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Ökonomen streiten über Verteilungsfrage

Seite 1 von 1120
neuester Beitrag: 22.10.14 16:29
eröffnet am: 04.11.12 14:16 von: permanent Anzahl Beiträge: 27990
neuester Beitrag: 22.10.14 16:29 von: lumpensamm. Leser gesamt: 1452557
davon Heute: 5420
bewertet mit 82 Sternen

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20752 Postings, 3986 Tage permanentÖkonomen streiten über Verteilungsfrage

 
  
    #1
82
04.11.12 14:16
Wirtschaftswissenschaften : Ökonomen streiten über Verteilungsfrage 13:15 Uhr Ökonomen streiten über Verteilungsfrage

Die Einkommensungleichheit destabilisiert die Volkswirtschaften, sind

... (automatisch gekürzt) ...

http://www.handelsblatt.com/politik/international/...age/7328592.html

Moderation
Moderator: ksu
Zeitpunkt: 06.10.14 08:32
Aktionen: Kürzung des Postings, Threadtitel trotzdem anzeigen
Kommentar: Urheberrechtsverletzung, ggf. Link-Einfügen nutzen
Original-Link: http://www.handelsblatt.com/politik/...gsfrage/7328592.html

 
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27964 Postings ausgeblendet.

38114 Postings, 3821 Tage Anti LemmingDa keiner protestiert:

 
  
    #27966
1
22.10.14 09:13
Das obige Zitat wird auch Diderot und manchmal Friedrich dem Großen in den Mund gelegt.  

2057 Postings, 627 Tage Sternzeichen#27964 Much enemy much honor!

 
  
    #27967
2
22.10.14 11:06
Der Lateiner würde zu diesen Artikel sagen: "quo plures hostes, tanto maior honor"

Und ich sage auf Bildzeitungsniveau lasse ich mich nicht ein. Wenn unser Zeitungsreporter  nichts besseres einfällt würde ich den einen oder anderen mal raten sich  in die Kunststaaten Irak oder Syrien zu begeben.  Dort sieht man am besten was westliche Politiker und ihre gleichegeschaltete Presseprogaganda angerichtet haben mit ihre Dauerhaften Lügen dabei ging es stets nur um die Ausbeutung von Rohstoffen ohne das dort lebende Volk zu beteiligen!

Und die Ukraine ist auch ein künstliches Staatsgebilde.

Sternzeichen

 

9047 Postings, 2328 Tage FillorkillLeib-Seele Probleme

 
  
    #27968
22.10.14 12:12
Bekanntlich ist es kein Zufall, dass sich jeder genau die Aphorismen aus dem philosophischen Schatzkästchen zusammenklaubt, die den eigenen Phobien einen Hauch von Legitimation versprechen können. Manch einer, der sein ostfriesisches Hufendorf seit Jahrzehnten nicht verlassen hat und deshalb genau weiss, was draussen auf dem Globus abgeht, nämlich eine von niederen Instinkten und bösem Willen getriebene Menschheit, darf sich vor den Spiegel stellen und laut sagen: 'Nein, ich bin kein Phobiker. Ich, der Querdenker, habe dich durchschaut, Menschheit'...

Von der Wand nickt Schopenhauer anerkennend, während die Nachbarn nichts von diesem analytischen Geist ahnend auch weiterhin auf eine ordentliche Mülltrennung pfeifen und so die düstere Prognose bestätigen ...
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"History that repeats itself turns to farce. Farce that repeats itself turns to history."

8890 Postings, 1356 Tage zaphod42Ach gottchen

 
  
    #27969
22.10.14 12:31
Jetzt dreschen die alten Männer schon auf den Schopenhauer ein - Gott hab ihn seelig.

Unterlasst das, Tote zu verunglimpfen, sonst knöpf ich mir fill's Jesus vor. Oder hetze den Kammerjäger auf diese massenhaft auftretenden Pelztiere.  

