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Die Klimaritter, eine antikapitalistische Revolte

Seite 1 von 42
neuester Beitrag: 14.12.17 09:30
eröffnet am: 01.05.16 00:56 von: lumpensamm. Anzahl Beiträge: 1044
neuester Beitrag: 14.12.17 09:30 von: Tony Ford Leser gesamt: 87740
davon Heute: 372
bewertet mit 19 Sternen

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9166 Postings, 4947 Tage lumpensammlerDie Klimaritter, eine antikapitalistische Revolte

 
  
    #1
19
01.05.16 00:56
Ich habe lange damit gerungen, dem Thema ein weiteres Forum zu geben. Einmal, weil ein Skeptiker oder Kritiker der ganzen Klimahysterie für gewöhnlich als Verschwörungstheoretiker abgestempelt oder gleich in eine rechte, wenn nicht noch dubiosere Ecke gestellt wird. Aber auch, weil das Thema in allen Foren und Facetten schon ausführlich diskutiert wird und ein Zugewinn an Erkenntnissen fast nicht mehr möglich ist.

Was mich letztendlich doch dazu bewegt hat, ist erstens die steigende Unverfrorenheit der AGW (Anthropogenous Global Warming) Protagonisten in dieser Debatte gerade in den letzten Jahren. Und es ist die kritiklose Akzeptanz der kontraproduktiven Maßnahmen, die auf Basis dieser Propaganda getroffen werden. Wie Lämmer werden wir hier zur Schlachtbank geführt und keiner murrt, weil keiner merkt, was wirklich geschieht: Der größte antidemokratische und antikapitalistische Coup seit der Nachkriegsordnung.

Für die Mehrheit dürfte das schwer vorstellbar sein, zumal alle Medien und alle politischen Parteien, und das sogar fast weltweit unisono meinen, dass die CO2 Emissionen unser Klima in einer für uns gefährlichen Art und Weise beeinflussen. Garniert wird diese Einstimmigkeit von einem breiten wissenschaftlichen Konsens (97% der Klimawissenschaftler bestätigen das).

Deshalb kann nur ein Narr sein, der hier dagegen hält. Nun ja, ich bin so ein Narr. Ich kann mittlerweile sogar verstehen, wie man mit dieser spin story so weit kommen kann. Wenn in unseren Schulen offiziell der Al Gore Film "Eine unbequeme Wahrheit", der mehr Lügen als Wahrheiten enthält (das IPCC selbst hat mit der bestätigten Unnachweisbarkeit der Zunahme von Extremwetterereignissen die meisten Hauptthesen des Films widerlegt), gezeigt werden darf, dann wird man quasi immunisiert gegen die AGW-Kritik. Wenn fast alle globalen Temperaturrohdaten geheim in den Händen der AGW Protagonisten (Nasa GISS - Hanssen bzw. Hadcrut - Phil Jones) sind, denen aber von den Medien uneingeschränktes Vertrauen entgegengebracht wird, obwohl die daraus errechneten historischen Temperaturen sich mit schöner Regelmäßigkeit und haarsträubenden Begründungen auf wundersame Weise nachträglich hin zu mehr Erwärmung ändern, dann ist es auch kein Wunder, dass wir glauben, die Erde könnte durch unser CO2 verglühen, wo doch schon vor Jahrmillionen das Zigfache an CO2 Konzentrationen herrschten, ohne dass genau das geschah, was wir jetzt erwarten. Also Hut ab! Es hat geklappt. Alle sind eingelullt und es wird bereits kräftig an der politischen Umsetzung gearbeitet.

Die wirtschaftlichen und politischen Konsequenzen sind eigentlich leicht absehbar. Aber es stört offensichtlich niemanden, dass Kritiker der AGW Thesen mittlerweile nicht mehr nur beruflich sondern auch rechtlich belangt werden (Roger Pielke Jr. https://theclimatefix.wordpress.com/ oder Lennart Benngston http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/...-gwpf-aus-a-969382.html). Es stört auch niemanden, dass wir eine Energiepolitik aufsetzen, die uns erstens abhängig vom Ausland macht, mit der wir zweitens den zukünftigen Bedarf gar nicht mehr decken können und die drittens die Energiepreise steigen lassen wird, so dass große Teile der Bevölkerung deutliche Einschränkungen werden hinnehmen müssen. Und zu allerletzt stört es jemanden, dass selbst, wenn alles so wäre wie behauptet, gar keine Lösung zu dem Problem existiert. Denn wir erzeugen derzeit (und das schon trotz aller jüngsten Maßnahmen seit 20 Jahren konstant!) 13% der globalen Energie nicht fossil. Bis zum Jahr 2050 müsste dieser Wert bis auf 80% steigen, wenn wir die befürchtete Klimakatastrophe vermeiden wollten. Der Glaube macht sicher selig. Das Beste daran ist jedoch, dass auch den AGWlern dieses Dilemma bewusst ist und im Kleingedruckten ganz unverblümt von der notwendigen Transformation der Gesellschaft und Wirtschaft gesprochen wird. Also zurück in die Steinzeit!

SChließlich und gleichzeitig als Einstieg in den Zweifel will ich nur mal die globalen CO2 Emissionen direkt den vom IPCC (Basis = Hadcrut bzw. GISS) veröffentlichten globalen Temperaturen gegenüberstellen. Die einzelnen Phasen, in denen CO2 und Temperatur gleich- bzw. gegenläufig waren, habe ich farblich gekennzeichnet.

More to follow.
 
Angehängte Grafik:
co2_emissions_(2).jpg (verkleinert auf 53%) vergrößern
co2_emissions_(2).jpg
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1018 Postings ausgeblendet.

