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Ökonomen streiten über Verteilungsfrage

Seite 1 von 2251
neuester Beitrag: 26.06.16 06:05
eröffnet am: 04.11.12 14:16 von: permanent Anzahl Beiträge: 56266
neuester Beitrag: 26.06.16 06:05 von: Fillorkill Leser gesamt: 4379196
davon Heute: 778
bewertet mit 92 Sternen

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20752 Postings, 4599 Tage permanentÖkonomen streiten über Verteilungsfrage

 
  
    #1
92
04.11.12 14:16

Wirtschaftswissenschaften : Ökonomen streiten über Verteilungsfrage 13:15 Uhr Ökonomen streiten über Verteilungsfrage

Die Einkommensungleichheit destabilisiert die Volkswirtschaften, sind

... (automatisch gekürzt) ...

http://www.handelsblatt.com/politik/international/...age/7328592.html
Moderation
Moderator: ksu
Zeitpunkt: 06.10.14 08:32
Aktionen: Kürzung des Beitrages, Threadtitel trotzdem anzeigen
Kommentar: Urheberrechtsverletzung, ggf. Link-Einfügen nutzen
Original-Link: http://www.handelsblatt.com/politik/...gsfrage/7328592.html

 

 
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56240 Postings ausgeblendet.

42131 Postings, 6086 Tage KickyVaroufakis zum Brexit

 
  
    #56242
25.06.16 14:49

44965 Postings, 4434 Tage Anti Lemming# 242

 
  
    #56243
2
25.06.16 15:03
Der wahre Grund dafür, dass Varfoufakis für ein britisches "Remain" gekämpft hat, ist, dass er die Kuh, die er melken will, nicht schlachten will: Je fetter die europäische Kuh ist, desto mehr gibt es für die Griechen abzugreifen. -> Weiter in # 240  

42131 Postings, 6086 Tage KickyBrexit wirft dunkle Schatten auf Open Society

 
  
    #56244
25.06.16 15:06
http://www.bloomberg.com/news/articles/2016-06-24/...-toward-openness
Britain?s departure from the European Union dealt what may be the biggest blow yet to globalization, challenging a decades-long embrace of freer movement of goods, services and people.While the ultimate economic implications will take months, or years, to be quantified, central bankers didn?t have the luxury of time in the aftermath of the U.K. referendum result on Friday. From London to Mumbai to Tokyo, they pledged -- and in some cases acted -- to assure liquidity amid turmoil.The success of the Brexit movement,.., is one more jolt for a global economy left bruised by years of crisis fighting that?s restricted momentum. It will also give heart to those calling for raising barriers, from continental anti-EU elements to the Donald Trump presidential campaign in the U.S......

Soros hat sicher Schaum vorm Mund jetzt, fragt sich auf was er gesetzt hat nach seinem letzten Aufruf  aha auf das Pfund !
http://www.n-tv.de/wirtschaft/...hwarzem-Freitag-article17998296.html
Der US-Finanzinvestor George Soros sorgt in den letzten Tagen für viele Schlagzeilen. Er prognostiziert einen ?Schwarzen Freitag? und soll gegen das britischen Pfund wetten. Bei einem Treffen mit dem russischen Dissidenten und Multimillionär Michail Chodorkoski prognostiziert er die Rückkehr Russlands zur Weltmacht.
 

42131 Postings, 6086 Tage KickyLöschung

 
  
    #56245
25.06.16 15:08

Moderation
Moderator: lth
Zeitpunkt: 25.06.16 17:40
Aktion: Löschung des Beitrages
Kommentar: Unerwünschte Verlinkung

 

 

42131 Postings, 6086 Tage KickyContra Magazin verstösst möglicherweise

 
  
    #56246
2
25.06.16 15:09
ist ja nicht zu fassen ,haben die mods Langeweile?  

42131 Postings, 6086 Tage KickyZentralbanken weltweit stellen Geld bereit

 
  
    #56247
1
25.06.16 15:19
http://www.bloomberg.com/news/articles/2016-06-24/...s-on-brexit-news

http://www.n-tv.de/wirtschaft/...endigt-Hilfe-an-article18033886.html
Um die Finanzmärkte nach dem Brexit-Votum zu beruhigen, stellt die britische Zentralbank eine milliardenschwere Finanzspritze in Aussicht. Sie sei bereit, mehr als 250 Milliarden Pfund (das sind umgerechnet 326 Milliarden Euro) bereitzustellen, sagte der Gouverneur der Bank of England, Mark Carney. ......  

