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Dax 6000 keine Utopie mehr....

Seite 1 von 50
neuester Beitrag: 02.07.15 11:22
eröffnet am: 15.11.05 01:06 von: lehna Anzahl Beiträge: 1249
neuester Beitrag: 02.07.15 11:22 von: stefan1977 Leser gesamt: 345145
davon Heute: 9
bewertet mit 94 Sternen

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11633 Postings, 4981 Tage lehnaDax 6000 keine Utopie mehr....

 
  
    #1
94
15.11.05 01:06
Argumente:
1.Welcher Kanzler oder Koalition half dem Dax??
Kanzler         jährliche Daxentwicklung
Adenauer                     13%
Ehrhard                      -7%
Kiesinger (grosse Koalition) 22%
Brandt                       -8%
Schmidt                       3%
Kohl                         14%
Schröder                      1%
2.Die Stimmung ist mies,Angie und co. wird nix zugetraut.
Die Bedenkenträger und Pessimisten toben sich überall aus.
Wenn man jetzt nicht im Markt ist,wann dann???
Ich bin zu 100% investiert,basta...



 
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1223 Postings ausgeblendet.

2038 Postings, 2202 Tage tom77das

 
  
    #1225
2
10.05.15 14:04
das hier sagt doch alles...
http://de.statista.com/statistik/daten/studie/...aere-in-deutschland/

Direkte Aktionärquote in BRD 2014 bei knapp 4,1 mio Menschen, dh gerade mal 5 % der deutschen Bevölkerung sind direkt in Aktien investiert.

2000 waren es übrigens 6,2 mio Menschen.

Tendenz momentan fallend.

Warum sollten es auch mehr werden ? Wenn ich mal von mir ausgehe, als Angesteller in einem Betrieb mit ca 100 Mitarbeitern, auf anhieb fallen mir 10 Personen ein, die sich überhaupt für Wirtschaft und Kapitalanlagen interessieren. Von diesen 10 besitzen übrigens gerade mal 5 Aktien direkt.
Die restlichen scheuen das Thema Aktien und Kapitalanlage , ABER : die meisten regen sich darüber auf, wie schlecht doch alles ist in BRD und das es keine Zinsen mehr gibt aufs Tagesgeld, oder Sparbuch.
Wissen wollen sie allerdings nichts von Aktien, weil die so gefährlich sind.  

608 Postings, 2707 Tage Cornholiotom,

 
  
    #1226
10.05.15 14:27
das ist eine extreme Risikoaversion, die ich aber durchaus nachvollziehen kann. Schuld ist vor allem die Blase von 2000. Viele sind damals leider der Gier verfallen und dachten, man kann in einer kurzen Zeit schnell mal einen Million machen. Die Realität hat sich leider eingeholt...Einen nicht unbedeutenden Beitrag zu dieser Risikoscheu leistete auch die T-Aktie, die zu einer neuen Aktienkultur in Deutschland führen sollte. Dabei haben sich auch viele die Finger verbrannt. Weitere "lukrative" Geschäfte mit Aktienfonds, bei denen plötzlich versteckte Kosten die Gewinne aufgefressen haben, gaben den Rest. Also es gibt genug Gründe, warum die Masse immer noch scheu ist. Anderseits bei einer Inflation von fast 0% kann man das Geld auch auf dem Girokonto halten. Hier verliert man wenigstens nichts. Ich habe in meinem Bekanntenkreis einige, die mit Aktien 50, 100 oder gar 200 T DM damals verloren haben. Ich habe versucht, ihnen klarzumachen, warum Aktien derzeit eine der wenigen sinnvollen Alternativen sind (Zinsen bei 0 % usw). Die Betroffenen sind wie ein Stein und wollen nie wieder was von Aktien hören. Das wird sich auch nicht ändern, da kannst Du noch so sachlich argumentieren, es bringt nichts. Aber ich respektiere die Entscheidung dieser Leute.  