3663 Postings, 1826 Tage MotzerGreenpeace

 
  
    #1020
11.12.17 15:17
Seitdem sie auf den Klimawandel Trip gekommen sind, bin ich ausgetreten.

Meiner Bitte, sich mal mit dem Thema Geo-Engineering zu beschäftigen, sind sie nicht nachgekommen.

Ich vermute, dass die Großspender darüber entscheiden, mit welchen Themen sie sich beschäftigen. Geo- bzw.Climate-Engineering ist einfach zu heikel.

http://www.ce-conference.org/

 

24167 Postings, 6066 Tage Tony Ford#1019 ...

 
  
    #1021
11.12.17 17:59
Mal ein paar Fakten zusammengetragen:

- Müllberge in unseren Ozeanen die die Größe Europas haben

- Ozeane dessen Erträge auf ein Bruchteil des Ursprungs geschrumpft sind. Vergleichen mit den Ozeanen vor 1000 Jahren sind unsere Meere faktisch leergefischt. Fischerei ist faktisch nur noch rentabel, weil man extrem hohen Aufwand mit gigantischen Schleppnetzen treibt.

- fossile Rohstoffe wie z.B. Öl ist kaum noch leicht erreichbar, man muss extrem hohen Aufwand treiben um an das Öl gelangen zu können.

Insofern ist 1. schlichtweg Verblendung und geht auch an der Realität vorbei.
Generell gilt, dass z.B. Umweltschutz nur so weit betrieben wird wie es sein muss. Wenn ein Unternehmen keinen Umweltschutz einhalten muss, so werden Böden verseucht und erodiert. Profit steht immer über Umweltschutz und dies gilt im Großen wie im auch im Kleinen. Kein Unternehmen verzichtet auf diese Kostenersparnis, weil diese kleine Kostenersparnis entscheidend im Konkurrenzkampf sein kann.

2. Sehe ich hierfür bislang keine Anzeichen. Die Zahl der Menschen wächst weltweit nach wie vor mit hoher Dynamik.

3. Welchen Mehrwert hat Kernenergie den Menschen bislang gebracht?
Man hat den Menschen vor einem halben Jahrhundert günstige und saubere Energie versprochen. In der Realität hat man es binnen 50 Jahre und Milliarden über Milliarden an Fördermitteln bislang nicht geschaft Kernenergie wirklich sauber zu machen. Es gibt bislang keine Lösung der Endlagerung und auch die Zwischenlagerung ist bislang oftmals als sehr fragwürdig zu betrachten. Und so günstig wie versprochen ist die Kernenergie auch nicht. Die Stromgestehungskosten sind nicht wirklich günstiger als OnShore-Windenergie wenn man ein Kernkraftwerk hochsicher gestalten sowie die Endlagerung mit einkalkuliert.

Der Bedarf nach fossilen Brennstoffen ist nach wie vor weiter ansteigend. D.h. die Abkehr von fossilen Brennstoffen gibt es bislang gar nicht, sondern lediglich einen Aufbau alternativer Standbeine wie Wind, Solar, Gezeitenkraftwerke, uvm.
Die Historie hat gezeigt, dass die Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen schwere Folgen haben kann, siehe Ölkrise und Preisexplosionen in 2007/2008.
Ein einfach weiter so wäre naiv.

Gentechnik und Chemie.
Es gibt bislang keine stichhaltigen Belege dafür, dass Gentechnik und Chemie wirklich zu einem Mehrertrag führt. Im Gegenteil, es gibt zunehmend mehr Erkenntnisse, dass der Mehrertrag vernachlässigbar ist. In Indien gibt es eine Frau die belegen kann, dass die guten alten Getreidesorten gar einen höheren Ertrag als die genveränderten Sorten bringt.
Der Grund hierfür ist logisch, denn die die die Saat genetisch verändern haben nicht wirklich ein Interesse an höhere Erträge, sondern vielmehr auf eine höhere Abhängigkeit.
D.h. die Bauern können ihre Samen für das kommende Jahr nicht selbst erzeugen und müssen für teuer Geld Samen kaufen. Allein diese Mehrkosten dürften den Mehrertrag auffressen.
Ebenfalls ein Trugschluss ist es, dass es hätte an der Hungersnot etwas geändert.
Fakt ist, dass man mit den vorhandenen Flächen locker doppelt so viele Menschen ernähren könnte wenn man wollte. Da spielt das bisschen Mehrertrag keine Rolle, zumal ohnehin der Mehrertrag fraglich ist.

Fakt ist, dass Gentechnik, Chemie, Kernkraftwerke, fossile Brennstoffe, usw. viele fragwürdige Entwicklungen haben gezeigt, welche vor allem die Abhängigkeiten massiv gesteigert hat.

Ich halte es nicht für attraktiv und nachhaltig, dass die Nahrungsmittelerzeugung in den Händen von zwei drei großen Konzernen wie Monsanto oder Nestle ist.
Ich halte es nicht für attraktiv, wenn ich von nur wenigen großen Energiekonzernen abhängig sein muss. Die Vergangenheit hat gezeigt, dass die Preise auch zu Zeiten der Kernenergie weiter gestiegen sind und der billige Atomstrom mehr Mythos als Realität ist.
Ich halte es für nicht attraktiv, wenn ich an der Zapfsäule von wenigen Ölkonzernen wie BP, Chevron, etc. abhängig sein muss.

Ich halte es im Gegenzug dafür wesentlich attraktiver und nachhaltiger, wenn ich als Bauer mein Saatgut selbst erzeugen und möglichst unabhängig von Saatgutherstellern wäre und auch auf den Dünger verzichten kann, welcher nicht weniger in den Händen weniger großer Spieler ist.
Ich halte es wesentlich attraktiver wenn ich meinen Strom selbst erzeugen kann oder zwischen vielen kleinen Anbietern wählen kann statt den Strom vom Großkonzern und dessen Kernkraftwerk beziehen zu müssen.
Ich finde es wesentlich attraktiver wenn ich nicht von großen Ölkonzernen abhängig sein muss.

