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Asian Bamboo, geht die Bambusstory weiter?

Seite 1 von 49
neuester Beitrag: 21.05.16 21:22
eröffnet am: 16.11.12 18:03 von: Kalle 8 Anzahl Beiträge: 1208
neuester Beitrag: 21.05.16 21:22 von: Birdy99 Leser gesamt: 196112
davon Heute: 17
bewertet mit 19 Sternen

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3626 Postings, 1941 Tage Kalle 8Asian Bamboo, geht die Bambusstory weiter?

 
  
    #1
19
16.11.12 18:03

Asian Bamboo hat ein paar Jahre lang hervorragende Ergebnisse und den Aktionären ebensolche Gewinne geliefert. Dann kamen plötzlich Probleme auf. Momentan gibt es Absatzprobleme bei Bambusstämmen und Ernteprobleme bei den Bambussprossen.

Wie geht es weiter?

Ich lade jeden ein, hier mit mir sachlich über Asian Bamboo zu diskutieren. Postive aber auch negative Ansichten sind erwünscht. Dieser Thread ist erforderlich geworden, da den ursprünglichen Asian Bamboo-Thread Spamer übernommen haben, so dass ein vernünftiges Diskutieren nicht mehr möglich ist.
Moderation
Moderator: mis
Zeitpunkt: 04.03.16 10:07
Aktion: Forumswechsel
Kommentar: Sonstiges

 

 
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1182 Postings ausgeblendet.

3626 Postings, 1941 Tage Kalle 8Sinn würde schonn machen

 
  
    #1184
3
19.12.15 17:35
aber ich befürchte, dass die rechtliche Voraussetzungen dafür nicht da wären.
Denn um Gelder zu beschlagnahmen, kann man nicht einfach kommen und sagen, dass ich befürchte, dass Du Dich mit dem Geld aus dem Staub machst. So muss aber an jede einzelne AG ud damit auch die der Deutschchinesen heran gegangen werden. Bei uns gilt das Unschuldsprinzip. Nur weil Dein Nachbar gestohlen hat, kann man Dich nicht festnehmen und Dir auch unterstellen zu stehlen. So viel zur Rechtslage, auch wenn ich hier sicher bin, dass alle Deutschchinesen auf Lug und Betrug aufgebaut sind.
Die andere Seite ist, was denn überhaupt noch in den deutschen AGs nzufinden wäre. Diese Woche steht ein interessanter Artikel in Börse Online über Vtion.
Auch hierbei handelt es sich um einen der Deutschchinesen. Nach deren Bilanz haben die 11,50 Euro in der Kasse pro Aktie. Der Kurs liegt aber unter 1 Euro. Das ist doch etwas merkwürdig und zeigt, dass man der Bilanz nicht vertraut. Und jetzt kommt es. In der Deutschen AG von Vtion wären noch nach der Bilanz von Vtion 125,000 Euro. Das sind 1 Cent pro Aktie. Das braucht nun auch nicht mehr beschlagnahmt werden. Und ich befürchte. das ist bei den anderen Deutschchinesen nicht anders. Denn deren Geschäftsprinzip benötigt selbst bei seriösem Handeln das Geld in China bei den operativen Töchtern der Deutschen AGs. Aus meiner Sicht allerdings verschwindet das Geld in China auf Nimmerwiedersehen. Es wird daher nur eine Frage der Zeit sein, wann es den nächsten Deutschchinesen erwischen wird. Ich bin gespannt, wer es sein wird.  

857 Postings, 3814 Tage KaktusJonesUnd nun ist auch noch der Vorstand zurückgetreten

 
  
    #1185
1
22.12.15 15:00
Und was passiert jetzt mit dem Teil?  

