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Der USA Bären-Thread

Seite 1 von 5007
neuester Beitrag: 26.09.16 10:33
eröffnet am: 20.02.07 18:45 von: Anti Lemmin. Anzahl Beiträge: 125164
neuester Beitrag: 26.09.16 10:33 von: Anti Lemmin. Leser gesamt: 11317120
davon Heute: 2358
bewertet mit 432 Sternen

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46250 Postings, 4526 Tage Anti LemmingDer USA Bären-Thread

 
  
    #1
432
20.02.07 18:45
Dies ist ein Thread für mittelfristig orientierte Bären (keine Daytrader), die im Laufe dieses Jahres mit einem stärkeren Rückgang der US-Indizes rechnen - u. a. auf Grund folgender Fundamental-Faktoren:





1.  Zunehmende Probleme im US-Housing-Markt wegen Überkapazitäten, fallender Preise,
    rückläufiger Verkaufszahlen und fauler Hypotheken, vor allem im Subprime-Sektor

2.  Auf Grund dessen mögliche Banken-, Junkbond- und/oder Hedgefonds-Krise
    (HSBC warnte bereits)

3.  Überschuldung der USA im Inland (negative Sparquote, Haushaltsdefizit)
    und im Ausland (Handelsdefizit)

4.  Möglicher weiterer Wertverlust des Dollars zum Euro (zurzeit bereits über 1,30)

5.  Anziehende Inflation wegen Überschuldung und unkontrollierten Geldmengenwachstums

6.  Weitere Zinserhöhungen der Fed zur Inflationsbekämpfung

7.  Rückgang des US-Konsumentenvertrauens und weniger Konsum wegen der
    Liquiditätsrückgänge und drückender Housing-Schulden

8.  Rückabwicklung von Yen-Carry-Trades, weil Japan die Zinsen erhöht
    -> Ende der "globalen Hyperliquidität"

9.  Probleme im Irak, wachsende Kriegsgefahr in Iran/Nahost, Ölpreis-Anstieg

10. Terrorgefahr

11. Überbewertung der US-Aktien (das DOW-JONES KGV für 2006 liegt bei 24,25,
    das des SP-500 bei 19)

12. Aktien-Hausse der letzten vier Jahre verlief ohne nennenswerte Korrekturen
    (untypisch)





Dieser Thread soll meinen inzwischen leider teilweise gelöschten Doomsday-Bären-Thread ersetzen. Außerdem möchte ich in diesem Eingangsposting deutlich machen, dass der Fokus auf USA liegt (der DAX spielt nur am Rande eine Rolle, da die wirtschaftliche Lage hier zu Lande besser ist).

Ich wünsch mir in diesem Thread eine faire, offene und vor allem sachliche Diskussion, möglichst wenig persönliche Querelen, Beleidigungen und sinnlose Hahnenkämpfe. Wer notorisch stört und Unfrieden stiftet oder rassistische Sprüche ablässt, kommt auf die Ignore-Liste (was weitere Postings hier verhindert).
 
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125138 Postings ausgeblendet.

46250 Postings, 4526 Tage Anti LemmingDWN will 7,99 Euro Abogebühr pro Monat

 
  
    #125140
10
24.09.16 10:44
Sonst bekommt man künftig nur noch die Überschriften und Einführungen zu lesen. Das Problem bringt "Deutsche Wirtschaftsnachrichten" (DWN) im folgenden Link auf den Punkt:

http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2016/...hafts-nachrichten/

Die Argumente gelten freilich nicht nur für DWN, sondern für sämtliche teilweise kommerziell ausgerichteten kritischen Alternativ-Medien. Schon der "normale" (= neuerdings unkritische) Journalismus leidet stark unter dem grassierenden Anzeigenschwund. Wer wie DWN dann auch noch mit kritischen Artikeln gegen Konzern- und Geopolitik-Interessen verstößt, der erhält aus dieser Richtung überhaupt keine Anzeigen mehr. Damit ist ein kommerzieller Betrieb auf Dauer praktisch nicht möglich. In D. sind nur die öffentlich-rechtlichen "Anstalten" sind mit ihren Zwangsbeiträgen fein raus. Die sind aber eh bereits gleichgeschaltet, so dass dort im Wesentlichen Infotainment und USA-dirigierte Gehirnwäsche läuft.

