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Ökonomen streiten über Verteilungsfrage

Seite 1 von 1518
neuester Beitrag: 02.09.15 09:57
eröffnet am: 04.11.12 14:16 von: permanent Anzahl Beiträge: 37940
neuester Beitrag: 02.09.15 09:57 von: Malko07 Leser gesamt: 2914359
davon Heute: 1402
bewertet mit 86 Sternen

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20752 Postings, 4301 Tage permanentÖkonomen streiten über Verteilungsfrage

 
  
    #1
86
04.11.12 14:16
Wirtschaftswissenschaften : Ökonomen streiten über Verteilungsfrage 13:15 Uhr Ökonomen streiten über Verteilungsfrage

Die Einkommensungleichheit destabilisiert die Volkswirtschaften, sind

... (automatisch gekürzt) ...

http://www.handelsblatt.com/politik/international/...age/7328592.html

Moderation
Moderator: ksu
Zeitpunkt: 06.10.14 08:32
Aktionen: Kürzung des Postings, Threadtitel trotzdem anzeigen
Kommentar: Urheberrechtsverletzung, ggf. Link-Einfügen nutzen
Original-Link: http://www.handelsblatt.com/politik/...gsfrage/7328592.html

 
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37914 Postings ausgeblendet.

1149 Postings, 648 Tage exactSpanien: Central Government Debt Juni 2015

 
  
    #37916
1
01.09.15 17:12

"Wie die spanische Zentralbank (Banco de España) am Freitag mitteilte, sind die Bruttoschulden nur der spanischen Zentralregierung in Madrid im Juni 2015 um weitere +14,343 Mrd. Euro zum Vormonat und um +65,090 Mrd. Euro zum Vorjahresmonat gestiegen, auf 896,504 Mrd. Euro. Die Reformen ?wirken?, so die Legende...Aber auch diese Schulden inkludieren nicht alle Verbindlichkeiten des Staates, so fehlen darin Teile von unbezahlten Rechnungen, Schulden öffentlicher Unternehmen und spanische Staatsanleihen in den Händen des Reservefonds der sozialen Sicherheit, die nicht in der konsolidierten Bruttostaatsverschuldung nach excessive deficit procedure (EDP) ausgewiesen sind. Mit diesen unkonsolidierten Schulden betrugen die Gesamtverbindlichkeiten des spanischen Staates, zuletzt ausgewiesen für Q1 2015, bereits 1494,953 Mrd. Euro!

Zusammen mit den konsolidierten Staatsschulden zeichnen sich Verbindlichkeiten des Gesamtstaates von 140,0% des nominalen BIPs"

http://www.querschuesse.de/spanien-central-government-debt-juni-2015/

 

13755 Postings, 2643 Tage FillorkillSpanien: Central Government Debt

 
  
    #37917
01.09.15 18:40
Und was willst du uns damit sagen ? Dass es für Volkswirtschaften unmöglich ist zu sparen ? Erklär das mal besser den Michel. Die haben gerade für den Beweis des Gegenteils die europäische Solidarität ruiniert. Ironischerweise fordern sie nun eben diese Solidarität ein, weil die neuzeitliche Heuschreckenplage 'unsere Ressourcen schon jetzt überfordert'.  
-----------
'das ganze ist das unwahre'

3524 Postings, 2481 Tage DreiklangDer Herr Gabriel in der WELT

 
  
    #37918
4
01.09.15 18:55
entnommen aus dem LiveTicker aktuell in der Welt; Gabriel lt. Pressemeldung

Mit einem Einwanderungsgesetz, um die Zuwanderung nach bestimmten Kriterien besser zu lenken, könnte laut Gabriel gesichert werden, "dass wir auch genug Arbeitskräfte in den nächsten Jahren haben". Klar sei, dass auf keinen Fall der Eindruck entstehen dürfe, "als ob die Flüchtlinge nur dann kommen dürfen, wenn sie uns helfen, den Fachkräftebedarf zu decken", betonte der Vizekanzler. "Der erste Grund, warum wir ihnen Platz geben, ist die Verfolgung im Heimatland."