8890 Postings, 1356 Tage zaphod42Ihr glaubt doch nicht im Ernst

 
  
    #27970
22.10.14 12:35
dass der Putin sich nicht kleptokratisch bereichert hat. Natürlich hat er das unsagbar große Vermögen nicht auf dem Konto liegen, sondern über Strohmänner in Aktien der Energieförderer Russlands.

Schon die Kommunisten pflegten die von Huxley so schön beschriebene Doppelmoral. Dass ihr so unfassbar dämlich seid, den Putinschen Armutsbeteuerungen Glauben zu schenken, kann nur an beginnender Demenz liegen.  Selbst die Russen glauben das nicht.  

8890 Postings, 1356 Tage zaphod42"Much enemy much honor!"

 
  
    #27971
22.10.14 12:36
Danke für das Lob, sternzeichen  

8890 Postings, 1356 Tage zaphod42Schopenhauer

 
  
    #27972
1
22.10.14 12:53
ist durch seinen Pessimismus gegenüber seinen Zeitgenossen übrigens ein Quell der Inspiration für jeden Antizykliker im Geiste.

Wer wie AL sich nur per Google ein Zitat raussucht und aus dem Zusammenhang gerissen hier verumglimpf, kann das natürlich nicht nachvollziehen. Schoepenhauer und ALsches BILD Niveau passen eben nicht zusammen.

Insofern ist die Ablehnung Schopenhauers hier im Forum aber verständlich, Sch. hätte das jedoch (wie ich) als Lob und Bestätigung interpretiert. Da ich börsentechnisch davon ausgehe, dass der Mensch ein Herdentier ist, ist jeder der sich dessen bewußt ist und NICHT mit der Herde geht sondern diesen Pessimismus verinnerlicht hat, seinen Mitmenschen intellektuell weit voraus.  

9047 Postings, 2328 Tage FillorkillPutinsche Armutsbeteuerungen

 
  
    #27973
2
22.10.14 13:22
Phobiker wie Zaphod sind nicht in der Lage, Putin und seinen nachholenden Imperialismus auch nur ansatzweise zu kritisieren. Denn Kritik reduziert sich bei dieser Klientel darauf, ein mögliches negatives Sentiment zu replizieren. Man wirft einfach alles in den Raum, was ein möglichst negatives Bild erzeugen kann - von der allerdümmsten Propaganda bis zu den haltlosesten Verleumdungen. Die nicht ausbleibende logische Widersprüchlichkeit der einzelnen Komponenten wird dann 'logischerweise' der raffinierten Hinterhältigkeit des Adressaten gut geschrieben..

So ist es neben der offensichtlich absurden Dimension selbstverständlich sachlich eine Verharmlosung, Putin auf einen raffgierigen Geschäftsmann (45 Schlösser, 35 Hubschrauber, 700 Sportwagen usw) zu reduzieren. So wie auch heute niemand auf die Idee käme, z.B Adolf vorzuhalten, er hätte sich nur die Taschen voll stopfen wollen...

Tatsächlich handelt es sich bei Putin um einen Idealisten, angetreten um die unter seinem Vorgänger eingerissene Schwäche und Zersetzung des Zentralstaates effektiv zu korrigieren und dafür 'die heilige Nation' als Religion der Massen zu reimplementieren. Für diese Vision ist er bereit, nicht zu knapp Gewalt anzuwenden und sich der Konfrontation mit dem Westen zu stellen, wie wohl er an dessen Märkten nicht nur partizipieren will sondern auch muss...

Für diese Vision braucht er ein Feindbild, welches ihm die Geostrategie dankenswerter immer wieder bereit stellt. Im Prinzip die Fortsetzung der 1990 begonnenden Transformationsphase, ein nicht abgeschlossener Staatsgründungsprozess, der in sich widersprüchliche Elemente enthält. Jedoch immer eine Politik, die primär nach innen gerichtet ist und nicht auf 'Land erobern' - wäre letzteres der Fall, wären Ex-Sowjetstaaten wie Kasachstan oder Kirgisien längst wieder eingemeindet, ohne dass der Westen auch nur eine Hand gerührt hätte...
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"History that repeats itself turns to farce. Farce that repeats itself turns to history."

