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Der USA Bären-Thread

Seite 1 von 5149
neuester Beitrag: 28.04.17 16:36
eröffnet am: 20.02.07 18:45 von: Anti Lemmin. Anzahl Beiträge: 128711
neuester Beitrag: 28.04.17 16:36 von: Anti Lemmin. Leser gesamt: 11941607
davon Heute: 2302
bewertet mit 435 Sternen

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49352 Postings, 4740 Tage Anti LemmingDer USA Bären-Thread

 
  
    #1
435
20.02.07 18:45
Dies ist ein Thread für mittelfristig orientierte Bären (keine Daytrader), die im Laufe dieses Jahres mit einem stärkeren Rückgang der US-Indizes rechnen - u. a. auf Grund folgender Fundamental-Faktoren:





1.  Zunehmende Probleme im US-Housing-Markt wegen Überkapazitäten, fallender Preise,
    rückläufiger Verkaufszahlen und fauler Hypotheken, vor allem im Subprime-Sektor

2.  Auf Grund dessen mögliche Banken-, Junkbond- und/oder Hedgefonds-Krise
    (HSBC warnte bereits)

3.  Überschuldung der USA im Inland (negative Sparquote, Haushaltsdefizit)
    und im Ausland (Handelsdefizit)

4.  Möglicher weiterer Wertverlust des Dollars zum Euro (zurzeit bereits über 1,30)

5.  Anziehende Inflation wegen Überschuldung und unkontrollierten Geldmengenwachstums

6.  Weitere Zinserhöhungen der Fed zur Inflationsbekämpfung

7.  Rückgang des US-Konsumentenvertrauens und weniger Konsum wegen der
    Liquiditätsrückgänge und drückender Housing-Schulden

8.  Rückabwicklung von Yen-Carry-Trades, weil Japan die Zinsen erhöht
    -> Ende der "globalen Hyperliquidität"

9.  Probleme im Irak, wachsende Kriegsgefahr in Iran/Nahost, Ölpreis-Anstieg

10. Terrorgefahr

11. Überbewertung der US-Aktien (das DOW-JONES KGV für 2006 liegt bei 24,25,
    das des SP-500 bei 19)

12. Aktien-Hausse der letzten vier Jahre verlief ohne nennenswerte Korrekturen
    (untypisch)





Dieser Thread soll meinen inzwischen leider teilweise gelöschten Doomsday-Bären-Thread ersetzen. Außerdem möchte ich in diesem Eingangsposting deutlich machen, dass der Fokus auf USA liegt (der DAX spielt nur am Rande eine Rolle, da die wirtschaftliche Lage hier zu Lande besser ist).

Ich wünsch mir in diesem Thread eine faire, offene und vor allem sachliche Diskussion, möglichst wenig persönliche Querelen, Beleidigungen und sinnlose Hahnenkämpfe. Wer notorisch stört und Unfrieden stiftet oder rassistische Sprüche ablässt, kommt auf die Ignore-Liste (was weitere Postings hier verhindert).
 
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128685 Postings ausgeblendet.

49352 Postings, 4740 Tage Anti LemmingTrumps Steuer-Voodoo: mehr Umverteilung nach oben

 
  
    #128687
3
27.04.17 09:17
Profiteure von Trumps "historischen" Steuersenkungen - die Unternehmenssteuer soll von 35 % auf 15 % fallen - sind vor allem Millionäre und Milliardäre (also auch Trump selber), nicht jene darbenden Midwestler, deren Stimmen Trump seine Präsidentschaft verdankt. SPON-Autor Marc Pitzke (unten) spricht zu recht von einer Wiederholung von Ronald Reagans  "Voodoo"-Wirtschaft.

Reagan hatte in den 1980ern behauptet, seine Steuersenkungen würden die US-Wirtschaft derart beflügeln, dass Unternehmen unterm Strich sogar noch MEHR Steuern zahlen würden als vor der Steuersenkung, und zwar weil sie viel mehr verdienen. Es war eine der größten Lügen der US-Wirtschaftsgeschichte. Reagan legte damit vielmehr den Grundstein zur ausufernden US-Staatsverschuldung.

Trump ist in gewisser Weise sogar noch schlimmer, weil er seine Steuersenkungen fast ausschließlich aus Neuverschuldung finanzieren will. Das ist nichts anderes als ein Förderprogramm für US-Unternehmen an Börsen-Allzeithochs auf Kosten der Allgemeinheit. Kein Wunder, dass Goldman-Finanzminister Mnuchin ergriffen applaudiert.

