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Ökonomen streiten über Verteilungsfrage

Seite 1 von 1326
neuester Beitrag: 06.03.15 16:28
eröffnet am: 04.11.12 14:16 von: permanent Anzahl Beiträge: 33134
neuester Beitrag: 06.03.15 16:28 von: Malko07 Leser gesamt: 2277745
davon Heute: 2913
bewertet mit 84 Sternen

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20752 Postings, 4121 Tage permanentÖkonomen streiten über Verteilungsfrage

 
  
    #1
84
04.11.12 14:16
Wirtschaftswissenschaften : Ökonomen streiten über Verteilungsfrage 13:15 Uhr Ökonomen streiten über Verteilungsfrage

Die Einkommensungleichheit destabilisiert die Volkswirtschaften, sind

... (automatisch gekürzt) ...

http://www.handelsblatt.com/politik/international/...age/7328592.html

Moderation
Moderator: ksu
Zeitpunkt: 06.10.14 08:32
Aktionen: Kürzung des Postings, Threadtitel trotzdem anzeigen
Kommentar: Urheberrechtsverletzung, ggf. Link-Einfügen nutzen
Original-Link: http://www.handelsblatt.com/politik/...gsfrage/7328592.html

 
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33108 Postings ausgeblendet.

34685 Postings, 5608 Tage KickyDraghi kauft auch Bonds mit Negativrendite

 
  
    #33110
3
05.03.15 20:20
Der 1140-Milliarden-Euro-Plan der EZB

Europas Zentralbank öffnet die Geldschleusen und startet ihr Billionenprogramm. EZB-Chef Draghi kündigt Käufe sogar von Anleihen mit negativer Rendite an. Und man sei nicht nur die Zentralbank von Griechenland. .... dass auch Anleihen mit negativer Rendite gekauft würden, beeindruckte den Devisenmarkt. Der Euro-Wechselkurs sank um mehr als einen halben Cent kurzzeitig auf die Marke von genau 1,10 Dollar. Dies war der niedrigste Kurs seit 2006.
.......
Das Kaufprogramm laufe bis September 2016 ?oder darüber hinaus?, sagte Draghi. Die EZB und die nationalen Zentralbanken werden also für mindestens 1140 Milliarden Euro Wertpapiere aufkaufen und entsprechend viel frisches Geld in die Märkte pumpen. Kritiker sprechen von einer verdeckten monetären Staatsfinanzierung durch die Zentralbanken. Ziel der Geldflut ist nach Angaben der EZB-Führung, die derzeit sehr niedrige Inflationsrate wieder in Richtung von mittelfristig knapp 2 Prozent anzuheben. Derzeit liegt die Inflationsrate wegen des Ölpreisverfalls bei minus 0,3 Prozent.
Das gegen den Widerstand der Deutschen Bundesbank beschlossene Anleihekaufprogramm werde wie gewünscht wirken, gab sich Draghi überzeugt.

Durch die umfangreichen Käufe der EZB werden die Zinsen auf Staatsanleihen gedrückt. Viele mitteleuropäische und vor allem deutsche Anleihen weisen aber schon jetzt Renditen unter null auf. Draghi erklärte, dass die Zentralbanken auch Anleihen mit so hohen Kursen kaufen würden, dass sie eine negative Rendite bringen. Das heißt, der Kursverlust runter auf den Nennwert bis zur Endfälligkeit der Papiere überwiegt die Zinszahlungen bis dahin. Draghi stellte klar, dass die EZB solche Verlustgeschäfte tätigen werde. ?Wir gehen runter bis zum Einlagenzinssatz?, sagte er. Dieser liegt bei minus 0,2 Prozent.
...
Für dieses Jahr prognostiziert die EZB eine durchschnittliche Inflationsrate von null Prozent. .......
http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/...o-plan-der-ezb-13466016.html  

5720 Postings, 2302 Tage daiphongUm solchen Schwachsinn produzieren zu können...

 
  