Mit anderen Worten: Die derzeitige Zuwanderung von Fachkräften via Flüchtlingsstrom ist unzureichend, und es muss für nachhaltig mehr Zuwanderung gesorgt werden, damit der Wirtschaft nicht die Arbeitskräfte ausgehen. Der Herr Minister von der SPD hat gesprochen. Herr Gabriel hat wohl die Phillips-Kurve im Auge, nach der nur eine gewisse hohe Basis-Arbeitslosigkeit angemessene Löhne für die Wirtschaft erwarten lässt. Im neolibaral/spezialdemokratischen Modell muss der Arbeitsmarkt nämlich stets angebotsorientiert funktionieren, da wäre ein  Übersteigen der Nachfrage gegenüber dem Angebot ein schlimmer Betriebsunfall der Politik. Für die Vorhaltung (Kosten) der industriellen Reservearmee ist der Staat  zuständig.  

14616 Postings, 3333 Tage Malko07Deutschland weiß nicht was es will

 
  
    #37919
01.09.15 18:57
und bringt Europa durcheinander.
Züge mit Syrien-Flüchtlingen aus Ungarn: Ärger in der EU - SPIEGEL ONLINE
Eine deutsche Behördenansage nährte Hoffnungen, die Folge: Tausende Syrer drängten im Budapester Bahnhof in die Züge nach München. Nun beginnen in der EU die Schuldzuweisungen.
 

14616 Postings, 3333 Tage Malko07Ressourcen

 
  
    #37920
1
01.09.15 19:10
Hunderte Asylsuchende warten vor der Berliner Aufnahmeeinrichtung "LaGeSo" auf ihre Registrierung - das kann mehr als eine Woche dauern. Die Nerven liegen blank. Auch bei der Polizei. Video:

http://spon.de/vgTwg

Man könnte sich auch noch über die Verhältnisse in Passau informieren. Heute Abend im TV. Aber unser Sponti interessiert das alles nicht. Er fabuliert lieber von einer Heuschreckenplage.

Und die Verhältnisse werden die nächsten Wochen sicherlich nicht besser werden. Und wenn es dann zu größeren Schlägereien zwischen enttäuschten Flüchtlingen, Polizei und Einheimischen kommt fördert das sicherlich die Aufnahmebereitschaft - meint sicherlich unsere Heuschrecke.  

3524 Postings, 2481 Tage DreiklangWir vertrauen auf Münchner Organisationskunst

 
  
    #37921
1
01.09.15 19:23
...und wie man sieht, sollten 2000 Neuankömmlinge pro Tag kein Problem sein. Ich denke, Seehofer wird demnächst auch die Aufnahme von 5000 oder 7000 Menschen pro Tag organisatorisch darstellen können. Ich sagte ja schon: In den Liegenschaften des Bundes (Nordbayern/Franken) ist reichlich Platz.

In Hessen sind die da nicht soweit: Jetzt eröffnet die Stadt Offenbach ihr erstes Zeltlager. Zeltlager haben bisher die Städte Limburg, Wetzlar, Darmstadt und Bensheim. Man muss aber den Hessen zugute halten, dass die Winter im Oberrheingraben doch deutlich milder sind als in Bayern.  

14616 Postings, 3333 Tage Malko07Jeder gegen jeden

 
  
    #37922
01.09.15 19:28
Flüchtlingszüge aus Ungarn: Jeder gegen jeden - Europa - FAZ
Die Lage am Budapester Ostbahnhof ist chaotisch: Mal hält die Polizei die Flüchtlinge auf, dann wieder nicht. Tausende besteigen schließlich
 

1149 Postings, 648 Tage exact@Fill

 
  
    #37923
1
01.09.15 19:50

"Spanien: Central Government Debt. Und was willst du uns damit sagen?"

Das sind zunächst einmal nur Daten für den interessierten Mitleser. Aber wenn ich es bewerten sollte, würde ich z.B. sagen: die seit längerem abgefeierten Erfolge Spaniens, vor allem bei der Entwicklung des BIP´s, sind ziemlich "teuer erkauft".

Und je näher die Wahlen dort rücken, desto lauter werden wohl die "Lobgesänge" erschallen. War vor den Griechenland-Wahlen ja ähnlich.;-)

Ob diesmal "erfolgreicher" gesungen wird...mal schauen.

