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Ökonomen streiten über Verteilungsfrage

Seite 1 von 1044
neuester Beitrag: 21.09.14 15:56
eröffnet am: 04.11.12 14:16 von: permanent Anzahl Beiträge: 26092
neuester Beitrag: 21.09.14 15:56 von: Anti Lemmin. Leser gesamt: 1203664
davon Heute: 8089
bewertet mit 82 Sternen

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20752 Postings, 3955 Tage permanentÖkonomen streiten über Verteilungsfrage

 
  
    #1
82
04.11.12 14:16
Wirtschaftswissenschaften : Ökonomen streiten über Verteilungsfrage 13:15 Uhr Ökonomen streiten über Verteilungsfrage

Die Einkommensungleichheit destabilisiert die Volkswirtschaften, sind

... (automatisch gekürzt) ...

http://www.handelsblatt.com/politik/international/...age/7328592.html

Moderation
Moderator: st
Zeitpunkt: 18.06.14 08:56
Aktion: Kürzung des Postings
Kommentar: Urheberrechtsverletzung, ggf. Link-Einfügen nutzen
Original-Link: http://www.handelsblatt.com/politik/...gsfrage/7328592.html

 
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26066 Postings ausgeblendet.

32641 Postings, 5442 Tage KickyMuslime in Deutschland-das neue Gewand d.Rassismus

 
  
    #26068
3
21.09.14 12:28
Heute früh im Fernsehen wurde u.a. der verbrannte Neubau der  Moschee in Kreuzberg gezeigt.Es habe keinen politischen Hintergrund hiess es in der Berliner Zeitung.
Die Zahl der Übergriffe auf Moscheen in Deutschland ist in den vergangenen Jahren stark gestiegen. Wie die "Neue Osnabrücker Zeitung" unter Berufung auf Statistiken der Bundesregierung berichtete, wurden zwischen 2001 und 2011 im Schnitt 22 Übergriffe pro Jahr gezählt. 2012 und 2013 stieg die Zahl auf 35 beziehungsweise 36 im Jahr. Von Anfang 2012 bis März 2014 wurden 78 Attacken registriert. Die Zahlen gehen aus einer Antwort der Regierung auf eine Kleine Anfrage der Linksfraktion im Bundestag hervor.
....
http://www.welt.de/politik/deutschland/...scheen-steigt-deutlich.html
....Sensibilität im Umgang mit den muslimischen Mitbürgern scheint an vielen Orten der Republik zu fehlen. Die Möllner Moschee ist nur eine von insgesamt fünf deutschen Moscheen, auf die es seit Mitte August Anschläge gegeben hat. In Berlin legten Unbekannte Feuer im Neubau der Kreuzberger Mevlana-Moschee, in Oldenburg wurde die Haci-Bayram-Moschee von einem Molotowcocktail getroffen, und in Bielefeld brannte es innerhalb von wenigen Tagen gleich in zwei verschiedenen Moscheen. Die Täter zündeten dort gezielt Korane und andere religiöse Schriften an. Spontane Beistandskundgebungen von Seiten der nichtmuslimischen Bevölkerung gab es außer in Mölln aber nirgendwo.....Dass die zunehmende Feindseligkeit gegenüber dem Islam mit den Greueltaten der Terroristen im Nahen Osten zusammenhängt, daran haben die meisten Muslime keinen Zweifel. Doch vielen von ihnen fällt es schwer, zu akzeptieren, dass sie überhaupt mit den fanatischen Mörderbanden des „Islamischen Staates“ in Verbindung gebracht werden.

Von der Politik erwartet der TBB ein klares Bekenntnis und eine eindeutige Verurteilung der Angriffe auf Moscheen.

http://www.faz.net/aktuell/politik/inland/...rbeikommen-13162934.html

wieso nur von den Politikern,da sollten wirklich mehr Menschen auf die Strasse gehen und protestieren.Es sit eine Schande dass sowas in Deutschland wieder möglich ist,dass Gotteshäuser anderer Religionen angezündet werden.
 

13991 Postings, 2987 Tage Malko07Sogar Arsenij Jazenjuk

 
  
    #26069
3
21.09.14 12:55
streitet es nicht ab, dass er und seine Stiftung Arseniy Yatseniuk Stiftung Open Ukraine sowohl von westlichen Stiftungen (wie z.B. die Konrad-Adenauer-Stiftung) als auch von der NATO direkt unterstützt wurde und wird. Nicht verwunderlich, dass er im Januar 2008 eine politische Krise auslöste, als er gemeinsam mit Staatspräsident Juschtschenko und Ministerpräsidentin Tymoschenko einen Brief an die NATO unterschrieb, in dem um die Aufnahme der Ukraine in den offiziellen Beitrittsprozess auf dem anstehenden NATO-Gipfel in Bukarest gebeten wurde. Wenn man schon seit über 10 Jahren von der NATO finanziert wurde entstand dieser Antrag sicherlich im Einverständnis mit dieser Organisation (die USA unterstützen diesen Antrag, Deutschland war dagegen). Es ist auch nicht verwunderlich, dass er heute den Hardliner spielt und den Dolch stechbereit im Rücken des Schokokönigs hält. Aber die NATO war angeblich nie aktiv in der Ukraine und die gekauften Politiker und Oligarchen stellen den typischen demokratischen Willen des Volkes dar. Zusätzlich haben westliche Politiker wie z.B. auch der deutsche Botschafter in Kiew fleißig Kontakte zu der rechtsextremen Swoboda gepflegt. Deshalb sind Rechtsextreme wie Swoboda und Rechter Sektor seit dem Putsch auch vorbildliche demokratische Kräfte. Was ist eigentlich von den ursprünglichen Forderungen des Maidan in die heutige Regierung und Gesetzgebung eingeflossen? Nichts, es ist noch schlimmer geworden! Welche Versprechen hat der Schokokönig, die er vor der Wahl bezüglich seinen Verflechtungen umgesetzt? Keine, er hat sich nur zusätzliche Bereiche in der Rüstungsindustrie unter den Nagel gerissen!    

