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Ökonomen streiten über Verteilungsfrage

Seite 1 von 1045
neuester Beitrag: 22.09.14 00:00
eröffnet am: 04.11.12 14:16 von: permanent Anzahl Beiträge: 26122
neuester Beitrag: 22.09.14 00:00 von: Fillorkill Leser gesamt: 1207501
davon Heute: 95
bewertet mit 82 Sternen

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20752 Postings, 3956 Tage permanentÖkonomen streiten über Verteilungsfrage

 
  
    #1
82
04.11.12 14:16
Wirtschaftswissenschaften : Ökonomen streiten über Verteilungsfrage 13:15 Uhr Ökonomen streiten über Verteilungsfrage

Die Einkommensungleichheit destabilisiert die Volkswirtschaften, sind

... (automatisch gekürzt) ...

http://www.handelsblatt.com/politik/international/...age/7328592.html

Moderation
Moderator: st
Zeitpunkt: 18.06.14 08:56
Aktion: Kürzung des Postings
Kommentar: Urheberrechtsverletzung, ggf. Link-Einfügen nutzen
Original-Link: http://www.handelsblatt.com/politik/...gsfrage/7328592.html

 
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26096 Postings ausgeblendet.

37736 Postings, 3791 Tage Anti Lemming# 93

 
  
    #26098
1
21.09.14 16:23
bestätigt nochmals, dass du weder deine eigene Quelle in # 091 verstanden hast - noch meine (im vergeblichen Versuch, deiner begrenzten Auffassungsgabe auf die Sprünge zu helfen) in # 092 gelieferte Zusatzerklärung.

Damit hast du, wie fill es mal (ähnlich) formuliert hat, das Mindestanforderungsprofil für eine ernsthafte Diskussion "nach unten verlassen".

Deine Stehgreifschätzung von "50 % Obachlose in New York (1 x im Leben)" zeugt ebenfalls von mangelnder sozialer, politischer und intellektueller Kompetenz.

Tut mir leid für dich. Da ich aber kein barmherziger Samariter bin, ist das für mich auch kein Grund, mich weiterhin mit deinen erbärmlichen Ergüssen zu befassen, die hier allein streitsüchtigen Ego-Kult zelebrieren.
 

8397 Postings, 1326 Tage zaphod42Das kommt davon

 
  
    #26099
21.09.14 16:26
wenn man als guter Landsvater Milde walten läßt: Die Natter beißt die Hand die sie fütterte. Putin, bitte wieder ganz schnell diesen Wahnsinnigen wegsperren!
Russland: Chodorkowski gründet Protestbündnis gegen Putin | ZEIT ONLINE
Der frühere russische Ölmagnat Chodorkowski will proeuropäische Russen in einem Online-Forum versammeln. Die westliche Russlandpolitik kritisiert er als zu lasch.
 

8397 Postings, 1326 Tage zaphod42#98

 
  
    #26100
21.09.14 16:27
Willst du damit behaupten, in NY gäbe es weniger Obdachlose als in Moskau?  

37736 Postings, 3791 Tage Anti LemmingDas Problem in Putin-Russland

 
  
    #26101
8
21.09.14 16:39
ist in der Tat der starke Rechtsdruck, mit dem die "feudal-kapitalistische" (# 097) Oligarchen-Clique das Land überzieht. Einstige soziale Errungenschaften bleiben dabei auf der Strecke. Kein Wunder, dass die Bevölkerung meutert. Ihr droht ein Gesundheitssystem wie in USA, dass zwar technisch und organisatorisch nichts zu wünschen übrig lässt, allerdings für Normalos in der Regel nicht mehr erschwinglich ist.

Daher auch der Applaus von Seiten der AfD und der franz. Le Pen - für die perfekt umgesetzte "Führer-Volk-Utopie".

Das Unangenehme an Diktatoren bleibt ihre prinzipielle Unabwählbarkeit. Selbst wenn sie einst - und lange - sozial-partriarchalisch agiert haben, garantiert dies nicht, dass dies für immer so bleibt. Und wie wird man sie dann wieder los?

In Russland lässt sich aktuell leider der Animal-Farm-Effekt (Geoge Orwell: Farm der Tiere) beobachten, dass die Schweine, die sich zur "neuen, gerechten Führung" aufgeschwungen hatten, nun selber zu Ausbeutern werden. Obwohl sie einst an die Macht kamen, weil sie die alten Ausbeuter vertrieben hatten.