    #33111
06.03.15 01:10

"In den Krieg zog die ukrainische Armee gegen die Aufständischen im Osten und nicht umgekehrt"
... muss man Radio Moskau schon hörig geworden sein.
Als wäre im Osten kein ukrainischer Staat gewesen, keine Verwaltung, keine Polizei, keine Armee - die wurden zuerst und primär von Russland aus (von den Girkin/Strelkow-Spezialisten wie schon auf der Krim, an die sich einige Banden und irrelevante polit. Gruppen anschlossen) angegriffen. Aufstände gab es nicht, auch keine Bewegung etwa zum Anschluss an Russland. Sondern regionalistische wie nationale Demonstrationen im Osten in etwa gleicher Größe. (s. hier Liste der Demos) Oder wie Girkin sagte: "Kein Krieg, kein Aufstand wäre in Ukraine passiert, wenn wir dort nicht angegriffen hätten"

"Auf der Krim fand kein Krieg sondern eine Abspaltung statt."
-  Klar. Allerdings kamen auch hier die sogenannten "Aufständischen" aus Russland, mit MP und in Uniform ohne Abzeichen + die vorhandene russ. Marine.  "Ein himmelweiter Unterschied" zu einem politischen Ablösungsprozess, den hatte es nie gegeben.

"Die Ukraine selbst ist ja auch eine Abspaltung von der Sowjetunion."
-  Klar, toll. Estland auch. Darf Riga deswegen angegriffen und "zurück"erobert werden?
Etwa so wie Tschetschenien? "Die russischen Kriege in Tschetschenien waren lang und blutig. Nach Schätzungen internationaler Menschenrechtsorganisationen kamen 180.000 Zivilisten um, unter ihnen 42.000 Kinder. Mindestens ebenso viele wurden verwundet, verkrüppelt, verloren ihre Eltern, Kinder, Brüder und Schwestern. 80 Prozent aller Städte und Dörfer wurden zerstört - einschließlich aller historischen Gebäude, Theater, Museen, Sammlungen und Archive."
Und droht das neben Ukraine auch Usbekistan? oder Litauen. Vielleicht Aserbeidschan? oder Armenien? Oder Lettland? Kirgisien? Vielleicht Georgien, unter Putin marschierte Russland ein und machte Abchasien und Südossetien faktisch zu russischen Protektoraten. Kasachstan. Weißrussland. Oder Tadschikistan? Turkmenistan. Moldau, da fehlt ja auch schon Transnistrien.

"Die andauernde Geschichtsfälschung wirkt inzwischen lächerlich."
-  das sehe ich allerdings auch so.

"Genau so wie die seit Monaten abgestrittene starke Funktion der Faschisten in Kiew. Inzwischen kann man es kaum noch verstecken. Es wird immer offensichtlicher."
- sehr merkwürdig. Offenbar herrschte in Ukraine vor dem Krieg gar kein "Faschismus", sondern er war nur "versteckt und in Funktionen" da, damit wurde aber ein ganzer russischer Krieg falsch begründet.
"offensichtlicher" erzeugt erst der russische Krieg im verelendenden Land mehr von seinem spiegelbildlichen Gegenüber - von Faschismus.



Fillorkill: "ein vorbildliches Muster einer realistischen, ideologieresistenten Analyse"  

5720 Postings, 2302 Tage daiphong#11 Reval

 
  
    #33112
06.03.15 01:17

5720 Postings, 2302 Tage daiphongHatte ich eigentlich Afghanistan erwähnt,

 
  
    #33113
06.03.15 02:35
den anderen Nachbarn, der eigentlich zur UdSSR gehörte?

(so 1,5 Millionen Tote
in den 10 Jahren sowj. Besatzung, 5 Millionen Flüchtlinge außer Landes)
 

10721 Postings, 2463 Tage Fillorkillich versteh dich ja

 
  
    #33114
2
06.03.15 02:47
Du machst schliesslich nur deinen Job. So wie die Putinisten den ihren. Wäre es da nicht fein, dich mit ihnen auseinanderzusetzen anstatt mit den Demokraten ? Dann hättest du wieder eine Ebene, auf der du verstanden wirst. Das weisst du doch sicher noch aus dem Proseminar zur Transaktionsanalyse, dass wenn die Ebenen nicht hinhauen, es schnell zu Missverständnissen oder schlimmeren kommen kann.