Letztendlich ist dass was du hier für so toll beschreibst nix Anderes als ein Pladoyer für eine Ökonomie die von wenigen großen Spielern dominiert wird. Denn dies sind nunmal die Fakten dieser tollen Möglichkeiten.

Wiegesagt, Kernenergie hatte seine 50 Jahre Entwicklungszeit und viele Probleme nicht lösen können. Warum sollte sich dies in den kommenden Jahren ändern?

Damit holst du logischerweise immer weniger Leute hinter dem Ofen hervor.  

9166 Postings, 4947 Tage lumpensammlerTony, Du sitzt den Mythen einer Sekte auf

 
  
    #1022
11.12.17 19:35

Ich halte es im Gegenzug dafür wesentlich attraktiver und nachhaltiger, wenn ich als Bauer mein Saatgut selbst erzeugen und möglichst unabhängig von Saatgutherstellern wäre und auch auf den Dünger verzichten kann, welcher nicht weniger in den Händen weniger großer Spieler ist.
Ich halte es wesentlich attraktiver wenn ich meinen Strom selbst erzeugen kann oder zwischen vielen kleinen Anbietern wählen kann statt den Strom vom Großkonzern und dessen Kernkraftwerk beziehen zu müssen.
Ich finde es wesentlich attraktiver wenn ich nicht von großen Ölkonzernen abhängig sein muss.

Du kannst dein Saatgut selbst erzeugen, das ist überhaupt kein Problem. Du musst nur mit den Konsequenzen leben, wenn andere das nicht tun und mehr Ertrag ernten. Du wirst feststellen, dass deine 10 DZ pro Hektar gerade ausreichen, deine Gäule und ein paar Schweine zu ernähren. Du wirst deine ganze Arbeitskraft und deine Gesundheit einbringen, um am Ende da zu stehen, wo wir vor hundert Jahren waren, nur wesentlich ärmer, weil dein minderwertiges Getreide am Markt nichts wert ist. Der Gentechnikbauer erntet 40 DZ mit idealem Wassergehalt und den entsprechenden Nährstoffen, die bei dir das Unkraut in den Blättern hat. Er klettert abends müde vom Traktor, ist aber mit 60 nicht totgeschuftet. 

Du kannst auch deinen Strom selbst erzeugen, du musst dir nur die Panels aufs Dach schrauben und einen Generator in den Keller stellen. Aber erwarte nicht, dass das jeder macht, weil es schlicht zu teuer ist. Die Wahl zwischen verschiedenen kleinen Anbietern ist Augenwischerei. Das ist nur Marketing. Der Strom läuft nach wie vor über die Netze der Großen und dort fließt alles zusammen, egal ob Atomstrom, Windstrom oder sonstwas. Ein Anbieter kann ein Kontingent vermarkten, das wars. Selbst wenn einer auch großer Erzeuger wäre und das mit EE machte, was unterschiede ihn dann noch von den heutigen Konzernen, die das ja auch machen?

Dein nostalgisch verklärtes back to the nature existiert so wenig wie das Böse des Fortschritts. Alles nur Hirnpflanzen der Gajasekte. 

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Überall ist der Irrtum obenauf und es ist ihm wohl und behaglich im Gefühl der Majorität

9166 Postings, 4947 Tage lumpensammlerZur Bevölkerungsbombe

 
  
    #1023
1
11.12.17 20:52
Das ist die überflüssigste Diskussion auf Erden, der Klimadebatte in der Struktur nicht unähnlich. Denn selbst wenn dieses katastrophale Szenario einträte, was außer globaler, totalitärer Zwangsmaßnahmen oder dem versteckten Genozid durch selektiven Vorenthalt zivilisatorischer Errungenschaften, könnte man dagegen tun? Nichts, was auch nur im Ansatz vertretbar human und realisierbar wäre! Genau aus diesem Grund malen die Ehrlichs und Holdrens reihenweise aber ebenso erfolglos Katastrophen an die Wand. Nur über das Drohpotenzial überdimensionaler Gefahren will man den Menschen in Fähigkeit und Anzahl limitieren. Sie sind Pessimisten und Scharlatane, die nirgends Licht, überall Schatten sehen und nur sich das Recht zusprechen, über Wohl und Wehe der Menschheit zu richten.

Ich habe keine Angst vor der Bevölkerungsbombe. So wie es aussieht, sorgt die Natur für genügend Auslese. Wer sich wie wir der Evolution mit unsinnigen Dogmen in den Weg stellt, wird eben irgendwann von ihr überfahren. Wenn wir den Fortschritt verweigern, werden die nächste große Hungersnot in 10, 100 oder 1000 Jahren eben andere überleben, die das nicht tun. Und selbst, wenn der Ausleseprozess über einen von uns erzeugten Mechanismus abliefe, dann wäre das doch genau das, was in so manchem Hinterstübchen als Wunschvorstellung hausiert.

