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Der ?/CHF Thread

Seite 1 von 189
neuester Beitrag: 22.08.16 09:38
eröffnet am: 31.01.12 23:59 von: izhevski ink. Anzahl Beiträge: 4719
neuester Beitrag: 22.08.16 09:38 von: stksat|22893. Leser gesamt: 1545078
davon Heute: 181
bewertet mit 23 Sternen

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1471 Postings, 1920 Tage izhevski ink.Der ?/CHF Thread

 
  
    #1
23
31.01.12 23:59
 
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4693 Postings ausgeblendet.

208 Postings, 543 Tage stksat|228818626.-10%

 
  
    #4695
01.07.16 11:49
So sehr ich das wegen meines Frankenkredits wünschen würde (meine Bank dürfte dabei Gift und Galle spucken ;o) - eine sehr wichtige Wirtschaftssäule in der Schweiz ist der Finanzsektor. Der leidet auch jetzt schon unter der (sagen wir mal leicht verharmlosend) kreativen Politik der Notenbanken. Und ob die USA nach dem Brexit so schnell die Zinsen anheben wird, wage ich zu bezweifeln. Ich würde gerne wünschen, dass dein Posting (abgesehen von den -10% ;o) eintreten möge.

In meinen Augen erhöhen sich die gesamten wirtschaftlichen Risiken aktuell erheblich und ich gewinne immer mehr den Eindruck, dass wir uns den Verhältnissen Ende der 20iger (kurz vor dem finalen Crash) annähern. Dann würde die Finanzkrise von 2008 den wirtschaftlichen Verwerfungen um 1923 entsprechen. Wie das damals (politisch) ausgegangen ist, wissen wir ja. Und das macht mir echt Sorgen!!!

LokivonAsgard  

16 Postings, 204 Tage stksat|228937833Extrem schlimm ist die kalte Progression ...

 
  
    #4696
01.07.16 11:54
... die aufgrund der immer höheren Verschuldung der Staaten. Da die Zinsen so gering sieht, wird Wirtschaftswachstum auf Pump gemacht, notwendige Reformen (Gesundheits-, Pensions-, Verwaltungsbereich) bleiben aus. Damit werden die Bürger schön langsam enteignet - ohne dass sie es merken. Denn die Schulden bzw. die Zinsen (Schulden sind eh nicht mehr rückzahlbar) müssen von der arbeitenden Masse und den Unternehmen durch immer höhere Steuern bezahlt werden. Dadurch werden Produkte teurer, es wird seitens der Unternehmer weniger Geld für Forschung aufgewendet, weniger wird produziert, Arbeitsplätze gehen flöhten, usw...
Das führt auf die Dauer, und wir merken es ja schon, zu einer ungerechten Verteilung der Mittel. Dennoch weigert sich die Regierung Vermögen stärker zu versteuern.
Der Kollaps und eine massive Inflation steht uns noch bevor. Bevor das Geld aber nichts mehr Wert ist,  erwerben die 'Reichen' das restliche Vermögen (Grundstücke, Immobilien) der arbeitenden Schicht. Somit hat jeder der Arbeitet die Arschkarte gezogen.  

208 Postings, 543 Tage stksat|228818626Ich sehe die Situation

 
  
    #4697
01.07.16 15:35
nicht ganz so düster. Allerdings gibt es auch in meinem Umfeld den Spruch "Wer arbeitet, hat keine Zeit mehr, Geld zu verdienen"

LokivonAsgard  

16 Postings, 204 Tage stksat|228937833So ist es ...

 
  
    #4698
02.07.16 10:05
Ja dieser Spruch bringt es auf den Punkt.  

589 Postings, 1025 Tage Globalloseralso

 
  
    #4699
02.07.16 14:21
Wer kann das wohl sein der den hochverschuldeten Staaten Staatsanleihen fuer null % abkauft ,die reichen das ist der Deal besser als Vermögenssteuer einführen:-),genug haben sie ja  

208 Postings, 543 Tage stksat|228818626Franken unter Aufwertungsdruck

 
  
    #4700
04.07.16 13:45
durch den Brexit. Bedenklich (leider muss man sagen für alle, aber hier am schlimmsten für die Schweiz):

"Besonders schwer treffen das Brexit-Votum und die anschließende Abwertung von Britischem Pfund und Euro die Schweiz. Deren Gesamtindex sinkt auf minus 0,9 (plus 7,7) Punkte, wohinter ein Absturz der Konjunkturerwartungen auf minus 8,8 (plus 10,1) steht. Die Lagebeurteilung dagegen steigt auf 7,4 (5,3) Punkte". / Quelle: Guidants News http://news.guidants.com

Auch der Index für Europa (hier 18.4 -- ganz besonders schlimm auch für den Euro-Raum -> da wird ein Gesamtindex von 1.7 "erreicht") geht in den Keller, hält sich aber insgesamt noch knapp im Plus. Dank der Britten geht in ganz Europa demnächst wieder das Licht aus. *seufz*

Das ganze ist ein ziemlich schlimmes Gesamtbild und für die SNB sicher nicht leicht zu managen.

