Top-Foren

Forum Stunde Tag
Gesamt 201 4327
Talk 47 1771
Börse 107 1538
Hot-Stocks 47 1018
Rohstoffe 41 300

Dax 6000 keine Utopie mehr....

Seite 1 von 50
neuester Beitrag: 26.05.15 15:01
eröffnet am: 15.11.05 01:06 von: lehna Anzahl Beiträge: 1231
neuester Beitrag: 26.05.15 15:01 von: stefan1977 Leser gesamt: 336762
davon Heute: 217
bewertet mit 94 Sternen

Seite: Zurück 1 | 2 | 3 | 4 |
48 | 49 | 50 | 50  Weiter  

11485 Postings, 4941 Tage lehnaDax 6000 keine Utopie mehr....

 
  
    #1
94
15.11.05 01:06
Argumente:
1.Welcher Kanzler oder Koalition half dem Dax??
Kanzler         jährliche Daxentwicklung
Adenauer                     13%
Ehrhard                      -7%
Kiesinger (grosse Koalition) 22%
Brandt                       -8%
Schmidt                       3%
Kohl                         14%
Schröder                      1%
2.Die Stimmung ist mies,Angie und co. wird nix zugetraut.
Die Bedenkenträger und Pessimisten toben sich überall aus.
Wenn man jetzt nicht im Markt ist,wann dann???
Ich bin zu 100% investiert,basta...



 
Seite: Zurück 1 | 2 | 3 | 4 |
48 | 49 | 50 | 50  Weiter  
1205 Postings ausgeblendet.

7813 Postings, 979 Tage DAXERAZZI@Stefan

 
  
    #1207
09.04.15 16:23
in vielen Punkten bin ich mit dir d accord! Würde ich es zusammenfassen müssen, bist du Anhänger der SOZIALEN Marktwirtschaft mit liberalem Einschlag (im Sinne der alten FDP mit Genscher, Baum und Hamm-Brücher). Das ist mir durchaus sympahthisch.

Was Hartz4 angeht, sehe ich das deutlich kritscher. Natürlich wird heute immer wieder behauptet, D ginge es wegen der "Reformen" so gut, und ALLE würden davon profitieren. Dass aber die Reich-Arm-Schere seitdem extrem auseinandergegangen ist, dass es jede Menge prekäre Beschäftigte, Dauerpraktikanten, Leiharbeiter und aus der Statistik geflogene Arbeitslose gibt, sollten wir nicht vergessen. Dass es der Mittelstand bei uns immer schwerer hat, ist ja keine Einbildung. Kurz gesagt könnte man zusammenfassen, wenn das untere Ende der Pyramide keine Lohnzuwächse mehr verbuchen kann, geht es der Wirtschaft, den Firmenbesitzern, den Aktionären und den "Erben" von Vermögen (etc etc) immer besser. Also findet eine Umverteilung von unten nach oben statt. Von der Mainstreampresse (im Besitz von wem? Richtig, der Wirtschaft / den Konservativen) wird das natürlich unter den Teppich gekehrt und regelmäßig als kommunistische These diffamiert.  

7813 Postings, 979 Tage DAXERAZZIDer letzte Akt im griechischen Drama beginnt

 
  
    #1208
09.04.15 16:27
@lehna und alle: SEHR lesenswert und der Autor weiß, wovon er schreibt!
Quelle: http://www.flassbeck-economics.de/...t-im-griechischen-drama-beginnt/
Bildquelle: flassbeck-economics
---------------------------
07. April 2015 l Heiner Flassbeck l Europa, Wirtschaftspolitik

Gibt es eine ?Reformliste? der Regierung in Athen oder nicht? Ist die Liste vollständig oder nicht? Sind die für die Geldgeber wichtigen Bereiche abgedeckt oder nicht? Sind die ?Institutionen? einbezogen oder nicht? Seit Wochen werden wir stündlich mit neuen halbfertigen Informationen darüber zugeschüttet, wie die griechische Regierung und die Gläubiger um einen ?Kompromiss? ringen, der keiner sein wird. Der einzige Punkt, an dem man der griechischen Regierung ? und das sogar in der deutschen Presse ? ?substantiell? entgegengekommen ist, scheint der Verzicht auf das Wort ?Troika? zu sein. Welch eine Kompromissfähigkeit auf Seiten der Gläubiger und welch ein Erfolg für die griechische Seite!

