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Das barbarische Metall

Seite 1 von 123
neuester Beitrag: 31.08.14 22:06
eröffnet am: 09.09.11 16:18 von: harcoon Anzahl Beiträge: 3056
neuester Beitrag: 31.08.14 22:06 von: 25karat Leser gesamt: 264058
davon Heute: 63
bewertet mit 24 Sternen

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9878 Postings, 3466 Tage harcoonDas barbarische Metall

 
  
    #1
24
09.09.11 16:18
Sollte man (frau) jetzt, im September 2011 noch Gold kaufen?
Wenn ja, wieviel Prozent seiner Ersparnisse sollten wir in Gold (oder anderen Edelmetallen) anlegen?
Ist es moralisch überhaupt vertretbar, Gold zu kaufen?
Wann sollte man seine EM (Edelmetalle) verkaufen, hängt das auch irgendwie vom Lebensalter, der persönlichen Situation und anderen Faktoren ab?

Hier darf jeder seine Meinung schreiben, pro ist genauso gerne gesehen wie kontra,
allerdings sind verfassungswidrige rechtspopulistische und reaktionäre Beiträge von/aus einschlägigen Internetseiten nicht erwünscht.  
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3030 Postings ausgeblendet.

2761 Postings, 1073 Tage 25karatUkraine

 
  
    #3032
2
14.08.14 14:49
Nun ich möchte doch noch einmal auf die Ukraine eingehen. Man sieht hier 2 unterschiedliche Kulturen.
Zum einen  den westl. Teil, der anscheinend immer noch unter dem Einfluss des Westens steht, ursprünglich hat hier Österreich/ Ungarn vor dem ersten Weltkrieg schon gewirkt, mit einem gemeinsamen Patriarch, einer gemeinsamen Tradition und Glauben. Dazu muss man halt etwas Geschichte anschauen. Der östliche Teil war immer Russisch geprägt, auch die Krim, angeblich von einem russischen Diktator im Suff an die Ukraine verschenkt, alles ein Witz!
Hier prallen geschichtlich schon Völker aufeinander, möchte nicht wissen, was da in Europa noch passieren kann, bei diesem Vielvölkerverein........
Leider ist für mich die Berichterstattung im Westen zu einseitig, hier müsste auch mehr über die Hintergründe u. die Geschichte berichtet werden..........  

9878 Postings, 3466 Tage harcoonnun, das waren wohl etwas mehr als 2 "Kulturen"

 
  
    #3033
2
19.08.14 18:33
"Vor dem Ersten Weltkrieg lebte eine deutschsprachige Minderheit von mehreren hunderttausend Menschen auf dem Gebiet der heutigen Ukraine (Galizien, Bukowina, Wolhynien, Schwarzmeerküste); heute sind es noch etwa 30.000 bis 40.000.

Bis 1944 lebten mehrere Millionen Polen in den heute zum Westen der Ukraine gehörenden Gebieten Galizien, Bukowina und Wolhynien. 1944 kam es vor allem in Wolhynien zu Massakern an der polnischen Bevölkerung, denen über 40.000 Polen zum Opfer fielen. Nach dem Krieg und der Annexion der polnischen Gebiete östlich des Bugs wurde die polnische Bevölkerung vertrieben.

Bis zum Zweiten Weltkrieg lebten in der Ukraine sehr viele Juden (z. B. in Schtetl-Siedlungen), die jedoch zu großen Teilen während der Besatzung durch das Deutsche Reich von SS-Einsatzgruppen ermordet wurden. Die Ukraine war eines der Hauptverbreitungsgebiete der jiddischen Sprache. Die Überlebenden wandern seitdem in die USA, nach Israel und zum kleinen Teil nach Deutschland aus. 2001 lebten noch rund 100.000 Juden in der Ukraine. Ihre Zahl nimmt wegen der erwähnten Auswanderung und des allgemeinen Geburtenrückgangs weiterhin ab."

"Nach der offiziellen Volkszählung von 2001 leben in der Ukraine 77,8 % Ukrainer, 17,3 % Russen und über 100 weitere Ethnien. Eine staatlich nicht anerkannte Minderheit sind die Russinen Transkarpatiens. Neben den zehn größten Ethnien gibt es noch kleinere Minderheiten mit weniger als 100.000 Einwohnern, darunter hauptsächlich Griechen, Roma, Aserbaidschaner, Georgier und Deutsche.[13] Die Ukrainer stellen in allen Regionen mit Ausnahme der Autonomen Republik Krim und der Stadt Sewastopol den größten Teil der Bevölkerung. In diesen beiden Regionen sind die Russen die bei weitem bedeutendste Volksgruppe, weitere Gebiete mit hohem russischem Bevölkerungsanteil von 39,0 % bzw. 38,2 % (Volkszählung von 2001) sind die Oblaste Luhansk und Donezk im Südosten der Ukraine."

http://de.wikipedia.org/wiki/Ukraine

Die Autonome Republik Krim

Wenn man sich nur mal die Krim anschaut, so ist allein die jüngere Geschichte viel komplizierter als oft dargestellt wird, z.B. werden die Krimtataren geflissentlich übersehen, und die gehören einer anderen Religion an, was man auch getrost als kulturellen Aspekt betrachten kann:

"Die Hauptstadt war Simferopol. Die offiziellen Sprachen waren die krimtatarische Sprache und die russische Sprache. Am 5. Dezember 1936 wurde die Republik durch den VIII. Extraordinären Kongress der Sowjets der UdSSR in die Krim Autonome Sowjetsozialistische Republik umbenannt.[1]

Ein signifikanter Teil seiner Bevölkerung waren Krimtataren, die während des Zweiten Weltkrieges ihres Eigentums beraubt wurden und deren Bürgerrechte entzogen wurden. Im Jahre 1944 schließlich wurden sie auf Anordnung des sowjetischen Diktators Stalin nach Zentralasien zwangsdeportiert.[2] Ihre konstitutionellen Rechte wurden erst im Jahre 1967 wiederhergestellt. Viele von ihnen konnten bis zu den letzten Tagen der Sowjetunion nicht mehr heimkehren.

Am 30. Juni 1945 wurde die autonome Republik durch das Dekret sowohl des Präsidiums des Obersten Sowjets der UdSSR als auch des Obersten Sowjets der RSFSR – veröffentlicht am 26. Mai 1946 – aufgelöst und in die Oblast Krim der RSFSR umgewandelt. Die Oblast wurde im Jahre 1954 in die Ukrainische Sozialistische Sowjetrepublik eingegliedert.["

http://de.wikipedia.org/wiki/Oblast_Krim
 

9878 Postings, 3466 Tage harcoonzwei Milliarden für einen Crash

 
  
    #3034
1
19.08.14 18:37
Soros ist seit Jahrzehnten an den Märkten aktiv und international sehr gut vernetzt. Auch die Regierung in der Ukraine wird von ihm unterstützt. Wenn Soros nun also derart auf fallende Kurse setzt, könnte dies mehr als eine Absicherung bedeuten. Ich gehe davon aus, dass Soros mit einer größeren Korrektur bis zum Jahresende rechnet.  

9878 Postings, 3466 Tage harcoondie autonomen Republiken (vor 2014)

 
  
    #3035
19.08.14 19:07
Die föderale Gliederung Russlands sieht neben der zentralstaatlichen Ebene 85 Föderationssubjekte (einschließlich der international umstrittenen Einordnung der auf der Halbinsel Krim gelegenen Republik Krim und Stadt föderalen Ranges Sewastopol) mit unterschiedlichem Autonomiegrad vor, die wiederum in neun Föderationskreisen zusammengefasst sind. Mit dem Ende der Sowjetunion 1991 und der Neugründung Russlands blieben die Grenzen innerhalb der Russischen Föderation zunächst weitgehend bestehen, seit 2005 kam es allerdings mehrmals zu Reformen und Änderungen in der Subjektstruktur.
 

9878 Postings, 3466 Tage harcoonSpätfolgen

 
  
    #3036
20.08.14 14:11
Die Tschetschenienkriege – und die gegenwärtige Gewalt im Nordkaukasus – lassen sich nicht wie der Prigorodni-Konflikt in direkten Zusammenhang mit der Vertreibung zur Stalinzeit stellen. Dennoch ist das Trauma der Zwangsumsiedlung für das Verständnis des Verhältnisses der deportierten Völker zu Moskau elementar. Es hilft zu erklären, weshalb der gegenwärtige Konflikt im Nordkaukasus mitunter nur als jüngstes Kapitel einer jahrhundertelangen Leidensgeschichte unter russischer Herrschaft betrachtet wird.
Vertreibung unter Stalin: Vom Kaukasus nach Kasachstan - Reportagen und Analysen Nachrichten - NZZ.ch
Als Strafaktion für die angebliche Kollaboration mit deutschen Besatzungstruppen wurden unter Stalin ganze Völker umgesiedelt. Die Spätfolgen dieser Deportationen wirken bis heute nach.
 

9878 Postings, 3466 Tage harcoonDie Faschismus-Keule als Propagandawaffe

 
  
    #3037
1
20.08.14 15:25
Warum nennen Gysi und Wagenknecht nicht die Namen dieser „zahlreichen“ Rechtsextremisten in der neuen Regierung in Kiew? Vermutlich, weil ihnen nur einer einfällt, auf den die Behauptung passen könnte: Vizepremier Oleh Tjahnybok, Chef der rechtsnationalen Partei „Swoboda“.
 

634 Postings, 110 Tage pcpanSell on good news

 
  
    #3038
21.08.14 01:11
damit sind vornehmlich die Aktienmaerkte gemeint.
Aber was tun, wenn nur noc bad news die Schlagzeilen beherschen.
Natuerlich kaufen.
Und Gold? Gold hat jede Menge Zeit und ueberlaesst die Rest-Panik, den Paniksuchenden.
Eigentlich schon recht kalt fuer die Jahreszeit. Aber es fehlt noch vieles bis einige verstehen werden, dass was gewaltig schief laueft.
Aber nicht so schlimm immerhin war der Winter mild und im Mittel folgt noch immer die Klimaerwaermung.
Erstmal den Oktober abwarten.
In Bezug auf bad news fuer Gold mein ich jetzt.
Und nicht mal dann koennts was fuer die anpassiefizierungsfaehigkeit oder Beeinflussung des beeinflussbaren Menschen.