2038 Postings, 2202 Tage tom77@cornholio

 
  
    #1227
1
10.05.15 19:28
@cornholio

Das sind doch Ausreden.
Wenn ich, oder jemand anderes einen Autounfall (zb mit nur Blechschaden ) verursache, dann sage ich auch nicht ich stelle das Autofahren komplett ein und fahre nie mehr in meinem Leben.

Vielmehr sollte man sich vlt fragen, was habe ich falsch gemacht. Lag es vlt an der Gier, dem geringen Zeitfenster also dem Anlagehorizont.

Was hindert einen denn daran, einfach mal 10 Jahre in zB
- Coca Cola
- P&G
- Johnson & Johnson

zu investieren ? Alleine die Dividenden die jährlich angehoben werden, rechtfertigen schon ein solches Investment.

 

11633 Postings, 4981 Tage lehna"Wenn du einen Freund hast.....

 
  
    #1228
1
17.05.15 16:27
schenke ihm einen Fisch. Aber wenn du ihn wirklich liebst, lehre ihn, zu fischen." (Andre Kostolany)
Also Athen nimmt gerne die Fische. Aber dieser Tsipras will sich um alles in der Welt nicht dreckig machen und selbst fischen.
Reformen an Haupt und Gliedern sind mit der aktuellen Regierung kaum möglich.
Fazit: Alle Straßen enden deshalb logischerweise im Grexit.
Bin überzeugt, er dürfte die Märkte aber nur kurz aufwirbeln. Abgang mit Blitz, Donner und Platzregen könnten die Luft sogar reinigen. Danach ist die Landschaft meist besonders grün und proper...
Ich bleib zu 80 Prozent im Markt--- basta...


 

342 Postings, 459 Tage OGfoxGrexit

 
  
    #1229
18.05.15 09:17
ich glaube auch nicht das ein Grexit den Aktienmarkt für lange Zeit in die tiefe reißen würde.

Ich bleibe zur Zeit mit dem investiert was ich bereits im Markt habe, aber anders als letztes Jahr sammel ich Dividenden, Zinsen und fällige Anleihen auf dem Tagesgeldkonto um einen besseren Einstiegszeitpunkt abzupassen.

Kurzfristig gehen mit kleinen Knockout Positionen in den Markt mit Hebel kleiner 6 und das auch nur bei Aktien die ich kaufen würde wenn ich ausgeknockt werde,

z.B. Basf mit Grenze 64 sollte ich da ausgeknockt werden stocke ich die Aktienpositon auf.


schöne Woche  

11633 Postings, 4981 Tage lehnaMr Spock warnt die EU:

 
  
    #1230
24.05.15 14:08
"Es wäre katastrophal, wenn Griechenland den Euro verlassen würde. Dies wäre der Anfang vom Ende des Euro."
Varoufakis möchte natürlich mit solchen Aussagen Bibbern erzeugen, damit er weiter vom Rest der EU gefüttert wird.
Er lebt weiter in seiner linken Traumwelt, im Kleinhirn scheint festgebrannt:
Habe ich 10 000 Euro Schulden, hab ich ein Problem.
Habe ich 300 Milliarden Schulden, hat die Bank ein Problem.
Ich bleib dabei--- Ein Ende mit Schrecken ist besser wie ein Schrecken ohne Ende.
Entlasst die Griechen endlich in die Freiheit und gut iss....
http://www.handelsblatt.com/politik/international/...da/11820368.html



 

1468 Postings, 1585 Tage stefan1977Gegrillter DAX mit PUTenstreifen

 
  
    #1231
26.05.15 15:01
@tomgain:

Dein erster Salat vom 16.04. wird dir wohl geschmeckt haben. Ich hoffe aber, dass du dich am 05.05. nicht mit PUTenstreifen vollgestopft hast.