In der eigentlichen Frage, um die es spätestens seit der Wahl dieser Regierung hätte gehen müssen, nämlich, wie man die griechische Wirtschaft endlich rasch auf einen Wachstumskurs bringt, ist der Fortschritt genau gleich Null. Im Gegenteil, nach allem, was wir wissen, ist die Lage zuletzt schlechter geworden, was auch die Lage des Staatshaushalts Tag für Tag verschlechtert (wir haben das unter anderem hier kommentiert). Die Entwicklung der Industrieproduktion, der wichtigste aktuelle Indikator der konjunkturellen Entwicklung, ist trotz des schon extrem niedrigen Niveaus noch weiter abwärts gerichtet (Abbildung).

Ein Staatshaushalt ist gerade in dieser Lage nicht eine Ansammlung von Zahlen, die man so lange durchrütteln kann, bis das gewünschte Ergebnis herausgekommen ist, sondern er ist vor allem Ausdruck der aktuellen Situation der Wirtschaft und der Gesellschaft insgesamt. Bei beidem sieht es extrem düster aus in Griechenland. Die Verunsicherung der Menschen und damit der Konsumenten nimmt mit jeder Katastrophenmeldung weiter zu und die Frage, wie man einen Investor dazu bewegen will, in solchen Zeiten zu investieren, muss man schon nicht mehr stellen.

Auch der Unsinn, der fast jeden Tag über Graccident (also quasi einen Unfall, der zum Austritt führt) oder Grexit (also einen griechischen Austritt) verbreitet wird, muss die Lage weiter destabilisieren. Man mag es eigentlich nicht mehr kommentieren, aber es gibt keinen plötzlichen und zufälligen Unfall einer Gesellschaft insgesamt, es gibt nur unverantwortliche politische Entscheidungen, die chaotische Ereignisse nach sich ziehen können. Auch ein Austritt ist ohne die konstruktive Unterstützung durch die EU von einem einzelnen kleinen Land nicht zu bewältigen, ohne Chaos, Panik und womöglich Unregierbarkeit des Landes in Kauf zu nehmen.

Ein Szenario, bei dem Panik und Chaos ausbricht, wird aber auch ohne Grexit immer wahrscheinlicher. Die Weigerung der Gläubigerländer, das Scheitern ihrer Politik einzugestehen und einer Neuorientierung zuzustimmen, nimmt inzwischen groteske Züge an. Man fordert stereotyp weiter, was man immer gefordert hat, ohne jede Rücksicht darauf, ob es Erfolg verspricht oder nicht. Offenbar hat man sich vorgenommen, nicht anders als bei einer mittelalterlichen Burgbelagerung, das Land quasi auszuhungern und dadurch zur Aufgabe zu bewegen. Und die Gerüchte über den Zeitpunkt der endgültigen Kapitulation kochen hoch mit immer neuen Daten, die vor allem in den deutschen Medien für die ?Pleite? genannt werden. Ich habe schon vor Wochen Anfragen von Journalisten bekommen, ob ich bereit wäre, mich über ein Wochenende quasi abrufbereit zu halten, um den endgültigen Niedergang zu kommentieren.

Dass man mit diesem würdelosen Gezerre den Glauben der Menschen an die Demokratie und an Europa zugleich zerstört, fällt offenbar niemandem mehr auf. Warum konnte man nach der ersten allgemeinen Einigung der SYRIZA-Regierung mit der Eurogruppe Ende Februar dieser Regierung nicht die Chance geben, zu zeigen, ob sie in der Lage ist, mit ihren Mitteln ? und mit einem großzügigen Kredit versehen ? eine Wende in der griechischen Wirtschaft zu erreichen? Das darf nicht sein, man stelle sich vor, das könnte gelingen und die Troika widerlegen!