--------------------------------

www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/...uerreform-steckt-a-1145039.html

Trumps Steuerreform
Einseitiges Blendwerk

...Steuern sind der Zauberstab der Politik. Will sich zum Beispiel ein US-Präsident profilieren, verspricht er Steuersenkungen. Doch wer profitiert davon? Ronald Reagan und George W. Bush etwa machten nur die Reichen noch reicher. "Voodoo-Volkswirtschaft", spotteten die Kritiker damals.

Was Donald Trump nicht davon abhält, sich nun ebenfalls an diesem Zaubertrick zu versuchen - schließlich will er zum 100. Tag im Amt einen großen "Erfolg" vorweisen. Also schickte er am Mittwoch Finanzminister Steven Mnuchin an die Medienfront, um den Amerikanern "die größten Steuersenkungen und die größte Steuerreform in der Geschichte" zu versprechen. Abrakadabra.

Der Slogan stimmt so natürlich nicht: Andere US-Präsidenten reduzierten die Steuersätze um weit mehr. Und auch in seiner Substanz ist dieser Steuerplan nur Blendwerk. Sein Resultat wäre eine enorme Umverteilung: Würde das Vorhaben verwirklicht, käme es vor allem Millionären und Milliardären zugute. Etwa denen, die ihn gemeinsam vorstellten - Mnuchin und Top-Wirtschaftsberater Gary Cohn, beide vormals Investmentbanker bei Goldman Sachs....  

49352 Postings, 4740 Tage Anti LemmingVoodoo-Economics - derselbe Mist wie unter Reagan

 
  
    #128688
1
27.04.17 12:23
www.stern.de/politik/ausland/...erreform-aller-zeiten-an-7429334.html

...Mnuchin unterstrich die Erwartung der Regierung, dass die Steuersenkungen die Konjunktur beflügeln und die dadurch zusätzlichen sprudelnden Steuereinnahmen die Gegenfinanzierung sichern werden. Er bekräftigte seine Erwartung, dass die US-Wirtschaft infolge der Reformen ein dauerhaftes Wachstum von drei Prozent erreicht.

--------------

Vgl. letztes Posting, zweiter Absatz

Man muss weiterhin bedenken, dass die 3 % BIP-Wachstum, die Goldman-Mnuchin mit der Steuersenkung zu erreichen glaubt, zwar mehr wäre als das seit der Finanzkrise 2008 übliche US-Mickerwachstum von 1 bis 2 %. Doch es bliebe weit hinter jenen 4 bis 5 % Wachstum in den Jahrzehnten "vor Lehman" zurück. Und selbst in jener Periode waren die US-Staatsschulden bekanntlich deutlich gestiegen. Mnuchins 3 % Wachstum dürften schon aus diesem Grunde nicht zur Refinanzierung ausreichen. "Trumponomics" ist eine Münchhausen-Nummer ähnlich wie "Reagonomics".

Insofern ist es fast zu begrüßen, dass die rechten Reps vom Freedom Caucus dem Voodoo-Ökonomen und Groß-Pleitier Trump - er machte Milliardenverluste mit Casinos in Atlantic City, die er auf Aktionäre abwälzte -  mit hoher Wahrscheinlichkeit einen Strich durch die (Milchmädchen-)Rechnung machen werden.  

49352 Postings, 4740 Tage Anti LemmingSP-500-Firmen zahlten 2016 im Schnitt

 
  
    #128689
2
27.04.17 12:56

29 % Steuern statt der für Spitzenverdiener üblichen 35 %.

www.reuters.com/article/us-usa-tax-business-idUSKBN17S2WF

Many companies already pay less than the headline 35 percent tax rate. Companies in the S&P 500 index paid an average tax rate of 29.06 percent for 2016, Standard and Poors said.

