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Der USA Bären-Thread

Seite 1 von 4669
neuester Beitrag: 29.05.15 19:29
eröffnet am: 20.02.07 18:45 von: Anti Lemmin. Anzahl Beiträge: 116702
neuester Beitrag: 29.05.15 19:29 von: Kicky Leser gesamt: 9500695
davon Heute: 2747
bewertet mit 422 Sternen

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40328 Postings, 4040 Tage Anti LemmingDer USA Bären-Thread

 
  
    #1
422
20.02.07 18:45
Dies ist ein Thread für mittelfristig orientierte Bären (keine Daytrader), die im Laufe dieses Jahres mit einem stärkeren Rückgang der US-Indizes rechnen - u. a. auf Grund folgender Fundamental-Faktoren:





1.  Zunehmende Probleme im US-Housing-Markt wegen Überkapazitäten, fallender Preise,
    rückläufiger Verkaufszahlen und fauler Hypotheken, vor allem im Subprime-Sektor

2.  Auf Grund dessen mögliche Banken-, Junkbond- und/oder Hedgefonds-Krise
    (HSBC warnte bereits)

3.  Überschuldung der USA im Inland (negative Sparquote, Haushaltsdefizit)
    und im Ausland (Handelsdefizit)

4.  Möglicher weiterer Wertverlust des Dollars zum Euro (zurzeit bereits über 1,30)

5.  Anziehende Inflation wegen Überschuldung und unkontrollierten Geldmengenwachstums

6.  Weitere Zinserhöhungen der Fed zur Inflationsbekämpfung

7.  Rückgang des US-Konsumentenvertrauens und weniger Konsum wegen der
    Liquiditätsrückgänge und drückender Housing-Schulden

8.  Rückabwicklung von Yen-Carry-Trades, weil Japan die Zinsen erhöht
    -> Ende der "globalen Hyperliquidität"

9.  Probleme im Irak, wachsende Kriegsgefahr in Iran/Nahost, Ölpreis-Anstieg

10. Terrorgefahr

11. Überbewertung der US-Aktien (das DOW-JONES KGV für 2006 liegt bei 24,25,
    das des SP-500 bei 19)

12. Aktien-Hausse der letzten vier Jahre verlief ohne nennenswerte Korrekturen
    (untypisch)





Dieser Thread soll meinen inzwischen leider teilweise gelöschten Doomsday-Bären-Thread ersetzen. Außerdem möchte ich in diesem Eingangsposting deutlich machen, dass der Fokus auf USA liegt (der DAX spielt nur am Rande eine Rolle, da die wirtschaftliche Lage hier zu Lande besser ist).

Ich wünsch mir in diesem Thread eine faire, offene und vor allem sachliche Diskussion, möglichst wenig persönliche Querelen, Beleidigungen und sinnlose Hahnenkämpfe. Wer notorisch stört und Unfrieden stiftet oder rassistische Sprüche ablässt, kommt auf die Ignore-Liste (was weitere Postings hier verhindert).
 
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116676 Postings ausgeblendet.

733 Postings, 309 Tage venividivici_th82P. Singer

 
  
    #116678
1
28.05.15 12:12
Billionaire Hedge Fund Manager Paul Singer Reveals The "Bigger Short"

First it was Gross, then Gundlach. Now billionaire hedge fund manager Paul Singer of Elliott Management has unveiled what he believes is the trade of this generation: being short "long-term claims on paper money, i.e., bonds." He calls it the "bigger short." First hinted at during the Grant's Spring 2015 conference, he now goes into excruciating detail...

http://www.zerohedge.com/news/2015-05-27/...nger-reveals-bigger-short  

40328 Postings, 4040 Tage Anti Lemming# 678 - Bond-Shorts

 
  
    #116679
2
28.05.15 12:38
bieten in der Tat das günstigste CRV, weil sich negative Renditen (wie kürzlich bei Bunds) in der Regel nicht lange halten. Das setzt den Bond-Kursen eine Art natürliche Obergrenze. Hinzu kommt, dass z. B. die EZB keine Bonds mit negativer Rendite kaufen darf. Wer also sollte dann den Kurs noch höher treiben?

Wenn der Bondmarkt in Sinkflug geht, dürfte auch der Aktienmarkt nachgeben, weil dann der gesamte Markt auf "risk off" wechselt. Der Commodity-Markt (Rohstoffe) hat das teils schon vorweggenommen.

Die früher häufigen "Umschichtungen" gibt es kaum noch (mangels natürlichen Marktteilnehmer) - weder von Aktien in Bonds (wenn der Aktienmarkt sinkt) noch von Bonds in Aktien (wenn der Bondmarkt sinkt).  

8824 Postings, 2864 Tage wawiduChart des Tages

 
  
    #116680
28.05.15 13:49
Zunächst ein paar Vorinformationen:

Im Gegensatz zum nach Marktkapitalisierung gewichteten S&P 500 Index sind alle Nasdaq Indizes Kurs-/Preisindizes.  