4630 Postings, 2136 Tage daiphong#68 genau, Kicky, wir leben im "NATO-Faschismus"

 
  
    #26070
21.09.14 13:06
und "NATO-Rassismus" und das müssen wir jetzt täglich beweisen im "Anti-Nato-Terror".

"Brennende Moscheen in Deutschland!" DER Faschsmus ist wieder da! auf die Straßen. [hattest du dich nicht privat immer wieder dich über Roma und junge Neger in unseren Berliner U-Bahnen bitterlich beschwert?? Aber POLITISCH stehst du auf der richtigen Seite]
"Überfall auf Russland!"
"NATO-Atomkrieg - auf zum letzten Gefecht gegen die NATO"
"Nato-Terror in der gesamten 3. Welt!" [Kicky wir unendlich Beweise liefern ]
"Totalitärer NATO-NSA-Staatsterror weltweit" - sie verfolgen uns bis in die Schlafzimmer!! Der Stasi-Staat war ein WITZ dagegen. Russland ist das kleinere Übel!

Schlagt die "Demokraten" wie Dai oder Zap auf die Fresse!  wo ihr sie trefft!

(sie sind das humane Deckmäntelchen des Terrors, und sie wissen es, also haben sie es sich umso mehr verdient, je humaner sie auftreten. Sie spiegeln die Welt absichtlich!! falsch als "NATO-Lakaien", "Nato-Kläffer" , sie haben Epilepsie oder sie sind unglaublich böööse. man MUSS sie ausschalten der allgemeinen geistigen Hygiene und Ordnung wegen)  

8647 Postings, 2297 Tage Fillorkill# 70 Bewertung: 1 x grotesque - von Fillorkill

 
  
    #26071
2
21.09.14 13:10
-----------
"History that repeats itself turns to farce. Farce that repeats itself turns to history."

4630 Postings, 2136 Tage daiphong#69 Genau, der "NATO-Euromaidan"

 
  
    #26072
21.09.14 13:15
ist nachgewiesen, die NATO hat Haschplätzchen verteilt, die NATO das Maidan-Massaker gemacht, die NATO hat MH17 abgeschossen, die NATO hat Svoboda gegründet und aufgebaut, und einen heuchlerisch einen faschistischen SCHOKOKÖNIG installiert. Die faschistische NATO hat sich an Russland herangefressen. Und frisst sich in Russland hinein, man kennt ihre Methoden, um die TOTALE WELTHERRSCHAFT anzutreten.

Ist doch alles VÖLLIG LOGISCH, das sieht doch ein Blinder mit Krückstock, wie Malko. Nur humanitätsduselige NATO-KLÄFFER sehen das MIT ABSICHT oder aus Hirninternen Gründen  nicht.  

8387 Postings, 1325 Tage zaphod42Als Putin-Verehrer weiß ich natürlich

 
  
    #26073
21.09.14 13:18
gleich ein leckeres russisches Apfel-Rezept. Ob es mein Idol auch gerne isst?

----------

Apfel-Sambuk - russische Apfelcreme
unkompliziertes und trotzdem leckeres Dessert

http://www.chefkoch.de/rezepte/2473481389528904/...he-Apfelcreme.html  

13991 Postings, 2987 Tage Malko07#70: Stimmt

 
  
    #26074
2
21.09.14 13:26
sehen das MIT ABSICHT oder aus Hirninternen Gründen  nicht.  

1360 Postings, 453 Tage Wolfsblkann Fallobst einen klaren Gedanken fassen?

 
  
    #26075
21.09.14 13:34
oder ist es bereits so matschig, dass es vor sich hin fault und entsorgt werden muss?

Ich denke: 3 mal ja!! ;)  

4630 Postings, 2136 Tage daiphong#74 natürlich stimmt das, Malko,

 
  
    #26076
21.09.14 13:42
für geistig Blinde mit logischem Krückstock steht die "Terror-Weltherrschaft der NATO-NSA" doch völlig außer Zweifel.
Du hast an diesem logischen Nachweis schließlich jahrelang mit Fill hart gearbeitet, die Demokratie und Demokraten bis aufs Skelett entlarvt. Diese Knochen lässt du doch jetzt nicht wegnehmen von dem Nato-Köter ;-o)
 

37730 Postings, 3790 Tage Anti LemmingPutins autoritärer Staat (SPON)

 
  
    #26077
21.09.14 13:47
Ein Diktator in einem heutigen autoritären Staat ist vergleichbar einem nicht abwählbaren König zu Zeiten des Absolutismus.