LokivonAsgard  

16 Postings, 204 Tage stksat|228937833Wenn jemand der Wirtschaft helfen will dann....

 
  
    #4701
05.07.16 08:28
... dann sollte er/sie Aktien kaufen, damit die Unternehmen frisches Eigenkapital für weiter Investitionen erhalten und weniger von den verruchten Banken und schlussendlich von der EZB abhängig sind. Hier benötigt es eine liberale Wirtschaftspolitik. Nur leider haben im Moment die Rechtspopulisten Hochkonjunktur und es ist leichter eine Hetze gegen Ausländer zu fahren als liberale wirtschaftspolitische Themen anzugehen.
Anyway, wenn die Bürger nicht langsam aufwachen, fahren wir mit 200 Sachen an die Wand. Die NEOS habe das schon vor 3 Jahren im Wahlkampf gesagt und bis jetzt hatten sie in allen Punkten recht.  

208 Postings, 543 Tage stksat|228818626SNB aktiv

 
  
    #4702
08.07.16 09:22
"Die Daten zu den Sichteinlagen, die von den Banken bei der SNB gehalten würden, zeigten, dass die Interventionen ein Ausmaß erreicht hätten, welches zuletzt bei der Aufgabe der Frankenobergrenze 2015 verzeichnet worden sei. Die Einlagen inländischer Banken seien von 416,5 Milliarden Franken vor dem britische Votum auf aktuell (per 1. Juli) 430,3 Milliarden Franken gestiegen, die gesamten Sichteinlagen auf 507,5 Milliarden Franken von davor 496,4 Milliarden Franken, das seien jeweils Rekordstände..." (http://news.guidants.com)

LokivonAsgard  

65 Postings, 610 Tage Warren100SNB aktiv .. wie lange noch?

 
  
    #4703
09.07.16 11:12
Es war ja im Januar 2015 eine bewusste Entscheidung der SNB, die Stützung des CHF bei 1,20 aufzuheben. Die Umstände derzeit sind ja keine anderen, im Gegenteil, die Devisenbestände wurden noch weiter aufgebaut, d.h. eigentlich gibt es jetzt mehr Argumente gegen Stützungskäufe.

Offensichtlich flüchten Anleger nachwievor in den Franken, solange es die Fluchtgründe gibt (Brexit, Bankenkrise in Italien, Angst um die EU und den Euro) wird die SNB auch weiterhin die Überschüsse aufkaufen müssen. Ob sie das dauerhaft machen kann oder will wage ich zu bezweifeln. Die SNB hat mit der Aufhebung des Limits im Januar 2015 klar signalisiert, dass sie das nicht dauerhaft durchziehen will. Dann gibt es eigentlich nur zwei Möglichkeiten: Wechselkurs freigeben oder andere, härtere Maßnahmen einführen.  

208 Postings, 543 Tage stksat|228818626Was meinst du?

 
  
    #4704
09.07.16 20:12
Wenn du von anderen, härteren Maßnahmen redest?

Das Problem der SNB ist: da dieses Ansteigen des Schweizer Franken nicht wirtschaftlich begründbar ist (die Produktivität ist ja nicht in diesem Maß in der Schweiz gestiegen), sondern weil der Franken als "sicherer Hafen" gesehen wird, gibt es ein Problem. Wenn der Anstieg des Franken aber nicht mit einem Anstieg der Produktivität, dann wird ein Anstieg des Frankens die Wirtschaft schwer treffen. Und das ist genau das Dilemma der SNB: sie hat die Wahl zwischen Pest und Cholera...

LokivonAsgard  

65 Postings, 610 Tage Warren100Brainstorming ..

 
  
    #4705
09.07.16 23:33
- Kontingente für die Einfuhr von Devisen
- Kontingente für das Halten von Devisen einführen
- Negativzinsen erhöhen

Irgendwas muss eine Zentralbank ja machen können ..

Der Anstieg des Franken ist durch ein Anstieg der Produktivität nicht zu erklären, das lässt sich nur durch Spekulation begründen. Irgendwann schlägt das dann auf die Realwirtschaft durch.  