Shame on you.  

9878 Postings, 3466 Tage harcoonDer General: Genosse Virus

 
  
    #3039
21.08.14 19:33
Bald nach 1972, als die Sowjetunion die Konvention zum Verbot bakteriologischer Waffen mitunterschrieben hatte, ordnete Parteichef Leonid Breschnew in einem Geheimerlass die intensive Erforschung genau dieser Waffen an. Der Kreml-Chef nahm - vielleicht nicht ohne Grund - an, dass auch die Amerikaner im Verborgenen an einem BiokriegProgramm basteln würden. Dass sich Moskau in Forschung und Praxis weit an die Spitze katapultierte, verdankte die sowjetische Führung vor allem General Kalinin. Er schuf in 40 über das ganze Staatsgebiet verstreuten Anlagen das fortgeschrittenste Biowaffen-Arsenal der Welt.
 DER SPIEGEL 41/2000 - Das Geheimnis der Killerbakterien
Das deutsche Nachrichten-Magazin. Die wichtigsten Themen, Meldungen und die komplette Ausgabe als E-Paper.
 

9878 Postings, 3466 Tage harcoonBiowaffenkonvention

 
  
    #3040
1
21.08.14 19:41
Die aus 15 Artikeln bestehende Konvention verpflichtet die Vertragsparteien, unter keinen Umständen Waffen auf der Basis von Mikroorganismen sowie anderen biologischen Substanzen oder Toxinen zu entwickeln, herzustellen, zu lagern oder anderweitig anzuschaffen. Gleiches gilt für Waffen und Waffensysteme, deren Zweck der Einsatz solcher Stoffe im Rahmen eines bewaffneten Konfliktes ist. Darüber hinaus sind die Vertragsstaaten auch verpflichtet, alle in ihrem Besitz befindlichen Bestände zu zerstören oder einer friedlichen Nutzung zuzuführen, und solche Waffen nicht an andere Staaten weiterzugeben. Die Staaten sind angehalten, bei der Umsetzung und der Überwachung der Einhaltung des Abkommens angemessen miteinander zu kooperieren. Die sich aus dem Genfer Protokoll von 1925 ergebenden Verpflichtungen werden durch die Konvention ausdrücklich nicht eingeschränkt. Dies ist von Relevanz, da sich aus der Konvention kein direktes Verbot des Einsatzes von Biowaffen ergibt.

Mit Stand vom September 2013 sind 169 Staaten Vertragspartei des Abkommens, darunter mit den Vereinigten Staaten, Russland, dem Vereinigten Königreich, Frankreich und der Volksrepublik China alle fünf ständigen Mitglieder des Sicherheitsrates der Vereinten Nationen. Die Vereinigten Staaten, Großbritannien sowie Russland wirken als Depositarstaaten des Abkommens. Österreich trat dem Abkommen am 10. August 1973 bei, die Schweiz am 4. Mai 1976 und Deutschland am 7. April 1983.

Zu den Nichtvertragsstaaten gehören vor allem Staaten in Afrika sowie im Nahen und Mittleren Osten.
 

9878 Postings, 3466 Tage harcoonZum Thema Prokrastination und Internet

 
  
    #3041
1
22.08.14 15:32

2761 Postings, 1073 Tage 25karatGeldarten Teil 1

 
  
    #3042
3
24.08.14 06:28
Nun ich möchte mich etwas den unterschiedlichen Geldarten widmen, die von der Menschheit bis heute benutzt wurden. Aus Schreibfaulheit u. Unwissen, kann ich mich natürlich nicht auf sämtliche Details einlassen......
Teil 1 widme ich dem Naturalgeld.
Hier wurden zweifellos Tiere, Salz ( die römischen Soldaten wurden zum Teil mit Salz bezahlt, wodurch später das Wort " Salär " entstand), Steine ( Yapsteine ), Federschmuck, Käfer ( in Melanesien wurden Käferbeine auf einen Orchideenfaden aufgefädelt, sehr mühsam, da das Geld ständig davonkrabbeln wollte ), Zähne ( vorwiegend von Tieren, bei den Indianern beliebt ), Teeziegel ( so konnte man das Geld auch trinken ),Kakao, Rotholzpulver ( auch zur Körperbemalung anwendbar ) Schnecken u. Muscheln usw. benutzt.

Auf die Kaurimuschel möchte ich etwas ausführlicher eingehen, sie ist so viel ich weiß das einzige Naturalgeld, das sich etwas globalisiert hat.
Die Kaurimuschel ist eigentlich gar keine Muschel, sondern eine Schnecke, in China konnte man damit schon vor 3500 Jahren bezahlen, das blieb dann 2000 Jahre so. Die Schnecke ist ziemlich hart, somit ging sie selten kaputt, die Zahlungsart war so beliebt, das sie sich zunächst nach Indien, dann über den ganzen Pazifischen Raum ausbreitete.
Arabische Händler brachten die Schnecke schließlich bis nach Afrika, wo man vor etwa 120 Jahren noch immer mit ihr bezahlen konnte.
In der Blütezeit war die Kauri so weit verbreitet, das man schon fast von einer Weltwährung sprechen kann!
 

