Ökonomen streiten über Verteilungsfrage

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neuester Beitrag: 18.04.14 19:47
eröffnet am: 04.11.12 14:16 von: permanent Anzahl Beiträge: 16712
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20752 Postings, 3799 Tage permanentÖkonomen streiten über Verteilungsfrage

 
  
    #1
76
04.11.12 14:16

Wirtschaftswissenschaften: Ökonomen streiten über Verteilungsfrage

Die Einkommensungleichheit destabilisiert die Volkswirtschaften, sind immer mehr Ökonomen überzeugt. Viele von ihnen sehen in der wachsenden Kluft zwischen Arm und Reich auch die Ursache für die weltweite Finanzkrise.

BerlinDer Klassenkampf war lange verschwunden aus dem Vokabular der Ökonomen. Die meisten Forscher interessierten sich nicht mehr für die Unterschiede zwischen den einzelnen Schichten der Gesellschaft, zwischen Armen und Reichen, Arbeitenden und Vermögenden. Die Stoßrichtung gab Nobelpreisträger Robert Lucas vor: Ökonomen sollten sich nicht von der gefährlichen Versuchung verführen lassen, sich mit Verteilungsfragen zu beschäftigen, schrieb er vor gut zehn Jahren. Wer den Wohlstand mehren wolle, der solle nicht umverteilen, sondern für Wachstum sorgen.

 

Inzwischen aber findet in der ökonomischen Zunft ein Umdenken statt - immer mehr Volkswirte nehmen auch Verteilungsfragen wieder ernst, wie eine Konferenz des "Forschungsnetzwerks Makroökonomie" zeigt, die in der vergangenen Woche in Berlin stattfand. Auf Einladung der Hans-Böckler-Stiftung diskutierten mehr als 300 Volkswirte über die Zukunft der makroökonomischen Forschung. Die Einkommensverteilung war dabei eines der zentralen Themen. Schließlich ist die Kluft zwischen Arm und Reich vor der Krise massiv gewachsen - vor allem in den USA, aber auch in vielen anderen Industrieländern.

Wenn die Ungleichheit in einer Volkswirtschaft zu groß wird, wird diese instabil, zeigte Michael Kumhof, Vizeabteilungsleiter beim Internationalen Währungsfonds (IWF). Zusammen mit Kollegen hat er ein makroökonomisches Standard-Modell um Verteilungsfragen erweitert. Anstelle von homogenen Haushalten, die einheitliche Interessen haben, gibt es in diesem Modell Arbeiter und Vermögende.

 
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16686 Postings ausgeblendet.

3392 Postings, 1980 Tage daiphongnun, die Freunde russischer Invasion

 
  
    #16688
2
18.04.14 13:24
scheinen durch Genf etwas irritiert zu sein.

Wird die Befreiung der Ukraine vom Faschismus und der "Einverleibung durch den Westen", wird der Einmarsch etwa abgeblasen? Haben sie sich völlig umsonst so lautstark dafür positioniert?

Immerhin sind wie einst auf der Krim die russischen Spezialeinheiten in Ostukraine bereits unterwegs, allerdings töten sie hier viele Soldaten in Hinterhalten, erobern Kasernen und besetzen Rathäuser. Nur eines fehlte trotzdem: von einem großen Volksaufstand der russischen Minderheit kann keine Rede sein. Russland kann selbst in Ostukraine nicht als Befreier einmarschieren.

Russland hat erhebliche Legitimationsprobleme für die Invasion. Putin hatte zwar noch vorgestern im Fernsehen groß getönt, dass er das Recht zur Invasion im Nachbarland habe. Sein eigenes Parlament hat ihm gewährt, eine merkwürdige Rechtsquelle. "Ich hoffe sehr, dass ich nicht von dem Recht Gebrauch machen muss", drohte er. Und so sehr auch der russische Nationalismus danach dürstet, der inzwischen die gesamte gleichgeschaltete Öffentlichkeit beherrscht, der Einmarsch scheint vorerst abgeblasen.

