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Der USA Bären-Thread

Seite 1 von 4573
neuester Beitrag: 18.12.14 12:14
eröffnet am: 20.02.07 18:45 von: Anti Lemmin. Anzahl Beiträge: 114311
neuester Beitrag: 18.12.14 12:14 von: wawidu Leser gesamt: 8850544
davon Heute: 2128
bewertet mit 418 Sternen

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38683 Postings, 3878 Tage Anti LemmingDer USA Bären-Thread

 
  
    #1
418
20.02.07 18:45
Dies ist ein Thread für mittelfristig orientierte Bären (keine Daytrader), die im Laufe dieses Jahres mit einem stärkeren Rückgang der US-Indizes rechnen - u. a. auf Grund folgender Fundamental-Faktoren:





1.  Zunehmende Probleme im US-Housing-Markt wegen Überkapazitäten, fallender Preise,
    rückläufiger Verkaufszahlen und fauler Hypotheken, vor allem im Subprime-Sektor

2.  Auf Grund dessen mögliche Banken-, Junkbond- und/oder Hedgefonds-Krise
    (HSBC warnte bereits)

3.  Überschuldung der USA im Inland (negative Sparquote, Haushaltsdefizit)
    und im Ausland (Handelsdefizit)

4.  Möglicher weiterer Wertverlust des Dollars zum Euro (zurzeit bereits über 1,30)

5.  Anziehende Inflation wegen Überschuldung und unkontrollierten Geldmengenwachstums

6.  Weitere Zinserhöhungen der Fed zur Inflationsbekämpfung

7.  Rückgang des US-Konsumentenvertrauens und weniger Konsum wegen der
    Liquiditätsrückgänge und drückender Housing-Schulden

8.  Rückabwicklung von Yen-Carry-Trades, weil Japan die Zinsen erhöht
    -> Ende der "globalen Hyperliquidität"

9.  Probleme im Irak, wachsende Kriegsgefahr in Iran/Nahost, Ölpreis-Anstieg

10. Terrorgefahr

11. Überbewertung der US-Aktien (das DOW-JONES KGV für 2006 liegt bei 24,25,
    das des SP-500 bei 19)

12. Aktien-Hausse der letzten vier Jahre verlief ohne nennenswerte Korrekturen
    (untypisch)





Dieser Thread soll meinen inzwischen leider teilweise gelöschten Doomsday-Bären-Thread ersetzen. Außerdem möchte ich in diesem Eingangsposting deutlich machen, dass der Fokus auf USA liegt (der DAX spielt nur am Rande eine Rolle, da die wirtschaftliche Lage hier zu Lande besser ist).

Ich wünsch mir in diesem Thread eine faire, offene und vor allem sachliche Diskussion, möglichst wenig persönliche Querelen, Beleidigungen und sinnlose Hahnenkämpfe. Wer notorisch stört und Unfrieden stiftet oder rassistische Sprüche ablässt, kommt auf die Ignore-Liste (was weitere Postings hier verhindert).
 
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114285 Postings ausgeblendet.

38683 Postings, 3878 Tage Anti LemmingForex suspendiert Rubel-Trades (2)

 
  
    #114287
16.12.14 16:54
Diese Maßnahme ist möglicherweise auch als klammheimliche Sanktion "verordnet". VieleTrader müssen nun, ob sie wollen oder nicht, Rubel-Positionen auflösen.

Indirekt kann man long Rubel noch traden, wenn man russische Aktien kauft - die heute nahe 5-Jahres-Tiefs notieren.  
Angehängte Grafik:
ruble_discontinued.jpg
ruble_discontinued.jpg

8519 Postings, 2702 Tage wawiduRendite russischer Staatsanleihen auf EUR

 
  
    #114288
1
16.12.14 17:45

8519 Postings, 2702 Tage wawidu# 285

 
  
    #114289
16.12.14 20:05
Hier der "Crashchart" des US Casino Index, der ein ausgesprochener "Schönwetter-Index" ist.  
Angehängte Grafik:
_djusca15jd.png (verkleinert auf 98%) vergrößern
_djusca15jd.png

8519 Postings, 2702 Tage wawiduIndustrial Suppliers Index

 
  
    #114290
2
16.12.14 20:10
Der Chart des Index der industriellen Zulieferer ist zwar (noch) kein Crashchart, doch liefert dieser deutliche Anzeichen, dass ein Crash in naher Zukunft bevorstehen könnte.  
Angehängte Grafik:
_djusds10jd.png (verkleinert auf 82%) vergrößern
_djusds10jd.png