Im Absolutismus gab es aber gute und schlechte Könige. Es gab Könige, die das Volk geradezu liebte, und andere, die beim Volk verhasst waren wie die Pest. Das K.O.- Kriterium dafür war, ob das Volk das Gefühl hatte, der König meine es gut oder schlecht mit ihm.

Die Mehrzahl der Könige führten eine eitle, hoffärtige Herrschaft in großem Prunk und saugten das Volk mit Steuern bis auf das Zahnfleisch aus. Die Ungerechtigkeiten führten u. a. zur französischen Revolution. Es gab aber auch "Ausnahme"-Könige, die tatsächlich "gut" waren in dem Sinne, dass ihnen das Wohl und Wehe des eigenen Volkes sehr am Herzen lag. Wenn ein König erkennbar volksnah war, wurde ihm sein etwaiger Prunk vom Volk auch zugebilligt. Seine Gegenleistung war, weitgehend im Interesse des Volkes zu agieren - soweit dies überhaupt ging, weil andere Königtümer Konkurrenten waren und (vermeintliche) Schwächen militärisch nutzten.

Im Kapitalismus finden sich die Nachfahren solcher "guten Könige" in Gestalt partriarchalischer Unternehmer. Diese wandelten in Deutschland ab ca. 1925 ihre Fabriken von einem Zweckraum in eine Art Lebensraum für die "Betriebsfamilie" um, bauten Werkswohnungen, behagliche Kantinen, firmeneigene Kaufhäuser und Erholungsheime. Dies geschah nicht immer ganz freiwillig, d.h. teils auch in Reaktion auf die noch Anfang des 20. Jdhts. stark verbreiteten Arbeitskämpfe in den Firmen, die sogar häufig mit Sabotageakten einher gingen. Die Herrschaft "mit der Peitsche" war letzlich ineffizient.

Auch heute noch gibt es solche wohlmeinenden partriarchalischen Unternehmer, die sich wie treuesorgende Väter um "ihre" Betriebsgemeinschaft kümmern. Viele von Ihnen sind Erben, die ohne eigenes Verdienst an immensen Besitz gekommen sind (wie einst die Prinzen der Könige). Sie wurden oft streng erzogen, um den Anforderungen ihrer hohen Stellung und Verantwortung (auch gesesellschaftlich-sozial) später gerecht werden zu können. Viele - und nicht gerade die Dümmsten - entwickelten latente Schuldgefühle wegen der immanenten Ungerechtigkeit, die "kapitalistischer Ausbeutung" per se mit sich brachte. Dazu zählt u. a., den Mitarbeitern den "Mehrwert" ihrer Arbeit vorzuenthalten, um damit ein großes persönliches Vermögen aufzubauen. Partriarchalische Unternehmer
kompensierten diese Schuldgefühle dadurch, dass sie begrenzt die o. g. sozialen Wohltaten verteilten und damit eine Art unternehmerisches Gutmenschentum an den Tag legen. Ihre Zahl nimmt leider ab, weil sich die Firmen auch gegen Konkurrenz behaupteten müssen. Wenn ein "egoistisch" orientierter Konkurrent die Produktion ins billigere Ausland verlegt, sind sie, wenn sie nicht mitziehen, schnell "weg vom Fenster", weil sie preislich bzw kostenmäßig nicht mehr konkurrieren können.

Ein gutes Beispiel für einen patriarchal. Unternehmer ist der Spiegel-Gründer Rudolf Augstein. Augstein schenkte 1974 die Spiegel-Gruppe zur Hälfte seinen Mitarbeitern:

1974: Rudolf Augstein schenkt die Hälfte seines Unternehmens seinen Mitarbeitern. Mitverantwortung, Mitentscheidung und ein Anspruch auf die Hälfte des Gewinns zählen seither zu den Arbeitsbedingungen der Mitarbeiter und prägen das Klima im Haus.
www.spiegelgruppe.de/spiegelgruppe/home.nsf/0/...0350C5A?OpenDocument

Die Folge war, dass beim Spiegel selbst Pförtner mehr verdienten als anderswo langjährige Redakteure - jedenfalls zu Zeiten, als das Internet dem Print-Journalismus noch keine Konkurrenz machte.

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Ungeachtet etwaiger Wohltaten bleibt jeder Firmenchef ein "kleiner Diktator". Er kann - im Rahmen bestehender Gesetze - mehr oder minder Willkür walten lassen (Standortschließungen oder -Verlagerungen, Einstellungen unrentabler Betriebszweige ohne Rücksicht auf etwaiges soziales Elend). Die Firma ist in der Regel sein "Eigentum", mit dem er mehr oder minder veranstalten kann, was er will (GG hin und her). Wenn ihm z. B. deutsche (Steuer)Gesetze nicht passen oder dt. Löhne zu hoch sind, kann er seinen Firmensitz ins billigere Ausland verlagern, z. B. für niedrigere Steuern nach Irland oder für niedrige Löhne nach Vietnam oder Äthiopien. Dieses Handeln mag in "unethischer" Weise allein dazu dienen, seinen Gewinn zu mehren. Dennoch bleibt ihm freie Hand, keine moralischen, politischen oder sonstigen Fesseln (außer vielleicht eigene Skrupel, die ihm beim Schlafen stören) hemmen ihn. Die Freiheit im Kapitalismus ist im Wesentlichen die Freiheit des Kapitals, das mittlerweise weltweit auf der Suche nach "Chancen" vagabundiert.