 
-----------
"History that repeats itself turns to farce. Farce that repeats itself turns to history."

10721 Postings, 2463 Tage Fillorkilldenn die Putinisten fühlen wie du

 
  
    #33115
1
06.03.15 03:00
Die fühlen sich auch ganz nackt ohne uniformes Denken, ohne Fahnen und Wimpel. Und ohne stereotypes Feindbild. Deshalb haben sie - so wie du - eine ziemlich lange Liste amerikanischer Schandtaten angefertigt, über die ihr euch mal austauschen solltet. Wer hat wohl mehr auf dem Kerbholz ? Eine spannende Frage. Komm aber bitte nicht mit 'das waren die Märkte', auf den Scherz fallen selbst Putinisten nicht mehr herein.
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"History that repeats itself turns to farce. Farce that repeats itself turns to history."

5720 Postings, 2302 Tage daiphongjeder kennt deine Liste

 
  
    #33116
06.03.15 04:00
ihr Alts-Sowjets und Neu-Putinisten wedelt damit ja immer ganz groß rum.

Mit "Geostrategie" willst du euer Scheitern erklären,
eure ewige Kriegshetze, und jetzt euren großen militärischen Sieg in Ukraine. Russland gibt derzeit sogar offiziell so 20% seines Staatshaushalts und einen Gutteil seiner Leistungsfähigkeit für Militär aus, ist auch deutlich vor den USA der größte Rüstungexporteur weltweit geworden. Da macht so ein Krieg wohl Sinn.

Militarismus ist die Konstante.  Ein Fillorkill kennt eben nur geostrategischen sowjetischen Kommando-Kommunismus oder Kommando-Kapitalismus.  
Märkte kennt er nicht, ein Fillorkill weiß nicht ansatzweise, was zivile Produktion überhaupt bedeuten soll, und ist richtig auch stolz darauf. Auf solche Scherze fällt dieser Militär-Putinist nicht mehr rein ;-o))
 

5720 Postings, 2302 Tage daiphongTatsächlich liegen alle großen Probleme

 
  
    #33117
06.03.15 04:48
der Menschheit in der zivilen Produktion, im zivilen Austausch, in den Märkten.

Von Ökologie, Demographie, Ressourcen, Monopoleffekten, Vermögensvererbung, Klassenbildung, Konkurrenz, bis hin zum weltweiten und damit auch massenhaften Güter-, Personen.-, Kredit-, Eigentums- und Medienverkehr.  Damit haben Stammeskulturen, Traditionskulturen, Nationalkulturen, Familie, Eigenleistung, Regionalität weltweit Probleme.

Nur weit zurückgebliebene Länder wie Russland und weit zurückgebliebene Ideologien wie Putinismus oder Islamismus wollen glauben, sie würden geostrategisch militärisch angegriffen. Und sie dürften präventiv militärisch "zurück"schlagen.  

39651 Postings, 3956 Tage Anti LemmingStell dir vor, es gibt Sanktionen

 
  
    #33118
4
06.03.15 09:39
- und niemand geht hin...

Wenn Draghi nicht hinhört, wenn man ihm sagt, dass Gelddrucken verboten ist, dann müssen auch die Eurozonenländer nicht hinhören, was die Nato ihr sagt.

http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2015/...er-zusammenarbeit/

Italien ignoriert US-Vorgaben und redet mit Russland über Zusammenarbeit

Der italienische Premier Matteo Renzi hat bei seinem Besuch in Moskau Präsident Wladimir Putin nach Mailand eingeladen. Putin zeigte sich erfreut und hat Italien eine privilegierte Partnerschaft angeboten. Italien ist offenbar nicht gewillt, die EU-Sanktionen zum eigenen Schaden als das letzte Wort zu nehmen.  

