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Der USA Bären-Thread

Seite 1 von 4612
neuester Beitrag: 03.03.15 09:17
eröffnet am: 20.02.07 18:45 von: Anti Lemmin. Anzahl Beiträge: 115278
neuester Beitrag: 03.03.15 09:17 von: Anti Lemmin. Leser gesamt: 9176205
davon Heute: 1353
bewertet mit 420 Sternen

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39583 Postings, 3953 Tage Anti LemmingDer USA Bären-Thread

 
  
    #1
420
20.02.07 18:45
Dies ist ein Thread für mittelfristig orientierte Bären (keine Daytrader), die im Laufe dieses Jahres mit einem stärkeren Rückgang der US-Indizes rechnen - u. a. auf Grund folgender Fundamental-Faktoren:





1.  Zunehmende Probleme im US-Housing-Markt wegen Überkapazitäten, fallender Preise,
    rückläufiger Verkaufszahlen und fauler Hypotheken, vor allem im Subprime-Sektor

2.  Auf Grund dessen mögliche Banken-, Junkbond- und/oder Hedgefonds-Krise
    (HSBC warnte bereits)

3.  Überschuldung der USA im Inland (negative Sparquote, Haushaltsdefizit)
    und im Ausland (Handelsdefizit)

4.  Möglicher weiterer Wertverlust des Dollars zum Euro (zurzeit bereits über 1,30)

5.  Anziehende Inflation wegen Überschuldung und unkontrollierten Geldmengenwachstums

6.  Weitere Zinserhöhungen der Fed zur Inflationsbekämpfung

7.  Rückgang des US-Konsumentenvertrauens und weniger Konsum wegen der
    Liquiditätsrückgänge und drückender Housing-Schulden

8.  Rückabwicklung von Yen-Carry-Trades, weil Japan die Zinsen erhöht
    -> Ende der "globalen Hyperliquidität"

9.  Probleme im Irak, wachsende Kriegsgefahr in Iran/Nahost, Ölpreis-Anstieg

10. Terrorgefahr

11. Überbewertung der US-Aktien (das DOW-JONES KGV für 2006 liegt bei 24,25,
    das des SP-500 bei 19)

12. Aktien-Hausse der letzten vier Jahre verlief ohne nennenswerte Korrekturen
    (untypisch)





Dieser Thread soll meinen inzwischen leider teilweise gelöschten Doomsday-Bären-Thread ersetzen. Außerdem möchte ich in diesem Eingangsposting deutlich machen, dass der Fokus auf USA liegt (der DAX spielt nur am Rande eine Rolle, da die wirtschaftliche Lage hier zu Lande besser ist).

Ich wünsch mir in diesem Thread eine faire, offene und vor allem sachliche Diskussion, möglichst wenig persönliche Querelen, Beleidigungen und sinnlose Hahnenkämpfe. Wer notorisch stört und Unfrieden stiftet oder rassistische Sprüche ablässt, kommt auf die Ignore-Liste (was weitere Postings hier verhindert).
 
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115252 Postings ausgeblendet.

39583 Postings, 3953 Tage Anti LemmingFed-Speaker kriegen DOW nicht mehr runter

 
  
    #115254
1
27.02.15 16:28
Das ist bärisch. Dann fällt er nämlich, weil niemand mehr damit rechnet ;-)

Dudley holt jetzt schon die Brechstange raus aus und warnt, dass die Leitzinsen irgendwann mal wieder bei 3,5 % ankommen werden. Das sei aber tiefer als das historische Niveau von 4,5 %...

