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Der ?/CHF Thread

Seite 1 von 189
neuester Beitrag: 22.07.16 23:05
eröffnet am: 31.01.12 23:59 von: izhevski ink. Anzahl Beiträge: 4708
neuester Beitrag: 22.07.16 23:05 von: stksat|22881. Leser gesamt: 1526367
davon Heute: 420
bewertet mit 23 Sternen

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1471 Postings, 1883 Tage izhevski ink.Der ?/CHF Thread

 
  
    #1
23
31.01.12 23:59
 
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4682 Postings ausgeblendet.

203 Postings, 506 Tage stksat|228818626ich tippe mal darauf

 
  
    #4684
27.06.16 20:14
dass das meiste am Freitag floss... Immerhin hat es vorher ja Gerüchte gegeben, die vom Verbleib GB in der EU träumten, was Druck auch vom Euro genommen haben dürfte.

Viel schlimmer ist meiner Meinung nach im Moment, dass die Briten so gar keinen Plan haben, was sie eigentlich wollen. Wenn sie nicht bald klare Schritte setzen, dann werden sie noch schaffen, die gesamte Weltwirtschaft in den Abgrund zu reißen und nicht nur ihre eigene und Teile der EU. Bei aller Liebe für "gegen die da oben", aber wie konnte man einem so planlosen und (nun wissen wir es ja recht genau) verlogenen Haufen die Stimme geben? Die brauchten nicht einmal ein "Es waren halt Kompromisse bei der Regierungsbildung", um einen Tag nach der Abstimmung ihre Versprechungen zu kassieren... Da bleibt einem Außenstehenden echt der Mund offen stehen vor Verwunderung.

LokivonAsgard  

23551 Postings, 2227 Tage xpressBald keine Franken mehr an Ausländer ?`

 
  
    #4685
27.06.16 20:36
Hallo Jungs,

Es ist heftig was garde abgeht..

Ich konnte es kaum glauben aber der Franken ist wohl bei allen Banken entweder ausverkauft oder die Nachfrage ist so krass hoch das man ungalubliche Kurse für den EURO bekommt bei 0815 Sparkasse Banken..

Meine Bank hat mir EURO für 1,079 verkauft heute ! (bei Bedarf kan nich Beleg vorlegen im Forum

Normalerweise habe ich ein Speread von fast 0,5 Cent bei den BörsenBanken  aus
Frankfurt..!


Betrag um die 7k CHF gewesen !

Man beachte den FOREX Kurs !
EUR/CHF 1,077x !

Das zeigt in miene Augen, dass die grosse EURO Krise wohl noch erst bevorsteht...
und keiner diesmal im EURO bleiben will..


Wenn die SNB kolabiert, dann fällt der EURO wohl sogar unter 1 EUR , das schlimme ist nur dann haben wir den echten MEGA CRASH in der Schweiz !

1929 könnte dagegen ein Kinderspiel werden wenn die Währung +30% aufwertet !


Und bevor alle sagen Xpress Du spinnt wieder..schaut mal EURO Banken an

Unicredit heute unter 2 EUR je Aktie !
Commerzbank fast wieder da wo es vor dem SPLIT WAR !


Ich wünsche mir für die Schweiz das die SNB genug Puliver hat und das niemand von euch grosse CHF SChulden hat.....wenn die SNB die Kontrolle verliert..

Bringt es auch nicht ein Haus auf Pump in der CH zu haben wenn die Arbeitslosigkeit plöztlich explodiert !

Gruss Xpress ! Die SCHWEIZ auf dem Weg des Abgrundes ! Beten !
 

203 Postings, 506 Tage stksat|228818626Düstere Worte

 
  
    #4686
27.06.16 21:30
Ich denke, dass keiner hier wünscht, dass die SNB kollabiert. Das bedeutet im ersten Moment sicher, dass der Kurs irgendwas macht. Die Frage ist, ob die Schweiz noch als "sicherer Hafen" anzusehen wäre, wenn deren Zentralbank handlungsunfähig wäre? Der von dir für diesen Fall an die Wand gemalte Crash würde das ganze ja deutlich relativieren, finde ich... Wie auch immer. In dem Szenario würde die Inflation auch mit einem Schlag losgaloppieren. Dann hätten wir wirklich (End)20iger Jahre Feeling pur und dann werden wir hier im Forum wohl darüber diskutieren, wie viele Flüchtlinge aus Europa (inklusive Schweiz) in den USA, Canada oder Australien aufgenommen werden...