34685 Postings, 5608 Tage KickyKann Isis den Ölhandel in Lybien übernehmen?

 
  
    #33119
1
06.03.15 10:16
For months now, ISIS (or groups affiliated with it) has been pushing into Libya as well. The country has long been vulnerable; the vacuum created by the deepening political crisis and collapse of state institutions is an attractive arena for terrorist groups. Further, control of Libya could potentially bring access to substantial revenues through well-established smuggling networks that deal in oil, stolen cars, contraband goods, and weapons.

It should perhaps not have been surprising, then, when Libyan militants claimed Derna, in the country?s lawless northeast, as an ISIS province in late 2014. ISIS leader Abu Bakr al-Baghdadi welcomed the declaration and sent an emir to lead operations in the town. He also announced the creation of three other ISIS provinces in the country: Barqa in the east, Tripoli in the west, and Fezzan in the south. More recently, groups linked to ISIS have claimed responsibility for a number of attacks, including in Tripoli, Sirte, and Gubba, and they have seized urban centers, including Nawfaliyah and parts of Sirte. In early February, moreover, an ISIS-allied group beheaded 21 Egyptian Coptic Christians in Libya, demonstrating the seriousness of ISIS? intentions.

Yet it is easy to overstate ISIS? influence in Libya. Libya is home to a broad range of militant groups, and the vast majority of violent attacks in the country are carried out by domestic groups?including tribes, ethnic minorities, and members of the security forces and militias....
Indeed, Libya?s post-uprising political dynamics may actually hinder ISIS more than any airstrikes. Libya is highly fragmented. Multiple competing power centers front their own armed groups and political structures, each with varying degrees of affiliation to each other and to the country?s two rival governments. They also have conflicting demands and expectations, and rivalries going back decades. Among these groups, however, sectarian tensions are not as heightened as they are in Iraq and Syria (over 95 percent of the population is Sunni)....

It will be hard for ISIS to navigate the maze of competing local, ethnic, tribal, ideological, and political groups. Most all of them are ultimately self-serving and self-interested, and ISIS? advance would threaten their own political and economic agendas. Armed groups already compete fiercely for control of the lucrative smuggling networks that traverse the region. ISIS? attempts to take a piece of the pie for itself would not go over well, nor would any efforts to gain control over oil and gas infrastructure.

Even if ISIS were able to take over some of Libya?s prize oil and gas infrastructure, the group would most likely struggle to make much money from it; oil output has already fallen to 350,000 barrels per day, down from total capacity export levels of around 1.6 million, a figure nearly reached in 2013 following a strong resurgence in the hydrocarbons sector immediately after the 2011 uprising. Hydrocarbon assets are generally located in inaccessible areas of the desert, with refining capabilities in large facilities far away on the coast. To turn a profit, then, ISIS would have to get control of the oilfields, the pipelines, and the export terminals. It would also face the extremely difficult task of organizing illicit exports.

Although ISIS may be able to conduct low-level oil smuggling, talk of Libya as a potential gold mine?including claims from a number of Libyan ministers and officials in the Gulf that Libya could bankroll ISIS?may be premature.

ISIS' strength in Libya has so far been untested and its initial spread has been relatively easy; predisposed militants willingly latched on to the group?s brand to gain notoriety. But ISIS? successes have so far been concentrated amongst Libyan militants in areas that already have a history of Islamist radicalism, such as Sirte, Derna, and Benghazi. The momentum may be difficult to sustain. ISIS does not enjoy broad support in Libya, and efforts to maintain recruitment levels will be complicated by Libya?s small population, the lack of serious sectarian divisions between Sunni and Shia, and the potential backlash against barbarous acts carried out in the name of ISIS........
(man darf  gelegentlich mal lesen,wenn man sich registriert,aber auch tendenziöse Artikel darunter)
http://www.foreignaffairs.com/articles/143202/..._5-030515&sp_mid  

14367 Postings, 3153 Tage Malko07BND liefert Rohdaten

 
  
    #33120
4
06.03.15 10:37
von den Nachbarländer an die NSA und unsere Nachbarn wahrscheinlich Rohdaten von uns an die NSA. Braucht man derartige Geheimdienste, die gegen die eigenen nationalen und europäischen Interessen verstoßen? Braucht man Partner, die einen wie einen minderwertigen Vasallen behandeln und das Recht in Anspruch nehmen unsere Industrie auszuspionieren? Und das alles unter der Fahne der Bekämpfung des Terrorismus.