9047 Postings, 2328 Tage FillorkillDeal wird sukzessive offiziell

 
  
    #27974
1
22.10.14 13:36
Steinmeier will Ende der Sanktionen gegen Russland diskutieren

Wann und wie können die Strafmaßnahmen zurückgenommen werden? Der Außenminister fordert in der ZEIT, dass die EU jetzt die Kriterien dafür festlegt.

http://www.zeit.de/politik/ausland/2014-10/...ier-russland-sanktionen
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"History that repeats itself turns to farce. Farce that repeats itself turns to history."

32979 Postings, 5473 Tage KickyEin Insider packt aus: Die fünfte Gewalt regiert

 
  
    #27975
2
22.10.14 13:40
07.10.2014

Hans-Werner Sinn, Chef des Münchner Ifo-Instituts ist einer der politisch bestvernetzten und einflussreichsten Ökonomen in Deutschland. Umso bedeutsamer ist, was er im Rahmen eines Gastkommentars heute  im Handelsblatt über die wahren Herrscher in Europa ausplaudert. Italiens Ex-Ministerpräsident Silvio Berlusconi habe die wirtschaftlichen Probleme seines Landes mit einem Euro-Austritt und Abwertung lösen wollen. ?Dazu hatte er im Herbst 2011 bereits Sondierungsgespräche mit anderen Regierungen des Euro-Raums geführt. Er hatte sich mit dem griechischen Ministerpräsidenten Papandreou abgesprochen, der sein Volk mit einem Referendum faktisch vor die Wahl zwischen einem Austritt und einer harten Austeritätspolitik stellen wollte?, lässt Sinn uns wissen. ?Beide mussten dann aber im November 2011 fast zeitgleich zurücktreten?, fährt er  fort und liefert auch die Begründung: ?Übergeordnete politische Interessen, aber auch das Interesse des Bankensystems, standen dem Austritt entgegen.?

Diese Botschaft hört man sonst nur von vehementen Euro-Kritikern oder Blockupy- Anhängern: Wenn die Interessen des Bankensystems tangiert sind, die Interessen der fünften Gewalt, wie Rolf Breuer und Otmar Issing das nennen, dann haben die Bürger europäischer Staaten nichts mehr zu sagen. Dann bekommen sie eine Regierung vorgesetzt, die macht, was den ?übergeordneten politischen Interessen? und ?dem Interesse des Bankensystems? frommt. Die Demokratie wird außer Kraft gesetzt. Was die ?übergeordneten politischen Interessen? sind, vor allem wessen Interessen das sind, darf sich jeder selbst ausmalen.

Wie das in Griechenland bewerkstelligt wurde, hat man schon hier und da gelesen, zum Beispiel in einer Artikelserie in der Financial Times mit dem Titel ?How the Euro was saved?. Danach hat EU-Kommissionspräsident Barroso im November 2011 hinter dem Rücken von Regierungschef Papandreou mit dessen Finanzminister Venizelos und Oppositionsführer Samaras einen Verzicht auf das Referendum zum Euro und eine Einheitsregierung unter Führung des kurz zuvor aus dem Amt geschiedenen EZB-Vizepräsidenten Papademos vereinbart. Als Venizelos auf dem Rückflug vom G-20 Gipfeltreffen in Cannes eine Presseerklärung mit der Absage des Referendums verfasste ? während Papandreou schlief ? war dessen politisches Schicksal besiegelt.

Auch dass Italien neben Griechenland in Cannes das größte Sorgenkind war, liest man dort, und dass US-Präsident Obama und Finanzminister Geithner intensiv an der europäischen Krisendiplomatie teilnahmen.  Italiens Regierungschef Berlusconi wurde in Cannes massiv unter Druck gesetzt. In der Woche danach schossen die italienischen Anleiherenditen bis weit über sieben Prozent nach oben.