42131 Postings, 6086 Tage KickySpanien bringt der EU die nächste Großkrise

 
  
    #56248
1
25.06.16 15:29
Wahl morgen
http://www.welt.de/debatte/kommentare/...die-naechste-Grosskrise.html

In Europa kriselt es momentan an allen Ecken. Vom Referendum in Großbritannien über Terror und Ausnahmezustand in Frankreich bis zu dem Staatsbankrott in Griechenland, den Bootsflüchtlingen in Italien oder der Massenmigration nach Deutschland und Schweden. Die wiederholten Wahlen in Spanien an diesem Sonntag wirken da allenfalls als Nebenkriegsschauplatz. Doch gerade die politische Totalblockade einer großen Nation, die nach der Demokratisierung und dem EU-Beitritt 1986 als Musterbeispiel für friedlichen Fortschritt galt, ist ein Menetekel dafür, was der Europäischen Union an internen Gefahren droht. Denn das Modell Spanien steht vor dem Kollaps....

 

42131 Postings, 6086 Tage KickyReferendum in Slowakei?

 
  
    #56249
1
25.06.16 15:36
Die rechtsextreme slowakische Volkspartei (LSNS) sammelt ab kommender Woche Unterschriften für ein Referendum über den Austritt des Landes aus der EU. Am 1. Juli übernimmt die Slowakei den EU-Ratsvorsitz. ?Es wird höchste Zeit, dass auch die Slowakei diese untergehende europäische Titanic verlässt?, sagte der LSNS-Vorsitzende Marian Kotleba zur Brexit-Entscheidung der Briten.....

http://www.welt.de/politik/ausland/...ns-in-die-EU-fuer-moeglich.html
 

19934 Postings, 2941 Tage Fillorkillwe remain

 
  
    #56250
1
25.06.16 15:50
...Die schottische Regionalregierung bereitet ein zweites Referendum über die Unabhängigkeit von Großbritannien vor und will eigene Gespräche mit der EU aufnehmen. Die notwendigen rechtlichen Schritte würden jetzt vorbereitet, sagte Regierungschefin Nicola Sturgeon am Samstag in Edinburgh nach einem Treffen des Kabinetts: "Das Kabinett hat zugestimmt, dass wir umgehend Gespräche mit EU-Institutionen und anderen EU-Mitgliedstaaten aufnehmen, um alle Möglichkeiten auszuloten, Schottlands Platz in der EU zu schützen."...

http://www.spiegel.de/politik/ausland/...he-mit-eu-auf-a-1099774.html

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1887 Postings, 946 Tage exact@Kicky

 
  
    #56251
1
25.06.16 15:56

"die bösen Überschusserzieler bestrafen..."

Das Problem ist die unterschiedliche Wirtschaftsmacht mit gleicher Währung. Will man das Auseinanderdriften innerhalb der EU eindämmen, bedarf es eindeutig anderer "Stimulanzien", als sie durch das derzeitige System gegeben sind. Außerdem geht es nicht um "Bestrafung", sondern um die richtige Leitung der Investitionsstöme und um das Funktionieren des Ganzen. Mit den tollen Stammtischparolen der Gewinner "strengt euch mal bissl an und senkt einfach die Ausgaben" wird es nicht klappen.

