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Der USA Bären-Thread

Seite 1 von 4714
neuester Beitrag: 06.07.15 12:57
eröffnet am: 20.02.07 18:45 von: Anti Lemmin. Anzahl Beiträge: 117832
neuester Beitrag: 06.07.15 12:57 von: Fillorkill Leser gesamt: 9639235
davon Heute: 2415
bewertet mit 422 Sternen

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40834 Postings, 4078 Tage Anti LemmingDer USA Bären-Thread

 
  
    #1
422
20.02.07 18:45
Dies ist ein Thread für mittelfristig orientierte Bären (keine Daytrader), die im Laufe dieses Jahres mit einem stärkeren Rückgang der US-Indizes rechnen - u. a. auf Grund folgender Fundamental-Faktoren:





1.  Zunehmende Probleme im US-Housing-Markt wegen Überkapazitäten, fallender Preise,
    rückläufiger Verkaufszahlen und fauler Hypotheken, vor allem im Subprime-Sektor

2.  Auf Grund dessen mögliche Banken-, Junkbond- und/oder Hedgefonds-Krise
    (HSBC warnte bereits)

3.  Überschuldung der USA im Inland (negative Sparquote, Haushaltsdefizit)
    und im Ausland (Handelsdefizit)

4.  Möglicher weiterer Wertverlust des Dollars zum Euro (zurzeit bereits über 1,30)

5.  Anziehende Inflation wegen Überschuldung und unkontrollierten Geldmengenwachstums

6.  Weitere Zinserhöhungen der Fed zur Inflationsbekämpfung

7.  Rückgang des US-Konsumentenvertrauens und weniger Konsum wegen der
    Liquiditätsrückgänge und drückender Housing-Schulden

8.  Rückabwicklung von Yen-Carry-Trades, weil Japan die Zinsen erhöht
    -> Ende der "globalen Hyperliquidität"

9.  Probleme im Irak, wachsende Kriegsgefahr in Iran/Nahost, Ölpreis-Anstieg

10. Terrorgefahr

11. Überbewertung der US-Aktien (das DOW-JONES KGV für 2006 liegt bei 24,25,
    das des SP-500 bei 19)

12. Aktien-Hausse der letzten vier Jahre verlief ohne nennenswerte Korrekturen
    (untypisch)





Dieser Thread soll meinen inzwischen leider teilweise gelöschten Doomsday-Bären-Thread ersetzen. Außerdem möchte ich in diesem Eingangsposting deutlich machen, dass der Fokus auf USA liegt (der DAX spielt nur am Rande eine Rolle, da die wirtschaftliche Lage hier zu Lande besser ist).

Ich wünsch mir in diesem Thread eine faire, offene und vor allem sachliche Diskussion, möglichst wenig persönliche Querelen, Beleidigungen und sinnlose Hahnenkämpfe. Wer notorisch stört und Unfrieden stiftet oder rassistische Sprüche ablässt, kommt auf die Ignore-Liste (was weitere Postings hier verhindert).
 
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117806 Postings ausgeblendet.

40834 Postings, 4078 Tage Anti LemmingHandelsblatt stimmt auf Grexit ein

 
  
    #117808
1
05.07.15 23:29

1567 Postings, 1553 Tage AktienBaby#805

 
  
    #117809
05.07.15 23:35
Goldmän Sex und die kommis arbeiten bestens zusammen ...  

96 Postings, 1634 Tage mingusDeutschland

 
  
    #117810
2
05.07.15 23:38
mit seiner Geschichte, sollte doch am besten wissen, wie es ist, wenn man sich als Volk gedemütigt fühlt.

Ohne den Versailler "Schandfrieden" wäre doch Hitler niemals an die Macht gekommen.

Auch wenn es die supranationalen, marktkonformen Technokraten der EU mit ihren "Master Financial Assistance Facility Agreements", ihren "Letters of Intent" und ihrem sonstigen bürokratischen Geschwafel nicht wahrhaben wollen:

es gibt Völker und die haben ihre Würde und ihren Stolz und man tut gut daran, schon um des eigenen Überlebens seiner Institutionen willen, diese nicht zu stark zu reizen.  

24 Postings, 2240 Tage skuesWeygand

 
  
    #117811
1
06.07.15 00:05

lag mit seinem Tipp auf Pattsituation (Ja- oder Nein-Fraktion gewinnt marginal) daneben.

Trotzdem lesenswert seine Überlegungen vom Samstag zur "Too big to fail" Karte a la Lehman Brothers und wie Mächte aus Übersee den Lauf der Dinge versteckt zu lenken suchen, ohne dabei harte Dollars für GR auf den Tisch legen zu müssen, versteht sich.