Stattdessen geht es genau so weiter wie bisher. Wieder maßt man sich von Seiten der Gläubiger an, jedes Detail der Wirtschaftspolitik in den nächsten Jahren von außen vorzuschreiben. Die Financial Times schrieb zu einer der vielen Listen in den letzten Tagen: ?Mit der Liste versucht Athen, den Bedenken der Eurozone entgegenzukommen, ? verfehlte aber einige Punkte, die von den Institutionen gefordert worden waren, einschließlich einer Überholung des griechischen Rentensystems und einer größeren Arbeitsmarktflexibilisierung. (Although the submission marks another effort by Athens to meet eurozone concerns, the measures ? fail to address several issues that bailout monitors have insisted on, including an overhaul of the Greek pension system and greater labour market liberalisation.?)

Diese Chuzpe muss man sich vorstellen: Das Land, das seit 2010 mehr Lohnflexibilität als irgendein anderes gezeigt hat, wird gemahnt, seinen Arbeitsmarkt zu liberalisieren! Absurder geht es nicht mehr. Um diesen Irrsinn zu rechtfertigen, behauptet man entweder ganz frech, es sei in Griechenland in den letzten sechs Jahren einfach nichts passiert (so Carsten Knop in der FAZ hier) oder man stellt gegen die Fakten schlicht die Behauptung, die ?Reformen? hätten Griechenland (und vor allem Spanien und Portugal) auf den richtigen Weg gebracht (so Nikolaus Blome vom Spiegel hier). Die Behauptungen des Mächtigen (und der sie verteidigenden staatstragenden Medien) sind einfach immer richtig, weil sie für richtig erklärt werden.

Die kompromisslose kalte Machtausübung gegen jede Vernunft mag in diesem Fall viele Väter (und Mütter) haben, doch von den Machtlosen wird sie in erster Linie Deutschland als wirtschaftlicher Supermacht zugerechnet. Das schürt genau die Vorurteile, deren Überwindung sich nach den zwei Kriegen des vergangenen Jahrhunderts kluge Politiker auf allen Seiten zum Ziel gesetzt hatten. Diese Klugheit aber gibt es nicht mehr. Kluge Politik ist abgelöst worden von plakativen Dogmen und primitiver Parteipolitik über die Grenzen von Ländern hinweg. Man maßt sich nicht nur mit dem bloßen Recht des Stärkeren an, souveränen Ländern ihre Lebensverhältnisse vorzuschreiben, man tut das offensichtlich sogar mit Blick auf die parteipolitischen Machtverhältnisse dort und scheut nicht davor zurück, die Ergebnisse von freien Wahlen rückgängig zu machen. Man dementiert den Willen des Volkes und demontiert im Namen Europas die Demokratie. Die Geister, die es auf diese Weise ruft, wird Europa nicht mehr los werden.

 
Angehängte Grafik:
bild5.png (verkleinert auf 70%) vergrößern
bild5.png

11485 Postings, 4941 Tage lehnaWird immer toller...

 
  
    #1209
09.04.15 18:15
Laut Alexis Tsipras verhandelt Griechenland mit Russland über eine Beteiligung an geplanten Privatisierungen.
Gar nicht lange her, da wollte die Linke wieder verstaatlichen, sehnte sich nach der alten trägen unproduktiven Beamtenquote.
Seis drum--- Immerhin halten die Griechen mit ihrem Geschwätz den Euro unten und damit unsern Export samt Dax oben.
Schäubles Steuereinnahmen brummen.
Statt nach Aussen den Griesgrämigen zu mimen, könnte Wolfgang eigentlich mal ein Dankschreiben nach Athen faxen...
 