Und übrigens (danke für den Schmunzler ;o): "Wenn die SNB kollabiert, dann fällt der EURO wohl sogar unter 1 EUR , das schlimme ist nur dann haben wir den echten MEGA CRASH in der Schweiz !" Der Euro steht immer genau bei einem Euro ;o) - aber wir wissen alle, was du meinst und ich denke, wir alle wollen, dass deine Worte nicht wahr werden!!!

LokivonAsgard  

83 Postings, 1276 Tage gocarligoCHF Kredit ...

 
  
    #4687
1
28.06.16 07:23
Liebe CHF Kreditnehmer hier in diesem Forum. Ich habe mir gerade die EUR/CHF Charts bis 2000 angesehen und dabei sind mir die Gedanken gegenwärtig geworden, die ich beim Vertragsabschluß hatte. Es stand ein Japanischer Yen Kredit zu Diskussion. Aber der Bankdirektor hat mir den CHF Kredit eingeredet. Und ? und das schreibe ich hier nieder ? er hat mir die Hand gegeben und gesagt: ?Der Frankenkredit ist das sicherste was es auf der Welt gibt. Da kann nichts passieren?? Ich habe diesen Kredit NIE aus Spekulationsgründen abgeschlossen, sondern einfach deshalb, weil die Zinsen im Jahr 2000 bei einem Euro Kredit ca. 3,7% gewesen waren. Und ich habe ? im Gegensatz zu vielen anderen CHF Kreditnehmern ? von Anfang an in Raten meine Schuld monatlich abgestottert ( zurückgezahlt ). Schade, daß ich  den Bankdirektor nicht zur Verantwortung ziehen kann. Er ist in Pension. Aber ich weiß, dass er diese Zeilen liest ?  

15 Postings, 783 Tage leSasch@gocarligo

 
  
    #4688
28.06.16 07:55
Gleiche Geschichte bei mir - allerdings 2005.
Spekulation? Ich? Niemals.
Ich war damals Mitte 20 und wollte ganz bodenständig ein Haus bauen statt mein Geld in ein schnelles Auto zu stecken.
Kannst mir glauben: die Entscheidung hat mich Jahre meines Lebens gekostet.  

203 Postings, 506 Tage stksat|228818626bei mir ähnlich

 
  
    #4689
28.06.16 12:33
auch in 2005. Hab aber bis 2030 Zeit und damit bin ich noch nicht so schlimm beunruhigt und hoffe, dass die Märkte bis dahin wieder normal ticken und sich hauptsächlich an wirtschaftlich begründbaren Kategorien orientieren, als an psychologischen (Stichwort "sicherer Hafen"). Jaja, ich weiß, ich bin ein hoffnungsloser Wirtschafts-Romantiker ;o)

Hat irgendwer eine Erklärung für den heute derart ansteigenden Kurs? Kann mir nicht vorstellen, dass die SNB das gerade treibt, oder?

LokivonAsgard  

537 Postings, 433 Tage s1893alles hier übler schrott und Panikmache...

 
  
    #4690
29.06.16 23:43
hr schreibt teilweise:
* wir sehen den Franken bei 0,80 CHF zum Euro. Ähhh, die Schweiz hält das nie und nimmer aus!
Die Schweiz ist reich, aber auch die SNB und die Schweizer Wirtschaft hat Grenzen. Die Schweiz konnte mit Mühe ein +/- Null Wachstum hinzaubern.
* angeblich geht die europäische Wirtschaft den Bach runter. Habe ihr mitbekommen das sämtlich Banken u d Versicherungen und englische, international tätigen Firmen wie Vodafone Ihren Sitz nach Europa verlagern.
* Habt ihr mitbekommen das in Nordirland seit dem Brexit 10.000 Passanträge eingegangen sind von Engländer... Wartet mal bis es denen dort drüben an die Eier geht weil sich deren Wirtschaft und vor allem die internationalen Firmen nach Europe verabschieden...
* es wird eine Verschiebung geben der Banken Metropole

Hört auf mit diesem hirnlosen panikmüll. Ihr seit nicht besser wie Johnson und Co. !!!  

