Banken in der Euro - Zone

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neuester Beitrag: 23.05.13 08:34
eröffnet am: 17.11.12 22:27 von: kleinviech2 Anzahl Beiträge: 1659
neuester Beitrag: 23.05.13 08:34 von: Ariaari Leser gesamt: 50232
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2521 Postings, 430 Tage kleinviech2Banken in der Euro - Zone

 
  
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23
17.11.12 22:27
+++++++++++++++++++BANKEN IN DER EURO - ZONE++++++++++++++++++
                                            Fundamentals, Charts, News

Hallo Mitwirkende und Mitleser,

einige einleitende Worte zu diesem "schon wieder so ein Banken-" thread.

I. HINTERGRUND FÜR DIE ERÖFFNUNG

Mit diesem thread soll versucht werden, an den erfolgreichen Vorgänger "Europa - Fluch oder Segen für die Banken" anzuknüpfen, den Dino1962 vor wenigen Monaten ins Leben gerufen hat und der sich binnen kurzer Zeit zu einer hervorragenden Informationsquelle mit dem Schwerpunkt "Commerzbank spamfree" entwickelt hat. Die Entwicklung der europäischen Staatsfinanzierungs- und Bankenkrise und speziell der Gang der Dinge bei der Commerzbank AG sowie die Person des CEO der Commerzbank wecken offenbar wilde Leidenschaften - zahlreiche user haben daher die Möglichkeit der Mitarbeit in einem aktiv moderierten thread begrüßt, der stärker sachorientiert war als der berühmte "28er".

Dino1962 sieht sich leider nicht mehr in der Lage, die Moderation im bisherigen thread fortzusetzen; die Nachfrage nach einem aktiv moderierten thread dürfte aber weiter vorhanden sein. Ob mit diesem thread an den Erfolg des Vorgängers angeknüpft werden kann, hängt ganz allein von Euch und eurem Interesse an der Mitarbeit ab. Für die "Exil-Cobaner" wurde an diesem Wochenende kurzfristig anderweitig eine neue homebase eröffnet; ua. wegen der Breitenwirkung der etablierten großen Plattformen wie ariva & Co. und der Möglichkeit des passiven Mitlesens ohne Registrierung bietet sich aber dennoch ein relaunch an.

II. ZUM THEMENSCHWERPUNKT DIESES THREADS

Dieser thread wird allein schon aus "historischen Gründen" einen seiner Schwerpunkte bei der Commerzbank AG haben; er ist aber wie der Vorgänger nicht als reiner Coba-thread gedacht. Die Banken der Eurozone unterliegen dem gleichen Regelungsrahmen in einem einheitlichen Währungsraum und unterliegen zahlreichen Verflechtungen. Schon deswegen ist der europäische Blickwinkel unverzichtbar und es wäre nützlich, wenn auch andere Banken - insbes. die Nr. 1 in Deutschland - in die Überlegungen mit einbezogen werden; das gilt insbes. für Punkte wie Vergleiche der Risiken in den Portfolios, Kapitalausstattung, Ertragsentwicklung u.dgl. Auch ein Blick auf die "Elefanten" in Spanien, Italien oder Frankreich wäre sicher horizonterweiternd.

Dieser thread ist weder ein spezifischer Long- noch ein spezifischer Short-thread. Der Untertitel gibt einige der wesentlichen Schwerpunkte wieder. Fundamentalanalyse, Charttechnik auf allen Zeitebenen einschl. intraday fürs daytrading, bankenspezifische Neuigkeiten, Diskussionen über Anlagestrategien, Darstellung der Arbeit mit Scheinen aller Art usw. Eine möglichst große Meinungsvielfalt und viele Blickwinkel nutzen allen, sofern die Sachlichkeit und die Argumentation im Vordergrund steht.

III. DIE SPIELREGELN

Es gelten neben den von ariva & Co. gesetzten Rahmenbedingungen, insbes. zum Urheberrecht, zum korrekten Zitieren, zum allgemeinen Umgangston, zu Werbung usw. folgende guidelines, die sich allesamt ohnehin von selbst verstehen sollten (die aber auch der werte Eröffner dieses threads nicht immer eingehalten hat, shame on me):

1) Unflätigkeiten aller Art, Beschimpfungen und Herabwürdigung von Usern oder Nutzern anderer threads sowie unsachliche Angriffe unter der Gürtellinie sind auch bei Provokationen nicht angemessen. Bleibt bitte bei der Sache. Persönliche Differenzen oder Irritationen bitte ich in erster Linie per BM zu klären und nicht in der Thread - Öffentlichkeit.
2) Pauschale Verunglimpfungen von Personen, Personengruppen, Völkern und Staaten gehören nicht hierher. Strukturelle Mißstände in Staaten, Fehlverhalten in Gruppen mit der gleichen Sozialisierung (sei es nun Banker, Politiker usw.) und Fehlleistungen von Einzelpersonen oder Kollegialorganen sollten kühl als solche wahrgenommen und analysiert werden. Das gilt insbes. für die Person des CEO der Commerzbank.
3) Sich aufschaukelnde ellenlange Grundsatzdiskussionen über Ausländerfreundlichkeit, - feindlichkeit oder die Frage, ob eine Meinung als rassistisches oder nazistisches Gedankengut einzustufen ist oder nicht, sind nicht Gegenstand dieses threads. Dafür gilt guideline Nr. 2.
4) Kurzpostings zu Sachthemen ohne Informationsgehalt gehören nicht hierher - der brühmt - berüchtigte Spam. Eigene Meinungen und Schlußfolgerungen sollten idealerweise mit einer nachvollziehbaren Begründung versehen werden, um die Diskussionskultur zu fördern. Eine Prise Finanzentertainment und ein gewisses Maß an Talk gehören dazu.
5) An die Meinungsführer und Leitartikler folgende Bitte: Denkt an den Wissensstand und die Börsenerfahrung eines durchschnittlichen Kleinanlegers (oder gar eines Neulings), wenn ihr ein posting auseinandernehmt, das aus eurer Sicht fachlich neben der Spur ist. An User mit wenig Börsenerfahrung eine Bitte: Man kann sich vieles an Grundlagenwissen auf die schnelle ergoogeln.
6) Bitte keine "Kassandra-Postings". Damit sind die postings der Propheten gemeint, die es schon immer gewußt haben und ob der Renitenz und der mangelnden Erkenntnisfähigkeit der anderen User schier verzweifeln. Verweise auf frühere postings mit konkreten Ansagen zu Fakten - seien diese nun eingetreten oder nicht - sind damit nicht gemeint.
7) Bleibt bitte bei der Sache. Der Themenrahmen des threads ist weit genug gesteckt. Off Topic darüber hinaus bitte nur in homöopathischer Dosis, so interessant das Thema auch sein mag, so brilliant die eigene Erkenntnis auch sein mag.
8) Bei einem Neustart wäre es wünschenswert, dass die Kriegsbeile aus den früheren Gefechten begraben werden und begraben bleiben. Bitte führt die alten Gefechte nicht fort.