5205 Postings, 3017 Tage PalaimonGanz sicher hat er vorher

 
  
    #1186
7
22.12.15 19:58
seine Schäfchen ins Trockne gebracht.
Ich könnte mir in Kürze ein Delisting vorstellen. Zocken sollte man das Papier auf jeden Fall nicht mehr.  
-----------
An der Börse ist alles möglich, auch das Gegenteil.  
André Kostolany

MfG
Palaimon

26193 Postings, 696 Tage youmake222Asian Bamboo: Rücktritt des Vorstands

 
  
    #1187
1
22.12.15 21:00
Asian Bamboo: Rücktritt des Vorstands | 4investors
Bei Asian Bamboo ist der letzte Vorstand zurückgetreten. Alleinvorstand Lin Zuojun habe ?heute beim Aufsichtsrat seinen Rücktritt als CEO eingerei...
 

3626 Postings, 1941 Tage Kalle 8Ein neuer Akt im Theaterstück

 
  
    #1188
3
22.12.15 22:26
Dass der gesamte Vorstand frewillig ausscheidet, ist bei den Deutschchinesen auch nicht so oft. Normalerweise tauchen die doch unter :-).
Aber ich denke auch, man kommt in diesem Theaterstück dem Ende ein wenig näher. Abgesehen, dass ich nicht glaube, dass der Vorstand in den letzten Monaten überhaupt etwas getan hat, was der Firma Asian Bamboo dienlich gewesen wäre, könnte dieser Rücktritt einem Rausschmiss durch den Insolvenzverwalter zuvor gekommen sein. Denn auch dieser dürfte sich fragen, wozu er einen Vorstand noch bezahlen soll, der eh nichts mehr tun kann, weil er zuvor schon alles getan hat, dass Asian Bamboo sich in dieser Situation befindet.
Ich bin neugierg, ob es dem Insolvenzverwalter gelingt, hier noch etwas zu retten oder Gelder aufzutreiben. Wie ich mich hier schon des öfteren geäußert habe, glaube ich nicht daran. Aber mit einer Tüte Popcorn in der Hand ist dieses Theaterstück schon recht amüsant.  

857 Postings, 3814 Tage KaktusJonesIch frage mich nur warum man

 
  
    #1189
1
23.12.15 06:57
von diesem starken Insolvenzverwalter rein gar nichts hört. Was treibt er? Wozu ist der überhaupt da? Wenn er Gelder auftreibt, für wen sind die?  

857 Postings, 3814 Tage KaktusJonesUnd was ist mit den Pachtverträgen?

 
  
    #1190
2
23.12.15 07:06
Diese existieren ja wohl schon noch. Kann der Insolvenzverwalter aus diesen gepachteten Flächen noch Geld heraus holen, oder sin die für den eh nicht mehr im Zugriff. Für potentielle Käufer, die wirklich im Bambus-Geschäft tätig sind, müssten die Flächen doch interessant sein, denn dort sollten nun reichlich erntereife Bambusstämme vorhanden sein - man hat ja seit Jahren nichts mehr geerntet.  

3626 Postings, 1941 Tage Kalle 8Insolvenzverwalter

 
  
    #1191
2
23.12.15 09:26
sollte er Geld auftreiben, würden zunächst Gläubiger befriedigt werden. Das könnten in Deutschland beispielsweise die Arbeitnehmer sein, sollten Gehaltsrückstände da sein. Darüberhinaus hat Asian Bamboo Darlehen aufgenommen, die von eventuellen Geldern teilweise oder ganz abgelöst würden. Wenn darüber hinaus Geld übrig wäre, könnte das den Aktionären zugute kommen. Aber die Wahrscheinlichkeit, dass es hier in Berlin bei 13 Grad noch bis Weihnachten schneit, erscheint mir um ein vielfaches höher, als dass Geld für Aktionäre da sein wird. Das wird eher im Rahmen der Insolvenz auf eine Abwicklung der AG hinaus laufen, wo allenfalls noch ein Mantel übrig bleibt. Aber ich gehe auch von einem Delisting aus.
 