www.marketwatch.com/story/...value-of-fed-funds-rate-at-35-2015-02-27

Fed's Dudley sees long-run value of fed funds rate at 3.5%

NEW YORK (MarketWatch) - The longer-run value of the federal funds rate is 3.5%, well below its historical level of 4.5%, said William Dudley, the president of the New York Fed, on Friday. The longer-run value is where the funds rate would encourage growth without generating inflation pressures. Estimates of the rate are important because it can be a clue to the eventual goal of Fed rate hikes. In a speech at a conference in New York sponsored by the University of Chicago Booth School of Business, Dudley said he was sympathetic to arguments that the Fed should proceed cautiously to hike rates, with short-term rates more likely to rise only gradually. But he said it was important not to overstate this conclusion and that there were also risks from too-slow policy (na immerhin). Dudley said the longer-run value of the Fed funds rate is now lower because the real potential GDP growth rate will be lower over the medium term, held down by slower growth in labor supply and lackluster productivity growth.
 

39583 Postings, 3953 Tage Anti LemmingAn "bad news"-Tage zählt, wie üblich, der

 
  
    #115255
27.02.15 22:17
Schlusskurs:
 
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39583 Postings, 3953 Tage Anti LemmingUS-Inflation fällt auf -0,1% (yoy)

 
  
    #115256
28.02.15 14:26
Hauptursache sind die stark gesunkenen Energiepreise, die über's Jahr um knapp 20 % sanken und allein im Januar um fast 10 %.

Die Kernrate (ohne Nahrungs- und Energiepreise) lag im Januar bei 0,2 % und über's Jahr bei 1,6%, was dem "Inflationsziel" der Fed von 2 % nahekommt.

-------------------------

www.marketwatch.com/story/...ive-for-first-time-since-2009-2015-02-26

WASHINGTON (MarketWatch) ? Consumer prices fell in January for the third straight month while inflation over the past 12 months turned negative for the first time since 2009, largely because of cheaper gasoline.

The result: paychecks, adjusted for inflation, are stretching further.

Despite the low rate of inflation, the Federal Reserve is laying the groundwork for an increase in interest rates as early as June. The central bank views the steep drop in inflation as a temporary phenomenon that will soon be reversed.

In January, the consumer price index sank by a seasonally adjusted 0.7%, the biggest one-month drop since the end of 2008, the Labor Department reported Thursday. That matched the MarketWatch forecast.

The pace of inflation over the past 12 months, meanwhile, fell to negative 0.1%, and it?s down sharply from 2.1% last summer shortly before crude prices collapsed.

The combination of higher pay per hour and lower inflation boosted real wages by 1.2% in January, the biggest gain in more than six years. Real or inflation-adjusted wages have risen 2.4% over the past 12 months, the fastest pace since 2009.

The turn toward negative inflation has been driven almost entirely by the biggest drop in gasoline prices since the Great Recession. Energy costs slumped 9.7% in January to put the plunge over the past 12 months at a stunning 19.6%.

?The big decline in gasoline prices in recent months will allow consumers to boost their spending on other items in 2015,? said Stuart Hoffman, chief economist of PNC Financial Services.

Food prices have also moderated, showing no increase in the first month of 2015.

Excluding food and energy costs, so-called core consumer prices rose 0.2% in January. They have also risen 1.6% in the past 12 months, closer to the Fed?s preferred 2% inflation level.

In some areas, consumers prices are actually rising quite rapidly. The cost of shelter, for example, jumped 0.3% in January, and it has climbed 2.9% over the past year.

The price of clothing also rebounded after three straight declines, up 0.3% in January
 
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8576 Postings, 2777 Tage wawiduKenndaten spielen keine Rolle mehr

 
  
    #115257
4
28.02.15 17:15
Dies scheint seit 2009 die Überzeugung der Investoren in die Werte der US Pharmaindustrie zu sein. (Was brauchen wir P/E, Profit Margin, Operating Marging u.ä. Maßstäbe? Der Chart zeigt doch seit 2009 glasklar, was Sache ist!)