8519 Postings, 2702 Tage wawidu100 Bio. Dollar !

 
  
    #114291
3
16.12.14 22:32
Diese Summe ergibt sich, wenn die US Geldmenge M3 - seit 2005 nicht mehr von der FED veröffentlicht, jedoch von einer Gruppe unabhängiger Wirtschaftsanalysten (nowandfutures.com) seither weiter hoch gerechnet (aktuell knapp 18 Bio. $) -
die gesamten ausstehenden Kredite und die gesamten Staatsschulden addiert werden.  
Angehängte Grafik:
m3_plus_credit_and_debt.png (verkleinert auf 68%) vergrößern
m3_plus_credit_and_debt.png

8519 Postings, 2702 Tage wawiduQuelle zum Chart in # 291

 
  
    #114292
16.12.14 22:39

7623 Postings, 2981 Tage StöffenEs bleibt schmierig!

 
  
    #114293
8
16.12.14 23:10

Haben die USA den Ölpreisverfall aus geostrategischen Gründen initiert, um den westlichen Sanktionen gegen Russland deutlich mehr Gewicht zu verleihen und synchron dazu missliebige Staaten wie Iran und Venezuela zu treffen?

Oberflächlich betrachtet wäre so etwas nicht zur Gänze auszuschliessen, auch weil man sich bei vielen Ami-Triumphalisten nie so ganz sicher sein kann, inwieweit sie hier mit ihrer Kurzfrist-Denke "Winner takes all" es mal wieder nicht schaffen, über den berühmten Tellerrand hinauszublicken. Korea, Vietnam, Afghanistan, Irak, etc., nun ja, das waren eben auch so durchgehend richtig-wichtige Erfolgsgeschichten auf dem Weg zum Super-Hegemon :-((

Denn es ist ein sicherlich gewichtig einzukalkulierender Fakt, dass ein andauernder dramatischer Crash der Ölpreise in bislang gesehener Größenordnung auf mittlere Sicht erheblich größere geopolitische Risiken in sich bergen könnte, als das billigere Öl kurzfristig strategisch & wirtschaftlich nutzt.

Nun, stellen wir das Worst-Case-Szenario einer russischen Staatspleite mal kurz weit hinten an und werfen einen Blick auf den Crude-Öl-Chart. Vor dem kirchturmartigen Ausbruch in 2007/08 war ca. drei Jahre lang der Bereich von 50-55 US-Dollar eine scheinbar wichtige und oft angelaufene Unterstützung, die auch dementsprechend mehrmals getestet wurde. Ob hier möglicherweise eine für die Haupt-Ölproduzenten wichtige Kostendeckungslinie verläuft, ist sicherlich recht schwierig zu beurteilen, als Möglichkeit wäre dies jedoch durchaus in Betracht zu ziehen.

Manch ein Spekulant mag sich hier wie nun animiert fühlen, bei den aktuellen Kursen mögliche Long-Positionen zu eröffnen sprich ein Engagement in Öl angesichts des dramatischen Preiseinbruchs einzugehen. Mal ganz abgesehen davon, dass in einem deflationären Umfeld ein Ölpreis von 55-60 US-Dollar per Barrel möglicherweise  immer noch zu hoch sein dürfte, empfehle ich an dieser Stelle den recht aufschlussreichen Kommentar von C. Kirchner

"Juckt Ihnen auch der Finger in Sachen Öl?"

welcher unter folgendem Link einsehbar ist

http://menschenzahlensensationen.wordpress.com/...inger-in-sachen-ol/

Kirchner gibt hier einige gute Ansatzpunkte bzgl. Anlagevehikel, welche den Termin-Markt dominieren, über Lagerkosten, "Rollproblematiken" bei den Kontrakten, über Missverständnisse bei den Rohstoff-Renditen, usw., usf.. Sicherlich lesenswert!

Ebenfalls interessant fand ich an dieser Stelle die Aussage von Werner Zittel, Ludwig-Bölkow-Systemtechnik und Member der Energy Watch Group, der in einem Interview mit der FR darauf aufmerksam macht, welches Szenario sich bei einem sich dauerhaft etablierenden niedrigen Ölpreis ergeben könnte:

FR: Wagen Sie eine Prognose? Wie hoch wird der Ölpreis, der heute bei unter 70 Dollar pro Barrel liegt, in einem Jahr sein?