Im Endeffekt droht das "neue Russland" das alte Amerika (mit all seinen Schäbigkeiten) noch rechts zu überholen.
 

8397 Postings, 1326 Tage zaphod42Schönes Posting, AL

 
  
    #26102
1
21.09.14 16:46
Und ich gratuliere mir selbst, dass ich dich dazu gebracht habe ;-)

Gehen wir jetzt noch einen Schritt weiter, aber das hat Zeit bis morgen...  

4635 Postings, 2137 Tage daiphongist Daiphong etwa doch ein Russe?

 
  
    #26103
1
21.09.14 17:58

"Unter der Losung "Nein zum Krieg!" riefen Putin-Gegner zu einem Friedensmarsch in Moskau auf. Es ist die erste große Protestaktion seit Ausbruch des blutigen Konflikts in der Ostukraine im April. Die Kremlgegner sehen ungeachtet der Feuerpause weiter die Gefahr, dass Putin jedes Mittel willkommen sein könnte, seine Machtinteressen in dem Nachbarland durchzusetzen.
Die Organisatoren des Friedensmarsches verurteilen auf Schärfste, dass sich russische Söldner, aber auch reguläre Soldaten an den Kämpfen in der Ostukraine beteiligen. "Wofür sterben unsere Soldaten?", heißt es fragend und anklagend zugleich auf Plakaten. Die Menschen fordern die Behörden auf, die Einsätze und den Tod von russischen Soldaten in der Ostukraine aufzuklären. Die Verantwortlichen für diese "Kriegstreiberei" müssten bestraft werden. Lange hatte die russische Opposition die Straße anderen überlassen.

Bei Kundgebungen in Moskau haben zuletzt vor allem ultranationalistische Fanatiker, aber auch russisch-orthodoxe Christen Putin zu einem Einsatz der Armee aufgefordert - zur "Rettung der russischen Welt". Das lehnte Putin zwar stets öffentlich ab. Der Kreml bestreitet bis heute auch, russische Soldaten einzusetzen. Doch sogar in Staatsmedien gab es zuletzt Berichte über russische Soldaten, die "freiwillig während ihres Urlaubs" in der Ostukraine kämpften.
Kommentatoren sehen dies als eine Art Zugeständnis an die Hardliner in der russischen Politik, die eine militärische Lösung des Konflikts unterstützen. Dass sich der Kremlchef aber nun gemeinsam mit dem ukrainischen Präsidenten Petro Poroschenko zumindest nach außen hin aktiv für den Friedensplan in der Ostukraine einsetzt, sehen nicht alle im Machtapparat gern. Sie hätten lieber eine Anti-Kriegs-Demonstration gegen ukrainische Regierungstruppen in Kiew.
....Die Demonstranten fordern nicht nur mit Nachdruck den sofortigen Abzug von russischen Soldaten aus der Ostukraine. Aufhören müsse auch die propagandistische und materielle Hilfe für die prorussischen Separatisten, heißt es in einer "Anti-Kriegs-Resolution" des Friedensmarsches....Sie sehen die Gefahr, dass sich in Russland ein "faschistisches Regime" entwickele. Die "verbrecherische Aggression" in der Ostukraine sei nur möglich geworden, weil sich Putin und seine Umgebung ein dichtes Machtgeflecht mit totaler Kontrolle über Parlament und Gerichte geschaffen hätten. Es ist die Position einer Minderheit. Die große Mehrheit der Russen steht weiter hinter der Politik von Putin."  n-tv

 

8397 Postings, 1326 Tage zaphod42Putin, bitte, bereite dieser kriegshetzerischen

 
  
    #26104
1
21.09.14 18:27

Demo ein Ende. Alle in den Gulag! Diese Verleumdung unseres Führers ist unerträglich für jeden anständigen Russen!
-------------
Die Demonstranten fordern nicht nur mit Nachdruck den sofortigen Abzug von russischen Soldaten aus der Ostukraine. Aufhören müsse auch die propagandistische und materielle Hilfe für die prorussischen Separatisten, heißt es in einer "Anti-Kriegs-Resolution" des Friedensmarsches. Die Unterzeichner sind unter anderem die Menschenrechtlerin Ljudmila Alexejewa, der Oppositionspolitiker Boris Nemzow, der Publizist Viktor Schenderowitsch sowie Wissenschaftler und Kulturschaffende.

