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Der USA Bären-Thread

Seite 1 von 5240
neuester Beitrag: 16.12.17 19:56
eröffnet am: 20.02.07 18:45 von: Anti Lemmin. Anzahl Beiträge: 130983
neuester Beitrag: 16.12.17 19:56 von: elysium777 Leser gesamt: 13221752
davon Heute: 5170
bewertet mit 440 Sternen

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51063 Postings, 4972 Tage Anti LemmingDer USA Bären-Thread

 
  
    #1
440
20.02.07 18:45
Dies ist ein Thread für mittelfristig orientierte Bären (keine Daytrader), die im Laufe dieses Jahres mit einem stärkeren Rückgang der US-Indizes rechnen - u. a. auf Grund folgender Fundamental-Faktoren:





1.  Zunehmende Probleme im US-Housing-Markt wegen Überkapazitäten, fallender Preise,
    rückläufiger Verkaufszahlen und fauler Hypotheken, vor allem im Subprime-Sektor

2.  Auf Grund dessen mögliche Banken-, Junkbond- und/oder Hedgefonds-Krise
    (HSBC warnte bereits)

3.  Überschuldung der USA im Inland (negative Sparquote, Haushaltsdefizit)
    und im Ausland (Handelsdefizit)

4.  Möglicher weiterer Wertverlust des Dollars zum Euro (zurzeit bereits über 1,30)

5.  Anziehende Inflation wegen Überschuldung und unkontrollierten Geldmengenwachstums

6.  Weitere Zinserhöhungen der Fed zur Inflationsbekämpfung

7.  Rückgang des US-Konsumentenvertrauens und weniger Konsum wegen der
    Liquiditätsrückgänge und drückender Housing-Schulden

8.  Rückabwicklung von Yen-Carry-Trades, weil Japan die Zinsen erhöht
    -> Ende der "globalen Hyperliquidität"

9.  Probleme im Irak, wachsende Kriegsgefahr in Iran/Nahost, Ölpreis-Anstieg

10. Terrorgefahr

11. Überbewertung der US-Aktien (das DOW-JONES KGV für 2006 liegt bei 24,25,
    das des SP-500 bei 19)

12. Aktien-Hausse der letzten vier Jahre verlief ohne nennenswerte Korrekturen
    (untypisch)





Dieser Thread soll meinen inzwischen leider teilweise gelöschten Doomsday-Bären-Thread ersetzen. Außerdem möchte ich in diesem Eingangsposting deutlich machen, dass der Fokus auf USA liegt (der DAX spielt nur am Rande eine Rolle, da die wirtschaftliche Lage hier zu Lande besser ist).

Ich wünsch mir in diesem Thread eine faire, offene und vor allem sachliche Diskussion, möglichst wenig persönliche Querelen, Beleidigungen und sinnlose Hahnenkämpfe. Wer notorisch stört und Unfrieden stiftet oder rassistische Sprüche ablässt, kommt auf die Ignore-Liste (was weitere Postings hier verhindert).
 
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130957 Postings ausgeblendet.

538 Postings, 71 Tage Emilia StivaliFast richtig, Learner

 
  
    #130959
2
15.12.17 19:35
Tatsache ist: Seit 2000  

10722 Postings, 3796 Tage wawiduzu # 956

 
  
    #130960
2
15.12.17 19:41
UST ist das Tickersymbol für den ETF ProShares Ultra 7-10 year Treasury - und dessen Kurs ist in dieser Zeitspanne überhaupt nicht gefallen, Emilia. Was der Zusatz 2s30s bedeuten soll, ist mir schleierhaft.  

538 Postings, 71 Tage Emilia StivaliEs geht um das Absinken des langen Endes

 
  
    #130961
1
15.12.17 20:09
der US-Zinskurve, das als Rezessionssignal nicht zu der vorherrschenden Überschwang im SP-500 passt.