3626 Postings, 1941 Tage Kalle 8die Pachtverträge

 
  
    #1192
2
23.12.15 09:40
das ist auch für mich die spannende Frage. Sie könnten tatsächlich Geld einbringen. Aber auch hier gibt es für mich viele Fragezeichen.

1) Bestehen sie überhaupt oder wurde den Aktionären die ganze Zeit etwas vorgespielt inklusive der Frisierung der Bücher von Asian Bamboo. Die Dividenden konnte man, um den Schein zu wahren, sicherlich aus den Erlösen aus dem Börsengang und den aufgenommenen Darlehen bezahlen. Da dürfte immer noch ein erkleckliches Sümmchen übrig sein, das verschwunden sein könnte.
Mir fällt da auch der Fall Sino Forest ein, wo es die Wälder nach meiner Erinnerung nicht gab.

2) Kann der Insolvenzverwalter bestehende Pachtverträge, sollten sie vorhanden sein, zu Geld machen? Angeblich hatte doch de Vorstand die guten Beziehungen, mit denen der Aufbau von Asian Bamboo möglich war. Will jemand die Pachtverträge mit dann sicherlich ziemlich dicken und damit wertvollen Bambusstämmen übernehmen oder will man es den dummen Deutschen zeigen und sie auflaufen lassen. Ich gehe davon aus, dass hinter all den Deutschchinesen eine Organisation steckt, die systematisch die Aktionäre abgezogen haben. Dann würden wahrscheinlich keine Pachtverträge existieren und selbst wenn die da sind, traut sich jemand, die Verträge dann zu übernehmen oder herrscht Angst vor dieser Organisation?

3) Will man den Insolvenzverwalter am langen Arm verhungern lassen? Die PAchtverträge, sollten sie vorhanden sein, laufen irgendwann aus. Wird der Bambus dann nicht geerntet, fällt er an den Verpächter. Sollte dieser mit den Machern von Asian bamboo zusammen arbeiten, fällt diesen der Bambus dann in ein paar Jahren kostenlos in den Schoß. Denn ich glaube nicht, dass der Insolvenzverwalter in der LAge sein wird, den Geschäftsbetrieb von Asian Bamboo aufrecht zu erhalten. Schon weil ihm die Beziehungen in China fehlen. Und sollte eine Art chinesische Mafia hinter dem gazen stecken, wird keiner mit dem Insolvenzverwalter Geschäfte machen.

Aus meiner Sicht gibt es viele Hindernisse, die Pachtverträge zu Geld zu machen, wenn sie überhaupt da sind.  

857 Postings, 3814 Tage KaktusJones@Kalle8

 
  
    #1193
1
23.12.15 10:51
Vorausgesetzt es gibt die Pachtflächen - ich denke schon, da man ja bereits einige verkauft hat.

Ich glaube auch nicht, dass der Insolvenzverwalter in der Lage ist, den Betrieb wieder aufzunehmen. Aber die Flächen sollte er doch verkaufen können - wenn auch unter Wert. Und die ein oder andere Fabrik zur Sprossenverarbeitung sollte doch auch noch da sein und verkauft werden können.

Ich verstehe nicht, warum vom Insolvenzverwalter so gar keine Aktivitäten oder Zwischenberichte zu hören sind, denn je länger er wartet, desto mehr Geld wird doch verbrannt.

Klar wurden hier die Aktionäre ordentlich verarscht - das ist offensichtlich. Die Frage ist do nun nur noch, ob man noch etwas von den angeblich vorhandenen liquiden Mitteln findet und o die Plantagen und andere Assets soweit verkauft werden können, dass die Verbindlichkeiten getilgt werden können und eventuell noch etwas üder die Aktionäre übrigbleibt. Alledering könnte jeder weitere Monat, der in's Land zieht, dazu führen, dass weitere merkwürdige Kosten (wie die Straßensanierung) auf die AG zukommen und das Geld verschwindet - z.B.. einen ertrag, nachdem Asian Bamboo sich dazu verpflichtet hatte, die Luft in Peking mit Bambus zu filtern oder ähnliches.
Und die Mitarbeiter in China kann man ja auch nicht ewig bezahlen, ohne, dass die in irgendeiner Form auch für Asian Bamboo arbeiten. Über 300 Mitarbeiter bei 0 Umsatz ist schon schwer zu glauben.