Sie sehen die Gefahr, dass sich in Russland ein "faschistisches Regime" entwickeln könne. Die "verbrecherische Aggression" in der Ostukraine sei nur möglich geworden, weil sich Putin und seine Umgebung ein dichtes Machtgeflecht mit totaler Kontrolle über Parlament und Gerichte geschaffen hätten.
Es ist die Position einer Minderheit. Die große Mehrheit der Russen steht weiter hinter der Politik von Putin.

http://www.zeit.de/politik/ausland/2014-09/...d-demonstration-frieden

 

4635 Postings, 2137 Tage daiphongder russische Krieg gegen Ukraine,

 
  
    #26105
1
21.09.14 19:04
die russischen Kriegshetzer und die Verhältnisse in Russland werden in der "Anti-Kriegs-Resolution" und auf dem Friedensmarsch erstaunlich exakt so beschrieben, wie ich und zap das hier schon lange tun.

Malko #87  "Wieso bist du dann in einer Dauerfehde mit Putin"?
Ich unterhalte mich mit diesem Mann doch nicht, ich schreibe auch nie zu seinem Charakter oder "Psychogramm" oder ob er böse oder nett ist, noch dazu, "was ich an seiner Stelle tun täte"
- Malko, auf eurem Niveau bewege ich mich doch überhaupt nicht.

Ich habe immer gesagt, Ukraine ist für Russland wichtig, und für Ukraine gibt es strategische Pläne und NUR ein STRATEGISCHES Vorgehen.
Daraufhin habe ich untersucht, wie Russland zur EU-Assoziation vorgegangen ist, zum Maidan, wie Janukowitschs Massaker und Flucht zum Putsch umgedeutete, und Ukraine zum Faschismus unterm Hakenkreuz. Ich habe verfolgt, wie sofort die Krim übernommen wurde, wie die hochaggressive russische Propaganda den Westen als Faschismus und kriegsgeil bedrohte. Parallel dazu wurde die Besatzung von Ostukraine durchgeführt und der Krieg mit ATO hochgezogen. Allerdings erhielt Russland in Ukraine Null Support - eine Riesenenttäuschung. Ein großer Einmarsch wurde auch unmöglich, weil der Westen ließ sich durch die Propaganda NICHT in die Pfanne hauen ließ und Ukraine schützte. Durch Sanktionen, die man in Russland so niemals erwartet hatte. Dieser Schock ist groß, in ihrer Großmäuligkeit hatte man erwartet, dass Europa wie ein Pinscher winseln würde, wenn man selbst am Gashahn und an Importverboten dreht.

Diese gespielte Propaganda-NAIVITÄT, Russland hätte doch immer nur reagiert auf westliche Einkreisung und den globalen NATO-TERROR, man müsse Putin doch VERSTEHEN, und wer das nicht tut, ist ein Kriegshetzer und NATO-KLÄFFER und muss regelrecht vernichtet werden, finde ich nach wie vor einfach widerlich.  

4635 Postings, 2137 Tage daiphongDie nächste "Eskalationsstufe des Westens":

 
  
    #26106
1
21.09.14 19:24

Putin wird zum G20-Treffen - eingeladen!

"Soll sich Fragen stellen"
Die führenden Industrie- und Schwellenländer wollen weiter das Wachstum vorantreiben - das beschließen sie auf ihrem Gipfel in Australien. Doch das ist nicht alles. Sie planen eine Art Standpauke für Wladimir Putin im November.
"Die Ansicht ist, dass Präsident Putin kommen und sich der internationalen Verurteilung des russischen Verhaltens im Zusammenhang mit der Ukraine stellen sollte" n-tv

 

13993 Postings, 2988 Tage Malko07#26105: Wenn die Pickelhaube

 
  
    #26107
5
21.09.14 19:30
zu stark auf dem Gehirn lastet ist die notwendige geistige Arbeit stark eingeschränkt.

Und wo versteckt sich der Euro-Maidan jetzt? Wieso bestimmen die alten Oligarchen weiter was passiert?