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Ein Diktator gilt heute, in Zeitalter von (im Westen) allgemein anerkannter freiheitlich demokratischer Grundwerte, als etwas stark Rückständiges. Als Staatsform wird dieser "Führungsstil" als unmodern und unfreiheitlich angesehen, lässt er doch keine Abwahl zu. Da die meisten Diktatoren zudem das Volk schinden, bestehen diese Einwände in der Regel völlig zu Recht.

Putin zählt jedoch mMn in diesem Sinne zu den eher wohlmeinenden Diktatoren, denen - wie einst den "guten" Königen - das Wohl des Volkes am Herzen liegt. Es wäre daher ungerecht, ihn mit Despoten wie Saddam oder Gadaffi über einen Kamm scheren zu wollen.

Beim Übergang vom Sowjetsozialismus zur Oligarchen-Diktatur, die Russland heute de facto ist, wurden viele Grundkonstrukte der alten UdSSR beibehalten. Die großen Banken und Firmen sind (wie auch in China) nach wie vor überwiegend staatseigen. Es gibt daher keine "echten" Unternehmer dort, die sich auf Kosten der Angestellten bereichern. Es gibt auch keine auf kurzfristige Gewinnoptimierung gedrechselten Unternehmensziele, die auf ständige Gewinnsteigerungen zugunsten erhöhten Shareholder-Values abzielen. Dadurch ist die Produktion in Russland zwar weniger effektiv. D.h. viele Angestellte, die evtl. bei mehr Arbeitsdruck entbehrlich würden, behalten ihre Stellen - es gibt mehr oder minder garantierte Vollbeschäftigung. Aus Sicht der Bevölkerung entsteht so ein "Königreich" ähnlich dem der damals "guten" Könige. Es herrscht zwar Diktatur, aber die Interessen des Volkes werden dennoch stark wahrgenommen.

Würden die Russen unter diesen Prämissen wirklich mit dem "demokratischen Westen" tauschen wollen, wo sich jeder Mitarbeiter zu Mehrung eines anonymen Shareholder-Values (von dem er angesichts von Reallohnabbau seit 1970 faktisch NICHTS hat) buchstäblich ein Bein ausreißen muss - mit der Folge, dass immer mehr Angestellte (z. B. wegen ständiger elektronischer Erreichbarkeit) unter Burn-Out leiden? 2011 schrieb die FAZ in einem Artikel hinsichtlich D. von einer "ausgebrannten Republik. In D. haben zwei Drittel aller Angestellten auf Frust "innerlich gekündigt".

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Die Tatsache, dass der Diktator Putin nicht abwählbar ist (jedenfalls nicht real), mag für viele russische Bürger tolerierbar sein, wenn dafür die soziale Lebensqualität (z. B. Arbeitsplatzsicherheit) steigt. Sie nehmen dafür offenbar auch in Kauf, dass wegen der verminderten System-Effizienz im Vergleich zu stramm durchoptimierten kapitalistischen System die Einkünfte niedriger sind als etwa in D. oder USA. Russland hat dabei den Vorteil, über riesige Rohstoffmengen zu verfügen, die das Land per se reich machen. Kapitalistische Optimierung der Produktion ist deshalb nicht wirklich nötig. Ähnlich ist die Lage im kapitalistischen Norwegen, wo 5 Mio. Einwohner über die gigantischen Ölvorkommen verfügen, die dem norweg. Staatfonds ein Vermögen von bislang über 600 Mrd. Euro beschert hat, entsprechend rund 100.000 Euro pro norweg. Bürger. Dafür musste niemand hart arbeiten. Maschinen (Pumpen) holten das schwarze Gold aus dem Meeresboden...

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Vergleichen wir das mal mit USA, wo es ja freie Wahlen und Demokratie gibt (und auch einige Rohstoffe). In USA gibt es die niedrigste Arbeitsplatzsicherheit der Welt. Es gilt "Hire and Fire". Wenn es für einen Firmenchef ("schlechter König") mehr zu holen gibt, verlagert er seine Produktion kurzerhand z. B. nach Vietnam. Wer seinen Job verliert und z. B. aus Altergründen keinen neuen findet, verliert zugleich nicht selten Haus und Hof. Die Labor-Force-Participation-Rate ist auf einem 40-Jahrestief. Die Schattenseite des US-Reichtums (den hauptsächlich die Top 1 % Elite besitzt) sind die vielen Langzeitarbeitslosen und etliche Obdachlosen, die einfach ihrem Schicksal überlassen werden. Die Zahl der Essenmarken-Bezieher ist auf Allzeithoch. Und auch die kleinen US-Angestellten, die oft zwei schlecht bezahlten Jobs (16 Std. am Tag) nachgehen müssen und dennoch nicht über die Runden kommen, führen kein wirklich menschenwürdiges Dasein. Hinzu kommt die (auch mit Obamacare) unzureichende - bei vielen Amis aus Kostengründen nur marginal bis nicht existente Krankenversicherung, die ihn Ländern wie Russland und Kuba gratis ist.