2761 Postings, 1073 Tage 25karatGeldarten Tei2

 
  
    #3043
2
24.08.14 16:43
In Teil 2 möchte ich mich nun mit dem Gerätegeld befassen.
Es ist durchaus möglich, das ich etwas nicht weiß oder übersehe, wer will kann das ja ergänzen.....
Ein wichtiger Schritt in der Menschheitsgeschichte, wurde die Fähigkeit der Metallverarbeitung. Bereits vor 10000Jahren gab es Gegenden in welchen Dinge aus Gold, Silber und Kupfer hergestellt wurde.
Der Durchbruch war aber die Bronzezeit vor ca. 5000 Jahren.
Bronze ist eine Mischung aus Kupfer und Zinn, ziemlich hart und somit kann man mit Bronze Werkzeuge herstellen. Dies wurde auch sehr gerne getauscht u. erlangte somit die Bedeutung von Geld.
Nun da aber niemand sehr viele große Werkzeuge zu hause haben wollte, wurden diese einfach in Miniatur gefertigt, diese konnte man bei Bedarf gegen das Original tauschen.
Überall auf der Welt entwickelten sich solche Zahlungsformen, wobei sich in Afrika die Wucherform durchsetzte, z.B. Speere die so groß waren, das man damit gar nicht jagen konnte.

Es gab auch einen Obolos, dies war ein Spieß, mit dem man berechtigt war sich ein Stück vom Opferrind zu nehmen. Die Griechen übernahmen später den Obolos als Münze, 6 Obolen entsprachen dem Wert einer Drachme. Noch heute sagt man: ich muss meinen Obolus entrichten.

Nun gab es natürlich auch schon edle u. schöne Metalle, diese wurden natürlich durch wiegen bemessen, somit waren sie schon sehr weit am Münzgeld. Man benutzte damals Balkenwaagen mit Gegengewichten.
Die Sumerer und Babylonier waren wohl die Ersten, die auf diese Weise bezahlten.

Hacksilber war ähnlich, man schmelzte das Silber in Formen, von denen man einfach das verlangte Stück abkackte. Barrengeld ist wohl klar, gabs auch. Eine besondere Form war hier das Delphingeld von Olbia.
Olbia war eine Stadt am schwarzen Meer.
Schmuckgeld war vor allem bei den Kelten beliebt, meist Bronze, bei den Chinesen Silberschüsselchen.


 

2761 Postings, 1073 Tage 25karatGeldarten Teil3

 
  
    #3044
2
25.08.14 03:18
Nun, das Münzgeld hat natürlich einen großen Einfluss auf die Zahlungsgeschichte der Menschheit.
Ich möchte das nicht zu ausführlich machen, das wäre auch mühsam u. lange zum lesen.
Mache da mal Teil 3 u. 4 draus....
Der Ursprung der Münze ist wohl Lydien ( heutiger Teil der Türkei ).Ca. 650v.Chr. formte man Kügelchen aus Gold u. presste diese mit einem königlichen Siegel platt.
Das waren die ersten Münzen.
Der Staat hatte natürlich das Münzmonopol.
Lydien war auf Grund der Goldvorkommen im Fluß Paktolus reich, nun setzte sich das Geldsystem aber auch in Griechenland u. Süditalien durch u. Lydien wurde noch reicher.
Leider war ca. 100 Jahre nach Erfindung der Münze u. dem unermesslichen Reichtum des Königs Krösus ( kennt man noch heute: reich wie Krösus ), die Sache auch schon wieder beendet. Er wurde von den Persern besiegt.

Etwa 600v.Chr. entstand auch in Griechenland ein Münzsystem. Griechenland bestand zu jener Zeit aus vielen Stadtstaaten so das hunderte verschiedener Münzen entstanden.
Erst Gesetzgeber Solon brachte etwas Ordnung in das Silbermünzsystem, in dem er ein System aufbaute, das auf dem attischen Münzfuß aufbaute.
Die wichtigste Silbermünze war die Drachme ( ca. 4,2 Gramm Silber ), größere Einheiten waren Tetradrachme, Stater, Mine u. Talent ( ein Talent war dann schon ein 30 Kg schwerer Silberklotz )
Höhepunkt der griechischen Münzgeschichte war unter Alexander dem Großen, der praktisch die ganze damals bekannte Welt beherrschte. Seine Beute ( Gold u. Silber ) ließ er zu Münzen prägen u. zahlte seine Soldaten damit, die gaben das Geld aus, kurbelten so die Wirtschaft an und die erste Weltwährung war geboren.
Alexander war der erste Herrscher dessen Kopf auf einer Münze abgebildet war, ab jetzt war die Münze auch Machtsymbol eines Herrschers.
Das griechische Weltmünzsystem ging unter mit dem Tod Alexanders, das Reich teilte sich u. das Geld auch.......
Sehe das wird doch ausführlich mit den Münzen, mache da noch einen Teil 5 dazu.
Wer noch etwas ergänzen möchte, bitte, Finger in die Tasten.
 