Wieso geht es laufend um die Verhältnisse in Russland, die von außen nicht änderbar sind, nur um nicht auf die hier vorgebrachten Argumente eingehen zu müssen?

Wann ziehen wir endlich in den Krieg? Die Sanktionen bringen es ja offensichtlich nicht.

Wieso gibt es kein Wörtchen zu den Vereinbarungen der Außenminister (D,F), welche weggeputscht wurden? Wer hat geputscht? Ein demokratisch gewählter Bürgerrat? Putin?

Woher kamen die Bewaffneten im Parlament mit Runen auf den Ärmel? Aus Moskau?  

4635 Postings, 2137 Tage daiphong#107 ohne "Gehirn", "Epilepsie", "Hasch" geht hier

 
  
    #26108
2
21.09.14 20:01
wohl nichts mehr?    
"Wann ziehen wir endlich in den Krieg?" - ??  wieso das denn nun wieder? wie denn? Warum denn? womit denn? eine irre Frage.  Glaubst wohl an Fills  "globale - NATO-TERROR-Thermonuklear- Herrschaft"

"Wieso geht es laufend um die Verhältnisse in Russland" - vielleicht, weil es im Konflikt ein Gegenüber gibt? Auch (unbemerkte) Dialoge?

Den Vereinbarungen zum friedlichen Übergang (D;F;P) folgte sofort Massaker und Auslands-Flucht Janukowitschs .
Sicher auch einige ungestüme Demonstranten, aber wieso stand denen keine Polizei mehr gegenüber? Berkut hatte vorher große Demonstrationen mit größter Gewalt aufgelöst und die Leute gejagt.  Dieser "Putsch" wurde aber geschenkt, niemand hat für ihn geschossen, seitens der Demonstranten verlief er völlig ohne Gewalt. Bewaffnete im Parlament, auch mit Runen, sind ein Gewaltakt, sicher. Dennoch konnte das Parlament anschließend ohne solche Bedrohung arbeiten, und es hat sich meines Wissens nie beschwert, dass es bedroht worden wäre, etwa später Entscheidungen zurückgenommen.  Putin brauchte den "Faschismus-Putsch " für die Krim.




 

8397 Postings, 1326 Tage zaphod42Die Vorstellung

 
  
    #26109
1
21.09.14 20:02
dass unser geliebter Führer sich vor einem Tibunal von kriegshetzerischen, imperialistischen NATO-Stammesfürsten verantworten muss finde ich unerträglich. Was erlauben sich diese Wichtel?  

8648 Postings, 2298 Tage FillorkillSag mal Zap, machst du jetzt den Fill ?

 
  
    #26110
4
21.09.14 20:17
Vermutlich hoffst Du, mit diesen gespielten 'Dekonstuktivismus-Anleihen' bei der demnächst anstehenden Entstalinisierungswelle nur als Mitläufer eingestuft zu werden. Das schmink dir mal besser ab...
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"History that repeats itself turns to farce. Farce that repeats itself turns to history."

8648 Postings, 2298 Tage FillorkillDissens in Moskau

 
  
    #26111
2
21.09.14 20:48
Der darf sich ungefähr dasselbe anhören wie der Dissens im Westen: Fünfte Kolonne, bezahlte Natotrolle usw. Kritische Argumente und Positionen werden auch in Moskau nicht widerlegt, sondern über den Verweis auf ihre angeblich anrüchige Herkunft delegitimiert. Die stalinistische Mentalität, die in gleichgeschalteten Medien den Diskurs zu unterdrücken sucht ist bekanntlich dieselbe wie hier...

Genau dieser in den Medien transportierte totalitäre Impuls diskrediert die damit fundierte Propaganda, was die Neigung verstärkt, die westliche Gegenpropaganda für wahr zu halten - was spiegelbildlich auch das Risiko für den Diskurs im Westen beschreibt. Ist aber nicht so schlimm, weil es auf den Dissens an sich, auf die Distanz zur Macht und ihren Strukturen ankommt, um einen emanzipatorischen Prozess einzuleiten. Die richtige bzw tatsächlich wirksame Begründung stellt sich sowieso immer erst im Vollzug heraus...