Und die  Terroristen? Die kugeln sich inzwischen vor Lachen. Müssen sich nicht mehr anstrengen. Es reichen einige Telefonate und Mails und schon terrorisiert die Polizei quasi im Auftrag.
Ein früherer BND-Abteilungschef hat bestätigt, dass die NSA die in der Operation Eikonal abgefischten Daten nach Stichwörtern wie "EADS" oder "Eurocopter" durchforsten wollte. Killerdrohnen hätten per "Glückstreffer" gefüttert werden können.
 

8112 Postings, 3933 Tage lumpensammler"Damit haben Stammeskulturen, Traditionskulturen,

 
  
    #33121
3
06.03.15 10:37
... Nationalkulturen, Familie, Eigenleistung, Regionalität weltweit Probleme."

... weswegen sie zunächst zum grausamen Feind hochstilisiert und später militärisch befriedet werden müssen. So sind eben der Markt und seine maoistischen Pflugscharen.  

14367 Postings, 3153 Tage Malko07Aufzählung fehlerhaft

 
  
    #33122
4
06.03.15 10:40
Nur weit zurückgebliebene Länder wie Russland und weit zurückgebliebene Ideologien wie Putinismus oder Islamismus wollen glauben, sie würden geostrategisch militärisch angegriffen. Und sie dürften präventiv militärisch "zurück"schlagen.

Wie war das mit den zurückgebliebenen Staaten bezüglich Libyen und des Iraks? Nur einige Beispiele an der Neuzeit.  

34685 Postings, 5608 Tage KickyMaulkorb für Gemeinderäte zu TTIP

 
  
    #33123
1
06.03.15 11:12
http://www.zeit.de/politik/deutschland/2015-03/...sabkommen-gutachten

Stadt- und Gemeinderäte dürfen sich nicht mit dem geplanten europäisch-amerikanischen Freihandelsabkommen TTIP beschäftigen. Tun sie es doch, verhalten sie sich rechtswidrig. Zu diesem Schluss kommt ein Gutachten des Wissenschaftlichen Dienstes des Bundestages, welches der ZEIT und ZEIT ONLINE vorliegt. Der Wissenschaftliche Dienst unterstützt die Berliner Abgeordneten durch Informationen und Analysen. Diese sind für politische Stellungnahmen und Entscheidungen oft grundlegend.

Demnach gestattet es das im Grundgesetz festgelegte Recht auf kommunale Selbstverwaltung, dass Gemeinden sich mit bestimmten Sachgebieten nur dann beschäftigen, wenn dieses einen "spezifisch örtlichen Bezug" aufweise. Sei dieser nicht klar ersichtlich, markierten "symbolische Entschließungen" wie auch "bloße Befassungen" der Kommunalvertretungen mit sogenannten "allgemeinpolitischen Angelegenheiten" einen Verstoß gegen geltendes Recht.

Im konkreten Fall des geplanten Freihandelsabkommens seien zwar erhebliche "Auswirkungen auf gemeindliche Belange zu erwarten", heißt es im Gutachten. Doch werde die kommunale Zuständigkeit nicht tangiert,.....

in den Kommunen wächst das Unbehagen: In bundesweit 113 Gemeinden, so das Umweltinstitut München, sei in den Kommunalvertretungen bereits über das Freihandelsabkommen diskutiert worden. Einige verfassten ablehnende Resolutionen oder sammelten Unterschriften gegen TTIP, die sie an ihre Abgeordneten oder den Bundestagspräsidenten versandten. Sie alle hätten, sollte sich die im Gutachten postulierte Rechtauffassung durchsetzen, widerrechtlich gehandelt.  

14367 Postings, 3153 Tage Malko07Wenn Regierungsmitglieder der eigenen

 
  
    #33124
06.03.15 11:29
Administration nicht mehr trauen ist man wohl in den USA.
Hillary Clinton: Übertriebenes Schutzbedürfnis - Politik - Süddeutsche.de
Hillary Clinton hat als US-Außenministerin über ein privates E-Mail-Konto korrespondiert. Nicht aus Versehen, sondern wohl aus Angst.
 