IV. WIE WIRD MODERIERT ?

Am besten gar nicht, weil alles sowieso in geordneten Bahnen läuft, das hofft auch der Eröffner dieses threads, dem das Wunschdenken nicht fremd ist. Wie die meisten von uns bin ich fulltime berufstätig und will meine Zeit natürlich auch der Arbeit mit Aktien widmen, schon deswegen kann ich nicht flächendeckend präsent sein. Wenns drunter und drübergeht, bitte BM an mich.

Jeder aktiv Mitwirkende soll auch auf die Einhaltung der thread - Regeln halten. Ein sachlicher Ordnungsruf genügt völlig.

Zum Thema Sperren:
Ich habe mich trotz eines unguten Gefühls dafür entschieden, einige wenige User von vorneherein zu sperren. Nach einem knappen Jahr eigener Mitarbeit muss ich davon ausgehen, dass der Großteil der bisherigen postings dieser User gegen eine der guidelines dieses threads verstößt. Nehmt es nicht persönlich, es geht nur um Qualitätssicherung aus der beschränkten Sicht des Eröffners.

Sonstige Sperren sollen die Ausnahme bleiben, sind nicht als persönlicher Angriff zu sehen und sind in der Regel nur als zeitlich befristet gedacht. Es wird in aller Regel vorab mindestens einen Ordnungsruf geben, der stets mit den Worten "Bitte thread - Regeln beachten" beginnt.

Und nun bin ich gespannt, ob uns allen die hoffentlich möglichst bruchlose Fortsetzung der guten Arbeit aus dem Vorgänger - Thread gelingt.

Eurer allerunterthänigster
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1633 Postings ausgeblendet.

3091 Postings, 471 Tage accounterStellenabbau bringt Commerzbank abermals Verlust

 
  
    #1635
5
07.05.13 16:54

 www.faz.net/aktuell/wirtschaft/unternehmen/...s-verlust-12175259.html

07.05.2013 ·  Die Commerzbank ist wie erwartet mit einem Verlust ins Jahr gestartet. Im ersten Quartal stand unter dem Strich ein Fehlbetrag von 94 Millionen Euro. Der Stellenabbau belastete das Ergebnis mit Kosten von knapp 500 Millionen Euro.

 

3091 Postings, 471 Tage accounterCommerzbank verzichtet weiterhin Gewinnprognose

 
  
    #1636
5
07.05.13 17:01

 www.boerse-go.de/nachricht/...e-konkrete-Gewinnprognose,a3083829.html

 

Frankfurt (BoerseGo.de) - Die Commerzbank hat im ersten Quartal erwartungsgemäß Verluste geschrieben. Wie das Institut am Dienstag mitteilte, belief sich das Nettoergebnis auf minus 94 Millionen Euro, nach 355 Millionen Euro im Vorjahr. Wie angekündigt belastete das eingeleitete Sparprogramm das Ergebnis mit Kosten von knapp 500 Millionen Euro. Analysten hatten aber einen noch höheren Verlust von 134 Millionen Euro erwartet.

Das Operative Ergebnis rutschte gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 20 Prozent auf 469 Millionen Euro ab. Im Wesentlichen lag dies am verschlechterten Zinsumfeld. Im Vergleich zum Vorquartal kam die Commerzbank aber wieder in die Gewinnzone zurück (viertes Quartal 2012: minus 40 Millionen Euro). Gründe für den Anstieg im Quartalsvergleich waren höhere Erträge, eine niedrigere Risikovorsorge sowie geringere Kosten. In der Kernbank, die das strategisch bedeutende kundenorientierte Geschäft der Commerzbank beinhaltet, stieg das Operative Ergebnis gegenüber dem Vorquartal auf 556 Millionen Euro (viertes Quartal 2012: 408 Mio. Euro), halbierte sich aber nahezu gegenüber dem Vorjahreszeitraum (erstes Quartal 2012: 866 Mio. Euro).

„Wir konnten unser Operatives Ergebnis im ersten Quartal trotz eines sehr herausfordernden Umfelds mit extrem niedrigen Zinsen gegenüber dem Vorquartal steigern und sind beim konsequenten Abbau unserer nicht strategischen Aktivitäten weiter deutlich vorangekommen. Darüber hinaus haben wir damit begonnen, die geplanten Investitionen in die Zukunft der Bank umzusetzen. Der Fokus liegt in diesem Jahr klar auf der Umsetzung der strategischen Agenda. Die positiven Effekte hieraus sollten ab dem kommenden Jahr zunehmend sichtbar werden. Erste Initiativen zeigen bereits heute Wirkung - insbesondere im Privatkundengeschäft“, sagte Vorstandschef Martin Blessing.

 

Die Erträge vor Risikovorsorge im Konzern lagen im ersten Quartal bei 2,46 Milliarden Euro (viertes Quartal 2012: 2,35 Milliarden Euro). Dieser Anstieg resultiert aus einem verbesserten Provisionsüberschuss und Handelsergebnis aufgrund wieder höherer Kundenaktivitäten. Dagegen führte unter anderem das anhaltend schwache Zinsumfeld zu einem verringerten Zinsüberschuss. Die Risikovorsorge im Konzern reduzierte sich im ersten Quartal um 56,5 Prozent auf 267 Millionen Euro (viertes Quartal 2012: 614 Millionen Euro)

Auf einen konkreten Ausblick auf das laufende Gesamtjahr wollte sich der Vorstand erneut nicht einlassen. Finanzvorstand Stephan Engels sagte: „Vor dem Hintergrund eines nach wie vor herausfordernden Konjunktur- und Kapitalmarktumfeldes gehen wir unverändert weiterhin davon aus, dass das Operative Ergebnis im Gesamtjahr 2013 durch einen anhaltenden Ertragsdruck, eine leicht steigende Risikovorsorge sowie den investitionsbedingten Kostenanstieg geprägt sein wird. Wir streben zudem unverändert während des gesamten Jahres 2013 eine harte Kernkapitalquote unter Berücksichtigung der Basel-3-Übergangsregelungen von deutlich über 9 Prozent an“.