Zittel: Ich beantworte das anders: Wenn der Ölpreis in einem Jahr noch so niedrig liegt, dann erleben wir eine Marktbereinigung, an deren Ende viele der Erdöl-Firmen nicht mehr existieren werden. Sogar die Multis wie Shell, BP oder Exxon Mobil, die alle hoch verschuldet sind, könnten in Schwierigkeiten kommen. Deren Kreditwürdigkeit hängt auch von der finanziellen Bewertung ihrer Ölreserven ab. Sie ist umso niedriger, je tiefer der Ölpreis fällt. Ich erinnere an den Dezember 1998, als der Ölpreis auf zwölf Dollar pro Barrel fiel. Viele Firmen verschwanden oder fusionierten, und kurz darauf begann die Preisrallye auf 140 Dollar.
http://www.fr-online.de/wirtschaft/...ll-enden-,1472780,29278220.html

Diese Prognose deckt sich in etwa mit dem Statement von Kirk Spano in #114269:

"We are actually seeing what is likely to be the last great chance to buy oil and gas stocks"

Was sich dann wiederum ebenfalls ein Stück weit mit meiner Aussage aus #114211 deckt, in der ich davon ausgehe, dass der aufgrund der aktuellen Situation künftig  kommende und wahrscheinlich doch stärker als bisher angenommene eintretende Rückgang der weltweiten Ölförderung im Endeffekt bereits die Saat künftig wieder steigender Preise in sich tragen könnte. Denn wir müssen an dieser Stelle festhalten, dass ohne die Fracking-Aktivitäten der USA und Kanada die Ölförderung der Restwelt gemäß den Daten der EIA das Gipfel-Plateau in der Fördermenge seit den Jahren 2005/06 nunmehr nicht mehr nachhaltig überwinden konnte.
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Bubbles are normal and non-bubble times are depressions!

41561 Postings, 4081 Tage nightflydie beste aller Welten

 
  
    #114294
17.12.14 00:13
Xmas-shopping in Moskau.
NY ist sowas von out...
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Manche Tage sind einfach ne Nummer zu klein... (The Rum Diary)

7623 Postings, 2981 Tage StöffenWas Putin eigentlich wirklich will

 
  
    #114295
2
17.12.14 01:06

und was jeder von uns bislang hat wohl kaum erahnen können, nun ja, hier gibt es erste Impressionen dazu.....

Voila!

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Bubbles are normal and non-bubble times are depressions!

38683 Postings, 3878 Tage Anti LemmingRubel-Tradingsverbot: extreme Vola im SP-500

 
  
    #114296
7
17.12.14 09:34
Gestern bewegte sich der SP-500 in einer recht extremen 50-Punkte-Spanne. Er pendelte zwischen 1968 (13 Uhr) und 2018 (17:30 = Börsenschluss in Europa), um dann zum US-Schluss erneut auf 1969 (22 Uhr) zu fallen. Siehe Chart unten.

Einer der Gründe für den Nachmittags-Anstieg (grüne Blase) war -  paradoxerweise - die Aufforderung von Forex-Händlern, keine neuen US-Dollar/Rubel-Positionen mehr zu eröffnen und alte möglichst bald zu schließen, da keine Kurse mehr gestellt werden könnten (# 286, 287).

Da die Mehrheit der Forex-Trader wie üblich trendfolgend unterwegs war und auf weitere Rubel-Schwäche gesetzt hatte, entstand durch die Positionsauflösungen ein Short-Squeeze: Der Rubel stieg wieder deutlich. (Zuvor war es der russischen Notenbank trotz Leitzinserhöhung auf 17 % kurioserweise NICHT gelungen, den Rubel nachhaltig zu stützen...)

In der Algo-vernetzten Wallstreet-Welt führte die unerwartete Rubelstärke dazu, dass nun auch Rohstoffe, Öl und Rohstoff/Öl-Aktien wieder stiegen. Das war offenbar der Grund für die Nachmittagsrallye bis 17:30 h (grüne Blase). Man könnte auch (zynisch) sagen: Wall Street schickte europäische Trader bewusst auf die falsche Fährte, da in Europa ab 17:30 Uhr nur noch eingeschränkt gehandelt werden kann. Folglich mussten sich Bären in Europa in den Uptrend hinein eindecken.