Griechenland - Die Schlinge zieht sich jetzt am Wochenende zu

gestern, 19:56 Harald Weygand

Das Ausgang des Referendums ist mittlerweile bekannt. Die Meinungsumfagen sehen ein Kopf-an-Kopf-Rennen, das Land ist gespalten. Ob die Ja- oder Nein-Fraktion marginal gewinnt, ist für die Märkte m.E. nicht wirklich essentiell. Griechenland benötigt Gelder, um seine Beamten und Rentner zu bezahlen. Da das Land von den freien Kapitalmärkten abgeschnitten ist, ist es auf die Gläubiger angewiesen. Letztere formulieren Bedingungen.

Warum sollten die Steuerzahler dieser Nationen für die geringe Steuermoral der griechischen Bevölkerung und Ineffizienz der griechischen Finanzbehörden aufkommen?

Die neue griechische Regierung unter Varoufakis und Tsipras versucht die "Too big to fail" Karte a la Lehman Brothers zu spielen. Unter anderem die Angst vor einem zweiten Lehman Ereignis führt dazu, dass sich die USA aber auch China durchaus auf die Seite der Griechen stellen. Es ist kein Zufall, dass auf Wikileaks just jetzt Abhörprotokolle auftauchen, die aufzeigen sollen, das Kanzlerin Merkel schon in den zurückliegenden Jahren an der Schuldentragfähigkeit Griechenland gezweifelt haben soll. Auch ist es kein Zufall, dass der von den USA dominierte IWF kurz vor dem Referendum seine umfassende Griechenland Analyse veröffentlicht, in der ebenfalls auf die nicht gegebene Schuldentragfähigkeit Griechenlands hingewiesen wird.

Den Nobelpreis-dekorierten US Ökonomen läßt sich aus unserer europäischen Sicht der Rat geben, sich besser um die Ungleichheit zwischen Arm und Reich im eigenen Land zu kümmern, als sich in fremde Angelegenheiten einzumischen.

Wie ich vor ein paar Wochen schrieb, die neue griechische Regierung verhebt sich. Als schwächstes ökonomisches Glied hat sie versucht, den Trend der europäischen Finanzpolitik zu bestimmen. Aber eine Transferunion wird es nicht geben. Eine Spaltung Europas wird es ebenfalls nicht.

Das Einfrieren der ELA-Kredite war der erste entscheidende Warnschuß, der Varoufakis und Tsipras langsam in die wirtschaftliche Realität bugsieren dürfte. Beide haben gegenüber ihrer Bevölkerung bisher keinerlei Erfolge aufzuweisen. Im Gegenteil. Die griechischen Makrodaten stürzen seit ihrer Machtübernahme ab. Das Land befindet sich wieder in einer Rezession und hat eine massive Kapitalflucht zu verdauen. Steuern von den reichen Griechen konnten nicht eingetrieben werden.

Wenn Dijsselbloem, Stubb, Schäuble und andere EU Finanzminister darauf hinweisen, dass man warten könne und die Verhandlungen für ein neues Rettungspaket härter geführt werden könnten, ist dies ein subtiler Hinweis an die griechische Bevölkerung, die eigentlich Leidtragende des ganzen Pokers sind. Sie werden im täglichen Leben feststellen, dass kein Geld mehr da ist. Geld, das Varoufakis und Tsipras, organisieren müssen. Die Russen haben es ihnen nicht gegeben, die Chinesen auch nicht.

Unterm Strich ist/war das Referendum für Tsipras ein Schuß in den Ofen. Da letztenendes eine Pattsituation vorliegt, wird er nicht gestärkt aus der Befragung hervorgehen. Varoufakis hat heute der Öffentlichkeit mitgeteilt, dass er im Falle eines Ja-Votums wie zuletzt angekündigt als Finanzminister zurücktreten werde, aber als normaler Abgeordneter weiterverhandeln wolle. Der Mann ist ein Hasardeur.


 

40834 Postings, 4078 Tage Anti LemmingFehleinschätzung der Linken

 
  
    #117812
4
06.07.15 07:00
In # 805 habe ich detailliert beschrieben, dass der nun nahezu unausweichliche Grexit gerade für die ärmeren Griechen eine (finanzielle) Katastrophe ist, während die reichen Griechen den Reibach ihres Lebens machen.