Anzeigen waren bis Anfang des Jahrtausends die größte Einnahmequelle der Printmedien (noch vor den "Heft"- bzw. Zeitungs-Verkäufen, die nur einen kleinen Teil des Umsatzes brachten). Durch das Internet sind diese Anzeigen immer stärker zu US-Internetgiganten wie Google, Facebook gewandert, die sich nicht scheuen Pseudo-Journalismus und Kommerz (Werbung) zu verquicken: Dem Leser wird unter der Maske seriösen Journalismus latent Werbung untergejubelt. Amazon hat kürzlich sogar die Washington Post gekauft, um journalistische Inhalte mit Eigenwerbung zu füllen.

Dieser starke Anzeigenschwund bei den Print-Medien ist mMn auch der Hauptgrund, warum ehemals linksliberale Blätter wie Spiegel, Zeit und Süddeutsche in den letzten Jahren auffallend nach rechts abgedriftet sind. Im "Kampf" um die immer knapperen Anzeigenaufträge müssen diese Blätter das Lied der Konzerne und Geopolitiker singen, sonst werden sie mit Anzeigenschwund abgestraft, gehen leer aus und auf Dauer pleite. Der Rechtsruck in den obigen Blättern wird durch die dort tätigen Atlantikbrücken-Journalisten, die man als "korrupte trojanische US-Pferde im Journalistenpelz" bezeichnen könnte, noch verstärkt.

DWN versucht in diesem schwierigen Umfeld das Kunststück, nach Vorbild von Zerohedge kritische Berichterstattung mit Markterfolg zu kombinieren. Doch wegen der überwiegend kritischen Artikel laufen natürlich auch DWN die eh schon knappen Anzeigenkunden weg wie kürzlich die Commerzbank, die nach einem kritischen DWN-Artikel sämtliche Anzeigen bei DWN strich.

Das Kernproblem ist (und bleibt), dass Bezahl-Journalismus im Netz nur sehr schwer durchsetzbar ist. Der britische "Economist" hatte es vor Jahren probiert und musste wieder aufgeben. Der Spiegel versucht es zurzeit mit "Plus" (39 Cents Gebühr für ausgewählte Artikel). Das Handelsblatt macht seit einiger Zeit mit dem "Digitalpass" einige besonders interessante Artikel nur noch Passinhabern (= Online-Abo) zugänglich. Der Erfolg steht in den Sternen.

Das einzige mir bekannte große Medium, das Pay-Content ökonomisch erfolgreich durchsetzen konnte, ist das Wall Street Journal. Die Gründe liegen auf der Hand: WSJ wird in USA und auf Englisch herausgegeben (auch dt. Version verfügbar). Wegen Englisch zählt die halbe Welt (allein 310 Mio. Amis). inkl. asiatische Länder wie Indien zu den Lesern. Da der Abo-Erfolg rollt, können auch relativ hochkarätige (Wirtschafts-)Journalisten beschäftigt werden, die kompetent und zeitnah vom Wallstreet-Geschehen berichten. Nicht immer unabhängig, aber immer schnell und aktuell. Der Preis des WSJ-Abos ist ziemlich hoch (ich würde sogar sagen: überteuert). Doch die Leute, die WSJ lesen, verfügen aber offenbar über hinreichend Kleingeld. Auch dienen die Artikel (zumindest "hoffnungsweise") der Mehrung des eigenen Vermögens. Daher können Leser das Abo als eine Art "Investition" betrachten.

Leser kritischer Alternativ-Medien zählen hingegen meist nicht zu denen, die mit sechs+stelligen Beträgen an der Börse jonglieren. Daher ist für sie ein Abo auch keine finanzielle Investition, sondern eher eine Form der ideellen Identifikation, ähnlich wie eine regelmäßige Spende an Greenpeace. Insgesamt sitzt der Euro bei dieser Zielgruppe nicht sehr locker. Problematisch wird es, wenn - wie bei DWN - die Grenze zwischen aufklärerischer NGO und Kommerz nicht klar gezogen ist. Dann sitzt der "alternative Euro" erst recht nicht (so) locker.

Meine These ist, dass Pay-Content in deutscher Sprache mangels Masse (zu wenig deutschsprachige Leser) auch auf lange Sicht kaum erfolgreich sein wird. Kritische Berichterstattung bleibt damit bis auf weiteres einigen semi-professionellen Blogs (wie z. B.  "nachdenkseiten", wo pensionierte Journalisten, die ausgesorgt haben, für Mickerspenden arbeiten) und den eher kauzigen Web-Seiten wie dem Bärenthread vorbehalten. Geld wird hier nicht verdient, jedenfalls nicht von mir.