Als dieser Rohstoff-, Rubel- und Börsen-Squeeze jedoch "durch" war, zogen die Goldmänner in USA erneut den Stecker raus: Goldman kündigte gegenüber großen Fonds an, Cash-Swaps für Rubelpositionen (z. B. russische Staatsanleihen im Besitz der Fonds) nur noch eingeschränkt durchzuführen - was der nächsten Sanktionsrunde entspricht und eine weitere vor allem Russland treffende Liquiditätsverknappung zur Folge hat.

Bereits Anfang Dezember - beim letzten SP-500-ATH kurz unter 2100 - kündeten die steil fallenden Öl- und Rohstoffkurse von "dräuendem Ungemach". In diesem Posting vom 7. Dezember...

www.ariva.de/forum/...SA-Baeren-Thread-283343?page=4565#jumppos114149

...hatte ich geschrieben: "Ich sehe in der Commodity*-Schwäche einen Vorläufer für Aktien-Schwäche - ähnlich wie ab Sommer 2008. Wenn etwas absackt (bei dem niemand mit Absacken gerechnet hatte), dann kommt quer Beet Margin-Druck auf, weil fast alle Hedgefonds gehebelt unterwegs sind.

(* Commodity = Rohstoffe)

Und in der Tat haben seitdem die stark fallenden Ölpreise auch auf die Aktienmarkt durchgeschlagen. Übrigens völlig ungeachtet der Spinstories, wonach ein fallender Ölpreis angeblich gut für die Börsen bzw. die Wirtschaft sein soll, "weil dies den Konsum ankurbelt": ;-)

www.ariva.de/forum/...SA-Baeren-Thread-283343?page=4565#jumppos114134

Der seitdem wie ein Stein fallende US-Ölpreis brachte die Fracking-Industrie stark unter Druck. Nicht nur deren Aktien brachen ein, sondern auch die Kurse der zur Finanzierung der Bohraktivitäten herausgegebenen Junkbonds. Die Junkbond-Schwäche im Drilling-Sektor führte, gekoppelt mit dem Ölpreisverfall, zu einer generellen Risikoaversion - auch außerhalb des Junkbond-Marktes. In den letzten Tagen gab passend selbst USD/JPY nach - die "Mutter aller Carrytrades".

Putin könnte übrigens, um sich dem Druck der Amis zu entziehen, eine Währungsunion mit China gründen, meint Zerohedge (unten). Diese neue Währung könnte sich auf den Wert russischer Rohstoffe sowie auf die hohen russisch-chinesischen Goldvorräte stützen. Werte, die sich - anders als US-Dollars - nicht beliebig vermehren lassen.

-------------------

www.zerohedge.com/news/2014-12-16/...s-cut-liquidity-russian-entities

....it appears things in Russia are about to get a whole lot worse because as the WSJ reports, the next driver of the Russian crisis is likely to come from within the banking system itself because "global banks are curtailing the flow of cash to Russian entities, a response to the ruble?s sharpest selloff since the 1998 financial crisis."

Presenting Russia's banks: now cut off from the outside world as the second cold war goes nuclear, at least when it comes to the financial system:

Such banks as Goldman Sachs Group Inc. this week started rejecting requests from institutional clients to engage in certain ruble-denominated repurchase agreements and other transactions designed to raise cash, according to people familiar with the matter.

Bankers and traders say the moves to restrict some ruble transactions have become increasingly widespread among major Western financial institutions this week, even as the same institutions continue to try to profit from the ruble?s wild swings. The moves, which the banks are deploying to protect themselves against further swings in the currency, have the potential to add to the strain on Russia?s financial system.
.

Goldman in recent days largely stopped doing longer-term ruble-denominated repurchase agreements, or repos, in which securities or other assets are swapped in exchange for cash, said a person familiar with the matter. The Wall Street bank is still doing short-duration ruble repos, those that mature in less than a year, this person said.

And where Goldman goes, everyone else follows...

Meanwhile, the entire Russian capital market, and not just its currency, is becoming isolated from the rest of the Western world:

In one sign of the banking industry?s hasty retreat, the London-based manager of an emerging-markets hedge fund said Tuesday that he couldn?t get any banks to trade Russian government bonds with him.

....The question is will Putin ... join forces with China in a new monetary union, one which combines the Ruble and the Yuan, and is backed by China's gold and Russia's natural resources...