 

 

 

439 Postings, 271 Tage Willi-T-Bone60 Prozent rechnen mit einer starken Inflation

 
  
    #1637
6
08.05.13 01:08
Doch im Gegensatz zu den Börsianern ließen sich die Unternehmen nicht von Draghis Zauberkünsten beeindrucken. In einer Umfrage der Commerzbank unter 4000 Mittelständlern gibt die Hälfte der Befragten an, in den nächsten drei bis fünf Jahren mit Staatspleiten in der Euro-Zone zu rechnen. 18 Prozent erwarten sogar, dass der Euro auseinanderbricht, 60 Prozent rechnen mit einer starken Inflation. Die überwiegende Mehrheit stellt sich zudem für die nächsten Jahre auf eine schwache Konjunktur ein. „Die Analysten haben den Einfluss der Entspannung an den Finanzmärkten auf die Realwirtschaft überschätzt“, urteilt Jörg Krämer, Chefvolkswirt der Commerzbank.
 

439 Postings, 271 Tage Willi-T-BoneEuroBombs ...... folgte wohl die Spaltung des Euro

 
  
    #1638
6
08.05.13 11:00
>> Das Bundesverfassungsgericht hat angedeutet, dass Deutschland eine Volksabstimmung brauchte, um Eurobonds einzuführen. Der Bundestag hat nicht das Recht, solch eine Entscheidung zu treffen, weil sie die verfassungsmäßigen Grundlagen der Bundesrepublik Deutschland verändern würde. Die Volksabstimmung würde auch keine Mehrheit für Eurobonds bringen, ........
Deutschland kann Eurobonds nicht akzeptieren. Der Großinvestor Soros fordert also faktisch das Ende des Euro. Doch selbst... jetzt lesen
 

7428 Postings, 586 Tage tirahundja ja

 
  
    #1639
5
10.05.13 18:07
"Finanz- und Bankenmärkte"

"Finanzkrise 2.0 – Update vom 10. Mai 2013
„Fortschritte in Krisenländern“ macht die EZB in ihrem Monatsbericht aus, notiert die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“. In Irland, Spanien und Portugal habe etwa die verbesserte Wettbewerbsfähigkeit zu steigenden Exporten geführt. Auch bei der Reduzierung der privaten Schulden seien die Peripherieländer vorangekommen: Die Primärsalden im Haushalt (Defizit vor Zahlung von Schuldzinsen) hätten sich in allen Krisenländern stark verbessert.

Unterdessen hält die Europäische Zentralbank (EZB) die vor allem in der deutschen Öffentlichkeit herrschende Aufregung über die hohen Target-Salden für übertrieben und hat Forderungen nach einer Begrenzung oder einem internen Ausgleich der Zahlungspositionen eine Absage erteilt. Im aktuellen Monatsbericht betonen die EZB-Ökonomen, dass die Herausbildung von internen Salden zwischen Zentralbanken für die Funktionsfähigkeit einer Währungsunion sogar „zentral“ sei.

Medial stark beachtet sind auch Berichte, wonach die Banken der Eurozone wieder verstärkt Notfallkredite aus der Emergency Liquidity Assistance (ELA) in Anspruch nehmen. Die Kreditsalden seien per 3. Mai dieses Jahres die siebte Woche in Folge auf nunmehr 112 Mrd. Euro gestiegen, nachdem sie zuvor deutlich gesunken seien. „Notenbank-Daten signalisieren neuen Stress“, titelt hierzu die „Börsen-Zeitung“.

Thema in der Krisenberichterstattung sind außerdem Aussagen von EZB-Direktor Jörg Asmussen und Währungskommissar Olli Rehn, das Krisenmanagement im Euroraum mittelfristig ohne den Internationalen Währungsfonds (IWF) abzuwickeln. Beide sagten am Mittwoch im Europaparlament übereinstimmend, auf Dauer müsse die Krisenhilfe für Eurostaaten selbstständig durch die EU-Institutionen erfolgen. Unter dem Titel „Asmussen will Troika abschaffen“ berichtet die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“. (Frankfurter Allgemeine Zeitung, 10.5.13/S13; Börsen-Zeitung, 10.5.13/S6)

Thema des Tages: „Bankkonto als Bürgerrecht“
Die politische Debatte um ein verbürgtes Recht auf ein Girokonto gewinnt weiter an Fahrt. Die EU-Kommission wolle nun den Banken verbieten, Kunden ein Konto zu verweigern. Jeder Bürger müsse unabhängig von seinem Wohnsitz und seiner finanziellen Lage das Recht haben, ein Basiskonto zu eröffnen, heißt es in einem Entwurf der EU-Kommission von dieser Woche. Bundesverbraucherministerin Ilse Aigner (CSU) habe den Vorstoß begrüßt, obwohl die Union und die FDP sich bisher gegen eine gesetzliche Verpflichtung ausgesprochen hätten. Unter dem Titel „Günstigere und transparentere Konten für alle Bürger“ nimmt sich auch die „Börsen-Zeitung“ des Themas an und hält den Vorstoß der EU-Kommission für richtig, denn: „Der Zugang zu einem Bankkonto ist im Alltag inzwischen unerlässlich geworden. Bankkonten ermöglichen den Bürgern, Zahlungen vorzunehmen und zu erhalten, online einzukaufen und Rechnungen von Versorgungsunternehmen zu begleichen. Für Menschen ohne Bankkonto ist das tägliche Leben schwierig und teurer.“

Derweil habe die deutsche Kreditwirtschaft mit kritischen Vorbehalten auf das Gesetzgebungspaket über Bankkonten der EU-Kommissare Michel Barnier und Tonio Borg reagiert, so die „Börsen-Zeitung“. Die Verpflichtung zur Einrichtung eines „Jedermann-Kontos“, das Lastschriften, Kartenzahlungen, Onlinezahlungen, Barabhebungen und Überweisungen umfasse, stoße ebenfalls auf Vorbehalte. So wird moniert, dass der EU-Vorschlag die Eröffnung eines Kontos in jedem EU-Land verlange, selbst wenn man dort weder einen Wohnsitz noch Arbeits- oder Studienplatz habe. (Handelsblatt, 10.5.13/S31; Börsen-Zeitung, 10.5.13/S5)