2761 Postings, 1073 Tage 25karatGeldarten Teil 4

 
  
    #3045
2
26.08.14 08:53
Nun ich möchte jetzt hier nicht Seitenweise römische Geschichte niederschreiben, deshalb befasse ich mich mit einigen für mich wesentlichen Punkten.
Der Abstieg Griechenland war sogleich der Aufstieg Roms, Grundlage war der Punische Krieg (264-241 v.Chr.).Karthago wurde besiegt u. musste 130 Tonnen Gold an Rom bezahlen. Rom war plötzlich steinreich. Mit jeder Eroberung kamen neue Gold u. Silberschätze ins Land.
Schließlich eroberte man auch Griechenland u. das griechische Münzsystem wurde durch das Römische ersetzt. Schlußendlich beherrschte Rom das Gebiet von Ägypten bis England.
Gaius Julius Cäsar ( 100 v.Chr. ) war einer der Ersten, der Geld bewußt einsetzte um Macht aufzubauen, er wurde Alleinherrscher u. war auch der Erste römische Machthaber, der auf einer Münze abgebildet war.

Von nun an waren auf den Münzen immer die Kaiser abgebildet. Kaiser Augustus der zur Zeit Jesus lebte hat das Währungsystem Roms erneuert u. einheitliche Münzen eingeführt.
Kontrolliert wurde das Münzwesen vom Senat, auf den Münzen steht deshalb ein S.C " senatus consulto".
Etwa 200 Jahre lang hatten die Römer eine Hartwährung, ab dem dritten Jh. nach Christus änderte sich dies aber. Rom hatte hunderte Jahre in Luxus geschwelgt, das Reich wurde immer öfter von Feinden angegriffen, das kostete Unmengen. Nun wurde der Gold u. Silbergehalt der Münzen verringert, das Geld wurde weich, es wurde immer weniger Wert u. schließlich mündete alles in einer Wirtschaftskrise, die Menschen verarmten.
Erst Konstantin der Große, der 325 n. Chr. den Kaisersitz von Rom nach Byzanz ( heute Istanbul ) verlegte, schuf mit dem Solidus eine neue Münze aus Gold, die wieder Vertrauen erweckte.
Der Solidus hielt noch viele Jahre, das röm. Reich aber wurde erobert u. ging unter.
Möchte hier noch die wichtigsten römischen Münzen aufführen.
Denare, Sesterzen ( kennt man von Asterix ), Asse ( plumpe Kupfermünze mit geringem Wert ), Triens, Quadrans, Sextans.

Die römische Münzstätte stand auf einem der 7 Hügel Roms. Hier war auch der Tempel der Göttin Juno, die den Beinamen Moneta ( Mahnerin ) hatte. Irgendwann begannen die Menschen auch das Geld von dort Moneta zu nennen, daraus entwickelte sich das engl. Wort Money, unser Wort Münze u. umgangssprachlich das Wort Moneten.  

2761 Postings, 1073 Tage 25karatGeldarten Teil 5

 
  
    #3046
1
26.08.14 10:09
Vom Zeitpunkt der Römer hat sich das Münzsystem durchgesetzt, es war jedoch ziemlich zersplittert, erst Karl der Große um 800 n.Chr. schaffte mit dem Karlspfund wieder Einheit u. der Pfennig wurde die Erste europäische Einheitswährung, ( die älteren kennen den Pfennig noch als kleinste Einheit der DM )nach Karl zerfiel das ganze wieder u. es gab auch wieder Münzverschlechterungen ( z.B. Kipper u. Wipper Zeit ) usw. Alles wie gehabt. Gold u. Silber wanderten aus der Neuen Welt nach Europa, Geld war werthaltig u. verdarb nicht. Auch in der Neuen Welt ( Amerika ) usw. setzte sich das Münzsystem durch.
Praktisch bis zur Erfindung des Wechsels, war es der Einzige vernünftige Geldspeicher. Vom Wechsel u. Papier aber im nächsten Teil......
Möchte noch auf die Prägungen eingehen.
In Lydien u. bis zum Ende des  Mittelalters war das alles noch Handarbeit, Stempel wurden geritzt u. auf das Metall ( Schrötling ) geschlagen.
Ab ca. 1550 wurden Maschinen eingesetzt, hier ist die Walzenprägung, die Spindelpresse u. die Dampfmaschine von Bedeutung, das Prinzip sind 2 Stempel, die  inhaltlich  Schrötling aufeinander gedrückt werden.
Bis heute hat sich die Technik weiterentwickelt u. verfeinert, das Prinzip ist jedoch das Selbe geblieben.  

