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Asian Bamboo, geht die Bambusstory weiter?

Seite 1 von 47
neuester Beitrag: 06.07.15 09:33
eröffnet am: 16.11.12 18:03 von: Kalle 8 Anzahl Beiträge: 1163
neuester Beitrag: 06.07.15 09:33 von: Palaimon Leser gesamt: 161343
davon Heute: 1
bewertet mit 19 Sternen

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3205 Postings, 1615 Tage Kalle 8Asian Bamboo, geht die Bambusstory weiter?

 
  
    #1
19
16.11.12 18:03
Asian Bamboo hat ein paar Jahre lang hervorragende Ergebnisse und den Aktionären ebensolche Gewinne geliefert. Dann kamen plötzlich Probleme auf. Momentan gibt es Absatzprobleme bei Bambusstämmen und Ernteprobleme bei den Bambussprossen.

Wie geht es weiter?

Ich lade jeden ein, hier mit mir sachlich über Asian Bamboo zu diskutieren. Postive aber auch negative Ansichten sind erwünscht. Dieser Thread ist erforderlich geworden, da den ursprünglichen Asian Bamboo-Thread Spamer übernommen haben, so dass ein vernünftiges Diskutieren nicht mehr möglich ist.  
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1137 Postings ausgeblendet.

7 Postings, 19 Tage ernst12Asian Bamboo

 
  
    #1139
18.06.15 21:38
Die Mitarbeiter von Asian Bamboo AG müssen ja aus China bezahlt werden.
Wieviele Mitarbeiter gibt es den In der Stadthausbrücke versteckt bei der Firma Regus?
Meine Schätzung ca. 10.Was machen die den ganzen Tag?
Wie läuft es mit der Versteuerung wenn man Geld aus China oder wahrscheinlich Hongkong bekommt.
Es muss Vertrauenspersonen geben die eingeweiht sind zumindest ein wenig.
Also fließt Geld.Die Konten der Mitarbeiter werden Erkenntnisse geben.Also die letzten ca. 5Jahre überprüfen
ich wette dort wird man fündig.ZB Immobilienkauf  

9530 Postings, 2487 Tage kalleariAufsichtsräte treten zurück

 
  
    #1140
2
19.06.15 08:40
Asian Bamboo AG: Chris McAuliffe und Jiang Tao haben Rücktritt von ihrem Amt als Aufsichtsrat eingereicht | 19.06.2015 | Asian Bamboo AG | News | Nachricht | Mitteilung
 

5730 Postings, 2376 Tage butzerledie Ratten...

 
  
    #1141
2
19.06.15 10:27
.... haben sich am Geld der gutgläubigen Investoren lange genug satt gefressen, verlassen das Schiff und werden sich wieder anderswo einnisten.

Wenigstens die haben hier gut verdient!  

3205 Postings, 1615 Tage Kalle 8unglaublich, was die abziehen

 
  
    #1142
19.06.15 20:56
erst die Karre in den Dreck fahren und sich dann verziehen. Die Firma scheint sich komplett aufzulösen. Große Teile des Vorstands und des Aufsichtsrates sind damit verschwunden.
Allerdings hat momentan eh der Insolvenzverwalter das Sagen. Ob er aber in der Lage ist, die chinesischen Tochterfirmen zu kontrollieren, wage ich zu bezweifeln.
Aber vielleicht wird dann wenigstens klar, dass die deutsche Konzernmutter die Kontrolle über die Töchter verloren haben dürfte oder dass Gelder in dunkle Kanäle verschwunden sind.  

315 Postings, 1645 Tage CramerJimDas passiert...

 
  
    #1143
19.06.15 21:03
wenn man sich zu sehr mit Chinesen einlässt. Deren Geschäftsgebahren ist in jeder Hinsicht einfach grottig, sei es hinsichtlich IPR und Knowhow-Schutz, sei es in Hinblick auf Zusagen und Ehrlichkeit, Finanzen, Qualität. Das einzige was die im Sinn haben, ist andere über den Tisch zu ziehen. Daher predige ich seit Jahren, den wichtigen Absatzmarkt China zwar zu bedienen, aber sich bitte bitte nicht zu sehr dort zu verwickeln und investieren, das wird sonst noch böse enden.  

