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Ökonomen streiten über Verteilungsfrage

Seite 1 von 2609
neuester Beitrag: 22.01.17 16:46
eröffnet am: 04.11.12 14:16 von: permanent Anzahl Beiträge: 65224
neuester Beitrag: 22.01.17 16:46 von: Fillorkill Leser gesamt: 5184311
davon Heute: 2188
bewertet mit 96 Sternen

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20752 Postings, 4809 Tage permanentÖkonomen streiten über Verteilungsfrage

 
  
    #1
96
04.11.12 14:16

Wirtschaftswissenschaften : Ökonomen streiten über Verteilungsfrage 13:15 Uhr Ökonomen streiten über Verteilungsfrage

Die Einkommensungleichheit destabilisiert die Volkswirtschaften, sind

... (automatisch gekürzt) ...

http://www.handelsblatt.com/politik/international/...age/7328592.html
Moderation
Moderator: ksu
Zeitpunkt: 06.10.14 08:32
Aktionen: Kürzung des Beitrages, Threadtitel trotzdem anzeigen
Kommentar: Urheberrechtsverletzung, ggf. Link-Einfügen nutzen
Original-Link: http://www.handelsblatt.com/politik/...gsfrage/7328592.html

 

 
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65198 Postings ausgeblendet.

5126 Postings, 2731 Tage learnerWahre Worte!

 
  
    #65200
2
22.01.17 11:00
"Rodriks Ansicht nach wäre es wichtig gewesen, über die Schuldenkrise als gemeinsame Krise der EU zu sprechen. Nicht als Krise von Griechenland, Spanien, Portugal oder Irland. Stattdessen seien der ?fleißige Deutsche und Nordeuropäer gegen faule und verschwenderische Südeuropäer? ausgespielt worden."

http://www.businessinsider.de/...-dem-naechsten-grossen-crash-2016-11  

490 Postings, 854 Tage ibrikönnte das Wort zu Sonntag sein..

 
  
    #65201
2
22.01.17 11:02
"Donald Trump hat ohne verhaspeln den Eid geleistet, aber unsere Kiddies wollen partout nicht mit ihm dealen. Heiko bietet Trump seine Hilfe bei Social Media an. Nobel! Jäger krallt sich an seinem Amtssessel fest, und Siggi kriegt Tuchfühlung von der Antifa ...
Also diese Art von Demokratie, wo sich die Wähler mehrheitlich frecherweise gegen alle Empfehlungen der Empfehlungsbeauftragten entscheiden wie neulich in den USA, die lehnen die Freunde des mindestens 11-minütigen rhythmischen Parteitagsklatschens eigentlich kategorisch ab!

Aber um das Schlimmste zu verhindern, werden im Sekundentakt Ratschläge, Ermahnungen und Belehrungen über den Großen Teich gejagt. Schließlich hat dieser Trump nicht die geringsten Erfahrungen, wie man all seine politischen Ideale verrät und dabei trotzdem blöd in jede Kamera grinsen kann. Er weiß nicht, wie es sich anfühlt, von einer Frau politisch enteiert zu werden und versteht bei Vorträgen etwa von einer Claudia Roth nur Bahnhof oder Central Station, würde es ihm jemand ins Englische übersetzen. Dieser Donald Trump hat ja noch nicht mal eine Wahl verloren!

http://www.tichyseinblick.de/kolumnen/blackbox/...leicht-verwechseln/

Der stillose, flegelig-prollige Trump, der Parvenü hat dem Establishment nicht die Hand gereicht, sondern dem Volk versprochen, dem Establishment die Macht zu nehmen und dem Volk zurückzugeben.

UND noch schlimmer:
Noch ein Spruch in den ÖR ,von unserem netten Herrn Gabriel auf die Zusammenkunft der Rääächtspopulisten ;"Patriotismus ist nationalsozialistisches Gedankengut. Wir wollen unsere Werte und unsere Verfassung bewahren, die uns unsere Eltern nach 1945 geschenkt haben!"..

