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Ökonomen streiten über Verteilungsfrage

Seite 1 von 1347
neuester Beitrag: 30.03.15 13:44
eröffnet am: 04.11.12 14:16 von: permanent Anzahl Beiträge: 33656
neuester Beitrag: 30.03.15 13:44 von: daiphong Leser gesamt: 2370663
davon Heute: 3141
bewertet mit 85 Sternen

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20752 Postings, 4145 Tage permanentÖkonomen streiten über Verteilungsfrage

 
  
    #1
85
04.11.12 14:16
Wirtschaftswissenschaften : Ökonomen streiten über Verteilungsfrage 13:15 Uhr Ökonomen streiten über Verteilungsfrage

Die Einkommensungleichheit destabilisiert die Volkswirtschaften, sind

... (automatisch gekürzt) ...

http://www.handelsblatt.com/politik/international/...age/7328592.html

Moderation
Moderator: ksu
Zeitpunkt: 06.10.14 08:32
Aktionen: Kürzung des Postings, Threadtitel trotzdem anzeigen
Kommentar: Urheberrechtsverletzung, ggf. Link-Einfügen nutzen
Original-Link: http://www.handelsblatt.com/politik/...gsfrage/7328592.html

 
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33630 Postings ausgeblendet.

8132 Postings, 3957 Tage lumpensammlerEine Diskussion mit Pawlong hat es hier noch

 
  
    #33632
1
29.03.15 09:49
nie gegeben. Kann es auch nicht, wenn jemand so in seiner Ideologie gefangen ist und unangenehme Realitäten kategorisch leugnet. Das emanzipatorische Geschwafel von Märkten und Demokratie ist nur ein Deckmäntelchen für seine zutiefst verinnerlichte faschistoide Haltung. Die war wahrscheinlich schon immer da, nur waren früher die Feinde an der Macht und heute sitzen sie tief in der Gesellschaft und versuchen den Machtmissbrauch dieser Bande zu verhindern.  

39900 Postings, 3980 Tage Anti LemmingQE senkt den Lebensstandard - erkennt nun,

 
  
    #33633
1
29.03.15 10:17

39900 Postings, 3980 Tage Anti LemmingPoroschenko kämpft gegen die übrigen Oligarchen

 
  
    #33634
1
29.03.15 12:55
http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2015/...-gegen-oligarchen/

Machtkampf in der Ukraine: Poroschenko kämpft gegen Oligarchen

Der ukrainische Präsident hat den anderen Oligarchen des Landes den Kampf angesagt. Die harte Worte kamen wenige Tage, nachdem Poroschenko den Oligarchen Kolomoiski gefeuert hatte. Noch ist unklar, ob die Amerikaner noch hinter Poroschenko stehen oder zu Kolomoiski umschwenken.

Nach dem Rücktritt des ukrainischen Milliardärs Igor Kolomoiski als Gouverneur des Gebiets Dnipropetrowsk hat Präsident Petro Poroschenko den Oligarchen des Landes (LOL, er ist doch selbst einer - A.L.) den Kampf angesagt. «Mein wichtigstes Ziel ist eine Entoligarchisierung des Landes», sagte Poroschenko am Samstagabend dem Sender ICTV. Während die Regierung Ordnung zu schaffen versuche, wollten die Oligarchen den Staat ins Chaos stürzen, kritisierte der Präsident dem Präsidialamt zufolge.

Das Entlassungsgesuch Kolomoiskis vom Mittwoch folgte auf die Besetzung von Energieunternehmen in Kiew durch bewaffnete Einheiten des Milliardärs und auf den Mord an einem Geheimdienstler. Beobachter werteten die Entwicklungen als Ausdruck eines Machtkampfes in der ukrainischen Führung. Poroschenko wies dies im TV-Interview zurück. Kolomoiskis Rücktritt dürfe nicht als Zeichen eines Konflikts innerhalb der Führung der Ex-Sowjetrepublik gewertet werden, meinte er.

In Dnipropetrowsk demonstrierten am Samstag der Agentur Tass zufolge rund 1.000 Anhänger des Ex-Gouverneurs für die Einheit der Ukraine. Die Veranstalter sprachen von Tausenden Teilnehmern. Kolomoiski selbst erschien nicht zu der Kundgebung. Dnipropetrowsk liegt in der Nähe der von prorussischen Separatisten kontrollierten Gebiete.