7 Postings, 19 Tage ernst12Wirtschaftskrimi

 
  
    #1144
19.06.15 21:45
Kennt jemand den Herrn Haiyan Jiang lebt er in Hamburg?
Ist es vielleicht der Haiyan Jiang der die Firma Jiang China-Mode GmbH hatte?
HRB 88219 gelöscht am 15.08.2007 wegen Vermögenslosigkeit.
ehemals 22457 Hamburg ,Modering 3 Haus B 9 OG Raum937
Wieviele mit den Namen Jiang kennt Ihr in der Firma Asian Bamboo AG?  

7 Postings, 19 Tage ernst12Wirtschaftskrimi

 
  
    #1145
21.06.15 00:19
Also verstehe ich das Richtig?
Asian Bamboo AG hat hat Pachtrechte für 20 Jahre an ca. 54511 ha (ca.500000000 qm)
dafür wurden 5400,00 Euro x54511 ha=294359400 Euro/ha ca. 290Mio Euro bezahlt.
Gibt es diese Pachtverträge wirklich??
Es wurden "4 Rechte 4173ha" verkauft und man hat dafür 10Mio Euro bekommen!
Aber 4173ha x5400,00Euro sind doch ca.22,5 Mio  Euro das heißt für 50% des Einkaufspreis wurde verkauft.
Wenn der Rest für 145 Mio Euro verkauft wird  ist doch alles in Ordnung .
Vermutlich gibt es diese Pachtverträge nicht.
Dann wurden die Darlehn von 20MioEuro der KFW bzw. DEG und der Franzosen und die Aktieneinnahmen
zusammen also 100 Mio Euro abgezockt.
Was sehe ich falsch???? Bitte um Hilfe  

3205 Postings, 1615 Tage Kalle 8Niemand weiss etwas genaues

 
  
    #1146
21.06.15 12:20
Aber es wurde immer behauptet, dass die Pachtrechte erstanden wurden.
Es scheint aber schwer zu sein, heraus zu finden, ob das tatsaechlich der Fall ist.
Dies ist nun die Aufgabe des Insolvenzverwalters.
Ob er aber in der Lage ist, hier Licht ins Dunkle zu bringen, wage ich zu bezweifeln.

Aus meiner Sicht ist zu befuerchten, dass die Gelder in dunkle Kanaele verschwunden sind und von einer Art chinesischer Mafia abgeschoepft wurden. Ich denke, dass dies so ziemlich auf alle der deutschchinesischen AGs zutreffen wird.

Denn es ist fraglich, weshalb di Insolvenz eingetreten ist, wenn die Pachtrechte vorhanden waeren und man sie zu Geld machen koennte.

Der auch schlechte, aber ein bisschen bessere Fall koennte darin bestehen, dass die Pachtrechte tatsaechlich erworben wurden, aber zu einem absurd hohen Preis, so dass sie nicht sehr viel wert sind.

Leider halte ich es fuer so gut wie ausgeschlossen, dass Asian Bamboo auch nur annaehernd ueber Vermoegenswerte verfuegt, die nennenswert sind. Zumindest nicht die deutsche AG, die auch, sollten in China Vermoegenswerte bestehen, keine Zugriffsmoeglichkeiten haben duerfte. Denn ansonsten waere das Insolvenzverfahren nicht notwendig und die Ratten wuerden das Schiff nicht verlassen. Wahrscheinlich wenden sie sich neuen Projekten zu. Fraglich ist nur, ob sie noch einmal so Dumme finden, wie die deutschen Anleger. Ich gehoerte leider auch dazu. Die Namen der Beteiligten habe ich mir aber gemerkt. Bei den chinesischen duerfte das nicht viel nuetzen, aber die europaeischen sind bei mir verbrannt.  

7 Postings, 19 Tage ernst12Wirtschaftskrimi nimmt Fahrt auf

 
  
    #1147
21.06.15 13:38
Also wäre zu klären gibt es die Pachtverträge Ja oder Nein
Gibt es sie nicht ist es Betrug.(Betrug wird in China deutlich härter bestraft als in Deutschland)
Dies betrifft den Vorstand.Auch seine Gehilfen.
5400,00 Euro pro ha ist viel aber es gibt sicher vergleiche .Es bedeutet ja auf 20 Jahre verteilt 270,00 pro
Jahr.Dies sind Preise wie sie in Deutschland für Landwirtschaftliche Flächen bezahlt werden + -.
Die Pachtverträge sind öffentlich abzuschließen also auch in den Dorfgemeinschaften einsehbar im Prinzip.
Wie die Wirklichkeit aussieht  keine Ahnung.
Bei der Annahme hier wurden Schmiergelder gezahlt und die Pachtsumme ist in Wahrheit nur 1/4
sprich 1350,00 Euro beträgt die Gesamtsumme 67,5 Mio Euro genug um alle Schulden zu zahlen.
Wir sehen es geht um richtige Summen.
Wer hat
Infos über die Mitarbeiter  in der Stadthausbrücke man benötig alle Namen.
Bitte um Mithilfe damit es voran geht.
 