Tatsache ist, dass niemand in die Zukunft schauen kann. Ob der BevölkerungsTrend global immer so weiter geht oder irgendwann mit wachsendem Wohlstand die Asymptote wie im Westen erreicht wird, ist unklar. Wir können nur im Hier und Jetzt leben und entscheiden. Was wir haben, sind unsere Erfahrungen aus der Vergangenheit. Statt dieses Wissen gestalterisch zu nutzen, kehrt es die Gajasekte unter den Teppich und verklärt stattdessen die Vergangenheit selbst als nostalgisches Gleichgewichtsziel. Ich nehme lieber das Risiko einer ungewissen Zukunft auf mich, bevor ich freiwillig den Weg in die Vergangenheit antrete, von der ich übrigens weiß, dass sie schlechter als die Gegenwart ist.
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Überall ist der Irrtum obenauf und es ist ihm wohl und behaglich im Gefühl der Majorität

24167 Postings, 6066 Tage Tony Ford#1022

 
  
    #1024
11.12.17 21:01
Das Saatgut was du von Monsanto & Co. zu kaufen bekommst, erzeugt keine keimfähige Saat.
Berichte hierzu gibt es mehr als genug. Bauern hat man mit diesen Mist abhängig gemacht und der versprochene Mehrertrag blieb dabei aus.
https://netzfrauen.org/2015/05/06/...-india-rise-up-against-monsanto/

Die Mehrerträge sind in Vergleichsstudien untersucht worden und eben bei Weitem nicht so groß wie gedacht. Die 10 bis 20% Mehrertrag sind es jedenfalls nicht wert sich in die große Abhängigkeit großer Konzerne aussetzen zu müssen.
http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/...erschaetzt-a-1007533.html

Zum Thema Strom, da bist du schlichtweg nicht mehr auf dem neusten Stand.
Es gibt Bestrebungen die Netze zu dezentralisieren und ein Haus wirst du zukünftig selbst im Winter mit PV und Solar ausreichend versorgen können.
Z.B. über Kalk-Speicher.
https://www.ingenieur.de/technik/fachbereiche/...akku-fuer-solarstrom

 

24167 Postings, 6066 Tage Tony Ford#1023 ... geht einmal mehr an den Tatsachen vorbei

 
  
    #1025
1
11.12.17 21:33
Weltweit werden lediglich 0,9% aller landwirtschaftlichen Flächen biologisch bewirtschaftet.
Der Rest wird entsprechend konventionell bewirtschaftet.

Wenn also der Vorteil der konventionellen Landwirtschaft wirklich so groß wäre, wären die Unterschiede entsprechend größer.

Interessant finde ich die dadurch entstehende Abhängigkeit zu den Saatgutherstellern. So stiegen die Saatgutpreise inflationsbereinigt von 2001 zu 2010 um 50%!
Da braucht man nicht viel Fantasie um zu wissen wohin das führt. Man macht damit kleine Landwirte faktisch kaputt, schafft große Landwirtschaftsbetriebe die man durch die genveränderte Saat abhängig macht und wenn die Abhängigkeit einmal da ist, werden die Landwirte geschröpft.
http://www.transgen.de/anbau/...echnik-pflanzen-anbau-usa-bilanz.html

 

24167 Postings, 6066 Tage Tony Fordtechnischer Fortschritt ...

 
  
    #1026
2
11.12.17 21:53
Ich bin alles Andere als ein Gegner des technischen Fortschritts. Ob Automatisierung, Robotertechnik, Internet of Things, Genetik, usw. ich bin dafür durchaus offen.

Aber ...

Nicht jeder technische Fortschritt stellt einen gesellschaftlichen Mehrwert dar, erst recht nicht wenn er in den Händen weniger Konzerne ist oder zu übermäßigen Abhängigkeiten führt.
Nicht jeder technische Fortschritt ist zielführend. Es ergibt aus meiner Sicht keinen Sinn ein Speedboot zu entwickeln und zu bauen um einen Fluss zu überqueren.
D.h. manchmal ist Weniger einfach Mehr und es wesentlich sinnvoller seine Energie in andere Dinge zu stecken.
Man braucht keine genveränderten Pflanzen, man braucht auch keine Pestizide oder Herbizite. Es gibt genügend altes Wissen welches richtig angewendet einen ähnlichen Effekt erzielen kann.

Z.B. gibt es Pflanzen die von Natur aus gegen Insekten oder Unkräuter resistent sind.
Z.B. gibt es Pflanzen die Dürre oder Nässe besser oder schlechter vertragen.
U.a. auch das Erfolgsrezept einer Frau in Indien über viele Jahre hat hunderte an verschiedenen Sorten gesammelt, welche sie für einen Bruchteil der Monsanto-Saatgut-Kosten an die Bauern verkauft, die damit höhere Erträge einfahren wie durch das Monsanto Saatgut.
Der Irrsinn bei dieser Sache ist, dass durch diese Monsanto-Saatgut-Kultur viele Bauern haben altes Wissen und Anbaumethoden verlernt. Denn dass was die Gentechnik versucht zu lösen hat die Natur in vielen Jahrtausenden bereits gelöst, u.a. weil viele der Pflanzen verschiedenen Bedingungen standhalten mussten.
Ich will nicht sagen dass Gentechnik gar keinen Nutzen haben kann, es mag durchaus ein gewisser Nutzen bestehen, doch mir ist der Mehrwert zu gering.  

9166 Postings, 4947 Tage lumpensammler#1024

 
  
    #1027
11.12.17 21:56
Was ist nochmal so schlimm daran, das Saatgut zu kaufen statt selbst zu produzieren? Ich verstehe den Nachteil des Kaufens nicht. Wenn es einen offenen Markt gibt, gibt es auch keine Abhängigkeit. Mit der gleichen Argumentation könntest du sagen, alle EE sind Kacke, weil ich damit vom Hersteller abhängig bin. Habe das aber noch nie von dir gehört. Die Netzfrauen haben mich ehrlich gesagt auch nicht gerade überzeugt.