 
Angehängte Grafik:
hc_1140.jpg (verkleinert auf 72%) vergrößern
hc_1140.jpg

8519 Postings, 2702 Tage wawiduChart zu Russland-Aktien

 
  
    #114297
3
17.12.14 09:58
ohne Kommentar!  
Angehängte Grafik:
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8519 Postings, 2702 Tage wawiduUS Paketdienste Index

 
  
    #114298
6
17.12.14 17:34
Der plötzliche Fall der Indexkurve ist mE ein deutlicher Warnschuss.  
Angehängte Grafik:
_djusaf12md.png (verkleinert auf 82%) vergrößern
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33610 Postings, 5530 Tage KickyEZB s Coeure im Inteview zu nötigen Aufkäufen

 
  
    #114299
1
17.12.14 18:08
offenbar hat er seine Meinung zu QE geändert
http://blogs.wsj.com/economics/2014/12/17/...rd-member-benoit-coeure/

ECB executive board member Benoît Coeuré sent one of the clearest signals to date that the ECB is poised to embark on large-scale asset purchases centered on government bonds early next year.
für die Kapitalisten:http://www.wsj.com/articles/...g-signal-on-asset-purchases-1418828832

As The WSJ reports,

   In an interview with The Wall Street Journal, Mr. Coeuré also provided details of the ECB?s plans to publish minutes of its policy meetings starting next year, saying the accounts should be released four weeks after meetings and will be ?substantial? in providing the balance of views among officials.

     ?I see a broad consensus around the table in the governing council that we need to do more? to raise inflation and boost the economy, Mr. Coeuré said in the interview, conducted late on Tuesday at his office in the ECB?s new skyscraper headquarters in Frankfurt.

    ?It?s not that much of a question on whether we should do something, but more a discussion on the best way to do it,? he said. ?If we want to do more we obviously have to reach out to market segments where there is more liquidity and that is why the government bond market is the baseline option, which doesn?t necessarily mean we would only buy government bonds.?

   ?What has changed is the confirmation of low growth and low inflation, and the oil shock which is obviously new,? Mr. Coeuré said.

   ?We were able to design [OMT] the right way because we took concerns on board, and we are now going through exactly the same process,? Mr. Coeuré said. ?The more governors standing by this new instrument, the safer you feel that the pros and cons have been weighed in the right way.?
via zerohedge  

33610 Postings, 5530 Tage KickyRussian Stocks Soar 17% - Most Since 2008;

 
  
    #114300
2
17.12.14 18:10

33610 Postings, 5530 Tage KickyQE ganz einfach

 
  
    #114301
3
17.12.14 18:15
...Currently, the US has over $17 trillion in debt. The US can never pay this off. That is not some idle statement? we issued over $1 trillion in NEW debt in the last eight weeks simply because we don?t have the money to pay off the debt that is coming due from the past.

Since we don?t have that kind of money, the US is now simply issuing NEW debt to raise the money to pay back the OLD debt.

This is why the Fed NEEDS interest rates to be as low as possible? any slight jump in rates means that the US will rapidly spiral towards bankruptcy. Indeed, every 1% increase in interest rates means between $150-$175 billion more in interest payments on US debt per year.

So the Fed wants interest rates low because it makes the US?s debt load much more serviceable.

However, there?s an even bigger story here.

Currently US banks are sitting on over $236 trillion in derivatives trades.

Of this, 81% ($191 TRILLION) are based on interest rates.

Put another way, currently US banks have bet an amount equal to over 1,100% of the US GDP on interest rates.

Guess which banks did this?

The BIG FIVE: JP Morgan, CitiGroup, Goldman Sachs, and Bank of America.  

In other words? the Too Big To Fails? the very banks that the Fed has bailed out, and done everything it can to prop up.

What are the odds that the Fed is going to raise rates significantly and risk blowing up these firms? Next to ZERO...
The real story is the $100 trillion bond bubble (more like the $200 trillion interest rate bubble based on bonds). When it breaks, it doesn?t matter what the Fed says or does.
http://www.zerohedge.com/news/2014-12-17/...ng-191-trillion-time-bomb  

33610 Postings, 5530 Tage KickyErdöl in Kanada und die heiligen Kühe

 
  
    #114302
4
17.12.14 18:28
http://www.nzz.ch/meinung/reflexe/...n-und-heiligen-kuehen-1.18445302