Wie gesagt, ich verstehe nicht, was der Insolvenzverwalter treibt und würde hier gerne mal wissen, wo man das erfahren kann. Gibt es eine möglichkeit, diesen Insolvenzverwalter anzuschreiben? Gibt es eine Seite, auf der sie Aktivitäten veröffentlicht werden müssen?  

3626 Postings, 1941 Tage Kalle 8Eine solche Stelle oder Seite,

 
  
    #1194
2
23.12.15 21:22
wo Insolvenzverwalter etwas veröffentlichen, ist mir nicht bekannt.
Daher wird man darauf warten müssen, ob es irgendwann einen Abschlussbericht gibt oder man eine Ad hoc-Meldung bekommt, wie Börsenrückzug oder endgültige Abwicklung der deutschen AG.

Ich halte es nach wie vor für möglich, dass das ganze ein großer Fake bei Asian Bamboo war und die gepachteten Flächen nicht existieren. Natürlich sind einige verkauft worden. Zumindest wurde das so gemeldet. Es wurde ja auch in den Jahren 2008-2010 immer wieder eine Neupacht gemeldet. Aber wer hat das überprüft. Sino Forest hat auch viele Waldgebiete ausgewiesen, aber, als man genauer nachsah, waren diese nicht vorhanden. Allerdings denke ich, dass der Insolvenzverwalter dann bereits etwas gemeldet hätte. Denn er sollte doch inzwischen überprüft haben, ob die gepachteten Flächen da sind oder nicht. Oder werden ihm in China Knüppel zwischen die Füße georfen und seine Nachforschungen verhindert. Irgendwie ist bei Asian Bamboo aus meiner Sicht alles möglich. Nur komisch ist es nach wie vor, dass der Bambusmarkt so plötzlich komplett eingebrochen sein soll, wie bei Asian Bamboo. Selbst hier in Europa gibt es nach wie vor Bambusprodukte. Daher muss man sich auch fragen, weshalb man plötzlich keine Sprossen und bereits davor keine Stämme mehr verkauft hat. Das wiederum könnt für den ganz großen Fake sprechen und die Plantagen sind gar nicht vorhanden. Erst die Bücher frisieren, ein paar mal Dividende von den Darlehen bezahlen, um die Aktionäre ruhig zu halten und schöne Geschäftsberichte liefern und nebenbei das Geld verschwinden lassen und zum Schluss sich selbst zurück zu ziehen, wenn der Job getan ist und die Aktionäre über den Tisch gezogen sind.

Wie gesagt, hier ist viel möglich.  

713 Postings, 696 Tage Birdy99zu 1183

 
  
    #1195
3
28.12.15 19:59
zu 1183:
Das Hauptproblem sehe ich eigentlich nicht in der Holding-Struktur. Eine solche Struktur haben viele Konzerne.

Das grösste Problem mit den Deutsch-Chinesen ist, dass Betrugsfälle nicht abgeklärt werden. Die Firmen sind teilweise einfach verschwunden (wie Fast, Tintbright, VanCamel) und m.E. wurde hier nie abgeklärt, was eigentlich passiert ist. Teilweise waren vermutlich die Abschlüsse einfach gefälscht. Ich glaube in Hong Kong wäre das anders.

Das sind natürlich paradiesische Zustände für Betrüger. Sie können wertlose Firmen in Deutschland notieren lassen und falls es auffliegt, passiert sowieso nichts. Hier sehe ich eigentlich die BaFin in der Pflicht, solche Fälle in Zukunft zu verhindern (bei bereits notierten Firmen ist nicht mehr viel zu machen).

