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Der USA Bären-Thread

Seite 1 von 4612
neuester Beitrag: 04.03.15 14:26
eröffnet am: 20.02.07 18:45 von: Anti Lemmin. Anzahl Beiträge: 115295
neuester Beitrag: 04.03.15 14:26 von: Anti Lemmin. Leser gesamt: 9180706
davon Heute: 2216
bewertet mit 420 Sternen

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39604 Postings, 3954 Tage Anti LemmingDer USA Bären-Thread

 
  
    #1
420
20.02.07 18:45
Dies ist ein Thread für mittelfristig orientierte Bären (keine Daytrader), die im Laufe dieses Jahres mit einem stärkeren Rückgang der US-Indizes rechnen - u. a. auf Grund folgender Fundamental-Faktoren:





1.  Zunehmende Probleme im US-Housing-Markt wegen Überkapazitäten, fallender Preise,
    rückläufiger Verkaufszahlen und fauler Hypotheken, vor allem im Subprime-Sektor

2.  Auf Grund dessen mögliche Banken-, Junkbond- und/oder Hedgefonds-Krise
    (HSBC warnte bereits)

3.  Überschuldung der USA im Inland (negative Sparquote, Haushaltsdefizit)
    und im Ausland (Handelsdefizit)

4.  Möglicher weiterer Wertverlust des Dollars zum Euro (zurzeit bereits über 1,30)

5.  Anziehende Inflation wegen Überschuldung und unkontrollierten Geldmengenwachstums

6.  Weitere Zinserhöhungen der Fed zur Inflationsbekämpfung

7.  Rückgang des US-Konsumentenvertrauens und weniger Konsum wegen der
    Liquiditätsrückgänge und drückender Housing-Schulden

8.  Rückabwicklung von Yen-Carry-Trades, weil Japan die Zinsen erhöht
    -> Ende der "globalen Hyperliquidität"

9.  Probleme im Irak, wachsende Kriegsgefahr in Iran/Nahost, Ölpreis-Anstieg

10. Terrorgefahr

11. Überbewertung der US-Aktien (das DOW-JONES KGV für 2006 liegt bei 24,25,
    das des SP-500 bei 19)

12. Aktien-Hausse der letzten vier Jahre verlief ohne nennenswerte Korrekturen
    (untypisch)





Dieser Thread soll meinen inzwischen leider teilweise gelöschten Doomsday-Bären-Thread ersetzen. Außerdem möchte ich in diesem Eingangsposting deutlich machen, dass der Fokus auf USA liegt (der DAX spielt nur am Rande eine Rolle, da die wirtschaftliche Lage hier zu Lande besser ist).

Ich wünsch mir in diesem Thread eine faire, offene und vor allem sachliche Diskussion, möglichst wenig persönliche Querelen, Beleidigungen und sinnlose Hahnenkämpfe. Wer notorisch stört und Unfrieden stiftet oder rassistische Sprüche ablässt, kommt auf die Ignore-Liste (was weitere Postings hier verhindert).
 
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115269 Postings ausgeblendet.

39604 Postings, 3954 Tage Anti LemmingJanuary construction spending drops 1.1%

 
  
    #115271
02.03.15 16:28
WASHINGTON (MarketWatch) -- Outlays for U.S. construction projects declined 1.1% in January to a seasonally adjusted annual rate $971.4 billion, led by public spending, the U.S. Commerce Department reported Monday. Economists polled by MarketWatch had expected a 0.3% increase in January compared with originally reported increase in spending of 0.4% in December. On Monday, the government revised December's increase to 0.8%. Private-construction spending fell 0.5% in January, despite a 0.6% increase for residential projects. There was a 1.6% decline for nonresidential projects. Meanwhile, public-construction spending dropped 2.6% in January.

------------------

Es bleibt spannend, wie lange das "Draghi-Momentum" gegen reihenweise schlechte Makrodaten am Köcheln gehalten werden. Meine Vermutung. WENN es einmal reißt, dann umso kräftiger.  