 
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39583 Postings, 3953 Tage Anti LemmingDraghi-Wahnsinn

 
  
    #115258
4
28.02.15 19:20
www.fuw.ch/article/franken-wird-nicht-schwacher/

Die Aussicht auf QE beflügelt in diesen Tagen die europäischen Aktien- und Anleihenmärkte, auf den Euro kommen jedoch schwere Zeiten zu. Die Europäische Zentralbank (EZB) will ab März Eurostaatsanleihen aufkaufen, um damit Geld zu schöpfen (Quantitative Easing, QE). Der Umfang ist dabei entscheidend: Die EZB plant, etwa doppelt so viel aufzukaufen, wie die Eurostaaten neu emittieren. «Das ist wie eine Einladung zu verstehen, Euroanleihen zu jedem Preis zu kaufen», sagt Tom Flury, Devisenstratege der UBS. Kein Wunder sinken die Anleihenzinsen auf Rekordtiefs....

------------------

A.L. Bekanntlich wollen Banken, die Staatsanleihen halten, diese überhaupt nicht verkaufen, bringen sie doch Zinsen. Würden sie verkaufen un das Geld bei der EZB parken, fielen stattdessen NEGATIV-Zinsen an.

Draghi will aber doppelt so viel Staatsanleihen aufkaufen will, wie emittiert werden (Artikel oben).  Wo sollen die herkommen?

Sollte Draghi absichtlich auf einen Shortsqueeze hinarbeiten? Denn wenn eine extreme Nachfrage (1 Billion Euro seitens der EZB über knapp 2 J.) auf einen leer gefegten Markt trifft, dann steigen die Kurse - das ist jetzt schon absehbar - zum Mond. So wie einst die VW-Aktie auf utopische 1000 Euro gestiegen war. Es könnte so weit gehen, dass selbst Griechenland-Anleihen Kurse ähnlich hoch denen von Bunds erreichen.

FAZIT: Nimmt man geistig die sich andeutenden Marktverzerrungen vor Augen hält, wird einem nur schlecht. Draghi wird zum Formel-1-Fahrer in der Geisterbahn, und niemand bremst ihn bei dieser Wahnsinns-Tat.
 

4345 Postings, 2565 Tage PalaimonAnalyse von Jens Klatt

 
  
    #115259
3
28.02.15 23:23
(.....)

Ergänzend und abschließend: längerfristig ins Jahr 2015 projiziert könnte ich mir vorstellen, dass den DAX tatsächlich irgendein ?schwarzer Schwan? trifft, mit welchem derzeit noch niemand rechnet (aber jetzt eventuell bereits rechnen könnte: Grexit, Staatsbankrott der Ukraine infolge weiter Kapitalabflüsse durch einen Krieg, schneller als erwartete Zinsanhebung seitens der FED statt Nullzinspolitik ins Jahr 2016 hinein, etc.) und welcher dann eine größere Korrektur zurück unter 10.000 Punkte auf den Weg bringt.
-----------
An der Börse ist alles möglich, auch das Gegenteil.  
André Kostolany

MfG
Palaimon

34619 Postings, 5605 Tage KickyTürkei-die nächste Baustelle

 
  
    #115260
2
01.03.15 19:51
http://blogs.barrons.com/emergingmarketsdaily/...g-lira-outflow-risk/
.....SocGen expect a sell-off in the Turkish lira toward 2.65 over the next 4 weeks. SocGen?s Phoenix Kalen writes today:

   ?Local newspapers including Sabah and Hurriyet have reported today that the government intends to overhaul the structure of the Central Bank of the Republic of Turkey (CBRT), including amending its inflation-targeting objective to include a growth mandate, and appointing new external members into the CBRT. The news follows many months of government pressure and interference in the conduct of the CBRT, which have threatened the institution?s independence, as we and numerous market participants have observed. If true, today?s reports would appear to affirm that the likely strategy of President Recep Tayyip Erdo?an is to revamp the pillars of economic policy in Turkey to more closely align with the unorthodox economic doctrine that he and his group of advisers continue to espouse, while taking advantage of the June parliamentary elections timeline to implement personnel changes. We perceive these efforts to revamp economic policy and administration in Turkey to be potentially devastating to the country?s growth and investment prospects and will likely expose the country to severe investor confidence shocks.