Falls sie die Firmen nicht regulieren können (so sieht es aus), sollen sie einfach auf ein Listing komplett verzichten.


 

42805 Postings, 3762 Tage RadelfanAR-Chef Gudel geht von der Fahne!

 
  
    #1196
1
07.01.16 16:00
DGAP-Adhoc: Asian Bamboo AG: Der Vorsitzende des Aufsichtsrats, Herr Thomas Gudel, legt Amt nieder (deutsch)
Asian Bamboo AG: Der Vorsitzende des Aufsichtsrats, Herr Thomas Gudel, legt Amt nieder Asian Bamboo AG / Schlagwort(e): Personalie 07.01.2016 12:43 Veröffentlichung einer Ad-hoc-Mitteilung
-----------
Es ist nicht ausgeschlossen, dass mein Text auch eine Spur von Ironie enthält.

733 Postings, 1977 Tage krahwirtDie Börsen- und Bankenaufsicht

 
  
    #1197
2
11.01.16 01:04
ist nicht an Aufklärung interessiert, weil sie selber Teil eines großen Aufzocksystem sind.

Weit vor den kleinen Anlegern sind sie informiert,  und in gleichem Maße aber desinteressiert. Ist nicht unsere Kohle und lohnt nicht die Mühe, Betrügereien auf zu klären.

Anleger sind selber Schuld, wenn sie Geld in Schrott investieren.

Immer dass Gleiche, die letzten beissen die Hunde.  

713 Postings, 696 Tage Birdy99ja

 
  
    #1198
1
28.01.16 11:37
das stimmt schon, dass die Anleger selber Schuld sind, falls sie Geld in Schrott investieren. Sie haben ja auch den Schaden.

Bei China Aktien war aber die Ausfall- und Betrugsquote so extrem hoch, dass ich mich schon frage, wie diese Firmen ein Listing erhalten konnten.
Meines Wissens sind die Betrügereien von chinesichen Firmen eher simpel und nicht so hochentwickelt wie Betrügsfälle in Industrieländern (z.B. Umsätze werden zu früh verbucht, Geld auf der Bank gehört gar nicht der Firma sondern wurde kurzfristig von einer Drittpartei zur Verfügung gestellt etc.).
Um so schlimmer, dass dies nicht bereits vor dem Börsengang zum Vorschein kam.



 

2561 Postings, 2469 Tage Versucher1... kleine Rück-Erinnerung an AB ... :-) ...

 
  
    #1199
04.02.16 09:22
das chinesische Neujahrsfest steht glaub ich wieder an ... wär doch eine Gelegenheit für die chinesische Geschäftsführung, sofern es noch eine gibt, mal wieder aus dem chinesischen Märchenfundus eine News herauszuzaubern und erneut die deutschen Anleger zu überraschen damit, was in China so 'alles geht'.  

3626 Postings, 1941 Tage Kalle 8bloß es gibt keine

 
  
    #1200
1
06.02.16 11:18
chinesische Geschäftsführung mehr. Mit dem Rücktritt des Vorsitzenden hat nach meinem Wissensstand die letzte ... das Schiff verlassen.
Danach dürfte Asian Bamboo aus Deutschland vom Isolventverwalter gesteuer werden.  

2561 Postings, 2469 Tage Versucher1ja ... bezügl. China-Invests hab ich vor kurzem

 
  
    #1201
2
11.02.16 09:39
das bon-mot gehört, das sinngemäß lautet:
Was in China investiert ist, das gehört auch bald den Chinesen!  

733 Postings, 1977 Tage krahwirt@versucher1, damit ist deutlich

 
  
    #1202
1
20.02.16 20:10
die Welt verneigt sich respektvoll vor Gangstern und beschließt diese nicht zu behelligen. Gesetze und Moral verordnet man den kleinen Leuten, um diese zu schelten, zu strafen und sich mit den ungehemmten Betrügern die Taschen voll zu stopfen. Die Börsenaufsicht zuckt die die Schultern und lässt weitere AG´s ihr miesen Abzockereien machen.