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Welchen Vorteil bringt dafür in USA die real existente "Demokratie"? Zwar kann man in USA eine Regierung, die Mist baut, abwählen. So geschehen zuletzt mit George W. Bush. Doch die Nachfolger, die anfangs viel versprechen und am Ende kaum was halten (Obama ist ein noch stärkerer Büttel der Finanzindustrie und des Pentagaon als Bush), sind fast nie eine wirkliche Alternative. Warum nicht? Weil die Politik im USA im Grunde nicht viel zu sagen hat, sie ist indirekt über Wahlkampfspenden großer Firmen (insbesondere aus dem Finanzsektor) korrumpiert und agiert im Interesse dieser "Spender". Rechnet man diese latente Korruption mit ein, ist USA unterm Strich kaum weniger korrupt als Russland.

Die eigentliche Macht im Staat geht von den "kleinen" bis "großen" Diktatoren in den Firmen aus. Und diese Diktatoren sind auch in USA nicht abwählbar.

Manch einer mag da - ungeachtet anti-demokratischer Vorbehalte - lieber unter einem "guten" Despoten wie Putin leben, der trotz aller Probleme, die es in Russland gibt (Korruption, staatliche Kontrolle und Zensur, Oligarchenwirtschaft) ein Gemeinwesen hervorbringt, mit dem sich die Russen (ganz im Sinne von Kants kategorischem Imperativ) identifizieren können. Putin wird aktuell von über 80 % aller Russen positiv eingestuft. Beim Change-Schwindler Obama liegt die Beliebtheit aktuell auf einem Allzeittief.
 

4630 Postings, 2136 Tage daiphongALs Kindersicht, furchtbar rührend

 
  
    #26078
21.09.14 14:04
"lieber unter einem "guten" Despoten wie Putin leben, der trotz aller Probleme, die es in Russland gibt...ein Gemeinwesen hervorbringt, mit dem sich die Russen (ganz im Sinne von Kants kategorischem Imperativ) identifizieren können.....Putin zählt.. in diesem Sinne zu den eher wohlmeinenden Diktatoren, denen - wie einst den "guten" Königen - das Wohl des Volkes am Herzen liegt. Es wäre daher ungerecht, ihn mit Despoten wie Saddam oder Gadaffi über einen Kamm scheren zu wollen."

Anscheinend glaubt er, er muss dieses Königreich gegen einen weiteren Terror-Angriff der NATO-TERROR-Weltmacht verteidigen. Das ist ja irgendwie furchtbar rührend, es gibt diesen Angriff aber nicht. Das Königreich wollte eine Kolonie nicht in die Unabhängigkeit entlassen und hat sie angegriffen und zerlegt, dadurch kam es in Streit mit den unabhängigen Demokratien der Welt. Das ist alles.  

37730 Postings, 3790 Tage Anti Lemmingzu # 069 (unter Berücksichtigung von # 077)

 
  
    #26079
1
21.09.14 14:09
Der "kleine Diktator" Jazenjuk, der über seine von der Nato finanzierte Stiftung in ähnlicher Weise "Wahlkampfspenden" erhält wie US-Politiker in USA, ist im Grunde nichts anderes als der Firmen-Chef der neuen "Ukraine Treuhand AG".

Die Ukraine-Treuhand AG verfolgt das Ziel, ausländischen "Investoren" (sprich: der Wallstreet-Mafia) gegen Zahlung der von der Stiftung eingeforderten Korruptions-"Gebühr" reibungslosen und ungehinderten Zugriff auf die verbliebenen (Rohstoff-)Reichtümer der Ukraine zu verschaffen.
 

4630 Postings, 2136 Tage daiphong#75 WolfsBL, als alter Stasi-Mann kennst du

 
  
    #26080
21.09.14 14:19
die "Zersetzung des Gegners" ja aus dem ff.
Deine Einschätzung, das das bürgerliche Zielobjekt bereits matschig und faulig ist, irritiert mich daher. Ist das jetzt die Expertise des Experten, und ich muss mir Sorgen machen? Etwa schon der Abschlussbericht für die Akte? Oder sind wir noch mitten im Vorgang, und du verwendest die alte Methode "Die verfaulende bürgerliche Gesellschaft stinkt schon aus allen Ecken"? Die hat aber damals doch gar nicht gut funktioniert, oder? Dein Stasi-Staat wurde aufgelöst.  

8387 Postings, 1325 Tage zaphod42Ich finde es gut

 
  
    #26081
21.09.14 14:22
dass Putin nicht abwählbar ist. Er sorgt für Zucht und Ordnung in seinem Volk. Nicht so wie bei uns, wo jede kleine Minderheit mitreden will, angefangen bei den Schwulen bis zu den Frauen. Ich hoffe, dass man Europa von den Russen lernt.  