39604 Postings, 3954 Tage Anti Lemmingbärischer Volkstrauertag

 
  
    #115272
02.03.15 17:18
8. März 2000: Nasdaq toppt bei 5000 aus und fällt in den nächsten 3 Jahren um -80 %.

2. März 2015: Nasdaq erreicht wieder die 5000 (und....)

www.marketwatch.com/story/...-changed-since-the-tech-crash-2015-02-27

Nasday ist a "different animal" soll heißen: Diesmal ist alles anders.

Ist die hässliche Apple-Uhr wirklich ein brauchbarerer Gimmick als der damalige "Webvan" (unten links) oder Pets.com (links oben)?
 
Angehängte Grafik:
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39604 Postings, 3954 Tage Anti Lemming...

 
  
    #115273
02.03.15 17:52
 
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8576 Postings, 2778 Tage wawiduUSA - Verarbeitendes Gewerbe gesamt -

 
  
    #115274
4
02.03.15 18:10
Neue Bestellungen

Neubestellungen lassen bereits seit Juli 2014 deutlich nach. Die Wahrscheinlichkeit einer kippenden Konjunktur ist groß.  
Angehängte Grafik:
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39604 Postings, 3954 Tage Anti LemmingChart des Tages

 
  
    #115275
1
02.03.15 21:54
(nein, es ist nicht "Nasdaq 5000" ;-)

Er zeigt vielmehr die Verzinsung von Unternehmensanleihen in USA (blau) und in Europa (rot).

--------------------------

www.fuw.ch/article/der-chart-des-tages-500/

Europäische Anleihenrenditen fallen immer tiefer

Diese Woche ist es so weit. Die Europäische Zentralbank berät am Donnerstag und wird an der anschliessenden Medienkonferenz wohl bekanntgeben, wann genau sie damit beginnen wird, Eurostaatsanleihen aufzukaufen. Kolportiert wird, dies werde kommende Woche geschehen, einige Analysten erwarten die ersten Transaktionen schon früher. An den Märkten wird bereits ausgiebig vorgefeiert. Die Kurse sind nach oben geschossen, und spiegelbildlich dazu, wie es bei Obligationen die Regel ist, sind die Zinsen gefallen.

Der QE-Effekt schwappt dabei auch auf andere Segmente über. Zum Beispiel den Markt für Unternehmensanleihen: Im Chart aufgeführt ist die Marktverzinsung europäischer und amerikanischer Unternehmensanleihen guter Qualität. «IG» steht für Investment Grade, also Bonität von BBB und besser, «YTM» für Yield to Maturity, also die Verfallrendite oder die anstehenden Zinsen, falls die Papiere bis zum Rückzahlungstermin gehalten werden.

Europäische Firmenanleihen (rote Linie) haben die US-Konkurrenz (blau) diesbezüglich abgehängt. Die durchschnittliche Rendite hat sich in den vergangenen zwölf Monaten  halbiert! In den USA ist sie im selben Zeitraum stabil geblieben. Der starke Rückgang ist zum einen dem Umstand zu verdanken, dass die Rendite europäischer Staatsanleihen stärker zurückging als die von US-Treasuries. Darüber hinaus sank auch die Zinsdifferenz (Spread) zwischen Unternehmens- und Staatsanleihen. In den USA dagegen steigt der Spread seit Winter 2014 wieder ? zum ersten Mal seit langer Zeit.

An den auseinanderlaufenden Trends wird sich so bald nichts ändern. Renditeschnäppchen sind nur im Dollarraum zu finden.

 
Angehängte Grafik:
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chart-des.png

39604 Postings, 3954 Tage Anti LemmingHussman: Wer long ist sollte JETZT verkaufen

 
  
    #115276
3
02.03.15 22:38
March 1, 2015
www.hussmanfunds.com/wmc/wmc150302.htm

Plan to Exit Stocks Within the Next 8 Years? Exit Now

John P. Hussman, Ph.D.

Unless we observe a rather swift improvement in market internals and a further, material easing in credit spreads ? neither which would relieve the present overvaluation of the market, but both which would defer our immediate concerns about downside risk ? the present moment likely represents the best opportunity to reduce exposure to stock market risk that investors are likely to encounter in the coming 8 years.  