„Streit um Bankeinlagen“
„Die Welt“ berichtet über die brisanten Inhalte einer Studie der EU-Kommission. Demnach seien die nationalen Einlagensicherungsfonds in den EU-Ländern anfällig für „große Schocks“ – es sei denn, die Kontoinhaber würden im Vergleich zu anderen nicht abgesicherten Gläubigern bevorzugt behandelt. Hintergrund: In der EU gebe es Überlegungen, ob Kontoinhaber bei Bankpleiten ihr Geld vor anderen nicht versicherten Gläubigern zurückbekommen sollten (Stichwort: neue Regeln zur Bankenabwicklung). „Sollten die Kontoinhaber keine klare Präferenz erhalten, würden nationale Einlagen-Sicherungen, nicht anspruchsberechtigte Personen oder Anleihe-Gläubiger dieselben Rechte bei der Aufteilung der Bank-Überreste haben“, gibt die Zeitung die Studie wieder. (Die Welt, 10.5.13/S17)"

https://www.commerzbank.de/de/hauptnavigation/...Medienmonitor_3.html  

439 Postings, 271 Tage Willi-T-Bonemoralischen Kompass völlig verloren

 
  
    #1640
5
12.05.13 01:11
Die Strafanträge markieren einen neuen Rekord; noch nie hat das US-Justizministerium für vergleichbare Betrügereien solch lange Haftstrafen verlangt. Begründet wird dies damit, dass die UBS-Banker besonders verwerflich – «aus einer Mischung von Gier und Arroganz» – gehandelt haben. Darüber hinaus soll der Finanzindustrie eine Lektion verpasst werden.

http://www.tagesanzeiger.ch/wirtschaft/...er-UBSBanker/story/27254639  

3091 Postings, 471 Tage accounterCommerzbank gibt heftigen Nachlass auf neue Aktien

 
  
    #1641
6
12.05.13 16:36

 www.handelsblatt.com/unternehmen/banken/...f-neue-aktien/8193620.html

exklusDie Commerzbank will stabiler werden und daher die Kapitaldecke stärken. Dazu sollen frische Aktien auf den Markt gebracht werden – nach Handelsblatt-Informationen am Dienstag oder Mittwoch. Wer zeichnet, kriegt Rabatt.

Nach Angaben aus Finanzkreisen wird der Abschlag zu aktuellen Aktienkurs des Instituts in der Größenordnung von 35 Prozent liegen. Angesichts der Rekordjagd an den Aktienmärkten sei das Marktumfeld jetzt ideal für die Platzierung, hieß es weiter

 

3091 Postings, 471 Tage accounterHälfte der Aktien derzeit bei Hedge-Fonds liegt

 
  
    #1642
5
12.05.13 16:42

 www.wallstreetjournal.de/article/...7323716304578478871936672006.html

Das Geldhaus müsse damit rechnen, dass der Aktienkurs kurzfristig stärker schwankt, schreibt das Handelsblatt. So werde geschätzt, dass rund die Hälfte der Aktien derzeit bei Hedge-Fonds liegt. Sie dürften im Zuge der Kapitalerhöhung auch zugreifen. Das Papier sei "zum Tummelplatz für Hedge-Fonds geworden", zitiert die Zeitung aus Finanzkreisen. Ein Teil der Hedge-Fonds soll auf steigende Kurse setzen. Eine weitere Gruppe habe über sogenannte Leerverkäufe auf fallende Kurse gewettet. Sie haben sich demnach im Vorfeld Commerzbank-Aktien geliehen, sie unmittelbar wieder verkauft und wollen sich nun im Zuge der Kapitalerhöhung billiger wieder eindecken.

 

3091 Postings, 471 Tage accounterCommerzbank verkauft Aktien zum halben Preis

 
  
    #1643
5
13.05.13 19:08

de.reuters.com/article/companiesNews/idDEBEE94C01N20130513 

 

Frankfurt (Reuters) - Die Commerzbank muss den Aktionären bei ihrer milliardenschweren Kapitalerhöhung Finanzkreisen zufolge bis zu 50 Prozent Rabatt einräumen.

Damit dürften die Papiere maximal 5,50 Euro kosten, wie zwei mit den Plänen vertraute Banker der Nachrichtenagentur Reuters sagten. Die Zeichnungsfrist werde "Mitte dieser Woche" beginnen, hieß es in Finanzkreisen. Damit nutzt die zweitgrößte deutsche Bank das erste Zeitfenster für die 2,5 Milliarden Euro schwere Emission, mit der sie die restlichen Stillen Einlagen des Bankenrettungsfonds SoFFin und der Allianz tilgen will. Die Aktionäre haben dann rund zwei Wochen Zeit, die Papiere zu zeichnen. Die Commerzbank wollte sich zu den Plänen am Montag nicht äußern. Sie hatte die Kapitalerhöhung für Mitte Mai anvisiert.

Die Bank wird die Aktien Finanzkreisen zufolge mindestens 35 Prozent unter dem um den Wert des Bezugsrechts bereinigten Kurs (TERP) anbieten. "Bei vergleichbaren Transaktionen lag der Preis zuletzt 30 bis 40 Prozent unter dem TERP", sagte einer der Banker. "Die Commerzbank dürfte da eher konservativ herangehen", sagte ein zweiter. Die Emission wird von der Deutschen Bank, Citi und HSBC begleitet und garantiert. Die Kapitalerhöhung startet mit einer 625 Millionen Euro großen Platzierung von Commerzbank-Aktien ohne Bezugsrecht, die der SoFFin auf den Markt wirft, um seine Beteiligung an der Bank erstmals nach dem Einstieg in der Finanzkrise zu reduzieren. Der Preis dafür soll Bankern zufolge in der Nähe des TERP liegen - das wären etwas mehr als acht Euro. Der Staatsanteil schrumpft nach Abschluss der Kapitalerhöhung auf rund 18 von 25 Prozent.