Insofern ist dem bislang hoffnungslos minoritären Antiputinismus im Osten Glück zu wünschen, denn er liegt in jedem Fall grundsätzlich richtig. Dass der noch einen harten Weg vor sich hat ist klar bei einer noch unfertigen Gesellschaft, die historisch nur über autokratische Erfahrungen versch Couleur verfügt. Erfahrungen, die die militärische Geostrategie des Westens scheinbar ins Recht setzt, indem er diese Gesellschaft als Feind behandelt...



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"History that repeats itself turns to farce. Farce that repeats itself turns to history."

37736 Postings, 3791 Tage Anti LemmingRestauration des deutschen Militarismus

 
  
    #26112
3
21.09.14 20:49
- oder: Wessen Handlanger Kriegspastor Gauck eigentlich ist...

https://www.wsws.org/de/articles/2014/09/20/konf-s20.html

...12. Unmittelbar nach der Bundestagswahl vom September 2013 ging Bundespräsident Gauck für diese neue Strategie in die Offensive. Am Tag der Deutschen Einheit erklärte er, Deutschland sei „keine Insel“, die sich aus „politischen, militärischen und ökonomischen Konflikten“ heraushalten könne. Es müsse wieder eine Rolle „in Europa und in der Welt“ spielen, die seiner Größe und seinem Einfluss tatsächlich entspreche.

13. Diese Strategie bildet die Grundlage der Außenpolitik der neuen Bundesregierung. Kaum war sie im Amt, verkündeten Außenminister Steinmeier (SPD) und Verteidigungsministerin von der Leyen (CDU) das „Ende der militärischen Zurückhaltung“: Deutschland sei „zu groß, um Weltpolitik nur von der Außenlinie zu kommentieren“ und müsse „bereit sein, sich außen- und sicherheitspolitisch früher, entschiedener und substanzieller einzubringen“. In der Ukraine wurde diese Politik in die Tat umgesetzt. Washington und Berlin provozierten eine politische Krise, um einen Vorwand für die Militarisierung Europas zu schaffen und die tief verwurzelte Abneigung gegen Krieg und Militarismus in der Bevölkerung zu durchbrechen.

14. Seither wird die öffentliche Meinung pausenlos bearbeitet. Die beiden wichtigsten Nachrichtenjournale des öffentlich-rechtlichen Fernsehens, die tagesthemen und das heute journal, sind zu allabendlichen Propagandashows verkommen. Das Außenministerium veröffentlicht Aufrufe unter dem Titel „Deutschlands Bestimmung: Europa führen, um die Welt zu führen“. Ursula von der Leyen posiert auf der Titelseite des Stern als „Kriegsministerin“. Und Bundespräsident Gauck hält auf der Westerplatte, wo mit dem deutschen Angriff auf Polen 1939 der Zweite Weltkrieg begann, eine Brandrede gegen Russland. Journalisten mit engen Beziehungen zu transatlantischen Thinktanks – wie Josef Joffe und Jochen Bittner (Die Zeit), Stefan Kornelius (Süddeutsche Zeitung), Nikolas Busse und Klaus-Dieter Frankenberger (Frankfurter Allgemeine), Nikolaus Blome (Der Spiegel) und Dominic Johnson (taz) – hetzen unermüdlich gegen Russland.

15. Auch die Universitäten werden in den Dienst des Militarismus gestellt. Die Unterscheidung zwischen Geschichtswissenschaft und Propaganda wird dabei systematisch untergraben. Vor allem der 1999 verstorbene Historiker Fritz Fischer ist zur Zielscheibe heftiger Attacken geworden. Fischer hatte in den 1960er Jahren die aggressiven Kriegsziele des Kaiserreichs im Ersten Weltkrieg aufgedeckt und nachgewiesen, dass Hitler im Zweiten Weltkrieg direkt daran anknüpfte. Er wird angegriffen, weil seine Erkenntnisse hochaktuell sind: Auch die Ukraine-Politik der Bundesregierung folgt den Spuren des wilhelminischen und des Dritten Reichs. Es führt eine direkte historische Linie von Bethmann Hollweg über Ribbentrop zu Steinmeier.