13991 Postings, 2987 Tage Malko07Also wenn man z.B. die

 
  
    #26082
3
21.09.14 14:23
wirkliche soziale Absicherung betrachtet, möchte ich weder in den USA noch in Russland leben. Beispiel Krankenversicherung: Wieso sind unsere Krankenhäuser voll mit Russen, die sich hier behandeln lassen? Trotzdem es so viele sind, muss einem klar sein, dass sich über 90% der Russen diese Behandlung bei uns nicht leisten können. Wir klagen oft über unser Gesundheitssystem, in Russland ist es unter aller Kanonen. Der ineffektive Staat gibt eben wenig in die soziale Absicherung und zu viel in die eigenen Clan-Taschen und in den Luxus einer Minderheit. Wenn man die Lage der Alten auf dem Land in Russland betrachtet kommt einem das kalte Grausen. Man könnte endlos weitere Beispiele bringen. Garantie auf Arbeit ist auch so eine Lüge. Es dürften dann ja keine Arbeitslose gäben. Sicherheitshalber werden sie offiziell nicht gezählt aber die entsprechende Verwaltung ist groß und man verhält sich besser regimetreu - ansonsten kann die Arbeit schnell weg sein. Arbeitsschutz ist wenig bis nicht verbreitet (außer in westlichen Niederlassungen). Es gibt seit dem Vorgängeroligarchensystem Verbesserungen, gut ist allerdings etwas anderes - auch im Angesicht des Rohstoffreichtums.

Trotzdem hat Putin einen großen Rückhalt in der Bevölkerung. Die Russen fühlten sich schon immer vom Westen bedrängt - was ja auch stimmt - und haben eine starke emotionale Bindung zu ihrem Land (außer bei den Minderheiten). Putin befriedigt dieses Gefühl, weil er Russland wieder zurück auf die Weltbühne gebracht hat. Je stärker der Westen das Land bedrängt umso stärker entwickelt sich dort der Nationalismus. War auch schon zu Zeiten Napoléons Und Hitlers so. Und in derartigen Lagen ist die Bevölkerung leidensfähiger als die westliche. Und gerade deshalb wird unsere Sanktionspolitik scheitern. Und Putin wird nur scheitern, wenn er zu stark nachgibt. Dann wird er weggefegt werden und mit dem Nachfolger werden wir keine Kirchen mehr essen können.

MMn ist es idiotisch einen Gedanken an die Veränderung der internen Lage in Russland zu verschwenden. Wir werden dort nicht ändern können, höchstens verschlimmbessern. Und trotzdem werden wir mit unserem Nachbar leben müssen. Und das funktioniert nur über einen Interessenausgleich und nicht über Erpressung.

 

4630 Postings, 2136 Tage daiphong#82 das ist alles völlig richtig

 
  
    #26083
21.09.14 14:32
Auch der letzte Absatz.

 

37730 Postings, 3790 Tage Anti Lemming# 83

 
  
    #26084
1
21.09.14 14:33
Daiphong wittert Morgenluft und lobt die "Links-Sektierer" in der Hoffnung auf Wiedereingemeindung in den Natokläffer-Zoo.  

37730 Postings, 3790 Tage Anti LemmingZu diskutieren wäre:

 
  
    #26085
21.09.14 14:36
Greift die "sentimental-sozialistische" Oligarchen-Clique in Russland (kleine Minderheit, aber viele Milliardäre) prozentual mehr vom BIP ab als die kapitalitische Oligarchen-Clique (die Top 1 % Elite) in USA?

Falls nein, hätte das Russenmodell einen ökonomischen Selektionsvorteil ;-)  

13991 Postings, 2987 Tage Malko07Die Verhältnisse in der Ukraine

 
  
    #26086
2
21.09.14 14:41
sind um keinen Deut besser als in Russland. In vielen Bereichen geht es schlimmer zu. Mit dem Bürgerkrieg, in dem die "Russen" vertrieben werden sollen, sowieso. Der Rohstoffbereich ist auch nicht so stark, dass deshalb der aktuelle Krieg wirtschaftlich wäre. Der dient primär dazu, Russland und Westeuropa zu schwächen.

Wieso wir Position für die ukrainischen Oligarchen und gegen die russischen Oligarchen beziehen sollen ist nicht verständlich. Es liegt nicht in unserem Interesse. Das gesamte ukrainisches Regierungspersonal (außer den Faschisten) war auch schon vorher in den verschiedenen Regierungen tätig. Es hat ein ungewöhnliches Talent schnell die Seiten zu wechseln. Ja, wo versteckt sich der "Euro-Maidan"?

Zu behaupten, durch unseren Einfluss würden sich demokratische Verhältnisse in der Ukraine entwickeln ist eine Lüge. Wieso scheitern wir dabei die "russischen Verhältnisse" in Bulgarien abzuschaffen? Wieso gelingt es uns nicht Estland und Lettland  dazu zu bringen ihre menschenverachtende Minderheitenpolitik aufzugeben?  Wieso schauen wir dabei zu wie Ungarn in einen immer stärker ausgeprägten autoritären Staat abdriftet? Sowohl Rumänien als auch Bulgarien kriegen wir nicht dahin die entsprechenden Gelder in Brüssel für die Weiterbildung und Betreuung der Romas abzurufen. Wir akzeptieren einfach, dass Minderheiten innerhalb der EU verfolgt werden und jammern über die internen "Flüchtlinge".