Über dem Sitz der Provinzregierung in Edmonton bauen sich Gewitterwolken auf. Rund ein Fünftel der budgetierten Einnahmen stammt nämlich aus dem Energiesektor; das letzte Budget rechnete mit einem Erdölpreis von 98 $ pro Fass. Zurzeit liegt dieser aber deutlich tiefer. Ob er weiter fallen wird und wie weit, wird sich zeigen; Morgan Stanley glaubt, er könnte im zweiten Vierteljahr 2015 sogar auf 43 $ pro Fass sinken. Jeder Dollar, um den der Erdölpreis sinkt, kostet die Regierung schätzungsweise 215 Mio. kan. $. Bereits jetzt geht also die Rechnung nicht mehr auf; sollte Morgan Stanley tatsächlich recht behalten, käme es im Budget der Provinz Alberta, das sich auf rund 40 Mrd. $ jährlich beläuft, zu astronomischen Fehlbeträgen......

Jack Mintz von der Universität Calgary meint, eine Verkaufssteuer von 1% brächte 1 Mrd. $ pro Jahr und jede einprozentige Erhöhung der Einkommenssteuer weitere 300 Mio. $. Prentice könnte die Chance ergreifen und gleichzeitig die Abhängigkeit vom Erdölpreis reduzieren. Er wird es kaum tun: Denn heilige Kühe werden auch in Kanada nicht geschlachtet.  

10 Postings, 32 Tage derunwissende"Geduldige" Zinsversprechen

 
  
    #114303
5
17.12.14 20:56
Geduld und Versprechen; benötigt die FED möglicherweise einen Logopäden? Vielleicht hat man sich versprochen, oder ist einfach nur Meister der Wortklaubereien, wie dem auch sei, hirnrissige Bewertungen allerorten, währenddessen es im Osten gemütlich, bzw. geduldig ungemütlich wird. Eine wirklich geduldige Idee, dass der Westen demnächst Waffengeschäfte mit Kiew macht. Ob Putin die gleiche Geduldigkeit an den Tag legen wird? Als Unwissender wäre mir Transparenz lieber, wer erkennt hier schon die Zusammenhänge, wieso das ungeliebte Kuba gerade jetzt nun zum Liebling Obamas avisiert. Immerhin wartete man hier offensichtlich auch geduldige 50 Jahre, welche Interessen hat hier Putin mit seinem Bruderstaat? Auch wir werden uns noch etwas gedulden müssen, demnächst ab 1.1. greift die Bankenunion, gab es da nicht irgendeine Zugriffsmöglichkeit auf Kundenkonten bei Bankenpleiten? Wie gut, dass da gerade jetzt Russland abschmiert und die aggressiven Russen hier den Konflikt so richtig anheizen. Soll hier jemandem eine Schuld für üble Verwerfungen untergeschoben werden? Wirklich bemerkenswert, dass Russland nun 17 % bietet, während unsere westlichen superverschuldeten Staaten sich zum Nulltarif finanzieren. Machen wir es wie die FED. Geduldig abwarten. Oder können wir von der EU Transparenz erwarten, was zum Vorteil der europäischen Bürger wäre, hier vielleicht die Antwort:
http://www.ariva.de/news/kolumnen/Rettet-Europa-vor-der-EU-5242183
Mal sehen, ob man uns noch überhaupt ein griechisches Wahlergebnis meldet.....
Wie schön doch mal die freie Marktwirtschaft gewesen ist, wo gibt es eigentlich noch wirklich Angebot und Nachfrage, vielleicht beim Ölpreis? Vielleicht gehe ich mal in die heute-Show, als Gernot Hassknecht würde ich auch so richtig mal .................

 

7623 Postings, 2981 Tage StöffenDie schwache Perfomace hier im Thread

 
  
    #114304
4
18.12.14 00:36
nach den jüngsten Fed-Bekundungen ruft bei mir unwillkürlich den Satz "All is quiet at the western front" ins Gedächtnis. Wieso eigentlich?

Der Leitzins soll noch für eine "beträchtliche Zeit" nahe null bleiben, so hat es die Fed-Chefin Yellen heute angedeutet, möglicherweise könnte sich dies im nächsten Jahr ändern, hört, hört. Leider kann Angela Merkel nicht US-Präsidentin werden, denn in gemeinsamer Team-Work mit Janet Yellen würde da eine Power entstehen, die möglicherweise ....., nun gut, ich wage es hier kaum auszusprechen..... Wenn Hillary Clinton da noch im Verbund zustossen würde, also quotentechnisch gesehen würde AL das ganz sicherlich befürworten, nachdem er in einer Augenscheinnahme seiner Zehennägel am Wustrower Strand diese für mittlerweile doch pedikürbar hält. Ok, ich schweife ab, aber wichtig ist hier der vorweihnachtliche Wohlfühl-Konsens, und den haben sich ja alle Hau-Ruck Investoren nach der heutigen Fed-Sitzung wohl mehr als verdient. Alles wird gut und Aktienmärkte steigen ja immer oder hat da irgendwer Zweifel? Over and out!
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Bubbles are normal and non-bubble times are depressions!