GEFUNDENES FRESSEN FÜR HEDGEFONDS

Commerzbank-Chef Martin Blessing hofft mit dem "Einstieg in den Ausstieg" des Staates auf eine "Normalisierung" der Aktionärsstruktur. Endlich "eine normale Bank mit einem größeren Aktionär" werden, hatte er seine Motivation im März bei der überraschenden Ankündigung der Emission erklärt. Doch auch ohne den SoFFin kann von "normalen" Anteilseigner kaum die Rede sein. Denn die Commerzbank-Aktie ist Finanzkreisen zufolge Spielball von Hedgefonds, von denen viele mit Leerverkäufen auf fallende Kurse wetten. Nach Markit-Daten sind mehr als zehn Prozent der Commerzbank-Aktien verliehen. Am Montag fiel das Papier um 4,7 Prozent auf 9,94 Euro.

Die Kapitalerhöhung spielt den Hedgefonds in die Hände: Mit dem Bezugsrecht können sie sich billig eindecken und die Papiere dem Verleiher zurückgeben. Eine beliebte Strategie: Nach einem Bericht des "Handelsblatts" (Montagausgabe) ist die Leihgebühr für Commerzbank-Aktien auf vier Prozent des Kurses gestiegen; normal seien 0,5 Prozent.

Die Commerzbank-Aktionäre erhalten bei der Kapitalerhöhung ein Bezugsrecht für die neuen, billigeren Anteilsscheine. Dieses kann auch separat an der Börse gehandelt werden - als eine Art Rabattgutschein. Mit dem Start der Zeichnungsfrist werden die Aktien dann ohne Bezugsrecht gehandelt und dürften sich damit zunächst bei etwas mehr als acht Euro einpendeln.

Der SoFFin tauscht Stille Einlagen im Wert von 625 Millionen Euro in neue Commerzbank-Aktien. Frisches Geld nimmt er also nicht mehr in die Hand. Die restliche Stille Einlage - also rund eine Milliarde Euro - zahlt die Commerzbank mit dem Erlös aus der Kapitalerhöhung zurück. Mit dem Verkauf von Aktien nimmt die Bank 1,875 Milliarden ein. 750 Millionen Euro davon gehen an die Allianz.

 

 

3091 Postings, 471 Tage accounterKapitalerhöhung startet Mitte der Woche

 
  
    #1644
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13.05.13 19:12

 de.reuters.com/article/companiesNews/idDEBEE94C00S20130513

 

Frankfurt (Reuters) - Die Commerzbank drückt bei ihrer Kapitalerhöhung aufs Tempo: Die Zeichnungsfrist werde "Mitte dieser Woche" beginnen, sagten zwei mit den Plänen vertraute Personen der Nachrichtenagentur Reuters.

Damit nutzt die zweitgrößte deutsche Bank das erstmögliche Zeitfenster für die Emission. Die Aktionäre haben dann rund zwei Wochen Zeit, neue Papiere für 2,5 Milliarden Euro zu zeichnen.

Die Commerzbank wird die neuen Aktien Finanzkreisen zufolge mit einem Preisabschlag von mindestens 35 Prozent auf den um den Wert des Bezugsrechts bereinigten Kurs ("TERP") anbieten. Damit dürften sie etwa 5,50 Euro - gut die Hälfte des aktuellen Börsenkurses - kosten. Die Commerzbank wollte sich zu den Plänen am Montag nicht äußern. Sie will mit dem Erlös die restlichen Stillen Einlagen des Bankenrettungsfonds SoFFin und der Allianz tilgen. Zu Beginn der Zeichnungsfrist wirft der SoFFin Aktien ohne Bezugsrecht für 625 Millionen Euro auf den Markt - zu einem Preis nahe dem TERP -, um seine Beteiligung an der Commerzbank zu reduzieren.

 

 

439 Postings, 271 Tage Willi-T-BoneDer Crash kommt............

 
  
    #1645
7
14.05.13 01:01

3091 Postings, 471 Tage accounterCommerzbank lockt Anleger zum halben Preis

 
  
    #1646
4
14.05.13 17:40

 de.reuters.com/article/companiesNews/idDEBEE94D03820130514

 

Frankfurt (Reuters) - Die Commerzbank braucht für die Rückzahlung von 2,5 Milliarden Euro an Hilfsgeldern einen Kraftakt.

Die zweitgrößte deutsche Bank muss ihren Aktionären mehr als 50 Prozent Rabatt auf den Börsenkurs geben, um ihre Kapitalerhöhung an den Mann zu bringen. Mit dem Geld will sie Ende Mai die restlichen Stillen Einlagen des staatlichen Bankenrettungsfonds und des Versicherungskonzerns Allianz tilgen. Die 555,6 Millionen neuen Papiere werden den Commerzbank-Aktionären von Mittwoch an bis zum 28. Mai zu 4,50 Euro angeboten, wie die Commerzbank am Dienstag mitteilte. Das ließ die Anteilsscheine an der Börse um fast vier Prozent auf ein Allzeittief von 9,56 Euro fallen.

Das sei "eine für die Aktionäre sehr schmerzhafte Methode zur Rückzahlung der Stillen Einlagen", urteilte NordLB-Analyst Michael Seufert über die Kapitalerhöhung. Mit ihr bekommen die Anteilseigner mit Verspätung zu spüren, dass die Bank eigentlich verstaatlicht hätte werden müssen. Doch weil der Löwenanteil der gut 18 Milliarden Euro Staatshilfen 2008 nicht in Aktien, sondern als Stille Einlage floss, hielt der staatliche Rettungsfonds SoFFin offiziell nur 25 Prozent. Die Commerzbank hatte gehofft, die Einlagen aus Gewinnen tilgen zu können. Doch diese reichten dazu bei weitem nicht aus. Der SoFFin bekommt nun 1,6 Milliarden Euro zurück, die Allianz ihre Mitgift von 750 Millionen Euro aus dem Verkauf der Dresdner Bank an die Commerzbank.

Die Commerzbank spart mit der Rückzahlung der Hilfen 200 Millionen Euro im Jahr, die dann für Dividenden zur Verfügung stünden. Doch eine Ausschüttung ist zumindest in diesem Jahr nicht in Sicht. Denn der großangelegte Umbau der Bank mit dem Abbau von bis zu 6000 Arbeitsplätzen kostet erst einmal Geld. Abgeschlossen sein soll er erst 2016. Zudem bereitet sich die Bank auf die verschärften Eigenkapitalvorschriften vor, nach denen Stille Einlagen des Staates nur noch zeitlich befristet als Kapitalpolster anerkannt werden. Durch den Tausch in Aktien steigt die harte Kernkapitalquote der Commerzbank auf 8,4 von mageren 7,5 Prozent.