Wusste nicht das auf der ganzen Welt "nationalsozialistisches Gedankengut" mit zum normalen Leben gehört...

"Die" haben Angst dass der "Trumpvirus" auch in "Old and dark Germany"
massenweise die "Wahlbürger" befällt und "Sie" schon im September 2017 abgewählt werden
...
Die Klappe sollte man eigentlich schon halten wenn es einem mehr nützt als schadet!
Gilt übrigends auch für einen Präsidenten Trump !!!! aber der lernt es auch noch ;-)



 

9991 Postings, 3064 Tage musicus1na ja Anti, der aussenminister könnte durch

 
  
    #65202
1
22.01.17 11:05
den kongress fallen   reps und demokraten  sammeln sich schon.....  und  es sind erst 20  members bestätigt, rest  offen.....  

24239 Postings, 3151 Tage Fillorkillprotektionismus

 
  
    #65203
3
22.01.17 11:10
Sein primärer Denkfehler findet sich natürlich in der Figur des 'Nullsummenspiels', also in der kontrafaktischen Annahme, der Austausch entscheidender Variablen in einer Gleichung würde ihr Ergebnis nicht tangieren. Tatsächlich ist der auf diesem Globus zu beobachtende Reichtum logisch notwendig eine Funktion der Weise, ihn zu produzieren und zirkulieren zu lassen. Er existiert nur in und mit dieser Funktion, durch Rückabwicklung der Funktion würde er selbst rückabgewickelt anstatt als disponible Masse zur 'fairen' Umverteilung verfügbar zu sein.

Wer protektioniert schneidet sich also kein grösseres Stuck aus dem Kuchen, sondern schreddert den Kuchen selbst und leitet kraft Aktion-Reaktion eine globale Abwärtsspirale ein, in der jeder Mitspieler immer weniger von einem immer kleiner werdenden Kuchen verfrühstücken kann - mit der einzig verbleibenden Hoffnung, nicht ans Ende der Hühnerleiter durchgereicht zu werden. Wie sowas endet, kann jeder im Geschichtsbuch unter dem Eintrag 'Grosse Depression' nachlesen. Der einzige Zugewinn ist ein ideeller, nämlich die Option auf ein heroisches Leben in beinharten Zeiten zu ergattern.  
-----------
stand your ground

47775 Postings, 4644 Tage Anti LemmingKooperationsvertrag zwischen libyscher Armee

 
  
    #65204
3
22.01.17 11:12
(General Haftar) und Russland:

www.rfi.fr/afrique/...eration-militaire-russie-haftar-bientot-vigueur

En Libye, la première phase de l'accord de coopération militaire signé entre et les Russes et les forces de l'est libyen dirigées par le maréchal Khalifa Haftar est imminente. Il s'agit de formations de cette armée qui commenceront dans les prochains jours. Ce développement fait suite aux multiples entretiens qui ont eu lieu mercredi 11 janvier entre l'homme fort de l'est libyen et le ministre russe de la Défense ainsi que le chef de l'état-major de l'armée russe.  

47775 Postings, 4644 Tage Anti Lemming# 200 - Gemeinschaftshaftung für Individualschuld?

 
  
    #65205
3
22.01.17 11:26
"...wäre es wichtig gewesen, über die Schuldenkrise als gemeinsame Krise der EU zu sprechen. Nicht als Krise von Griechenland, Spanien, Portugal oder Irland."

Da jedes Land in der EU - eigenverantwortlich - eine eigene Haushaltspolitik führt und führen darf, wäre es töricht, von einer "Krise der EU" zu sprechen, wenn ein Land infolge von Politikfehlern und Misswirtschaft (in Spanien z. B. haltlose Immobilienspekulation) im Schuldensumpf versackt.