9878 Postings, 3466 Tage harcoonZeitenwende oder großer Crash?

 
  
    #3047
3
26.08.14 12:02
Michael Maier: Der große Crash ist vom Schreibtisch her immer eine verlockende Lösung. Tatsächlich wird er, sollte es tatsächlich dazu kommen, nicht die Schuldigen bestrafen, sondern die normalen Bürger und Sparer. Er wird außerdem den sozialen Frieden zerstören, mit einer Radikalisierung in der Politik, deren erste Vorboten wir heute schon weltweit erleben. Ich erwarte keinen großen Crash, sondern eine Folge vieler kleiner, repressiver Sequenzen: Die Troika, Zypern, Sparbuchsteuer in Spanien - das alles sind erste Vorboten. Die Arbeitslosigkeit ist in Europa anhaltend hoch - und das, obwohl die jungen Leute viel besser ausgebildet sind als früher. Am Ende sehe ich ein schleichendes Feudal-System, in welchem die bürgerlichen Freiheiten auf der Strecke bleiben. Ein solches System - noch dazu weltweit - können wir den kommenden Generationen nicht zumuten. Wer dagegen nicht rechtzeitig Widerstand leistet, macht sich mit schuldig.
 

2761 Postings, 1073 Tage 25karatGeldarten Teil 6

 
  
    #3048
1
27.08.14 05:12
Nun kommen wir zum Papiergeld und klar wer hats erfunden? Die Chinesen natürlich.
Beweisen u. zurückverfolgen kann man es bis in die Song Dynastie ( von 960- 1279 ), eine enorme Zeit des Wirtschaftswachstums in China. Damals bezahlte man mit Kupfermünzen die bestimmte Kaufleute aufbewahrten. Dafür gaben sie Quittungen, Bestätigungen aus Papier aus, die anstatt der Münzen verwendet wurden. Nachdem dieses System in der Provinz gut funktionierte übernahm die chinesische Regierung die Idee u. druckte ab 1023 offiziell Banknoten.
Jeder 1000 Käsch- Schein ( kennt man noch heute : hest Du kesch in de däsch, hest Du immer was zum näsch ), war durch 1000 kaiserliche Käsch Goldmünzen gedeckt u. konnte jederzeit gegen Münzen eingetauscht werden.
Europa erfuhr Ende des 13. Jh. zum ersten mal durch Marco Polo vom Geld aus Baumwolle. Begeistert erzählte er von Scheinen die behandelt werden, als seien sie reines Gold, es wird von den Menschen fliegendes Geld genannt.
Das waren die Erfinder, ich möchte mich aber Geldtechnisch noch intensiv mit Europa bzw. dem Westen befassen, dafür gibt es dann Teil 7 evtl. Teil 8
Hoffe ich langweile hier keinen, wen es interessiert, bleibt dabei, ich versuche mich kurz zu fassen.  

69 Postings, 1127 Tage PowerAustinEin wesentlicher Grundsatz der Finanztheorie

 
  
    #3049
1
27.08.14 19:42
besagt, dass Geld ein legalisiertes Tauschmittel ist, welches auch zur Wertaufbewahrung dienen soll.

http://www.anderweltonline.com/wirtschaft/...en-der-jahrhundertkrise/

Selbst konnte ich nur bis "Die USA – Gigant auf tönernen Füßen" lesen und fand es, bis dahin, interessant.
[Leider ging mein AD(H!)S-Alarm los und ich daher meine Pillen schlucken sollte, um auf WhatsApp,
FB, Google, bzw. und/oder aller Welten gegenüber funktionieren zu können, oder so.]
-_ http://www.der-postillon.com/2014/08/...ische-satireartikel-dank.html

@25karat,
Mal war "die Geschichte des Geldes", mir, etwas müssig, doch das mag an meiner Tagesform liegen.......
Bisher fand ich Deinen Beitrag okay und hoffe mein erster Link nimmt Dir nichts vorweg. ;L)
......weitermachen (-:  

6940 Postings, 1053 Tage julian goldKann keine positiven Bewertungen mehr für

 
  
    #3050
27.08.14 22:35
Karat abgeben, zu oft gemacht. Wer hätte das gedacht ?  

2761 Postings, 1073 Tage 25karatDanke

 
  
    #3051
28.08.14 07:06
Danke. Welche Ehre, scheint also doch jemanden zu interessieren, was hier so geschrieben wird.
Vielen Dank auch an Power Austin, der Bericht von Peter Haisenko beschreibt natürlich die Jetztzeit, insgesamt kann man doch immer wieder sehen, wie" Reiche " groß werden u. dann aber auch wieder zerfallen. Es ist doch wie in der Natur, es wächst u. wächst, aber irgendwann ist es dann groß, es kann nicht mehr wachsen, der Zerfall beginnt. Nun, es wird ausführlich über den Abstieg des Westens geschrieben und Leute ihr seid live dabei. Über diese Sache werde ich mich hier nicht äußern, ich kann das natürlich niemals so gut schreiben wie Peter Haisenko.

Deshalb widme ich mich noch etwas der Entstehung des Papiergeldsystems.  