"Die Gebühr auf Handelsungleichgewichte hätte das Ziel, die Regierungen der Überschussländer dazu anzuhalten, die Ausgaben und Investitionen im eigenen Lande anzukurbeln und zugleich die internationale Kaufkraft der Defizitländer systematisch zu verringern. Die Devisenmärkte würden dies einbeziehen und die Wechselkurse schneller an Leistungsbilanzungleichgewichte anpassen sowie einen Großteil der Kapitalflüsse ausgleichen, die heute den chronisch unausgewogenen Handel unterstützen. Genauso würde die Gebühr auf steigende Kapitalflüsse automatisch spekulative, dem Herdentrieb folgende Kapitalzuflüsse oder -abflüsse bestrafen, ohne die Ermessensbefugnisse der Bürokraten auszuweiten oder unflexible Kapitalkontrollen einzuführen."

http://www.ipg-journal.de/schwerpunkt-des-monats/...on-woods-30-1415/

 

8864 Postings, 2780 Tage daiphongDie Verschiebungen nationaler Selbsterantwortung

 
  
    #56252
2
25.06.16 16:02
auf die europäische Verwaltungsebene und auf die zwischenstaatliche Vertrags- und Gipfelebene hat in Europa Hilflosigkeit hinsichtlich seiner föderalen Ordnung erzeugt. Man fand sich oft eher in einer globalen Freimigrations- und Freihandelszone wieder, in der scheinbar alle Gesellschaften komplett privatisiert, durch internationale Kapitalmigration und Massenimmigrationen gebrochen wurden, teils auch ausgeschlachtet, aufgelöst. Man erlebte vierlerorts in Europa einen Selbstbestimmungs- und Kontrollverlust.

Für einen regelrechten Ausverkauf der europäischen Intellektualität und der nationalen Selbstverantwortung sorgten aber die Verschiebungen der nationalen Finanzsysteme ins internationale neoliberal-anarchistische Finanzsystem. Schon mit eigenen Währungen und geringerer internationaler Verflechtung war der Bevölkerung nie klar, welche Finanztransaktionen die nationale Elite spielte, oder was etwa Staat, Gewerkschaften oder Zölle bewirkten. Der Euro und die EU sollten davon erlösen, Aufklärung und Vergleich und einen rationaleren Kapitalismus bieten.

Das glatte Gegenteil hat in Europa stattgefunden, ein anarchistischer Kredit- und Vermögensaustausch mit gewaltigen polarisierten Spekulationswellen und Steuerbetrug zwischen den Ländern. Nicht nur im Euroraum, auch in allen anderen Ländern wie Schweiz und UK, und global mit USA, China, Ölproduzenten. Die Selbstverantwortung der öffentlichen und privaten Finanzen, die Kontrolle der Banken und Konzerne ging weitgehend verloren. Die EU hat so zu einem Kontrollverlust der Bevölkerungen und auch ihrer Repräsentanten bis hin zu beliebigen Spinnereien geführt und ihre zentralen Selbstbestimmungsrechte angegriffen.

Die föderale Ordnung der EU kann nur über eine stärkere Entflechtungen und Renationalisierung aller internationalen Finanzströme wiederhergestellt werden, und diese wiederum nur durch europaweite Verschuldungsbegrenzungen für Bürger, Banken und Staaten. Nicht für Unternehmen, die müssen primär der tatsächlichen Steuer-/Zollzahlung und der Einhaltung auch aller anderen Gesetze unterworfen werden. In Europa hat man diesen Weg zwar längst im Ansatz eingeschlagen, man ist sich aber auf allen Seiten seiner entscheidenden Bedeutung und seiner weitreichenden Konsequenzen nicht bewusst.
Viele aus allen Lagern greifen den Weg der Re-Föderalisierung vehement an, insbesondere manche Unternehmer-Eliten, Bankenländer und Steueroasen, die er tatsächlich bedroht. Auch dies war einer der ungeklärten Gründe für den Brexit, der nun selber, plötzlich, unkontrolliert und wahrscheinlich viel härter zuschlägt.
Die föderale und finanzielle Ordnung inklusive der angemessenen Beachtung aller europäischen Grenzen nennen manche Leute "Brünning" oder "autoritär", um mit Faschismus, Anarchie, Kommunismus, Religion zu drohen - sowas gilt in einer Gesellschaft aber sowieso nicht. Sie müssen leider draußen bleiben   ;-o)  

19934 Postings, 2941 Tage Fillorkillübrig bleibt nur ein Rauschen. Armes Europa

 
  