Wer sich in dieser medialen Grauzone abrackert, tut dies in der Regel nicht aus finanziellen Interessen, sondern aus ideellen - und weil es ihm vielleicht (wie mir) zumindest stellen- bzw. zeitweise Spaß macht. Gleichwohl generiert der Bärenthread, der täglich bis zu 5000 Klicks erhält, erhebliche Werbeeinnahmen für Ariva. Das Geld geht z. T. ebenfalls an Google und Co. Mit meiner Arbeit hier trage ich also (unabsichtlich) dazu bei, dass "kommerzielle Alternativmedien" (die Formulierung ist ein Widerspruch in sich) wie DWN vermutlich den Durchbruch mit Pay-Content nicht schaffen werden. Traurig, aber wahr.  

2741 Postings, 1978 Tage lifeguardgrundsätzliches problem

 
  
    #125141
5
24.09.16 11:50
alle medien, die geschriebenen text verbreiten leiden unter dem problem des anzeigenschwundes. viele journalistenstellen sind bereits verschwunden. es ist ein existenzielles problem für die zeitung an und für sich, egal ob sie jetzt auf papier oder elektronisch erscheint.

ich bin überzeugt, dass für ein überleben von qualitätsjournalismus über eine neuverteilung des rundfunkbeitrages geredet werden muss. mit milliarden wird in teils seichteste unterhaltung oder sportmillionäre investiert, das kann ja nicht im sinne der erfinder des rundfunkbeitrages sein. ein teil davon sollte meiner überzeugung nach in zeitungsverlage fliessen um eine unabhängige und vielseitige information der bevölkerung sicherzustellen.  

46250 Postings, 4526 Tage Anti LemmingClinton-Trump-Debatte könnte Märkte drücken

 
  
    #125142
25.09.16 10:37

Clinton-Trump debate showdown carries potential to sock stocks

Investors will be keeping a close eye on the first of the presidential debates between Democrat nominee Hillary Clinton and GOP nominee Donald Trump for signs of a momentum shift in the heated race.

The outcome from the head-to-head matchup carries the potential to deliver a jolt to U.S. equity markets coming off closely watched policy decisions by central bankers.

... the debate may be, outside of another important meeting of major oil producers, the most important event of the week.

...?Market reaction will probably depend on how successful each candidate is in demonizing the other?s proposals, and how effective each is in his or her own defense,? McMillan said...

 

2741 Postings, 1978 Tage lifeguardhexenjagd

 
  
    #125143
25.09.16 11:55
wie zu befürchten war läuft die reaktion in der türkei aus dem ruder. da werden schnell geschäftliche konkurrenten als gülenanhänger verleumdet. hexenjagd pur.
eine abstufung auf ramschniveau gabs auch. atatürk würde sich im grabe umdrehen wenn er könnte...

http://www.tagesanzeiger.ch/zuerich/stadt/...n-erdogan/story/26366205
"Ein türkischer Unternehmer aus der Schweiz, der im Artikel diffamiert wird, hat nun Strafanzeige erstattet."

http://www.handelsblatt.com/finanzen/maerkte/...hniveau/14595160.html  

2741 Postings, 1978 Tage lifeguardscheinheilige

 
  
    #125144
1
25.09.16 12:30
so kann man sich auch unbeliebt machen.

20 Minuten - US-Grossbank wirbt in der Schweiz um Schwarzgeld - News
Die USA bestraften Schweizer Banken in den vergangenen Jahren wegen Beihilfe zur Steuerflucht. Mit ähnlichen Manövern macht nun J.P. Morgan Chase Geschäfte.
 

194 Postings, 145 Tage Saurier#140 DWN

 
  
    #125145
1
25.09.16 17:35
... spiegelt einige wenige ausgewählte Standardnachrichten vor dem Hintergrund bekannter (zumindest bekannt für denjenigen der DWN überhaupt beachtet) Missstände und MSM-ignorierter Tatsachen.Die eigene, die Standardberichterstattung (=Desinformation) kritisch sehende Meinung, bekommt man wohlgefällig bestätigt. Ein wirkliche eigene journalistische (Recherche-) Leistung sehe ich bei DWN überhaupt nicht, das Prinzip dort ist kopieren und allenfalls übersetzen. Und für einen 1-Mann-Laden für den alle notwendigen investitionen längst erledigt sind, sind 96? im Jahr m. E. eine Unverschämtheit. Man vergleiche mal mit KenFM. Falls da wirklich irgendein Hindernis für den Zugang aufgebaut wird werde ich die Seite komplett ignorieren.  