38683 Postings, 3878 Tage Anti Lemming"lowflationary pressures"

 
  
    #114305
1
18.12.14 06:07
Diese neue Kunstwort von Rex Nutting, Marketwatch, darf der hiesigen Bärengemeinde nicht vorenthalten bleiben. Vielleicht wird es ja noch schnell Unwort des Jahres 2014. Es ist jedenfalls noch viel schöner als "Sollinflation".

www.marketwatch.com/story/...and-flexible-at-the-same-time-2014-12-17

Opinion: Why the Fed tries to be firm and flexible at the same time
By Rex Nutting

WASHINGTON (MarketWatch)?The Federal Reserve is trying to do two contradictory things: Offer firm guidance, while maintaining flexibility.

That?s what?s behind the change in the Fed?s forward guidance toward a stance of ?patience? announced Wednesday.

The Fed is going to be patient, Chairwoman Janet Yellen promised. The first rate hike won?t come for at least ?a couple of meetings.? And ?a couple means two.?

So does that mean that the Fed definitely won?t raise rates in January or March? Does it mean that the Fed will definitely raise rates in April or June?

Maybe. Definitely maybe. For sure.

Yellen and her colleagues don?t think they?ll need to raise rates before the summertime, but they don?t want to promise not to. Just as they don?t want to promise that they will raise rates in mid-2015. They won?t pre-commit.

So we get a coy dance from Yellen: Two steps to the dovish side, one step to the hawkish side.

The officials on the Fed really want to raise rates next year. But, remember, they always think they?ll be able to raise rates pretty soon. Except that time never comes. Something always stops them. [siehe Stöffens letztes Posting]

Raising rates too quickly could increase lowflationary pressures. And it could doom millions of workers to years of subpar incomes, underemployment or unemployment. [Ach wie rührend, Nullzinsen bei 2 % Sollinflation ohne ausreichenden Lohnausgleich soll also "arbeitnehmerfreundlich" sein?? LOL].

On the other hand, raising rates too slowly could theoretically increase inflationary pressures, but the real danger in the minds of Fed officials is that low rates encourage risky financial behavior, the kind of risky behavior that led to the last couple boom-and-bust cycles. [Schon längst im vollem Schwange, A.L.]

The good news is that the economy is improving [LOL, A.L.], and the Fed is getting closer to its objectives on employment and?believe it or not?inflation. If nothing horrible happens between now and then (a very big if), the Fed will definitely raise the federal funds target rate at its June meeting.

Maybe.
 

38683 Postings, 3878 Tage Anti LemmingStöffen # 304

 
  
    #114306
3
18.12.14 06:18
Gut beobachtet und süffisant auf den Punkt gebracht. Eine weniger launische Darstellung findet sich bei Kicky in # 301. Tenor: Die US-Verschuldung ist bereits viel zu hoch, als dass jemals von Nullzinspolitik Abstand genommen werden könnte.

Daher wird die Fed auch weiterhin "rumeiern" - mit Zinserhöhungen definitely maybe ;-)

Die Strategie, stets "unmittelbar bevorstehende Zinserhöhungen" anzukündigen und deren Notwendigkeit zu betonen, täuscht zentralbankerische Redlichkeit vor. Es dann doch immer wieder zu unterlassen zeugt von Pragmatismus bzw. Scharlatanerie.

ZH hat vermutlich Recht, dass erst ein US-Bondcrash den Blick für die Realitäten "frei gibt". Die Aggression der Amis in Ukraine/Russland (inkl. Wirtschaftssanktionen) dient nicht zuletzt dazu, ihren wegbröckelnden Großmachtstatus und das sieche Dollar-Imperium über die Runden zu retten.  