580 Postings, 988 Tage Globalloserle miserables

 
  
    #4691
30.06.16 00:11
Ihr glaubt doch im Ernst nicht an ein Happy end,soviel Franken kann die SNB gar nicht drucken wie die Vermögensverwalter in den sicheren Hafen tauschen wollen :-),und. Jetzt kommen  fluchtgelder von London dazu.und die ezb druckt weiter ,nur Frage der Zeit wan die snb kapituliert  

13 Postings, 167 Tage stksat|228937833Schweizer Volkswirtschaft ist zu klein, ..

 
  
    #4692
30.06.16 10:11
um für jede krisengeschüttelte Nation ein sicherer Hafen zu sein.
Das Problem kommt immer erst später, nämlich dann, wenn Buchgeld in Waren getauscht wird.
Dann wird die Schweiz sowie ganz Europa (beide drucken Papier wie Heu) von einer massiven Inflation erdrückt. Das dumme ist nur, jeder hortet sein Geld, damit er für eine Krise gewappnet ist. Aber genau dieses Horten wird zur zukünftigen noch größeren Krise führen.
Deshalb mein Tipp:
Konsumiert fleißig oder investiert in den Aktienmarkt und stärkt damit die Firmen mit frischem Eigenkapital, damit diese vom Bankensystem unabhängig agieren können und dadurch konkurrenzfähiger werden.

VG
 

203 Postings, 506 Tage stksat|228818626@ Globalloser

 
  
    #4693
30.06.16 11:36
Sollte die SNB wirklich kapitulieren (müssen), dann hat die Schweiz ein echtes Problem. Denn dann würden Schweizer Geschicke fremdgesteuert werden. Da hilft dann auch Basisdemokratie nicht mehr, fürchte ich...

Ich denke auch, dass die Schweiz nicht gegen Spekulanten ankommt (Frage: gibt es überhaupt noch ein Land auf der Welt, für welches das NICHT gilt?). Man denke nur daran, wie ein Soros GB in die Knie gezwungen hat oder wie Spekulationen im Schweizer Franken (nicht selten von Schweizer Banken!!!) die Wechselkurs-Untergrenze gekippt haben.

Hinzu kommt, dass in der Schweiz gerade die Inflation anzieht (mehr als im Euro-Raum). Damit haben sie das Dilemma, dass sie einerseits die Zinsen noch weiter absenken wollen, damit weniger Geld in die Schweiz fließt und andererseits die Zinsen erhöhen müssten, um einer zu hohen Inflation zu entkommen. In der Haut der SNB möchte ich im Moment für kein Gehalt der Welt stecken...

LokivonAsgard  

537 Postings, 433 Tage s1893Schweiz Dilemma...

 
  
    #4694
30.06.16 22:04
Klar wird die Schweiz erdrückt aktuell. Das stellt keiner in Frage. Nur, die Schweiz entscheidet über Ihre Währung und nicht die Briten,  London, Grexit, Brexit oder Allesexit.
Unterm Strich kann die Schweiz negativ Zinsen auch von -10% verlangen. Das werden die tun bevor es den Bach runter geht.
Es kann auch gut sein, das viele in den Dollar flüchten, weil es dort vermutlich die größte Gewinnmarche geben kann.
Sobald die USA die Zinsen erhöht, wird der Dollar stabiler.  

203 Postings, 506 Tage stksat|228818626.-10%

 
  
    #4695
01.07.16 11:49
So sehr ich das wegen meines Frankenkredits wünschen würde (meine Bank dürfte dabei Gift und Galle spucken ;o) - eine sehr wichtige Wirtschaftssäule in der Schweiz ist der Finanzsektor. Der leidet auch jetzt schon unter der (sagen wir mal leicht verharmlosend) kreativen Politik der Notenbanken. Und ob die USA nach dem Brexit so schnell die Zinsen anheben wird, wage ich zu bezweifeln. Ich würde gerne wünschen, dass dein Posting (abgesehen von den -10% ;o) eintreten möge.

In meinen Augen erhöhen sich die gesamten wirtschaftlichen Risiken aktuell erheblich und ich gewinne immer mehr den Eindruck, dass wir uns den Verhältnissen Ende der 20iger (kurz vor dem finalen Crash) annähern. Dann würde die Finanzkrise von 2008 den wirtschaftlichen Verwerfungen um 1923 entsprechen. Wie das damals (politisch) ausgegangen ist, wissen wir ja. Und das macht mir echt Sorgen!!!

LokivonAsgard  

13 Postings, 167 Tage stksat|228937833Extrem schlimm ist die kalte Progression ...

 
  
    #4696
01.07.16 11:54
... die aufgrund der immer höheren Verschuldung der Staaten. Da die Zinsen so gering sieht, wird Wirtschaftswachstum auf Pump gemacht, notwendige Reformen (Gesundheits-, Pensions-, Verwaltungsbereich) bleiben aus. Damit werden die Bürger schön langsam enteignet - ohne dass sie es merken. Denn die Schulden bzw. die Zinsen (Schulden sind eh nicht mehr rückzahlbar) müssen von der arbeitenden Masse und den Unternehmen durch immer höhere Steuern bezahlt werden. Dadurch werden Produkte teurer, es wird seitens der Unternehmer weniger Geld für Forschung aufgewendet, weniger wird produziert, Arbeitsplätze gehen flöhten, usw...
Das führt auf die Dauer, und wir merken es ja schon, zu einer ungerechten Verteilung der Mittel. Dennoch weigert sich die Regierung Vermögen stärker zu versteuern.
Der Kollaps und eine massive Inflation steht uns noch bevor. Bevor das Geld aber nichts mehr Wert ist,  erwerben die 'Reichen' das restliche Vermögen (Grundstücke, Immobilien) der arbeitenden Schicht. Somit hat jeder der Arbeitet die Arschkarte gezogen.  