We have closed all our bullish Turkey positions. We previously recommended receiving short-dated Turkish cross-currency rates and being long short-dated Turkish government bonds on the broad rationale of disinflationary dynamics and increasing monetary policy space benefiting these positions. However, near-term political risks have overshadowed all other considerations. We can no longer recommend long positions in Turkish assets ?  

34619 Postings, 5605 Tage KickyHussmann rät jetzt auszusteigen aus Aktien

 
  
    #115261
1
01.03.15 19:58
Plan to Exit Stocks Within the Next 8 Years? Exit Now

Unless we observe a rather swift improvement in market internals and a further, material easing in credit spreads ? neither which would relieve the present overvaluation of the market, but both which would defer our immediate concerns about downside risk ? the present moment likely represents the best opportunity to reduce exposure to stock market risk that investors are likely to encounter in the coming 8 years.

Last week, the cyclically-adjusted P/E of the S&P 500 Index surpassed 27, versus a historical norm of just 15 prior to the late-1990?s market bubble. The S&P 500 price/revenue ratio surpassed 1.8, versus a pre-bubble norm of just 0.8. On a wide range of historically reliable measures (having a nearly 90% correlation with actual subsequent S&P 500 total returns), we estimate current valuations to be fully 118% above levels associated with historically normal subsequent returns in stocks. Advisory bullishness (Investors Intelligence) shot to 59.5%, compared with only 14.1% bears ? one of the most lopsided sentiment extremes on record. The S&P 500 registered a record high after an advancing half-cycle since 2009 that is historically long-in-the-tooth and already exceeds the valuation peaks set at every cyclical extreme in history but 2000 on the S&P 500 (across all stocks, current median price/earnings, price/revenue and enterprise value/EBITDA multiples already exceed the 2000 extreme). Equally important, our measures of market internals and credit spreads, despite moderate improvement in recent weeks, continue to suggest a shift toward risk-aversion among investors. An environment of compressed risk premiums coupled with increasing risk-aversion is without question the most hostile set of features one can identify in the historical record.

Short term interest rates remain near zero, 10-year bond yields have declined below 2%, and our estimate of 10-year S&P 500 total returns has declined to just 1.4% ......http://www.hussman.net/wmc/wmc150302.htm

 

34619 Postings, 5605 Tage KickyBad bank going bad nach 6 Milliarden-Loch

 
  
    #115262
2
01.03.15 20:02

39583 Postings, 3953 Tage Anti LemmingORF spricht sogar von miesen 7,6 Mrd.

 
  
    #115263
1
01.03.15 21:20
(ORF ist ein öffentlich-rechtlicher TV-Kanal in Österreich)

http://orf.at/stories/2267206/2267207/

Egalisiert Steuerreform

Die ?Bad Bank? der österreichischen Hypo Alpe-Adria weist eine milliardenschwere Kapitallücke auf und zahlt ihre Anleihen vorerst nicht zurück. Die österreichische Finanzmarktaufsicht (FMA) ordnete am Sonntag ein bis zum 31. Mai 2016 befristetes Schuldenmoratorium an. Bis dahin solle ein Abwicklungsplan erstellt werden, erklärte die Behörde.

Die Hypo-?Bad Bank? Heta Asset Resolution teilte mit, eine Untersuchung durch Wirtschaftsprüfer habe ersten Ergebnissen zufolge eine Kapitallücke von vier bis 7,6 Milliarden Euro aufgedeckt. Dieses Worst-Case-Szenario übertrifft selbst das oberste Ziel der von der Koalition geplanten Steuerentlastung - bei der von SPÖ und ÖVP zwischen vier und sechs Milliarden Euro angepeilt werden.
Republik will nicht mehr zuschießen.