Im Nasdaq Composite Index sind aktuell 3032 Unternehmen gelistet. Der Indexkurs steht bei 5100. Hieraus errechnet sich ein Durchschnittskurs von 1,68 $.

Im Nasdaq Biotech Index ($NBI) sind die Kurse von 146 Unternehmen enthalten. Der Kurs liegt bei 3850. Durchschnittskurs: 26,40 $

Im Nasdaq 100 finden sich natürlich 100 Unternehmen. Aktueller Kurs: 4450 - Durchschnittskurs: 44,50 $

Kurs NBI : Kurs Composite > 75, d.h. die 146 Biotech-Werte machen über 75 % des Composite Index-Preises aus.

Ich habe nun mal einen Ratiochart aus $NDX : $NBI gebastelt, den ich sehr bezeichnend finde. Er reflektiert "Investment Index" versus "Zockerindex".

 
Angehängte Grafik:
_ndx-_nbi_15jw.png (verkleinert auf 82%) vergrößern
_ndx-_nbi_15jw.png

5405 Postings, 2452 Tage anjabNasdaq ist auch gerichtet nach

 
  
    #116681
1
28.05.15 14:31
Marktkapitalisierung.

 

40328 Postings, 4040 Tage Anti LemmingEin erstes Anzeichen von Marktschwäche

 
  
    #116682
1
28.05.15 16:04
 
Angehängte Grafik:
20150528_ad.jpg (verkleinert auf 68%) vergrößern
20150528_ad.jpg

40328 Postings, 4040 Tage Anti LemmingUS-Langlaufzinsen ziehen langsam an

 
  
    #116683
4
28.05.15 16:34
Am Ende des Postings sieht man, dass sich der Rendite-Chart der 30jährigen Staatsanleihen seit Jahresanfang deutlich angezogen hat.

Entsprechend stiegen 30jährige fixe Hypotheken-Zinsen, die sich an den 30-jährigen US-Staatsanleihen orientieren (1. Artikel unten).

Dies kann man auch als Hinweis auf baldige Leitzinserhöhungen werten (Begründung unten).

Die tendenziell steigenden Hypo-Zinsen haben in USA einen Run auf den Hausmarkt aufgelöst. Heute wurde die höchste Zahl schwebender (anstehender) Hauskäufe seit neun Jahren gemeldet (2. Artikel unten).

US-Häuser sind wegen des Fed-Gepushes zwar immer noch (viel zu) teuer, speziell an der US-Westküste, aber die Leute wollen sich offenbar das aktuell noch einigermaßen tiefe Zinsniveau langfristig sichern.

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www.marketwatch.com/story/...gage-rate-rises-to-387-2015-05-28-109103

30-year-mortgage rate rises to 3.87%

WASHINGTON (MarketWatch) -- The average rate for a 30-year fixed-rate mortgage rose to 3.87% in the week that ended May 28 -- the highest rate since the end of 2014 -- from 3.84% in the prior week, according to a Thursday report from federally controlled mortgage-buyer Freddie Mac. Rates rose "following positive housing market data," said Len Kiefer, Freddie's deputy chief economist.....

--------------------

www.marketwatch.com/story/...e-sales-highest-in-nine-years-2015-05-28

April's gauge of pending home sales highest in nine years

WASHINGTON (MarketWatch) -- A gauge of pending home sales increased in April for the fourth consecutive month to reach the highest level in nine years, signaling that upcoming deals could pick up, a trade group said Thursday. The index from the National Association of Realtors reached a seasonally adjusted 112.4 in April, up 3.4% from 108.7 in March and 14% from a year earlier. "Realtors are saying foot traffic remains elevated this spring despite limited - and in some cases severe - inventory shortages in many metro areas," said Lawrence Yun, NAR's chief economist. Economists polled by Dow Jones Newswires had expected April growth of 1%. Pending sales typically close within two months. An index reading of 100 equals the average contract activity level in 2001.

--------------------

Die Zinserhöhungserwartung für das lange Ende der Zinskurve (ihre Entwicklung hängt vom Markt ab, Notenbanker haben auf das "lange Ende" nur begrenzt Einfluss) passt zum Szenario, dass die Fed die Leitzinsen (also das kurze Ende) in den nächsten Monaten erstmals "seit Lehman" wieder anheben wird.

Um diesen Schritt trotz kränkelnder US-Wirtschaft durchziehen zu können, wurde kürzlich eigens die BIP-Berechnung "schönfrisiert", siehe BT # 574:

www.ariva.de/forum/...SA-Baeren-Thread-283343?page=4662#jumppos116574

Besser kann man einen kommenden Bärenmarkt gar nicht vorbereiten ;-)

--------------------

Hier der Rendite-Chart der 30-jährigen US-Staatanleihen, an dem sich auch die Zinshöhe der 30jährigen US-Hypothekenzinsen orientiert:
 
Angehängte Grafik:
ust30y.png (verkleinert auf 72%) vergrößern
ust30y.png

8824 Postings, 2864 Tage wawiduWas hedonistische Nachrichten bewirken können

 
  