2003 Postings, 741 Tage -brokerjoker-damit es voran geht?

 
  
    #1148
21.06.15 21:44
Die Nummer ist gelaufen und die Kohle is weg so wie es von Anfang an klar war.  

7 Postings, 19 Tage ernst12Wirtschaftskrimi

 
  
    #1149
21.06.15 22:32
Ja ich vermute auch das Geld ist nicht mehr bei Asian Bamboo
glaube aber es ist in Deutschland .Also lass uns weitermachen
und es wieder abjagen bin sicher man hat sich Immobilien gekauft.
Natürlich auch eigne Schulden etc.beglichen .Glaube die Mannschaft
hat Erfahrung mit Insolvenzen, meine Bitte wer kennt die Mitarbeiter.
 

3205 Postings, 1615 Tage Kalle 8genauso sehe ich es auch

 
  
    #1150
21.06.15 22:38
hier wird nichts mehr voran gehen. Die chinesischen Behoerden haben nach meinen Kenntnissen nicht in einem Fall der Merkwuerdigkeiten ein Verfahren gegen ein Vorstands- oder Aufsichtsratsmitglied einer der deutschchinesischen AGs eroeffnet. Zumindest habe ich nirgends darueber etwas gelesen. Also ist bislang auch noch niemand verurteilt worde. Und es sieht nicht so aus, als ob dies in China auch nur irgendeinen interessiert. Da ist tatsaechlich der sprichwoertliche umgefallene Sack Reis interessanter.
Und es gab noch viel krassere Faelle wie z. B. bi Kinghero. Auch Joyou ist interessant, da dort mit Grohe als Grossaktionaer eine groessere und bekanntere deutsche Firma anscheinend betrogen wurde. Aber auch scheinen nicht die Mittel zu haben, etwas dagegen zu erreichen.
Daher glaube ich auch nicht, dass ein Insolvenzverwalter hier viel ereichen wird. Aber es ist sein Job, zumindest nach Geldern zu suchen. Mal shen, wie erfolreich er ist.  

3205 Postings, 1615 Tage Kalle 8@ ernst12

 
  
    #1151
2
21.06.15 22:43
das Geld ist mit Sicherheit nicht mehr in Deutschland sondern in China. Womit sollten denn die Pachtn, sofern dies geschehen ist, bezahlt worden sein. Ansonsten duerfte das Geld in China auf wundersame Weise verschwunden sein, wie es beispielsweise bei Kinghero auch der Fall war.

Wenn Du Namen der Verantwortlichen suchst, solltest Du mal auf die Homepage von Asian Bamboo schauen. Da stehen noch ein paar, auch wenn der eine oder andere schon von der Homepage gestrichen wurde, wie beispielsweise Peter Sjoevall, an den man vielleicht am leichtesten von allen Vorstandsmitgliedern rankommen kann, da er Schwede ist und sich vielleicht ab und zu in Europa aufhalten koennte.  

4657 Postings, 2691 Tage PalaimonIhr wißt aber schon,

 
  
    #1152
7
21.06.15 22:47
das Aktionäre einer insolventen AG keine Gläubigerposition haben? Deshalb ist eine Anmeldung von Forderungen zur Tabelle auch nicht möglich. Wenn Gelder durch den IV sichergestellt werden, in welcher Höhe auch immer, werde Aktionäre leider nicht bedient.
Was uns als Geschädigte bleibt, ist Strafantrag zu stellen. Nur sollte man handfeste Beweise für einen Betrug haben, sonst kann das ein Rohrkrepierer werden.
-----------
An der Börse ist alles möglich, auch das Gegenteil.  
André Kostolany

MfG
Palaimon

3205 Postings, 1615 Tage Kalle 8Wenn aber Gelder wieder auftauchen sollten,

 
  
    #1153
3
21.06.15 22:57
wuerde der Wert der Gesellschaft gesteigert werden, sofern noch etwas uebrig ist nach Abzug der Schulden. Wenn der Wert der AG dadurch gesteigert wuerde, wuerde dies auch den Aktionaeren zugute kommen.
Allerdings ist im Falle eines Insolvenzverfahrens nicht davon auszugehen, dass mit Geldern zu rechnen ist, die die Schulden uebersteigen. Denn ansonsten waere das Verfahren nicht notwendig.
Schadensersatz koennte man versuchen, bei den Vorstaenden zu erstreiten. Aber versuche das mal in China.  