Viel Hoffnung liegt auf der angekündigten Steuersenkung für repatriierte Auslandsgewinne auf nur noch 10 %. Im Ausland lagern US-Firmen 1,8 Billionen Dollar. Allein Apple hat 200 Mrd. im Ausland liegen. Die Versprechen der Reps, das Geld würde, wenn es in die USA zurückfließt, für neue Stellen ausgegeben, scheint jedoch eine Illusion zu bleiben. Apple-CEO Cook hat bereits mitgeteilt, dass er repatriierte Apple-Gewinne (nach Senkung der Steuern auf 10 %) vor allem in Aktienrückkäufe und in Firmenübernahmen stecken will. Boeing hat in seiner letzten Quartals-Bericht den Gewinn wegen Steuersenkungen um 19 % steigern können. Dennoch hat Boeing angekündigt, auch zukünftig Mitarbeiter zu entlassen.

Die Versprechungen der Reps, die vermehrte Rückführung der US-Auslandsgewinne würde in USA neue Stellen schaffen, dürfte sich als weitere Zwecklüge entpuppen.

...

...Big U.S. companies have nearly $1.8 trillion in cash stockpiled overseas, according to Moody's Investors Service. Technology powerhouse Apple Inc (AAPL.O) has more than $200 billion of that total. Apple did not immediately respond to a request for comment on Wednesday, but Chief Executive Officer Tim Cook has said the company was looking to bring back offshore cash if tax rates for doing so were lower. "What we would do with it, let's wait and see exactly what it is, but as I've said before we are always looking at acquisitions," Cook told investors on the company's first-quarter earnings call in January in response to an analyst's question about the company's thinking on acquisitions.

Cook's comment points to a big unknown for the White House and congressional Republicans, who have said business tax cuts would result in more and better jobs...

Studies of the results of past tax holidays found that most of the offshore cash brought home by U.S. companies was used to buy back shares or make acquisitions, not to fund investments in production capacity or jobs....

 

49352 Postings, 4740 Tage Anti LemmingTrumps Steuerreform wirft Rechtsprobleme auf

 
  
    #128690
2
27.04.17 13:40
Eine Steuersenkung ohne Einsparungen an anderer Stelle dürfte an gesetzlichen Hürden scheitern. Der US-Senat dürfte dies selbst bei Ausschöpfung von Sonderregeln (reconciliation process) nicht bewilligen.

http://edition.cnn.com/2017/04/25/politics/...-tax-plan-senate-rules/

President Donald Trump's ambitious goal of reducing the corporate tax rate from 35% to 15% without concern over deficits has a fatal problem: Senate rules.
That's per the Joint Committee on Taxation (JCT), which in a private analysis requested by House Speaker Paul Ryan and obtained by CNN, found that a significant corporate rate cut (in this case, from the current level of 35% to 20%, which House Republicans have proposed) for just three years would result in deficit increase after 10 years.

Why does that matter?

Well, in order for Republicans to move any tax cut at that level through Congress, they would have two options: find Democratic votes, or try to go through reconciliation, a budget process that would allow Senate Republicans to pass a bill with just 51 votes -- or in other words, no Democratic support (Republicans control 52 seats in the chamber). The only caveat: The tax bill would not qualify for a simple majority vote if it adds to deficits beyond 10 years.

Democrats have made clear that they would be unlikely to support a substantial rate cut without anything sizable in return. That leaves reconciliation as the only pathway.

Which is a problem.

The JCT analysis concluded that a cut, to 20%, put in place for only three years would result in a "nonnegligible revenue loss in the tax years immediately following the budget window." Translation: it wouldn't pass muster to go through reconciliation.

...The JCT analysis echoes something Ryan's senior tax counsel, George Callas, laid out during an April 20 tax policy panel at the International Institute of Finance Summit last week. "You could not do a straight up, un-off set three-year corporate rate cut through reconciliation," Callas told the audience. "The rules prohibit it. You might be able to do two years. A two-year corporate rate cut ... I will say would have virtually no growth effect."

Or, as Callas put it bluntly: "It would just be dropping cash out of helicopters on corporate headquarters for a couple of years."  

49352 Postings, 4740 Tage Anti LemmingEZB droht mit mehr QE, "falls nötig"

 
  
    #128691
1
27.04.17 14:04
Angehängte Grafik:
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209 Postings, 2296 Tage akosztolanyiKanada

 
  
    #128692
1
27.04.17 15:58
das ist nicht so neu. Schlagzeile aus den Medien aus November 2016:

"Veränderungen und Schmerzen für kanadischen Immobilienmarkt - Jetzt da Ottawa versucht, die Exzesse am Immobilienmarkt zu begrenzen, müssen diejenigen, die von der Blase profitiert haben, auf das Beste hoffen aber mit dem Schlimmsten rechnen."