Die EU hat bekanntlich keine gemeinsame Wirtschaftsregierung. Dies wird ihr - und dem Euro - auch auf lange Sicht das Genick brechen. Denn das eine solche nachträglich noch eingeführt wird, ist erst recht utopisch. Die PIIGS haben durch Haushaltführung nach eigenem Gusto Privilegien, die sich nicht für ein "EU-Diktat" hergeben werden. Und wozu sonst betreibt Draghi Euro-QE? Er will damit - unter Umgehung von Masstricht - die fiskal über die Stränge schlagenden PIIGS auf Kosten Kerneuropas entschulden. Damit wird er aber zugleich den Euro beerdigen. Mann sollte ihm im Grunde dankbar sein ;-)  

44623 Postings, 6296 Tage KickyKommentar Dann helfe uns Gott

 
  
    #65206
22.01.17 11:44
http://www.faz.net/aktuell/politik/...um-vorbild-werden-14718122.html
Trumps Antrittsrede
..."Das interventionsmüde Amerika wählte sich einen Präsidenten, der nun das eigene Land vom ?Establishment? befreien und die Macht an das angeblich entrechtete und enteignete Volk zurückgeben will. Er hätte auch von der ?herrschenden Klasse? sprechen können. Wer den Terminator Trump über das bisherige Amerika reden hörte, konnte glauben, er beschreibe einen autoritär regierten ?failed state? irgendwo in Afrika oder Asien, in dem eine ?kleine Gruppe in der Hauptstadt? sich auf Kosten des Volkes bereichert und die Bürger in die Verelendung getrieben habe. Trump zeichnete in seiner Inaugurationsrede, die als ?philosophisch? angekündigt worden war, ein Bild des Schreckens von seinem Land, in dem verrostete Fabriken wie Grabsteine von einer verantwortungslosen, ja geradezu verbrecherischen Wirtschafts- und Handelspolitik kündeten und dessen Jugend in einem ?Blutbad? versinke...."

es ist unvermeidlich dass man bei seinem Populismus an Hitler denken muss, der ja auch die Massen mobilisierte wie auch Göbbels !  

6940 Postings, 1845 Tage Zanoni1#203 ...ich wäre gespannt auf Deine Reaktion,

 
  
    #65207
3
22.01.17 11:55
falls Dich die Realität da nun in den nächsten Jahren eines besseren belehren sollte XD

"....Denkfehler findet sich natürlich in der Figur des 'Nullsummenspiels', also in der kontrafaktischen Annahme, der Austausch entscheidender Variablen in einer Gleichung würde ihr Ergebnis nicht tangieren."

Ein bekannter und als grundsätzliches Prinzip auch richtiger Einwand, den ich ja immer gewissen Versuchen, aus unvollständig verstandenen saldenmechanischen Prinzipien Konjunkturtheorien aufzustellen, entgegen gehalten habe. (freut mich aber zu sehen, dass dann offenbar doch der ein oder andere Gedanke hängen geblieben ist!)

Man muss natürlich schon genau schauen (bzw. die übergeordneten Zusammenhänge und Wechselwirkungen im Blick haben), ob sich Änderungen an einzelnen Positionen der Bilanz denn auch 1:1 im Ergebnis der Bilanz verwirklichen können, oder ob sich durch die Veränderung der einzelnen Position auch andere Positionen ändern, so dass es am Ende zu einem anderen bilanziellen Ergebnis führt.
Bei möglichen negativen Wirkungen auf die Außenhandelsbilanz handelt es sich dabei übrigens gerade um eines der typischen Problemfelder, die man bei den Wechselwirkungen besonders im Auge haben sollte.