203 Postings, 506 Tage stksat|228818626Ich sehe die Situation

 
  
    #4697
01.07.16 15:35
nicht ganz so düster. Allerdings gibt es auch in meinem Umfeld den Spruch "Wer arbeitet, hat keine Zeit mehr, Geld zu verdienen"

LokivonAsgard  

13 Postings, 167 Tage stksat|228937833So ist es ...

 
  
    #4698
02.07.16 10:05
Ja dieser Spruch bringt es auf den Punkt.  

580 Postings, 988 Tage Globalloseralso

 
  
    #4699
02.07.16 14:21
Wer kann das wohl sein der den hochverschuldeten Staaten Staatsanleihen fuer null % abkauft ,die reichen das ist der Deal besser als Vermögenssteuer einführen:-),genug haben sie ja  

203 Postings, 506 Tage stksat|228818626Franken unter Aufwertungsdruck

 
  
    #4700
04.07.16 13:45
durch den Brexit. Bedenklich (leider muss man sagen für alle, aber hier am schlimmsten für die Schweiz):

"Besonders schwer treffen das Brexit-Votum und die anschließende Abwertung von Britischem Pfund und Euro die Schweiz. Deren Gesamtindex sinkt auf minus 0,9 (plus 7,7) Punkte, wohinter ein Absturz der Konjunkturerwartungen auf minus 8,8 (plus 10,1) steht. Die Lagebeurteilung dagegen steigt auf 7,4 (5,3) Punkte". / Quelle: Guidants News http://news.guidants.com

Auch der Index für Europa (hier 18.4 -- ganz besonders schlimm auch für den Euro-Raum -> da wird ein Gesamtindex von 1.7 "erreicht") geht in den Keller, hält sich aber insgesamt noch knapp im Plus. Dank der Britten geht in ganz Europa demnächst wieder das Licht aus. *seufz*

Das ganze ist ein ziemlich schlimmes Gesamtbild und für die SNB sicher nicht leicht zu managen.

LokivonAsgard  

13 Postings, 167 Tage stksat|228937833Wenn jemand der Wirtschaft helfen will dann....

 
  
    #4701
05.07.16 08:28
... dann sollte er/sie Aktien kaufen, damit die Unternehmen frisches Eigenkapital für weiter Investitionen erhalten und weniger von den verruchten Banken und schlussendlich von der EZB abhängig sind. Hier benötigt es eine liberale Wirtschaftspolitik. Nur leider haben im Moment die Rechtspopulisten Hochkonjunktur und es ist leichter eine Hetze gegen Ausländer zu fahren als liberale wirtschaftspolitische Themen anzugehen.
Anyway, wenn die Bürger nicht langsam aufwachen, fahren wir mit 200 Sachen an die Wand. Die NEOS habe das schon vor 3 Jahren im Wahlkampf gesagt und bis jetzt hatten sie in allen Punkten recht.  

203 Postings, 506 Tage stksat|228818626SNB aktiv

 
  
    #4702
08.07.16 09:22
"Die Daten zu den Sichteinlagen, die von den Banken bei der SNB gehalten würden, zeigten, dass die Interventionen ein Ausmaß erreicht hätten, welches zuletzt bei der Aufgabe der Frankenobergrenze 2015 verzeichnet worden sei. Die Einlagen inländischer Banken seien von 416,5 Milliarden Franken vor dem britische Votum auf aktuell (per 1. Juli) 430,3 Milliarden Franken gestiegen, die gesamten Sichteinlagen auf 507,5 Milliarden Franken von davor 496,4 Milliarden Franken, das seien jeweils Rekordstände..." (http://news.guidants.com)

LokivonAsgard  

59 Postings, 573 Tage Warren100SNB aktiv .. wie lange noch?

 
  
    #4703
09.07.16 11:12
Es war ja im Januar 2015 eine bewusste Entscheidung der SNB, die Stützung des CHF bei 1,20 aufzuheben. Die Umstände derzeit sind ja keine anderen, im Gegenteil, die Devisenbestände wurden noch weiter aufgebaut, d.h. eigentlich gibt es jetzt mehr Argumente gegen Stützungskäufe.