39604 Postings, 3954 Tage Anti Lemming"Diesmal ist alles anders" - heute 47 Mal auf CNBC

 
  
    #115277
2
02.03.15 22:40

39604 Postings, 3954 Tage Anti LemmingUS-Wirtschaft: schwächster Zustand seit 3,5 Jahren

 
  
    #115278
2
03.03.15 09:17
www.zerohedge.com/news/2015-03-02/...firms-global-economy-contraction

US Macro Weakest Since July 2011 As Goldman Affirms Global Economy In Contraction

Goldman's Global Leading Indicator (GLI) final print for February affirms the global economy has entered a contraction with accelerating negative growth. Just six months after "expansion", the Goldman Swirlogram has collapsed into "contraction" with monthly revisions notably ugly and 9 out of 10 components declining in February. Some have suggested, given US equity's strong February (buyback-driven) performance, that the US economy will decouple from the world... or even drive it.. but that is 100% incorrect. US Macro data has fallen at its fastest pace in 3 years and is at its weakest level since July 2011 as 42 of 48 data items have missed since the start of February.

With 9 of 10 components negative in February, Goldman's Swirlogram has collapsed from expansion to contraction within just 6 months...
 
Angehängte Grafik:
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39604 Postings, 3954 Tage Anti LemmingR.Koo: "Europäer lassen ihre Wirtschaft abstürzen"

 
  
    #115279
1
03.03.15 10:17
Der japanische Ökonom Richard Koo (unten im Interview mit FuW) hält Geldpolitik für wenig wirksam und plädiert (seit langem) für Fiskal-Stimulus. Die große Frage bleibt jedoch, was solche tendenziell "planwirtschaftlichen" Stimuli in Ländern bringen sollen, deren Wirtschaft unter chronischer Ineffizienz (strukturelle Defizite wie der überbordende Beamtenapparat in Griechenland) leiden.

Die japanische Stimulus-Kur wurde oft als "Bau von Brücken nach nirgendwo" verspottet. Die Deflation hat Japan mit seinen Stimulusprogrammen seit 20 J. nicht überwinden können; QE ab 2000, das Koo ablehnt, brachte ebenso wenig. Wohl aber ist Japans Schuldenquote durch diese "Maßnahmen" inzwischen auf 245 % gestiegen - und sie ist höchste der Welt. Ist das wirklich "vorbildlich" und für Europa erstrebenswert, obwohl die erhoffte Wirkung ausblieb?

Vielleicht sollten sich Ökonomen damit abfinden, dass - wenn global eine bestimmte Sättigungsgrenze überschritten ist - organisches Wachstum nicht "erzwungen" werden kann, mit welchen "Maßnahmen" auch immer: WEDER durch blödsinnige Inflationierungs-Konzepte (nach US-Vorbild), die inflationsbereinigt naturgemäß nichts bringen (nur "heiße Luft", die danach wieder abkühlt/kontrahiert), NOCH durch staatliche Stimulus-Aktionen, die realwirtschaftliche Aktivität nicht substituieren können. Denn wenn irgendwo Chancen auf Wachstum bestünden,  kann man davon ausgehen, dass die Privatwirtschaft diese längst genutzt hätte. Wenn der Staat mit der ihm eigenen Ineffizienz in die Bresche zu springen versucht, endet dies gewöhnlich mit Projekten wie den riesigen spanischen Provinzflughäfen, die Milliarden gekostet haben, Millionen für die Instandhaltung verschlingen und von denen bislang kaum Flugzeuge gestartet sind. Klar gab es beim Bau "Arbeitsplätze", aber was kam danach? Und was aus Schulden und Naturverschandelung ist geblieben?

www.fuw.ch/article/richardkoo/

«Die Europäer lassen ihre Wirtschaft abstürzen»

Richard Koo, Chefökonom des Nomura Research Institute, erklärt der Eurozone, was sie von Japan lernen muss. Nur der Staat, nicht die Geldpolitik, könne helfen.