Bei den zumindest angedachten Trumponomics (ob sie denn auch genau so kommen, wird man  abwarten müssen) sehe ich dann verschiedene Maßnahmen, die bei der Gleichung dazu geeignet sind, tatsächlich alle(!) Größen positiv zu beeinflussen.
Was, wenn es denn tatsächlich gelingen sollte, wohl für manche Ideologen der größtmögliche Alptraum zu sein scheint. XD

Und der Treppenwitz wäre dann, dass eine wirtschaftlich erfolgreiche und gesunde USA für die Welt ein wichtiger Stabilitätsanker abgeben und letztlich allen zu Gute kommen dürfte.
Deutschland müsste dann ggf. sehen, wie es manche dadurch kurzfristig erstmal entstehende Nachteile vielleicht kompensieren könnte. Für andere westliche Industrieländer wie z.B. Japan, könnten die Trumponomics indessen auch kurzfristig Vorteile bringen  (für die Abenomics könnten sich die Trumponomics sogar geradezu als große Rettung erweisen.)

Die Dinge sind in der Beurteilung dann doch komplizierter, als man es sich vielleicht machen möchte

 

44623 Postings, 6296 Tage KickyMerz zu Freihandelsabkommen Ludwig-Erhard-Gipfel

 
  
    #65208
1
22.01.17 11:56
Wir werden es noch sehr bedauern..Im Rahmen des Ludwig-Erhard-Gipfels am Tegernsee sprach der ehemalige CDU-Spitzenpolitiker Friedrich Merz über TTIP und Trump.......ja es gibt ihn noch,

http://www.businessinsider.de/...rz-rechnet-mit-deutschland-ab-2017-1
..."Ein Beispiel könnten wir uns an einem bestimmten Land nehmen, das wir gar nicht genau im Auge behalten haben, weil wir zu sehr mit unseren eigenen Problemen beschäftigt waren: China. Denn während wir uns auf kleine Details konzentrieren und auch Amerika den Fokus auf viele kleinteilige innenpolitische Themen legt, zieht China an uns vorbei, so Merz. Das Stichwort: RCEP.
RCEP steht für Regional Comprehensive Economic Partnership ? ein transpazifisches Handelsabkommen, das nicht etwa von Amerika ausgeht, sondern von China.
?Wenn es denn zustande kommt, dann wird es rund 30 Prozent des globalen BIPs umfassen, und rund 50 Prozent der Weltbevölkerung.?.."

http://www.theeuropean.de/the-european/11628-ludwig-erhard-gipfel-2017
"...Unter den Rednern finden sich der FDP-Bundesvorsitzende Christian Lindner, Gerd Müller (CSU), Bundesminister für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, Ilse Aigner (CSU), bayerische Staatsministerin für Wirtschaft und Medien, Energie und Technologie, Frank-Jürgen Weise, Vorstandsvorsitzender der Bundesagentur für Arbeit und Leiter des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge ebenso wie der heutige ?Freiheitspreis der Medien 2017?und ehemalige CDU-Politiker Friedrich Merz und Ex-Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer. Impulsvorträge und Podien wagen den Blick auf das Bundestagswahljahr 2017 und diskutieren die aktuellen Entwiicklungen..."
Kardinal Marx erhält den ?Freiheitspreis der Medien 2017? den letztes Jahr Gorbatschow erhielt
 

44623 Postings, 6296 Tage KickyFriedrich Merz Blackrock Deutschland

 
  
    #65209
4
22.01.17 11:58

6940 Postings, 1845 Tage Zanoni1Ja, ...er hätte sicher

 
  
    #65210
1
22.01.17 12:06
einen guten Finanz- oder Wirtschaftsminister abgegben.  