46250 Postings, 4526 Tage Anti LemmingHedgefonds hatten 2016 die schwächste Performance

 
  
    #125146
2
25.09.16 20:46

von allen "Assetklassen". Am schlechtesten schlossen (bislang) die Global Macro Funds ab, die fortlaufend von den Notenbankern veralbert werden.

Am besten schnitten 2016 bislang Öl und Gold ab.

ZH

 
Angehängte Grafik:
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46250 Postings, 4526 Tage Anti Lemming# 145

 
  
    #125147
3
25.09.16 21:15
Wenn es um ökonomische Kompetenz geht, ist Zerohedge klar die beste Gratis-Info-Quelle für kritische Wirtschaftsberichterstattung, auch was die zeitliche Nähe zum Geschehen betrifft. Man muss freilich gut Englisch können und teils auch den verstiegenen Trader/Banker-Jargon beherrschen. Die Latte liegt teils recht hoch, so dass Laien mit schlechten Englischkenntnissen oft überfordert sind.

Bei DWN ist es um die ökonomische Kompetenz leider teils deutlich schlechter gestellt. Man hat den Eindruck, (an)gelernte Journalisten befassen sich mit der ihnen fachfremden Materie Wirtschaft.

Bei Zerohedge hingegen sitzt mit Tyler Durden ein hochkarätiger Trader - mithin ein erfahrender Börsenpraktiker -, vermutlich ergänzt um weitere Börseninsider, weil eine Person allein die Fülle an News kaum generieren könnte. Dafür beherrscht Durden das journalistische Handwerk nicht allzu gut - er schreibt mMn sperrig (Schachtelsätze) und teils im verschroben-unzugänglichen Trader-Jargon (zig Akronyme), was hohe Anforderungen an die Vorkenntnisse der Leser stellt.

Bei DWN hängt die Qualität vom jeweiligen Autor ab. Es gibt einige (wenige) sehr Pfiffige - vor allem gute Gastautoren wie Daniel Stelter. Oft aber erreicht DWN mMn nur Praktikanten- bis schwaches Blogger-Niveau. Zuweilen drängt sich sogar der Eindruck auf, den "Blattmachern" gehe es vor allem um Skandal-Effekthascherei, für die keine Kolportage zu windig ist. Geht man (mit hinreichendem Fachwissen) ins Detail, macht sich die Substanzarmut teils schmerzlich bemerkbar.

Dass DWN ein Ein-Mann-Betrieb ist, glaube ich nicht, dafür variiert das Niveau der Beiträge zu stark. Da DWN aber bislang hauptsächlich nur Banderolen-Werbung kassiert, wird dort auch kein hochkarätiges und entsprechend hoch bezahltes Wirtschaftsjournalisten-Team auf dem Niveau von Wall Street Journal sitzen. In USA gibt es den schönen Spruch: "If you pay peanuts, you get monkeys." (Wenn du schlecht bezahlst, bekommst du nur Affen).

Ich tippe eher auf Chef Michael Maier, der in Teilbereichen kompetent ist, plus zwei oder drei schlecht bezahlte Praktikanten (oder pensionierte ehemalige Wirtschaftsjournalisten) zum Seitenfüllen, Skandalhaschen sowie zum (pseudo-)kritischem Aufblasen vulgärer Agentur-Meldungen. Ein Mix, der auch mir die 7,99 Euro im Monat nicht wert ist.

Zumal ich mir das bisschen, was ich lese, selber schreibe ;-)
 

46250 Postings, 4526 Tage Anti LemmingD. Stelter: Italiens Target-2-Saldo auf Rekordhoch

 
  
    #125148
1
25.09.16 21:25
?Jetzt wird Italien zu Europas größtem Risiko? ? ist es doch schon lange?