208 Postings, 543 Tage stksat|228818626Deinen Abschlusssatz

 
  
    #4706
10.07.16 18:57
unterschreibe ich sofort. Meine Stimme hast du ;o)

Zum Brainstorming (ich arbeite mich mal von unten nach oben durch):
- erhöhte Negativzinsen hätte ich auch auf der Agenda gehabt. Das kannst du aber aus zwei Gründen nicht beliebig ausdehnen: Zum einen fangen die Leute sonst einfach an, das Geld zu Hause zu horten. Und zum anderen untergraben Negativzinsen die Geschäftsmodelle von Banken und Versicherungen  - also einer recht starken Branche in der Schweiz.
- Das Einführen von Kontingenten halte ich für einen möglichen Ansatz. Da wäre vor allem die Frage zu klären, wie man das ganze überprüfen will, ohne ein Bürokratiemonster zu erschaffen.

Ich hoffe, dass die SNB nicht final vor den Spekulanten in die Knie geht (gehen muss?!), denn dann wären nicht mehr die Schweizer die Herren über ihr Geld, sondern international aufgestellte Spekulanten. Ich fürchte, dann kann die Schweiz echt dicht machen.

BTW: Hat jemand was bezüglich der Umsetzung zur Einschränkung der Personenfreizügigkeit in die Schweiz einen aktuellen Stand? Der Volksentscheid war 2014, bekommt aber natürlich angesichts des Brexit eine völlig neue Bedeutung. Vor allem weil von Seiten der EU nun natürlich vehement betont wird, dass es keine Beteiligung am Binnenmarkt ohne Personenfreizügigkeit geben kann. Hat da wer aktuelle Infos? Kann man in der Schweiz eigentlich auch einen erfolgreichen Volksentscheid nicht umsetzen?

LokvonAsgard
 

208 Postings, 543 Tage stksat|228818626Ja, interessanter Beitrag.

 
  
    #4708
22.07.16 23:05
Die Deutsche Bank soll Derivate von 75 Bio $ halten??? Kann man das glauben oder ist das Panikmache? Ich meine - die Summe ist doch fern von gut und böse, oder?

Die Frage lautet: gibt es noch einen Ausgang aus der Situation oder kommt alles wie 1930 noch einmal? Eigentlich hieß es doch, dass man aus der Krise von 1929 zumindest ökonomisch gelernt hat, aber irgendwie kommt mir die ganze Entwicklung wie ein Deja Vu vor...  

65 Postings, 610 Tage Warren100Das war aber knapp!

 
  
    #4709
30.07.16 09:45
.. da wollten doch einige Spekulanten wohl vor dem Nationalfeiertag in der Schweiz (ist am Montag) die Reaktionsfähigkeit der SNB testen. Ging ja gerade nochmals gut und die 1.08, das neue, heimliche Limit hat gehalten.

Aus meiner Sicht gibt es ja keine fundamental neue Situation, kein Wirtschaftseinbruch in der EU, kein neuer Putsch, der Stresstest ging glimpflich aus, kein neues Land das Austreten möchte, kurzum, wieso übt der Franken immer noch solch eine große Anziehungskraft aus? Mittlerweile müsste doch jeder, der sein Geld verstecken möchte, sein Vermögen in der Schweiz geparkt haben und für Spekulanten gibt es wahrlich bessere Alternative Anlagemöglichkeit. Spekulanten hatten die Möglichkeit, beim Anstieg von 1,5 auf 1,2 20% einzustreichen, nach der Freigabe des Franken vor 18 Monaten waren es ebenfalls nochmals ca. 20%, bei einem heutigen Kurs von 1,08 würde ein 20%iger Anstieg bedeuten, dass der Frankenkurs auf ca. 0,88 steigen müsste. Das wäre aus meiner Sicht das Ende der Schweizer Wirtschaft mit vielleicht Ausnahme der Vermögensverwalter ..

Folgendes Rechenbeispiel muss doch jedem, der sein Geld in der Schweiz parkt, klar sein:

- Langfristig wird der Frankenkurs deutlich schwächer sein, ich tippe mal auf 1,20 oder sogar auf 1,50
- Nehme ich heute sagen wir mal 900.000 Euro und verstecke sie in der Schweiz, so erhalte ich heute vereinfacht 900.000 Franken
- Verliert der Franken in den kommenden Jahren an Wert ( auch die robuste Schweizer Wirtschaft wird irgendwann in die Knie    
  gehen) verliert die Währung an Wert. Nehmen wir der Einfachheit einfach an, der Wechselkurs steigt auf 1,50.
- Aus meinen 900.000 Euro werden dann aufgrund von Wechselkursveränderungen 600.000

Mit anderen Worten: Ein weiteres Erstarken des Franken ist nicht zu erwarten oder wird nur schwach ausfallen, daher lohnt sich keine Spekulation.