Viel Spaß bei deiner Solarheizung mit Kalk. Dir ist schon klar, dass du da ne Wohn- und Parkanlage brauchst, um ausreichend Strom zu erzeugen, damit du deine Tonnen von Kalk im Keller gebrannt bekommst, um über den Winter zu kommen.  
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Überall ist der Irrtum obenauf und es ist ihm wohl und behaglich im Gefühl der Majorität

9166 Postings, 4947 Tage lumpensammlerWer sagts denn

 
  
    #1028
1
11.12.17 23:12
Energiedichte Kalk: 370 kWh/t
Heizgasverbrauch EFH: 24.000 kWh/a
Stromerzeugung Solar pro kWp: 800 kWh/a

ergibt nach Adam Riese 65 Tonnen Kalk. Die Anlage zur Aufbereitung, Prozessierung kommt noch dazu. Bei grob 10 m^2/kWp und null Verlusten sowie null Sicherheiten ergibt das 300 m^2 Solarmodule. Real schätze ich eher 4-500 m^2 Solar und 80-100 Tonnen Kalk für ein Einfamilienhaus. Wie gesagt, Viel Spaß dabei.

http://forschung-energiespeicher.info/..._effizienter_durch_Bewegung/


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Überall ist der Irrtum obenauf und es ist ihm wohl und behaglich im Gefühl der Majorität

9166 Postings, 4947 Tage lumpensammler#1025

 
  
    #1029
12.12.17 00:08
Ich stimme dir vollkommen zu, dass damit die Landwirtschaft industrialisiert wird. Aber ich sehe angesichts einer steigenden Weltbevölkerung, lokal begrenzter Flächen und einer Forderung nach bezahlbaren Lebensmitteln keine Alternative dazu. Lieber industriell satt als nostalgisch verhungert lautet die Devise. Interessant in diesem Zusammenhang: Durch Genfood kam bisher noch kein Mensch ums Leben, durch Biofood schon (29 alleine in Deutschland durch Ehec). Durch Genfood wird der Pestizideintrag in die Natur deutlich reduziert, durch Biofood wird der Schwermetalleintrag (Kupfer) erhöht.

Man stelle sich die Aufregung vor, wenn man bei Genfood Kupfer spritzen müsste und wenn durch Genfood 29 Menschen gestorben wären. Alleine diese Vorstellung zeigt das Ausmaß unserer Paranoia. Wir sind realitätsresistent.  
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Überall ist der Irrtum obenauf und es ist ihm wohl und behaglich im Gefühl der Majorität

24167 Postings, 6066 Tage Tony Ford#1028 ...

 
  
    #1030
12.12.17 13:52
Deine Zahlen sind ziemlich veraltet, wie leider viel zu oft.

Ein heute gut isoliertes Haus benötigt ca. 40kWh/m² an Heizenergie.
Ausgehend davon, dass ein normales EFH ca. 150m² Wohnfläche hat, benötigt dies 6000kWh/Jahr, weit entfernt von deinen 24.000kWh die einem Mehrfamilienhaus aus dem Baujahr 1980 entsprechen. Selbst meine Schwiegereltern mit einem 3-Parteien - Mehrfamilienhaus und nicht der neusten Bausubstanz verbrauchen im Jahr weniger als 20.000kWh für Heizung und Warmwasser.

Wenn man nun davon ausgeht, dass 3/4 der Heizenergie im 1/4 der Wintermonate aufgebraucht werden, so verheizt du 50kWh pro Tag.
In Wintermonaten liefert 1 kWp in etwa 25kWh
Eine 30kWp Anlage liefert somit für 15 Tagen im Monat die Heizenergie.

Wenn man nun noch bedenkt, dass ein Haus mit einer Wärmepumpe funktioniert, dessen Arbeitszahl bei 3 liegt, so schafft deine 30kWp PV Anlage bereits eine Heizleistung für 45 Tage je Monat. D.h. ein Kalkvorrat von ein paar m³ sollten bereits genügen um über den Winter zu kommen. Und im Extremfalle dass mal wirklich mehrere Wochen durchgängig -10°C bestehen, hierfür kannst du dir nen klassischen Kamin einbauen und auf fossile Brennstoffe zurückgreifen.




 

24167 Postings, 6066 Tage Tony Ford#1029 ...

 
  
    #1031
12.12.17 13:59
Alles Mythen und Märchen dass die Industrialisierung notwendig ist um die Bevölkerung ernähren zu können. Wir könnten die Weltbevölkerung mehrfach ernähren wenn wir wollten. Die Kapazitäten sind ausreichend vorhanden.
So werfen wir 1/3 unserer Lebensmittel die wir herstellen in den Müll.
So werden große Teile an Obst und Gemüse nicht verkauft weil sie dem erwarteten Bild nicht entsprechen.
Und von dem was wir anbauen dient der Großteil als Viehfutter. Die Produktion von Fleisch ist vergleichen mit der Produktion von pflanzlichen Erzeugnissen flächenmäßig deutlich ineffzienter. D.h. den Fleischkonsum halbiert und wir könnten mit gleicher Fläche doppelt so viel Menschen ernähren.

Es gibt diesbezüglich keinerlei Gründe der Industrialisierung der Landwirtschaft.  

9166 Postings, 4947 Tage lumpensammlerAlles schön und gut

 
  
    #1032
1
12.12.17 16:02
Nur so ist der Mensch eben. Wenn?s ihm zu gut geht, wird er verschwenderisch. Der Unterschied zw. links und rechts ist, dass links ihn beständig umerziehen will und dabei die noch größeren Katastrophen produziert.