    #116684
3
28.05.15 16:56
Zwischen September 2014 und Februar 2015 sanken die US Exporte nach China von 240 Mrd. $ auf 150 Mrd. $ und die US Importe aus China von 180 Mrd. $ auf 108 Mrd. $. (Quelle: FRED)

Hier ein paar Hintergrundinformationen:

http://www.forbes.com/sites/katevitasek/2015/02/...abor-issues-recur/

http://www.wiwo.de/unternehmen/handel/...del-ausbremsen/11386330.html

Die Ursache dieses Einbruchs im Warenfluss war also ein neunmonatiger Streik, der zunächst recht harmlos anfing, jedoch seit Anfang September 2014 deutlich verschärft wurde. In chinesischen Medien wurde über den Exporteinbruch im Handel mit den USA nicht berichtet, doch die Aufarbeitung des Backlogs (Rückstau an Waren)) zeitigte die großspurige Verkündung des größten Exportwachstums aller Zeiten.  
Angehängte Grafik:
ctrp2jd.png (verkleinert auf 82%) vergrößern
ctrp2jd.png

8824 Postings, 2864 Tage wawiduzu # 681

 
  
    #116685
28.05.15 17:46
Völlig korrekt, anjab. Schön, wenn jemand mitdenkt!

Der Aspekt Marktkapitalisierung spielt jedoch bei den von mir berechneten Durchschnittspreisen der drei in # 680 angesprochenen Nasdaq Indizes keine Rolle, ebenso wenig wie bei dem von mir eingestellten Ratiochart.  

35679 Postings, 5692 Tage KickyDas Beispiel hinkt

 
  
    #116686
1
28.05.15 20:15
Ctrip bietet Reisevermittlung an primär in China ,wo ist da ein Backlag bei Exporten?

Ctrip.com International, Ltd. is a leading travel service provider of hotel accommodations, airline tickets and packaged-tours in China. Ctrip aggregates information on hotels and flights and enables customers to make informed and cost-effective hotel and flight bookings. Ctrip targets primarily business and leisure travelers in China who do not travel in group.Zacks mit Strong Buy  

35679 Postings, 5692 Tage KickyDie Institutionen spielen Schwarzerpeter

 
  
    #116687
3
28.05.15 20:32
Die EZB meidet das Thema Griechenland und erwähnt den möglichen Austritt aus dem Euro im Finanzstabilitätsbericht mit keinem Wort. Die Zentralbank hofft darauf, dass eine der anderen Institutionen dem Land den Stecker zieht.Sämtliche Geldgeber Griechenlands befinden sich zurzeit in Dresden am G7-Treffen der Finanzminister. Der Präsident der EZB, Mario Draghi (hintere Reihe 2. von links) und die Chefin des internationalen Währungsfonds, Christine Lagarde (vordere Reihe 3. von links), müssen sich mit den anderen Gläubigern einigen, wer der Realität ins Auge blicken muss und dem griechischen Drama ein Ende bereitet.

....Die Notenbank will um jeden Preis vermeiden, dass sie schliesslich diejenige ist, die Griechenland «den Stecker zieht». So hält sie sich bedeckt, obwohl sie «Plan B» und «Plan C» bereits in den Schubladen hält, und hofft darauf, dass ihr irgendwann eine der beiden anderen Institutionen die undankbare Aufgabe abnimmt, die Verhandlungen mit Griechenlands für gescheitert zu erklären und die Finanzhilfen an das Land einzustellen. ...
Kommentar der NZZ
http://www.nzz.ch/wirtschaft/kommentare/...en-schwarzpeter-1.18550872  

3360 Postings, 2385 Tage Dreiklang#687 GriechenKriese: EZB MUSS den Stecker ziehen

 
  
    #116688
5
28.05.15 21:54
...weil es niemand anders machen wird und es an hier hängen bleibt. Es sei denn, Griechenland tut der EZB den großen Gefallen, den IWF NICHT zu bedienen. Aber da werden Tsipras & Co. sehr  aufpassen, auch wenn einige Mitglieder des Kabinetts gelegentlich Dummheiten erzählen.

Sollte der IWF nicht bedient werden, läge  ein Zahlungsausfall vor - und die EZB kann ELA nicht fortsetzen. Da es GR an "Liquidität" (tatsächlich: Solvenz) mangelt, muss man sich aus ELA bedienen, um den IWF zu bezahlen. Also der Steuerzahler in ?-Europa (bzw das Vehikel ESM) geht  in Haftung für diese verrückte Konstruktion, bei der er faktisch der Kredit-und Risikoträger für den IWF ist. Merkel macht sich also etwas vor, wenn sie glaubt, dass die Risiken durch Einbindung des IWF verteilt werden.

Die Sache ist klar entschieden - doch es ist wie mit des Kaisers neuen Kleidern - jeder sieht es, jeder weiß es, aber alle halten die Klappe.