44623 Postings, 6296 Tage KickyEine Eskalationsspirale droht

 
  
    #65211
1
22.01.17 12:07

6940 Postings, 1845 Tage Zanoni1Spiked fragt, Whats scarier than Trump?

 
  
    #65212
2
22.01.17 12:08
und antwortet: "The elite revolt against him"

So today?s the day. Any minute now Donald J Trump will be sworn in as the 45th president of the United States of America. Hair Force One is about to land. And it will be a historic moment. Not because Trump is the saviour of the ?forgotten? men and women of America, as he put it outside the Lincoln Memorial last night. Nor because he?s some sort of white-supremacist counter-revolutionary about to awake an army of goose-stepping pussy grabbers, as his more vociferous critics would have it. But because, in plumping for Trump, the electorate dealt a blow to technocracy, to a narrow, elitist status quo, to a caste of people who openly revile them, and who are now in open revolt against them.

The word ?unprecedented? is chucked around a lot in relation to Trump. And indeed he is. Not only has he crashed like a tangerine wrecking-ball through the modern political consensus, he?s potentially the first president-elect to be sworn in while the question of whether he wanted to be president is still an open one. In spite of his colossal ego, its likely he never thought he would win; many still think this was a publicity stunt for Trump TV gone horribly, horribly wrong. That?s why there?s a postmodern feel to it, an air of unreality. While Obama cultivated his coastal luvvie persona, appearing like a Daily Show pundit turned president, Trump is more of a Kardashian. And his 3am tweets now break the internet on a daily basis.

But what?s also ?unprecedented?, and far more destructive, is the reaction to him. Ever since Trump arrived on the political scene commentators have chided him for breaking ?democratic norms? ? from his spreading of ?birther? conspiracy theories about Obama to his threat to lock up Hillary. But the American elite, in a post-vote fit of pique, has decided to break the biggest democratic norm of them all: respecting the result of a freely held election. Because there?s another word that has been flung at Trump in the days approaching his inauguration: ?illegitimate?. And this isn?t just being uttered by trustifarian protesters, due to descend on Washington en masse in a tantrum-like demo against democracy. It?s being uttered by broadsheet commentators and respected political leaders.

The liberal-left and Republican Never Trumpers are effectively siding with the CIA against a democratically elected president. Their fury is startling. ?Saying that the election was tainted isn?t a smear or a wild conspiracy theory; it?s simply the truth?, writes Paul Krugman in the New York Times, declaring Trump ?illegitimate? in a self-touting ?act of patriotism?. Fellow columnist Charles Blow dialled up the literary drama, telling Trump ?You will wear that scarlet ?I? on your tan chest for as long as you sit in the White House?. (Apparently, in this version of Hawthorne?s classic tale, Trump is the wayward woman and the media are the moralising Puritans.) What we?re seeing here is an alliance between anti-democrats and sections of the secret state. And some on the hill are already talking up impeachment.

There are plenty of reasons to criticise Trump. He?s an authoritarian and a charlatan. The fact that we?ve ended up with this accidental president shows the depth of anti-elite feeling in the US, and the lack of viable alternatives. But the anti-Trump plotting is not about principled disagreement, let alone concern about Russian meddling: the US elites screech when Trump talks about deporting two million migrants, but looked the other way when Obama deported two-and-a-half million; they talked non-stop of Trump?s gropey exploits, but cried foul when he threw the Clintons? dirty laundry back at them. Having been unseated by the fly-over rubes they?d long ruled in spite of, they are in a fight for their own survival. And they?re willing to fight dirty.

In the congressmen boycotting the inauguration, in the celebrities railing against Trump at award shows and on social media, you glimpse a group of people who act and think like an aristocracy. In rendering Trump illegitimate, they are really refusing to confer their legitimacy on him. Who do they think they are? In a democracy, it is the demos who confers legitimacy, who lends leaders their power. If there?s one positive thing about President Trump, it?s that his election has revealed just how detached, anti-democratic ? how ?illegitimate? ? the American elite is.

http://www.spiked-online.com/newsite/article/...im/19349#.WISFhX3ZI6t  

47775 Postings, 4644 Tage Anti LemmingUS-Establishment wird Trump mMn durch

 
  
    #65213
22.01.17 12:27

47775 Postings, 4644 Tage Anti Lemming#209 - Die ganzen Goldman-Säcke in den Regierungen

 
  
    #65214
2
22.01.17 12:35
kehren nach Ablauf ihrer Amtszeit zu Goldman zurück, siehe auch Barroso, der bereits zu EU-Zeiten enge Kontakte zu Goldman pflegte:

http://diepresse.com/home/ausland/eu/5092523/...takt-zu-Goldman-Sachs

Würde mich nicht wundern, wenn auch Draghi, nachdem er den Euro versenkt hat, zu Goldman zurück kehrt ("mission accomplished").