DAZU KANN NIEMAND NEIN SAGEN

Es ist bereits das zweite Mal nach 2011, dass die Bank ihre Aktionäre um frisches Kapital bittet, um den Staat auszuzahlen. Sie können für je 21 Anteilsscheine 20 neue zum verbilligten Preis kaufen. Die 4,50 Euro sind ein Abschlag von 38 Prozent auf den um den Wert der Bezugsrechte bereinigten Aktienkurs ("TERP") von knapp 7,30 Euro. "Ein normaler Abschlag", sagte ein an der Kapitalerhöhung beteiligter Banker. Mindestens 35 Prozent waren im Vorfeld erwartet worden. Die Bank stehe unter hohem Druck des Kapitalmarktes, schrieb LBBW-Analyst Info Frommen. Dennoch werde die Kapitalerhöhung gelingen. Marktanalyst Heino Ruland sagte: "Die Konditionen sind so gestaltet, dass keiner Nein sagen kann."

Wer keine Aktien zeichnen will, kann seine Bezugsrechte - vergleichbar mit einem Rabattgutschein - an der Börse verkaufen. Rechnerisch sind sie derzeit 2,65 Euro wert. Begleitet wird die Kapitalerhöhung von der Deutschen Bank, der Commerzbank selbst sowie von Citi und HSBC.

Zu Beginn der Zeichnungsfrist wirft der SoFFin Commerzbank-Aktien ohne Bezugsrecht für 625 Millionen Euro auf den Markt, damit er bei der Kapitalerhöhung kein frisches Geld mehr in die Hand nehmen muss. Seine Beteiligung an der Commerzbank sinkt damit - erstmals seit dem Einstieg - auf gut 17 Prozent von 25 Prozent. Der Staat gibt damit seine Sperrminorität auf.

Die Platzierung der Aktien könnte bereits am Dienstag nach Handelsschluss beginnen und über Nacht abgeschlossen werden, hieß es in Finanzkreisen. Der Preis für das Paket dürfte etwas unter 7,30 Euro liegen. Die Platzierung, die immerhin rund 15 Prozent des bisherigen Commerzbank-Kapitals umfasst, dürfte weiteren Druck auf die Aktie ausüben, erklärten die Analysten von Credit Suisse. Sie senkten ihr Kursziel auf 8,71 von 12,50 Euro.

KEIN MITLEID AUS DER POLITIK

Unions-Finanzexperte Michael Meister hat wenig Mitleid mit den Anteilseignern: "Dass sich die Aktionäre an der Sanierung der angeschlagenen Commerzbank beteiligen, ist ein Grundzug der Sozialen Marktwirtschaft", sagte er "Handelsblatt Online". Bis der Staat sich weiter zurückziehe, könne es einige Zeit dauern. Wegen des aktuellen Aktienkurses könne man im Moment "noch keine Privatisierungsstrategie forcieren".

Commerzbank-Chef Blessing erhofft sich vom "Einstieg in den Ausstieg" des Staates eine "Normalisierung" der Aktionärsstruktur. Zurzeit gilt das Papier als Spielball von Hedgefonds, die auf kurzfristige Gewinne hoffen oder auf fallende Kurse wetten. Nach Abschluss der Kapitalerhöhung werde etwas mehr Ruhe einkehren, hofft Analyst Frommen. "Wir haben ein positives Echo langfristig orientierter Investoren", sagte ein Banker.

 

 

3091 Postings, 471 Tage accounterAd-hoc

 
  
    #1647
5
14.05.13 22:50

 

DGAP-Stimmrechte: Commerzbank AG (deutsch)

 

Commerzbank AG: Veröffentlichung gemäß § 26 Abs. 1 WpHG mit dem Ziel der europaweiten Verbreitung

Commerzbank AG

4.05.2013 16:42


1

Veröffentlichung einer Stimmrechtsmitteilung, übermittelt durch die DGAP - ein Unternehmen der EquityStory AG.

Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent verantwortlich.

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-  Die Bundesrepublik Deutschland, handelnd durch den

utschland, dieser vertreten durch die Bundesanstalt für Finanzmarktstab

Finanzmarktstabilisierungsfonds, Frankfurt am Main, D
eilisierung, Frankfurt am Main, Deutschland hat uns gemäß § 21 Abs. 1 WpHG mitgeteilt, dass ihr

 

Stimmrechtsanteil an der Commerzbank AG, Frankfurt am Main, Deutschland, ISIN:

DE000CBK1001, WKN: CBK100 am 10. Mai 2013 die Schwelle von 25%
unterschritten hat und zu diesem Tag 24,99999996% (145.737.846 Stimmrechte)

betrug.  

llenunterschreitung erfolgte aufgrund der Zwangsregulierung im Rahmen d

Die Schw
ees Spitzenausgleichs nach Aktienzusammenlegung bei der Commerzbank

hten stattgefunden hat.    14.05.2013 Die DGAP Distributionsservices umf

Aktiengesellschaft, ohne dass insoweit eine Veräußerung von Stimmre
cassen gesetzliche  Meldepflichten, Corporate News/Finanznachrichten und Pressemitteilungen.  

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3091 Postings, 471 Tage accounterStaat startet wie erwartet Verkauf

 
  
    #1648
6
14.05.13 22:51

 

Staat startet wie erwartet Verkauf von Commerzbank-Aktien

 

BERLIN/FRANKFURT (dpa-AFX) - Der Staat platziert im Rahmen der neuerlichen Kapitalerhöhung wie angekündigt Commerzbank-Aktien. Insgesamt sollen Papiere für 625 Millionen Euro auf den Markt werfen, teilte der der Finanzmarktstabilisierungsfonds Soffin am Dienstag nach Börsenschluss mit. Finanzkreisen zufolge sollen die Anteile zwischen 6,30 Euro und 6,96 Euro platziert werden. Die Transaktion soll am Mittwoch abgeschlossen werden. Der Staat müsste also zwischen zirka 90 und 99 Millionen Commerzbank-Aktien verkaufen, um das Geld einzunehmen. Das sind zwischen 15 und 17 Prozent des aktuellen Commerzbank-Kapitals.