Der Sturz von Kolomoiski könnte für Poroschenko durchaus gefährlich werden: Kolomoiski verfügt über eine starke Privatarmee und könnte sich von der Zentral-Ukraine lossagen. Es ist aber auch denkbar, dass die Amerikaner Poroschenko, der selbst ein Oligarch ist (eben, eben - A.L.), fallenlassen, um auf Kolomoiski zu setzen. Er könnte vor allem den Hardlinern um Victoria Nuland und John McCain als der bessere Partner im Kampf gegen die Russen erscheinen....  

35014 Postings, 5632 Tage KickyProteste gg vertrauensbildenden US-Road March

 
  
    #33635
29.03.15 13:29
Seit Anfang dieser Woche bewegt sich ein Konvoi des 2. US-Kavallerieregiments mit 518 Soldaten und 118 Militärfahrzeugen, vorwiegend Radschützenpanzer des Typs Stryker, vom Baltikum in die Oberpfalz. Auf einer Strecke von 1800 Kilometer durchquert er auf dem Weg zum Stützpunkt Vilseck sechs Nato-Länder ? Estland, Lettland, Litauen, Polen, die Tschechische Republik und Deutschland. Die Soldaten kehren zurück von einem gemeinsamen Manöver mit den estnischen Streitkräften.

Statt ihre Fahrzeuge wie üblich mit der Bahn zu befördern, entschied sich die amerikanische Armee für einen ?road march?, um ihre Fähigkeit und ihre Bereitschaft zur Verteidigung der Nato-Länder im Osten zu demonstrieren. Entlang der Strecke sind Begegnungen mit der lokalen Bevölkerung vorgesehen, um ? wie ein Sprecher der amerikanischen Streitkräfte in Europa sagte ? ?die Wertschätzung für die kulturellen Unterschiede innerhalb der Allianz zu vertiefen? und das ?Vertrauen zwischen den Alliierten? zu stärken.

Am Sonntagmittag erreichte der Konvoi Grenzübergänge Nachod und Bohumin zu Tschechien. Spätestens nun dürfte den Soldaten bewusst werden, dass sie dort nicht ganz so gerne gesehen werden wie in den vier Nato-Ländern im Nordosten, die an die Russische Föderation grenzen.......
Wiedererstarken antiamerikanischer Bewegungen....

http://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/europa/...ng-13509747.html  

35014 Postings, 5632 Tage KickySanktionsfront bröckelt

 
  
    #33636
1
29.03.15 13:34
...Der tschechische Präsident Zeman wird am 9. Mai an der Siegesparade in Moskau teilnehmen, die von Amerika und den meisten EU-Staaten boykottiert wird. Außer ihm haben bisher der griechische Ministerpräsident Tsipras, der serbische Präsident Tomislav Nikoli?, der nordkoreanische Diktator Kim Jong-un sowie führende Politiker Chinas, Kubas und Vietnams zugesagt. Ob der österreichische Präsident Heinz Fischer dem Ereignis beiwohnen wird, ist noch offen.
http://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/europa/...true#pageIndex_2

ohnehin haben die Sanktionen nicht den gewünschten Erfolg wie die Polls zeigen
http://www.project-syndicate.org/commentary/...03#Cd71ZsVHCR34Sxhq.99  

35014 Postings, 5632 Tage KickyBundesregierung zu Luftangriffen im Jemen

 
  
    #33637
2
29.03.15 14:02

Video
http://www.faz.net/aktuell/politik/...thi-rebellen-fort-13509036.html

Wie Anwohner berichteten griffen die Kampfflugzeuge am Freitag unter anderem Raketenabschussrampen am internationalen Flughafen von Sanaa sowie weitere militärische Ziele im Osten, Westen und Süden der Hauptstadt an. Auch der von den Rebellen besetzte Präsidentenpalast wurde erneut bombardiert.

Im Süden des Landes wurden über Dhaleh, der Hauptstadt der gleichnamigen Provinz, Kampfflugzeuge gesichtet. Nach Angaben von Augenzeugen war sowohl in Dhaleh als auch in Sanaa die Flugabwehr der Huthi-Rebellen zu hören.

Die Luftangriffe haben bereits Dutzende Todesopfer gefordert. Allein in der Hauptstadt Sanaa seien bis zu 34 Menschen gestorben, teilte die Menschenrechtsorganisaton Human Rights Watch (HRW) am Samstag mit. Elf Tote seien bereits identifiziert worden, unter ihnen zwei Frauen und zwei Kinder. ....