2003 Postings, 741 Tage -brokerjoker-Die Kohle ist schon lange nicht mehr

 
  
    #1154
1
22.06.15 10:45
in Deutschland sondern sind über Umwegen und sonnige Inseln nach China gewandert!

Die chinesischen Behörden interessiert dass übrigens nicht im geringsten.  

7 Postings, 19 Tage ernst12Hauptversammlung ade

 
  
    #1155
22.06.15 23:18
Wenn ich sage das Abzockte Geld ist in Deutschland meine ich nicht zu 100%.
Wenn aber kleine Angestellte sich mehrere Eigentumswohnungen kaufen ist das schon
merkwürdig.Die geplante Hauptversammlung am 14.07 in der Handelskammer Hamburg ist nicht gebucht.
Ich muss also feststellen keiner kennt die Mitarbeiter in Hamburg außer Frau Holst oder?
Was ist mit Herrn Haiyan Jiang?Nie jemand kennengelernt?  

4657 Postings, 2691 Tage PalaimonDer Termin für die HV

 
  
    #1156
4
22.06.15 23:56
wurde schon vor Monaten gestrichen wegen Verzögerung der Veröffentlichung des Q1 Berichts 2015 aufgrund der Insoanträge von DEG und Proparco, somit verschiebt sich auch eine HV. Das wurde auf der Homepage kommuniziert. Dass diese nun überhaupt nicht mehr stattfindet, ist ja wohl ein Selbstgänger nach einer Insolvenz.

Was sollen eigentlich Deine persistenten Fragen nach Jiang Haiyan? Der war auf den HVs ordnungsgemäß anwesend.

Vielleicht erklärst Du hier mal, was Du eigentlich willst. Wer von den kleinen Angestellten sich mehrere Eigentumswohnungen leisten kann würde mich auch interessieren, ebenso die Quelle, aus der Du dieses Wissen beziehst.

-----------
An der Börse ist alles möglich, auch das Gegenteil.  
André Kostolany

MfG
Palaimon

4657 Postings, 2691 Tage PalaimonJiang Haiyan, Richard COO

 
  
    #1157
5
23.06.15 10:31
hat nichts mit Haiyan Jiang von der Firma Jiang China-Mode GmbH zu tun.

Herr Jiang hat seine gesamte berufliche Laufbahn in den
Bereichen Vertrieb, Marketing und Unternehmensführung in
Hongkong und China verbracht. Er trat dem Unternehmen im
April 2006 als Chief Marketing Officer bei und wurde im Juni
2008 zum COO berufen.
Herr Jiang ist für das operative Tagesgeschäft der Asian Bamboo
Gruppe verantwortlich. Er studierte an der Peking University und
besitzt einen MBA-Abschluss der University of Northern Virginia

Quelle:
Seite 22
http://www.asian-bamboo.com/de/investor-relations/...sh&docID=396

Foto unten Seite 32 gleiche Quelle
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An der Börse ist alles möglich, auch das Gegenteil.  
André Kostolany

MfG
Palaimon
Angehängte Grafik:
asian_bamboo.jpg (verkleinert auf 57%) vergrößern
asian_bamboo.jpg

3205 Postings, 1615 Tage Kalle 8im uebrigen

 
  
    #1158
1
23.06.15 12:26
sind Frau Holst und andere in Hamburg Angestellte der Firma.
Sie sind damit nicht die Verantwortlichen der Misere bei Asian Bamboo.
Sie bekommen fuer ihre Arbeit ein Gehalt wie jeder Angestellter. Wenn sie sich davon dann eine Eigentumswohnung geleistet haben, falls die Behauptung von @ernst ueberhaupt stimmt, ist das deren Sache. Oder willst Du mit Deinem Privatersparten fuer Fehler haftbar gemacht werden, die Deine Firma gemacht hat?

Aber mich wuerde auch interessieren, woher @ernst diese Informationen hat. Denn ein Grundbuch kann man nicht so einfach einsehen und mal schaue, was der oder an Grundstuecken oder Wohnungen besitzt. Das geht nur bei einem besonderen Interesse, das man dafuer angeben muss. Sollte man hierbei die Behoerden taeuschen, macht man sich selbst strafbar. Und so einfach ueber das Internet geht es auch nicht, sofern man nicht als Notar oder Rechtsanwalt dazu befugt ist, besondere Dienstleiter dafuer in Anspruch zu nehmen, die einem dann das Ergebnis per E-Mail gegen Bezahlung zusenden.  