Die seit letzten August aufgelaufenen neuen Verbindlichkeiten gegenüber dem ?-Raum sind summa summarum ca. ? 100 Mia. Die 7,2 Mia "ausstehenden Hilfen" werden/würden bei Ausschüttung verdampfen wie ein Tropfen Wasser auf der heißen Herdplatte. Auch neue "Hilfskredite" a ? 20 oder 30 Mia. reichen nicht im Entferntesten aus. Ein Abkommen, das tragfähig ist, müsste das Einsammeln des "abgeflossenen" Geldes zwingend beinhalten. Das will in Griechenland aber niemand. Die jetzige Politik von Tsipras, die nur in einem Crash enden kann, wird von ca. 60% der Griechen unterstützt. Man möchte die aus dem System genommenen Mittel behalten. Ein Rückfluss ist nicht vorgesehen, nicht gewünscht und von daher gibt es auch keine Möglichkeit, mit "Griechenhilfen" neu aufzusetzen.

Alle wissen es, keiner sagt es, obwohl Zerohedge:
http://www.zerohedge.com/news/2015-05-28/...now-70-says-deutsche-bank

eine klare Einschätzung zu Wort kommen lässt. Es ist ja sehr schön, wenn Merkel/Hollande mit Tsipras "auf Augenhöhe" verhandeln. Doch das wird in GR als Schwäche ausgelegt - und Tsipras bekommt nun  Vorwürfe ("von Gurken-Merkel muss doch (noch) mehr zu holen sein"). Die Zahlen (ELA vor allem) sprechen ihre eigene Sprache.

Und Merkel wird sich noch wundern: Die "Griechenrettung" mit einem Schaden von ca. ? 400 Mia (insgesamt) wird ihr zugerechnet werden. "War doch eine Merkel-Idee". Ganz falsch wärs ja auch nicht. Jedenfalls wurde  der Merkel-Spruch "Scheitert der Euro, dann scheitert Europa" in GR so aufgefasst, dass man aus dem System noch richtig Geld ziehen könne. Was man getan hat. Der Spruch war ein Fehler, war dumm.

 

35679 Postings, 5692 Tage KickyFinanzstabilitätsbericht d EZB stressresistent

 
  
    #116689
29.05.15 10:30
Griechenland-Krise hin oder her, das Finanzsystem der Währungsunion zeichnet sich derzeit durch grosse Stabilität und wenig Stress aus. Im Finanzstabilitätsbericht der Europäischen Zentralbank (EZB) wird der Euro-Zone trotz gelegentlicher Marktvolatilität, die jüngst vor allem an den Staatsanleihenmärkten zu spüren war, ein gutes Stabilitätszeugnis ausgestellt.  http://www.ecb.europa.eu/pub/fsr/html/index.en.html

Besonders die leicht aufgehellten Konjunkturaussichten haben laut EZB das Stressniveau im europäischen Finanzsystem in den vergangenen sechs Monaten gesenkt. Aber auch die eigenen Aktionen zur Eindämmung der Deflationsgefahr, darunter das umstrittene Staatsanleihenkaufprogramm, erhalten viel (Eigen-)Lob,..Die wichtigsten Stressindikatoren haben wieder das Niveau erreicht, das sie vor Ausbruch der Staatsschuldenkrise hatten (1. Grafik).
Auffällig ist aber, dass die Risikofreude, die sich an den Finanzmärkten manifestiert, in der Realwirtschaft kaum zu finden ist (2. Grafik).
http://images.nzz.ch/eos/v2/image/view/620/-/text/...77550/grafik.jpg
Während die Bewertung von Aktien und Obligationen Höchstwerte erreicht, sind die Kreditvergabe und die Investitionen in der Realwirtschaft gedämpft. Das Investitionsniveau liegt laut EZB unter jenem von 2008, als mit dem Lehman-Ausfall die Finanzkrise begann. Trotz hohen Bewertungen vieler Anlageklassen befürchtet die EZB keine Blasenbildung. Überbewertungen beschränken sich laut dem Bericht auf Teilmärkte, und die gute Verfassung der Finanzmärkte geht nicht einher mit einem höheren Verschuldungsgrad oder einem schnellen Wachstum der Kreditvergabe im Privatsektor.

Das grösste Risiko für die Finanzstabilität in der Euro-Zone stellen laut der EZB die zwar positiven, aber nach wie vor schwachen Prognosen für das Wachstum im Währungsraum dar. Darüber hinaus ortet sie vier konkrete Risiken für die Systemstabilität: ? erstens eine abrupte Umkehr der derzeit sehr tiefen Risikoprämien an den Finanzmärkten. Es wird befürchtet, dass ein Einbruch des Risikoappetits der Anleger zu heftigen Verwerfungen an den Märkten führen könnte, die noch dadurch erschwert würden, dass die Liquidität am Sekundärmarkt in vielen Marktsegmenten gering ist; ? zweitens die geringe Profitabilität der Finanzinstitute ? und hier spricht die EZB nicht nur von den Banken, sondern explizit auch von den Versicherern ?, die wegen der sehr tiefen Zinsen Mühe bekunden, profitabel zu sein. Erwirtschaften die Institute aber zu niedrige Gewinne, können sie ihre Kapitalbasis nicht aus eigenen Kräften stärken; ? drittens Sorgen über die Schuldentragfähigkeit der Euro-Staaten und der Unternehmen vor dem Hintergrund eines schwachen Wirtschaftswachstums; ? viertens eine erhöhte Ansteckungsgefahr im Schattenbankensystem. Die Aktiva in diesem wenig regulierten Sektor sind laut EZB zwischen 2009 und 2014 um 70%gestiegen, weshalb er eine immer grössere Bedeutung bekommt.