2761 Postings, 1073 Tage 25karatGeldarten Teil 7

 
  
    #3052
28.08.14 11:52
Nun, also war gerade beim Zahnklemptner, wenn die Spritze nachlässt tut mir sicher gleich die Fresse weh.
Mit reden wird das heute wohl nicht mehr viel. Schreiben wir halt noch ein wenig........
Ja mit den Münzen war das halt auch ein wenig ein durcheinander u. da man damals auch schon Handel trieb, gab es eben Leute, die Fremde Münzen in die jeweilige Währung tauschten. Ging etwa so: die Geldwechsler stellten da wo die Schiffe der Händler ankamen eine kleine Bank auf ,wo sie dann die Münzen abwogen u. wechselten. Aber den Wechsel an sich als Papier erfanden die Tempelritter.
Die Tempelritter schützten die Pilger beim Besuch ins Heilige Land, sie wurden mit jeder Menge Geld Ländereien usw. ausgestattet. Der Orden wurde sehr reich u. unterhielt in vielen europäischen Städten Stützpunkte. Und hier konnten die Pilger nun ihr Geld hinterlegen, sie erhielten einen Anweisungsschein u. mit diesem konnten sie in Jerusalem ihr Geld wieder abholen. Räuber hatten keine Chance. Irgendwann benutzten die Händler auch dieses System u. die Bänker ( bancheri ) sprangen auf den Zug auf, man tauschte einfach unter den Händlern das Papier u. an größeren Handelsmessen rechnete man alles gegeneinander ab. Das Papier nannte man Wechsel u. so heißt es auch heute noch.
Die Bänker wurden natürlich reich ( Medici, Fugger, Welser usw. ). Sie wurden mächtig u. zwar so mächtig, das sie die Politik mit beeinflussen konnten ( und genau da sind wir heute wieder), alles wie gehabt. Heutzutage wickeln die Banken täglich Geschäfte von mehreren hundert Millionen Dollar, Euro, Pfund etc. ab. Sie sind nicht Systemrelevant, sie sind das System!
Übrigens Banken waren früher alle Privat von Kaufleuten geführt, die erste Staatsbank in Europa war die Vatikanbank, die 1605 von Papst Paul dem 5ten gegründet wurde. Macht und Geld!  

2761 Postings, 1073 Tage 25karatGeldarten Teil 8

 
  
    #3053
29.08.14 07:49
Die ersten Schecks, waren nichts anderes als Depotscheine.
Nun niemand wollte eigentlich viel Geld ( Gold ) zu hause rumliegen haben u. die Goldschmiede hatten sehr gute Tresore, irgendwann begannen die Goldschmiede ihre Tresore auch gegen Gebühr an Privatpersonen zu vermieten. Dafür erhielten diese eine Bestätigung mit der man das Gold jederzeit wieder abholen konnte. Nun man konnte diese Scheine aber auch selbst als Zahlungsmittel verwenden.
Diese Zahlungsscheine wurden bald so verwendet, als wären sie echtes Geld, es war auch angenehm, man musste nicht einen Beutel Münzen rumschleppen, man konnte einfach mit einem Papierzettel bezahlen. Somit war das erste Scheingeld ( Geldschein ) erfunden. ( Es gibt da auch so ein Film, Goldschmied Fabian, der erzählt das viel besser als ich )

Nun die Bänker sprangen wieder auf den Zug auf und übernahmen das System.
Leider wurde mit den Scheinen auch viel Mist erzeugt, so wurden oft mehr Scheine in Umlauf gebracht, als Werte da waren ( heutzutage völlig normal, das macht jede Bank ) und so crashte die Sache öfter mal.
Die erste Bank in Schweden war schon nach 7 Jahren wieder platt, John Law, der erst den franz. Staat etwas sanierte, hat später mit seiner Handelsgesellschaft den ganzen Staat platt gemacht, was schließlich zur franz. Revolution führte. 1811 schlitterte dann Österreich in einen Staatsbankrott.
In Deutschland kam es mit der Inflation 1923 ganz dicke, so kostete ein Ei im Januar 1923 noch 100 Mark im Dezember dann schon 300 Milliarden Mark.

Auf Gold gebaut:
Diese vielen schlechten Erfahrungen ließen die Länder zu strickten Deckungsvorschriften übergehen.
Es durfte eigentlich immer nur so viel Papiergeld gedruckt werden, wie Gold in den Tresoren war.
Anfangs hielten das die Länder auch immer ein, aber der Schlendrian kam auch immer wieder mit den Kriegen usw. zurück.
Deutschland u. Österreich setzten z.B. 1914 ihre Golddeckung der Nationalbanken außer Kraft und begannen Geldnoten auf Teufel komm raus zu drucken.
Der letzte der die Golddeckung aufhob war der Präsident der USA Nixon 1971, man konnte sonst einfach den Vietnamkrieg nicht mehr bezahlen. Der Dollar war aber zu diesem Zeitpunkt längst die Weltleitwährung( seit 1944 Breton Woods )u. nun läßt man die ganze Welt ein bisschen die amerikanischen Abenteuer bezahlen. Empfehle hier den Beitrag von Power Austin.....
Die Geschichte der Geldarten ist bald vorbei, vielleicht noch 2 Teile. Wer dabei bleiben will.....die Anderen können das ja einfach runterscrollen..........  