11485 Postings, 4941 Tage lehnaUnd wieder grüßt das Allzeithoch...

 
  
    #1210
10.04.15 12:51
Er läuft und läuft und läuft--- Graaatulation an unsern Dax....
ariva.de
Das Futter aus Asien war Doping. In Japan grapschte der Nikkei zum ersten Mal seit 15 Jahren zur 20 000er Marke.
Liquidität, Dividendensaison und fehlende Alternativen sind meines Erachtens die Kurstreiber.
Ebenfalls auf Rekordhoch notiert der kleine Bruder MDax.
Fazit: Man sollte sich weiter mittreiben lassen und nicht als Widerstandskämpfer oder Revolutionär agieren. Diese Spezies wurde die letzen Jahre stets massakriert.
Die Wahrscheinlichlkeit ist hoch, dass das erst mal so bleibt...

 

5 Postings, 43 Tage OmalinaLöschung

 
  
    #1211
15.04.15 11:04

Moderation
Moderator: st
Zeitpunkt: 22.04.15 08:33
Aktion: Löschung des Postings
Kommentar: Regelverstoß - Spam. Bitte kopieren Sie nicht die Postings anderer Nutzer. (Siehe Moderation vom 16.04.15)

 

7813 Postings, 979 Tage DAXERAZZIUnbequeme Wahrheiten

 
  
    #1212
15.04.15 19:07
für Neoliberale wie HW-Sinn. Da wird unwissend oder absichtlich bei Hart-aber-fair das deutsche TV-Volk für dumm verkauft. Glücklicherweise gibt es auch fachkundiges Publikum, dass die Lügen entlarvt:

http://www.flassbeck-economics.de/...roduktivitaet-ein-faktencheck-2/  

206 Postings, 3305 Tage tomgainAuf der Speisekarte

 
  
    #1213
1
16.04.15 20:52
Heute und die weiteren Tage wird es bestimmt noch einen köstlichen PUTensalat mit DAXstreifen geben...

 
Angehängte Grafik:
dax.jpg (verkleinert auf 44%) vergrößern
dax.jpg

11485 Postings, 4941 Tage lehnaDie Korrektur sorgt für Kratzer...

 
  
    #1214
2
19.04.15 13:54
im Depot.
Aber sie ist gesund.
Selbstherrliche Selbstgefälligkeit und arroganter Glückstaumel, die größten Feinde jeder Hausse, kommen erst mal unter die Räder.
Und wie allermeist machen Kurse die Nachrichten. Die reformfeindlichen Athener Volksbeglücker werden für Gewinnmitnahmen verantwortlich gemacht.
Warren Buffett, das Orakel von Omaha, sieht aber im Grexit längst kein Drama mehr. Eher ein Programm zur Förderung der Disziplin.
Hey--- Die deutsche Wirtschaft entwickelt sich zudem auch besser als gedacht. Das Wachstum wurde von 1,2 auf 2,1 Prozent nach oben prognostiziert.
Niedriger Euro/ Ölpreis und hohe Liquidität wirken auch weiterhin wie Doping.
Also Kopf hoch--- das wird schon wieder...




 

3355 Postings, 256 Tage Tischtennisplattensp#1214 @lehna

 
  
    #1215
1
19.04.15 14:05
>> Die Korrektur sorgt für Kratzer...im Depot.
Aber sie ist gesund. <<

So ist es. Von Oktober 2014 bis Ende März 2015  von ca. 8.500 Punkten auf 12.000 Punkten, das war ein Crash. Da denken zwar alle immer an Kursstürze, aber das ist eben falsch.
Es war ein Crash nach oben. Besonders am Anfang des Jahres, da bildete sich diese Fahnenstange im Chart. Es ist sehr gut, dass die Übertreibung etwas gewichen ist.

Denn Hand aufs Herz: Natürlich war das auch dem Mangel an Alternativen geschuldet und liquiditätsgetrieben.

Wichtig sind nun die Q1-Zahlen von Unternehmen wie SAP und Linde. Da sitzen Value-Anleger drin, die nicht enttäuscht werden wollen. Ich bin gespannt.