Gewisse Abhilfe bringen laut der EZB die jüngsten Regulierungsinitiativen......

http://www.nzz.ch/wirtschaft/...anzstabilitaet-verletzlich-1.18551211  

35679 Postings, 5692 Tage KickyBanken unter Kontrolle? neuer Finanzcrash droht

 
  
    #116690
29.05.15 10:33
https://www.phoenix.de/sixcms/...php?id=964209&template=phx_mobil
lief heute früh schon,aber auch Wiederholung.... schön kritisch

Die Bundesregierung beschloss 2009 die Rettung der in Not geratenen Banken und versprach, dass in Zukunft alles getan werde, um zu verhindern, dass Geldinstitute in unkontrollierten Maße höchst riskante Geschäfte betreiben, die ganze Volkswirtschaften in den Ruin treiben. Eine Bankenaufsicht auf europäischer Ebene sollte helfen. Die Europäische Zentralbank hat die Kontrolle über die immer noch vielen systemrelevanten Banken begonnen. Beim letzten Stresstest fielen gleich 25 Banken durch die Prüfung, 13 mussten neues Geld zur Erhöhung des Eigenkapitals besorgen. Gleichzeitig versorgt die EZB die Banken auch mit Geld, seit einiger Zeit sogar zum Nulltarif. Mehr noch, hochumstritten kauft sie für mehr als eine Billion Staatsanleihen und sorgt für eine gigantische Geldschwemme.
Sendetermine

Fr. 29.05.15, 15.15 Uhr

Sa. 30.05.15, 12.15 Uhr

Immer noch haben viele Banken zu wenig Eigenkapital, spekulieren viel zu riskant oder verabschieden sich komplett aus der Bankenaufsicht, in dem sie ganze Geschäftsbereiche in so genannte Schattenbanken verlagern. Und deren Geschäfte, mögen sie auch noch so riskant sein, fallen komplett aus der Kontrolle. Viele Banken sind immer noch "too big to fail", zu groß, um zu scheitern. Die Gefahr ist längst nicht gebannt, dass sie im Falle eines Falles wieder mit Staatsgeldern gerettet werden und die Steuerzahler wieder herhalten müssen. Die aktuelle Doku zeigt, wo die Schwachstellen im System sind. Außerdem beschreibt sie ein Finanzsystem, das sich außerhalb dieser Sicherungsmechanismen immer weiter vergrößert: Das System der Schattenbanken.  

35679 Postings, 5692 Tage KickyWarum Bargeld abgeschafft werden soll

 
  
    #116691
1
29.05.15 10:55
Die Regierungen werden das Ungeheuer sein,das die Gesellschaft frisst, um an der Macht zu bleiben.Sie haben sie schon so stark geändert, weit mehr als jemand wagt zu denken.1931 gab es keine Pensionfunds .Jetzt zahlen die Regierungen die Renten wie in USA wo das Geld in Staatsanleihen steckt.Andere Staaten verlangen 80% der Gelder in Staatsanleihen zu stecken.Staatspleiten werden das alles wegwischen, sie wollen das wohl nicht, aber Staaten haben noch nie ihre Schulden bezahlt.

Dies mal ist alles anders? Die Regierungen sind verantwortlich und das ist der Grund warum man Bargeld abschaffen will und so Bankruns verhindern und so die Gesellschaft zwingen will, sich ihren Forderungen zu beugen.

This is why we have people like Gordon Brown, who sold Britain?s gold reserves in 1999 making the low, claiming now that eliminating cash will eliminate the boom and bust of the business cycle. Let?s face it, Gordon Brown has NEVER been right when it comes to politics, not even once, and he has been the worst manager of finance that Britain has ever known. He sold the low in gold and now he presumes he can fulfill Marxism by eliminating cash. He postulates ideas that are theory without any support whatsoever. We cannot afford more arrogant people like this in politics who believe they have a right to experiment with society.

This time it is very different. They have wiped out society placing the entire scheme of socialism as a terrible nightmare that will end badly, and they have ruined the social family structure disarming people that for thousands of years was our very means of self-sufficient survival. These clown have set the tone for wiping out the dreams they sold the elderly, all while hunting taxes and causing job creation to implode as the youth has been converted into the lost generation. All this with pretend good intentions.... Only when the economy turns down will we then argue over solutions.
http://armstrongeconomics.com/archives/30920  

35679 Postings, 5692 Tage KickyChina Crash? Shanghai Composite down 0.15%

 
  
    #116692
29.05.15 11:00
China stocks were mixed after the close on Friday, as gains in the Software & Computer Services, Technology and Technology Hardware & Equipment sectors led shares higher while losses in the Telecoms, Mobile and Gas, Water & Multiutilities sectors led shares lower.