Auch die Bundesregierung hält die Luftangriffe im Jemen für vereinbar mit dem Völkerrecht.Auch der britische Premierminister David Cameron betonte am Freitag, sein Land stehe im Kampf gegen die schiitischen Rebellen fest an der Seite Riads. US-Präsident Barack Obama telefonierte am Freitag mit dem saudiarabischen König Salman. In dem Gespräch habe Obama bekräftigt, dass Washington an der Seite Riads stehe. Die USA und die Golfstaaten hätten ein gemeinsames Interesses daran, dass sich Lage im Jemen stabilisiere.
http://www.taz.de/!157240/

Sanaa ist weltberühmt für seine einzigartige Architektur. Das Nationalmuseum ist heute in einem kürzlich renovierten ehemaligen Palast des Imams (Herrschers) untergebracht. Es befindet sich am Tahrir Square im Zentrum der Stadt.
Die Altstadt[11] umgibt eine Stadtmauer, die ursprünglich von acht Toren unterbrochen war, von denen heute nur noch eines erhalten ist: das 1875 errichtete und 1905 von den Türken in seine heutige Form gebrachte Bab al-Yaman (Jemen-Tor).[12] Sie besteht aus Tausenden bis zu acht Stockwerken hohen Turmhäusern in Lehmbauweise, die vor mehreren hundert Jahren erbaut wurden.
Sanaa wurde 1988 zum UNESCO-Weltkulturerbe erklärt und in der Folge restauriert. Das Restaurierungsprojekt wurde 1995 mit dem Aga Khan Award for Architecture ausgezeichnet.
....http://de.wikipedia.org/wiki/Sanaa  

35014 Postings, 5632 Tage KickyIran wird nicht tatenlos zusehen

 
  
    #33638
2
29.03.15 14:06
....Riad hat durchaus Grund, frustriert zu sein. Im Kampf um die regionale Vormachtstellung hat Teheran seinen Einflussbereich in den vergangenen Jahren erweitert, vor allem im Irak und im Libanon.

Dass Iran mit dem Vormarsch der Huthi-Rebellen nun auch im Jemen, also im saudischen Hinterhof, Einfluss gewinnt, wollte und konnte Riad nicht zulassen. Schließlich sind Schiiten in den Augen der strenggläubigen Sunniten, zu denen auch die saudischen Wahabiten zählen, kaum mehr wert als der Dreck unterm Fingernagel.

Iran sieht sich schon deshalb als Schutzmacht der Schiiten. Der Jemen hat zwar keine Priorität für Teheran. Im Irak und in Syrien gilt es schiitische Heiligtümer zu schützen. Der Kampf dort hat deshalb eine andere Dimension. Dennoch werden die Iraner nicht zusehen, wie Huthi-Milizen im Jemen niedergemetzelt werden. Man kann davon ausgehen, dass sie ihre Unterstützung verstärken werden..

Europa und die USA täten gut daran, dem Verbündeten Saudi-Arabienzu signalisieren, dass eine weitere Eskalation vermieden werden muss. Und auf Iran einzuwirken, bestehen derzeit relativ gute Chancen, denn Teheran bemüht sich um einen Atomdeal und ist an einem weiteren Schlachtfeld nicht interessiert.
http://www.taz.de/Kommentar-Krieg-in-Jemen/!157190/  

5817 Postings, 2326 Tage daiphong#32 wie kann man nur so brunsdumm sein

 
  
    #33639
1
29.03.15 16:20
du bist doch nicht 19 Jahre alt, oder?

Hast also schon ein wenig verstanden, wie unsere Gesellschaft in Verkehr und Kommunikation, in ihren Institutionen und Organisationen funktioniert, wie man in ihr leben kann, wie sie geschichtlich geworden ist, wie sie sich mit anderen Gesellschaften verzahnt und zu ihnen verhält. Der Kampf der Linken gegen "Überlegene Machtstrukturen" verkennt zunächst immer, woraus diese massive Eigenmacht und Gegenmacht der Gesellschaft selbst überhaupt besteht. Diese Herausforderung ist der Weg der Erkenntnis, der oft mit Wut, Verkennen, Unwissenheit, Armut und Ohnmacht beginnt. Daraus sollte man aber keinen dauerhaften Lebenszustand machen.

Das diskursive Innenleben der etablierten Linken (Fill#31) ist mir wurscht. Soweit sie sich bereits in Positionen etabliert hat, ist die Linke genauso Realität und Macht, Gewordensein und Establishment wie alle anderen auch.
Was ihre Positionen für sie selbst wert sind, erfahren und bestimmen die Linken selbst. Entweder bereichert die Linke ihr eigenes und anderer Leute Leben, Wissen, Können, oder sie versaut es. Das muss jeder selbst herausfinden.