 

11485 Postings, 4941 Tage lehna#15 Sozusagen...

 
  
    #1216
1
19.04.15 14:17
müssten wir den Griechen schon wieder dankbar sein.
Die tiefroten Märchenerzähler dienten als willkommenes Ventil für Gewinnmitnahmen, trampelten damit die längst überfällige Konsolidierung los.
Und da ist ja auch noch der "unermüdliche Athener Einsatz" für einen schwachen Euro hervor zu heben, welcher der Exportnation Deutschland in die Karten spielt....


 

3355 Postings, 256 Tage Tischtennisplattensp#1216

 
  
    #1217
1
19.04.15 14:22
Die nächste Stufe könnte mit der Entspannung des Ukraine-Konflikts zünden. Da steckt Musik drin, man muss nur z.B. die Reden von der Henkel-HV richtig lesen.

Ölpreis spielt mit, Draghi sowieso. Ich teile seine Politik nicht, aber man muss das Beste draus machen.

Gute Woche!  

11485 Postings, 4941 Tage lehnaIFO hebt den Daumen....

 
  
    #1218
1
26.04.15 14:06
Es ist der höchste Stand seit Juli 2014....
ariva.de
Trotzdem wär es gesünder, wenn unser Dax erst mal verschnauft und den Höhenflug verdaut. Für Speisebrei sorgt wie immer Athen.
Dort wird das "Gespül allmählich dünne". Tsipras presst zwar per Dekret öffentliche Einrichtungen und Behörden aus--- aber das sind alles kopflose Eintagsfliegen.
Obwohl ein Grexit wohl schon eingepreist ist, dürfte er zumindest kurzfristig die Märkte durcheinander wirbeln....




 

1308 Postings, 609 Tage DinobutcherDAX hat lang genug verschnauft!

 
  
    #1219
26.04.15 15:28

3355 Postings, 256 Tage Tischtennisplattensp#1218

 
  
    #1220
2
26.04.15 15:56
Bei IfO-Zahlen bin ich immer etwas vorsichtig. Ich denke auch, dass der DAX erstmal seitwärts gehen sollte, erwarte aber, dass die 12.000 wieder geknackt werden.

Der starke Dollar schlägt m.E. nun voll durch: Die SAP-Zahlen waren schon gut, wichtig sind zunächst die Daimler Zahlen, dann am 30.4.2015 geht es zur Sache: Linde-Zahlen zum Q1, am gleichen Tag Bayer, Fresenius und Fresenius Medical Care. Da spielt viermal der Dollar eine große Rolle. Das dürfte gut ausfallen. BASF auch am 30.4, aber da zögere ich etwas.

Unterm Strich also der DAX am 1. Mai 2015 nach meiner Einschätzung klar über 12.000.

**Nur meine unmaßgebliche Meinung


   

11485 Postings, 4941 Tage lehnaDer Schwarm zuckt die Woche nervös....

 
  
    #1221
1
30.04.15 23:39
und lässt die Korrektur zu.
Ich vermute mal, Sell in May and go away wirft seinen langen Schatten als Kurskiller und lässt Käufer schmollen.
Zum Thema Rendite:
Heeeeey--- Die Rendite zehnjähriger Bundesanleihen hat sich in den letzten 2 Tagen verdoppelt--- auf "sagenhafte" 0,36 Prozent.
ariva.de
Der Ausverkauf am Anleihemarkt lässt wieder mehr Kohle im Markt rotieren. Die Riesenbubble der Konkurrenz hat nun einen Kratzer.
Das wird unserm Dax helfen, früher oder später wieder auf die Beine zu kommen.
Ich bleib dabei, basta...







 

206 Postings, 3305 Tage tomgainDie Empfehlung der Küche für diese Woche

 
  
    #1222
2
05.05.15 18:34
Gegrillter DAX überzogen mit PUTenstreifen ;-)
 

1435 Postings, 1545 Tage stefan1977Korrektur

 
  
    #1223
05.05.15 22:06
Also die meisten meiner Analysen sind noch positiv. Und auch die von mir verfolgten Indikatoren sind noch Long eingestellt.