"Die Linke" schätzt die Lage vollkommen falsch ein:

www.spiegel.de/politik/ausland/...tiker-fordern-grexit-a-1042188.html

...Die Linke begrüßt das Ergebnis des Referendums. "Die Griechinnen und Griechen haben sich zum zweiten Mal gegen die katastrophale Politik der sozialen Kürzungen und der wirtschaftlichen Verwüstung gewehrt", erklärte Parteichef Bernd Riexinger. [A.L.: Sie zahlen beim Grexit vermutlich - wie in Zypern - mit einem Haircut auf ihre Spareinlagen, soweit vorhanden. Außerdem kostet die kommende Depression vorübergehend noch mehr Arbeitsplätze. In der Neuen Drachme wird es nach einer Übergangszeit - d.h. bis sie sich zum Euro halbiert hat - wieder viele neue Jobs geben, aber währungsbereinigt mit Gehaltsabschlägen, die weit drastischer ausfallen werden als die von Riexinger beklagten vorherigen sozialen Kürzungen.] "Sie haben Nein zu weiterer Austerität gesagt, Nein zu einer falschen Medizin, die immer nur kränker macht." Das Votum legitimiere die Verhandlungsführung der linken Regierungspartei Syriza von Ministerpräsident Alexis Tsipras. "Die Verhandlungsführer müssen jetzt umgehend an den Tisch zurückkehren und den demokratischen Willen der griechischen Bevölkerung respektieren", forderte Riexinger. [A.L.: An diesem Tisch werden sie sich weitgehend allein wiederfinden. Selbst SPD-Gabriel sieht keine Verhandlungsbasis mehr (# 803).]

-----------------------

A.L.: Die Massenarbeitslosigkeit wird in der Neuen Drachme stark sinken. Es gibt allerdings viel weniger Gehalt. Die wegen der bisherigen Importe (holl. Tomaten, dt. Schweine) brachliegende griech. Agrarwirtschaft wird einen starken Schub erhalten. Es kommen wieder mehr Touristen. Die große Mehrheit der Griechen geht in der Neuen Drachme dahin zurück, wo sie die letzten 400 Jahre standen. Die Euro-Mitgliedszeit wird als vorübergehende Luxus-Knechtschaft in die Geschichtsbücher eingehen. Sie wurde von den griech. Eliten angeleiert, um sich auf Kosten der eigenen Bevölkerung eine goldene Nase zu verdienen (# 805). Die Kluft zwischen Arm und Reich wird in Griechenland nach dem Grexit größer sein als je zuvor. Das ist exakt das Gegenteil von dem, was Die Linke normalerweise als Politikziel vertritt.
 

1175 Postings, 347 Tage venividivici_th82#Interventionen in CN

 
  
    #117813
2
06.07.15 07:21
"Here's a popular joke in Chinese market today: No.1 market-maker is CSRC (stock regulator) and No.1 margin financier is PBOC (central bank).."

https://twitter.com/george_chen/status/617901812121604101  

40834 Postings, 4078 Tage Anti LemmingHang Seng stürzt ab (-4 %)

 
  
    #117814
2
06.07.15 07:32
 
Angehängte Grafik:
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37 Postings, 24 Tage alleswirdgut2auch wenn

 
  
    #117815
4
06.07.15 07:49
es viele Europäer anders sehen.
Ich finde das Nein der Griechen gut.
Hier haben sich viele gesagt, das es viel schlimmer nicht mehr werden kann.
Griechenland ist noch eines der wenigen Länger, wo die Bevölkerung noch gefragt wird...
Deutschland hat eine Scheindemokratie.
Wir wurden nie gefragt, ob wir die Rettungspakete befürworten, oder ob wir den Euro haben wollen...
Das wird Frau Merkels letzte Amtszeit werden, und für Herrn Schäuble wird es bitter werden. So naiv wie die große Qualition war.....
Auch wenn es die meisten runter reden, Griechenland wird größere Probleme bereiten, als die meisten Politiker war haben wollen.
Lehman war ein Klacks dagegen.
Wie gerüstet alle sind, werden wir die nächsten Wochen sehen..  
Die gesamte Wirtschaft wird darunter leiden. Und alles nur damit wir eine Gemeinschaftswährung haben.
Wir werden im Sommer die 10.000 knacken und die 9.0000 wird folgen.
Und viele werden das als Einstiegskurse nutzen und weinen, wenn kein Ende der Talfahrt abzusehen ist, wenn wir bei 7.000 stehen und vielleicht auch nochmal bei 5.000  

40834 Postings, 4078 Tage Anti LemmingVaroufakis tritt zurück

 
  
    #117816
1
06.07.15 07:57

40834 Postings, 4078 Tage Anti LemmingDie Begründung ist verlogen

 
  
    #117817
4
06.07.15 08:10
Varoufakis schreibt in seinem Blog (letztes Posting):

"Soon after the announcement of the referendum results, I was made aware of a certain preference by some Eurogroup participants, and assorted ?partners?, for my? ?absence? from its meetings; an idea that the Prime Minister judged to be potentially helpful to him in reaching an agreement. For this reason I am leaving the Ministry of Finance today.