Hier der Rendite-Chart der US-30-jährigen Staatsanleihen:

 
Angehängte Grafik:
ust30y.png (verkleinert auf 72%) vergrößern
ust30y.png

538 Postings, 71 Tage Emilia StivaliInteressanter ist dieser Chart...

 
  
    #130962
1
15.12.17 21:01

Es handelt sich um einen Kursvergleich zwischen SP-500 (grün) und Junkbonds (rot, HYG). Man erkennt, dass Junkbonds seit Trumps Amtsantritt ("Election") seitwärts liefen, während der SP-500 "explodierte".

Die Charts oben und unten sind identisch. Lediglich die Zeitachse ist unten erweitert und ein Stück nach links verschoben worden, um rechts Freiraum zu schaffen. Wozu das gut sein soll, zeigt der Chartvergleich im nächsten Posting.

Chartquelle: www.zerohedge.com/news/2017-12-15/...y-gundlach-calls-must-watch-2018

 
Angehängte Grafik:
hc_065.jpg (verkleinert auf 81%) vergrößern
hc_065.jpg

538 Postings, 71 Tage Emilia Stivali...vor allem im Direktvergleich mit 2008

 
  
    #130963
2
15.12.17 21:05
Die Zeitachsenverschiebung im unteren Chart im letzten Posting diente dazu, rechts spekulativen Freiraum für die mögliche Weiterentwicklung der Kurse zu schaffen.

Wie diese Weiterentwicklung vonstatten gehen könnte, zeigt der hiesige Chartvergleich unten.

Der obere Chart in diesem Posting ist identisch mit dem unteren Chart aus dem letzten Posting.

Der untere Chart hier hingegen zeigt die Kurse von SP-500 und Junkbonds für den Zeitraum von 2003 bis 2009. Auch in diesem Chart gab es ein Zeitfenster, in dem Junkbond seitwärts liefen - nämlich von Anfang 2005 bis Mitte 2007 -, während der SP-500 "explodierte".

Wie es weiterging, ist im unteren Chart, der ja historisch ist, klar ersichtlich. Aktuell befinden wir uns zeitlich an der blau gestrichelten Vertikallinie, die durch beide Charts läuft.

Im unteren - historischen - Chart begannen die Junkbonds ab Sommer 2007 deutlich zu fallen. Das war eine Folge der in USA aufkommenden Liquiditätsnöte (Private-Equity fand keine Geldgeber mehr, Banken begannen einander zu misstrauen).

Der SP-500 vollzog diese Abwärtsbewegung zwar nach, aber teils deutlich zeitverzögert. Von Anfang 2008 bis Sommer 2008 unternahm der SP-500 - angeheizt durch Wall Streets forcierte Öl- und Rohstoffblase - noch einen letzten irren Versuch, die Junkbonds- und Bankenkrise (Bear Stearns war im März 2008 baden gegangen) zu ignorieren. Offenbar hoffte Wall Street damals, mit den via Rohstoffe angefachten "Animal Spirits" auch am Aktienmarkt eine Scheinrealität schaffen zu können, die über die grassierende Bankenkrise hinwegtäuscht (so wie es jetzt die Zentralbanken, Wall Streets Steigbügelhalter, versuchen).

Die Ulknummer endete im Herbst 2008 mit der Lehman-Pleite. Von da an holte der SP-500 schwungvoll nach unten nach, was die Junkbonds bereits "vorexerziert" hatten.

Solche Chartvergleiche sind müßig, weil sich die (Börsen-)Geschichte meist nicht stur wiederholt. Was aber mMn nach wie vor gilt ist, dass Junkbondkurse ein Vorlaufindikator sind. Bären sollte den HYG-Kurs weiterhin "argwöhnisch beäugen".

Die Kurse der 30-jährigen Staatsanleihen ("sichere Häfen") gingen Ende 2008 sprunghaft in die Höhe, was die Renditen einbrechen ließ. Unter diesem Aspekt könnte der leichte Renditerückgang der 30-jährigen (Chart in # 961) zumindest ein kleines bärisches Vorzeichen sein. Es könnte die Vorstufe zur berühmt-berüchtigten "invertierten Zinskurve" werden, die ein Rezessionssignal darstellt.
 