Im Gespräch mit «Finanz und Wirtschaft» sieht der Nomura-Ökonom Richard Koo eine tragische Situation in Europa. Statt die niedrigen Zinsen für einen Fiskalstimulus zu nutzen, würden weiter die Haushaltsdefizite reduziert. Kurzfristig dürfe man nicht auf Strukturreformen setzen, da sie erst langfristig ihre Wirkung entfalten.

- Herr Koo, gemäss Ihrer Analyse hat Japan unter einer Bilanzrezession gelitten: Der Schuldenabbau des Privatsektors hat eine Wirtschaftskrise verursacht. Was kann die Eurozone von der japanischen Erfahrung lernen?

Massnahmen gegen eine Bilanzrezession und Strukturreformen sind zwei völlig verschiedene Dinge. Man kann das eine nicht mit dem anderen ersetzen. In einer Bilanzrezession muss man die Wirtschaft davon abhalten, in eine Deflationsspirale zu fallen. In solch einer Situation sind Strukturreformen kein Ersatz für sofortige Impulse durch Staatsausgaben. [A.L: Aber ohne Aussicht auf Strukturreformen versanden die Stimuli...]

- Wo liegen Japan und Europa falsch?

1997 hat der japanische Premier Ryutaro Hashimoto geglaubt, nur mit Strukturreformen die Konsolidierung des Staatshaushalts zu erreichen und gleichzeitig die Wirtschaft anzutreiben. Das Ergebnis waren fünf aufeinanderfolgende Quartale mit negativem Wachstum und ein Zusammenbruch des Bankensystems. Japan hat damals eine seltene Gelegenheit zur wirtschaftlichen Erholung verpasst. Der Fehler von 1997 hat die Rezession um mindestens fünf, wenn nicht zehn Jahre verlängert.

- Geschieht nun etwas Ähnliches in der Eurozone?

Die europäischen Länder beschränken freiwillig ihre Staatsausgaben und lassen damit ihre Wirtschaft über die Fiskalklippe stürzen, was sehr traurig ist. In Amerika wurde die japanische Lektion dagegen verstanden. Akademiker und Entscheidungsträger haben mit ihrer deutlichen Warnung vor dem Fiscal Cliff ? der Fiskalklippe ? eine neuerliche Rezession verhindert. Das ist der Grund, warum die USA nun viel besser dastehen als Europa, das nicht aus dem japanischen Fehler von 1997 gelernt hat. Ein Fiskalstimulus ist wichtig, da der Staat der einzige Schuldner ist, der in einer Bilanzrezession noch übrig bleibt.

- Spanien und Portugal werden als positive Beispiele für Strukturreformen präsentiert. Stimmen Sie dem nicht zu?

Ich sage nicht, dass Strukturreformen keinen Wert haben. Manche Reformen sind sehr wichtig und haben eine langfristige Wirkung. Aber man kann mit Strukturreformen einen Fiskalstimulus nicht ersetzen. Die Arbeitslosigkeit in Spanien liegt weiterhin über 20%. Die Zukunft für junge Portugiesen sieht düster aus. Die Länder sind in ziemlich schlechter Verfassung, selbst wenn manche Wachstumszahlen nun positiv sind. Die Lebensbedingungen der Menschen in Spanien, Portugal und sogar in Irland sind nicht so, wie sie sein könnten.... [A.L.: Dass die Probleme in den PIIGS am Euro liegen könnten, scheint Koo nicht auf dem Radar zu haben...]...

[gekürzt, Interview ist im Original sehr lang...)

 

39604 Postings, 3954 Tage Anti LemmingKoo ist glühender Verehrer von Abenomics

 
  
    #115280
1
03.03.15 11:24
(unten fett) - und damit mMn nicht wirklich für voll zu nehmen. Abenomics halte ich für eine Loser-Rosskur, die Japan den Rest geben wird - getreu John Mauldin, der 2010 spottete: "Die japanische Wirtschaft ist ein Insekt, das auf eine Autowindschutzscheibe wartet."

www.fool.com/investing/international/2010/07/22/...-for-a-windsh.aspx

----------------------

Aus obigem Koo-Interview:

Nach fünfzehn Jahren, in denen die Leute Schulden zurückgezahlt haben, sind sie es so leid, dass sie keine Kredite aufnehmen ? obwohl ihre Bilanzen sauber sind, die Zinsen so tief stehen wie noch nie in der Menschheitsgeschichte und die Banken willig sind. Man muss den Privatsektor von seinem Trauma befreien. Abenomics hat einige Programme dazu eingeführt. So können Investitionen im Fiskaljahr 2014 im selben Jahr abgeschrieben werden. Ich bin froh, dass wir nach 25 Jahren zum ersten Mal eine Regierung (Abe, A.L.) haben, die die wirtschaftlichen Probleme Japans auf die richtige Weise angeht.

 

39604 Postings, 3954 Tage Anti Lemming"Big money" geht in Cash

 
  
    #115281
2
03.03.15 11:37
www.marketwatch.com/story/...ing-to-cash-and-so-should-you-2015-03-02

Big money is moving to cash - and so should you

Back in the spring of 2009, I became very bullish on stocks after four things happened:

- The economic-stimulus package was passed to create jobs and partially catch us up on the trillions we are behind in deferred infrastructure spending
- Helicopter Ben's first quantitative easing
- A blow-off bottom in stocks
- The President saying he'd buy stocks if he could

f you have read me, you'll know I was bullish right out of the gate when I started writing here, saying ?Your major risk in 2012 is missing the upside? at a time most others were bearish. I was convinced that the coming revolution in American oil and gas ? which I recognized ahead of most ? would be a very big deal and thought monetary and fiscal stimulus would lift America out of a very dangerous situation. I have been mostly proven correct not only in my economic analysis, but also with investments that I've mentioned here

By late 2013 though, it started to become apparent to me that we weren't going to get the sustained economic growth we needed to have a boom period. Oppressive global debts and aggregate demand shortfalls driven by demographics in the four largest developed economies ? U.S., China, Europe and Japan ? are too much to overcome without another reset in asset prices. Despite that, money started to finally pour in from mom-and-pop investors into the markets for the first time since 2007. I warned that would end badly.

Where the world probably went wrong was relying too much on monetary policy, inflation targeting by non-reserve currencies in particular, and not actually building the things we need for productive economies. We have underinvested in infrastructure that is becoming dilapidated and other necessities that could become scarce in the next decade if we don't wake up very soon. Meanwhile, we have overinvested in toys and counterproductivity. Much of that is represented by very overvalued tech stocks that have IPO'd recently.

I am not completely despondent. I think there is a way for the global economy to rebound eventually, in fact, three ways, only one of which is horrible. But that doesn't really matter for this column. What matters here is that my thesis the past year or so that the big money was leaving the markets and that smaller investors were getting handed the bag is clearly true.

This past weekend in Barron's, there was a special section with a headline article that described how large wealth-management firms were holding more money in cash and short-term Treasurys. In Berkshire Hathaway's annual letter, Warren Buffett talked about holding cash and short-term treasurys, likely in response to the fact that Berkshire's cash and Treasury holdings have grown to a record.

What does the bigger money taking lighter equity-asset allocations and heavier cash allocations mean?

The first thing I would suggest, is regardless of which direction the markets head this year, there is a perception by people with big money, that investing is becoming more risky. If you are nearing retirement, that is something you should hear loud and clear.

If you aren't close to retirement, there is a huge opportunity for you. You might be able to make a couple of major asset-allocation decisions in the next few years that could profoundly impact your long-term wealth.

I have written a report, about to be updated and expanded into an eBook set for release on April 6, titled "Avoiding the Next Crash and Investing in the Next Boom" which is my blueprint for making investment decisions. It's actually a working paper. I'll keep updating it as the world moves forward, or backward.

Here's what I am telling people who are in our 401(k) Monitor program to do right now ? move 25% to 50% of your plan balance to cash or short-term Treasury funds, depending on risk tolerance and time to retirement. For most folks, that means swapping a couple of equity funds for the money-market account or secured cash account in their plan.