Im Rahmen der Abwicklung nach dem europäischen Bankenabwicklungsregime können auch die Gläubiger der Heta zur Lastentragung herangezogen werden, betonte wiederum das Finanzministerium. Aufgrund dieser dramatisch geänderten Einschätzung der Vermögenslage habe Österreich entschieden, der Hypo-Bad-Bank kein ?frisches Steuergeld? mehr zukommen zu lassen.

Noch könne die ?Bad Bank? ihre Verbindlichkeiten bedienen, doch sei absehbar, dass die Gesellschaft schon in naher Zukunft nicht mehr in der Lage sein wird, ihre Schulden und Verbindlichkeiten bei Fälligkeit zu begleichen. Österreich als Alleineigentümer sei nicht bereit, weiteres Geld in die Bank zu stecken, teilte die Heta mit.

Von der FMA hieß es, eine Abwicklung sei einer Insolvenz vorzuziehen, da eine Pleite der Bank zusätzliche Werte vernichten würde und die Finanzstabilität beeinträchtigen könnte. Österreichische Oppositionspolitiker hatten zuletzt eine Insolvenz der ?Bad Bank? gefordert.
 

39583 Postings, 3953 Tage Anti LemmingGeht Draghis Schuss nach hinten los?

 
  
    #115264
2
02.03.15 09:44
Draghi will erklärtermaßen ein "Deflationsszenario" abwenden. Doch als die japanische Notenbank im April 2013 Ähnliches versuchte, ging der Schuss nach hinten los: Es kam zu schweren Verwerfungen an Japans Bondmarkt. Dasselbe blüht jetzt auch Europa.

www.handelsblatt.com/finanzen/maerkte/anleihen/...issen/11443402.html

Die Angst vor japanischen Verhältnissen
.
Bald startet das EZB-Ankaufprogramm für Staatsanleihen. Marktbeobachter befürchten bereits Verwerfungen an den Märkten, wenn die Notenbanken Fehler machen. Welche Risiken Währungshüter und Anleger eingehen.

Massive Volatilität. Verwerfungen am Markt. Händler, die Anleihen gehortet hatten, verschleudern ihre Papiere - und die Renditen schnellen in die Höhe. Dieses Szenario fürchten die Anleger, wenn die Europäische Zentralbank (EZB) ihr angekündigtes Anleihekaufprogramm umsetzt. Den größten Grund zur Sorge liefert die Tatsache, dass sich das schon einmal abgespielt hat: Japans Anleihemarkt wurde erschüttert, nachdem die Zentralbank des Landes ihr Bondkaufprogramm im April 2013 ausgeweitet hatte.

Nachdem die Bondrenditen im Euroraum auf dem niedrigsten Stand überhaupt notieren, könnte mangelnde Transparenz und schlechte Kommunikation seitens der EZB zu ihrem 1,1 Billionen Euro schweren Aktiva-Kaufprogramm Kursausschläge an den Bondmärkten der Region auslösen, erklärt Sandra Holdsworth, Vermögensverwalterin bei Kames Capital in Edinburgh. Das Kaufprogramm könnte bereits in dieser Woche starten. Während das Volumen des Plans bekannt ist, stehen Details zur Aufteilung und zum Verfahren der Käufe noch aus.

Im Falle Japans wurden die zehnjährigen japanischen Bondrenditen nach der Ankündigung des erweiterten Zinssenkungsplans der Notenbank zunächst auf ein Rekordtief gedrückt. Aber dann haben sie sich angesichts der Verwirrung über das Programm bei den am Handel der Wertpapiere beteiligten Banken innerhalb von fünf Wochen mehr als verdoppelt. Daraufhin hatte die japanische Notenbank gesagt, sie würde die Anzahl der Käufe in jedem Monat erhöhen, um die Volatilität einzudämmen.