I consider it my duty to help Alexis Tsipras exploit, as he sees fit, the capital that the Greek people granted us through yesterday?s referendum."


Ich vermute eher, dass Varoufakis sich schlicht verkalkuliert hat. Er hatte erwartet, dass nun, da fast 2/3 des griech. Volkes seine Politik demokratisch legitimiert hätten, die Türen weit offen stehen würden in Brüssel, dass es nun eine "Einsicht" bei den Finanzministern der Eurogruppe für die griech. Befindlichkeiten und Wünsche gäbe usw. Er hatte geglaubt, innerhalb von 24 bis 48 Std. die Vereinbarung im Kasten zu haben.

Doch da hat er sich verrechnet. Er ist in Brüssel zu einer "persona non grata" geworden. Um diese taktische Niederlage nicht eingestehen zu müssen, behauptet er nun, durch seinen Abtritt dem Parteikollegen Tsipras bessere Verhandlungsaussichten zu geben. Aber auch diese wird nicht zutreffen. Denn auch Tsipras ist in Brüssel "unten durch", wenngleich Tsipras ein weniger emotionsgeladenes Feindbild abgibt.

Brüssel steht unter Druck, weil die Eurozone auseinander fallen würde, wenn das griech. Beispiel Schule machte. Würde man auf Tsipras Forderungen eingehen, wäre dies eine Einladung an Podemos und Co., es ihm gleich zu tun. Den anderen Druck üben die Amis aus, die Griechenland als Nato-Südflanke behalten wollen. Ich glaube jedoch nicht, dass die EU-Finanzminister nicht für die Ami-Geostrategie zu zahlen bereit sind.
 

40834 Postings, 4078 Tage Anti LemmingKorrektur

 
  
    #117818
1
06.07.15 08:15
(letzter Satz)

Ich glaube jedoch nicht, dass die EU-Finanzminister für die Ami-Geostrategie zu zahlen bereit sind.  

3421 Postings, 2423 Tage DreiklangNun den ? in Ruhe ausinflationieren

 
  
    #117819
3
06.07.15 08:34
Die intelligenteste Frage, die gestern Herrn Varoufakis von einem offensichtlich verärgerten Bürger gestellt wurde, war: "Was werden wir von unserem Geld noch kaufen können?" Die Antwort ist: Ohne Teilnahme am TargetII-System: Nichts. Denn da es in GR an Wertschöpfung mangelt, gibt es keinen Gegenwert außer dem, der durch Import bezogen werden kann. Der wiederum hängt von Kredit ab, der in den letzten Monaten durch ständige Anhebung der ELA bewerkstelligt wurde. Sollte GR also nun Euro drucken, wird der Euro dramatisch an Wert verlieren. Klar kann man mit Geldköfferchen ins Ausland reisen - doch die europ. Banken werden dieses Geld über kurz oder lang nicht annehmen - es bleiben reine Bargeschäfte und der Schwarzmarkt. Varoufakis hat wohl begriffen, dass es nicht darum geht, Schulden zu streichen, sondern "nur" darum, weiter Kredit zu bekommen. Doch das hat man den Bürgern vor dem Referendum nicht gesagt.  

36051 Postings, 5730 Tage KickyCash in safe deposit boxes under capital controls

 
  
    #117820
1
06.07.15 09:29
http://www.reuters.com/article/2015/07/05/...sh-idUSA8N0XO00920150705
Greeks cannot withdraw cash left in safe deposit boxes at Greek banks as long as capital restrictions remain in place, a deputy finance minister told Greek television on Sunday.

ja die Matratze ist da schon besser, obwohl ein Onkel von mir ,als er in den Zwanzigern starb, 100000 Reichsmark in der Matratze hinterliess, die ich auf Antiquitätenmessen an Kinder verteilte
Mein Grosseltern haben unter die grosse Freitreppe ein Loch gemacht und das Silber hier versteckt und wieder zugemauert, so habe ich es jetzt.
Man kann natürlich auch wasserfeste Behälter unter der grossen Eiche im Garten verstecken...

Die Griechen haben ja über 30 Milliarden Euro abgehoben und zuhause versteckt.
Die werden schon nicht verhungern. Trumpf war auch nach 45 , wer Kartoffeln und Schinken hatte und gegen Juwelen tauschen konnte.