In most of my managed portfolios, not only have I accumulated higher cash positions than I've had in the recent past, but I have also started buying longer-term, out-of-the money put options on the S&P 500 using the SPDR S&P 500 ETF SPY, -0.11%  as a way to hedge my long exposure on my favorite stocks. I have chosen to hedge using the bigger companies in the S&P because about a third of the earnings in the S&P 500 come from overseas, and with a stronger dollar it is very likely that we start to see more significant earnings declines in the next few quarters.  

1 Posting, 1 Tag H. SchmidtEin herzliches Danke ...

 
  
    #115282
6
03.03.15 12:23

Hallo A.L und alle Stammbären,
ich lese diesen Thread seit einigen Jahren mit echtem Gewinn - nicht monetär - sondern im Sinne der Erkenntnis von makroökonomischen und politischen Zusammenhängen. Jetzt habe ich einfach mal das Bedürfnis, mich bei allen Stammbären bzw. -Postern dieses Threads und insbesondere bei Anti Lemming ganz herzlich für dieses Wissen, ihre Anregungen, Standpunkte und die großartige Ausdauer zu bedanken.
H. Schmidt

 

39604 Postings, 3954 Tage Anti LemmingDanke Helmut,

 
  
    #115283
4
03.03.15 13:52
Ich finde auch, dass Du ein ganz passabler Kanzler warst ;-)  

39604 Postings, 3954 Tage Anti LemmingWarum Euro-QE scheitern wird

 
  
    #115284
5
03.03.15 16:37

Kurzfassung:

1. Es gibt nicht genug Staatsanleihen am europäischen Bond-Markt für Draghis 1,1 Bio. Aufkaufprogramm.

2. Während QE in USA und London in Perioden hoher Neuverschuldung fiel, sind Eurozonen-Staaten wegen der 3 % Neuverschuldungsgrenze gemäß Maastricht und wegen der Sparpolitik die Hände gebunden.

3. Wenn Banken Staatsanleihen an Draghi verkaufen, entgegen ihnen die Zinseneinnahmen daraus, und sie müssen obendrein für Cash-Einlagen bei der EZB Strafzinsen zahlen. Zudem könnten durch den Draghi-Squeeze deren Kurse noch weiter steigen, was die Verkaufsneigung weiter hemmt.

4. Weil Banken wegen Basel-III mehr Kapital vorhalten müssen, werden sie ohnehin nur zögernd Kredite vergeben. Weiterhin sind die Ausfallrisiken in den PIIGS zu hoch.

------------------------------

A Complete Preview Of Q? ? And Why It Will Fail

To be sure, we?ve written quite a bit lately about the ECB?s upcoming plunge into the world of 13-figure debt monetization (or as we call it, Draghi?s Waterloo), and while we hate to beat a dead horse, the sheer lunacy of a bond buying program that is only constrained by the fact that there simply aren?t enough bonds to buy, cannot possibly be overstated. 

Among the program?s many inherent absurdities are the glaring disparity between the size of the program and the amount of net euro fixed income issuance and the more nuanced fact that the effects of previous ECB easing efforts virtually ensure that Q? cannot succeed. On the latter point, even though negative deposit rates and miniscule yields limit banks? options for what they can do with the proceeds from any EGBs they?re willing to sell to the ECB, they could of course choose to do the unthinkable and actually make loans. ECB chief economist Peter Praet is pretty confident banks will be forced to do just that if they want to maintain margins (which have ironically been crushed by the same type of policies that the ECB is set to roll out): 

?...as expected returns on securities will be compressed, maintaining net interest income will require banks to shift their portfolios away from securities and towards loans to firms and households.?

However, this simply isn?t going to happen for the same reason other attempts to pump money into the system haven?t filtered down to Main Street: banks are too scared to lend and a tougher regulatory regime is reinforcing their reluctance. Here?s Bloomberg: 

The incentive to lend created by lower returns on securities runs into the Basel III regulatory framework. The new rules, which aim to make banks resilient to shocks, mean banks must set-aside more capital for loans.The cocktail of Basel III and QE therefore poses a dilemma for banks: either continue to hold cash and sovereign bonds, both are liquid assets and have a zero percent risk-weighting, or lend to the real economy in return for higher interest payments but lower liquidity and capital ratios.