 

13991 Postings, 2987 Tage Malko07#26083: Wieso bist du dann

 
  
    #26087
2
21.09.14 14:58
in einer Dauerfehde mit Putin und unterstellst laufend allen, die mit unserer Politik nicht einverstanden sind, sie wären Anhänger Putins. Primitiver geht es nimmer. Und wieso steht du so stramm hinter den Erpressungen (Sanktionen)?

Dass Russland nicht dabei zugeschaut hat, wie sich der Westen die Ukraine kauft ist mMn verständlich. Soll Russland auch noch der Ukraine das Gas schenken während die Ukraine selbst NATO-Mitglied werden will und den Handel mit Russland erledigen will (EU)?

Fast das gesamte heutige Regierungspersonal war auch schon in der Vorgängerregierung tätig. Also regieren die "Russenfreunde" immer noch?  Wieso findest du es gut, dass der Kompromiss, den Deutschland und Frankreich mit dem ukrainischen Regime ausgehandelt hatte und der zu einem Ausgleich der Interessen hätte führen können, vom Putsch weggefegt wurde? Wo bleiben deine Aussagen zu denjenigen die hinter diesem Putsch standen und was sie bezwecken. Du bist und bleibst total unglaubwürdig und siehst deinen einzigen  Lebenszweck in einem Kampf bis aufs Blut mit Putin.  

32641 Postings, 5442 Tage Kickywer nimmt denn hier Hasch?

 
  
    #26088
1
21.09.14 15:00
wenn ich so #70 lese denke ich auch, das kann doch nur unter Drogeneinfluss geschehen , son Quark zu schreiben die ganze Zeit.Zap ist da wirklich noch unter der Grenze von IQ 90

Wenn in der U-Bahn Besoffene oder Krakeeler Schwarze oder Roma angreifen ,würde ich einschreiten.Natürlich bin ich der Meinung,dass der Islam inzwischen zu Deutschland gehört ,bei 7,2 Millionen Türken in Deutschland werden die wohl ein Recht auf ihre Religion haben. 70000 arabisch Stämmige  leben in Berlin,400000 bis 500000 arabisch Stämmige in der Bundesrepublik-sie alle sind Moslems

aber sehr wohl bin ich gegen die arabischen,türkischen oder schwarzen Drogendealer und gegen die rumänischen Roma, wenn sie klauen.Als der Zugfahrer per Lautsprecher wieder mal vor Taschendieben warnt ,sehe ich zufällig 3 jugendliche Roma vor mir. ca 17 Jahre alt,die beim nächsten Halt verschwinden.Und warum die grüne Herrmann nicht gegen die afrikanischen Protestierer in Kreuzberg vorgegangen ist,stösst auch bei vielen Linken auf Unverständnis.Viel zu lange haben sie die Verhältnisse an der Cuvrybrache geduldet,bis die Hütten gestern abgefackelt wurden
http://www.tagesspiegel.de/berlin/bezirke/...ch-vor-ort/10726146.html

Aiuch bei Couchsurfing haben sie ja schon gefragt,wo man in Berlin einfach so übernachten ,zelten oder in Häusern schlafen kann,all diese Hunderte von internationalen Rucksacktouristen,obwohl es ja auch massenweise Hostels gibt.Ich hatte einen Pied Noir aus Paris als Gast,der völlig abgebrannt aus Thailand kam und wissen wollte,wo er im Tiergarten sein Zelt aufschlagen kann. Ja auch das gibt es immer öfter in Berlin:Obdachlose,die in Parkanlagen schlafen oder in Hauseingängen und ihren Müll zurücklassen  Apropos  Müll: der Senat hat jetzt  Benimmregel-Broschüren für Partytouristen veröffentlicht    

http://www.spiegel.de/reise/staedte/...s-per-broschuere-a-991861.html  

3278 Postings, 2135 Tage DreiklangGriechenland setzt die Draghi-Vorgaben konsequent

 
  
    #26089
1
21.09.14 15:10
um - und leistet einen aktiven Beitrag zur Bekämpfung der Deflationsgefahr.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/...ticle-comments-box-pager

Indem keine Quittungen ausgestellt werden (bzw. über herabgerechnete Beträge) wird Umsatzsteuer gespart. Diese Ersparnis, also eine vom Bürger bereitgestellte Steuersenkung, kommt natürlich wieder der Nachfrage zugute.

Einfach vorbildlich. Denn so leistet Griechenland seinen Beitrag zur wirtschaftlichen Erholung der Euro-Zone, während Italien und Frankreich mit dem Problem kämpfen, dass Deutschland eine (annähernde) Null-Neuverschuldung betreibt, die Nachfrage EU-weit schwächt  und damit die €-Zone in immer größere Schwierigkeiten bringt.