Was ihre Positionen für andere wert sind, erfahren und bestimmen in Demokratie und Kultur ansonsten die anderen. Entweder liefern ihre Zusammenhänge letzten Endes sinnvolle Beiträge aller Art, vielleicht eher vom Rand und der Basis der Gesellschaft und des Lebens her, aus Übergängen Migrationen, Wandlungen in andere Welten, Zeiten, Leben heraus - oder eben nicht.

Ein linker Traum von Gesellschaft hat sich in Russland ganz sicher nicht verwirklicht. Heute sind die Gegebenheiten dort fundamental anders als in Westeuropa, das Land ringt schwer um seine Entwicklung. Die Gesellschaft ist etwa in ihrer Rechtsordnung und Gegenwartsauffassung, durch ihren imperialen Militarismus samt seinen Kriegs- und Weltkriegskulten weit zurückgeblieben. Natürlich verdient Russland immer einen fairen Umgang vom Westen her, umgekehrt muss sich die Atomgroßmacht aber auch auf allen Ebenen um ein faires Verhalten zu seinen Nachbarn im Westen bemühen, davon kann sie niemand entlasten. Auch eine regressive Ex-Sowjet"Linke" nicht.

 

5817 Postings, 2326 Tage daiphongFill und Lumpi leben geistig noch im Faschismus

 
  
    #33640
29.03.15 17:16
bzw. Weltkrieg, das ist ihre Gegenwart.

Unsere kommunistischen Restposten behandeln Demokraten, die diese Gesellschaft demokratisch verstehen und verändern und verteidigen, einfach als Faschisten oder geostrtateghische Weltkrieger. Linke Demokraten wie SPD oder Grüne sind für sie Sozialfaschisten und Maoisten, andere wie CDU sind für sie einfach Nazis.  

Und alle zusammen halten sie für Weltkrieger, die angeblich über Russland herfallen wollen - "Barbarossa 2.0 thrmonuklear" - so wie sie angeblich die Welt in Kriegen und Bürgerkriegen verwüsten. Mit Kicky und Russland Today rennen sie von einem Krieg und Bürgerkrieg zum nächsten, in Gegenden, von denen sie nicht den Hauch einer Ahnung haben, und "beweisen" ihren ewig gleichen Unsinn.

Seit über einem Jahr und dem Ukraine-Krieg herrscht hier ein ganz tolles Debatten-Niveau ;-o)  aber so lernt man sich kennen....
 

5817 Postings, 2326 Tage daiphongeigentlich ist das hier ne Handelsplattform

 
  
    #33641
2
29.03.15 18:43
für Güter, Unternehmensanteile, Kreditpapiere, Währungen, Derivate.

Sie ist politisiert durch Diskussionen staatlicher Marktbedingungen, Steuern, Umverteilungen, durch Diskussion der Krisen und Gerechtigkeitsfragen zu Einkommen aus Arbeit, Investition, Kredit und Handel, durch Diskussion der großen internationalen Austauschverhältnisse, der Rolle der Banken und der Geldpolitik.

Dass sich hier auf Ariva derart viele aufs Primitivste radikalisieren, liegt aber mMn auch am Scheitern ihrer Spekulationsgeschäfte, so mancher hat anscheinend das letzte Hemd verloren.
Es liegt sicher auch am Scheitern einer geistigen Modellbildung für die Märkte. Marktwirtschaft ist vielen in der Marktwirtschaft lebenden offenbar weitestgehend fremd. Einige verstehen sogar Militarismus und Weltkrieg viel besser.  

9784 Postings, 1515 Tage zaphod42Gut erkannt dai

 
  
    #33642
3
29.03.15 22:44
"Seit über einem Jahr und dem Ukraine-Krieg herrscht hier ein ganz tolles Debatten-Niveau ;-o)  aber so lernt man sich kennen...."

aber zu einer solchen Art von "Debatte" die keine ist sondern Monologe von in marxistischer Dialektik geschulten Autisten gehören immer zwei.

Jeder der noch bei Trost ist hat sich hier entweder schon längst verabschiedet oder sich zum Threadpinkler entwickelt, um seine Form des "Respekts" gegenüber den Protagonisten auszudrücken.