    #56253
25.06.16 16:12
Die EU ist der 'Metamigrant', also jene Müllkippe, auf der Identitäre und Autoritäre aller Länder ihren Frust über die verloren gegangene Dominanz unter Verwendung beliebiger Metaphern ungestraft abladen. Sie beschwören zwar eine Art internationale völkische Solidarität, ein Europa der Vaterländer oder auf studiert der Regionen, die aber der Natur der völkischen Sache nach ein Widerspruch in sich selbst ist - insbesondere der antideutsche Movens der identitären Kollegen von neben an, denen man eben noch die Daumen gedrückt hat, wird dabei gerne übersehen. Dieser Widerspruch wird erst mit der erhofften Übernahme staatlicher Strukturen kenntlich werden und zur vollen Blüte ausreifen.  
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19934 Postings, 2941 Tage Fillorkillwas gibt´s denn eigentlich an alternativen Gesells

 
  
    #56254
25.06.16 16:27
Das was man gegen den eigenen Willen und nur von der unbegriffenen Realität erzwungen und eben deshalb nur in einer anarchischen Weise ohnehin tut, nämlich antizyklischer Counterpart der Privaten zu sein, bewusster und kontrollierter anzuwenden. Die Kritik am deutschen Ordo-Lib, der die europäischen Institutionen dominiert und ihre Krisenreaktionsunfähigkeit fundiert, wäre der erste Schritt. Auch ein wenig Mathe kann dabei nicht schaden, denn dann brauchte man sich als Überschussland nicht mehr mit der Frage quälen, weshalb andere trotz rigoroser Brüningtherapie ihr Defizit ums Verrecken nicht loswerden.  
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8864 Postings, 2780 Tage daiphongvölliger Stuss:

 
  
    #56255
1
25.06.16 16:28

"Das Problem ist die unterschiedliche Wirtschaftsmacht mit gleicher Währung."

In jedem Währungsraum ist die "Wirtschaftsmacht" der Regionen äußerst unterschiedlich. Darauf müssen sich alle Regionen tatsächlich individuell einrichten - sowas nennt man Ökonomie !, Staat und Politik.  Das "derzeitige System" stellt dafür grundsätzlich alle Mittel zur Verfügung, nur eines systemlogisch natürlich nicht: unbegrenzte Transfers oder unbegrenzte Kredite.

Der zentrale Euro-Fehler waren insgesamt viel zu hohe Kreditniveaus in Ländern wie Griechenland, inklusive großen Leistungsbilanzdfiziten und internationale Assetkäufen. Von diesem Fehler wollen manche natürlich immer mehr haben cool?

 

42131 Postings, 6086 Tage KickyFrust über die verloren gegangene Dominanz

 
  
    #56256
2
25.06.16 16:30
Mensch Fil wo lebst du denn? ich will weder die deutsche Sprache in Europa einführen noch andere Dominanz im Wirtschaftsbereich, wo wir durch unsere Exporte viel zu sehr dominieren. Ich will nur, dass Deutschland Deutschland bleibt und nicht weiter von Migranten überschwemmt wird.
Berlin bekommt wie andere Grosstädte viel zu viele davon ab. Allein das bunte Strassenbild  jetzt mit verschiedenen Hautfarben, buntgekleidete afrikanische Mütter mit Kinderwagen und junge Somalier, viele Frauen mit  schwarzen Gewändern von Kopf bis Fuss, überall junge Männer ,die sogar schon am Prager Platz gemütlich Wasserpfeife rauchen und die Bänke im Englischen Garten besetzen. Und dies Gefühl der Angst abends, wenn ich mit dem Hund nochmal rausgehe und mir jemand entgegen kommt.  Das war letztes Jahr noch nicht.!

Übregns, wie du sehr schön zeigtest, waren es in GB  schon die über 45-Jährigen,die überwiegend Exit wählten, und da ist man keinesfalls senil !