Es gibt genauso wenig Gründe, die doofe Bioschiene zu fahren, nur weils gerade hipp ist. Wer?s mag bitteschön. Wer nicht, sollte die Alternative haben, ohne zum Oooom und Gegrüßet seist du Gaja gezwungen zu sein. Diese sinnlose, ideologisch motivierte Verbotsorgie geht mir tierisch auf den Senkel.  
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Überall ist der Irrtum obenauf und es ist ihm wohl und behaglich im Gefühl der Majorität

9166 Postings, 4947 Tage lumpensammler#1030 ist unfassbar

 
  
    #1033
12.12.17 16:39
Wieso müsst ihr euch eigentlich ständig selbst belügen? Der durchschnittliche Hausbestand in D ist keineswegs ein Passivhaus, noch nicht einmal ein Kfw 70. Der Durchschnitt liegt bei 160 kWh/m^2. Bei 150 m^2 ergibt das 24.000 kWh.

Selbst wenn du deine Zahlen, die viell. 1-2% der Häuser erfüllen, ansetzen würdest, kostete dich die Isolation und die knifflige Belüftung gegen Feuchte und Schimmel mehr als was du sparst und zwar sowohl an Geld als auch Energie. Und selbst dann wärst du nicht vor Sporen, Milben etc. sicher. Du willst wissen, wo die Modekrankheiten herkommen? Genau diese Umgebung ist die ideale Brutstelle. Der intellektuelle Offenbarungseid ist, dass man für den Unfug auch noch 100-200.000 ? ausgibt.

Stell dir ruhig die Gummizelle mit Solarplatten und Kalk voll, wenn es für dich erstrebenswert ist. Aber behaupte nicht, dass das energetisch, betriebswirtschaftlich und medizinisch sinnvoll wäre.  
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Überall ist der Irrtum obenauf und es ist ihm wohl und behaglich im Gefühl der Majorität

24167 Postings, 6066 Tage Tony Ford#1032 ...

 
  
    #1034
12.12.17 18:09
Die Verschwendung entsteht, wenn man die Preise künstlich nach unten treibt, z.B. durch Subventionen oder durch eine übermäßige Industrialisierung der Landwirtschaft.

Höhere Lebensmittelpreise sind in der westlichen Welt definitiv erstrebenswert, weil sie vor allem die Verschwendungen auflösen, womit dann am Ende der höhere Preis auch wieder zu großen Teilen kompensiert wird.

Mir ist zudem ziemlich Neu, dass man Verbaucher zu Bio zwingen würde.
Der mit Abstand größte Teil der Lebensmittel sind nach wie vor nicht Bio.

Die Gaja-Phobie ist daher ziemlicher Unsinn.
Warum stört es dich wenn Menschen sich für Bio und erneuerbare Energien entscheiden?
Willst du denen etwa vorschreiben, dass sie Kernenergie und Genfood verwenden sollen?  

24167 Postings, 6066 Tage Tony Ford#1033 ...

 
  
    #1035
12.12.17 18:24
Wer behauptet, dass dies eine Lösung für alte Häuser ist?
Natürlich ist mir bewusst, dass alte Häuser entsprechend nicht geeignet dafür sind und somit auch konventionelle Energieerzeugung, fossile Brennstoffe, etc. erforderlich machen.

Doch heutige Neubauten sind mittlerweile so konzipiert, dass sie neue Möglichkeiten eröffnen.

Mit jedem neu gebauten oder Kernsanierten Haus steigt die Anzahl dieser Möglichkeiten.

Der große nicht unwesentliche Vorteil solcher großteils autarken Häuser ist, dass die Kosten bis weit in die Zukunft kalkulierbar und prognostizierbar sind. Sicherlich sind diese Kosten aktuell noch deutlich höher als z.B. bei Nutzung konventioneller Energieerzeuger. Doch sind die niedrigeren Kosten eben nicht wirklich sehr weit in die Zukunft kalkulierbar.
Rückblickend betrachtet kann man davon ausgehen dass Rohstoffpreise wie Öl, Gas, Kohle weiter steigen werden und auch Spekulationsblasen d.h. massiv höhere Preise möglich sind.
D.h. man müsste ehrlicherweise nicht mit 60$ Ölpreis, sondern stattdessen mit 500$ Ölpreis kalkulieren und dann können diese entstehenden Mehrkosten existenziell bedrohlich werden.
Bei dem Haus mit nahezu kompletter Eigenversorgung bist du von diesen Schwankungen nahezu unabhängig.

Und mit jeder Weiterentwicklung von PV, Speichertechnologien, usw. sinkt auch dieser höhere Preis während die Preise mit weiter steigenden Rohstoffpreisen über konventionelle Wege steigen.
 

9166 Postings, 4947 Tage lumpensammler#1034

 
  
    #1036
12.12.17 19:13
Nö, mich stört nicht im Geringsten, wenn sich einer Bioprodukte kaufen oder Solarzellen aufs Dach schnallen will. Mich stört aber, wenn fortschrittliche Technologien aus einer naturreligiösen Überzeugung heraus verboten werden. Mich stört auch, dass ich gegen meinen Willen und gegen jegliche Logik den EE Wahn auch noch finanzieren muss.  
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Überall ist der Irrtum obenauf und es ist ihm wohl und behaglich im Gefühl der Majorität

24167 Postings, 6066 Tage Tony Ford#1036 ...

 
  
    #1037
12.12.17 20:41
Mich stört, dass z.B. konventionelle Landwirtschaft jedes Jahr mit vielen Milliarden gestützt wird.
Mich stört, dass ich die Kosten des Atommülls mit meinen Steuergeldern tragen muss.
Mich stört, dass man Tierschutz nicht ehrlich betreibt und Massentierhaltung fernab jeden Tierschutzes toleriert.

Doch so ist das nunmal in einer Gesellschaft, man muss sich gewissen Dingen nunmal beugen bzw. tolerieren ob ich will oder nicht.
Das Einzige was ich tun kann ist es für meine Vorstellungen zu werben und Menschen zu finden, welche diese Vorstellungen unterstützen.