Die Einnahmen werden für die Rückzahlung von Stillen Einlagen des Bundes verwendet. Im Gegenzug nimmt der Soffin 625 Millionen Euro aus den Stillen Einlagen in die Hand, um bei der am Mittwoch startenden Kapitalerhöhung der Commerzbank teilzunehmen. mit dem Geld kann der Bund knapp 139 Millionen neue Aktien kaufen. Am Ende aller Maßnahmen dürfte der Bund dann zwischen zirka 16 und rund 17 Prozent an der Bank halten. Der Staat hatte bei der Bekanntgabe der geplanten Kapitalerhöhung angekündigt, dabei auch mit dem Abbau der direkten Beteiligung zu beginnen. Zuletzt hielt der Bund rund 25 Prozent./zb/he

 

Quelle: dpa-AFX

 
 

3091 Postings, 471 Tage accounterStaatsanteil sinkt auf 16 bis 17 Prozent

 
  
    #1649
3
14.05.13 22:54

 

ROUNDUP: Staat startet wie erwartet mit Verkauf von Commerzbank-Aktien

 

BERLIN/FRANKFURT (dpa-AFX) - Der Staat platziert im Rahmen der neuerlichen Kapitalerhöhung wie angekündigt Commerzbank-Aktien. Insgesamt sollen Papiere für 625 Millionen Euro auf den Markt geworfen werden, teilte der Finanzmarktstabilisierungsfonds Soffin am Dienstag nach Börsenschluss mit. Finanzkreisen zufolge sollen die Anteile zwischen 6,30 Euro und dem theoretischen Preis der Aktien ohne Bezugsrecht (TERP) platziert werden. Dieser war im Tagesverlauf wegen des abermaligen Kursverfalls der Aktie um etwas mehr als vier Prozent auf exakt 6,965 Euro gefallen. Dies ist auch der Wert der Commerzbank-Aktie, nachdem die Bezugsrechte für die neuen Aktien abgespalten wurden.

Die Transaktion soll nach Soffin-Angaben am Mittwoch abgeschlossen werden. Der Staat müsste also zwischen 90 und 99 Millionen Commerzbank-Aktien verkaufen, um das Geld einzunehmen. Das sind zwischen 15 und 17 Prozent des aktuellen Kapitals der Bank. Die Einnahmen werden für die Rückzahlung von Stillen Einlagen des Bundes verwendet. Im Gegenzug nimmt der Soffin 625 Millionen Euro aus den Stillen Einlagen in die Hand, um bei der am Mittwoch startenden Kapitalerhöhung der Commerzbank teilzunehmen.

STAATSANTEIL WIRD AUF 16 BIS 17 PROZENT SINKEN

Mit dem Geld kann der Bund knapp 139 Millionen neue Aktien kaufen. Am Ende aller Maßnahmen dürfte der Bund dann zwischen 16 und 17 Prozent an der Bank halten. Der Staat hatte bei der Bekanntgabe der Kapitalerhöhung im März angekündigt, dabei auch mit dem Abbau der direkten Beteiligung zu beginnen. Zuletzt hielt der Bund rund 25 Prozent und eine Aktie und hatte damit bei allen wichtigen Entscheidungen ein Einspruchsrecht. Das fällt in Zukunft weg - allerdings bleibt der Einfluss des Staates groß, da er auch mit dem geringeren Anteil bei den Hauptversammlungen ein gewichtiges Wort mitreden kann.

Die im März angekündigte Kapitalerhöhung wird für die Altaktionäre schmerzhafter als zuletzt ohnehin befürchtet. Der Abschlag auf die neuen fiel höher aus als von Experten erwartet. Commerzbank-Chef Martin Blessing muss die neuen Papiere für 4,50 Euro in den Markt drücken, um die Emission überhaupt über die Bühne zu bringen. Er hat sich im März selbst unter Druck gebracht, als er vollmundig die volle Rückzahlung aller Stillen Einlagen des Bundes und der Allianz versprochen hatte. Er setzte dabei wohl auch auf die gute Stimmung an den Märkten. Doch die Commerzbank-Aktie hat sich schon lange von der Rekordjagd im Daxabgekoppelt.

COMMERZBANK-AKTIE IM FREIEN FALL

Alleine am Dienstag rutschte das Papier im Xetra-Handel um weitere 6,28 Prozent auf das Rekordtief von 9,312 Euro - seit der Ankündigung der Kapitalerhöhung sank der Börsenwert um rund ein Drittel. Nach der am Mittwoch anstehenden Abspaltung des Bezugsrechts und der Platzierung der Aktien durch den Staat könnte der Kurs deutlich unter die Marke von sieben Euro rutschen. Nach alter Rechnung - also vor der für die Kapitalerhöhung notwendigen Zusammenlegung im Verhältnis 10:1 - wären das weniger als 70 Cent.

Es gibt jedoch aber auch bereits erste Stimmen, dass jetzt alle schlechten Nachrichten rund um die Kapitalerhöhung raus sind und sich der Kurs von den deutlichen Abschlägen der vergangenen Wochen etwas erholen könnte. So rechnet LBBW-Analyst Ingo Frommen, damit dass nach den zuletzt starken Bewegungen wieder etwas Ruhe einkehren dürfte. Er rät Anlegern, ihre Bezugsrechte auszüben und stuft die Aktie weiter mit 'Halten' ein./zb/he

 

2508 Postings, 527 Tage Honky-TonkCommerzbank ..... der -Wahnsinn- geht weiter

 
  
    #1650
5
15.05.13 21:11
Am ersten Tag der Kapitalerhöhung legt die Aktie der Commerzbank – rein rechnerisch – kräftig zu. Doch es scheinen vor allem Zocker zu sein, die sich für das Papier interessieren. Ruhe wird noch lange nicht einkehren.

Ein Bild mit Seltenheitswert:
Die Aktie der Commerzbank hat am Mittwoch mehr als zehn Prozent zugelegt. Sie notierte zuletzt bei 7,79 Euro, am Vormittag war sie bis auf 8,18 Euro gestiegen. Dabei wechselten innerhalb der ersten beiden Handelsstunden etwa fünf Mal so viele Commerzbank-Aktien den Besitzer wie an einem ganzen durchschnittlichen Handelstag.

Knapp 60 Prozent des Handelsvolumens im Dax entfiel auf die Commerzbank.
"Das ist Wahnsinn. Anders als mit Deckungskäufen ist das nicht zu erklären", sagte ein Börsianer. Offenbar müssten Anleger, die auf einen weiteren Kursverfall gewettet hatten, wieder bei der Commerzbank einsteigen, um ihre Verluste zu minimieren.