 

8387 Postings, 1325 Tage zaphod42AL stellt richtig fest, dass es in Russland

 
  
    #26090
21.09.14 15:37

gegenüber Amerika nur sehr wenige Obdachlose gibt. Ich finde, 20% der Moskowiter gegenüber etwa New York  wo ca. 50% einmal im Leben für mehrere Jahre obdachlos sind, sehr wenig.

Und es sind auch nur Exknackies, die haben es nicht anders verdient. ---------------------------------------

Unter den Obdachlosen in Russland finden sich entlassene Strafgefangene, Menschen, die ihre Wohnung verloren haben, ehemalige Bewohner von Kinder- und Jugendheimen, Flüchtlinge, Opfer von Familien- oder sonstigen Konflikten.

Wieviele Obdachlose es in Russland gibt, weiß niemand. In Moskau und Nowosibirsk sind Wohnungslose meist geschiedene Männer im Alter von 30 bis 50 Jahren. Sie haben in der Regel einen Schulabschluss, zum Teil auch eine weiterführende Bildung genossen. In Moskau ist die Verweildauer in der Obdachlosigkeit höher als in Nowosibirsk. In der Hauptstadt leben mehr als 20 Prozent zwischen 6 und 10 Jahre wohnungslos. In Nowosibirsk finden die Betroffenen offenbar leichter einen Gelegenheitsjob (ohne Vertrag und bei geringer Bezahlung), um sich über Wasser zu halten. In Moskau ist Bettlerei die Haupteinnahmequelle.  

http://www.strassenkinderreport.de/index.php?user_name=&goto=472

 

8387 Postings, 1325 Tage zaphod42Auch das Gesundheitssystem ist in Russland

 
  
    #26091
21.09.14 15:42
vorbildlich. So bemühte sich Putin schon 2013 um eine Modernisierung, um den Anschluss etwa an das deutsche Gesundheitssystem nicht zu verlieren:

-----------------------

Russland: Kreml zerschlägt Gesundheitssystem
Von Clara Weiss
11. Juni 2013

Die russische Regierung setzt massive Kürzungen und Privatisierungen im Gesundheitswesen durch. Bereits jetzt ist das Gesundheitssystem finanziell unterversorgt. Der Anteil der Gesundheitsausgaben liegt in Russland bei nur 3,4 Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP).

Nun sollen die Ausgaben noch weiter gekürzt werden. Der Staatshaushalt für 2013-2015 sieht vor, die Gesundheitsausgaben von 507 auf 373 Mrd. Rubel zu reduzieren. Auch im Bildungsbereich werden umfassende Sparmaßnahmen vorgenommen: jede fünfte Hochschule und 30 Prozent der Hochschulinstitute sollen wegen „Ineffizienz“ geschlossen werden.

Darüber hinaus steht eine Rentenreform an, die die derzeitigen Hungerrenten weiter zusammenkürzen soll. Ähnliche soziale Angriffe werden seit der Krise 2008 in allen anderen Ländern der ehemaligen Sowjetunion und Osteuropas vorgenommen. Das Ziel besteht darin, alle sozialen Rechte und Errungenschaften der Arbeiterklasse zu zerschlagen, die nach der kapitalistischen Restauration übriggeblieben sind.

Die Kürzungen im Gesundheitssystem und anderen sozialen Bereichen sind in der Bevölkerung zutiefst unpopulär. Bei einer Umfrage des Levada-Zentrums 2012 gaben die meisten an, dass der miserable Zustand des Gesundheitssystems ihrer Ansicht nach das größte Problem im Land sei.

https://www.wsws.org/de/articles/2013/06/11/russ-j11.html  

37730 Postings, 3790 Tage Anti LemmingZaphod = debil

 
  
    #26092
1
21.09.14 15:56
Zaphod in # 090: "Ich finde, 20% der Moskowiter gegenüber etwa New York  wo ca. 50% einmal im Leben für mehrere Jahre obdachlos sind, sehr wenig."

Zaphod hat den von ihm als Quelle verlinkten Text offenbar so verstanden, dass "20 % aller Moskauer einmal im Leben für mehrere Jahre arbeitslos" werden.

Im Orginal-Text (Zaphods Link) steht jedoch:

In Moskau ist die Verweildauer in der Obdachlosigkeit höher als in Nowosibirsk. In der Hauptstadt leben mehr als 20 Prozent zwischen 6 und 10 Jahre wohnungslos.

Dieser Satz ist keinesfalls gleichbedeutend damit, 20 % aller Moskauer wären "einmal im Leben obdachlos" geworden. Er bedeutet vielmehr, dass von DENJENIGEN, die ÜBERHAUPT obdachlos wurden, 20 Prozent 6 bis 10 Jahre obdachlos BLIEBEN.

Und dass in New York die Hälfte aller Menschen "einmal im Leben obdachlos" werden, glaubt Zaphod wohl (besser) selber nicht. Das würde selbst die KGB als übelste Propagandaübertreibung abtun.

FAZIT: Ein Mensch, der nicht einmal seine selbst geposteten Zitate versteht, ist als Diskussionsteilnehmer "durchgefallen". Schwachsinns-Tests nicht bestanden.  

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