Denn so gehen auch die Linksfaschisten hier den Weg aller Mächtigen: Werden sie zum gesellschaftlichen Mainstream, so werden sie automatisch zur Zielscheibe der Querdenker. "Unter den Talaren, der Muff von 50 Jahre" - ruft man gerade in Dresden anno 2015.

Schöne Woche noch.  

4427 Postings, 2592 Tage PalaimonHeute in Lausanne.....

 
  
    #33643
2
30.03.15 00:01
Sonntag, 29.03.2015 ? 16:39 Uhr

Lausanne - Das Wort "Einigung" macht offenbar schon die Runde auf den Fluren des Grand Hotel Beau Rivage Palace im schweizerischen Lausanne. Doch nach Jahren des Dauerringens ist Vorsicht angebracht. Zu oft schon schien eine Lösung im Streit über das iranische Atomprogramm nahe, zu oft war die Hoffnung trügerisch.

Aber immerhin: Es gibt Bewegung in der entscheidenden Gesprächsrunde über eine politische Grundsatzvereinbarung zwischen den fünf Uno-Vetomächten und Deutschland mit der Führung aus Teheran. Die Nachrichtenagentur AFP berichtete unter Berufung auf westliche Diplomaten von einer vorläufigen Verständigung in zentralen Punkten.

Demnach habe Iran "mehr oder weniger" zugestimmt, die Zahl seiner Zentrifugen zur Urananreicherung auf 6000 oder noch weniger zu reduzieren. Auch sehe die Einigung vor, einen Großteil des in Iran verfügbaren Nuklearmaterials außer Landes zu bringen. Dessen Umfang belaufe sich insgesamt auf rund 8000 Tonnen. Auch Reuters berichtet, Iran sei bereit, sich auf diese Auflagen einzulassen. Von einer Einigung wollten westliche Offizielle laut Reuters jedoch noch nicht sprechen.

(......)
Atomstreit mit Iran: Hoffnung auf Einigung wächst - SPIEGEL ONLINE
Wird der Atomstreit mit Iran endlich beigelegt? Meldungen von den entscheidenden Gesprächen nähren die Hoffnung, dass sich der Westen mit Teheran tatsächlich einigen kann. Außenminister Steinmeier hat andere Termine vorerst abgesagt.
-----------
An der Börse ist alles möglich, auch das Gegenteil.  
André Kostolany

MfG
Palaimon

39900 Postings, 3980 Tage Anti Lemming# 642

 
  
    #33644
30.03.15 09:15
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8132 Postings, 3957 Tage lumpensammlerSeit wann gehören zu einem Monolog zwei?

 
  
    #33645
30.03.15 09:40
Und "in der Dialektik geschulte Autisten" dürfte wohl auch eher dem Frust als der Logik entsprungen sein.  

4427 Postings, 2592 Tage Palaimon#644 Würd' mich mal interessieren,

 
  
    #33646
1
30.03.15 10:20
was da bei AL so erigiert ist und was das mit Zaps Posting zu tun hat.

Oder doch lieber nicht *g*
-----------
An der Börse ist alles möglich, auch das Gegenteil.  
André Kostolany

MfG
Palaimon

39900 Postings, 3980 Tage Anti LemmingPalaimon

 
  
    #33647
1
30.03.15 10:27
Zap ist erigiert, und mein Post war eine "Karikatur" seiner phallisch-narzisstischen* Belehrungen, die er hier wie Schlagsahne absondert.

* vor allem in Militärkreisen stark verbreitete Charakterstörung  

39900 Postings, 3980 Tage Anti LemmingDen Großen Bären

 
  
    #33648
1
30.03.15 10:40
kennst Du ja vom Sternenhimmel über der Cap San Diego ;-)

 
Angehängte Grafik:
5425.jpg
5425.jpg

39900 Postings, 3980 Tage Anti LemmingGeld- und Machtverteilung unter Ukraine-Oligarchen

 
  
    #33649
1
30.03.15 10:45
Poroschenko ist mit 1,3 Mrd. nur ein kleiner Fisch, etwa gleichauf mit Kolomoisky. Pinschuk besitzt 3 Mrd, Akhmetow sogar 10,2 Mrd.  
Angehängte Grafik:
oli-600x369.jpg (verkleinert auf 85%) vergrößern
oli-600x369.jpg

35014 Postings, 5632 Tage KickyMediales Versagen

 
  
    #33650
30.03.15 11:04
Der realen Katastrophe folgt das mediale Versagen: Nach dem Absturz der Germanwings-Maschine vergessen auch vermeintlich seriöse Redaktionen die Anstandsregeln des Journalismus. Der Leitartikel.
http://www.fr-online.de/leitartikel/...voyeure,29607566,30236278.html

...Bis hinein in angeblich seriöse Medien, so scheint es, findet die Abwägung entweder gar nicht mehr statt, oder ? noch schlimmer ? sie endet mit der bewussten Entscheidung, dem schmutzigen Vorbild des Boulevards zu folgen. Das ist eine Steilvorlage für alle, die den Medien als Mittlerinstanz einer demokratischen Öffentlichkeit nicht mehr trauen.