Angehängte Grafik:
hc_067.jpg (verkleinert auf 83%) vergrößern
hc_067.jpg

538 Postings, 71 Tage Emilia StivaliEs ist etwas verwirrend

 
  
    #130964
15.12.17 21:12
dass jeweils in den unteren Charts die Junkbond-Renditen gezeigt werden, die sich ja spiegelbildlich zu den Junkbond-Kursen entwickeln. Gleichzeitig wurde jedoch die Preisachse rechts (= Zinsniveau) invertiert (also hohe Zinsen unten, niedrige Zinsen oben).

Im Endeffekt geben die roten Kurvenalso doch - indirekt - die Junkbond-Kursentwicklung, die sich so darstellen würde, wenn auf die Invertierung rechts verzichtet worden wäre.
 

538 Postings, 71 Tage Emilia StivaliAnders formuliert

 
  
    #130965
15.12.17 21:16
Wenn die Junkbond-Kurse seitwärts laufen (wie in # 962 oben), dann laufen auch die Junkbond-Renditen seitwärts (wie in # 962 unten). Dennoch sind die Charts nicht identisch, wie ich in # 962 fälschlicherweise (aber sinngemäß korrekt, siehe # 964) schrieb.  

538 Postings, 71 Tage Emilia Stivali# 960 wawidu

 
  
    #130966
1
15.12.17 21:30
UST ist in dem Chart in # 956 ein Kürzel für "U.S. Treasuries" = US-Staatsanleihen.

"UST 2s30s" ist der Spread zwischen den 2-jährigen und den 30-jährigen.

 

538 Postings, 71 Tage Emilia StivaliAktueller Stand der US-Steuerdebatte

 
  
    #130967
15.12.17 21:50
Nachdem zwei skeptische republikanische Senatoren [Corker, Rubio] nun nach Zugeständnissen [Aufstockung der Kinderfreibeträge] auf Konsenskurs zur Partei gegangen sind, dürfte die US-Steuerreform am Dienstag nächster Woche oder spätestens Mittwoch durchgehen.

Trump hat sich auf Kosten seiner dämlichen Midwest-Wähler erfolgreich bereichert, da er infolge der Steuerreform - die fast ausschließlich Reichen und Ultrareichen Steuervorteile gewährt - selber über eine Milliarde an Steuern spart.

Die Amis haben den Bock zum Gärtner gemacht. Vor Gericht hätte man einen wie Trump wegen Befangenheit abgelehnt.

us.cnn.com/2017/12/15/politics/tax-reform-marco-rubio-final-bill/­index.html

Bottom line: The House is likely to go first, with a vote on Tuesday. Senate would then follow, likely starting work on Tuesday and finishing up as soon as Tuesday night or early Wednesday. Again, this all remains subject to change.  

3154 Postings, 3134 Tage karassemilia

 
  
    #130968
1
15.12.17 21:58
ein 2008 wird es nicht mehr geben. Hat die Yellen ja gesagt, eine Krise werden wir nicht mehr erleben. Die Zentralbanken werden immer einschreiten und die drucken einfach soviel Geld wie sie brauchen. Dazu drückt man die Edelmetalle nach unten, damit niemand auf "dumme" Gedanken kommt. Die Masse glaubt, dass alles in Ordnung ist. Alles was hier zusammen getragen wird, ist völlig belanglos. Die einzige noch existierende Freiheit sind die Kryptos, und irgendwann werdet ihr das alle kapieren.  

538 Postings, 71 Tage Emilia StivaliDie Auswirkung auf die Quartalszahlen der

 
  
    #130969
15.12.17 22:01
US-Firmen dürfte allerdings relativ gering ausfallen, da kaum ein US-Konzern den bislang gültigen Spitzensteuersatz von knapp 40 % gezahlt hat. Realistisch haben die Konzerne im Schnitt eher die Hälfte gezahlt.

Die neue Unternehmenssteuer liegt bei 21 %, erlaubt aber weniger Abschreibungsmöglichkeiten.

Womit ich sagen will: Die Kursrally seit Trumps Amtsantritt - der SP-500 stieg von 2100 auf 2670 (= 30 %) - hat bereits weit mehr eingepreist, als es realistisch einzupreisen gibt. Daher könnte nach Verabschiedung der Steuerreform eine "Sell-the-News-Reaktion" einsetzen.  