Und dies steht auch dir frei und tust du letztendlich ja auch mit diesem Thread und dies ist auch gut so und dafür habe ich volles Verständnis.
Doch du kannst nicht eine Gesellschaft zur Sekte erklären oder irgendwelche wüste Verschwörungstheorien unterstellen, nur weil sich die Gesellschaft nicht nach deinem Willen zu entwickeln scheint.

Wiegesagt, nicht jeder scheinbare Fortschritt muss zwangsläufig im Sinne des Menschen sein.

Was nützen dir die technischen Vorteile von Kernkraftwerken, wenn sie in Händen großer Energiekonzerne sind?

Was nützt die Gentechnik, wenn du dich damit abhängig von wenigen Saatgutkonzernen wie Monsanto ( jetzt Bayer ) machst?

Was nützt dir der Einsatz von Glyphosat wenn du dich auch hier wieder abhängig von großen Konzernen machst?

Was nützt dir eine Lebensmittelbranche die von einigen wenigen großen Konzernen wie Nestle bestimmt wird?

Was nützt dir eine Energieversorgung bei der du dich abhängig von großen Rohstofflieferanten a la Chevron, Gazprom & Co. machst?

Die technischen Vorteile werden in Händen einiger weniger großer Konzerne keine Vorteile sein, sondern werden diese Konzerne ihre Marktmacht dazu ausnutzen um den Verbraucher ordentlich abkassieren zu können. Und dann rechnet sich dies am Ende nicht weil der technische Vorteil lediglich zur Steigerung des Profits genutzt wird. Im Gegenteil, bedingt der Zentralisierung werden die Verbraucher am Ende die Deppen sein.

Dezentralität und Unabhängigkeit hat gerade in den heutigen Zeiten einen zunehmend großen Wert.  

9166 Postings, 4947 Tage lumpensammlerDas Problem liegt tiefer

 
  
    #1038
13.12.17 20:34

Du schwimmst auf einer imaginären Oberfläche, Tony. Darunter befindet sich die Realität, die trotz ihrer Unzulänglikchkeiten eigentlich ganz in Ordnung ist. Deine Sektenführer erzählen dir aber, dass unter dir die Hölle tobt. Demnach wimmelte es da unten von Giftmeeren, Schurken, Monstern und Zerstörung. Leben könne man leider nur noch an der Oberfläche in Normen und Bahnen, die die selbsternannten Weltenretter vorgeben. Selbstverständlich verstehst du jedwede Rückmeldung aus der Realität, die nicht dem Gaja-Narrativ entspricht, als Verschwörungstheorie. Das ist nur konsequent, wenn man die Mehrheit gegen finstere Konzerne und deren zerstörerische Praktiken hinter sich weiß.

Konkret am Beispiel Gentechnik. Versuche einmal herauszufinden, was konkret dagegen spricht und vor allem, was an Nachteilen und Gefahren wissenschaftlich nachgewiesen ist. Dann tu dasselbe mit den Vorteilen. Du wirst unweigerlich zum Schluss kommen, dass die Gentechnik keinen nennenswerten Nachteil, dafür aber immense Vorteile (weniger Umweltbelastung, höherer Ertrag, Anpassungsfähigkeit an klimatische Bedingungen) mit sich bringt. All die Schreckensszenarien sind reine Fiktion und Propaganda. Es gibt mehrere sehr gute Beiträge von Lüdeldekke auf Novo Argumente, der die Historie dieser grünen Seifenblase samt ihrer terroristisch anmutenden Opposition gegen den wissenschaftlichen Fortschritt sehr gut aufzeigt, z. B. hier und hier. Lies die beiden Artikel genau durch und du wirst sehen, wie eine positive Realität durch nichts anderes als Ideologie und politische Willkür in eine Hölle verwandelt wird. Das Erstaunliche dabei ist, wie ohne auch nur ein einziges Argument zu haben, eine Mehrheit hinter einem Aberglauben versammelt werden kann. Das ist klassische Demagogie. Wie oben geschildert, von der Sekte so gut wie überall angwandt, egal ob Gentechnik, Dieselskandal, Klima oder Kerntechnik. Die Sekte lebt vom Blenden, Lügen und Einschüchtern.

Solltest du dich je einmal aus dem Griff dieser Sekte befreien können, wirst du verstehen, warum so ein Gebaren keineswegs toleriert werden darf. Versuch doch einfach einmal, ein paar Sachen kritisch zu hinterfragen. 

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Überall ist der Irrtum obenauf und es ist ihm wohl und behaglich im Gefühl der Majorität

9166 Postings, 4947 Tage lumpensammlerKorrektur

 
  
    #1039
13.12.17 20:37
Peter Langelüddeke heißt der Autor auf Novo.  
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Überall ist der Irrtum obenauf und es ist ihm wohl und behaglich im Gefühl der Majorität

24167 Postings, 6066 Tage Tony Ford#1038 ...

 
  
    #1040
13.12.17 22:04
Die Gentechnik findet letztendlich auch in der Natur statt. Die Evolution hat verschiedenste Sorten von Pflanzen, Getreide, Gemüse, uvm. hervorgebracht.
Für jede Umgebungsbedingung, sei es nass, trocken, kalt, warm, mit bestimmtem Unkraut, mit bestimmten Insekten, es gibt für jeden Fall bereits entsprechende Sorten.
Genau dies hat z.B. die gute Frau aus Indien getan, sie hat genau diese vielen Sorten aus den verschiedensten Regionen gesammelt und hatte somit für jeden Umstand die entsprechende Sorte zu bieten. Sorten die eben genau dass sind was die Gentechnik versucht für viel Geld den Menschen zu verkaufen.