 

8864 Postings, 2780 Tage daiphongwie Sigmar Gabriel und Martin Schulz die Zukunft

 
  
    #56257
25.06.16 18:38

42131 Postings, 6086 Tage KickyDas nennen sie eine Poitikwende?

 
  
    #56258
1
25.06.16 19:02
....Demgegenüber sehen wir uns aber vor allem von rechts - partiell auch von links - mit dem Auferstehen einer Ideologie konfrontiert, die suggeriert, man könne Globalisierungsprozesse zurückdrehen und im Rahmen der Nationen wirkungsvolle Lösungen für die grundlegenden Probleme hinbekommen. Diese Ideologie hat die EU zu ihrer Hauptgegnerin erklärt.
Die Überzeugung, dass Europa für alle ein Gewinn ist, kann nur dann wieder stark werden, wenn wir endlich einen Ausweg aus der ökonomischen Krise finden. Deshalb gilt: Vorrang muss jetzt ein neuer wirtschaftlicher Aufschwung in Europa haben!
Es ist notwendig, sich diesen Populisten entschieden in den Weg zu stellen und die Konsequenzen ihres verantwortungslosen Redens und Handelns aufzuzeigen....
Link s. 257
da hat man nun gehofft, es gäbe Änderungen  

8864 Postings, 2780 Tage daiphongda hat man nun gehofft, es gäbe Änderungen

 
  
    #56259
25.06.16 20:52
Man sollte dann natürlich auch die größeren Änderungen in dem Text finden.

Dass bei diesen beiden Autoren hier nur negative Reflexe kommen, war mir schon klar.  Aber gut, bleiben wir mal bei ihren zitierten Schablonen.

Was ist denn die EU?
Die EU selbst hat jedenfalls keine "Hauptgegner" in den EU-Nationen zu erklären und entsprechenden Kriege zu führen, auch und schon gar keine ideologischen. Dafür hat sie keine Kompetenzen. Falls irgendwelchen Leute die Globalisierung irgendwie zurückdrehen und national mehr produzieren wollen, müssen sie halt konkrete Vorschläge machen. Die Gefahr, dass sie europäische Nationen tatsächlich mit Betonmauern und Bluthunden komplett gegeneinander abschließen wie im Sozialismus, besteht trotz aller Spinnereien nirgends.

"Die Überzeugung, dass Europa für alle ein Gewinn ist" ist Stuss, falls man die EU meint. Die EU ist aber eine Organisationsweise, und nicht Europa. So wenig Großbritannien aus Europa verschwindet, wenn es aus der EU austritt, so wenig verschwinden die Probleme in Europa, wenn man die EU einfach abschafft - ganz im Gegenteil.

"Die Überzeugung, dass die EU für alle ein Gewinn ist" entsteht, wenn die EU tatsächlich für alle ein Gewinn ist. Daran muss man primär arbeiten, nur sekundär an den Werbebroschüren. "Vorrang muss jetzt ein neuer wirtschaftlicher Aufschwung in Europa haben!"  na hübsch, war das denn bisher nicht so? wie oft wurde es denn versprochen? Tatsächlich muss man sehr viel besser analysieren, wieso es so wenig Aufschwung gibt.

Dazu mal meine Gedanken dazu:  

1. die EU muss als "alternative Scheinregierung" entmachtet werden.
Sie ist im inneren eine reine Dienstleistung für ihre Bürger und Staaten, und hat sich in Zukunft entsprechend bescheiden und leistungsstark zu verhalten. Dies gilt auch für ihr Parlament.

Die EU darf nicht mehr als höhere, moralischere, alternative, ideologische  Entwicklungshilfe-Regierung in Europa auftreten mit hübschen Geschenken, eigenen Truppen und neoliberalen bis orthodoxen oder antiken Ideologien wie ein fremdes Land. Eine solche Macht und Demütigung oder gar Herrschaft muss kein europäisches Land hinnehmen. Die Bürger und Staaten müssen der EU den Haushalt für ihr falsches und großartiges Spender-Auftreten entziehen.

2. Die EU hat statt dessen über ihre EU-Verpflichtungen hinaus die freiwillige Solidarität ihrer Länder zu fördern und bei konkretem Bedarf zu fordern. Sie hat sich ganz auf die Länder und die Politikfelder zu konzentrieren, die ihre konkrete Unterstützung fordern und brauchen. Sie soll Austausch und Diskurse der Bürger und Jugendlichen und insbesondere der politischen Fachleute auf allen Ebenen herstellen, diese Diskurse aber selbst nicht inhaltlich bestimmen. Eine aktive kritische Einmischung in andere Länder soll als offener Diskurs geführt werden.