2761 Postings, 1073 Tage 25karatGeldarten Teil 9

 
  
    #3054
29.08.14 20:33
Ja nun, es gab natürlich auch solche Dinge wie Notgeld, oder Zigarettengeld. Aber das sind so Randerscheinungen. Schnell erklärt Notgeld, gabs halt als die Leute mit Säckeweise Geld einkaufen gehen mussten, da haben manche Firmen halt eigenes Geld ausgegeben. Man konnte damit aber auch oft nur bestimmte Dinge kaufen. Zigarettengeld war so ne Art Naturalgeld, Ersatzgeld zum tauschen. Nach dem Krieg z.B hat man halt oft getauscht. Tauschen gibt's ja heute noch, also der Ursprung des Geldes hats noch in unsere Zeit geschafft, z.B. in Tauschbörsen etc., oder ich tausche meine Tomaten, gegen Gurken vom Nachbar........
Im Prinzip hat sich das Papiergeld durchgesetzt, obwohl es auch meist im Kleingeldbereich noch Münzen gibt. Etwa 160-170 Papiergeldwährungen gibt's momentan auf der Welt. Die Wichtigste ist der Dollar, dann kommt der Euro ( sind allerdings beide bisschen schwach auf der Brust ). Münzen sind längst nicht mehr aus Edelmetall, gibt noch welche, aber die verschwinden gleich in den Tresoren der Sammler u. Anleger. Bezahlt hat jedenfalls noch keiner bei mir mit hundert Goldeuro!
Wer gerne mal so die Banknoten der Welt anschauen möchte kann das unter www.banknote.ws tun.
Im letzten Teil geht's dann noch um das moderne Geld, praktisch das, das man dann gar net mehr sieht.
 

2761 Postings, 1073 Tage 25karatGeldarten Teil 10

 
  
    #3055
30.08.14 19:14
Nun ja, also seit 1971 haben die westlichen Länder die Golddeckung aufgegeben. Die Notenbanken behaupten die Geldmenge strickt zu kontrollieren. Die Menschen denken gar nicht mehr daran ihre Geldscheine in Gold umzutauschen. Sie trauen dem Wert des Geldes......dazu äusser ich mich nicht weiter,
da ich objektiv scheiben möchte u. jeder weiß das ich Gold habe!
Nun für das moderne Geld muss man ein Konto haben, ohne Bank geht da gar nix. Auf diesem Konto verwaltet die Bank das Geld, man kann damit Geld abheben, einzahlen, auf andere Konten überweisen, oder sich überweisen lassen. Es wird aber nie richtiges Geld verschoben, sondern die Geldbewegungen werden in Zahlen ausgedrückt, man sieht es dann auf einem Kontoauszug.

Manche Menschen haben kaum noch Bargeld in der Tasche, sie haben einfach nur noch eine Plastikkarte.
Man bezahlt mit Kredit bzw. Bankkarten, die Zahlen werden dann später einfach vom Konto abgezogen.
Bargeld bekommt man mit der Karte, mit Geheimzahl am Bankomat. Man kann sie auch aufladen, als elektronische Geldbörse, mit der man dann z.B. im Supermarkt bezahlen kann.
Heutzutage kann man auch schon über das Internet bezahlen, die Überweisung macht man vom Rechner aus zu hause, auf das Konto des Verkäufers ( mit PayPal ), oder Internetbanking der Hausbank usw.

Wahrscheinlich, aber das weiß ich nicht genau, wird auch wie einst das Gold, unser Geld aus unserem täglichen Zahlungsverkehr verschwinden und nur noch ein Meer aus Zahlen sein, das in einem gigantischen Computernetzwerk haust u. von Chipkarten gesteuert wird.

So das war Geldarten, hoffe das hat einigen gefallen u. vielen Dank für die Sterne.
 

2761 Postings, 1073 Tage 25karatMünzen sammeln

 
  
    #3056
31.08.14 22:06
Nun ja, ist ein friedliches Forum hier ziehe mich gerne mal ein bisschen hierher zurück.
Ja Münzen erzählen für mich Geschichten, sie sind für manche Menschen so faszinierend, das sie beginnen Münzen zu sammeln.
Seit über 2000 Jahren zeigen die Münzen uns was die Menschheit bewegt hat. Ob Kriege, Götter; Kaiser, die Natur oder das einfache Leben, alles das wurde schon auf Münzen dargestellt.
Gold u. Silbermünzen haben natürlich ein einzigartiges Prägebild, wird man trotz neuester Technik niemals mit Kupfer-Nickel erreichen.
Es sind kleine Kunstwerke faszinierend bei Betrachtung mit der Lupe.
Da die Metalle teuer sind u. damit man nicht beschissen wird empfehle ich für Sammler eine Briefwaage.
Zum reinigen einer Münze empfehle ich niemals Schmirgelpapier od. ähnliches verwenden.
Kernseife, Zahnbürste u. für den starken Schmutz einen Zahnstocher.
Am besten, wenn man sich ein Spezialgebiet aussucht. Gold, Silber, 18.Jh. oder etwa Vögel......
Wichtige Dinge über die Münze notieren: Material, Prägung, Münzstätte, Kaufdatum, Preis etc.
Na ja, den Rest könnt ihr selbst rausfinden.
Hier noch ein paar Links zu Münzen:
www.numismanische-gesellschaft.de
www.muenze.com
www.moneymuseum.com
www.sammeln.at/sammler/muenzen
gibt noch mehr aber ich glaube das reicht erst mal.
Wer mehr will kann mich gerne per BM anschreiben.......viel Spaß beim sammeln!  

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