Die Europäische Zentralbank setzte Berlusconi ebenfalls zu. EZB-Chef Trichet und sein Nachfolger Draghi, der damals noch Chef der Bank von Italien war, schrieben Berlusconi einen Drohbrief mit wirtschaftspolitischen Bedingungen dafür, dass sie italienische Staatsanleihen aufkaufen. Der geheime  Brief wurde im Herbst 2011 an die Medien gegeben, heizte die Spekulation weiter an  und schadete Berlusconi politisch sehr. Meine Vermutung ist, dass die Bank von Italien damals ihr umfangreiches eigenes Anleiheportfolio zulasten italienischer Titel umschichtete, um Berlusconi unter Druck zu setzen, und erst wieder kaufte, nachdem der ungeliebte Regierungschef aus dem Amt gedrängt war. Beweisen lässt sich das aber nicht, weil die Bank von Italien kaum  Informationen über ihr Anleiheportfolio veröffentlicht.

Das bisschen, was sie früher darüber geschrieben hat, hat sie inzwischen aus ihrem Geschäftsberichten gestrichen, nachdem ich anfing, im Handelsblatt darüber zu schreiben.

Auch die Bürger Irlands haben ihre Erfahrungen mit der Macht der Finanzbranche gemacht. Als 2010 die grotesk überschuldeten irischen Riesenbanken Pleite zu gehen drohten, da schrieb EZB-Chef Trichet der irischen Regierung einen Brief, den die EZB bis heute geheim hält. Aussagen von Regierungsmitgliedern und Medienberichten zufolge soll der Brief mit der Untersagung der Not-Liquiditätshilfen durch die irische Notenbank gedroht haben, wenn die damalige Regierung sich weigerte einen Bailout zu akzeptieren, bei dem die Anleihegläubiger der irischen Banken von Verlusten verschont wurden. Diese zu schonenden Gläubiger waren im Wesentlichen die großen deutschen und französischen Banken. Im Ergebnis akzeptierte die irische Regierung riesige Hilfskredite aus dem Ausland, mit denen sie die Löcher bei den Banken stopfte. Daran werden die irischen Steuerzahler noch Generationen schwer zu tragen haben. Gefragt wurden sie nicht.

http://norberthaering.de/index.php/de/newsblog2/...coni#1-weiterlesen  

32979 Postings, 5473 Tage KickyTürkei will Peschmerga-Kämpfern Durchreise erlaube

 
  
    #27976
22.10.14 13:54
http://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/...-erlauben-13219525.html

....Hinhaltetaktik Ankaras?

Zwar hatte der türkische Außenminister, Mevlüt Çavusoglu, am Montag zugesagt, Einheiten der Barzani-Regierung in Arbil Zugang über türkisches Territorium in die von drei Seiten belagerte Enklave zu gewähren. Doch dem YPG-Sprecher zufolge gibt es bislang ?keinen Korridor nach Kobane?, über den irakisch-kurdische Kämpfer in die Stadt kommen könnten. Eine ?Hinhaltetaktik? Ankaras vermuten kurdische Politiker in Arbil hinter diesem Vorgehen ? und verweisen darauf, dass sich die Verteidiger Kobanes nie über mangelndes Personal beklagt hätten, sondern über fehlende Waffen, um sich den Angriffen der Terrorgruppe wirksam zu widersetzen.....

?Sobald der ?Islamische Staat an einem Ort eine Niederlage erleidet, greift er aus Rache woanders umso heftiger an?, sagt Nilüfer Koc, die Ko-Vorsitzende des Kurdischen Nationalkongresses in Arbil. Sehr viele Kämpfer seien seit der vergangenen Woche in Richtung Sindschar verlegt worden, um die im August von YPG-?Volksverteidigungseinheiten? in letzter Minute geretteten Yeziden-Dörfer doch noch zu erobern. Wie im August seien auch nun wieder viele Peschmerga-Kämpfer gefallen und etliche Zivilisten als Geiseln genommen worden, berichtet Koc......

http://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/...talingrad-13221685.html
 

32979 Postings, 5473 Tage KickyBasisdemokratie in Spanien auf dem Vormarsch

 
  
    #27977
22.10.14 14:02
MADRID taz | Spanien kennt derzeit nur ein Thema: ?Podemos?. Ob in der Presse, in Talkshows, auf der Arbeit, beim Bäcker oder am Tresen, es geht um die neue politische Kraft und deren Wortführer, den 35-jährigen Politikprofessor Pablo Iglesias. Bei den Europawahlen holte Podemos ? ?Wir können? ? aus dem Stehgreif 1,2 Millionen Stimmen (8 Prozent) und damit fünf Abgeordnete. Umfragen sehen die Bewegung bereits gleichauf mit der sozialistischen PSOE.