Lasst uns austreten, bevor Italien es tut!, war mein Appell im Sommer 2015. Noch wäre Zeit, könnte man meinen. Aber nicht mehr so viel. DIE WELT mit einer erneuten Bestandsaufnahme:

  • ?Im jüngsten Monatsbericht weist die Banca d?Italia einen neuen Negativrekord aus. Danach haben sich die Verbindlichkeiten gegenüber dem Euro-System, der sogenannte Target2-Saldo, im August um mehr als zehn Prozent auf 327 Milliarden Euro ausgeweitet. Das liegt sogar über dem bisherigen Rekord, den die Notenbank auf dem Höhepunkt der Euro-Krise im August 2012 publizieren musste.? ? bto: Und wir sind die Hauptkreditgeber.
  • ??Italiens rekordhoher Target2-Saldo ist ein untrügliches Zeichen dafür, dass QE nicht funktioniert?, sagt Fabio Balboni, Ökonom bei HSBC in London. Eigentlich sollte das milliardenschwere Anleihekaufprogramm der EZB (?) dazu führen, dass die Ungleichgewichte in der Euro-Zone eingeebnet werden. Doch genau das Gegenteil sei der Fall. (?) ?Die üppigen Mittel, die durch das Anleihekaufprogramm geschaffen werden, kommen nicht dem Wachstum Italiens zugute, sondern das Geld fließt ins Ausland?, sagt Balboni.? ? bto: natürlich. Denn so kann man sich gegen die Folgen eines Austritts schützen....


 
Angehängte Grafik:
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dwo-wi-enigma-italien-absturz-jpg.jpg

2741 Postings, 1978 Tage lifeguardoliver stone mag niemanden

 
  
    #125149
2
25.09.16 23:31
"Was geschieht mit Amerika, wenn Donald Trump Präsident wird?

(lacht) Ihr Europäer fragt immer nach Donald Trump. Und überseht dabei die wirkliche Story. Erstens wird Trump nicht gewählt, zweitens sollte Hillary Clinton euch weit mehr beschäftigen. Sie befürwortet Machtwechsel in allen Ländern, die den USA nicht passen. Sie hat schon die Contras in Nicaragua unterstützt und hat wiederholt Bombardierungen von Ländern gutgeheissen. Sie hat Putin mit Hitler verglichen. Sie will noch mehr Waffengeld nach Israel schicken. Und sie hat nie für irgendetwas die Verantwortung übernommen. Trump ist ein gefährlicher Irrer, aber Hillary Clinton könnte zu einer echten Gefahr werden. Passt auf, Europäer."

«Clinton könnte zu einer echten Gefahr werden» - News Kultur: Film - tagesanzeiger.ch
Warum Oliver Stone sich Sorgen macht, dass Hillary Clinton Präsidentin wird. Und was er an Edward Snowden so bewundert.
 

46250 Postings, 4526 Tage Anti LemmingPortugal steht mit einem Bein in der Pleite

 
  
    #125150
1
26.09.16 08:26
www.faz.net/aktuell/wirtschaft/...chaft-portugal-in-not-14451246.html

(Mayers Weltwirtschaft, FAZ)

....Das Budgetdefizit [Portugals] soll von 4,4 Prozent des BIP in 2015 auf 2,2 Prozent in diesem Jahr fallen. Dagegen spricht die unter den Erwartungen liegende Wirtschaftsentwicklung. Wenig hilfreich dürfte auch sein, dass die neue portugiesische Linksregierung zum Jahresbeginn die Renten erhöht und zum 1. Juli eine Verringerung der wöchentlichen Arbeitszeit der Staatsbediensteten auf 35 Stunden beschlossen hat. Sollte aus diesen Gründen das Staatsdefizit nicht unter 4 Prozent des BIP fallen, wird die Staatsschuldenquote auf ihrem hohen Niveau von knapp 130 Prozent des BIP verharren. Nur Italien und Griechenland haben höhere Quoten.