At the close in Shanghai, the Shanghai Composite fell 0.15%, while the SZSE Component index climbed 1.18%.....

http://www.investing.com/news/stock-market-news/...e-down-0.15-344060
 

35679 Postings, 5692 Tage KickyClinton Foundation u. Sidney Blumenthal in Lybien

 
  
    #116693
29.05.15 11:19
zeigt nicht nur die Fragwürdigkeit bestimmter Berichte Blumenthals, sondern auch die Art wie US-Geschäftsleute von dem lybischen Wirrwar profitiueren wollten

http://www.nytimes.com/2015/05/19/us/politics/...d-business.html?_r=1

....Mr. Blumenthal ? who was not an employee of the State Department ? wrote to Mrs. Clinton about events unfolding in Libya before and after the death of Col. Muammar el-Qaddafi. According to emails obtained by The New York Times, Mrs. Clinton, who was secretary of state at the time, took Mr. Blumenthal?s advice seriously, forwarding his memos to senior diplomatic officials in Libya and Washington and at times asking them to respond. Mrs. Clinton continued to pass around his memos even after other senior diplomats concluded that Mr. Blumenthal?s assessments were often unreliable.
.....

Much of the Libya intelligence that Mr. Blumenthal passed on to Mrs. Clinton appears to have come from a group of business associates he was advising as they sought to win contracts from the Libyan transitional government. The venture, which was ultimately unsuccessful, involved other Clinton friends, a private military contractor and one former C.I.A. spy seeking to get in on the ground floor of the new Libyan economy.....

"We were thinking, ?O.K., Qaddafi is dead, or about to be, and there?s opportunities,? ? Mr. White said in a brief telephone interview. He added, ?We thought, ?Let?s try to see who we know there.? ?......
But doing business there proved difficult: Some Libyan leaders were wary about working with Western companies, while the contractors could not figure out whom to make deals with....
In January 2012, for example, Mr. Blumenthal sent Mrs. Clinton a memo describing efforts by the new Libyan prime minister to stabilize his fragile government by bringing in advisers with experience dealing with Western companies and governments......


und das Spektakel,das die Nato in Lybien erreichte:
http://libertyblitzkrieg.com/2015/02/23/...-natos-libya-intervention/

In retrospect, Obama?s intervention in Libya was an abject failure, judged even by its own standards. Libya has not only failed to evolve into a democracy; it has devolved into a failed state. Violent deaths and other human rights abuses have increased severalfold. Rather than helping the United States combat terrorism, as Qaddafi did during his last decade in power, Libya now serves as a safe haven for militias affiliated with both al Qaeda and the Islamic State of Iraq and al-Sham (ISIS). The Libya intervention has harmed other U.S. interests as well: undermining nuclear nonproliferation, chilling Russian cooperation at the UN, and fueling Syria?s civil war.?

As bad as Libya?s human rights situation was under Qaddafi, it has gotten worse since NATO ousted him. Immediately after taking power, the rebels perpetrated scores of reprisal killings, in addition to torturing, beating, and arbitrarily detaining thousands of suspected Qaddafi supporters. The rebels also expelled 30,000 mostly black residents from the town of Tawergha and burned or looted their homes and shops, on the grounds that some of them supposedly had been mercenaries. Six months after the war, Human Rights Watch declared that the abuses ?appear to be so widespread and systematic that they may amount to crimes against humanity.??
.....

https://www.foreignaffairs.com/articles/libya/...obamas-libya-debacle  

35679 Postings, 5692 Tage KickyStaatsbankrott der Ukraine im Juni? Maidanproteste

 
  
    #116694
29.05.15 13:26
Lohn wird nicht mehr gezhlt oder zu wenig ,Demonstrationen der Arbeiter an drei Tagen organisiert von den Gewerkschaften an Mittwochen .der neueMaidanprotest.

Geschäftsleute bringen ihr Geld ins Ausland ,Investoren haben es verlassen, seitdem Rada beschlossen hat 8 Milliarden der Schuldenrückzahlung (IMF Gelder)in die Aufrüstung im Osten zu stecken. Bankrott im Juni oder Juli? Die einzigen, die kaufen sind Europäer oder Amerikaner gegen Bargeld auf ausländischen Konten.Sie übernehmen nicht die Schulden der Firmen,die Arbeiter gehen leer aus

Many workers are simply not getting paid, and what they actually is being paid is often illegally low. Employers are taking whatever money is in their business accounts and squirreling it away ? preferably abroad, or at least in foreign currency.

Wage arrears are getting worse, because as Ukraine approaches the eve of defaulting on its ?10+ billion London debt, kleptocrats and business owners are jumping ship. They see that foreign lending has dried up and the exchange rate will plunge further. The Rada?s announcement last week that it shifted ?8 billion from debt service to spend on a new military attack on the country?s eastern export region was the last straw for foreign creditors and even for the IMF. Its loans helped support the hryvnia?s exchange rate long enough for bankers, businessmen and others to take whatever money they have and as many euros or dollars as they can before the imminent collapse in June or July.