Gruß
Stefan


www.daxtrend.blogspot.de  

11633 Postings, 4981 Tage lehnaWitz des Tages:

 
  
    #1232
02.06.15 12:55
Tsipras legt Gläubigern kompletten Reformplan vor...lol....
Bisher gabs nur Dreistigkeiten ohne Ende. Der Kreditnehmer will die Konditionen bestimmen.
Ok, Die Linke in Athen hatte teure Wahlversprechen gemacht.  Ich persönlich kenne aber keinen Grund, wieso deutsche Arbeitnehmer die griechischen Sozialisten dauerhaft durchfüttern sollten.
Kein Mensch will ewig Alimente in linke Wunschträume buttern.
Das Endlos- Gequatsche wird langsam zum Bremsklotz für Dax und co.
Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel warnte am Vormittag schon einmal vor den gigantischen Konsequenzen einer Griechenland-Pleite.
Ich seh das anders, Siggi.
Lass die Griechen frei--- dann können sie unendlich Kohle drucken und Beamte/ Funktionäre einstellen...
 

1834 Postings, 2226 Tage AngelaFerkelTsipras und die griechische Regierung

 
  
    #1233
1
02.06.15 13:04
weigern sich eines zu kapieren/akzeptieren:

Das Geld regiert die Welt.

Die scheinen das irgendwie zu verwechseln und denken das die Schulden die Welt regieren.

Hier muss man nun mal langesam eine der effektivsten Erziehungsmethoden zum Einsatz bringen:

Wer nicht hören will, muss fühlen.

Nebeneffekt wäre:

Wenn einer fühlen muss, hören die anderen umso besser.

 

9615 Postings, 3037 Tage EUinsideWo bleiben die 13 -14 oder 15. 000 ?

 
  
    #1234
02.06.15 13:09
Sind die Bullen noch nicht am Ende?

Mal schauen wenn der Dax unter 11.000 fallen sollte was dann abgeht. erste Zwischenstopps bei 10.600.  

11633 Postings, 4981 Tage lehna#34 Ich seh das anders....

 
  
    #1235
1
02.06.15 13:25
Die Linken in Athen denken, sie wären der Nabel der Welt---  dabei steht ihr Erpressungspotenzial auf verdammt wackeligen Beinen.
Sie kassieren seit Jahren Hartz- hier hat sich ein Gewohnheitseffekt eingestellt. Wirst du aber zu lange fremd gefüttert, verkümmert der Selbsterhaltungswillen total, vorhandenes Talent oder Fleiss werden nicht abgerufen.
Man sollte sie also mal schleunigst wieder selbst mit Drachme wirtschaften lassen.
Hätten wir Baisse, wär der Markt bei soviel Unsicherheit längst abgekackt.
Ok, das kann immer noch passieren.
Ich bleib vorerst trotzdem mit 80 Prozent im Markt, basta...


 

1834 Postings, 2226 Tage AngelaFerkelParalleluniversum?

 
  
    #1236
1
05.06.15 11:52

Kann es sein dass es noch ein anderes Europa gibt außer das mir bekannte?

Irgendwo muss doch da noch eines sein. Eines in dem Milch und Honig fließen.

"Tsipras habe zudem Privatisierungen und die Abschaffung der Frührenten ab 50 vorgeschlagen."

http://www.wallstreet-online.de/nachricht/...enland-zeit-zitterpartie

Dieser Geldtransfer muss aufhören! Wenn man sich das Interview mit Hans-Werner-Sinn von heute (gegeben im BR) anhört, wird einem klar warum die Grichen alle Zeit der Welt haben. Sehr gut auf den Punkt gebracht. Hörenswert:



http://www.br.de/nachrichten/griechenland-zahlung-kredit-tdt-100.html  

11633 Postings, 4981 Tage lehnaGriechischer Schwelbrand verscheucht die Bullen...

 
  