235 Postings, 147 Tage venividivici_th82China, Russland

 
  
    #114307
1
18.12.14 08:04
China Prepares To Bailout Russia

Tyler Durden's pictureSubmitted by Tyler Durden on 12/17/2014 23:17 -0500

BRICs Central Banks China CRA Private Equity Yuan

Earlier this evening China's State Administration of Foreign Exchange's (SAFE) Wang Yungui noted "the impact of the Russian Ruble depreciation was unclear yet, and, as Bloomberg reported, "SAFE is closely watching Ruble's depreciation and encouraging companies to hedge Ruble risks." His comments also echoed the ongoing FX reform agenda aimed at increasing Yuan flexibility which The South China Morning Post then hinted in a story entitled "Russia may seek China help to deal with crisis," which which noted that Russia could fall back on its 150 billion yuan ($24 billion) currency swap agreement with China if the ruble continues to plunge, that was signed in October..

http://www.zerohedge.com/news/2014-12-17/china-prepares-bailout-russia  

6713 Postings, 664 Tage NikeJoeDie russische Börse ist vermutlich derzeit ein BUY

 
  
    #114308
18.12.14 11:05
Spekulativer Kauf!
Erholt sich auch der Rubel wieder ein wenig wäre es ein win-win.

Vielleicht besser einen retest des Tiefs von vorgestern abwarten ??




 

10 Postings, 32 Tage derunwissendeDAX in 2015 ein Halbierer?

 
  
    #114309
1
18.12.14 11:11
Krieg scheint unausweichlich, siehe hier:

http://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/europa/...as-13327320.html

Und nebenbei holt man sich im Wege der Bankenunion von allen Kontoinhabern die Guthaben ab, einige Billionen, die die Schuldenlast erträglicher machen. Wer kann solch einer Versuchung nicht widerstehen?

Wer schon seine Grenzen um den Preis eines Krieges endlos nach Osten ausdehnen muss, der wird sicherlich auch keine Moral kennen, marode Staatshaushalte und Bankbilanzen zu Lasten aller zu sanieren.

Die Geschichte schreibt der Sieger. Mit dem Argument von Freiheit, Demokratie und Menschenrechten geht alles. Gut zu wissen, dass die wichtigsten Redakteure der Medien stets Mitglieder der Atlantikbrücke sind. Nur wird leider meist vergessen, dass die vielen Kriegstoten und unendlich vielen zerstörten Städte stets keinen Sprecher haben. Alle Feldzüge brachten Elend. Die Gewinner sitzen stets woanders, war das jemals anders? Erfreulich, dass wir in den Medien nicht die Gräuel sehen, die unsere Regierungen und Bündnisse zustandebringen, dafür diese aber stets mit dem Finger auf die anderen zeigen.

Gut, dass wir auf der Seite des Siegers stehen. Klingt vielleicht egoistisch, aber als Unwissender kann man sich sein Schicksal eben auch nicht aussuchen.

Wer jedoch denkt, dass mit Shorts nun die riesigen Gewinne einzufahren wären, könnte bitter enttäuscht werden. Kommt es tatsächlich zu einem breitangelegten Bankreset, sind Bankguthaben wie auch Derivate weg. Aber das ist noch besser, als für irgendeinen, aus was für einen Vorwand auch immer geführten Krieg, sein Leben samt Hof zu verlieren. In den letzten 100 Jahren hatte wohl nur Gerhard Schröder die (sorry) Eier, sich einem inszenierten (Irak) Krieg zu widersetzen.

Das moderne Raubrittertum kennt viele Gesichter, willkommen im modernen Mittelalter.....freie Marktwirtschaft als lächerlicher PR Gag?

Eine echte Alternative wäre es mal, wenn es Rechtsstaatlichkeit auch im Großen geben würde...... dann hätten wir Unwissenden auch an der Börse mal ne Chance und vielleicht würde es dann auch gelingen, jene an den Pranger zu stellen, die so sehr im Trüben fischen......Kriege schüren und Börsen nach Belieben treiben und nebenbei so gut wie keine Steuern zahlen.....

"Wenn es ernst wird, muss man lügen", wenigstens mal einer der das sagte und noch heute auf einem so ziemlich wichtigen Posten klebt:
http://de.wikiquote.org/wiki/Jean-Claude_Juncker
http://www.ariva.de/news/kolumnen/Rettet-Europa-vor-der-EU-5242183




 

8519 Postings, 2702 Tage wawiduGlobale Pro Kopf Staatsverschuldung

 
  
    #114310
1
18.12.14 11:57

8519 Postings, 2702 Tage wawiduStaatsverschuldung der EU-Länder in % BIP

 
  
    #114311
18.12.14 12:14

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