In this pre-bankruptcy situation, emptying out the store means not paying workers or other bills. Wage arrears are reported to have reached 2 billion hryvnia, owed to over half a million workers. This has led the Federation of Trade Unions of Ukraine to picket against the Cabinet of Ministers on Wednesday (May 27). More demonstrations are scheduled for the next two Wednesdays, June 3 and 10. According to union federation Deputy Head Serhiy Kondratiuk, ?the current subsistence wage of UAH 1,218 is 60% less than the level set in Ukrainian law, which is confirmed by the calculations of the Social Policy Ministry?the subsistence wage in the country should exceed UAH 3,500 a month, but the government refuses to hold social dialog to revise standards.?

Emptying out Ukrainian business bank accounts will leave empty shells. With Ukraine?s economy broken, the only buyers with serious money are European and American. Selling to foreigners is thus the only way for managers and owners to get a meaningful return ? paid in foreign currency safely in offshore accounts, outside of future Ukrainian clawback fines. Privatization and capital flight go together.

So does short-changing labor. The new buyers will reorganize the assets they buy, declare the old firms bankrupt and erase their wage arrears, along with anyother bills that are owed. The restructured companies will claim that bankruptcy has wiped out whatever the former firms (or public enterprises) owed to workers. It is much like what corporate raiders do in the United States to wipe out pension obligations and other debts. They will claim to have to ?saved? Ukrainian economy and ?made it competitive.?....

For labor leaders, the problem is not only to collect back wages, but to survive with a future living wage. If they refrain from protesting, they simply won?t get paid. This is why they are organizing a growing neo-Maidan protest explicitly on behalf of wage earners ? so that the junta?s Right Sector snipers cannot accuse the demonstrators of being pro-Russian. The unions have protected themselves by seeking support from the UN?s International Labour Organization (ILO), and from the International Trade Union Confederation in Brussels.

The most effective tactic to tackle the corruption that is permitting the non-payment of wages and pensions is to focus on the present regime?s foreign support, especially from the IMF and EU. Using labor?s grievances as an umbrella to demand related reforms could include warnings that any sale of Ukrainian land, raw materials, public utilities or other assets to foreign buyers can be reversed by future, less corrupt governments.

In labor?s favor is the fact that the IMF has violating its Articles of Agreement by lending for military purposes. As soon as its last loan was disbursed, Poroshenko announced that he was stepping up his war against the East. This brings the IMF loan close to being what legal theorists call an Odious Debt.

By Michael Hudson, a research professor of Economics at University of Missouri, Kansas City

http://www.nakedcapitalism.com/2015/05/...ure-and-labor-protests.html  

40328 Postings, 4040 Tage Anti LemmingUS-BIP schrumpft im 1. Quartal 2015 um 0,7 %

 
  
    #116695
1
29.05.15 15:28
...the BEA released its latest, first, revision of Q1 GDP (pre second-seasonal adjustments of course), and we just got confirmation that for the third time in the past four years, the US economy suffered a quarterly contraction, with the Q1 GDP revised drastically from a 0.2% growth to a drop of -0.7%...

www.zerohedge.com/news/2015-05-29/...drops-07-corporate-profits-crash

 
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8824 Postings, 2864 Tage wawiduHallo Freunde!

 
  
    #116696
29.05.15 17:46
Ich muss gestehen: Die Reaktion auf mein Posting 657 (1x informativ) hat mich sehr frustriert. Obwohl ich seit März über einen neuen superschnellen Rechner mit Windows 7 Professional und Google Chrome und einem "genialen" Zusatzteil, das mir einer meiner beiden Schwiegersöhne, ein Elektronikingenieur, selbst gebastelt hat (beide Hardwares Geschenke von Verwandten und Freunden zum 75. Geburtstag), verfüge, habe ich in die Recherche und die Darstellung der aufgezeigten Sachverhalte ziemlich viel Zeit gesteckt.

Sicherlich, "Kreti und Pleti" würden meine Aussagen zu dem mutmaßlichen "Experimentalchart" des DJ US Specialized Consumer Services Index wohl als bescheuert, absurd, abstrus, unglaubhaft, kurz, als Humbug abtun. Aber gehört ihr denn zu dieser Gruppe? Nein?

Gut, dann wage ich halt noch einen Versuch:

1070 - 1050 - 650 - 750 - 650 - 775 - 650 - 725 - 475 - ... 1050 - 1070

Dies sind die Werte der ersten aufeinander folgenden zentralen Tops und Böden sowie der letzten Tops im $DJUSCS Chart. Es ist keine Kunst, hier die "Codierung" zu erkennen: größter gemeinsamer Teiler = 25. Die beiden Tops bei 1070, die am 27. März 2000 bzw. am 24. März 2015 markiert wurden, waren "Eintagsfliegen", also statistische Ausreißer.
Dem erstgenannten voran gingen drei Tageskerzen mit langen Dochten bis an die Marke 1050, dem letztgenannten voran drei kurzfristige und geringfügige Überschreitungen und danach noch eine Überschreitung der Marke 1050.