34685 Postings, 5608 Tage KickyClintons Emailskandal gefährdet Kandidatur

 
  
    #33125
06.03.15 11:37
Ein rumänischer Hacker ,der wegen Hacking im Knast sitzt "Guccifer" alias Marcel Lazar Lehel,hat die private Emailadresse von Hilary Clinton geknackt und geheime Briefe veröffentlicht,die von dem privaten Account nicht hätten gesandt werden dürfen bzw an sie privat gesandt wurden obwohl vertraulich
hdr22@clintonemail.com ist jetzt disconnected

http://www.zerohedge.com/news/2015-03-03/...lintons-secret-email-life
When ?Guccifer? (who was later identified as Marcel Lazar Lehel) breached Blumenthal?s account, he discovered an assortment of correspondence sent to Hillary Clinton at the e-mail address hdr22@clintonemail.com. The ?clintonemail.com? domain was registered in 2009, shortly after her nomination to become Secretary of State.

    While Blumenthal, a longtime Hillary Clinton confidant, used her private e-mail to send personal messages (like a get well note after she fell at home and suffered a concussion in December 2012), he also forwarded the Cabinet member a series of ?Confidential? memos about foreign policy matters.

A snapshot of one leaked email between Blumenthal and Clinton can be seen below:  

34685 Postings, 5608 Tage KickyJeb Bush ruft zu Veröffentlichung auf

 
  
    #33126
1
06.03.15 11:43
http://www.bloomberg.com/politics/articles/...release-all-her-e-mails

Governor Bush believes transparency is a critical part of public service and of governing  ggg

merkwürdig wie wenig informiert doch die Süddeutsche ist -oder sind das die Scheuklappen ?  

34685 Postings, 5608 Tage KickyNYT Personal Email Account von Clinton

 
  
    #33127
06.03.15 11:46

39651 Postings, 3956 Tage Anti LemmingIch schlage Hillary Clinton folgende neue Email

 
  
    #33128
06.03.15 13:32
vor:

hilarious@nsa.gov

hilarious [engl.] adj irrsinnig komisch (inf), urkomisch (inf); (= loud and happy) mood ausgelassen, übermütig    

39651 Postings, 3956 Tage Anti LemmingWagenknecht: Rückzug vom Fraktionsvorsitz

 
  
    #33129
06.03.15 13:54
- sie will nicht mehr kandidieren, weil sie sich über das "Ja" der Linken zum Griechen-Hilfspaket geärgert hat.

www.spiegel.de/politik/deutschland/...svorsitz-zurueck-a-1022132.html

Berlin - Seit Jahren hatte Sahra Wagenknecht ein erklärtes Ziel: den Fraktionsvorsitz der Linkspartei im Bundestag. Von Amtsinhaber Gregor Gysi ist sie jedoch immer wieder ausgebremst worden. Jetzt hat die stellvertretende Fraktionschefin angekündigt, kommenden Herbst nicht für den Vorsitz zu kandidieren.

Wagenknecht begründete dies mit der mehrheitlichen Zustimmung ihrer Fraktion zum Griechenland-Hilfspaket in der vergangenen Woche. "Ich halte es für einen strategischen Fehler, dass die große Mehrheit der Fraktion dem Antrag der Bundesregierung auf Verlängerung des griechischen Hilfsprogramms zugestimmt hat", heißt es in einer persönlichen Erklärung. Wagenknecht selbst hatte sich enthalten...  

39651 Postings, 3956 Tage Anti LemmingIm Wortlaut

 
  
    #33130
1
06.03.15 14:02
www.sahra-wagenknecht.de/de/article/2073.persoenliche-erklaerung.html

"... Ich denke, ich kann für mich in Anspruch nehmen, dass ich diese Solidarität in den letzten Wochen in sehr vielen öffentlichen Statements in deutschen und auch griechischen Medien zum Ausdruck gebracht habe. Aber wir haben im Bundestag nicht über das griechische Regierungsprogramm abgestimmt, sondern über einen Antrag der Bundesregierung, der auf genau diese katastrophale Politik der Auflagen und Kürzungsdiktate positiv Bezug nimmt und ihre Fortsetzung einfordert. Wir haben damit unsere bisherige europapolitische Positionierung zumindest infrage gestellt und geben den anderen Parteien die Gelegenheit, uns in Zukunft mit diesem Widerspruch vorzuführen."