Die Legitimationsprobleme für einen Einmarsch liegen auf der Hand: Nationalismus und Faschismus existieren in Ukraine offenkundig nicht in der Form, wie die russische Propaganda es dem Publikum als Spiegelung der eigenen Realität vorstellt: nämlich als Auftritt einer Herrenrasse, als totalitärer Staat, als Progrom gegen Fremdes, als Militarismus, als Überlegenheitskult, als faschistische Säuberung der Gesellschaft.
Diese Formen des Faschismus, die man in Russland durchaus kennt, lassen sich in Ukraine so nicht finden. Statt dessen zeigt sich eine eher hilflose Bevölkerung, ein eher hilfloser Staat, ein eher hilfloses Militär, und auch die Faschisten sind eher mit Knüppeln und Schildern bewehrte Dorftrottel als die berüchtigten SS-Totenkopf-Panzerverbände oder die SS-Vernichtungslager-Ideologie und Praxis, an die man in Russland bei "Faschismus" denkt..

Es ist ein anderer Nationalismus in der Ukraine, der sich zwar von Russland abgrenzen muss, und insofern große Spannungen im Lande erzeugt, aber weit defensiver und schwächer und weniger faschistisch ist, als die russische Propaganda in ihrer Aggressivität behauptet.

Die russische Propaganda scheitert an ihrer absurden Maßlosigkeit, ihrer völligen Destruktivität zur Frage von Gesellschaftsaufbau, an ihrer eigenen Invasionsgeilheit.  

3392 Postings, 1980 Tage daiphong#70 wie blind muss man eigentlich sein,

 
  
    #16689
18.04.14 13:38
AL und Positivbewerter, um so einen kleinen Artikel derart bodenlos falsch lesen zu können?  

35093 Postings, 3634 Tage Anti LemmingMan muss nur

 
  
    #16690
1
18.04.14 14:07
die rosarote Ami-Brille abnehmen...  

6822 Postings, 1169 Tage zaphod42Brillen...

 
  
    #16691
1
18.04.14 14:16
...sind nicht postmodern. Hier hat sie wohl keiner auf.  

35093 Postings, 3634 Tage Anti LemmingBrillen gibt's immer passend

 
  
    #16692
18.04.14 14:53
zur Hutmode.

Gern getragen wird zurzeit die moderne Stumpfpickelhaube samt farblich abgestimmter "Survivial-of-the-fittest"-Sonnenbrille.

www.asmc.de/images/product_images/popup_images/100842_0.jpg

 
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3392 Postings, 1980 Tage daiphong#79 Russland hat so sein Staatsgebiet vergrößert,

 
  
    #16693
1
18.04.14 15:03
genau dies ist seit 45 in Europa einmalig.

Eigentlich gehört nicht allzuviel Intelligenz dazu, das Verfahren als problematisch anzusehen, wie am Ende zu sehen: "Das bedeutet ganz praktisch, dass es bei derartigen Konflikten keine einfache Antwort gibt und man sie eben von dem Internationalen Gerichtshof klären lassen soll."

Russland spielt derzeit mit der Option, sein Staatsgebiet auch in Ostukraine oder mehr weiter zu vergrößern. Offenbar wollen manche Pappnasen wie Putin auch dieses legitimiert sehen nach dem Modell Krim. Also ohne diese ganze internationale "Einmischung". Einige Pappnasen selig hätten überhaupt dieses ganze verfluchte, rückständige, in Sowjetzeiten ruinierte Osteuropa wieder vom Hals, manche sogar Ostdeutschland, Ostberlin...  

35093 Postings, 3634 Tage Anti LemmingFür die Freunde und Freundinnen der Mäßigung

 
  
    #16694
1
18.04.14 15:20

3392 Postings, 1980 Tage daiphongtut mir leid, AL,

 
  
    #16695
18.04.14 16:02
dass du diesen schweren Auseinandersetzungen wieder mal nicht gewachsen bist.

Wollte dich in deiner gewohnten Weltanschauung eigentlich auch gar nicht stören. Ich an deiner Stelle würde mich in den BT zurückziehen, da kannst du unbehelligt deinem gemütlichen klassischen Antiimperialismus frönen, und die Welt läuft wieder rund.  