Japans Währungshüter ?haben sich unklar geäußert, was sie kaufen und wann sie kaufen?, sagt Holdsworth. ?Marktmacher haben sich Bestände zugelegt, um sie an die japanische Notenbank zu verkaufen, und letztere hat sie nicht gekauft. Daher mussten sie sie abstoßen und dann stieg die Volatilität - und das hat sie noch mehr in Panik versetzt.?....
 

39583 Postings, 3953 Tage Anti LemmingDas politische Desaster Europas

 
  
    #115265
4
02.03.15 10:06
http://blog.tagesanzeiger.ch/nevermindthemarkets/...desaster-europas/

...[man kann] zu Recht argumentieren, jedes internationale Abkommen sei mit einer Einschränkung der demokratischen Entscheidungsfreiheit verbunden. In den meisten gewöhnlichen Fällen ist das wenig bestritten, etwa wenn es um Vereinbarungen geht, die allen Ländern nützen oder grundlegende Rechte schützen, die aber die Selbstbestimmung der Länder nicht übermässig beschneiden.

Im Fall der Eurozone ist die Aufgabe der Souveränität aber massiv....Das erste [Problem] besteht darin, auf eine eigene Geldpolitik zu verzichten, das andere eben auf den weitgehenden Verzicht auf politische Selbstbestimmung auf nationaler Ebene.

Für eine wirtschaftliche Integration, die so weit geht, dass sie die Selbstbestimmung einzelner Länder weitgehend ausschliesst, hat der Ökonom Dani Rodrik in seinem sehr zu empfehlenden Buch «Das Globalisierungsparadox» den Begriff der Hyperglobalisierung geprägt...
 
Angehängte Grafik:
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39583 Postings, 3953 Tage Anti LemmingConsumer spending drops for second straight month

 
  
    #115266
1
02.03.15 14:47
- first time since 2009

www.marketwatch.com/story/...month---first-time-since-2009-2015-03-02

WASHINGTON (MarketWatch) - Consumer spending in January fell for the second straight month for the first time since early 2009, as Americans paid less for gasoline and increased their savings. Consumer spending dropped a seasonally adjusted 0.2% last month, the Commerce Department said Monday. Personal income rose 0.3% last month. Economists polled by MarketWatch had forecast a seasonally adjusted 0.1% decrease in spending and a 0.4% gain in income. Since incomes grew faster than spending, the amount of money individuals save climbed to 5.5% from 5% in December. Also, inflation as gauged by the PCE price index decreased 0.5% in January. The PCE index has risen a scant 0.2% in the past 12 months. THe core PCE index that excludes food and energy, meanwhile, rose 0.1%, and it's up 1.3% over the past year.
 

39583 Postings, 3953 Tage Anti LemmingPrekäres Rounding-Top im SP-500

 
  
    #115267
1
02.03.15 14:53
 
Angehängte Grafik:
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39583 Postings, 3953 Tage Anti LemmingRendite ital. 10-jähriger nur noch 0,1% über Bunds

 
  
    #115268
1
02.03.15 15:04
www.marketwatch.com/story/...marked-an-important-milestone-2015-02-27

Draghis kundige Hand verwandelt Müll in Gold. Davon haben (andere) Alchemisten seit 500 Jahren vergeblich geträumt.  
Angehängte Grafik:
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39583 Postings, 3953 Tage Anti LemmingÖl sinkt weiter, Saudis produzieren auf Hochtouren

 
  
    #115269
3
02.03.15 15:14
www.zerohedge.com/news/2015-03-02/...-saudi-production-storage-limits

Crude oil prices are once again following the path of least deja vu resistance this morning... following news that Saudi Arabia has increased production to its higest level since 2013. Iraq (another OPEC nation) stirred the pot further by forecasting increased supplies in the next month. This comes as US production hits record highs and vital Oklahoma storage tanks will fill up even sooner than expected, driving the "JK" spread above $2.50 (April delivery drastically cheaper than May). As on analysts noted, as "Cushing continues to fill massively, we could see a '3' handle on WTI." [= US-Ölpreise um 3X Dollar, A.L., X = 1 bis 9]

----------------

Wer angesichts des Charts unten glaubt, die Entwicklung hätte etwas mit "freier Markt" zu tun, der sollte sich zugleich fragen, wieso sich US-Aktien dem Öl-Downtrend bislang so standhaft widersetzen konnten (2008 ff. war das ganz anders....)
 