    #1237
05.06.15 20:24
am Wochenende...
Syriza will keinen Kompromiss mehr. Tsipras will die Konditionen bestimmen, mit denen er vom Rest der EU durchgefüttert wird.
Heeeey--- Wann ist endlich Schluss mit diesem Affentheater????
Da führt ein dreister Bengel, der seinen Wählern das Blaue vom Himmel runtergelogen hat, die Geldgeber am Nasenring durch die Arena.
Die US Job Jaschine brummt dagegen nach flauem Jahresbeginn.
Statt 225.000 hat die US-Wirtschaft den offiziellen Daten zufolge 280.000 Arbeitsplätze geschaffen.
Also nun mal keine Panik auf der Titanic-- schliesslich duseln wir weiter respektabel über dem 200er Schnitt....
ariva.de



 

11633 Postings, 4981 Tage lehnaHoffe doch sehr....

 
  
    #1238
21.06.15 15:42
daß die Endlosschleife die Woche zerplatzt. Daß der realtätsferne Athener Wahlschlager "Money for Nothing"-- Geld für Nichts-- nun endlich in die Tonne geklopft wird.
Eifrig strickt Mr. Spock an der Täterlegende:
Wenn Merkel nicht die Geldbörse aufmacht, dann versinkt Südeuropa in Verelendung.
Das ist der populäre Quatsch eines nach fremder Kohle gierenden Linkspopulisten.  
Ich sehs genau umgekehrt: Ein Grexit stabilisiert mittelfristig eher wie wildes ungezügeltes Geld hin karren. Weil die Gemeinschaft nur so ihren eigenen Regeln wieder Geltung verschafft.
Ok, die Griechen haben die Linkspopulisten gewählt. Aber die Verdauung dieser süßen wohlschmeckenden Frucht dürfte ihnen nachhaltig mächtige Blähungen und Dünnschiss garantieren.
Unser Dax hält sich weiter wacker. Er signalisiert damit: Die Märkte werden weiterziehen-- trotz Grexit...

 

342 Postings, 459 Tage OGfoxDax

 
  
    #1239
1
22.06.15 09:29
ich denke solange die Unternehmensgewinne weiterhin "passen" wird es für den DAX vllt ab und an ungemütlich.

Aber auf lange Sicht stimmt der Kurs ich persönlich bin bescheiden und wäre mit einem Jahresschlusskurs knapp über dem ATH zufrieden. (natürlich darf es auch mehr sein ;) )

Münchener Rück wurde am Donnerstag nachgekauft für mein Trading Depot


schöne Woche

Ps: an dieser Stelle ein danke an dich Lehna, dass du dieses Forum mit am Leben hälst wo zum großteil nur lesenswerte beiträge gepostet werden.
Ich kann ganz gut damit leben dass hier nur alle 2 Wochen was geschrieben wird.  

688 Postings, 1806 Tage nuujForum hier

 
  
    #1240
22.06.15 16:06
finde ich recht gut. Sachgerechte Beiträge mit Meinungsvielfalt. Gibt so ein wenig Orientierung.
Mit G ist das so eine Sache. So manchmal kommt es mir wie auf dem Fischmarkt in Hamburg. Wer am lautesten ruft bekommt meistens recht oder auch nicht.
Ich denke mal, dass es keinen Grexit geben wird oder doch. Zumindest sind in der Watchlist so manche Mini longs und Mini shorts, um den Zug nicht zu verpassen. Angenommen, man einigt sich und der Ifo Index am Mittwoch steigt, dann sind vermutlich die Minilongs richtig  oder umgekehrt.  Oder auch, egal wie es ausgeht; der Dax macht was er will. Ich bin echt unschlüssig.
Dann wünsche ich allen viel Glück.  

1468 Postings, 1585 Tage stefan1977Forum

 
  
    #1241
23.06.15 10:25
Dieser Thread gehört sicherlich zu den besseren, da es hier nicht immer nur um das kurzfristige gezocke geht.