Außerdem haben die Behörden diverse Steuermaßnahmen eingeführt, um Immobilienkäufe durch Spekulanten und Ausländer (Chinesen) einzugrenzen.
Und das führt natürlich dazu, dass Spekulanten und Ausländer jetzt nicht mehr kommen. Das unterstreicht auch die Schlagzeile auf Reuters Kanada (Nov 2016):

"Vancouver home sales slide inwake of foreign byer tax"

Das waren 39% Einbruch der Verkäufe im Oktober 2016 zum Vorjahr.

http://www.macleans.ca/economy/economicanalysis/...e-u-s-did-in-2006/

Im chart (link) sieht man die Housing-bubbles sehr gut. Japan hatte sein Hoch 1991 und hat sich seit dem nicht mehr erholt.  

49352 Postings, 4740 Tage Anti LemmingAtlanta-Fed: nur noch 0,2 % BIP-Wachstum

 
  
    #128693
2
27.04.17 16:22
Angehängte Grafik:
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49352 Postings, 4740 Tage Anti LemmingJPM Cuts Q1 GDP Forecast To Just 0.3%

 
  
    #128694
27.04.17 16:43

49352 Postings, 4740 Tage Anti LemmingTrumps Kinder sparen 1,4 Mrd. $ Steuern

 
  
    #128695
2
27.04.17 17:00

49352 Postings, 4740 Tage Anti LemmingUS-Öl fällt auf 1-Monats-Tief

 
  
    #128696
1
27.04.17 20:08
Haben die Fracker nicht mitbekommen, dass Draghi nun alles geben will und zur Not auch Olivenöl aufkauft (# 691)?  
Angehängte Grafik:
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49352 Postings, 4740 Tage Anti LemmingEine saftige Ölivenöl-Rallye

 
  
    #128697
1
27.04.17 20:18
würde Rom und Athen auf einen Schlag retten!  

49352 Postings, 4740 Tage Anti LemmingDemokraten drohen mit Government-Shutdown

 
  
    #128698
27.04.17 20:48
wenn Trump nachträglich noch Obamacare killen will. Trump hat "Trumpcare" inzwischen so modifiziert, dass auch die rechten Reps zufrieden sind.

www.zerohedge.com/news/2017-04-27/...-if-gop-passes-obamacare-repeal#

Bei einem Government-Shutdown sind alle Gelder eingefroren, es werden keine Renten und Polizisten-Gehälter mehr gezahlt usw.  

49352 Postings, 4740 Tage Anti LemmingBislang war die Aufstockung der Schuldengrenze

 
  
    #128699
27.04.17 21:07

mehr oder weniger eine Formsache. In den Vorjahren lief das meist reibungslos.

Mit obiger "Erpressung" der Demokraten (# 698) - hier auch ein Artikel dazu in der heutigen New York Times - ist nun ein mehrwöchiger Regierungs-Shutdown denkbar.

2013 hatte es schon einmal einen 16-tägigen Shutdown gegeben. 800.000 Staatsangestellte wurden in Zwangsurlaub geschickt.

 

49352 Postings, 4740 Tage Anti LemmingZahlen:Google, Amazon, Intel, Microsoft, Starbucks

 
  
    #128700
27.04.17 23:07

Hier die nachbörslichen Kursveränderungen:

Google   +4,5 % nachbörslich
Amazon +4 % nb
Intel         -4 % nb
Microsoft -1,5 % nb
Starbucks -4,7 % nb

 

49352 Postings, 4740 Tage Anti LemmingDivergenzen bei Google und Amazon

 
  
    #128701
1
27.04.17 23:24
Die Gewinnerwartung für 2017 und die Kursentwicklung divergieren jeweils deutlich.

 
Angehängte Grafik:
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49352 Postings, 4740 Tage Anti LemmingDivergenzen (2)

 
  
    #128702
27.04.17 23:28
Bei Microsoft und Starbucks schlugen die schwachen Erwartungen für 2017 bereits auf die Zahlen und nachbörslichen Kurse (# 700) durch.  
Angehängte Grafik:
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49352 Postings, 4740 Tage Anti LemmingUS-Hauspreise teils deutlich höher als am 2005-Top

 
  
    #128703
2
28.04.17 13:49

2005 hatte die US-Immobilien-Blase, die sich 2008 in der Banken- und Finanzkrise entlud, ihr damaliges Allzeithoch erreicht.