Angehängte Grafik:
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39583 Postings, 3953 Tage Anti LemmingISM Industrie fällt auf 52,9

 
  
    #115270
2
02.03.15 16:04
ISM manufacturing gauge slows to 52.9% in February

WASHINGTON (MarketWatch) -- The key Institute for Supply Management's manufacturing index edged down to a reading of 52.9% from 53.5% in January. Economists polled by MarketWatch expected a reading of 52.8%. One disappointment element was that the employment index of the ISM slowed to 51.4% from 54.1%. The new orders index eased to 52.5% from 52.9%. Any reading above 50% indicates improving conditions.
 

39583 Postings, 3953 Tage Anti LemmingJanuary construction spending drops 1.1%

 
  
    #115271
02.03.15 16:28
WASHINGTON (MarketWatch) -- Outlays for U.S. construction projects declined 1.1% in January to a seasonally adjusted annual rate $971.4 billion, led by public spending, the U.S. Commerce Department reported Monday. Economists polled by MarketWatch had expected a 0.3% increase in January compared with originally reported increase in spending of 0.4% in December. On Monday, the government revised December's increase to 0.8%. Private-construction spending fell 0.5% in January, despite a 0.6% increase for residential projects. There was a 1.6% decline for nonresidential projects. Meanwhile, public-construction spending dropped 2.6% in January.

------------------

Es bleibt spannend, wie lange das "Draghi-Momentum" gegen reihenweise schlechte Makrodaten am Köcheln gehalten werden. Meine Vermutung. WENN es einmal reißt, dann umso kräftiger.  

39583 Postings, 3953 Tage Anti Lemmingbärischer Volkstrauertag

 
  
    #115272
02.03.15 17:18
8. März 2000: Nasdaq toppt bei 5000 aus und fällt in den nächsten 3 Jahren um -80 %.

2. März 2015: Nasdaq erreicht wieder die 5000 (und....)

www.marketwatch.com/story/...-changed-since-the-tech-crash-2015-02-27

Nasday ist a "different animal" soll heißen: Diesmal ist alles anders.

Ist die hässliche Apple-Uhr wirklich ein brauchbarerer Gimmick als der damalige "Webvan" (unten links) oder Pets.com (links oben)?
 
Angehängte Grafik:
hc_052.jpg (verkleinert auf 87%) vergrößern
hc_052.jpg

39583 Postings, 3953 Tage Anti Lemming...

 
  
    #115273
02.03.15 17:52
 
Angehängte Grafik:
fpnasdaq-big.gif
fpnasdaq-big.gif

8576 Postings, 2777 Tage wawiduUSA - Verarbeitendes Gewerbe gesamt -

 
  
    #115274
3
02.03.15 18:10
Neue Bestellungen

Neubestellungen lassen bereits seit Juli 2014 deutlich nach. Die Wahrscheinlichkeit einer kippenden Konjunktur ist groß.  
Angehängte Grafik:
all_manufacturing_industries_-_new_orders.jpg (verkleinert auf 79%) vergrößern
all_manufacturing_industries_-_new_orders.jpg

39583 Postings, 3953 Tage Anti LemmingChart des Tages

 
  
    #115275
1
02.03.15 21:54
(nein, es ist nicht "Nasdaq 5000" ;-)

Er zeigt vielmehr die Verzinsung von Unternehmensanleihen in USA (blau) und in Europa (rot).