6822 Postings, 1169 Tage zaphod42AL

 
  
    #16696
1
18.04.14 16:08
fehlt's heute mal wieder an Zuneigung. Bussi!

http://chrisbears.com/bote/de/cards/herz/knuddeltag.gif  
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knuddeltag.gif
knuddeltag.gif

6822 Postings, 1169 Tage zaphod42Vielleicht

 
  
    #16697
18.04.14 16:16
kann dieses Rockmusical fillALko aufmuntern? Sie sind ja auf einem gutem Weg, sich nicht vom Teufel Pickelhaube verführen zu lassen. Aus der Handlung:

"Der junge Mann Jakob Schausten hat eigentlich alles, was man sich nur wünschen kann: eine liebenswerte Freundin, nette Freunde, ein sicheres Leben und vor allem unendlich viele Träume für eine glückliche Zukunft. Als er aber älter wird, fängt er immer mehr an zu zweifeln, ob der von ihm beschrittene Weg der richtige ist. Bietet das Leben für ihn nicht mehr als Liebe und Freundschaft? Sind nicht Geld und Macht Ziele, die es wert sind, sein altes Leben hinter sich zu lassen?
Die Zweifel rufen die Hölle auf den Plan, die versucht, das höchste Gut Schaustens zu erlangen. Natürlich setzt der Himmel alles daran, den guten Menschen Jakob Schausten, mit all seinen Träumen und mit all seiner Liebe, nicht zu verlieren. Doch die Versuchungen, die der Teufel bieten kann, sind stark - vielleicht sogar stärker, als so mancher dachte… "

http://www.h-pschneider.de/Gutmensch.html
 
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7286 Postings, 2141 Tage Fillorkill# 82 Malko: Faschos

 
  
    #16698
3
18.04.14 16:28
Massgeblich für die weitere Entwicklung dürfte deren Rolle sowohl beim Staatsstreich wie der geplanten West-Transformation der Ukr sein. Sprich handelt es sich um ein blosses Instrument der Machtergreifung, dass man nach Vollzug wieder stumpf zu machen gedenkt oder um einen echten nationalen Aufbruch mit Säuberung des Landes von allen 'Schädlingen' als kategorischen Imperativ, der sich des westlichen Supports, der Demokratiemaske nur bedient...

Vile wird von diesem Typ abhängen, der in alle Richtungen bis hin in Geheimdienststrukturen als bestens vernetzt gilt. Als Kampfkommandant des Maidan war er dafür verantwortlich, sowohl Zivilgesellschaft und alles irgendwie Linke draussen zu halten wie die rechten Milizen zu kontrollieren: Andrij Wolodymyrowytsch Parubij (* 31. Januar 1971 in Tscherwonohrad) ist ein ukrainischer Politiker.

Parubij gehört der Vaterland-Partei an und ist seit dem 27. Februar 2014 Sekretär des Nationalen Sicherheits- und Verteidigungsrats der Ukraine.[1] Er war Mitbegründer der rechtsextremen Sozial-Nationalen Partei der Ukraine, des Vorläufers der heutigen Swoboda-Partei. In seiner politischen Laufbahn wechselte er mehrfach die Parteizugehörigkeit, bei den Parlamentswahlen 2012 kandidierte er auf der Liste von Julija Tymoschenkos Vaterlandspartei und wurde erneut in die Werchowna Rada gewählt. Während der Euromaidan-Proteste galt Parubij als „Kommandeur des Maidan“, wobei er eng mit dem Führer des Prawyj Sektor, Dmytro Jarosch kooperierte. Bei der Bildung der Übergangsregierung Jazenjuk im Februar 2014 erhielt er das Amt des Vorsitzenden des nationalen Sicherheits- und Verteidigungsrates der Ukraine.[2][3]
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'Being a contrarian is tough, lonely and generally right'

35093 Postings, 3634 Tage Anti LemmingZaphod

 
  
    #16699
2
18.04.14 17:02
Eine Gibson ES335 muss es schon sein, keine stinkige Les Paul, sonst rockt bei mir gar nix.

http://rumbleseatmusic.com/images/...ize%201033w/60GibsonES-335SB.jpg  
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60gibsones-335sb.jpg (verkleinert auf 49%) vergrößern
60gibsones-335sb.jpg

6822 Postings, 1169 Tage zaphod42Wo

 
  
    #16700
18.04.14 18:42
rockt es bei dir denn noch in deinem Alter?  