Ab 2007 sackten die US-Hauspreise ähnlich stark wie 2008 die Kurse der kollabierenden Banken. Das Preis-Tief der US-Häuser war im Winter 2011/2012 erreicht, als die Preise etwa 57 % unter dem Niveau von 2005 lagen.

Seitdem haben sich die US-Immobilien-Preise wieder kräftig erholt - u. a. weil Hedgefonds massiv zwangsversteigerte Immobilien aus Bankenbesitz aufkauften.

Doch es gibt starke regionale Unterschiede: Während in Las Vegas (lila Linie) Häuser noch immer um rund ein Drittel billiger sind als 2005, hangeln sich die Immobilienpreise in San Francisco (blau), Denver (grün) und Dallas (gelb) schon seit 2013 von einem Allzeithoch zum nächsten.
.
In San Francisco liegen die Hauspreise aktuell um 7 % über dem 2005-Niveau, in Denver und Dallas sogar um rund 50 %.

Ich habe wenig Zweifel, dass sich der Irrsinn abermals in einem (Finanz-)Fiasko entladen wird.

www.zerohedge.com/news/2017-04-27/...e-surge-sparking-fears-bubble-20



 
Angehängte Grafik:
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49352 Postings, 4740 Tage Anti LemmingQualcom fällt vorbörslich um 4 %

 
  
    #128704
28.04.17 13:53

256 Postings, 5796 Tage physicalnichts in den Medien zu hören . . .

 
  
    #128705
1
28.04.17 15:34
ZITAT: "Stockman zufolge werde das Erreichen der Defizitgrenze die USA in eine Schuldenkrise führen. Dem Finanzministerium werde das Geld ausgehen, weil es keine neuen Schulden zur Rückzahlung alter Verbindlichkeiten mehr machen könne. ?Das Finanzministerium hat ungefähr 200 Milliarden Dollar als liquide Mittel. Wir verbrauchen jeden Monat jedoch etwa 75 Milliarden Dollar. Bis zum Sommer werden sie kein Geld mehr haben. Dann werden wir die ?Mutter aller Defizitkrisen? erleben. Alles wird zum Stehen kommen. Ich erwarte, dass es zur vorübergehenden Schließung der öffentlichen Institutionen kommen wird. Es wird keinen Ersatz für Obama Care geben. Es wird keine Steuersenkungen geben. Es wird keine Infrastrukturinvestitionen geben. Das einzige, was wir bekommen, wird ein gigantisches Blutbad im Staatshaushalt sein. Die Defizitgrenze muss dann weiter erhöht werden, aber niemand wird dafür stimmen wollen.?

Stockman betont, dass sich die gegenwärtig noch zu beobachtende Rally an den amerikanischen Aktienmärkten nicht mehr lange fortsetzen lassen könne. Zudem hätten falsche Weichenstellungen der Vorgängerregierungen dazu geführt, dass Trump kaum noch Handlungsfreiräume habe. ?Die Vorstellung einer Fortsetzung des Aufschwungs bei Aktien wird nicht geschehen. Das ist illusionär. Dies ist die größte ?Falsch-Rally? aller Zeiten. Sie basiert ausschließlich auf ?Hopium? (Wortschöpfung aus Opium und Hoffnung ? die Redaktion) und überhaupt nicht auf einer soliden Analyse der Voraussetzungen für grundlegende Steuersenkungen. Donald Trump ist in der Falle. Heute betragen die Schulden 20 Billionen Dollar. Das sind 106 Prozent bezogen auf das Bruttoinlandsprodukt. Trump erbt ein vorprogrammiertes Defizit von zusätzlichen 10 Billionen Dollar über die nächsten zehn Jahre wegen der gegenwärtigen Programme. Trotzdem will er die Steuern für Unternehmen und Bürger senken. Er will auch mehr Geld für den Grenzschutz und die Sicherheitsbehörden ausgeben. Er wird mehr für die Veteranen tun. Er will dieses umfangreiche Infrastrukturprogramm. Wenn man sich das alles ansieht, dann ist das einfach verrückt.?  