--------------------------

www.fuw.ch/article/der-chart-des-tages-500/

Europäische Anleihenrenditen fallen immer tiefer

Diese Woche ist es so weit. Die Europäische Zentralbank berät am Donnerstag und wird an der anschliessenden Medienkonferenz wohl bekanntgeben, wann genau sie damit beginnen wird, Eurostaatsanleihen aufzukaufen. Kolportiert wird, dies werde kommende Woche geschehen, einige Analysten erwarten die ersten Transaktionen schon früher. An den Märkten wird bereits ausgiebig vorgefeiert. Die Kurse sind nach oben geschossen, und spiegelbildlich dazu, wie es bei Obligationen die Regel ist, sind die Zinsen gefallen.

Der QE-Effekt schwappt dabei auch auf andere Segmente über. Zum Beispiel den Markt für Unternehmensanleihen: Im Chart aufgeführt ist die Marktverzinsung europäischer und amerikanischer Unternehmensanleihen guter Qualität. «IG» steht für Investment Grade, also Bonität von BBB und besser, «YTM» für Yield to Maturity, also die Verfallrendite oder die anstehenden Zinsen, falls die Papiere bis zum Rückzahlungstermin gehalten werden.

Europäische Firmenanleihen (rote Linie) haben die US-Konkurrenz (blau) diesbezüglich abgehängt. Die durchschnittliche Rendite hat sich in den vergangenen zwölf Monaten  halbiert! In den USA ist sie im selben Zeitraum stabil geblieben. Der starke Rückgang ist zum einen dem Umstand zu verdanken, dass die Rendite europäischer Staatsanleihen stärker zurückging als die von US-Treasuries. Darüber hinaus sank auch die Zinsdifferenz (Spread) zwischen Unternehmens- und Staatsanleihen. In den USA dagegen steigt der Spread seit Winter 2014 wieder ? zum ersten Mal seit langer Zeit.

An den auseinanderlaufenden Trends wird sich so bald nichts ändern. Renditeschnäppchen sind nur im Dollarraum zu finden.

 
Angehängte Grafik:
chart-des.png (verkleinert auf 79%) vergrößern
chart-des.png

39583 Postings, 3953 Tage Anti LemmingHussman: Wer long ist sollte JETZT verkaufen

 
  
    #115276
1
02.03.15 22:38
March 1, 2015
www.hussmanfunds.com/wmc/wmc150302.htm

Plan to Exit Stocks Within the Next 8 Years? Exit Now

John P. Hussman, Ph.D.

Unless we observe a rather swift improvement in market internals and a further, material easing in credit spreads ? neither which would relieve the present overvaluation of the market, but both which would defer our immediate concerns about downside risk ? the present moment likely represents the best opportunity to reduce exposure to stock market risk that investors are likely to encounter in the coming 8 years.  

39583 Postings, 3953 Tage Anti Lemming"Diesmal ist alles anders" - heute 47 Mal auf CNBC

 
  
    #115277
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02.03.15 22:40

39583 Postings, 3953 Tage Anti LemmingUS-Wirtschaft: schwächster Zustand seit 3,5 Jahren

 
  
    #115278
03.03.15 09:17
www.zerohedge.com/news/2015-03-02/...firms-global-economy-contraction

US Macro Weakest Since July 2011 As Goldman Affirms Global Economy In Contraction

Goldman's Global Leading Indicator (GLI) final print for February affirms the global economy has entered a contraction with accelerating negative growth. Just six months after "expansion", the Goldman Swirlogram has collapsed into "contraction" with monthly revisions notably ugly and 9 out of 10 components declining in February. Some have suggested, given US equity's strong February (buyback-driven) performance, that the US economy will decouple from the world... or even drive it.. but that is 100% incorrect. US Macro data has fallen at its fastest pace in 3 years and is at its weakest level since July 2011 as 42 of 48 data items have missed since the start of February.

With 9 of 10 components negative in February, Goldman's Swirlogram has collapsed from expansion to contraction within just 6 months...
 
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