Zur Erinnerung: Was wir heute haben, das ist ein Verdacht. Ein schwerer, gut begründeter, aber immer noch ein Verdacht. Im Alltagsgespräch mag es ? angesichts der Glaubwürdigkeit der bisher bekannten Indizien ? verzeihlich sein, einen Satz zu sagen wie ?Der hat die Maschine mit Absicht abstürzen lassen?. In den Medien aber sieht das anders aus: Nur wer peinlich genau unterscheidet zwischen Vermutungen ? seien sie noch so plausibel ? und bewiesenen Fakten, wird der Aufgabe gerecht, die Öffentlichkeit mit glaubwürdigem Material zu versorgen.

Das ist alles andere als abstrakt: Wer sich an die Vorgabe des deutschen Pressekodex hielte, Vermutungen ?als solche kenntlich zu machen? und sich an das Rechtsgebot der Unschuldsvermutung bis zur juristischen Klärung zu halten, würde nie und nimmer tun, was jetzt in einer Vielzahl von Medien zu erleben ist. Da wird der wahrscheinliche Verlauf des Unglücks schlicht wie eine Tatsache dargestellt, als wäre alles bewiesen. Und: Von ?Bild? (weniger verwunderlich) bis ?Zeit online? und ?faz.net? (erstaunlich) wird der volle Name des Kopiloten genannt, auch auf Fotos ist der Mann zu erkennen.

.....dreimal Nein: Wir müssen ihn dafür nicht sehen! Wir müssen der Familie, schon doppelt getroffen durch den Tod des Sohnes und seine wahrscheinliche Tat, nicht auch noch das dritte Leid zufügen, vor aller Welt der Sensationslust preisgegeben zu werden. Es grenzt an Zynismus, so etwas mit ?Aufklärung? zu begründen.

In diesem Sinne steht, und das macht es nicht besser, der Fall Germanwings für zwei ohnehin vorhandene, bedenkliche Trends in der Medienlandschaft. Zum einen verschwimmt die Grenze zwischen seriösem Journalismus und gewissenlosem Boulevard-Voyeurismus. Das war schon im Fall Christian Wulff zu sehen, wo ?Bild? mit ?Süddeutscher? und ?FAZ? bei der Veröffentlichung eines Anrufprotokolls über Bande spielte. .....Zum anderen scheinen manche Journalisten dem Irrtum zu erliegen, eine Selbstdarstellungs-Maschine wie Facebook mache die Vorsichts- und Anstandsregeln der Presse überflüssig. Dabei sind sie gerade heute notwendiger denn je.

Wieder zeigt sich: Der Verdacht, dass ökonomischer Druck und Konkurrenz den Aufklärungs-Anspruch der Medien untergraben könnten, ist mehr als das Hirngespinst der maßlos übertreibenden ?Lügenpresse?-Schreier. Allen ökonomischen Erschwernissen zum Trotz: Nur wenn wir Medien uns der Verantwortung als professionelle Vermittlungsinstanz einer demokratischen Öffentlichkeit konsequent verpflichtet fühlen, werden Misstrauen und Glaubwürdigkeitsverlust zu überwinden sein. Mit der Person des Germanwings-Kopiloten seriös und anständig umzugehen, das hätte nicht mal Geld gekostet.  

35014 Postings, 5632 Tage KickyFrank Elbe kritisiert US-Aussenpoltik

 
  
    #33651
30.03.15 11:21
nur zur Erinnerung:Fischer ahtte ihn als Botschafter in der Schweiz 2005 absetzen lassen,weil er die Gedenkpraxis des Auswärtigen Amtes kritisierte
http://www.faz.net/aktuell/politik/...after-in-ruhestand-1233752.html

jetzt wagt er es wieder:

Der langjährige deutsche Botschafter Frank Elbe hat einen erschreckenden ?Mangel an diskreter und vertrauensvoller Diplomatie? beklagt. Er habe sich nicht vorstellen können, so der erfahrene Botschafter,  ?dass im Frühjahr 2014- 25 Jahre nach dem Fall der Mauer und im 100. Jahr des Ausbruchs des Ersten Weltkriegs- eine Lage vorzufinden sein würde, in der wir von allen guten Geistern verlassen worden sind und in der Bedrohung und absurdes, gefährliches Theater so nahe beieinander liegen.? Der Welt drohe die schwerste sicherheitspolitische Fehlentwicklung seit der Kuba-Krise 1962. Elbe verweist auf die großen Erfolge der Entspannungspolitik in der Hochzeit des Kalten Kriegs. Es sei bemerkenswert, dass dieser beendet und die gewaltigen Veränderungen in Europa herbeigeführt werden konnten, ohne dass auch nur ein Schuss abgefeuert worden sei. Und das alles in einer Zeit beispielloser Hochrüstung in Ost und West und trotz herber Rückschläge wie 1968 in Prag und 1979 in Afghanistan und der Bedrohung durch nukleare Mittelstreckenraketen.

Der Diplomat, der enge Beziehungen zum früheren Bundesaußenminister Hans-Dietrich Genscher pflegt, bezeichnet es als schlimm, dass es nicht gelungen sei, in den letzten zwei Jahrzehnten die Beziehungen zwischen Russland, Europa und den USA auf eine ordentliche, nachhaltige Grundlage zu stellen. Aber noch schlimmer wäre es, ?den erfolgreichen Weg der Kooperation zu verlassen und amerikanischen Ideen nachzugeben, die darauf setzten, ?Russland einzuhegen. Das wäre ein Rückfall in den Schlafwandel der Zeit vor Ausbruch des 1.Weltkriegs.?.....
http://www.blog-der-republik.de/...-der-amerikanischen-aussenpolitik/  

35014 Postings, 5632 Tage KickyWikileaks veröffentlicht 55-seitigen Geheimbericht

 
  
    #33652
1
30.03.15 11:30
zu TTIP
Wikileaks hat das geheime Kapitel zu privaten Schiedsgerichten für den Investorenschutz (ISDS) im geplanten Handelsabkommen Trans-Pacific Partnership (TPP) veröffentlicht. Es bestätigt die Befürchtungen der Kritiker.
Das umstrittene Kapitel für ein Schiedsverfahren zum Investorenschutz (ISDS) im geplanten Handelsabkommen Trans-Pacific Partnership sollte eigentlich auch nach Abschluss des Abkommens geheim bleiben.
http://www.heise.de/newsticker/meldung/...ight-Schranken-2587144.html  

35014 Postings, 5632 Tage KickyNeue Manager für staatl.Unternehmen in Ukraine

 
  
    #33653
30.03.15 11:50
KIEV, March 29. /TASS/. Ukrainian state-run companies, including energy companies Ukrnafta and Ukrtransnafta, will have "high-quality foreign management," Ukrainian Prime Minister Arseniy Yatsenyuk told the ICTV channel on Sunday.

"A new state approach to public companies - Ukrnafta, Ukrtransnafta and Ukrtatnafta - means that the state will resume its governance. We respect the rights of other shareholders, we receive and distribute dividends and we hire new, high-quality foreign managers," he said.  http://tass.ru/en/world/785727

also stimmt es,dass USA sich den Einfluss über das Öl und die Pipelines sichern wollen. Es war der IMF, der verlangt hatte ,dass das Stimmrecht in diesen Firmen zugunsten des Staates geändert werden müsse, was zu dem Streit mit Kolomoisky führte

Ukraine to break up Naftogaz, offer gas transport assets to western investors
http://tass.ru/en/economy/782390  

35014 Postings, 5632 Tage KickyGas Transfer Preise sollen verdoppelt werden

 
  
    #33654
30.03.15 11:58
das trifft uns ja nun auch unmittelbar
http://tass.ru/en/economy/782209
KIEV, March 11. /TASS/. Ukraine is confident that the gas transit tariff should be raised two-fold, Ukraine's Energy and Coal Industry Minister Vladimir Demchishin said on Wednesday.

"The present-day rate is at $2.88 per 100 km. While comparing the figure with tariffs in other states, I realise that it may be raised to $5.5 [per 100 km]," the minister said.

zu #653    Ukrainian Prime Minister Arseniy Yatsenyuk said on Thursday his government intended to break up national energy company Naftogaz by the yearend and exclude the country?s gas transportation system from state ownership, transferring some assets to "respected Europeans and Americans" for management.  