?Wir sind angetreten, um zu regieren?, erklärt Iglesias in den unzähligen Talkshows, zu denen er geladen wird. Doch bis es so weit ist, muss die lose Bewegung zur Partei werden. Von Mitte September bis Mitte November soll dies geschehen. ?Bürgerversammlung? wurde das Ganze getauft. ?Wenn du nicht Politik machst, machen sie die Politik für dich?, heißt eines der Leitmotive der Bewegung. Es geht nicht um die große Revolution, sondern um ?den gesunden Menschenverstand?. Ein Teil der Schulden, der aus der staatlichen Bankenrettung und aus der Unterstützung großer Firmen stammt, soll nicht bezahlt werden. Eine öffentliche Schuldenkontrolle soll dies bewirken.

Und es geht um einen Mindestlohn für alle, um Basisdemokratie und um Transparenz. ?Die Kaste?, wie Podemos all diejenigen nennt, die von der Politik oder der Nähe zur Macht leben, soll aus den Amtsstuben verjagt, Korrupte vor den Kadi gestellt, der Einfluss der Banken und Großunternehmen gebrochen werden. Außerdem will Podemos die ?Drehtüren zwischen Politik und Wirtschaft? schließen. Denn viele ehemalige Minister und Regierungschefs enden in Aufsichtsräten der großen spanischen Firmen. ......

https://www.taz.de/Podemos-in-Spanien/!147763/

Die politische Klasse in Spanien hat sich schamlos bereichert. Die Parteien schieben sich gegenseitig die Schuld zu. Der desillusionierte Bürger wendet sich ab. .....Was die Reputation der Regierung und damit ihre Wiederwahlchancen besonders beeinträchtigt ? neben der mit 25 Prozent unverändert hohen Arbeitslosigkeit ?, sind die scheinbar endlosen Affären um Selbstbedienung und Selbstbereicherung. Dabei steht Rajoys konservative Volkspartei hier keineswegs allein. Filz und Vetternwirtschaft sind noch nie in der knapp vierzigjährigen demokratischen Geschichte Spaniens so konzentriert an die Oberfläche geschwemmt worden wie in den Jahren seit dem Platzen der ?Immobilienblase?.......

http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/...und-katalonien-13220237.html
http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/...und-katalonien-13220237.html  

32979 Postings, 5473 Tage KickyElf Banken im Stresstest durchgefallen

 
  
    #27978
22.10.14 14:13
Wie die spanische Nachrichtenagentur EFE am Mittwoch ohne Angabe von Quellen berichtete, dürften drei griechische, drei italienische, zwei österreichische, eine zyprische, eine portugiesische und womöglich eine belgische Bank den Test nicht erfolgreich absolviert haben. Deutsche Banken seien nicht darunter, meldete die Agentur unter Berufung auf Finanzkreise. ....Die EZB bezeichnet den Bericht als ?Spekulation? - Ergebnisse gebe es erst am Sonntag.
22.10.2014
http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/...-durchgefallen-13223319.html  

32979 Postings, 5473 Tage KickyMonte dei Pascha,Piraeus, Eurobank,National Bank

 
  
    #27979
22.10.14 14:17
..... Darunter ist die Banca Monte dei Paschi di Siena, die erst im Sommer 5 Milliarden Euro neues Kapital aufgenommen hat, eine der größten Banken mit den meisten ausländischen Investoren. Nachdem es am Wochenende in der italienischen Presse Berichte gab, dass die Kapitallücke von Monte dei Paschi bis zu 1,7 Mrd. ? betragen könnte, fiel die Aktie am Montag weiter.  