 

6707 Postings, 2482 Tage daiphong#20 im LaGeSo in Moabit

 
  
    #37924
4
01.09.15 21:48
bin ich immer wider mal, erst letzte Woche mit einer jungen Frau aus Dagestan. So eine aggressive Situation hab ich da noch nie erlebt. 10 Stunden Wartezeit sind schon lange normal - sehr viel Zeit zum Gucken und um sich zu unterhalten. Dort melden sich die neuen Asylbewerber in Berlin, oft mit Koffer, Kind und Kegel, und zugleich ist dort das zentrale Sozialamt für alle, die noch im Asylverfahren sind, ein großes Hochhaus auf einem ehemaligen Klinikgelände. Also tausende Bescher am Tag, zig Dolmetscher, erschöpfte Mitarbeiter, jahrelang lief aber alles in ruhigen Bahnen. Unsere schwarzen und roten Gockelhähne nehm ich bei Interesse gern mal mit und stelle ihnen einige Leute vor, falls sie sich ausnahmsweise vernünftig verhalten.  

10887 Postings, 1671 Tage zaphod42Alles schön und gut

 
  
    #37925
01.09.15 23:03
heute habe ich mich mit einem Nachbarn unterhalten, der die Situation auf der türkischen Küste vor Kos miterlebte. Alles ganz schrecklich, keine Frage.

Trotzdem gilt bei uns Recht und Gesetz. Gefühl und Betroffenheit sind da schlechte Ratgeber. Denn das Gesetz ist für alle gleich und Leiden macht einen Menschen nicht gleicher als andere, es qualifiziert ihn nicht für einen Gesetzesbruch.

Helfen kann man den Menschen auf vor Ort, dazu müssen sie nicht durch Europa reisen. Vollkommen hirnverbrannt was hier abgeht.    

1149 Postings, 648 Tage exact@zaphod

 
  
    #37926
2
02.09.15 00:17

zitat: "Helfen kann man den Menschen auf vor Ort, dazu müssen sie nicht durch Europa reisen."

Schön gesagt, aber die Ursachen für die eskalierenden Flüchtlingsströme wurden und werden, weder adäquat beantwortet noch zumindest wirklich erörtert. Und diese sind nicht die Hartz4-Sätze, die vielen Handys in Flüchtlingshänden, die Schleuser, oder was auch immer jetzt (zu Unrecht) im Zentrum der Diskussion steht. Sondern eine politische (und wirtschaftliche) Destabilisierung in weiten Teilen der Welt, auch unter "unserer" (DEU/EU) Mitwirkung, oder zumindest Tolerierung. Die Ukraine wird vllt. der nächste Kandidat. Das Prinzip - "die Feinde unserer Feinde sind unsere Freunde" ist oft genug gescheitert, ....das Prinzip - "das Regime, das "unseren" Wirtschaftsinteressen am meisten dient, ist unser Freund" ....ebenfalls.

Ich hoffe, dass die unübersehbaren Probleme, die nun über uns "hereinbrechen", wenigstens den Handlungsbedarf bzgl. der wirklichen Ursachen beschleunigt.

 

10887 Postings, 1671 Tage zaphod42Über die Ursachen

 
  
    #37927
2
02.09.15 00:48
brauchen wir nicht groß zu reden, allerdings bin ich der Meinung wir sind nicht einen Bruchteil daran schuld wie behauptet wird um uns ein schlechtes Gewissen einzureden und damit moralisch zur Flüchtlingsausnahme zu zwingen.

Natürlich war es ein Fehler, Gaddafi zu beseitigen. Die Ursachen liegen jedoch in den Ländern selbst, namentlich korrupte Eliten (bis runter zum kleinen Beamten), unbewältigte Konflikte in diesen Ländern die geschürt werden zum Machterhalt und damit fehlende wirtschaftliche Perspektiven. Natürlich auch schlechte Lebensgrundlagen und Überbevölkerung durch mangelnde Bildung.  Wie die Mentalität der Völker alles Dinge, die nur intern verändert werden können.

Wie gesagt - an diesen Ursachen beißen wir uns schon seit WKII die Zähne aus, insofern hab ich keine Hoffnung dass sich was ändert. Wir können nur die Mauer hochziehen und damit erreichen dass sie uns nicht überrennen. Ansonsten sieht es bei uns bald ähnlich aus. Selbstredend sollten wir uns in Zukunft aus der Diktatorenbekämpfung vollkommen raushalten. Die nützen uns im Prinzip sehr.  