 

39651 Postings, 3956 Tage Anti LemmingA.L.:

 
  
    #33131
2
06.03.15 14:13
Wenn die Griechen den Euro verlassen würden, dann müsste überhaupt nichts mehr gekürzt werden. Die neue Drachme kürzt das alles "vollautomatisch" und ganz ohne politische Querelen.

Im Gegensatz zu Wagenknecht hege ich keine Solidarität mit Leuten, die sich seit 5 Jahren weigern, vernünftig Steuern einzutreiben und ihren Beamtenapparat einzudampfen. Beides ist seitens der Griechen ein Akt der Unsolidarität mit Rest-Europa. Und beides ist der Hauptgrund für die griechischen Finanzschieflagen. Die Armen in Griechenland müssen das zweifellos ausbaden, was bedauerlich ist, aber es entspricht der dortigen komplett unsolidarischen "Hackordnung". Daran krankt der gesamte griechische Staat. Von außen kann niemand diese verkrusteten Strukturen aufbrechen. Und wenn man weiter Hilfsgelder schickt, kommen diese ohnehin nicht "unten" an. Sie mästen stattdessen jenen Filz, der die Ursache des ganzen Dilemmas ist.
 

10721 Postings, 2463 Tage FillorkillWenn die Griechen den Euro verlassen würden,

 
  
    #33132
06.03.15 14:41
bliebe der natürlich de facto Währung. Wer das Pech hat, dann in Schwunddrachmen ausbezahlt zu werden, wird diese sofort in Hartgeld swappen, weil seine Schulden wie seine Importe in Drachme stetig inflationieren. Um die Drachme funktionsfähig zu bekommen bedürfte es schon ein wenig Faschismus, mit beinharter Massregelung des Kapitalverkehrs - Blaupause Ukraine lässt schön grüssen.  
-----------
"History that repeats itself turns to farce. Farce that repeats itself turns to history."

39651 Postings, 3956 Tage Anti LemmingDie griechischen Eliten

 
  
    #33133
1
06.03.15 14:45
sind ja aus der Zeit der letzten Militärdiktatur (1967 bis 1974, "Regime der Obristen") noch bestens mit neofaschistischer Praxis vertraut.  

14367 Postings, 3153 Tage Malko07Die Drachme würde

 
  
    #33134
06.03.15 16:28
sich nicht installieren können und die Bevölkerung würde unter sich mit Waren- und Dienstleistungstausch und Euros handeln. Nur der Staat, der bisher kaum etwas Positives bewirkt hat, wäre weg vom Fenster und mit ihm seine schnarchende Angestellten. Eine echte "Befreiung" für das arbeitende Volk. Es hat dann die Möglichkeit im Staat aufzuräumen und wenn das gelingen sollte, würde sogar ab dem Zeitpunkt eine Drachme funktionieren. Wir sollten dem Volk diese Möglichkeit nicht vorenthalten.

Faschismus wäre in der jetzigen Lage chancenlos. Auch er könnte den vermurksten Apparat nicht ans Laufen bringen. Kapitalverkehrskontrollen wirken primär im Verkehr mit dem Ausland. Diesbezüglich ist schon alles gelaufen. Im Inland wird keiner den Schwarzmarkt verhindern können. Er ist schon jetzt bestimmend. Immer mehr Griechen sind schon zum Waren- und Dienstleistungstausch übergegangen. Steuern werden immer weniger gezahlt. Mit der Ukraine hat das alles wenig zu tun.

Und man sollte nie vergessen: Eine andere Währung als Euro ist nur möglich beim Verlassen der EU. Wäre eine Wohltat für die EU.  

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