In Griechenland bereitet vor allem die Qualität des Bankenkapitals Sorgen. Auch die Aktien von Piraeus, Eurobank und der National Bank of Greece gingen in der vergangenen Woche in den Sinkflug. Griechische Banken verlassen sich vor allem auf aufgeschobene Steuerbelastungen. Diese machen einen ungesunden Anteil an ihrem Kapital aus und müssen ersetzt werden.. Die griechische Regierung will diese Vermögenswerte durch Staatsanleihen ersetzen. Aber nach Schätzung der Citigroup würde das bei vier Banken 11 Mrd. ? an Steuer-Assets bedeuten. Und das kann sich Athen nicht leisten. Aktien dieser Banken haben wieder etwas an Boden gutgemacht, nachdem die Europäische Zentralbank ihnen weitere Liquidität bereitgestellt hat. Aber das bekämpft nur die Symptome, nicht die Krankheit. Denn während die Probleme in Griechenland besonders akut sind, gibt es in ganz Europa Banken, die minderwertiges Kapital in den Büchern und hohe Schulden haben. Die EZB weiß wohl bereits, was Investoren bisher ahnen: Die Banken der Eurozone brauchen mehr Kapital ...

http://www.risiko-manager.com/...ash=dbe7d08cc453ae4c02ed94aa51b76868  

32979 Postings, 5473 Tage KickyEZB keine seriöse Geldpolitik mit Blackrock

 
  
    #27980
22.10.14 14:24
http://www.boerse-online.de/nachrichten/meinungen/...nkurs-1000339259
Was die Notenbanken, allen voran nun die EZB, mittlerweile treiben, hat mit seriöser Geldpolitik nicht mehr viel zu tun. Was die Europäische Notenbank nun auspackt und wen sie sich dabei als Partner auserkoren hat, ist wirklich bemerkenswert.
....Um zwölf Uhr mittags wird die EZB am kommenden Sonntag das Ergebnis ihres 128 Banken umfassenden Stresstests veröffentlichen. Und mit den in der Filmkritik angesprochenen Eigenschaften hat die Notenbank durchaus beachtliche Schnittmengen, wobei zunehmend zu verschwimmen scheint, welche Attribute hier vergeben werden können.

Dass der EZB die Staatsfinanzierung untersagt ist, ist bekannt. Unter Juristen umstritten bleibt, ob der Umweg des Anleihekaufs über den sgn. Sekundärmarkt ebenfalls unter dieses Verbot fällt. Für den gesunden Menschenverstand macht es keine Ausnahme. Und das gilt auch für den nun angelaufenen, großangelegten Kauf von Pfandbriefen, die die Notenbank dem Vernehmen nach auch von Zypern oder Griechenland erwerben will, die bekanntermaßen ausgesprochen niedrige Ratings aufweisen.

Damit nicht genug. Wie gestern bekannt wurde, plant "Super-Mario" auch den Ankauf von Unternehmensanleihen, wobei die EZB vermutlich auch hier nicht als direkter Käufer auftreten, sondern die Papiere sgn. Investoren abkaufen wird.

Der Clou: Die Entscheidung, was wann wo gekauft werden wird, trifft nicht die EZB selbst, sondern der US-amerikanische Hedgefonds BlackRock, seines Zeichens größter Vermögensverwalter der Welt. Und um diese Aufgabe wahrnehmen zu können, erhält diese weltgrößte Heuschrecke von der EZB exklusiven Zugang zu allen sensiblen europäischen Unternehmensdaten.