Und diese ständige Leier von AL über die reichen Griechen- erinnert Ihr Euch an die Steuerhinterzieher in Deutschland ? Ich kenne auch Leute ,die es erwischt hat mit den Millionen auf einer Schweizer Bank.

 

40834 Postings, 4078 Tage Anti LemmingGysi in der Super-Illu

 
  
    #117821
2
06.07.15 09:31
www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/...isse-im-newsblog-a-1042030.html

Die Linke hat dagegen umgehend neue Verhandlungen mit der Regierung in Athen gefordert. "Jetzt muss in den nächsten 48 Stunden ein Verhandlungsergebnis her", sagte Parteichef Bernd Riexinger der "Stuttgarter Zeitung". Fraktionschef Gregor Gysi forderte Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) zum Handeln auf. "Frau Merkel muss unverzüglich die Gespräche mit Griechenland wieder aufnehmen und eine Lösung finden", sagte Gysi der Zeitschrift "Super Illu".*

Riexinger forderte Gespräche über einen Schuldenerlass für Griechenland. Die Regierung in Athen müsse auch die Aussicht auf eine Schuldenregelung bekommen. "Die Deutschen müssen viel mehr zahlen, wenn es jetzt zum Grexit und zur Staatspleite kommt", sagte Riexinger. "Das wäre die teuerste Lösung sowohl für die Griechen als auch für die Steuerzahler hierzulande."


*Super-Illu:

www.superillu.de/zeitvertreib/horoskop

 

40834 Postings, 4078 Tage Anti LemmingHoroskop Stier (Super-Illu)

 
  
    #117822
06.07.15 09:33
 
Angehängte Grafik:
hc_180.jpg (verkleinert auf 72%) vergrößern
hc_180.jpg

40834 Postings, 4078 Tage Anti Lemming...die dann allerdings

 
  
    #117823
06.07.15 09:45
Merkur auf den Boden der Tatsachen (DAX 9600) zurückholt.  

36051 Postings, 5730 Tage KickyRoosevelts Executive Order 6102

 
  
    #117824
3
06.07.15 10:02
Executive Order 6102 is a United States presidential executive order signed on April 5, 1933, by President Franklin D. Roosevelt "forbidding the Hoarding of gold coin, gold bullion, and gold certificates within the continental United States". The effect of the order, in conjunction with the statute under which it was issued, was to criminalize the possession of monetary gold by any individual, partnership, association or corporation.

According to a hoax, Roosevelt ordered all the safe deposit boxes in the country seized and searched for gold by an I.R.S. official. ..... On March 6, taking advantage of a wartime statute that had not been repealed, he issued Presidential Proclamation 2039 that forbade the hoarding 'of gold or silver coin or bullion or currency,' under penalty of $10,000 and/or up to five to ten years imprisonment.

https://en.wikipedia.org/wiki/Executive_Order_6102  

36051 Postings, 5730 Tage KickyCongratulations!

 
  
    #117825
1
06.07.15 10:06
http://globaleconomicanalysis.blogspot.de/2015/07/...way-forward.html

....and as I commented earlier, Greeks had virtually nothing to gain by voting 'yes' after German finance minister Wolfgang Schäuble commented that further negotiations would be on a "completely new basis and under difficult economic conditions" even if Greeks voted 'yes'.

Congratulations are in order. Greece voted against further Troika servitude.

.. Without a doubt Greece can recover much faster outside the shackles of Troika servitude.

Unfortunately, there is little reason to believe they will take the necessary steps. At least they have a chance. They had no chance under Troika servitude.
 

1 Posting, 5 Tage giftedeelUnsicherheit am Aktienmarkt

 
  
    #117826
06.07.15 10:17
Eine aktuelle Nachrichten über die Weltwirtschaft was auf die große Unsicherheit an den Aktienmärkten . Einer der Faktoren dafür verantwortlich ist , sagte zu den griechischen Schuldenkrise sein . Auch EZB hat bestritten , weitere Kredite zu liefern und zu reden ist über die Griechenland wurden die sich auf der Eurozone zu verlassen.  

36051 Postings, 5730 Tage KickyEurope suffers biggest bloody nose since

 
  
    #117827
06.07.15 10:24
since failed French and Dutch referenda a decade ago in Greek landslide revolt
By Ambrose Evans-Pritchard, in Athens
http://www.telegraph.co.uk/finance/economics/...ies-IOU-currency.html

... The shock result effectively calls the bluff of eurozone leaders and the heads of the European Commission and Parliament, forcing them either to back down or carry out drastic threats to eject Greece from monetary union.