16. Die Propagandisten an den Universitäten begnügen sich nicht mit der Rehabilitation der Kriegspolitik des Kaiserreichs, sie versuchen, auch Hitlers Ruf wieder herzustellen. Zu diesem Zweck wird der 91-jährige Ernst Nolte, der vor dreißig Jahren mit der Verharmlosung des Nationalsozialismus den Historikerstreit auslöste und verlor, aus der Versenkung geholt. Im Februar verkündete der Berliner Historiker Jörg Baberowski im Spiegel, Nolte habe historisch recht gehabt. Nolte selbst verurteilt in der jüngsten Ausgabe des Magazins The European „die Masse des Hasses und der Verdammung, die den einstigen ‚Befreier‘ [gemeint ist Hitler] zum Repräsentanten des ‚absolut Bösen‘ und zu einem ‚Tabu‘ machten“. Hitler sei „der vergessene Repräsentant von Tendenzen der ‚Selbstbehauptung‘ (…), die man in der offiziellen Politik der Bundesregierung vermisst“.

17. Grund für diese Rückkehr des deutschen Militarismus ist die historische Krise des Weltkapitalismus und des Systems von Nationalstaaten, auf dem er beruht....  

37736 Postings, 3791 Tage Anti LemmingP.S.

 
  
    #26113
21.09.14 20:54
Vielleicht doch ein bisschen mehr als "postmodern" aufpoppende Pop-Kultur, nicht wahr, fill?  

8397 Postings, 1326 Tage zaphod42#110

 
  
    #26114
1
21.09.14 21:01
Ich möchte bei euch, der Volksfront von Prorussland mitmachen. Schon auf dem Schulhof wollte ich immer bei den Coolen sein. NATO-Pickelhauben stinken. Ich bin jetzt überzeugter Prorusse, ihr habt mich rumgekriegt.

 

8648 Postings, 2298 Tage Fillorkillwollte ich immer bei den Coolen sein

 
  
    #26115
4
21.09.14 21:10
Das ist leider unmöglich, Zap. Dazu müsste man mehr einbringen als blosses Sprachrohr von Machtstrukturen zu sein. Aber deinem Typus bleibt immerhin bei der Hatz auf das Nichtidentische - so wie in Moskau, also auch hier - das schöne Glücksmoment, wenn der allzeit strenge Übervater anerkennend und stolz einem in die Wange kneift: 'Braver Pitbull - wenn ich dich nicht hätte !'
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"History that repeats itself turns to farce. Farce that repeats itself turns to history."

8397 Postings, 1326 Tage zaphod42Ja aber

 
  
    #26116
1
21.09.14 21:15
ich würde wirklich gerne bei euch mitmachen...

Bist du denn kein Prorusse? Sondern ein Anarchist, der keinen Bock auf irgendwelche Machtstrukturen hat? Warum postest du dann immer im Sinne Russlands?    

4635 Postings, 2137 Tage daiphong#11 Wer behauptet, er lebe hier im Stalinismus,

 
  
    #26117
21.09.14 21:26
versteht nichts von Demokratie, nichts vom Stalinismus, nichts vom Leben.
der will damit nur seinen Terror begründen.
 

37736 Postings, 3791 Tage Anti LemmingHandelsblatt: "Die vierte Revolution"

 
  
    #26118
2
21.09.14 21:41

Chance Industrie 4.0

Die vierte Revolution

Intelligente Bauteile, erhöhte Effizienz, aber auch Jobverluste: Die Digitalisierung der Produktion ist eine schöpferische Zerstörung mit Chancen und Risiken. Was ist alles nötig, damit die neue Industriewende gelingt?

...Die Revolution ist in vollem Gange. Daher ist der Charakter der Industrie 4.0 auch eher evolutionär. Die Digitalisierung der Produktion ist ein Prozess, der sich durch neue Technologie aber nun rasant beschleunigen kann. Diese neuen Technologien werden unter dem Oberbegriff Cyber-Physical-Systems (CPS) zusammengefasst.

Diese CPS-Technologie bildet das Grundgerüst der Smart Factory, in der die Produktion sich selbststeuernd vollziehen soll. Grundbaustein der CPS-Technologie sind eingebettete Systeme. Dabei werden zum Beispiel Mikroprozessoren beziehungsweise Funkchips in Geräte, Gegenstände und Materialien eingebettet. Am Anfang der Produktion erhält der Rohling einen Funkchip, den sogenannten RFID-Tag (RFID steht für radio-frequency identification).