Ich vermute daher, dass es bei einer Korrektur bleibt.



www.daxtrend.blogspot.de  

11485 Postings, 4941 Tage lehnaDer Michel scheut weiter Aktien....

 
  
    #1224
2
10.05.15 13:39
wie der Pessimist den fidelen Schwärmer. Er hält Aktien für Teufelszeug.
Allein 2014 trennten sich laut Deutschen Aktieninstitut eine halbe Millionen Deutsche von Aktien oder Fonds.
Dabei geht das Risiko gen Null, Verluste zu machen, wenn man langfristig anlegt.
Die Geschichte lehrt allerdings auch, solange dem Michel Aktien unheimlich sind, bleibt die Welt für uns Bullen in Ordnung.
Beim letzten großen Hype 1999/ 2000, als meine Landsleute aufsprangen, läuteten sie das Debakel ein.
Nächste Woche könnte die Griechenposse wieder für Rabatz sorgen. Ich spiele deshalb mit dem Gedanken, meine Aktienquote auf 80 Prozent zu reduzieren...



 

1985 Postings, 2162 Tage tom77das

 
  
    #1225
2
10.05.15 14:04
das hier sagt doch alles...
http://de.statista.com/statistik/daten/studie/...aere-in-deutschland/

Direkte Aktionärquote in BRD 2014 bei knapp 4,1 mio Menschen, dh gerade mal 5 % der deutschen Bevölkerung sind direkt in Aktien investiert.

2000 waren es übrigens 6,2 mio Menschen.

Tendenz momentan fallend.

Warum sollten es auch mehr werden ? Wenn ich mal von mir ausgehe, als Angesteller in einem Betrieb mit ca 100 Mitarbeitern, auf anhieb fallen mir 10 Personen ein, die sich überhaupt für Wirtschaft und Kapitalanlagen interessieren. Von diesen 10 besitzen übrigens gerade mal 5 Aktien direkt.
Die restlichen scheuen das Thema Aktien und Kapitalanlage , ABER : die meisten regen sich darüber auf, wie schlecht doch alles ist in BRD und das es keine Zinsen mehr gibt aufs Tagesgeld, oder Sparbuch.
Wissen wollen sie allerdings nichts von Aktien, weil die so gefährlich sind.  

560 Postings, 2667 Tage Cornholiotom,

 
  
    #1226
10.05.15 14:27
das ist eine extreme Risikoaversion, die ich aber durchaus nachvollziehen kann. Schuld ist vor allem die Blase von 2000. Viele sind damals leider der Gier verfallen und dachten, man kann in einer kurzen Zeit schnell mal einen Million machen. Die Realität hat sich leider eingeholt...Einen nicht unbedeutenden Beitrag zu dieser Risikoscheu leistete auch die T-Aktie, die zu einer neuen Aktienkultur in Deutschland führen sollte. Dabei haben sich auch viele die Finger verbrannt. Weitere "lukrative" Geschäfte mit Aktienfonds, bei denen plötzlich versteckte Kosten die Gewinne aufgefressen haben, gaben den Rest. Also es gibt genug Gründe, warum die Masse immer noch scheu ist. Anderseits bei einer Inflation von fast 0% kann man das Geld auch auf dem Girokonto halten. Hier verliert man wenigstens nichts. Ich habe in meinem Bekanntenkreis einige, die mit Aktien 50, 100 oder gar 200 T DM damals verloren haben. Ich habe versucht, ihnen klarzumachen, warum Aktien derzeit eine der wenigen sinnvollen Alternativen sind (Zinsen bei 0 % usw). Die Betroffenen sind wie ein Stein und wollen nie wieder was von Aktien hören. Das wird sich auch nicht ändern, da kannst Du noch so sachlich argumentieren, es bringt nichts. Aber ich respektiere die Entscheidung dieser Leute.  