13755 Postings, 2643 Tage FillorkillUrsachen für die eskalierenden Flüchtlingsströme

 
  
    #37928
1
02.09.15 07:21
Exact. Der Löwenanteil an Flucht und Migration stammt ausschliesslich aus Regionen, die unter geostrategischer Betreuung sind oder es waren. Diese Betreuung zielt stets darauf, eine potentielle und typischerweise ethnisch 'argumentierende' Bürgerkriegspartei zu protegieren und mit hinreichend Gewaltmitteln auszustatten - in der phantastischen Hoffnung, sie als strategisches Instrument einsetzen zu können. Im Resultat treten konkurrierende Parteien in den militärischen Widerstand und ihre Klientel bei ungünstigem Verlauf die Flucht an. Die Fluktuationen und Spikes der Fluchtbewegungen lassen sich dadurch jedoch nicht erklären.  
-----------
'das ganze ist das unwahre'

13755 Postings, 2643 Tage Fillorkillinsofern ist es ein schlechter Witz,

 
  
    #37929
02.09.15 07:26
wenn die Neoconmedien nach innen die Antifa geben, draussen in den Kolonien aber Faschismus in allen Farben protegieren, solange der sich nur irgendwie 'prowestlich' lesen lässt.  
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'das ganze ist das unwahre'

10887 Postings, 1671 Tage zaphod42Syrien z.b.

 
  
    #37930
1
02.09.15 07:31
stand gerade NICHT unter geostrategischer Betreuung. Man könnte also formulieren: Der Krieg dauert nur deshalb so lange, weil die Geostrategie keine Partei ergriffen hat.

Nichtsdestotrotz ist Assad zu helfen, die Russen machen es anscheinend nun richtig. Wir brauchen mehr starke Männer in der Region.  

10887 Postings, 1671 Tage zaphod42Die Neoconmedien

 
  
    #37931
02.09.15 07:43
sind mittlerweile gleichgeschaltet, Kritiker sei es beim Euro oder der Flüchtlingsfrage werden immer unbarmherziger medial hingerichtet. Meinungsvielfalt findet nur noch bei den Leserkommentaren statt - sofern noch nicht abgeschaltet.

Die Konsequenz müsste für jeden liberal denkenden Menschen klar sein. Europa wäre damit dann zu fills Vergnügen zu sehr mit sich selbst beschäftigt um Geostrategie zu betreiben.  

10887 Postings, 1671 Tage zaphod42...was dann auch Zweck der Übung wäre

 
  
    #37932
02.09.15 07:44

10887 Postings, 1671 Tage zaphod42Dein Problem ist allerdings

 
  
    #37933
02.09.15 07:46
dass du mit uns Geostrategen im Boot sitzt wenn es untergeht. Oder hast du Freunde auf Kuba wie der Lemming?  

6707 Postings, 2482 Tage daiphong"Geostrategie" oder "Krise der islamischen Welt"?

 
  
    #37934
1
02.09.15 09:03
oder "wo ein Weg nach Europa entstanden ist, da entsteht auch ein Wille zur Migration"
oder "Europa ist für Afroasien ein natürliches Zentrum"
oder "Überbevölkerung und erhebliche Probleme in der Staatenbildung in der isl. Traditionskultur führen zu Bürgerkrieg und Migration"
oder oder...

"wir sind an allem schuld"
"der Drecks/Super-Ami ist an allem schuld"
diese Mentalitäten reichen wahrscheinlich nicht aus, um in der Welt viel zu erklären.  
Angehängte Grafik:
isg.jpg (verkleinert auf 62%) vergrößern
isg.jpg

4419 Postings, 2223 Tage learnerDie zynische Logik so manchen Experten

 
  
    #37935
1
02.09.15 09:14
würde in einer rückwärts gerichteten Betrachtung bedeuten, dass es in Westeuropa noch den Ablasshandel geben müsste. Der Michel würde noch Frohnarbeit beim Lehnsherrn entrichten und für den Einlass ins Paradies beten!

Nur lassen sich gesellschaftliche Entwicklungen kaum Aufhalten oder gar Umkehren, auch wenn sich der ein oder andere Couch-Potato Ruhe an der Nachrichtenfront wünscht.

-----------
Glücksbehindernde Überzeugung: "Ich verlange Gerechtigkeit und Fairness!"