BlackRock zählt als Hedgefonds zu den sgn. Schattenbanken, also Geldhäusern, die nur wenig kontrolliert werden, aber bankähnliche Geschäfte betreiben, ohne eine Banklizenz zu haben. Derzeit verwaltet das hierzulande sträflicherweise kaum bekannte Unternehmen nach eigenen Angaben rund 4,5 Billionen US-Dollar. Als Hedgefonds unterliegen diese Anlagen keinerlei staatlichen Garantien, auch haben solche Fonds keinen Zugriff auf Zentralbankgeld der Typen M0, M1 und M2. Aber der gute Herr Draghi, dessen Wurzeln ja tief in der Wall Street verankert sind, sorgt da nun für Abhilfe. Um es auf den Punkt zu bringen: Die Federal Reserve ist alles andere als eine unabhängige Notenbank. Und der EZB-Präsident, falls er nicht gestoppt wird, wird auch die EZB an die großen Strippenzieher der amerikanischen Finanzindustrie verkaufen. Und das im wahrsten Sinne des Wortes.

Mit Wirtschaftsankurbelung hat das so gut wie nichts zu tun. Wohl aber mit der Aufhübschung desaströser Bankenbilanzen. Und mit der Mutation der Notenbank in eine gigantische Bad Bank, die selbst zu dem wird, was sie eigentlich bekämpfen sollte: zu einem systemischen Risiko. Und dieses Risiko trägt wie gewohnt letztlich niemand anderes als der Steuerzahler. Gestern fanden die Börsen die neuen Nachrichten erst einmal phantastisch, aber das dürfte sich vermutlich bald ändern. Und ich bin gespannt, wie lange unser aufrechter Bundesbankpräsident Weidmann angesichts des von ihm nicht zu Verhindernden noch im Amt bleiben wird. Bemerkenswert originell war im Übrigen die Aussage Mario Draghis, bei seinem Vorhaben "nicht an seine Freunde in der City of London oder an der Wall Street" gedacht zu haben. Ach lieber Mario, Du wärst der Letzte, von dem ich ein gebrauchtes Auto kaufen würde.


 

9047 Postings, 2328 Tage FillorkillRückschau: Die Propaganda von gestern

 
  
    #27981
22.10.14 14:24
Das amerikanische Online-Nachrichtenmagazin "Politico" hatte unter Berufung auf Sikorski berichtet, dass der russische Präsident Wladimir Putin im Jahr 2008 dem damaligen polnischen Regierungschef Donald Tusk eine Aufteilung der Ukraine vorgeschlagen habe. Polen sollte demnach die Westukraine mit der Stadt Lwiw erhalten, die vor dem Zweiten Weltkrieg zu Polen gehörte.

Während Sikorski zunächst sagte, seine Worte in dem nicht autorisierten Interview seien "überinterpretiert" worden, sagte er am Dienstag, er sei bei dem Treffen in Moskau gar nicht anwesend gewesen. Er habe aber Berichte erhalten, dass ähnliche Worte gefallen seien, die entweder als "historische Anspielung oder übler Scherz" zu verstehen seien.

"Es tut mir leid, dass ich Donald Tusk und (die amtierende Regierungschefin) Ewa Kopacz in eine peinliche Lage gebracht habe", sagte Sikorski, der seit wenigen Wochen Parlamentspräsident in Polen ist.

http://derstandard.at/2000007136143/...h-nicht-Teilung-der-Ukraine-an
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"History that repeats itself turns to farce. Farce that repeats itself turns to history."

8890 Postings, 1356 Tage zaphod42Mit sinkender Konjunktur

 
  
    #27982
22.10.14 14:24
werden die Begehrlichkeiten zur Rücknahme der Sanktionen natürlich größer. Sanktionen kosten Geld und BIP. Dass ausgerechnet Deutschland dem es noch am besten geht, eine solche Diskussion anstoßt ist ein Witz und eine Frechheit. Aber dem deutschen Michel geschuldet, dem die Jacke (Arbeitsplatz) näher ist als die Hose (Europäische Freiheit).

Ob die osteuropäischen Partner und die Amis für Steinmeiers Egoismus Verständnis haben sei mal dahin gestellt. Ich bezweifle es, immerhin leiden die Polen deutlich mehr unter den Sanktionen als die Deutschen und haben daher deutlich mehr Rechte, MM.