3205 Postings, 1615 Tage Kalle 8immer noch chinesische Neuemmisionen

 
  
    #1159
24.06.15 21:19
an der deutschen Boerse. Zuletzt im April Roy Ceramics. Da faellt mis sofort Joyou ein, die auch bereits einen Insolvenzantrag stellen mussten.
Wie Joyou hat auch Roy Ceramics eine Firmenstruktur mit zwischengeschalteter Holding. Im Fall von Roy Ceramics residiert diese auf den Cayman Islands. Die deutsche Tochter ist praktisch mittellos. Ähnlich war es auch bei Joyou, wo die Deutschland-Tochter wegen der Kredite an die chinesische Holding auf
einmal überschuldet war.
Mal sehen, ob die sich so lange wie Asian Bamboo an der Boerse halten, ohne negativ aufzufallen. Ich befuerchte, dass deren Aktionaeren die Bude schneller um die Ohren fliegen wird und kann nicht nachvollziehen, dass die deutsche Boerse trotz all der offensichtlichen Betrugsfaelle so gierig ist, dass sie solch zweifelhafte Unternehmen an der Boerse einfuehrt. Da koennen aus meiner Sicht spaeter im Falle eines Betruges Schadensersatzansprueche auf die Deutsche Boerse zukommen, die weit hoeher sein duerften als die Gebuehren, die sie fuer die Einfuehrung erhalten haben. Dieses Risiko einzugehen, ist aus meiner Sicht nicht nachvollziehbar. Denn nun kann man sich nicht mehr so einfach mit Unwissenheit rausreden. Eine gewisse Fuersorgepflicht hat auch die Deutsche Boerse, auch wenn denen die Anleger natuerlich egal sind.  

520 Postings, 370 Tage Birdy99hmm

 
  
    #1160
27.06.15 01:26
China Firmen sind schon ziemlich risikant. Aber was ist mit deutschen Firmen?

Kürzlich habe ich die deutsche Beteiligungsfirma Nanostart etwas verfolgt. Im letzten Abschluss hiess es plötzlich, dass sie hohe Abschreibungen auf den Beteiligungen vornehmen müssen. Zudem überlegen sie sich, ob sie den Titel von der Börse nehmen wollen, angeblich um Kosten zu sparen. Danach brach der Kurs über 30% ein. M.E. will das Management hier einfach die Minderheitsaktionäre über den Tisch ziehen.

Na ja, chinesische Manager sind vielleicht schon nicht gerade immer integer.
Ob dies aber bei deutschen Firmen soviel besser ist, bin ich mir nicht so sicher.  

3205 Postings, 1615 Tage Kalle 8bei deutschen Firmen gab es auch solche,

 
  
    #1161
1
27.06.15 21:46
wo es zu Unregelmaessigkeiten in der Vergangenheit gekommen ist. Dies wird auch in der Zukunft nicht anders sein. Aber der prozentuale Teil, wo so etwas passiert, ist bei deutschen AGs vernachlaessigbar, waehrend er bei den deutschchinesischen Firmen auf die 100 % zusteuert und momentan bereits bei ueber 50 % liegen duerfte.  

520 Postings, 370 Tage Birdy99ja

 
  
    #1162
29.06.15 13:07
Unregelmässigkeiten wie Bilanzfälschung und Betrug sind bei China Firmen, die in Deutschland notiert sind, eindeutig häufiger (50% oder höher) als bei deutschen Firmen.

Das Risiko für ein Delisting ist bei kleinen deutschen Firmen m.E. aber genau gleich hoch. Minderheitsaktionäre müssen ja nicht mehr entschädigt werden und ein Übernahmeangebot ist nicht notwendig. I.d.R. profitiert hauptsächlich der Mehrheitsaktionär ? ob bei deutschen oder chin. Firmen. Daher werde ich es generell in Zukunft vermeiden, in keine Firmen in Deutschland zu investieren.
 

4657 Postings, 2691 Tage PalaimonWarum sich wohl ernst12

 
  
    #1163
3
06.07.15 09:33
nicht mehr zu Wort meldet? Mir schien, als hätte er/sie Insiderinformationen, über die ich gern mehr erfahren hätte.
-----------
An der Börse ist alles möglich, auch das Gegenteil.  
André Kostolany

MfG
Palaimon

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  1 Nutzer wurde vom Verfasser von der Diskussion ausgeschlossen: Chalifmann3