Offensichtlich flüchten Anleger nachwievor in den Franken, solange es die Fluchtgründe gibt (Brexit, Bankenkrise in Italien, Angst um die EU und den Euro) wird die SNB auch weiterhin die Überschüsse aufkaufen müssen. Ob sie das dauerhaft machen kann oder will wage ich zu bezweifeln. Die SNB hat mit der Aufhebung des Limits im Januar 2015 klar signalisiert, dass sie das nicht dauerhaft durchziehen will. Dann gibt es eigentlich nur zwei Möglichkeiten: Wechselkurs freigeben oder andere, härtere Maßnahmen einführen.  

203 Postings, 506 Tage stksat|228818626Was meinst du?

 
  
    #4704
09.07.16 20:12
Wenn du von anderen, härteren Maßnahmen redest?

Das Problem der SNB ist: da dieses Ansteigen des Schweizer Franken nicht wirtschaftlich begründbar ist (die Produktivität ist ja nicht in diesem Maß in der Schweiz gestiegen), sondern weil der Franken als "sicherer Hafen" gesehen wird, gibt es ein Problem. Wenn der Anstieg des Franken aber nicht mit einem Anstieg der Produktivität, dann wird ein Anstieg des Frankens die Wirtschaft schwer treffen. Und das ist genau das Dilemma der SNB: sie hat die Wahl zwischen Pest und Cholera...

LokivonAsgard  

59 Postings, 573 Tage Warren100Brainstorming ..

 
  
    #4705
09.07.16 23:33
- Kontingente für die Einfuhr von Devisen
- Kontingente für das Halten von Devisen einführen
- Negativzinsen erhöhen

Irgendwas muss eine Zentralbank ja machen können ..

Der Anstieg des Franken ist durch ein Anstieg der Produktivität nicht zu erklären, das lässt sich nur durch Spekulation begründen. Irgendwann schlägt das dann auf die Realwirtschaft durch.  

203 Postings, 506 Tage stksat|228818626Deinen Abschlusssatz

 
  
    #4706
10.07.16 18:57
unterschreibe ich sofort. Meine Stimme hast du ;o)

Zum Brainstorming (ich arbeite mich mal von unten nach oben durch):
- erhöhte Negativzinsen hätte ich auch auf der Agenda gehabt. Das kannst du aber aus zwei Gründen nicht beliebig ausdehnen: Zum einen fangen die Leute sonst einfach an, das Geld zu Hause zu horten. Und zum anderen untergraben Negativzinsen die Geschäftsmodelle von Banken und Versicherungen  - also einer recht starken Branche in der Schweiz.
- Das Einführen von Kontingenten halte ich für einen möglichen Ansatz. Da wäre vor allem die Frage zu klären, wie man das ganze überprüfen will, ohne ein Bürokratiemonster zu erschaffen.

Ich hoffe, dass die SNB nicht final vor den Spekulanten in die Knie geht (gehen muss?!), denn dann wären nicht mehr die Schweizer die Herren über ihr Geld, sondern international aufgestellte Spekulanten. Ich fürchte, dann kann die Schweiz echt dicht machen.

BTW: Hat jemand was bezüglich der Umsetzung zur Einschränkung der Personenfreizügigkeit in die Schweiz einen aktuellen Stand? Der Volksentscheid war 2014, bekommt aber natürlich angesichts des Brexit eine völlig neue Bedeutung. Vor allem weil von Seiten der EU nun natürlich vehement betont wird, dass es keine Beteiligung am Binnenmarkt ohne Personenfreizügigkeit geben kann. Hat da wer aktuelle Infos? Kann man in der Schweiz eigentlich auch einen erfolgreichen Volksentscheid nicht umsetzen?

LokvonAsgard
 

203 Postings, 506 Tage stksat|228818626Ja, interessanter Beitrag.

 
  
    #4708
22.07.16 23:05
Die Deutsche Bank soll Derivate von 75 Bio $ halten??? Kann man das glauben oder ist das Panikmache? Ich meine - die Summe ist doch fern von gut und böse, oder?

Die Frage lautet: gibt es noch einen Ausgang aus der Situation oder kommt alles wie 1930 noch einmal? Eigentlich hieß es doch, dass man aus der Krise von 1929 zumindest ökonomisch gelernt hat, aber irgendwie kommt mir die ganze Entwicklung wie ein Deja Vu vor...  

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