 

208 Postings, 543 Tage stksat|228818626Genau das ist die Frage

 
  
    #4710
1
01.08.16 08:53
Geht der Franken wirklich nach unten (was auch ich meine) oder steigt er weiter an. Wie man an den Meinungen einiger hier im Forum ablesen kann, gibt es Personen, die sich leicht einen Kurs unter der Parität vorstellen können und in einem solchen kein Problem für die Schweizer Wirtschaft sehen.

Und außerdem unterstellst du, dass Spekulationen zumindest in irgendeiner Weise rational begründbar sind. Schon jetzt verlieren große Anlagen in der Schweiz aufgrund des Negativzinses ja an Wert. Oder es gibt Leute, die laufen noch immer deutsche Staatsanleihen, auch wenn die teilweise deutlich negativ verzinst sind (bei den Staatsanleihen hoffen die Spekulanten halt, dass sich der negative Zins durch Steigen des Kurses mehr als ausgleicht - im Franken kann man ähnlich argumentieren: der negative Zinse wird (über)ausgeglichen, wenn der Franken nur stark genug steigt.

Nach allem, was ich aus der Schweiz höre, tut sich das produzierende Gewerbe derzeit immer schwerer. Interessanterweise bildet sich das in den Konjunktur-Indices nicht ab - diese steigen.

Zwei Fragen hätte ich mit Bitte um Antwort:
1. Weiß jemand, welche Branchen in der Schweiz derzeit besonders brummen?
2. Weiß jemand, wie der Stand bei der Umsetzung der Einschränkung der Personenfreizügigkeit ist? Da gabs doch vor 2 Jahren eine Volksabstimmung, nur wurde das Ergebnis - soweit ich weiß zum ersten Mal in der Schweizer Geschichte überhaupt - nicht zeitnah umgesetzt. Kommt da noch was oder wurde das einfach "vergessen"?  

16 Postings, 204 Tage stksat|228937833Zur Einschränkung der Personenfreizügigkeit

 
  
    #4711
02.08.16 10:37
... diese Grenze wird im Moment nicht erreicht, da erstmals seit Jahren mehr Leute abwandern als zuwandern. Der Grund liegt wohl in den verschärften Arbeitsbedingungen und angepassten Gehälter. Wer früher locker für ein EUR 60.000 Jahresgehalt in der Schweiz CHF 90.000 erwarten konnte, muss sich aktuell mit 65.000 bis 70.000 zufrieden geben. Wer so wie ich bereits mehrere Jahre in der Schweiz gearbeitet hat weiß, dass Gehaltserhöhungen in der Schweiz die seltene Ausnahme sind.

Also, warum für CHF 65.000 - 70.000 in die Schweiz mit 40 - 45 Std/Woche arbeiten gehen, wenn ich 60.000 - 65.000 für 38.5 / Woche auch im EUR-Raum bekomme - ohne Währungsrisiko.
Die Schweiz erlebt soeben ein Brain-Drain. Gut ausgebildete Leute zieht es wieder in die Heimatländer - mich inklusive. Und wer glaubt die Schweizer wäre so technologisch innovativ, der glaubt auch an Weihnachtsmänner. Ich war als Software-Entwickler mehr als 5 Jahre in der Schweiz tätig. So rückständig wie viele Schweizer KMUs - vor allem was Management betrifft, sind selten welche in Österreich oder Deutschland.

 

208 Postings, 543 Tage stksat|228818626@228937833

 
  
    #4712
03.08.16 07:53
Die Beobachtung, dass es gerade im Management (nicht nur in KMUs, sondern beispielsweise auch bei ABB) nicht wirklich rund läuft, hat mir ein Kollege schon mal mitgeteilt gehabt, der entsprechende Schulungen auch in der Schweiz durchführt. Firmenfusionen, so berichtet er, werden teilweise so durchgeführt, dass die Belegschaften quasi doppelt durchgezogen werden und man nach Jahrzehnten noch immer sieht, von welcher der beiden fusionierten ein Mitarbeiter kam...

Aber meine Frage ging eher in Richtung Politik. Ist angedacht, das Ergebnis der Volksabstimmung noch offiziell umzusetzen oder eher nicht?