Es gibt wohl kein Parlament in der westlichen Welt, in das Goldman seine Geldtentakel nicht tief versenkt hat.

Wenn einer wie Merz zu Blackrock geht, läuft es auf dasselbe hinaus. Blackrock und Goldman sind die Spitze des Wallstreet-Konglomerats.  

44623 Postings, 6296 Tage Kickyit is the demos who confers legitimacy, ?

 
  
    #65215
22.01.17 12:38
500000 auf dem Womens March  
"..Die Metro der Hauptstadt war vom Ansturm überfordert. Voll besetzte Züge standen in Stationen und in den Tunneln dazwischen herum, unter anderem deswegen, weil die Perrons gewisser Stationen voller Leute waren, so dass es zu gefährlich war, die Züge zu bewegen. Die von Krisen geplagte Metro ? schwindende Einnahmen bei steigenden Kosten ? musste punktuell darauf verzichten, Fahrgeld zu kassieren, da das Gedränge an den Ausgängen gefährliche Ausmasse annahm...Rednerinnen und Redner an verschiedenen Orten ? etwa der Filmemacher Michael Moore in Washington und die politisch aufsteigende Senatorin Elizabeth Warren in Boston ? forderten eine Erneuerung und Verjüngung der Demokratischen Partei und an deren Spitze. ..."
https://www.nzz.ch/international/...r-frauen-auf-washington-ld.141133

wir leben in spannenden Zeiten  ...wie schon musicus andeutete....  

44623 Postings, 6296 Tage KickyKenneth Rogoff: The Trump Deficit

 
  
    #65216
2
22.01.17 12:45
"  CAMBRIDGE ?.....
The fact is that whenever one party has firm control of government, it has a powerful incentive to borrow to finance its priorities, knowing that it won?t necessarily be the one to foot the bill. So expect US President-elect Donald Trump?s administration, conservative or not, to make aggressive use of budget deficits to fund its priorities for taxes and spending....If a Trump presidency does entail massive borrowing ? along with faster growth and higher inflation ? a sharp rise in global interest rates could easily follow, putting massive pressure on weak points around the world (for example, Italian public borrowing) and on corporate borrowing in emerging markets Many countries will benefit from US growth (if Trump does not simultaneously erect trade barriers). But anyone counting on interest rates staying low because conservative governments are averse to deficits needs a history lesson."  

5126 Postings, 2731 Tage learnerWenn Deutschland und andere

 
  
    #65217
3
22.01.17 13:08
Überschussländer nicht wirklich ernsthaft prüfen, wem man sein Geld leiht, trägt man eine Mitschuld. Wäre es denn unmöglich gewesen zu sehen, dass in Spanien eine Immobilienblase entstanden ist, in der man Geld investiert?

Kann man so tun, als ob man keine Ahnung davon hat, was es bedeutet wenn ein Land wie Griechenland einen extremen Beamtenapparat hat und über dies hinaus höhere Ausgaben für sein Militär bestreitet?

Lieber verhöckert man teure U-Boote mit Hermesbürgschaften und setzt den säumigen Schulder nach seiner Insolvenz so unter Druck, dass dessen Volkswirtschaft für mindestens eine Dekade am Arsch ist.

Warum das dann kein europäisches Problem sein soll, wenn Deutschland 60% seine Exporte in diese tätigt an Länder, deren Ökonomien als Defizitökonomien zu bezeichnen sind, ist mir schleierhaft!