Des Weiteren wie ich bereits schrieb, ist es gar nicht notwendig, diesen Aufwand zu treiben, weil die Flächen mehr als ausreichend vorhanden sind um alle Menschen ernähren zu können.

Dies wäre so als würde man im ländlichen Raum ein Haus unterkellern und in 3 Etagen bauen um möglichst viel Grundfläche zu sparen. Sowas geht an der Notwendigkeit vorbei, weil die Grundfläche kein Mangel darstellt.

Des Weiteren hast du nach wie vor keine Antwort auf eines der maßgeblichen Probleme, nämlich der Zentralisierung durch Konzerne wie sie eben Gentechnik, Kernkraftwerke, etc. einfordern.

Ebenfalls schon mehrfach geschrieben ist der Anteil an erneuerbarer Energien und Bio nach wie vor nur eine vergleichsweise kleine Minderheit. Der mit Abstand größte Teil ist konventionell.

Willst du ernsthaft eine Minderheit das Streben nach Bio und erneuerbarer Energien verwehren und ihnen DEINE Lebensweisen aufzwingen?  

9166 Postings, 4947 Tage lumpensammlerDeine Angst

 
  
    #1041
13.12.17 22:40
vor Großkonzernen ist dein persönliches Problem. Für dich scheint es wichtig zu sein. Für mich ist es kein Problem sondern ein Trugbild. Also kann ich auch nichts dazu sagen. Es wird immer Großkonzerne geben und es wird Phasen geben, wo sie gnadenlos scheitern.
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Überall ist der Irrtum obenauf und es ist ihm wohl und behaglich im Gefühl der Majorität

3663 Postings, 1826 Tage MotzerVorschlag

 
  
    #1042
13.12.17 22:54
Publiziert euren Dialog doch als Buch oder Zeitschriftenartikel. Ihr habt schon so viel Mühe da reingesteckt.

Einen wichtigen Aspekt solltet ihr mit berücksichtigen. Er ist viel wichtiger als der vermeintliche Klimawandel. Es sind die Maßnahmen, die getroffen werden, um ihn zu bekämpfen. Schon mal nachgedacht, warum es weltweit immer mehr Dürren und schwere Waldbrände gibt? Vom Artensterben ganz zu schweigen.

Es geht um das Geo- bzw. Climate-Engineering, das uns alle ins Verderben führen wird.

http://www.ce-conference.org/

https://www.theguardian.com/environment/2017/mar/...engineering-study

 

9166 Postings, 4947 Tage lumpensammlerMinderheit zwingen

 
  
    #1043
13.12.17 22:58
Erstens: Wir haben eine 100% Nennkapazität von EE. Die Zustimmung zur Energiewende liegt in der Bevölkerung bei 80%-90%. Wie kannst du da von Minderheiten sprechen?

Ich zwinge niemanden. Ich wehre mich nur, dass der Schwachsinn einfach weiter getrieben wird. Zur Erinnerung: Die EE-Götzen zwingen den Rest, das zu finanzieren. Ginge es nach mir, wäre jede Subvention sofort aufgehoben und jeder kann wählen, was er will, egal ob Autarkie, wie auch immer oder Standardstrom vom Großanbieter. Er muss es dann nur selbst zahlen. Den EE-Erzeugern würde ich die Pflicht auferlegen, nur grundlastfähigen Strom ins Netz einzuspeisen, so wie es das aktuelle Assessment in GB (Helm Report) auch empfiehlt. Das wären faire Bedingungen. Entweder die EE lösen ihre Versprechen ein, oder sie sind weg.  
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Überall ist der Irrtum obenauf und es ist ihm wohl und behaglich im Gefühl der Majorität

24167 Postings, 6066 Tage Tony Ford#1043 ...

 
  
    #1044
14.12.17 09:30
Nennkapazitäten sagen wenig aus, sind im Grunde so aussagekräftig wie ein EROI.
Was zählt ist dass was am Ende die Bilanz der Erzeugung und da liegt der Anteil eben deutlich niedriger als die von dir genannten 80 bis 100%.

Jede Subvention aufzuheben würde am Ausbau nichts mehr verhindern, weil die Subventionen marginal sind bzw. vor allem aus der Vergangenheit beruhen.
Wenn du eine Wind- oder PV Anlage neu errichtest, lohnt sich die Einspeisung eigentlich nicht mehr, liegen die Vergütungen mittlerweile nur noch unwesentlich höher als z.B. der Strompreis 2007/2008 für konventionellen Strom.
Man sollte zudem auch nicht die vielen versteckten Subventionen konventioneller Kraftwerke verschweigen. So wird jedes konventionelle Kraftwerk mit staatlichen Mitteln subventioniert. Subventionsquoten von 20% und mehr sind hierbei nicht unüblich. Dies trifft im Grunde auf nahezu jede größere Fabrikeinheit zu, hier wird grundsätzlich durch staatliche Mittel subventioniert.

Stichwort Großkonzerne. Die Historie zeigt, dass die Preise auch vor der Energiewende gestiegen sind. Deutschland war schon vor der Energiewende ein relativ teures Pflaster.
Vergleicht man die Preiszuswächse in Europa, so sind die Preise eben nicht sehr viel stärker gestiegen wie an Standorten konventioneller Energieerzeugung, sondern sind auch dort die Preise gestiegen.
Der Preisanstieg in Dtl. findet sich in etwa im oberen Mittel wieder.
Betrachtet man Beispielsweise die Entwicklung im Bereich Industrie- und Großverbraucher, so liegen die Preise gar nur im Mittelfeld.
D.h. auch ohne EE wären die Preise nur unwesentlich weniger stark gestiegen. Daher ist die Aufregung mehr oder weniger überflüssig, zumal das EEG seit 2014 nahezu stabil geblieben ist, trotz weiteren Zubau.  

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