1985 Postings, 2162 Tage tom77@cornholio

 
  
    #1227
1
10.05.15 19:28
@cornholio

Das sind doch Ausreden.
Wenn ich, oder jemand anderes einen Autounfall (zb mit nur Blechschaden ) verursache, dann sage ich auch nicht ich stelle das Autofahren komplett ein und fahre nie mehr in meinem Leben.

Vielmehr sollte man sich vlt fragen, was habe ich falsch gemacht. Lag es vlt an der Gier, dem geringen Zeitfenster also dem Anlagehorizont.

Was hindert einen denn daran, einfach mal 10 Jahre in zB
- Coca Cola
- P&G
- Johnson & Johnson

zu investieren ? Alleine die Dividenden die jährlich angehoben werden, rechtfertigen schon ein solches Investment.

 

11485 Postings, 4941 Tage lehna"Wenn du einen Freund hast.....

 
  
    #1228
1
17.05.15 16:27
schenke ihm einen Fisch. Aber wenn du ihn wirklich liebst, lehre ihn, zu fischen." (Andre Kostolany)
Also Athen nimmt gerne die Fische. Aber dieser Tsipras will sich um alles in der Welt nicht dreckig machen und selbst fischen.
Reformen an Haupt und Gliedern sind mit der aktuellen Regierung kaum möglich.
Fazit: Alle Straßen enden deshalb logischerweise im Grexit.
Bin überzeugt, er dürfte die Märkte aber nur kurz aufwirbeln. Abgang mit Blitz, Donner und Platzregen könnten die Luft sogar reinigen. Danach ist die Landschaft meist besonders grün und proper...
Ich bleib zu 80 Prozent im Markt--- basta...


 

319 Postings, 419 Tage OGfoxGrexit

 
  
    #1229
18.05.15 09:17
ich glaube auch nicht das ein Grexit den Aktienmarkt für lange Zeit in die tiefe reißen würde.

Ich bleibe zur Zeit mit dem investiert was ich bereits im Markt habe, aber anders als letztes Jahr sammel ich Dividenden, Zinsen und fällige Anleihen auf dem Tagesgeldkonto um einen besseren Einstiegszeitpunkt abzupassen.

Kurzfristig gehen mit kleinen Knockout Positionen in den Markt mit Hebel kleiner 6 und das auch nur bei Aktien die ich kaufen würde wenn ich ausgeknockt werde,

z.B. Basf mit Grenze 64 sollte ich da ausgeknockt werden stocke ich die Aktienpositon auf.


schöne Woche  

11485 Postings, 4941 Tage lehnaMr Spock warnt die EU:

 
  
    #1230
24.05.15 14:08
"Es wäre katastrophal, wenn Griechenland den Euro verlassen würde. Dies wäre der Anfang vom Ende des Euro."
Varoufakis möchte natürlich mit solchen Aussagen Bibbern erzeugen, damit er weiter vom Rest der EU gefüttert wird.
Er lebt weiter in seiner linken Traumwelt, im Kleinhirn scheint festgebrannt:
Habe ich 10 000 Euro Schulden, hab ich ein Problem.
Habe ich 300 Milliarden Schulden, hat die Bank ein Problem.
Ich bleib dabei--- Ein Ende mit Schrecken ist besser wie ein Schrecken ohne Ende.
Entlasst die Griechen endlich in die Freiheit und gut iss....
http://www.handelsblatt.com/politik/international/...da/11820368.html



 

1435 Postings, 1545 Tage stefan1977Gegrillter DAX mit PUTenstreifen

 
  
    #1231
26.05.15 15:01
@tomgain:

Dein erster Salat vom 16.04. wird dir wohl geschmeckt haben. Ich hoffe aber, dass du dich am 05.05. nicht mit PUTenstreifen vollgestopft hast.


Gruß
Stefan


www.daxtrend.blogspot.de  

Seite: Zurück 1 | 2 | 3 | 4 |
48 | 49 | 50 | 50  Weiter  
   Antwort einfügen - nach oben

  1 Nutzer wurde vom Verfasser von der Diskussion ausgeschlossen: Rene Dugal