In Finanzkreisen heißt es, die Aktie sei zum Spielball der Spekulanten geworden. Eine Reihe von Hedge-Fonds hätten in den vergangenen Wochen auf fallende Kurse gewettet.

http://www.handelsblatt.com/finanzen/aktien/...ht-weiter/8208018.html  

3403 Postings, 874 Tage MudaJEs macht keinen Sinn mehr,

 
  
    #1651
8
16.05.13 10:54
im KZ-28-Forum vor 17:00 Uhr, zu lesen und zu schreiben :-(

An der Börse kam die Platzierung der neun Aktien gestern gut an. Die Nachfrage war extrem hoch, erklärten Händler. Der Kurs legte gestern 12% zu. Meryl Lynch stufte CoBa nun auf "BUY".  

Es ist das erste Mal seit dem Einstieg des Staates bei der Commerzbank, dass er seine direkte Beteiligung reduziert hat. In den vergangenen Jahren hatte er bei den zahlreichen Kapitalerhöhungen der Coba immer voll mitgezogen, um seinen Anteil nicht verwässern zu lassen. Dafür wandelte der Staat immer wieder einen Teil der Stillen Einlage in hartes Eigenkapital und erhöhte damit seine Investitionen in die Aktien.

Langfristig will der Staat weitere Commerzbank-Aktien verkaufen. Grundsätzlich verfolge man die ordnungspolitische Ausrichtung, den Anteil "sukzessive und marktschonend" zu reduzieren, sagte eine Sprecherin des Bundesfinanzministeriums in Berlin. Auf die Frage, ob Vorstandschef Blessing noch den Rückhalt der Bundesregierung habe, sagte die Sprecherin: "Personalspekulationen kommentieren wir nicht."

Der künftige Staatsanteil an der Commerzbank von 17 Prozent wird noch gemessen am aktuellen Kurs etwa 1,5 Milliarden Euro wert sein. Zum rechnerischen Einstiegskurs waren es rund 5 Milliarden Euro - der Staat hatte allerdings im Laufe der Jahre auch Zinsen und andere Zahlungen bekommen, so dass er zuletzt noch rund 3,7 Milliarden Euro "Verlust bei der Bank hatte.
Der Kurs der Commerzbank-Aktie müsste sich also mehr als verdoppeln, damit der Staat zumindest ohne Verluste aus seinem Engagement herauskommt.

Glück Auf CoBaner !  
Angehängte Grafik:
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1183 Postings, 2790 Tage AriaariR.....

 
  
    #1652
5
16.05.13 11:38
Deutschland ist (bisher) knapp der Rezession entronnen, die Euro-Zone aber steckt mittendrin.


http://de.reuters.com/article/topNews/idDEBEE94E03320130515  

3403 Postings, 874 Tage MudaJDas KZ-28-Syndrom

 
  
    #1653
6
16.05.13 11:39
 
Angehängte Grafik:
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2508 Postings, 527 Tage Honky-TonkMenschenskind, MudaJ......

 
  
    #1654
5
16.05.13 13:32
Du bist schuld, wenn "die" mich hier gleich abholen......mit der weisen Jacke und so.....  

2508 Postings, 527 Tage Honky-TonkZwangsabgabe war kein Unfall.....ja, ne, war klar

 
  
    #1655
7
16.05.13 13:39
EU setzt Masterplan um: Enteignung der Sparer kommt

Die EU folgt bei der geplanten Beteiligung der Sparer im Falle von Banken-Pleiten einem Masterplan aus dem Jahr 2012. Die vielgerühmte Bankenaufsicht dient nicht der Kontrolle der Banken. Sie soll den Zugriff auf die Steuergelder im ESM sichern, damit durch die Kosten der Banken-Rettung die Staatsverschuldung nicht weiter steigt.

http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2013/...-der-sparer-kommt/


@accounter: Es hat keinen Zweck, Dich länger zu verstecken. Meine IR-WB-Camera
                    hat Dich aufgespürt.....;-)))  Also los, wir brauchen Dich, wir vermissen Dich  

1183 Postings, 2790 Tage AriaariNadelstreifen

 
  
    #1656
6
17.05.13 10:12
auf der Wanderung ...:

"Topanlageberater" flüchten bereits in Scharen zu freien Vermögensverwaltern. Und noch schlimmer für die Geldhäuser: Ein Großteil der reichen Klientel folgt ihnen dorthin.

http://www.manager-magazin.de/finanzen/artikel/0,2828,899667,00.html  

1521 Postings, 587 Tage bundespostDie erste Million nicht ausgeschlossen.

 
  
    #1657
7
19.05.13 10:10

 Die Telekom zapft die Weisheit von Massen.

www.wallstreetjournal.de/article/...7323582904578487261006553532.html

Was macht Maddin ? one man show ?   

Ich glaube er ist auch drin im Netzwerk und liest vielleicht auch hier mit.

Eigentlich müsste ich auch die erste  Million geschafft haben aber ich hatte Softwareprobleme 

de.wikipedia.org/wiki/Die_Weisheit_der_Vielen

 

 

2508 Postings, 527 Tage Honky-TonkZeitbombe für deutsche Sparer.....

 
  
    #1658
6
20.05.13 19:31
720 Milliarden Euro faule Kredite in Europa

Die EU versucht hektisch, Regeln für Banken-Pleiten in Europa aufzustellen.

Der Grund:
Durch das billige EZB-Geld haben zu viele Leute in Südeuropa billige Kredite bekommen. Nun können sie diese wegen der Rezession nicht mehr bedienen. Ein Wettlauf mit der Zeit hat begonnen. Wenn die Kredit-Blase platzt, müssen die deutschen Spareinlagen verfügbar sein. Anders geht es nicht mehr.

Die faulen Kredite werden zum Existenz-Problem für die europäischen Banken. Die erwarteten Kreditausfälle sind so massiv, dass eine Rettung der Banken auf nationaler Ebene kaum noch möglich ist.

http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2013/...kredite-in-europa/  

1183 Postings, 2790 Tage AriaariAngela Merkels Kavallerie

 
  
    #1659
3
23.05.13 08:34
sattelt auf...

Es wird immer enger für die Steuerflüchtlinge ...

http://www.handelszeitung.ch/politik/...s-kavallerie-hat-aufgesattelt  

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