3. Die EU hat in den Nationen den Rechtsstaat als Bedingung der Menschenrechte zu sichern, und ist durch ihre umfassendsten Rechtssetzungen und Gerichte dazu berufen. Sie hat dabei primär die Mindeststandards durchzusetzen und zu heben, aber keine höhere Moral zu konstruieren.

4. Die EU hat in der Außenpolitik die Sicherung der europäischen Staaten gegen Krieg, unfreiwillige Massenimmigration, ökonomische und ökologische Katastrophen zu organisieren.

Sie hat dazu weiträumig Politik zu betreiben in ihrer Nachbarschaft, in Krisenregionen, im Verhältnis zu den großen Weltregionen und allen einzelnen Staaten. Die EU muss weltweit hochorganisierte Katastrophenhilfe und Flüchtlingshilfe leisten können und dafür laufen große Potenziale bereit halten.
 

8864 Postings, 2780 Tage daiphongDer ehemalige britische Botschafter Arthur

 
  
    #56260
25.06.16 21:18
fasst sehr ähnlich wie viele hier zusammen:
"Ich glaube, dass die Ursachen für diesen Streit noch deutlich tiefer gehen. Es geht um die Frage, wie wir mit der Globalisierung umgehen wollen, mit Zuwanderung und es ist auch Ausdruck einer grundlegenden Unzufriedenheit mit den Eliten und den herrschenden politischen Parteien. Das Misstrauen, das wir nun sehen, reicht wesentlich tiefer als nur mit der Europäischen Union. Da ist Einiges zusammengekommen."  

8864 Postings, 2780 Tage daiphongdie Bilanz als Banking-Nation sieht nicht gut aus

 
  
    #56261
25.06.16 22:12
 
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19934 Postings, 2941 Tage Fillorkillwas sagen eigentlich die kollegen vom kalifat,

 
  
    #56262
25.06.16 23:03
bekanntlich der loyalste Bündnispartner der Identitären im Kampf gegen Multikulturalität und Gender sowie negative Blaupause für einen Gesellschaftsentwurf, der von dem endlosen Kampf um Grenzen und Begrenzungen dominiert wird, zum Brexit ? Hier die Antwort:

...As the Brexit upheaval starts to reverberate across the globe, supporters of the Islamic State are celebrating online in forums and social media, proclaiming, ?Europe is destroyed!?

...'Their war against the Islamic State caused results they didn?t expect, like immigration that worries and divides them and which caused the vote to exit Europe,? wrote one supporter. Another celebrated the expected ?domino effect? in Europe, saying that the Brexit would lead other countries to leave the EU as well. And long before the Brexit vote was even decided, ISIS supporters hoped the British exit would also be ?a blow for America.?

http://www.vocativ.com/333180/...stroyed-isis-celebrates-brexit-vote/
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8864 Postings, 2780 Tage daiphongdu und deine "Kollegen" ;-o)

 
  
    #56263
25.06.16 23:42
ihr wisst eben nicht, wieso alle offenen Gesellschaften zwingend gewisse staatliche Grenzen brauchen, ihr wisst nur superpräzise  ;-o) dass ihr sie unbedingt zerstören müsst
 

19934 Postings, 2941 Tage Fillorkilles sind deine kollegen... oder mündel

 
  
    #56264
26.06.16 00:13
die hier sind meine
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8864 Postings, 2780 Tage daiphong.

 
  
    #56265
26.06.16 00:26
 
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19934 Postings, 2941 Tage FillorkillDie EU wird weiter aus 28 Mitgliedstaaten bestehen

 
  
    #56266
26.06.16 06:05
..."Der Vorsitzende des Ausschusses für die Angelegenheiten der EU im Bundestag, Gunther Krichbaum (CDU), hat sich für eine baldige Mitgliedschaft Schottlands in der EU ausgesprochen. "Die EU wird weiter aus 28 Mitgliedstaaten bestehen, denn ich rechne mit einem neuerlichen Unabhängigkeitsreferendum in Schottland, das dann Erfolg haben wird", sagte Krichbaum der "Welt am Sonntag": "Einen Aufnahmeantrag des EU-freundlichen Landes sollten wir schnell beantworten."..

http://www.finanznachrichten.de/...hottland-schnell-aufnehmen-003.htm
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