Immer lustig mit verdienen - wo ist das Problem?  

733 Postings, 1977 Tage krahwirtwie lange werden die Schrottpapier noch gehandelt?

 
  
    #1203
1
03.03.16 14:03

3626 Postings, 1941 Tage Kalle 8es wird tatsaechlich Zeit,

 
  
    #1204
3
27.03.16 20:42
dass man die Aktien vom Markt nimmt und gleich die anderen Deutschchinesen dazu. Am besten waere es, wenn die Boersenaufsicht die AGs und die dahinter stehenden Personen zwingen wuerde, die Aktien zum Ausgabepreis zurueck zu nehmen. Danach sollte man die Leute aus dem Land jagen und mit einem lebenslangen Einreiseverbot belegen. Sie haben schliesslich viele Anleger um ihr Geld gepreltl.
Es ist fuer mich nach wie vor unfassbar, dass die Bafin sich bei den deutschchinesischen Betruegereien nicht einmal in Szene gesetzt hat. Das ist ein Anreiz fuer Wiederholungstaten und auch Nachahmertaeter.  

733 Postings, 1977 Tage krahwirt@Kalle 8

 
  
    #1205
16.04.16 09:22
schaut Dir mal die DeuBa an die haben in einem Jahr 6 - 7 Milliarden vernichtet und 100.000 Anleger mit Betrügereien beschissen. Die Typen werden auch noch gefeiert.

Die Bafin interessiert sich selber nur um sich selber und ihre guten Gehälter. Die Typen sind alle von gleichen Holz . Hier geht es nur darum den Anleger das überzählige Geld wieder abzujagen. Ganz einfach.  

3626 Postings, 1941 Tage Kalle 8Aber die Deutsche Bank muss bluten

 
  
    #1206
1
18.04.16 22:32
für all die Schweinereien, die sie gemacht hat. Sie ist mit Prozessen überzogen und man kann nicht absehen, wo das Ende sein wird. Ich gebe Dir aber recht. Die Angeschmierten sind vor allem die Aktionäre der Deutschen Bank. Aber dem einen oder anderen ehemaligen Vorstand geht es allerdings eher aus anderen Gründen an den Kragen und sie müssen sich vor Gericht verantworten.
Bei Asian Bamboo passiert gar nichts. Der Unterschied zur Deutscen Bank ist der, dass die Bank so ziemlich keine Schweinerei ausgelassen hat und dafür nun gerade stehen muss. Deren Aktionäre haben eine Zeitlang von den Machenschaften der Bank profotiert, da das Ergebnis dadurch besser ausgefallen ist. Nun allerdings müssen sie für das Tun der Bank in der Vergangenheit bluten. Sie sind durch die Tricksereien der Bank indirekt betroffen, wurden aber selber nicht betrogen.

Asian Bamboo hat von Anfang an die Anleger aus meiner Sicht hinter das Licht geführt. Ich bezweifele stark, dass die Bambusplantagen je exitiert haben. Vieleicht gibt es sie, aber ich denke nicht, dass Asian Bamboo jemals eine Plantage gepachtet hat. und es sicht für mich so aus, als ob die anderen Deutschchinesen ebenfalls nur ein Geschäftsziel verfolgen. Sie wollen aus meiner Sicht ihre Anleger um ihr Geld bringen und nichts anderes. Die Deutsche Bank handelte für ihre Anleger und natürlich vor allem für die Boni der handelnden Personen. Asian Bambo und andere Deutschchinesen handeln gegen ihre Anleger. Ich verstehe daher nicht, weshalb die Bafin nicht wenigstens den anderen noch existierenden Deutschchinesen mehr auf die Finger schaut.  

733 Postings, 1977 Tage krahwirtwenn man sucht, findet man

 
  
    #1207
2
27.04.16 00:35
auch manchmal was. Und nicht wenig.