To the extent that banks will make a profit when they sell their sovereign bond holdings, there may be a bit of extra capital floating about to make new loans. However, given the regulatory context, the chances of a big boost to lending are slim.

This dynamic is exacerbated when you consider the dramatic increase in NPLs that has occurred across the currency bloc over the course of the protracted crisis. 

(siehe Chart unten)

We?re not finished yet. Consider also this knock-on effect of the supply/demand imbalance: if sellers suspect prices will go higher because they believe the ECB will be desperate to meet its ?60 billion euro/month target, they?ll likely hold out, especially if some market participants get nervous about the availability of certain issues for short covering.

From FT: 

When the Bank of England and US Federal Reserve launched QE, their governments were still running massive fiscal deficits. With eurozone governments retrenching fiscally, purchases under the ECB?s QE programme will comfortably exceed net debt issuance ? especially in Germany.

So to meet its target, the ECB will have to squeeze others out of government bond markets. That will be hard if bond holders are reluctant to sell, either because there is nowhere else to put their money, or they expect prices to rise further, which may then become the case...

All of this is compounded by the fact that no one really knows how the hell this is actually going to work (logistically we mean). The mechanics simply have not been spelled out and while Hank Paulson will probably tell you that the whole reason you wield a bazooka is so you don?t have to explain the details, the market is starting to get nervous. For as Bloomberg explains, there are many unanswered questions....

 
Angehängte Grafik:
npls_0.jpg (verkleinert auf 85%) vergrößern
npls_0.jpg

34645 Postings, 5606 Tage KickyClinton's Secret Email Life- Jeb Bush freut sich

 
  
    #115285
3
03.03.15 20:12
Ein rumänischer Hacker ,der wegen Hacking im Knast sitzt "Guccifer" alias Marcel Lazar Lehel,hat die private Emailadresse von Hilary Clinton geknackt und geheime Briefe veröffentlicht,die von dem privaten Account nicht hätten gesandt werden dürfen bzw an sie privat gesandt wurden obwohl vertraulich
hdr22@clintonemail.com ist jetzt disconnected

http://www.zerohedge.com/news/2015-03-03/...lintons-secret-email-life  

39604 Postings, 3954 Tage Anti LemmingFake-Bestellungen bei Alibaba

 
  
    #115286
4
03.03.15 20:17
www.zerohedge.com/news/2015-03-03/...-stock-and-held-now-losing-money

Der Versender Alibaba wird auch "chinesisches Amazon" genannt.

Alibaba arbeitet aber offenbar mit Betrug: Strohmänner erhalten von Alibaba oder einem Verkäufer, der Alibaba als Plattform nutzt, Geld, um Waren bestellen zu können. Nach der Bestellung erhalten sie ein leeres oder mit Müll gefülltes Paket. Die Strohmänner zahlen beim Empfang - mit dem Geld, dass sie zuvor erhalten hatten - und schreiben positive Produkt-Rezensionen, obwohl sie das Produkt nie gesehen haben. Alibaba bzw. der Hersteller des Produkts kann so einen "hohen Umsatz" und "gute, gefragte Produkte" vorweisen.

Auf diese Tour werden ein großes Kundeninteresse und riesige Umsätze vorgetäuscht. Aber offenbar nicht mehr lange, denn der Alibaba-Kurs driftet nach Süden und ist an einer kritischen Unterstützung: http://stockcharts.com/h-sc/ui?s=baba


 
Angehängte Grafik:
baba_brushing.jpg (verkleinert auf 39%) vergrößern
baba_brushing.jpg

34645 Postings, 5606 Tage KickyAlibaba mit gefälschten Zahlen

 
  
    #115287
2
03.03.15 20:20
die grösste IPO in 2014 Alibaba's market cap soared as high as $250 billion, making it one of the top 10 most valuable companies by market cap.Und nun sind angeblich unzählige Kunden genau dies -nicht zählbar,einfach ein Fake

...and then the headaches began, following news that China's government may crack down on what was dubbed Alibaba's "illegal operations", which sent its stock sliding to the point where not even one CNBC cheerleader would dare to comment on the same stock that all were previously certain would promptly surge to $120, $130 or higher.... because, you know, momentum.