Ich möchte den Politiker und den Konzern sehen, der seinen Bürger/Arbeitnehmer mitteilt, dass es leider keine Arbeit mehr gibt, da man nach eingehender Prüfung seinen Kunden keinen Kredit mehr zur Verfügung stellen möchte.  

47775 Postings, 4644 Tage Anti LemmingZanoni # 212

 
  
    #65218
22.01.17 13:09
Revolutionen von Rechts, wie Trump sie anstrebt, haben sich meist als Rohrkrepierer entpuppt (siehe Adolfs "Drittes Reich").  

47775 Postings, 4644 Tage Anti Lemming# 217

 
  
    #65219
22.01.17 13:11
"Wäre es denn unmöglich gewesen zu sehen, dass in Spanien eine Immobilienblase entstanden ist, in der man Geld investiert?"

Es ist Aufgabe Spaniens, Immobilienblasen zu unterbinden, solange es über eine eigene Wirtschaftsregierung verfügt.  

3898 Postings, 2989 Tage DreiklangDie vergurkte Rede von Donald Trump

 
  
    #65220
3
22.01.17 13:17
Ja, die Inaugurationsrede war vergurkt. Die Rede enthielt keine Information, bzw. nur die Information, dass Trump an seinem Wahlkampf "festhält". Das ist per se besser als nichts, denn Politiker neigen dazu, ihre bereits getätigten Aussagen zu "vergessen" bzw. im Falle unserer "allgemein geschätzten Bundeskanzlerin" in das exakte Gegenteil zu verdrehen ("Ich beuge die Verfassung wie sie mir gefällt, auch wenn mein mein Geschwätz von vorgestern dann als verfassungsfeindlich erscheinen muss"). Trump ist also immerhin besser als Merkel, aber nicht viel besser.

Was in der Rede fehlte, war jedwede Form von Dialektik : "einerseits, andererseits",  und damit ein wenigstens formales Angebot an die Wahl-Verlierer. Das Angebot hätte vergiftet sein können - "ja, es war nicht  alles schlecht, aber vieles wurde schlecht gemacht und das Ergebnis war schlecht" - aber ein vergiftetes Angebot wäre das angemessene Angebot auf die Clinton-Fans gewesen. Also: In freundlicher Form dem Wahlverlierer noch eine reintreten. Jeder (bezahlte) Redenschreiber hätte Trump eine solche Rede konzipieren können : eine präsidiale Rede, "die auch Versöhnliches enthielt" - und dennoch hätte das Clinton-Lager nachher noch verbiesterter geguckt als es ohnehin der Fall war. (Abgesehen davon hatte Trump bei der Aufzählung seiner Vorgänger Reagan doch glatt vergessen...)

Die Rede war harmlos: Sie enthielt kein "was" und "wie". Die Rede erzählte nur, dass Trump mit allem irgendwie unzufrieden ist, " und dass das hier und jetzt aufhören wird". Das ist ein Vakuum. Beispiel Obamacare : "Was" genau gefällt ihm an Obamacare nicht und "wie" will er es ändern? Fehlanzeige, da ist nichts.

Wenn er islamischen Terrorismus auslöschen will  - Was soll geändert werden? Das Verhältnis zu bisherigen islamischen Partnern: z.B. Saudi-Arabien? Und das Verhältnis zu bisherigen "Feinden", die aber als Bündnispartner gegen ISIS in Frage kommen? Und wie soll es geändert werden - durch eine konzertierte militärische Aktion mehrerer Partner (USA, Europa inkl. Russland)?  Da ist nichts erkennbar außer: "Mir passt das alles irgendwie nicht".

Was allerdings europäische Reaktionen - vor allem die unserer Hauptstadt-Kanzlerin und unserer Hauptstadt-Presse - anbetrifft, so kann man nur raten, den Ball flachzuhalten - gerade auch wegen der Ungewissheit und Unbestimmtheit.