LokivonAsgard  

65 Postings, 610 Tage Warren100Personenfreizügigkeit und Wirtschaftswachstum

 
  
    #4713
05.08.16 00:21
Soweit ich mich erinnern kann hat die Abstimmung vor zwei Jahren die Regierung dazu aufgefordert, mit der EU die Personenfreizügigkeit neu zu verhandeln. Hat sich aber noch nicht irgendwie ausgewirkt.

Credit Suisse und UBS veröffentlichen regelmässig Studien zur wirtschaftlichen Entwicklung, in 2015 haben z.B. nur die Medizintechnik- und Pharmabranche positiv wachsen können, bei allen anderen Branchen ging es bergab, die Zuwanderung in 2015 lag bei netto 80,000 Menschen. Ohne die Zuwanderung hätte es in der Schweiz kein Wirtschaftswachstum gegeben.

Wie wird sich denn eine drohende oder tatsächliche Wahl von Donald Trump wohl auf den Wechselkurs auswirken? Ich denke, dass wird wahrscheinlich so wie beim Brexit sein, dass Euro und Dollar unter Druck geraten und der Franken zulegt.
 

208 Postings, 543 Tage stksat|228818626Bitte Warren

 
  
    #4714
05.08.16 11:16
mal das Gespenst nicht an die Wand! Trump als Präsident der USA... das haben nicht einmal die Amerikaner verdient. Clinton mag für viele eine schlechte Wahl sein, um Vergleich zu Trump ist sie ganz sicher das kleinere Übel. Ich frage mich, ob sich noch ein prominenter unabhängiger Kandidat aufstellen wird?

Sollte Trump dennoch gewinnen, dann wird das zu erheblichen Verwerfungen im System führen, fürchte ich. Dagegen dürfte sich der Brexit wie ein Kinderspiel ausnehmen.

Danke für deine ausführlichen Erklärungen zu den Zahlen und Entwicklungen aus der Schweiz! So wie ich das sehe, haben vor allem die international aufgestellten Branchen damit positiv abgeschlossen? Eher national aufgestellte eher negativ?

LokivonAgsrad  

2685 Postings, 1951 Tage lifeguardwer hats erfunden? ;-)

 
  
    #4715
15.08.16 17:47
Innovativer als die Schweizer ist niemand | Handelszeitung.ch
Im Bezug auf Innovation ist die Schweiz Weltklasse. Im Index der Weltorganisation für geistiges Eigentum liegt sie vor Schweden und Grossbritannien auf Platz eins. Das dürfte die Wirtschaft freuen.
 

16 Postings, 204 Tage stksat|228937833Wer die höchsten Löhne bezahlt...

 
  
    #4716
16.08.16 18:54
.... bekommt in der Regel auch die besten Mitarbeiter. Ist die Nachfrage nach Jobs groß, kann ich mir den Besten aussuchen. Firmen wie z.B. Leica sind hier sehr selektiv.
So bleiben auf der anderen Seite des Rheins, sprich in Vorarlberg, meist nur noch die zweitklassigen Fachkräftig übrig. Ein Beispiel: Senior Software-Entwickler: Vorarlberg: ca. 3.000 - 4.200 EUR Brutto/Monat, Ost-Schweiz (Kanton St.Gallen): ca. 5.500 - 7.000 Brutto/Monat. 5 Wochen Urlaub hast du auch in der Schweiz als Verhandlungsbasis - einziger Unterschied: 40 bzw. 42 Std/Woche anstelle 38.5, etwas weniger kirchliche Feiertage (St.Gallen).

 

208 Postings, 543 Tage stksat|228818626Die Zahlen

 
  
    #4717
17.08.16 07:43
stimmen schon, allerdings geht die Rechnung in der Größenordnung nur dann positiv aus, wenn du dennoch in Vorarlberg wohnst. Wohnst du in der Schweiz, dann hast du halt auch erheblich höhere Lebenshaltungskosten.

Dennoch ist es natürlich beeindruckend und da gibt es auch nix dran zu rütteln oder zu relativieren. Übrigens: Deutschland hat erstmals den Sprung unter die Top10 in diesem Ranking geschafft. Auch das natürlich eine beachtliche Leistung.

LokivonAsgard  

65 Postings, 610 Tage Warren100Was ist denn nun schon wieder los?

 
  
    #4718
18.08.16 20:46
Der Franken wieder im Aufwind obwohl kein Brexit oder sonst irgendwas in Sicht ist. Ich habe es aufgegeben, die Märkte zu verstehen.

 

16 Postings, 204 Tage stksat|228937833Nicht die Bankensituation

 
  
    #4719
22.08.16 09:38
in Italien vergessen! ;-)  

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