538 Postings, 71 Tage Emilia Stivali...so wie heute im DOW zum Marktschluss

 
  
    #130970
15.12.17 22:02
 
Angehängte Grafik:
fpdjia-big.gif
fpdjia-big.gif

538 Postings, 71 Tage Emilia Stivali# 968 - Kryptos

 
  
    #130971
15.12.17 22:10
Wie Kryptos einzuschätzen sind, muss jeder für sich selber entscheiden. Es hat weder Sinn, dass du mich zu belehren versuchst, noch umgekehrt.

Ich persönlich finde Kryptos schlicht kryptisch.

Wer hat schon Lust, seinen Vermögensstand von Stromausfällen abhängig zu machen? Ist wohl eher was für Elektriker ("...'nen Kurzen in der Hose, aber oben lange Leitung...").

Bitcoin und Co. halte ich für eine ähnliche Spinstory wie Öl/Rohstoffe in 2008. Da waren damals auch alle ganz heiß drauf. Bis zum absehbaren Crash.


 

538 Postings, 71 Tage Emilia StivaliUnd wenn Notenbanker etwas vorhersagen,

 
  
    #130972
15.12.17 22:12
z. B. dass es keinen Crash mehr geben wird, dann tritt meist postwendend das Gegenteil ein.

Es sei denn, diesmal wäre tatsächlich "Alles anders", was ich stark bezweifle.
 

538 Postings, 71 Tage Emilia StivaliThese:

 
  
    #130973
2
15.12.17 22:17
Vielleicht ist die Krypto-Blase das aktuelle Gegenstück zur Rohstoffblase von 2008.

Ein letztes theatralischen Aufbäumen der "Animal Spirits" vor der Animal-Schlachtung.  

538 Postings, 71 Tage Emilia StivaliBei den Junkbonds deutet sich eine SKS an

 
  
    #130974
1
15.12.17 22:40
- mithin eine Top-Formation.

Fallende Junkbond-Kurse (bzw. anziehende Junkbond-Renditen) sind ein Vorlaufindikator für fallende Aktienmärkte - siehe # 963.

 
Angehängte Grafik:
junk.png (verkleinert auf 72%) vergrößern
junk.png

538 Postings, 71 Tage Emilia StivaliKünstliche Intelligenz soll Aktienwahl optimieren

 
  
    #130975
16.12.17 09:09
https://www.cash.ch/news/top-news/...uter-verbreitet-hoffnung-1127539

Künstliche Intelligenz

Ein neuer Aktien-Computer verbreitet Hoffnung

Ein Hedge-Fonds-Manager und ein Informatiker haben einen vielversprechenden neuen Weg gefunden, um mit künstlicher Intelligenz Aktien über längere Zeiträume auszuwählen als mit den bisher bekannten Ansätzen.

-----------------------------------------

Weitaus größere Chancen als "Künstliche Intelligenz" hat meines Erachtens das weite Feld der "Natürlichen Dummheit". Wie erfolgreich diese sein kann, macht in USA das Natur-Ar....och Donald Trump vor.

 

538 Postings, 71 Tage Emilia StivaliDas Problem ist, dass "neuronale Netze"

 
  
    #130976
1
16.12.17 09:21
nur (statistisch) lernen können, was in sie eingespeist wurde. In den letzten zehn Jahren war das Erfolgsversprechende "kaufen, kaufen, kaufen".

Die derart dressierten neuronalen Netze würden in einem sich ändernden Marktumfeld (z. B. in einem neuen, länger anhaltenden Bärenmarkt) ähnlich im Dunkeln tappen wie die ETF-kaufende Aktienanfänger, die sich erst in der Nach-Lehman-Zeit der Börse zuwandten und ihr gesamtes "Börsenwissen" an der seitdem herrschenden Einbahnstraßen-Börse erlangt haben.

Neuronale Netze können zwar auch umlernen, wenn sich der Input (bzw. die Trendrichtung) ändert, aber sie dürften dabei ähnlich langsam sein wie Menschen. Richtig bärisch würden sie erst (prozyklisch) am Boden, wie zuletzt im März 2009.