14616 Postings, 3333 Tage Malko07An der aktuellen Lage

 
  
    #37936
2
02.09.15 09:28
ist im Besonderen auch unsere Bürokratie und der Innenminister schuldig. Schuldig sind auch alle politischen Bewegungen/Parteien welche die horrenden Schwächen in unserer Bürokratie nicht aufzeigen inklusive vieler Medien.

So werden z.B. in der Schweiz die Flüchtlinge aus den sogenannten sichereren Staaten mit erster Priorität behandelt und der Fall ist im Regelfall innerhalb weniger Tage abgeschlossen. Dabei hat sich die dortige Bürokratie in dieser Zeit länger mit dem jeweiligen Einzelfall beschäftigt als unsere in anderthalb Jahren. Bei uns dauert es oft Monate bis das Asylverfahren überhaupt beginnt.

So nimmt z.B. in München die Bundespolizei am Bahnhof die Fingerabdrücke und Personalien der Flüchtlinge auf um sie mit ihrer Verbrecherdatei zu vergleichen. Anschließend werden diese Daten wieder gelöscht. Oft Monate später kommt der Flüchtling dann in die Hände des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge und die Prozedur beginnt erneut: Fingerabdrücke, Personalien, ... (soweit man überhaupt den Flüchtling wiedergefunden hat). Bis es dann zum ersten Gespräch mit dem Flüchtling kommt ist nicht selten ein halbes Jahr und mehr vergangen. Für beide Bereiche ist der Bundesinnenminister zuständig. Was er hier veranstalten lässt ist eine menschenverachtendes Bürokratiemonster à la Griechenland und stellt letztendlich sogar ein Sicherheitsrisiko dar. Deshalb werden zum Ausgleich alle Bürger dieses Staaten vorbehaltlos unter Generalverdacht gestellt.

Ich meine man sollte mindestens die Hälfte der dort arbeitenden Beamten inklusive Innenministerium rausschmeißen und die Behörde von der Schweiz oder Schweden organisieren lassen.

Die Schwierigkeit liegt beim oben geschilderten Problem angeblich in der Inkompatibilität der eingesetzten Software. Die Flasche im Innenministerium kann uns einen Auftrag geben und wir liefern innerhalb weniger Wochen getestete Prozeduren welche die entsprechenden Daten bei der Bundespolizei im Batch entladen und ebenso im Batch portieren und in die andere Datenbank laden. Sollte kein Problem darstellen, da die Bundescomputer als Beamtenapparate eh ihre Nachtruhe benötigen und so sollte eine Stapallauf jeweils Nachts problemlos gelingen.

Inwieweit unsere Behörden noch im 19. Jahrhundert verharren kann jeder in der Anwendungsbreite des NPA bei den Behörden feststellen. Meistens heißt es immer noch "Nummer ziehen", eine undefinierte Zeit warten, manchmal bis zum nächsten Tag um dann bei einem inkompetenten Sachbearbeiter zu landen, der den Papierstapel leider weiterreichen muss. Zum Schluss wird dann alles brav erfasst und die zuständigen Behörden haben dann leider keinen Zugriff auf diese Daten. Dann heißt es wieder "Nummer ziehen", Bescheinigungen ausstellen lassen , .... Man rede sich nicht mit Datenschutz heraus. Das ist alles sehr wohl so implementierbar und organisierbar dass der Datenschutz besser als heute funktioniert.

Insgesamt eine menschenverachtende Quälerei der Bürger und der Flüchtlinge. Kein Wunder. Die gesamte Führungsschicht im Beamtenapparat hat noch die Pickelhaube seit Kaisers Zeiten auf, unter der es keinen Geist gibt der zu schützenswürdig wäre, und quält zusätzlich ihre Untergebenen.

 

41533 Postings, 4136 Tage Anti LemmingDer Mythos von der "russischen Bedrohung"

 
  
    #37937
1
02.09.15 09:33
www.zerohedge.com/news/2015-08-31/myth-russian-threat

...Moscow, meanwhile, has made it clear that nations deploying US-owned anti-ballistic missile systems in their territory will face missile early-warning systems deployed in Kaliningrad.

And Major General Kirill Makarov, Russia?s Aerospace Defense Forces? deputy chief, has already made it clear Moscow is upgrading its air and missile defense capabilities to smash any ? real ? threat by the US Prompt Global Strike (PGS).

In the December 2014 Russian military doctrine, NATO?s military build-up and PGS are listed as Russia?s top security threats. Deputy Defense Minister Yuri Borisov has stressed, ?Russia is capable of and will have to develop a system like PGS.?