Dass Kriterien festegelegt werden ist indess richtig, schließlich folgt nach der Peitsche das Zuckerbrot. Nur: Russland wird diese Kriterien nicht erfüllen. Nicht unter dem Milliardär Putin, der hat nämlich persönliche Reserven genug.  

8890 Postings, 1356 Tage zaphod42#81

 
  
    #27983
22.10.14 14:29
Und? Hat er dementiert? Nein. Er entschuldig sich nur für die peinliche Lage. Und er musste natürlich nicht persönlich anwesend sein, weil solche Gespräche i.A. innerhalb der Regierung kommuniziert werden.

Man kann aufgrund des fehlenden Dementis der Russen davon ausgehen, dass Sikorski die Wahrheit sagt. Immerhin wissen wir heute, dass Putin Anfang 2014 einen Plan zur Zerschlagung der Ukraine aus der Schublade ziehen konnte. Der wird nicht vom Himmel gefallen sein.  

7914 Postings, 3798 Tage lumpensammlerDonald Rumsfeld

 
  
    #27984
1
22.10.14 14:57
hatte mal erwähnt, dass Putin 2002 die Ex-DDR auch wieder Polen zuschlagen wollte und in diesem Zusammenhang in den USA angefragt habe, was denn die Dreingabe der Bundesrepublik kosten würde. Rumsfeld zitierte Bush mit den Worten: "Well, a couple of barrels and we have a deal, but I gotta keep the shiheads from eastern freezeland for marketing reasons!"  

8890 Postings, 1356 Tage zaphod42Nicht lustig

 
  
    #27985
22.10.14 15:00
auf Krampf zu versuchen, eine Meldung durch den Kakao zu ziehen. Lumpi, du Gartenzerg, du hast keinen Humor also versuche es garnicht erst.  

7914 Postings, 3798 Tage lumpensammlerIch sage nichts als die Wahrheit

 
  
    #27986
1
22.10.14 15:17
genau wie Sikorski, außerdem gab's ja bisher kein Dmenti von Bush oder Rumsfeld, also stimmt's.  

8890 Postings, 1356 Tage zaphod42Du bist aber

 
  
    #27987
22.10.14 15:41
kein Mitglied einer Regierung sondern ein Gartenzwerg aus der Provinz Absurdistan.

Sikroski wird nicht dementiert weil er die Wahrheit sagt. Du wirst nicht dementiert, weil du ein Hanswurst bist.

Ohje, Schopenhauer war ein kluger Mann....

 

9047 Postings, 2328 Tage FillorkillSteinmeiers Egoismus

 
  
    #27988
22.10.14 15:57
Eigentlich ein Widerspruch, sich selbst stets als Mitläufer zu charakterisieren und gleichzeitig gegen den deutschen Mainstream, der lieber bequem sein will als in den Systemkrieg zu ziehen, zu hetzen... Ach so, der deutsche Mainstream und sein Produkt, die Bundesregierung, sind ja nur eine kleine antiwestliche Minderheit, die auf Geheiss Putins Deutschland wieder der Sowjetunion zuschlagen will. Der wahre, echte prowestliche Mainstream findet sich deshalb nur noch in einem kleinen Flecken irgendwo in Ostfriesland, dort, wo Schopenhauer zuhause ist...
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"History that repeats itself turns to farce. Farce that repeats itself turns to history."

7914 Postings, 3798 Tage lumpensammler# 87, Soviel zu deinem Humor

 
  
    #27989
22.10.14 16:02

7914 Postings, 3798 Tage lumpensammlerAußerdem hat dieser

 
  
    #27990
22.10.14 16:29
standhafte Mann sehr wohl dementiert. Zuerst war er selbst dabei, dann hatte er die Information aus einem Bericht über ein Treffen zwischen Putin und Tusk. Danach war die Aussage falsch interpretiert. Und jetzt sagt er, seine Erinnerungen hätten ihn getäuscht, selbst das Treffen zwischen Tusk und Putin habe es nicht gegeben.

Ich würde sagen, klingt alles sehr plausibel ... aber in gewissen Landstrichen nimmt man es ja nicht so genau mit der Realität.  

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