Intuition, die den wahren Experten kennzeichnet, ist mehr als ein statistisches Daten-in-sich-Reinfressen. Dazu gehört auch ein wacher Geist und eine "Sorge ums Dasein", die darüber hinausgeht, dass einem der Broker bei Patzern wütend den Stecker rauszieht.
 

13 Postings, 2 Tage karoshidie finanzkrise gebar ein monster

 
  
    #130977
2
16.12.17 11:28
die nzz wirft einen blick auf das regulierungsmonster, das basler regelwerk vom internationalen bankenauschuss. ob immer mehr regelungen, komplexität und kafkaeske bürokratie unser finanzsystem wirklich sicherer machen? wie immer bei überbordender regulierung gibt es einen klaren sieger: die juristen sichern sich arbeitsplätze und macht.

mir fällt bei unnötig komplexen strukturen immer ein bonmot von sergej koroljew, dem ehemaligen chefkonstrukteur des sowjetischen raumfahrtprogrammes, ein:"Je einfacher eine Konstruktion ist, desto genialer ist sie. Kompliziert bauen kann jeder."

 

538 Postings, 71 Tage Emilia StivaliUS-Demokraten nennen neues Steuergesetz "Raub"

 
  
    #130978
2
16.12.17 11:31
genauer: "Raub bei hellichtem Tage".

In jedem Fall ist es eine weitere Steigerung der seit 2009 immer skrupelloseren "Umverteilung von unten nach oben", die auch in D. die Agenda beherrscht.

Die größte Schweinerei am neuen US-Steuergesetzt ist, dass die Steuersenkungen für die Mittelklasse auf acht Jahre begrenzt sind, während die Senkung der Unternehmenssteuer auf 21 Prozent (von zuvor 35) permanent erfolgen soll.

Trump kann sich auf diese Weise, solange er regiert, als großer Gönner für Alle brüsten. Doch später fällt der Vorteil für die Mittelklasse weg und bleibt nur noch für Unternehmen dauerhaft bestehen.

Ein weiteres Problem ist, dass die Steuersenkung durch massive Neuverschuldung (1,5 Billionen $ über 10 J.)  finanziert werden soll. Dagegen haben einige auf Nachhaltigkeit bedachte Reps, unter ihnen Bob Corker, protestiert. Allerdings hat Corker gestern, warum auch immer ($?), seine Meinung geändert, so dass das Gesetz nächste Woche durchkommen dürfte.

https://www.washingtonpost.com/business/economy/...984779c_story.html

Democrats have blasted the bill, saying it would shower corporations with lower taxes at the expense of driving up the debt and giving only temporary and uneven benefits to the middle class. The tax-rate cuts for individuals and households would expire after eight years, while most of the cuts for corporations would be permanent.
.
?It?s daylight robbery,? said House Minority Leader Nancy Pelosi (D-Calif.). ?And with every iteration, the GOP tax scam becomes even more cowardly, outrageous, dishonest, brazen theft from middle-class families, giving money from them to the richest people in our country and to corporations. It?s a monumental con job.?  

538 Postings, 71 Tage Emilia StivaliBullenschrullen vom bekanntesten Kontraindikator

 
  
    #130979
3
16.12.17 11:57
https://www.onvista.de/news/...-sie-kommt-die-jahresendrally-82732197

DAX - Spät, aber sie kommt, die Jahresendrally
Harald Weygand, Godmode

Kritisch wird es, wenn er, wie hier, auf ein grau eingezeichnetes Alternativ-Szenario (nach unten) verzichtet ;-)
 
Angehängte Grafik:
2401845.png (verkleinert auf 65%) vergrößern
2401845.png

538 Postings, 71 Tage Emilia StivaliDreiklang # 953

 
  
    #130980
1
16.12.17 12:11
Du schreibst zu Schwedens Immobilienmarkt:

Aber monetäre Politik kann eben keine Dauersause garantieren. Trotz unverändert extrem expansiver Finanzpolitik toppt der Markt irgendwann aus. Da er völlig überhebelt ist, hat er eine Tendenz zur Gegenseite, einen sich selbst verstärkenden Bärenmarkt.

