjektiver interpretation. es bleibt jedem eingeweihten beobachter überlassen, ob die bezeichnung "afd propagandist" für einen afd propagandisten
als unterstellung gelten kann. habe gesehen dass ich dafür sogar gesperrt war, hmm was soll man dazu sagen, es ist wie es ist, da kann man halt nichts machen.  

5413 Postings, 3004 Tage learnerEin netter Artikel aus der Zeit,

 
  
    #77300
22.10.17 11:58
mit einfachen Beispielen dargestellt, was unter anderem in Deutschland nicht so gut läuft.
"Der dauerhaft hohe Leistungsbilanzüberschuss ist nicht gut ? nicht einmal für die Deutschen selbst. Für ein paar Jahre schadet er nicht. Aber wenn das Land über lange Zeit erheblich mehr exportiert, als es importiert, dann kann das für deutsche Anleger übel ausgehen. Gut möglich, dass am Ende deutsches Geld im großen Stil vernichtet wird."
Oder:"Die Mehrwertsteuer ist ungerecht, weil sie sich nicht danach richtet, wie leistungsfähig derjenige ist, der sie bezahlt. Gutverdiener zahlen für einen Becher Joghurt genauso viel Steuer wie Hartz-IV-Empfänger. Weil arme Menschen einen größeren Anteil ihres Einkommens für Konsum ausgeben, zahlen sie relativ zu ihrem Einkommen deutlich mehr Mehrwertsteuer als Gutverdiener.
https://www.google.de/...FggoMAM&usg=AOvVaw0X2HPRGDW0G2uChAihYaj5

Hier bei Aria hatte ich heute auch ein Interview gehört wo ein Professor feststellte, dass sich die Geburtenrate seit 1964 halbiert hat, die Kinderarmut jedoch im gleichen Zeitraum zugenommen hat.

Und unsere Politiker faseln von Gerechtigkeit ohne irgend ein Schamgefühl!
 

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