49352 Postings, 4740 Tage Anti LemmingUS-BIP-W. fällt auf 0,7 %, Konsumausgaben fallen

 
  
    #128706
28.04.17 15:45
auf tiefsten Stand seit 2009. Im Vorquartal lag das BIP-Wachstum (annualisiert) noch bei 2,1 %. Erwartet für dieses Quartal war 1 %.

www.zerohedge.com/news/2017-04-28/...-worst-personal-consumption-2009

The Atlanta Fed was right once again [# 693], and slashing its forecast over the past 3 months today the BEA confirmed that in the first quarter US economic growth tumbled to just 0.7%, down from 2.1% in the last quarter and below the 1.0% expected, and the lowest print in three years going back all the way to Q1 2014....
 
Angehängte Grafik:
q1_2017_gdp_summary.jpg (verkleinert auf 40%) vergrößern
q1_2017_gdp_summary.jpg

49352 Postings, 4740 Tage Anti LemmingKonsumausgaben brechen ein - schwächster

 
  
    #128707
28.04.17 15:49

Zuwachs seit 2009.

(Korrektur: nicht schlechtester Stand seit 2009, wie im letzten Posting geschrieben).

Die Konsumausgaben wuchsen im letzten Quartal annualisiert um lediglich 0,23 %.

...But the biggest culprit for the atrocious GDP print was the collapse in consumer spending, which rose at just 0.23% annualized, the lowest increase since 2009, and reflected an increase in services offset by a decrease in motor vehicles and parts. In short: for whatever reason, spending in the first quarter imploded.... (ZH)


 
Angehängte Grafik:
personal_consumption.jpg (verkleinert auf 40%) vergrößern
personal_consumption.jpg

49352 Postings, 4740 Tage Anti LemmingDetails zu den gesunkenen Konsumausgaben

 
  
    #128708
1
28.04.17 15:51


 
Angehängte Grafik:
personal_spending_q1_2017_1.jpg (verkleinert auf 53%) vergrößern
personal_spending_q1_2017_1.jpg

49352 Postings, 4740 Tage Anti LemmingRenditen der US-30-jährigen schießen hoch

 
  
    #128709
1
28.04.17 16:05
Trotz der schwachen BIP- und Konsumzahlen schoss die Rendite 30-jähriger Staatsanleihen auf knapp 3 % hoch (Chart unten).  
Angehängte Grafik:
20170428_gdp1.jpg (verkleinert auf 52%) vergrößern
20170428_gdp1.jpg

49352 Postings, 4740 Tage Anti LemmingTrump fällt auch bei NAFTA um

 
  
    #128710
1
28.04.17 16:23

Er bekommt einfach nichts gebacken und hat bislang keines seiner Wahlversprechen umgesetzt. Seine gloriose Steuerreform dürfte in der aktuellen Form ebenfalls nicht vom Kongress ratifiziert werden (siehe # 690).

So bleibt ihm als Machtventil wohl nur der Korea-Krieg...

------------------------------

www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/...zieher-bei-nafta-a-1145283.html

Trumps Nafta-Kehrtwende
Umgefallen

Im Wahlkampf nannte Donald Trump das Freihandelsabkommen Nafta den "schlechtesten Deal aller Zeiten". Er versprach, den Vertrag zu kündigen. Dann zeigte ihm einer seiner Minister eine Landkarte der USA.

Nach den vielen Volten seiner Politik überraschte Donald Trump nun doch wieder: Eigentlich wollte der US-Präsident das Nordamerikanische Freihandelsabkommen (Nafta) am Samstag, seinem 100. Tag im Amt, aufkündigen - wie von ihm gewohnt per Dekret.

Jetzt kommt alles doch anders: Der Austritt der USA aus Nafta wäre ein Schock für das System, sagte Trump in einem Interview mit der "Washington Post". Darum wolle er stattdessen das Abkommen neu verhandeln.

 

49352 Postings, 4740 Tage Anti LemmingTrumps abgeblasene Revolution

 
  
    #128711
28.04.17 16:36
Im Wahlkampf versprach Donald Trump, in Washington so richtig aufzuräumen. Mittlerweile ist von seinem Anti-Establishment-Kurs nicht mehr viel übrig geblieben. Hat er sich am System die Zähne ausgebissen?

...Frei nach dem Motto: Der, der das alles damals gesagt hat? Das kann nicht ich, das muss jemand anders gewesen sein....

www.faz.net/aktuell/politik/...t-nichts-mehr-zu-spueren-14991438.html  

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