The European Central Bank faces an immediate decision over whether to continue freezing emergency liquidity assistance (ELA) for Greek banks at ?89bn, a stance that would amount to liquidity suffocation.

"If they do that, the situation would be very serious. That would be pretty close to trying to bring down the government," said Euclid Tsakalotos, the country's chief debt negotiator.

The Bank of Greece (BoG) said on Sunday evening that it will make a formal request to the ECB for fresh support.

The EU's leadership was in utter confusion as it became clear during the day that support was swinging back to the "No" camp, despite blanket coverage from the private TV stations warning that a "No" meant Armageddon.

French president Francois Hollande said he would bend over backwards to keep Greece in the euro despite voting no. He is to meet German Chancellor Angela Merkel in Paris on Monday to draw up a joint response to what has turned into the biggest EU fiasco since the rejection of the European constitution by France and Holland in 2005.

Martin Schulz, head of the European Parliament, was still insisting on Sunday that a "No" vote must mean expulsion from the euro, but his view is becoming untenable.


Jean-Claude Juncker, the Commission's chief, is equally trapped by his own rhetoric after warning last week that a No vote would be a rejection of Europe itself, leading to calamitous consequences.

Top Syriza officials say they are considering drastic steps to boost liquidity and shore up the banking system, should the ECB refuse to give the country enough breathing room for a fresh talks.

"If necessary, we will issue parallel liquidity and California-style IOU's, in an electronic form. We should have done it a week ago," said Yanis Varoufakis.

California issued temporary coupons to pay bills to contractors when liquidity seized up after the Lehman crisis in 2008. Mr Varoufakis insists that this is not be a prelude to Grexit but a legal action within the inviolable sanctity of monetary union.

Mr Varoufakis and ministers will hold an emergency meeting tonight with the private banks and the governor of the Greek central bank, Yannis Stournaras, to decide what to do before the cash reserves of the four big lenders dry up tomorrow.

Louka Katseli, head of the Hellenic bank Association, said ATM machines will run out of money within hours of the vote......

There are mounting signs that the creditors are stepping back from the brink, conceding that they may have to renew talks with Syriza after all, though it is far from clear what this means. Senior German officials were briefing last week that Greece will not get another cent as long premier Alexis Tsipras and Mr Varoufakis remain in power.

There is now a clear rift between Germany and France, perhaps serious enough to cause long-term damage to the coherence of monetary union.


Sigmar Gabriels  hardline position was echoed by Slovak finance minister, Peter Kazimir, who tweeted: "The nightmare of the "euro-architects" that a country could leave the club seems like a realistic scenario after Greece voted No today."

Such an approach appears irreconcilable with the views of the French economy minister, Emmanuel Macron, who said the EMU creditors are equally to blame for the crisis and must resist the temptation to "crush" the Greek people. "It is our responsibility to avoid a Versailles Treaty within the eurozone," he said.

Italy's Matteo Renzi said the sight of pensioners weeping in front of banks was a black mark on the conscience of Europe. "We must start to speak to each other again, and nobody knows this than better than Angela Merkel," he said.

Yet matters will be decided by handful of people in Berlin, Frankfurt, and Brussels over coming days, with the ECB in the unwelcome position of having to decide by its actions whether or not to bring the crisis to a head.

Syriza sources say the Greek ministry of finance is examining options to take direct control of the banking system if need be rather than accept a draconian seizure of depositor savings - reportedly a 'bail-in' above a threshhold of ?8,000 - and to prevent any banks being shut down on the orders of the ECB.

Government officials recognize that this would lead to an unprecedented rift with the EU authorities. But Syriza's attitude at this stage is that their only defence against a hegemonic power is to fight guerrilla warfare.

Hardliners within the party - though not Mr Varoufakis - are demanding the head of governor Stournaras, a holdover appointee from the past conservative government.

They want a new team installed, one that is willing to draw on the central bank's secret reserves, and to take the provocative step in extremis of creating euros.

"The first thing we must do is take away the keys to his office. We have to restore stability to the system, with or without the help of the ECB. We have the capacity to print ?20 notes," said one.

Such action would require invoking national emergency powers - by decree - and "requisitioning" the Bank of Greece for several months. Officials say these steps would have to be accompanied by an appeal to the European Court: both to assert legality under crisis provisions of the Lisbon Treaty, and to sue the ECB for alleged "dereliction" of its treaty duty to maintain financial stability.

Mr Tsakalotos told the Telegraph that the creditors will find themselves be in a morally indefensible position if they refuse to listen to the voice of the Greek people, especially since the International Monetary Fund last week validated Syriza's core claim that Greece's debt cannot be repaid. ......