Thomas Gudel Aufsichtsratsvorsitzender der Asian Bamboo.
Herr Thomas Gudel verfügt über mehr als 30 Jahre Erfahrung im Bereich der Wirtschaftsprüfung und Steuerberatung mit Spezialisierung auf die Besteuerung mittelgroßer Konzerne. Zu Beginn seiner beruflichen Laufbahn war Herr Gudel als Prüfer für BDO Deutsche Warentreuhand AG, Dr. Böckmann & Partner sowie Deloitte Haskins & Sells tätig. Anschließend war Herr Gudel Leiter Konzernsteuern der Thomas Cook AG und später für 4 Jahre CFO der Unister Gruppe/travel24.com. Für einen Zeitraum von 9 Jahren dozierte Herr Gudel außerdem nebenberuflich an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz.
Herr Gudel hat ein Studium der Betriebswirtschaft an der Westfälischen Wilhelms-Universität in Münster (Schwerpunktfächer: Wirtschaftsprüfung, Steuerrecht, Statistik) abgeschlossen.

Weiterer Unister-Manager aus U-Haft entlassen - Staatsanwalt kritisiert Gericht
Nach knapp zwei Wochen in Untersuchungshaft ist auch der dritte Manager der Leipziger Internetfirma Unister wieder auf freiem Fuß. Bei einem Haftprüfungstermin am Donnerstagmittag wurde der Haftbefehl vom Dresdner Amtsgericht außer Vollzug gesetzt.

Leipzig/Dresden. Wolfgang Klein, Sprecher der Generalstaatsanwaltschaft, nannte die Entscheidung gegenüber LVZ-Online „schwer nachvollziehbar“.

„Das Gericht ist der Meinung, dass der Verdunklungsgefahr auch ohne Untersuchungshaft in ausreichendem Maße begegnet werden kann. Das sehen wir grundsätzlich anders“, erklärte Klein. Der Tatverdächtige bekomme nun die Möglichkeit, „eventuell belastende Dokumente“ zu löschen, begründete der Oberstaatsanwalt. „Unister ist ein weit verzweigtes Online-Unternehmen. Keiner weiß besser als die Tatverdächtigen selbst, wo noch Unterlagen versteckt sein könnten.“

Travel24-Finanzchef verbrachte Weihnachten in Einzelzelle

Nach Informationen von LVZ-Online handelt es sich bei dem freigelassenen Beschuldigten um Thomas Gudel, den Finanzvorstand des Leipziger Reiseportals Travel24, einer Tochterfirma von Unister. Er hatte die Weihnachtsfeiertage in einer Einzelzelle der Justizvollzugsanstalt (JVA) Dresden verbringen müssen.

Auf die Zahlung einer Kaution habe das Amtsgericht verzichtet, berichtete Klein. Bei Gudel bestehe anders als bei Unister-Geschäftsführer Thomas Wagner sowie seinem Finanzchef Daniel Kirchhof keine Fluchtgefahr. Beide waren vor Weihnachten bereits aus dem Gefängnis entlassen worden. Wagner musste zuvor eine Kaution im hohen sechsstelligen Bereich hinterlegen.

Sieben von acht Managern schweigen bisher.

Der Krahwirt: ich möchte nicht weiter forschen, aber hier sind Riesenarschlöcher am Werke. Die haben absolut keine Hemmungen.
 

713 Postings, 696 Tage Birdy99hmm

 
  
    #1208
1
21.05.16 21:22
man hätte es vermutlich erkennen können, dass diese Firmen nicht viel taugen. Im Nachhinein lässt sich das aber natürlich leicht sagen.

Das Listing dieser Firmen macht aber einfach keinen Sinn. Das wäre so, wie ein deutscher Mittelständler sich an der Börse in Shanghai listen lassen würde, wo die Firma völlig unbekannt ist. Eine ziemlich abstruse Idee. So was macht man nur, falls man nirgends sonst ein Listing erhalten kann, insbesondere nicht im eigenen Land.
 

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