Angesichts dieser Umstände und der erklärten ?Anti-Austeritätspolitik? der Linksregierung wäre eigentlich zu erwarten, dass DBRS [letzte Ratingagentur, die Port. noch BBB gibt, A.L.] den anderen Ratingagenturen folgt und portugiesische Staatsanleihen auf Schrottniveau herunterstuft. Doch der Druck auf die Analysten von DBRS, dies nicht zu tun, dürfte enorm sein, da dies unweigerlich ein weiteres Rettungsprogramm für Staat und Banken nach sich ziehen würde. Die portugiesischen Banken haben rund 60 Milliarden Euro beziehungsweise 23 Prozent aller Ausleihungen in portugiesische Staatsanleihen investiert. Da notleidende und zweifelhafte Kredite 15 Prozent der Ausleihungen ausmachen, wären rund 38 Prozent aller Forderungen der Banken von minderer Qualität, wenn die Agentur Portugal herabstuft. Dies dürfte die Banken von jedweder Marktfinanzierung abschneiden und die EZB zwingen, mit Notkrediten einzuspringen. Die Verbindlichkeiten Portugals gegenüber dem Eurosystem im Interbankzahlungssystem Target 2 von zuletzt 66 Milliarden Euro würden dadurch schnell weiter steigen....  

46250 Postings, 4526 Tage Anti LemmingWeiter aus dem Oliver-Stone-Interview

 
  
    #125151
1
26.09.16 08:36

(aus # 149)

Aldous Huxley hat geschrieben, der Kapitalismus funktioniere auch deshalb so gut, weil er die Leute für ihre Apathie belohne.
Stone: Er hatte recht, das amerikanische Fernsehen ist das beste Beispiel dafür. Im französischen Fernsehen zum Beispiel wird der Krieg in Syrien drastisch gezeigt, bei uns wird alles herausgefiltert. Ich registriere eine Disneyisierung unserer Kultur. Auch bei den Zeitungen stelle ich fest, dass der Recherchejournalismus immer weniger gefördert wird.

Welche Rolle spielen die sozialen Medien? Vulgarisieren sie nicht die Demokratie?
Stone: Nein, im Gegenteil: Man bekommt über diese Kanäle viel mehr mit. Ich weiss nicht, wie es um die Fakten bestellt ist, aber ich bekomme sehr viele andere Meinungen zu lesen dank der Artikel, welche die Leute mir über Facebook zuschicken....


 

46250 Postings, 4526 Tage Anti LemmingAmis misstrauen ihrem politischem Establishment

 
  
    #125152
1
26.09.16 08:44

www.zeit.de/politik/ausland/2016-09/...f-fuenfvoracht/komplettansicht

...Aber diese Wähler allein würden Trump noch keinen Sieg bescheren. Seine Anhängerschaft ist weit größer und breit gefächert, in ihr finden sich Menschen aus allen Klassen. Ihr gemeinsamer Nenner ist der Argwohn gegen das politische Establishment, egal aus welcher Partei. Nur noch jeder Fünfte vertraut den Politikern aus der Hauptstadt Washington noch. Das Ansehen des Kongresses ist auf einem historischen Tiefpunkt und auch das Vertrauen in Institutionen wie das Oberste Gericht ist dramatisch gesunken. Ganz zu schweigen von den Medien, die sowieso einen verheerenden Ruf haben.

Die tiefe Skepsis gegenüber dem Establishment, gegenüber all jenen, die schon immer da oben mitgeredet und mitgemischt haben, ist gewaltig. Eine wachsende Zahl von Amerikanern möchte darum das politische System gehörig durcheinander rütteln. Viele haben die altbekannten Gesichter der Demokraten und Republikaner satt. Sie wünschen sich einen wie auch immer gearteten Wandel. ... [A.L.: Also eine Art AfD-Effekt...]

 

5289 Postings, 3393 Tage relaxed#125140 Die journalistische Qualität

 
  
    #125153
1
26.09.16 08:50
vieler Presseartikel ist auf einem Niveau, das man finanziell nicht unterstützen sollte. Defizite in der statistischen Analyse, technischem Wissen und historischen Zusammenhängen sind nur einige zu nennende Bereiche. Da muss man nicht einmal die politische Einfärberei bemühen.

Der Journalismus schafft sich selbst ab und der Traum, mehr Geld würde wieder besseren Journalismus hervorbringen, darf gerne weiter geträumt werden. Die Bildung vieler Journalisten oder Schreiber, die sich so nennen, ist schlichtweg zu schlecht.

 
-----------
Das Copyright für den Inhalt (Text und Bilder) liegt bei relaxed.