 

36051 Postings, 5730 Tage KickyWeltbank macht Kotau vor China

 
  
    #117828
1
06.07.15 10:57
und streicht kritische Passage in einem Report nach Kritik Chinas

Chinas Machthaber haben derzeit ein schweres Los. In den vergangenen drei Wochen taumelten die Börsen und stellten viele Kleinanleger vor finanzielle Schwierigkeiten, weshalb es am Wochenende in Peking eilig anberaumte Sitzungen mit Beschlüssen gab, um eine weitere Destabilisierung des Finanzsystems zu vermeiden. Danach äufnen 21 Brokerfirmen einen weiteren Funds mit 120 Mrd. Yuan (rund 18,5 Mrd. Fr.), um durch Eingriffe die Märkte in dieser Woche zu beruhigen. Zudem sollen mögliche Marktmanipulationen untersucht werden, wobei ausländische Investoren leichte und wünschenswerte Opfer wären und entgegen bisheriger Planungen wurden alle geplanten Börsengänge auf unbestimmte Zeit auf Eis gelegt ? damit nicht genug.
Schwammige Begründung

Zu allem Ungemach kam ein Bericht der Weltbank (« China Economic Update »), in dem sich die Autoren im dritten Kapitel auf acht Seiten kritisch mit der Rolle des chinesischen Staates im Finanzsektor auseinandersetzte. Dieser Teil traf jedoch bei Chinas Machthabern offenbar auf wenig Gegenliebe. Kurz nach Veröffentlichung war auf der Seite der Weltbank nur noch ein Update des Updates zu finden, in dem das dritte Kapitel über «Reform Priorities in China's Financial Sector» fehlte. Die Weltbank gab als schwammige Begründung an, die ursprüngliche Version hätte nicht das übliche Prozedere punkto Rezension und Freigabe im Haus durchlaufen, weshalb sie zurückgezogen und überarbeitet worden sei. In der chinesischen Übersetzung des Updates fehlt dieser Verweis .Der Länderchef der Organisation in China, Bert Hofman , liess sich in der « Financial Times » mit den Worten zitieren, die Massnahmen seien nicht auf Druck der Chinesen erfolgt.

Dabei war in dem dritten Kapitel nur jenes Wissen zu finden, das Chinas Führung in ihren Sonntagsreden immer wieder von sich geben. Das bisherige Wirtschaftsmodell des Reichs der Mitte könne nicht länger Bestand haben, weshalb Reformen notwendig seien, um das Land voranzubringen. Und es ist eine Binsenweisheit, dass die Rolle des chinesischen Staates im Finanzsektor schon seit längerem reformiert werden müsste. Er kontrolliert nicht nur 95% des Kapitals der Geschäftsbanken, sondern organisiert und reguliert diesen Markt. Marktwirtschaftliche Reformen hätten jedoch einen Rückzug des Staates zur Folge, wodurch die Kommunistische Partei an Einfluss verlöre.

....werden die staatlich kontrollierten Banken immer noch gezielt dazu eingesetzt, um die oft hoch verschuldeten Staatsbetriebe (SOE) mit frischem und billigem Geld zu versorgen. Kleinere und mittlere Unternehmen, die oft innovativer und produktiver als die SOE sind, müssen sich dagegen oft über das System der Schattenbanken finanzieren, um überhaupt an Geld zu kommen.

Mit solchen interventionistischen Massnahmen betreiben Chinas Machthaber nicht nur Industrie-, sondern auch Klientelpolitik. Die Toppositionen in den Staatsunternehmen sind de facto für Mitglieder der Kommunistischen Partei reserviert, denn diese ernennt sie. Dem Verwaltungsrat fällt nur die Rolle eines Feigenblattes zu. Er segnet die Vorgaben der Partei ab.....

http://www.nzz.ch/wirtschaft/...tau-vor-chinas-machthabern-1.18574733  

96 Postings, 1634 Tage mingusAlle die da

 
  
    #117829
3
06.07.15 12:31
von "Strukturreformen", "Wettbewerbsfähigkeit" und Ähnlichem mehr faseln, haben schlicht und einfach keine Ahnung, dass man dem Hochleistungsturbokapitalismus Deutschlands bei noch so viel Anstrengung mit den gewählten Schlagworten nichts, REIN GAR NICHTS entgegensetzen kann.

Deutschland hatte nach dem 2. Weltkrieg immer schon den produktivsten Kapitalismus in Europa, mit dem Euro und den Hartz4-"Reformen" hat es nun auch noch einen riesigen Niedriglohnbereich und eine (verglichen mit der DM) Weichwährung.