6822 Postings, 1169 Tage zaphod42Perfekter Debattenbeitrag

 
  
    #16701
1
18.04.14 18:43
zur Aufklärung, woher diese irrationale Putinversteherei ausgerechnet bei den Deutschen denn nun kommt.
Ukraine und Russland: Anti-Amerikanismus in Deutschland - SPIEGEL ONLINE
In der Auseinandersetzung mit Russland zeigt sich bei Teilen der deutschen Bevölkerung antiamerikanisches Denken. Das mutet an wie ein pubertärer Komplex.
 

35093 Postings, 3634 Tage Anti LemmingSPON: Anti-Amerikanismus ist "pubertär"

 
  
    #16702
2
18.04.14 18:45
www.spiegel.de/politik/deutschland/...us-in-deutschland-a-965217.html

Leseprobe (gefolgt von gehässigem Kommentar meinerseits):

Es sind antiamerikanische Reflexe, die sich da zeigen. Nur 45 Prozent der Deutschen sehen laut ARD-Deutschlandtrend vom April den Platz Deutschlands "fest im westlichen Bündnis", 49 Prozent dagegen wünschen sich eine "mittlere Position" zwischen dem Westen und Russland. Dass hier eine Mehrheit die Westbindung zur Disposition stellt, die Deutschland Freiheit und Demokratie gebracht hat - also das, was sich andere Völker revolutionär erkämpfen mussten - das ist verstörend.

Vielleicht ist es aber viel einfacher, auch menschlicher: Teile der deutschen Bevölkerung, die Jungen nicht weniger als die Alten, haben eine Art pubertären Komplex, wenn es um Amerika geht....

Es muss sich herrlich bequem leben in dieser antiamerikanischen Nische. Der Bösewicht steht fest, die USA liegen immer falsch, so wie die Eltern aus Sicht ihrer pubertierenden Kinder. Die Alten sind doof und der Westen auch. Putin weiß das zu nutzen: Der "einfache Mensch in Deutschland, Frankreich und Italien spürt Falschheit sofort", erklärte er am Donnerstag bei seiner Propaganda-Show im Fernsehen.

Gleichzeitig treten die antiamerikanisch gesinnten Deutschen hypermoralisch auf, was nicht minder pubertär ist. Sie wissen alles besser, sie sind geläutert. Sie rufen: Vietnam! Irak! Drohnenkrieg! NSA! Die Amis kapieren es einfach nicht!

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A.L.: Könnte es nicht vielmehr so sein, dass die stark überalterte Spiegel-Redaktion, eine Schwadron selbstherrlicher grauer Männer (und weniger Frauen), geistig in der Ära des Kalten Krieg und des huldigenden Pro-Amerikanismus steckengeblieben ist - und heute, da ihr in Leserkommentaren und Blogs ein scharfer "Gegenwind" entgegenweht, verbittert feststellen muss, dass ihr wegen dieser vermeintlich "pubertären" Umtriebe die früher ach so bauchpinselnde Deutungshoheit abhanden gekommen ist?

Mir scheint, dass "die Herren" diesen Verlust an Alleinerklärungs-Anspruch, der mit dem finanziellen Niedergang ihrer Magazine infolge wegbrechender Werbeeinnahmen Hand in Hand geht, psychisch nur schwer verkraften können. Dies versuchen sie durch nochmals übersteigerten, nummehr ins Hysterische abdriftenden Pro-Amerikanismus wettzumachen - samt unverlangter "Gleichschaltung", mit der sie sich immer stärker vom Leservolk entfernen (was sie psychologisch dergestalt spiegeln, dass natürlich die Anderen die Hysteriker seien - siehe hier Zaphong).

Ihre an Götzendienst grenzende Verbundenheit mit "unseren amerikanischen Freunden", die sie mit Mutti Merkel teilen, soll "Vernunft" suggerieren, ist aber in Wahrheit nur geistiges Besitzstand-Denken hinsichtlich längst obsoleter "Werte" von Vorgestern. Ein nostalgisches Schwelgen in der guten alten Zeit, als Amerika noch das Zepter der Weltgeschicht fest in Händen hielt und die in dessen Diensten schwelgenden Hofberichterstatter noch ein erkleckliches Auskommen hatten.