46250 Postings, 4526 Tage Anti LemmingClinton ist gesundheitlich stark angeschlagen

 
  
    #125154
26.09.16 09:10

Ihre Leibärztin Lisa Bardack vertuscht dies. Tatsache ist, dass H. Clinton regelmäßig gefährliche Medikamente wie Coumadin einnehmen muss, die bei einem Drittel aller Patienten als Nebenwirkung Gehirnblutungen auslösen.

www.zerohedge.com/news/2016-09-25/dr-lisa-bardack?s-faustian-bargain

.... 3.  A third issue in the 2015 letter is Bardack?s final evaluation of her patient.  Twice she [Bardack] calls Clinton ?a healthy female? and concludes that ?she is in excellent physical condition and fit to serve as President of the United States.?

While Bardack could hardly have been expected to write otherwise, the truth is that anyone who is on lifelong Coumadin is not in excellent physical condition.  As is well known, warfarin was developed as a rat poison, and increases significantly the risk of intercranial intracranial bleeding.   A recent ten-year study of 32,000 veterans found that nearly one-third developed intercranial intracranial bleeds while on warfarin.  The vets were over 75, but the high figure was still very disturbing, though probably not surprising to most physicians.

Dr. Milton Wolf, a board-certified radiologist, writes, ?Coumadin carries a substantial risk for patients, particularly those with fall risk. Spontaneous hemorrhage common, intracranial and elsewhere. I see it commonly, including life-threatening brain bleeds. Normal, healthy patients are NEVER, NEVER prescribed Coumadin.?  There are safer anticoagulants.  ?Coumadin is typically given to those who can?t afford the newer drugs or reserved for cases that are refractory to the safer drugs.?  Wolf speculates that Clinton probably has a hypercoagulable blood disorder.  Coumadin would otherwise be given only to patients with chronic atrial fibrillation (like the vets) or with prosthetic heart valves, both of which can cause hypercoagulation.

The interactions with warfarin are also sobering.  In addition to avoiding both NSAIDs and acetaminophen, users are advised not to use, or to use with caution, antibiotics, anti-fungal medications, anti-depressants, and seizure medication -- carbamazepine (Carbatrol, Equetro, Tegretol), phenobarbital (Solfoton), and phenytoin (Dilantin)....

 

46250 Postings, 4526 Tage Anti LemmingDeutsche Bank auf Rekordtief - bald einstellig?

 
  
    #125155
1
26.09.16 09:44


 
Angehängte Grafik:
hc_2527.jpg (verkleinert auf 76%) vergrößern
hc_2527.jpg

46250 Postings, 4526 Tage Anti LemmingAuch Asien ziemlich rot

 
  
    #125156
26.09.16 09:52
 
Angehängte Grafik:
hc_2528.jpg (verkleinert auf 92%) vergrößern
hc_2528.jpg

46250 Postings, 4526 Tage Anti LemmingDroht bei der Deutschen Bank eine Kapitalerhöhung?

 
  
    #125157
26.09.16 09:55
Diese würde bei jetzigen Tiefständen besonders kursverwässernd wirken. Merkel hat Staatshilfen vor der nächsten Bundestagswahl ausgeschlossen:

www.handelsblatt.com/finanzen/maerkte/...lastet-den-dax/14599168.html

....Die Deutsche Bank muss sich am eigenen Schopfe aus dem Schlamassel ziehen, in das sie sich selber gebracht hat. Bundeskanzlerin Angela Merkel hat jegliche Staatshilfen für die Deutsche Bank in dem Jahr vor den Bundestagswahlen im September 2017 ausgeschlossen, wie das Nachrichtenmagazin ?Focus? am Samstag unter Berufung auf Regierungskreise berichtet. Die deutsche Regierungschefin lehne auch ab, sich in den Rechtsstreit des Frankfurter Finanzhauses mit dem US-Justizministerium einzuschalten, so das Magazin. Das US-Justizministerium fordert von der Deutschen Bank eine Zahlung von bis zu 14 Milliarden Dollar, um einen Streit um Geschäfte mit hypothekenbesicherten Wertpapieren (MBS) beizulegen. Ein Regierungssprecher lehnte am Samstag eine Stellungnahme zu dem Bericht ab und auch eine Sprecherin der Deutschen Bank wollte sich nicht dazu äußern...  