Zur Vereinfachung meiner tiefer gehenden Berechnungen habe ich alle Top/Boden- Daten durch 25 dividiert. Bei der Analyse der Quotienten stellte ich fest, dass es dabei keine 25 (625) gibt. Diese Zahl wird jedoch von den beiden mehrfach vorhandenen Zahlen 24 (600) (6 mal) und 26 (650) (5 mal) "eingekreist". Aus der Summe der nach Anzahl des Auftretens gewichteten Quotienten habe ich nun den Durchschnitt errechnet: 24,8888... - verteufelt nahe an 25 ?

In # 657 habe ich den logarithischen Linienchart (End-of-the-day-Basis) vorgestellt, und nun zeige ich den linearen. Zur exakten Bestimmung der Tops und Böden habe ich allerdings mit Kerzencharts gearbeitet.

Vielleicht druckt ihr euch die beiden Charts mal am Wochenende aus und vergleicht ein Bisschen?

Zum Abschluss: Ich bin fest davon überzeugt, dass dieser Chart eine verschlüsselte Botschaft enthält, deren Code ich möglicherweise knacken konnte. Zunächst einmal nur so viel: Zwischen 27. März und 31. Dezember 2000 (letztes Jahr des 20. Jahrhunderts) fiel der Index um 66,666.. %, und zwischen dem 2. Januar 2001 und März 2015 stieg er dann um 200 % - ist doch wohl ein viel größerer Anstieg als der
Crash von 2000 - oder? (;-)


 
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35679 Postings, 5692 Tage Kicky@wawidu

 
  
    #116697
29.05.15 18:42
ich muss gestehen, ich habe das gar nicht verstanden und denke mir ,dass viele einfach Fibonacci ablehnen, ohne es zu verstehen. Dass Du da eine geheime Botschaft entdeckt hast und versuchst, sie zu entschlüsseln, ist beeindruckend.
Ich fürchte, ich bin ein Momentum Player und gucke mir lieber an ,wie das Geschäftsfeld ist.
Charts nehme ich nur zur Unterstützung, um zu sehen, wie weit sie fallen kann und dann ein Limit einzulegen.Und Fibonacci ist was für Mathematiker und intelligente Informatiker, mir ist das zu kompliziert. Aber Danke für die Warnung.  

8824 Postings, 2864 Tage wawiduzu # 686

 
  
    #116698
1
29.05.15 18:45
Grüß dich, Kicky! Der heftige Kursanstieg von CTRIP hat mit der Aufarbeitung des Backlogs sicherlich nichts zu tun, sondern wohl damit, dass die chinesischen Regierungsmedien dem Volk eine extrem tolle Nachricht ("Exportexplosion") lieferten. Und sowas fördert natürlich die Konsumbereitschaft enorm.

 

35679 Postings, 5692 Tage KickyIrrtum

 
  
    #116699
29.05.15 18:57
das war eher die erhöhte Beteiligung von Priceline,dem US-Reisevermittler (sorry )
und die Tatsache dass die Aktien der Börse in Shenzhen jetzt auch in Hongkong gehandelt werden, hat in China Internetwerten zu einem Boom verholfen
wobei natürlich zerohedge inzwischen behauptet, dass sie mitschuldig seien ,wenn die Börse abrutscht, weil sie den Schwindel mit Hanergy Thin Film aufgedeckt hätten, da war aber auch die FT beteiligt mit Warnungen
http://renews.biz/89382/hanergy-under-investigation-in-hong-kong/  

35679 Postings, 5692 Tage KickyHanergy mit Krediten und Subventionen gepäppelt

 
  
    #116700
29.05.15 19:06
http://www.bloomberg.com/news/articles/2015-05-29/...s-meteoric-rise-

...
The company?s shares rose more than six-fold in the past year despite questions about its valuation and revenue before collapsing on May 20. Li owns at least 73 percent of Hanergy?s stock, which was worth about $15.3 billion before shares were suspended following the collapse.

Two of China?s biggest policy banks helped with Hanergy?s financing. China Development Bank extended a 30 billion yuan ($4.8 billion) line of credit to its parent, Hanergy Holding Group, in 2011. The Export-Import Bank of China gave a standby letter of credit to an $82 million loan from 11 banks to Hanergy in December.

The investment arm of China?s foreign-exchange regulator, SAFE Investment Co., bought a stake worth billions of Hong Kong dollars in the company, people familiar with the matter said last month.  

35679 Postings, 5692 Tage KickyGermany has lowest Birth Rate now

 
  
    #116701
29.05.15 19:12
niedriger als Japan
http://www.bloomberg.com/news/articles/2015-05-29/...lowest-birthrate

Germany recorded about 8.3 births per 1,000 citizens in the five years through 2013, less than Japan?s 8.4 and the U.K.?s 12.7, according to a study released on Friday by consultants BDO AG and the Hamburg Institute for International Economics......


 

35679 Postings, 5692 Tage KickyDer Fisch stinkt am Kopf zuerst

 
  
    #116702
29.05.15 19:29

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