Ich habe die feste Meinung, dass man als langfristiger Anleger ordentliche Gewinne einfahren kann.
Aber viele Anleger wollen das schnelle Geld oder es fehlt die Geduld oder es fehlen die Nerven.

Beispiel aktueller Kurseinbruch. Der DAX fällt auf 11.000 Punkte, und in den Foren bekommen alle Panik oder wetten auf weiter fallende Kurse.
Jetzt steigt der DAX in 2 Tagen wieder auf 11.500 Punkte, und schon wittern alle Zocker einen Betrug.

Für mich sind tägliche Kursbewegungen nur ein Hintergrundrauschen, die ich gar nicht beachte.
Ich habe schon sehr viele langfristige Charts ausgewertet. Und ich muss leider sagen, dass ein Kursgewinn oder -verlust von mehreren Prozentpunkten nichts darüber aussagt, ob die Börsen weiter steigen oder fallen.
Solche Kursausschläge gibt es in allen Börsenphasen und sollten einfach ignoriert werden, auch wenn es schwerfällt.


www.daxtrend.blogspot.de  

11633 Postings, 4981 Tage lehnaJetzt fehlen nur noch Pro- Merkel- Fahnen...

 
  
    #1242
25.06.15 13:30
Hoppla--- In Athen sah man zuletzt nicht nur Syriza Demonstranten Sturm laufen. Man sieht neuerdings auch Gegendemonstrationen mit Europa Flaggen.
Die Angst wächst, dass Tsipras das Land endgültig über die Klippe bugsiert. Denn die Gläubiger werden nicht alle weltfremden und ideologischen Forderungen der Syriza-Traumtänzer erfüllen.
Das BIP Griechenlands gleicht den Umsätzen von GM 2007 vor der Pleite. Und die riss damals auch keinen vom Hocker.
Es dient zudem keinem, wenn man einen Hartzler ständig mit Kohle zumüllt. Wer die Menschen kennt, weiss, dass damit nur die trägen Wesenszüge Auftrieb bekommen.
Trotz allem Rabatz schwimmt unser Dax komfortabel über dem 200er Schnitt.
Also bleib ich weiter mit 80 Prozent im Markt-- Basta...



 

210 Postings, 3345 Tage tomgainDAX & Co.

 
  
    #1243
28.06.15 16:33
Wird morgen an den Börsen sicherlich köstlich zur Sache gehen...

Link:
http://www.t-online.de/wirtschaft/boerse/aktien/...rsen-erwartet.html  

210 Postings, 3345 Tage tomgainDAX & Co. (2)

 
  
    #1244
28.06.15 16:36

1468 Postings, 1585 Tage stefan1977Prophezeiung...

 
  
    #1245
29.06.15 09:07
...hat sich wohl mal wieder erledigt.

Die Börsenexperten der Banken mögen immer schlau daherreden, aber richtig liegen tun sie kaum.


Na gut, vielleicht hat der Experte auch nur das Komma falsch gesetzt. Der DAX ist aktuell immerhin 4,19 Punkte im Minus.


www.daxtrend.blogspot.de
 

1468 Postings, 1585 Tage stefan1977Prophezeiung...

 
  
    #1246
29.06.15 10:36
...passte ja doch. Ich lag falsch. Bei Finanzen.net stand -4,19 Punkte, hier gibt es aktuell Probleme in der Darstellung.


www.daxtrend.blogspot.de  

11633 Postings, 4981 Tage lehna" Abheben, alles bitte".....

 
  
    #1247
29.06.15 18:31
Jeder Euro, den die Griechen zuletzt unter ihrem Kopfkissen bunkerten, war ein Misstrauensvotum gegen ihre linken Märchenerzähler.
Die Hoffnungen auf ein Aufwachen auf Wolke 7 war natürlich totaler Kokolores. Meine Vorurteile gegen diese linke Spezies haben Mr. Spock und co. noch bei weitem übertroffen.
Hoffe doch sehr, dass Tsipras kein Weichei ist und mit Referendum den Euro Ausstieg hinkriegt. Dann hätten wir sie endlich vom Hals.
Ok, kurzfristig sind heftige Turbulenzen nicht auszuschliessen. Langfristig erwarte ich aber die reinigende Kraft eines Gewitters.
Griechenland hat in etwa die Wirtschaftskraft von Hessen. Für Randale ohne Ende ist dann Tsipras Wolkenkuckucksheim doch zu mickrig.
Fazit: Ich bleib weiter im Markt....