Die gesamten Länder des Ostblocks und die Südschiene hat so NIEMALS eine Chance gegen die Exportmaschine Deutschland.

Wenn also Deutschland nicht mehr bereit ist (und das ist sein gutes Recht), die genannten Länder mit seinen Exporterlösen finanziell zu kreditieren bzw. zu alimentieren, dann ist der Euro bald Geschichte.

Beides geht halt auf Dauer nicht: riesige Exportüberschüsse zu erzielen und die erzielten Gewinne dann nicht in irgendeiner Form an die (schwachen) Importländer weiterzugeben.  

96 Postings, 1634 Tage mingusFortsetzung #829

 
  
    #117830
1
06.07.15 12:52
Nachdem das gesamte derzeit regierende Personal, diesem Exportdogma anhängt, ist es Jacke wie Hose ob Frau Merkel, Frau v.d.Leyen oder Herr Gabriel die Regierung offiziell leitet.

Die beiden Parteien die Konsequenzen aus dem nicht haltbaren Euro-/Exportmodell ziehen sind:

die AfD mit der Aufgabe des Euros und
die LINKE mit der weiteren Kreditierung/Alimentierung der (schwachen) Importländer
 

36051 Postings, 5730 Tage KickyIch freue mich über das Oxi der Griechen

 
  
    #117831
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06.07.15 12:54
Ich will ausnahmsweise einmal ganz persönlich und aus dem Bauch heraus reagieren: Ich freue mich über das ?Oxi? der Griechen gegenüber dem Austeritätsdiktat der ?Institutionen?. Ein ?Nai?, wäre ein Triumph für Schäuble, Merkel, Juncker, Schulz, Dijsselbloem, Draghi oder Lagarde gewesen. Ja es sind die mächtigen Bannerträger der Spar- und Abstrafideologie denen die Griechen eine lange Nase gezeigt haben.

Was wurde nicht im Vorfeld spekuliert und Stimmung gemacht ? sowohl in den Medien als auch in der Politik.....Zum Glück haben die Griechen ein eindeutiges Votum abgegeben, so dass man gegenüber dem Abstimmungsergebnis auch nicht einwenden kann, das seien nur die Stimmen der notorischen Europagegner aus der rechtspopulistischen Ecke oder von linken Spinnern gewesen.

Das hat wohl auch der Chef der griechischen Oppositionspartei Nea Demokratia und Wortführer der Ja-Sager, Andonis Samaras, so erkannt und ist deswegen noch am Abend zurückgetreten.

Ich freue mich vor allem deshalb, weil mit dem Nein der Griechen ein demokratisches Signal gegen den fiskal- und wirtschaftspolitischen Kurs innerhalb der Europäischen Union gesetzt wurde..
Hätten die Griechen mit Ja gestimmt, dann wäre die Regierung Tsipras praktisch abgewählt worden, vermutlich wäre eine weitere Technikerregierung eingesetzt worden oder die alten Klientelpolitiker wären wieder an die Macht gekommen ....

Der Chefredakteur des ZDF, Peter Frey, ließ es sich nicht nehmen noch einmal alle gängigen Phrasen der Bundesregierung zusammenzufassen und Thomas Baumann stand ihm in der ARD nicht nach, gegen die Griechen zu wettern. Rolf-Dieter Krause spielte wieder einmal, wie üblich den publizistischen Minenspürhund der EU-Kommission.

Dabei kam selbst der stets um Harmonie mit der Herrschaft bemühte Günther Jauch in seiner gestrigen Sendung nicht umhin, schwarz auf weiß zu belegen, dass das angebliche Entgegenkommen der Gläubigerstaaten etwa mit einem Schuldenschnitt oder einem 35-Milliarden-Investitionsprogramm schlicht Falschaussagen von Merkel, Gabriel, Juncker und Schulz waren.....Für die SPD ist eine linke Partei mit einer kritischen Position zur Austeritätspolitik natürlich eine besondere Bedrohung. Gabriel....

http://www.nachdenkseiten.de/?p=26672#more-26672
 

12542 Postings, 2585 Tage FillorkillBeides geht halt auf Dauer nicht

 
  
    #117832
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06.07.15 12:57
Bilanzüberschüsse sind mit Bilanzdefiziten identisch. Es ist dies keine Frage des guten Willens, sondern der Mathematik. Weil extrem kritische Ökonomen wie zB mein Freund Antilemming diese Identität ebensowenig in den Kopf bekommen wie jene von Assets und Liabilities, verwandeln sie die makroökonomische Welt in ein Feld der Moral.  
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'das ganze ist das unwahre'

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