Nun ist alles hin. Der Alleinerklärungs-Anspruch wird in Foren und Online-Leserbriefen streitig gemacht, und der finanzielle Niedergang der zunehmend in der Bedeutungslosigkeit versinkenden Zeitungs- und Zeitschrifen-Branche (= DIE Medien von gestern) lässt sich strukturbedingt nicht mehr aufhalten.

Man sollten den zornigen alten Herren daher ihre Verbitterung inklusive ihrer "pubertär!"-Vorwürfe mitfühlend verzeihen, dabei jedoch keinesfalls den Fehler begehen, sie ernst zu nehmen.
 

3788 Postings, 2246 Tage PalaimonBrüder, zur Sonne..........

 
  
    #16703
3
18.04.14 18:51
.
American exceptionalism, the country's qualitatively demonstrable advantage over other nations, used to be characterized by individualism.

Not to mention egalitarianism, republicanism, and populism.

All of this was supported by the government's laissez-faire approach to America's capitalist economic system.

That's all changed. And not for the better.

Now, top-down technocratic government manipulation of civil liberties, and the American economy, is pushing the nation towards the pernicious charms of socialism.

And America, investors and non-investors alike, will suffer from its impact...
The Growing Threat to Capitalism
The growing threat to capitalism is ?socialism for the rich? ? and it?s the new normal. And there?s only one thing that can put a stop to it?
-----------
An der Börse ist alles möglich, auch das Gegenteil.  
André Kostolany

MfG
Palaimon

3788 Postings, 2246 Tage PalaimonWie so oft,

 
  
    #16704
2
18.04.14 18:58
.
klappt die Link-einfügen-Funktion schon wieder nicht. Zweiter Versuch:

http://moneymorning.com/2014/04/18/the-growing-threat-to-capitalism/
.
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An der Börse ist alles möglich, auch das Gegenteil.  
André Kostolany

MfG
Palaimon

6822 Postings, 1169 Tage zaphod42#02

 
  
    #16705
2
18.04.14 19:04
AL, kürz mal den amerikanischen nuklearen Schutzschild über Europa raus aus der Gleichung und überlege was dann mit Europa geschieht. Schon Russisch gelernt?

Genauso wie der Jungpubertierende sich gegen seine Eltern auflehnt, aber sich gerne von ihnen bis Ende 20 aushalten läßt, so reagieren die deutschen Intellektuellen zur Zeit. Verlogen bis oben hin.

Der Antiamerikanismus ist ein Luxusproblem einer satten Gesellschaft, die keine Sorgen mehr hat. Spätestens wenn Putin ins Baltikum einmarschiert werden den Leuten diese Flausen ausgetrieben. Ich freu mich drauf. Vermutlich sind deshalb die Amis nicht besonders engagiert in der Ukraine.  

1562 Postings, 1601 Tage SufdlJa

 
  
    #16706
1
18.04.14 19:20
die Ammis retten die Welt   : (  
Angehängte Grafik:
zafotts_ammikumpel.jpg
zafotts_ammikumpel.jpg

35093 Postings, 3634 Tage Anti LemmingPalaimon

 
  
    #16707
3
18.04.14 19:20
Der Artikel ist interessant und die stimmige Kritik eines Konservativen, der das "gute alte Amerika" inkl. seiner Freiheits- und Selbstbestimmungsrechte zurücksehnt:

"And America, investors and non-investors alike, will suffer from its impact...
The Government ATM Is Funding It.

Yes, socialism has its charms in the neo-liberal political model sweeping the country.

It's evident in government's interference in free markets.

It's resulted in bailouts becoming intrinsic to capitalism."


Man kann die Kritik am Obama-Regime mit gleicher Berechtigung auch von linker Warte aus führen: Die Überwachung (NSA), Aus-Bailerei ("alternativlose" Bankenrettungen nach Lehman), Kriegstreiberei (Syrien, Ukraine) und Umverteilung von unten nach oben (Gelddrucken via QE) erzeugten ein politisch-ökonomisches Klima, das noch schlimmer ist als unter George Bush. Obama inszeniert sich dabei mit seinem fraglosen Schauspielertalent geschickt als "charming boy" der breiten Masse, während seine praktische Politik stärker denn je von Wallstreet- und Pentagon-Interessen bestimmt wird. Positiv war allein Obama Gesundheitsreform, die allerdings halbherzig und unprofessionell umgesetzt wurde.
 