Durch diesen wird der Rohling zum intelligenten Werkstück: Ihm kann das Wissen über seinen Herstellungsprozess und seinen Zweck einprogrammiert werden. Der Rohling weiß, was aus ihm werden soll, [meinen die Nato/Rasmussen ;-) ], was an ihm noch alles bearbeitet werden muss, und wann der nächste Produktionsschritt ansteht. Die RFID-Technik ist zwar nur eine Basistechnologie von vielen, aber sie macht deutlich, worum es bei der Industrie 4.0 geht: um Vernetzung.

Diese Entwicklung der Vernetzung wird möglich, weil das Material nicht mehr nur Objekt ist, sondern Züge einer eigenen Identität bekommt. Das Material wird selbst aktiv und kann prinzipiell mit allen anderen Dingen vernetzt werden. Der IT-Konzern Cisco schätzt, dass im Jahr 2020 bereits 50 Milliarden Gegenstände und Menschen durch das Internet verknüpft sein werden. So entsteht das Internet der Dinge. Und darin liegen die Chancen der Digitalisierung [und Überwachung, A.L.], erzählt Olaf Sauer, der sich am Fraunhofer-Institut für Optronik, Systemtechnik und Bildauswertung in Karlsruhe mit Automatisierung beschäftigt. „Die Potenziale der Digitalisierung können nur durch bessere Vernetzung ausgeschöpft werden.“...


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A.L.:  Während man heute der Total-Überwachung entgehen kann, indem man sein Handy zu Hause lässt, "verraten" einen im kommenden Internet der Dinge dauer-fiepende RFID-Chips in der Kleidung, dem Schlüsselanhänger, der Brille und in der Zahnplombe.. .

 

8648 Postings, 2298 Tage FillorkillDer einzige Makel: Russe

 
  
    #26119
1
21.09.14 23:39
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"History that repeats itself turns to farce. Farce that repeats itself turns to history."
Angehängte Grafik:
ipad____________________2_enl.jpg
ipad____________________2_enl.jpg

3488 Postings, 992 Tage Zanoni1#032

 
  
    #26120
2
21.09.14 23:41
"Lupenreine Stalinisten wie Zaphod oder Armitage" IST GLASKLAR eine "vulgäre, antiintellektuelle Diffamierung und Denunziationen" jenes äußerst merkwürdigen Herren FillorKill."

So glasklar, wie es zugleich absurd ist. Man wird dem Spiel mit dem Absurden - im Gegensatz zur reinen Polemik - jedoch gerade nicht gerecht, wenn man bei seiner Interpretation über die vordergründige Ebene der Bedeutung des Wortlautes nicht hinauskommt.
 

8648 Postings, 2298 Tage Fillorkillden coolen Zap en passant psychoanalysiert

 
  
    #26121
1
21.09.14 23:46
The ego-defense mechanism of projection occurs as indicated when that person avoids self-reference of the anxiety-producing id impulse, by displaying them onto "inferior" minority groups in the given culture (projectivity), with associated beliefs that are highly evaluative (power and toughness), and rigid (stereotypy).

Additionally, there is a cynical view of humanity and a need for power and toughness resulting from the anxieties produced by perceived lapses in society's conventional norms (destructiveness and cynicism). Other characteristics of this personality type are a general tendency to focus upon those who violate conventional values and act harshly towards them (authoritarian aggression), a general opposition to subjective or imaginative tendencies (anti-intraception), a tendency to believe in mystic determination (superstition), and finally, an exaggerated concern with promiscuity.

http://en.wikipedia.org/wiki/Authoritarian_personality
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"History that repeats itself turns to farce. Farce that repeats itself turns to history."

8648 Postings, 2298 Tage FillorkillSo glasklar, wie es zugleich absurd ist

 
  
    #26122
1
22.09.14 00:00
Ja, Zan. Es tut einfach gut, Leuten, die alles, was ihre Obsession nicht teilt, als lupenreine Prorussen, Putinisten, RAf-Sympathisanten usw qualifizieren müssen, beim Coming Out ein wenig unter die Arme greifen zu dürfen. Das wunderbare Echo ist Belohnung genug...
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"History that repeats itself turns to farce. Farce that repeats itself turns to history."

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