 

6940 Postings, 1845 Tage Zanoni1Al #219

 
  
    #65221
2
22.01.17 13:35
Was sich heute mit weitaus größerer Sicherheit  in den allermeisten Fällen als Rohrkrepierer erweisen dürfte, sind Vergleiche mit Adolfs "Dritten Reich".

XD
 

24239 Postings, 3151 Tage FillorkillDie vergurkte Rede von Donald Trump

 
  
    #65222
1
22.01.17 16:01
war immerhin unversöhnlerisch genug, um jene breite urbane Koalition aus im 21. Jahrhundert angekommener Konservativer, Libertärer und Linker (zuzüglich einer handvoll Clinton Fans) in der Wahrnehmung zu bestätigen, dass es Trump wirklich ernst ist mit seinem Angriff auf offene Gesellschaft, ihre demokratischen Institutionen und jenen amerikanischen Way of Life, wie er jenseits bis zu den Zähnen bewaffneter Hillbillies, den sog 'angry Patriots', gelebt wird.

Und das ist dann auch das einzige positive des in Staatsfunktionen einsickernden Postfaschismus, dass der gemeinsame Feind nun auch in Low Resolution deutlich erkennbar wird und all seine Gegner ungeachtet ihrer sonstigen Diversity gegen die von ihm ausgehende existentielle Bedrohung mobilisiert und zusammenschweisst. Es wird Trumps einziges Verdienst bleiben, dies nicht nur für die US, sondern auch für Europa bewerkstelligt zu haben. Die restlose Diskreditierung jener Milieus der Republikanischen Partei, die seinen Aufstieg erst ermöglicht haben, kommt nur als kleines Extra noch oben drauf.
-----------
stand your ground

6940 Postings, 1845 Tage Zanoni1So oder so dürfte dieses Jahr jedenfalls

 
  
    #65223
22.01.17 16:19
eine Menge Bewegung mit sich bringen..... Das könnte man bei all den unterschiedlichen Einschätzungen und Hoffnungen jedenfalls als sowas wie einen kleinsten gemeinsamen Nenner festhalten.
Und so oder so, bin ich dann auch zuversichtlich dass sich vieles am Ende irgendwie in eine gute Richtung entwickeln wird.  

24239 Postings, 3151 Tage Fillorkilllibertarians on trump

 
  
    #65224
22.01.17 16:46
Wie man weiss, geben in den einschlägigen Echokammern des Internets die Anhänger der versch Postfaschismen, autoritärer Führerdemokratien und ihrer Agenden von dirigistischer Industriepolitik über den Trade War bis hin zum Bürgerkrieg gerne eine Art frivoles Kasperltheater, in dem sich wie beim Fasching der eine als CSU, der nächste als Sozialdemokrat usw kostümiert. Am putzigsten finde ich persönlich die vergleichsweise kleine Gruppe der Libertarians for Trump, der ich mal das Statement der realen Libertären zu Trump vorlesen möchte:


...9) Perhaps more worrying than anything else, though, is Trump's long and well documented history of admiration for dictators and authoritarian leaders. He has praised Saddam Hussein of Iraq and Kim Jong-Un of North Korea, and lauded Vladimir Putin of Russia for his strength as a leader. On the campaign trail, he referred to the 1989 Chinese political protests in Tiananmen Square as a "riot" and marveled at the toughness the Chinese government's murderous response show. "They put it down with strength," Trump told Playboy in 1989. "That shows you the power of strength. Our country is right now perceived as weak." In the context of Trump's record?his disdain for immigrants and outsiders, his authoritarian instincts on speech and government power, his general disinterest in reducing the size of the federal government?this admiration should be very worrying indeed....

complete: https://reason.com/blog/2017/01/20/...-why-libertarians-should-be-wor
-----------
stand your ground

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