 

11633 Postings, 4981 Tage lehnaGriechische Seifenoper-- 1489ster Akt....

 
  
    #1248
02.07.15 10:37
100 Millionen kostet das Referendum, das im Prinzip klären soll, ob weiter Kohle für Nix fließen soll.
Ist in meinen Augen alles linker Firlefanz.
In den Jahren vor 2009 wurden bei ca. 1 Prozent Produktivität 40 Prozent Lohnerhöhungen durchgepaukt. Unser Adam Riese hätte da die Hände über dem Kopf zusammen geschlagen...
Seitdem wird der logische Konkurs verschleppt. Die Rückabwicklung dieses unseriösen Unsinns ist unausweichlich.
Ein Neubeginn kann nach meiner Meinung nur mit eigener Währung und eigener Verantwortung durchgeführt werden.
Ich glaub, unsern Dax juckt dieses Drama kaum noch. Er hat die griechische Tragödie abgeschrieben.
Anders lässt sich die relative Stärke kaum erklären...

 

1468 Postings, 1585 Tage stefan1977Grexit oder Graccident

 
  
    #1249
02.07.15 11:22
Also ich würde einen Grexit oder auch eine Staatspleite (Graccident) befürworten.


Bei einer Staatspleite könnte Griechenland im Euro bleiben, womit die Politik vielleicht auch besser leben kann. Gleichzeitig müssten aber natürlich alle EU-Staaten auf viel Geld verzichten.

Der Nachteil bei einer Staatspleite ist, dass den Griechen dann niemand mehr Geld gibt. Und wenn dann die Staaten wieder einspringen, muss gesichert sein, dass damit nicht nur teure Geschenke verteilt werden.


Bei einem Grexit hätten die Griechen ihre eigene Währung und könnten Geld drucken wie sie lustig sind. Natürlich würde die Währung einbrechen und sie könnten nichts mehr importieren.
Hier müsste dann die EU eintreten. Da muss man sich nichts vormachen, hier währen wir verpflichtet den Staat aufzufangen um Unruhen zu verhindern.
Und damit meine ich echte Unruhen, nicht Demonstranten mit bunten Bildern.

Der Vorteil eines Grexit wäre, dass die Regierung durch eine Inflation Renten und Gehälter nicht anpassen müsste. Die würden sich automatisch entwerten.
Griechenland würde so wettbewerbsfähiger und die Staatskosten würden gleichzeitig sinken.

Aber wie gesagt:
Die Schulden wären dann unbezahlbar und gerade in den ersten Jahren müssten die Griechen massiv unterstützt werden, um die Lebenshaltung aufrecht zu erhalten.
Und die Bürger und Rentner wären auch hier wieder die größten Verlierer, weil sie quasi enteignet werden und weil ihre Gehälter umgerechnet ein Witz wären. Und spätestens wenn das nächste IPhone bestellt wird, werden sie merken, wie wenig sie verdienen.


Insgesamt bleibt mein Fazit, dass die Rettung der Griechen damals der größter Fehler war.
Ein Graccident oder ein Grexit vor 5 Jahren wäre viel besser verlaufen, auch wenn es erst einmal eine Katastrophe gewesen wäre.
Aber damals hatten die Reichen noch nicht ihr ganzes Kapital aus dem Land gebracht. Dann hätten die Reichen sich auch beteiligen müssen.



www.daxtrend.blogspot.de
 

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