And then things got even worse, pushing the stock to the lowest level it has seen since its IPO level, and its market cap to under $200 billion for the first time as a market company.
So what is the reason for the latest weakness? Well, according to a report in the WSJ, an unknown amount of Alibaba's "countless" customers - the very basis of the company's ridiculous valuation in the first place - are literally just that: countless. Because they are fake.
WSJ hat eine langen Artikel dazu,den man hier lesen kann
http://www.zerohedge.com/news/2015-03-03/...and-held-now-losing-money  

34645 Postings, 5606 Tage KickyNetanjahus Rede im Kongress-Obama ist sauer

 
  
    #115288
2
03.03.15 20:27

34645 Postings, 5606 Tage KickyObama und Netanjahu Beziehungsstatus: Zerrüttet

 
  
    #115289
4
03.03.15 20:35
http://www.faz.net/aktuell/politik/inland/...erhaeltnis-13460715.html

Alon Pinkas sucht nicht lange nach beschönigenden Worten. Das Verhältnis zwischen Barack Obama und Benjamin Netanjahu sei ?vergiftet?, sagt der frühere israelische Generalkonsul in New York. Seit bald sechs Jahren dauere diese ?offene Konfrontation? zwischen den beiden Politikern schon an, die Anfang 2009 an die Macht kamen.

Am Dienstag erreicht sie mit Netanjahus Rede vor beiden Häusern des Kongresses einen neuen Höhepunkt. Das wurde in diesen Tagen unübersehbar: Normalerweise empfängt der Präsident den israelischen Ministerpräsidenten, wenn der in der amerikanischen Hauptstadt zu Besuch ist.

Der Vizepräsident kommt in den Kongress, wenn befreundete Regierungschefs wie Netanjahu dort eine Rede halten. Dieses Mal will ihn keiner von beiden sehen. Joe Biden ist auf Reisen und Obama lehnte ein Treffen ab.

Eine wichtige Rolle spielte bei der Planung des Auftritts auch der israelische Botschafter in Washington Ron Dermer. Dermer, der in Florida aufgewachsen ist, unterhält beste Beziehungen nur zu den oppositionellen Republikanern und jüdischen Lobbyorganisationen wie Aipac - nicht jedoch ins Weiße Haus, wo er zu einer Art ?unerwünschten Person? geworden ist, wie man in Jerusalem schon länger berichtet.

Schon bevor Dermer Botschafter in Washington wurde, fehlte ein direkter Draht zwischen Obama und Netanjahu, der es erlaubt, schnell und diskret Krisen zu meistern.Wenn es ernst wird, vertrauen und respektieren sich der Präsident und der Ministerpräsident nicht, wie sich jetzt wieder im Atomstreit mit Iran zeigt. Zuvor hatte Obama in zwei Anläufen versucht, Netanjahu zu einem Frieden mit den Palästinensern zu bewegen.....  

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    #115290
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03.03.15 20:40

39604 Postings, 3954 Tage Anti LemmingAtlanta-Fed senkt US-BIP-Prognose I/2015 auf 1,2 %

 
  
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03.03.15 21:42

39604 Postings, 3954 Tage Anti LemmingPlatzt die Subprime-Auto-Loan-Blase?

 
  
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03.03.15 22:28

39604 Postings, 3954 Tage Anti LemmingChart dazu

 
  
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03.03.15 22:29
 
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39604 Postings, 3954 Tage Anti LemmingADP: 219 k vs. 212 k (erw.)

 
  
    #115295
04.03.15 14:26
Another day, another missed data point. ADP Employment data shows 212k jobs added in February, which modestly missed expectations of 219k and is the weakest monthly gain in 6 months. Despite the miss, that showed large businesses adding by far the fewest jobs, Mark Zandi - in all his wisdom - remains optimistic: "jobs growth is strong but slowing," and expects the economy "will return to full employment by mid-2016."  

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