Where?s our loot?

The Pentagon?s rhetorical games also serve to mask a real high-stakes process; essentially an energy war ? centering on the control of oil, natural gas and mineral resources of Russia and Central Asia. Will this wealth be controlled by oligarch frontmen ?supervised? by their masters in New York and London, or by Russia and its Central Asian partners? Thus the relentless propaganda war.


A case can be made that the Masters of the Universe have resurrected the same old containment/threat geopolitical alibis ? peddled by what we could dub the Brzezinski/Stratfor connection ? to cover, or conceal, another stark fact.

And the fact is that the real reason for Cold War 2.0 is New York/London financial power suffering a trillion dollar-plus loss when President Putin extracted Russia from their looting schemes.

And the same applies to the entire Kiev coup ? forced through by the same New York/London financial powers to block Putin from destroying their looting operations in Ukraine
(which, by the way, proceed unabated, at least in the agricultural domain).

Containment/threat is also deployed on overdrive to prevent by all means a strategic partnership between Russia and Germany ? which the Brzezinski/Stratfor connection sees as an existential threat to the US.

The connection?s wet dreams ? shared, incidentally, by the neo-cons ? would be a glorious return to the looting phase of Russia in the 1990s, when the Russian industrial-military complex had collapsed and the West was plundering natural resources to Kingdom Come.

It?s not going to happen ever again. So what?s the Pentagon Plan B? To create the conditions of turning Europe into a potential theater of nuclear war. Now that?s a real threat ? if there ever was one.
 

13755 Postings, 2643 Tage Fillorkill'schuld'

 
  
    #37938
02.09.15 09:45
Es ist sinnlos, nach dem Beginn der Kausalkette zu suchen. Festhalten lässt sich lediglich, dass destruktive Motive sich nur durchsetzen, weil und solange die Bewohner dieses Planeten sich ihnen dienstbar machen. Ihnen die falschen Gründe zu erläutern, dies zu tun, sind Aufklärer seitdem es sie gibt gescheitert. Was bleibt ist für sich selbst zu sorgen und dies fällt für die Avantgarde damit zusammen, das Tor zu kulturellen Evolution freizuhalten - wenn nötig mit Gewalt.  
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'das ganze ist das unwahre'

14616 Postings, 3333 Tage Malko07Man sollte wissen wie weit man in welchem

 
  
    #37939
02.09.15 09:50
Punkten bereit ist zu gehen und wie es ausgestaltet werden soll. Bei jeder Prüfung des Apparats über Mangel an Kräften zu klagen ist nicht glaubwürdig. Wenn ich mir obige Gedanken gemacht habe sollte ich auch wissen was ich brauche. Wenn die Ressourcen zu knapp werden war es schon immer so, dass man an allen Ecken und Enden optimiert und kein Verfahrensablauf mehr "heilig" ist. Gilt nicht nur für die Industrie, sollte auch für den Staat gelten.

Die Regierung sollte auch nicht überrascht über den Flüchtlingsstrom sein. Sie wusste doch genau was auf sie zukam. So versuchte sie noch vor nicht allzu langer Zeit die Rosinen aus dem Kuchen zu picken. Man war nicht erbost um die große Zahl an billiger Arbeitskräfte aus dem Balkan und nahm primär Christen aus Syrien auf. Ansonsten versteckte man sich hinter Dublin und verlangte, dass bei einer Quotenregelung in der EU die eigenen "Vorleistungen" berücksichtigt werden. Da stellt sich doch die Frage wo das Pack rumläuft? In Sachsen oder auch in Berlin?  Genau so ist auch der Umgang mit Ungarn zu verstehen. Ob das wirklich Missverständnisse waren oder Aktionen des Packs oder totales Unvermögen mag jeder selbst entscheiden.  

14616 Postings, 3333 Tage Malko07Gewalt ist keine

 
  
    #37940
1
02.09.15 09:57
Auseinandersetzungsmethode in einer Demokratie. Personen sie so vorgehen gehören ganz einfach hinter schwedische Gardinen. Und sie brauchen sich auch nicht über die böse Geopolitik zu echauffieren wenn sie selbst kein Deut besser sind. Erinnert einen stark an Lenin, Stalin, ... Diese wollten angeblich auch die Welt verbessern.    

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