Das gleiche gilt mMn für den Aktienmarkt, egal wie überzeugend zuvor das Dauerbrenner-Argument "Die Zentralbanken werden die Märkte nicht mehr fallen lassen" geklungen haben mag. Als die ZB-Sprüche 2009 erstmals lanciert wurden, waren die Marktteilnehmer anfangs skeptisch. Acht Jahre später und 2000 SP-500-Punkte höher pfeifen die Bärenthread-Spammer (u. a. Murmeltierchen, Lehna) diesen Sermon fast schon als Dauerton von den Dächern.  

13 Postings, 2 Tage karoshiflügelschlag eines schmetterlings - 1

 
  
    #130981
2
16.12.17 13:45
meteorologen und mathematiker mit fraktal-kenntnissen wissen, dass bereits ein flügelschlag eines schmetterlinges irgendwo im urwald schliesslich zu einem hurrikan tausende kilometer entfernt führen kann.

gestern wurde in den usa die netzneutralität beendet, ein kleines ereignis, welches aber noch grosse folgen haben könnte. bisher mussten alle teilnehmer und inhalte gleichwertig behandelt werden, damit ist es vorbei.
die auswirkungen lassen sich noch schwer abschätzen, aber computernerds warnen, dies könnte ende vom www sein kein, wie wir es bisher kannten. wenn inhalt nach menge plötzlich kostet, könnte das u.a. folgendes bedeuten:
- neue start-ups werden fast keine chance mehr haben
- und damit ist die zeit der grossen innovationen vorbei
- die auswirkungen auf cloud-dienste sind unklar
- streaming dienste wie netflix und spotify werden schauen müssen wie es weitergeht für sie
etc, etc

https://www.nzz.ch/wirtschaft/...fung-der-netzneutralitaet-ld.1339768

https://www.ccc.de/de/netzneutralitaet


Grosse Webseiten wie Netflix, Google oder YouPorn haben in den letzten Tagen vor der Abschaffung der «Netzneutralität» gewarnt. Genützt hat es nichts: Die Telekom-Aufsicht erlaubt nun Gebühren für gewisse Webseiten.
 

538 Postings, 71 Tage Emilia StivaliBig Brother bei der US-Seuchenbehörde

 
  
    #130982
1
16.12.17 18:26
www.zeit.de/politik/ausland/2017-12/...behoerde-cdc-verbotene-woerter

Die US-Regierung hat einer führenden Gesundheitsbehörde eine Liste mit Begriffen vorgelegt, die nicht in bestimmten offiziellen Dokumenten vorkommen sollen. Wie die Washington Post berichtete, erhielt das Center for Disease Control and Prevention (CDC) eine Liste mit insgesamt sieben verbotenen Begriffen. Dazu zählen die Worte Fötus, Transgender, aber auch Formulierungen wie "auf wissenschaftlicher Grundlage". Diese sollen nicht in den Papieren für den Haushaltsvorschlag für das kommende Jahr verwendet werden.

Verboten sind außerdem die Worte verwundbar, Diversität (Vielfalt), Anspruchsberechtigung und die Formulierung "auf der Grundlage von Beweisen". Das hätten hochrangige CDC-Beamte Mitarbeitern bei einem Treffen  mitgeteilt. Die Washington Post beruft sich auf einen Politikanalysten, der an dem Treffen teilgenommen hatte. Er selber habe einen derartigen ideologischen Schritt bisher noch nie erlebt, sagte der Analyst der Zeitung.
 

35 Postings, 5 Tage elysium777#981 Guter Beitrag. Hier ff. behandelt.

 
  
    #130983
16.12.17 19:56
Net Neutrality ? The End Of Google's Biggest Subsidy

Lost in all of the theoretical debate about how evil ISPs will create a have/have-not divide in Internet access, is the reality that it already exists along with massive subsidies to the biggest bandwidth pigs on the planet ? Facebook, Google, Twitter, Netflix and the porn industry...

http://www.zerohedge.com/news/2017-12-16/...d-googles-biggest-subsidy  

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