5817 Postings, 2326 Tage daiphongDas Geschäftsklima in der Eurozone

 
  
    #33655
1
30.03.15 12:52

hat sich deutlich aufgehellt. Die Stimmung verbesserte sich in allen Branchen: bei Einzelhändlern, Verbrauchern, Dienstleistern sowie in der Industrie und der Baubranche.

Das Wirtschaftsbarometer für die Eurozone, der sogenannte Economic Sentiment Indicator (ESI), stieg um 1,6 auf 103,9 Punkte, schreibt die EU-Kommission in einer Mitteilung. Volkswirte hatten nur mit einem Anstieg auf 103,0 Punkte gerechnet. Der ESI stieg besonders signifikant in Italien mit 2,4 Punkten, gefolgt von Deutschland mit 1,8 Zählern und Spanien mit 1,7 Punkten.
Auch der Business Climate Indicator (BCI) stieg: um 0,14 Punkte auf 0,23 Zähler, teilt die EU-Kommission mit. Auch dieser Wert überstieg die Erwartungen, Experten waren nur von einer Steigerung auf 0,18 Punkte ausgegangen.

Aus Branchensicht gab es keine Verlierer. Besonders gefragt war der Autosektor, der mit plus 1,69 Prozent die Liste anführte. Am Ende der Branchenrangliste fanden sich die Versorger, die im Schnitt um 0,31 Prozent zulegten.  spon

 

5817 Postings, 2326 Tage daiphongWas machen Russlands Oligarchen?

 
  
    #33656
1
30.03.15 13:44

"Wladimir Putin hat die Macht der Oligarchen gebrochen. Geschäfte machen darf nur noch, wer nach seiner Pfeife tanzt."
ein FAZ-Artikel dazu...mit folgendem Resümee:
"Es ist eine Fehlwahrnehmung des Westens, Putins Herrschaftssystem als Kleptokratie zu beschreiben, wie es die amerikanische Wissenschaftlerin Karen Dawisha kürzlich in einem aufsehenerregenden Buch getan hat. Die Sache ist ernster. Putin und seine Mannschaft glauben an eine Mission, an der sie seit Jahren festhalten und die sie mit großer Beharrlichkeit verfolgen. Sie wollen die russische Nation ideologisch erneuern auf der Grundlage des Nationalismus und der Orthodoxie. Sie wollen Osteuropa und die Länder der ehemaligen Sowjetunion dominieren und dafür eine Eurasische Union schaffen. Sie wollen die westeuropäischen Demokratien herausfordern, sie politisch abhängig machen und die Europäische Union spalten. Sie wollen eine neue Weltordnung etablieren, in der nach einer Schwächephase der Vereinigten Staaten Russland wieder den Platz einnimmt, der ihm gebührt.

Dafür haben sie im Innern die Daumenschrauben angezogen, die Opposition kaltgestellt, die Nichtregierungsorganisationen unter Druck gesetzt. Dafür haben sie die russische Armee modernisiert, so erfolgreich, dass es in manchen Sparten wie der Raketentechnologie kaum Vergleichbares im Westen gibt. Putin hat als Erstes die strategischen Raketenstreitkräfte modernisieren lassen, die allein der nuklearen Abschreckung dienen und hoffentlich nie zum Einsatz kommen. Es ist, ökonomisch betrachtet, ein unrentables Rüstungsprojekt ? eine Kleptokratie würde so nie vorgehen. Sie würde die Nuklearwaffen aufgeben und die Armee verkommen lassen, wie es die Ukraine gemacht hat. Putin hingegen will Russland wieder zur militärischen Großmacht machen.

Der Westen hat den Fehler gemacht, dieses Vorgehen Putins und seiner Leute zu ignorieren. Und er hat sein ökonomisches Denken auf Russland übertragen ? ein Land, das ganz anderen Regeln folgt und von dem der Westen meist nur einen kleinen Ausschnitt mitbekommt. Schaut man sich das Pro-Kopf-Einkommen an, dann ist Russland ein Zwerg, mit einer kleinen Gruppe von sehr Reichen, einem schmalen Mittelstand und sehr vielen Armen. Doch Russland, das zwischen dem Hightech-Zeitalter des 21. Jahrhunderts und Zuständen wie im Mittelalter lebt, entzieht sich solchen Kategorien. Es ist kein Land mehr mit Oligarchen. Zum Glück. Dafür ist es eine Diktatur des Geheimdienstes geworden. Das macht es so gefährlich. Für uns, den Westen.

 

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