8508 Postings, 3725 Tage gogol#155

 
  
    #125158
1
26.09.16 09:59
bei der Deutschen Bank wird sich der Kurs zurecht gezockt, da bin ich mir 100% sicher und diese Aktion wird so lange gehen bis wir unter 10? sind, dann folgen die Meldungen der Analysten wie eine Lawine und im Hintergrund wird gekauft bis sagen wir mal 15? !!
Ich bleibe dabei die Deutsche Bank ist nur noch ein Zockerpapier, egal was da noch zu Tage kommt, es hat nichts mit Daten zu schaffen, die Amis/ Banken wollen Sie aus Ihrem Kreis haben
um dann einzusammeln was bei dieser Bank noch GUT ist

Fakten sind hier egal
-----------
auf unserem Planeten gibt es nur Propheten

8508 Postings, 3725 Tage gogol#157

 
  
    #125159
26.09.16 10:04
Zitat
........Bundeskanzlerin Angela Merkel hat jegliche Staatshilfen für die Deutsche Bank in dem Jahr !!!!!!vor !!!!!!! den Bundestagswahlen im September 2017 ausgeschlossen,.........

weil Sie eine erneute Bankenrettung dem Wahlvolk nicht verkaufen kann, dass wäre für ROT/ ROT/ Grün der Wahlerfolg auf dem Silbertablett
-----------
auf unserem Planeten gibt es nur Propheten

46250 Postings, 4526 Tage Anti LemmingVergleich Deutsche Bank vs. Commerzbank

 
  
    #125160
26.09.16 10:09
Man sollte die verheerende Wirkung von Kapitalerhöhungen nicht unterschätzen. Die Deuba war in der Hinsicht bislang vergleichsweise zurückhaltend. Ihr Kurs hat seit Höchstständen rund 90 % verloren.  Das ist aber immer noch besser als die Commerzbank, die seit Höchstständen infolge KEs nach aktuellem Stand über 98 % Kursverlust zu verzeichnen hat. Die Coba notierte 2007 bei rund 40 Euro. Nach der 2008-Krise gab es zig KEs. Da der Kurs durch die Kurverwässerungen extrem  einbrach, gab es 2013 einen Reverse Split 1 zu 10. Der heutige Kurs der Coba von 6 Euro entspricht deshalb splitbereinigt einem Kurs von nur 60 Cents.

Zockerei auf Kurserholung (# 158) kann bei drohenden KEs auch schwer ins Auge gehen.  

46250 Postings, 4526 Tage Anti Lemming# 159

 
  
    #125161
26.09.16 10:12
Merkel meint damit sicherlich das Kalenderjahr vor der Wahl, also den Zeitraum von Herbst 2016 bis Herbst 2017.  

46250 Postings, 4526 Tage Anti LemmingNachtrag zu # 160

 
  
    #125162
26.09.16 10:15
Das es bei der Coba ein Reverse Split war, sollte man besser 10 zu 1 schreiben (statt 1 zu 10). Für 10 alte Aktien gab es eine neue.  

46250 Postings, 4526 Tage Anti LemmingDas zweite Insel-Gap im SP-500

 
  
    #125163
26.09.16 10:19
(gezeigt in # 135) hielt bislang, was es versprach:
 
Angehängte Grafik:
hc_2529.jpg (verkleinert auf 61%) vergrößern
hc_2529.jpg

46250 Postings, 4526 Tage Anti LemmingFusionen ohne Sinn und Verstand

 
  
    #125164
26.09.16 10:33

Es gibt keine erkennbaren Gründe, warum für den Cloud-Betreiber Salesforce der geplante Kauf von Twitter eine sinnvolle Erweiterung der Geschäftsbasis darstellt.

Why a Salesforce deal to go after Twitter makes no sense 

Is Marc Benioff?s current shopping spree about to get out of control?

That?s the question that Salesforce.com Inc. CRM, -5.63% investors were asking themselves on Friday, when CNBC reported that Twitter Inc. TWTR, +21.42%  is engaged in a series of conversations with a number of potential buyers, including Salesforce. That report, followed by other reports confirming merger discussions, lead to the biggest one-day spike in Twitter?s shares in its history, but a nearly 6% decline in the shares of Salesforce on Friday.

Benioff, the co-founder and chief executive of Salesforce.com, has been on a major shopping tear this year, as seen in the company?s $2.8 billion all-cash deal to buy DemandWare just a few months ago. It also snapped up Quip Inc., a developer of live document technology, for $582 million in stock. In the last few years, it also purchased a slew of artificial intelligence startups that formed the basis for its new Einstein product lineup, which the company likes to claim will make its cloud-based customer relationship management software the smartest in the world....

 

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