1562 Postings, 1601 Tage SufdlDie

 
  
    #16708
18.04.14 19:22
beiden Ekeldeppen sind bestimmt Sprössline russischer Einwanderer....  

1562 Postings, 1601 Tage SufdlJa

 
  
    #16709
1
18.04.14 19:32
da brauchts Helden...  
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vietnamese_civilian.jpg

1562 Postings, 1601 Tage SufdlDie US Aussenpolitik...

 
  
    #16710
1
18.04.14 19:37
seit 50 Jahren nur Chaos in der Welt veranstalten

Vietnam, Korea, Iran, Grenada, Afghanistan, Irak, Ukraine  
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my_lai_massacre.jpeg
my_lai_massacre.jpeg

13563 Postings, 2831 Tage Malko07Die US-EU-Politik

 
  
    #16711
3
18.04.14 19:39
wird wahrscheinlich, wie in Nordafrika, ein erneuter Schuss in den Ofen. Sogar bezüglich der öffentlichen Meinung schneidet diese Politik in Westeuropa (nicht nur in Deutschland) im Gegensatz zur veröffentlichen Meinung sehr schlecht ab.

Europa wird inzwischen aus Nordafrika gestürmt, auch weil wir fleißig militärisch solange agiert haben bis es den Staat Libyen nicht mehr gab. Inzwischen ist dies ein wüstes Gebilde aus verschiedensten religiösen Reichen mit einer machtlosen Zentralregierung. Damit gibt es freie Fahrt ab der libyschen Küste nach Europa. Bei den Schlepperbanden klingelt es in den Kassen und in absehbarer Zeit schafft Südeuropa den Flüchtlingsstrom nicht mehr. Es reicht eben nicht einen/etwas weghaben zu wollen, man muss schon wissen was man wie erreichen will ansonsten soll man die Finger davon lassen. Und es sollte klar sein, dass Demokratie im Volk verankert sein muss. Und in Gegenden (Muslime, Orthodoxe, ...) die kaum von der Aufklärung berührt wurden, ist das bei der überwiegenden Mehrheit der Bevölkerung nicht der Fall. Das Ergebnis sind dann Umschwünge wie in Ägypten in dem dann die von den USA finanzierten Militärs die Kohlen aus dem Feuer holen müssen.  

Auch wollte Obama Syrien bombardieren um den "demokratischen Kräften" zu helfen. Diese Kräfte sind allerdings fanatische Gotteskrieger. Inzwischen kämpft die bürgerliche Opposition größtenteils auf Seiten des Regimes und westeuropäische Staaten unterstützen das Regime mit der Lieferung von Kommunikationstechnik.

Alles Zeichen einer "tollen" Politik, die wir momentan in der Ukraine fortsetzen. Da hilft dann auch nicht mehr eine konzertierte Propagandaaktion. So blöd ist die Bevölkerung nicht. Diese Politik wird genau so wie in Nordafrika ein Chaos hinterlassen und die US-Schnüffler werden weiter im Ansehen sinken.  

13563 Postings, 2831 Tage Malko07#16705: Es ist nicht so, dass

 
  
    #16712
2
18.04.14 19:47
es in Westeuropa keine Atomwaffen gäbe. Nur die französischen würden ausreichen Russland total zu zerstören. Man muss die Zerstörung ja nicht n-fach ausführen können. Frankreich hat die Fähigkeit zum Erst- und zum Zweitschlag. Es gibt keinen Grund vor den USA zu kuschen und laufend Menschenrechtsverletzungen bei uns zu akzeptieren.

Man lasse sich folgende Aussage aus Regierungskreisen auf der Zuge zergehen: Man befürchtet, wenn Snowden nach Berlin kommt, nicht für seine Sicherheit gerade stehen zu können. Man befürchtet, dass US-Geheimdienste zuschlagen würden.

Es wird Zeit, dass sich etliches ändert!    

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