Top-Foren

Forum Stunde Tag
Gesamt 290 6271
Talk 109 2834
Börse 124 2447
Hot-Stocks 57 990
Rohstoffe 40 593

Der USA Bären-Thread

Seite 1 von 4598
neuester Beitrag: 30.01.15 21:37
eröffnet am: 20.02.07 18:45 von: Anti Lemmin. Anzahl Beiträge: 114949
neuester Beitrag: 30.01.15 21:37 von: learner Leser gesamt: 9051019
davon Heute: 4562
bewertet mit 420 Sternen

Seite: Zurück 1 | 2 | 3 | 4 |
4596 | 4597 | 4598 | 4598  Weiter  

39091 Postings, 3921 Tage Anti LemmingDer USA Bären-Thread

 
  
    #1
420
20.02.07 18:45
Dies ist ein Thread für mittelfristig orientierte Bären (keine Daytrader), die im Laufe dieses Jahres mit einem stärkeren Rückgang der US-Indizes rechnen - u. a. auf Grund folgender Fundamental-Faktoren:





1.  Zunehmende Probleme im US-Housing-Markt wegen Überkapazitäten, fallender Preise,
    rückläufiger Verkaufszahlen und fauler Hypotheken, vor allem im Subprime-Sektor

2.  Auf Grund dessen mögliche Banken-, Junkbond- und/oder Hedgefonds-Krise
    (HSBC warnte bereits)

3.  Überschuldung der USA im Inland (negative Sparquote, Haushaltsdefizit)
    und im Ausland (Handelsdefizit)

4.  Möglicher weiterer Wertverlust des Dollars zum Euro (zurzeit bereits über 1,30)

5.  Anziehende Inflation wegen Überschuldung und unkontrollierten Geldmengenwachstums

6.  Weitere Zinserhöhungen der Fed zur Inflationsbekämpfung

7.  Rückgang des US-Konsumentenvertrauens und weniger Konsum wegen der
    Liquiditätsrückgänge und drückender Housing-Schulden

8.  Rückabwicklung von Yen-Carry-Trades, weil Japan die Zinsen erhöht
    -> Ende der "globalen Hyperliquidität"

9.  Probleme im Irak, wachsende Kriegsgefahr in Iran/Nahost, Ölpreis-Anstieg

10. Terrorgefahr

11. Überbewertung der US-Aktien (das DOW-JONES KGV für 2006 liegt bei 24,25,
    das des SP-500 bei 19)

12. Aktien-Hausse der letzten vier Jahre verlief ohne nennenswerte Korrekturen
    (untypisch)





Dieser Thread soll meinen inzwischen leider teilweise gelöschten Doomsday-Bären-Thread ersetzen. Außerdem möchte ich in diesem Eingangsposting deutlich machen, dass der Fokus auf USA liegt (der DAX spielt nur am Rande eine Rolle, da die wirtschaftliche Lage hier zu Lande besser ist).

Ich wünsch mir in diesem Thread eine faire, offene und vor allem sachliche Diskussion, möglichst wenig persönliche Querelen, Beleidigungen und sinnlose Hahnenkämpfe. Wer notorisch stört und Unfrieden stiftet oder rassistische Sprüche ablässt, kommt auf die Ignore-Liste (was weitere Postings hier verhindert).
 
Seite: Zurück 1 | 2 | 3 | 4 |
4596 | 4597 | 4598 | 4598  Weiter  
114923 Postings ausgeblendet.

34127 Postings, 5573 Tage KickyCoeure:Greece muss sich an Spielregeln halten

 
  
    #114925
1
29.01.15 10:31
während die Privatisierungen gestoppt werden
http://www.nzz.ch/wirtschaft/athen-stoppt-privatisierungen-1.18471119

Privatisierungen waren im krisengeplagten Griechenland nie eine Erfolgsgeschichte. Was in den letzten fünf Jahren in diesem Bereich gemacht wurde, blieb meilenweit hinter den Vorgaben zurück. Nun wird dem Projekt Privatisierungen der Garaus gemacht. Denn das Erste, was die neuen Machthaber in Athen ankündigten, war, alle laufenden Privatisierungen zu stoppen....

Das Linksbündnis ist grundsätzlich gegen Privatisierungen; in seinem Wirtschaftsdenken spielen Lenkung durch den Staat, staatliche Unternehmen und öffentliche Investitionen die Hauptrolle. Der neue stellvertretende Marine-Minister Thedoros Dritsas löste die Welle aus. Noch vor der Vereidigung der Regierung stoppte er die laufende Privatisierung des Hafens von Piräus. Die Privatisierungsbehörde Taiped hatte im Dezember vorsichtshalber die Frist zur Vorlage der verbindlichen Angebote für 67% der Aktien der Hafengesellschaft OLP bis März verlängert. Für den Hafen gab es drei Interessenten, den chinesischen Schifffahrtskonzern Cosco, die APM Terminals, Tochter der Reederei Maersk, sowie die International Container Terminal Services aus den Philippinen. Die Vorgängerregierung hatte sich von diesem Vorhaben einen Erlös von über 1 Mrd. ? erhofft.

Einige Stunden später annullierte Panajotis Lafazanis, der neue Super-Minister für Umwelt, Energie und Wiederaufbau der Produktion, die Privatisierung der Stromnetze und der Elektrizitätsgesellschaft PPC verbal. Die PPC sollte nach Plänen der Regierung Samaras in zwei Stromerzeugerfirmen zerlegt und anschliessend die Produktionskapazitäten Bergwerke sowie Wasserkraftwerke im Verhältnis von 70:30 zwischen den beiden verteilt werden. Die «reduzierte» PPC, die so entstehen würde, sollte bis Mitte 2016 privatisiert werden. Parallel sollten 67% der Aktien der Netzbetreibergesellschaft ITPO an die Taiped übertragen und bis Mitte 2015 an Investoren verkauft werden. Samaras legte jedoch im Dezember dem Parlament einen Gesetzentwurf vor, der vorsah, 67% der ITPO zu veräussern.

Lafazanis erklärte, dass die PPC wieder ihren öffentlichen Charakter erhalten und dem Wiederaufbau des Landes dienen solle. Sowohl die Zerlegung der PPC wie auch die Privatisierung der ITPO würden rückgängig gemacht. Auf die Frage, wie das fiskalisch auszugleichen wäre ? die Einnahmen aus der Privatisierung waren im Haushalt mit 500 Mio. ? veranschlagt ?, sagte Lafazanis, dass er es nicht als weise betrachte, Staatseigentum zu verkaufen, um Einnahmen für den Haushalt zu schaffen.

Erwähnt werden sollten auch die Äusserungen von Christos Spirzis, dem neuen stellvertretenden Transportminister. Er erklärte, dass öffentliche Infrastruktur in staatlicher Hand bleiben soll. In seinen Zuständigkeitsbereich gehört das laufende Projekt der Privatisierung von 14 regionalen Flughäfen, das sich als das lukrativste Privatisierungsprojekt erweisen könnte. Für die Flughäfen gibt es viele seriöse Interessenten, und als Mindestanforderung für den Zuschlag hat die Taiped einen Erlös von insgesamt 2,2 Mrd. ? plus Anteil an den Gewinnen festgelegt. Es ist kein Wunder, dass nach diesen Paukenschlägen die Börse Athen den Boden verlor.  

34127 Postings, 5573 Tage KickyHoffnung auf Draghis Geldspritze

 
  
    #114926
3
29.01.15 10:35
Die Hoffnung ist gross, dass die Liquiditätsspritze über 1,14 Bio. ? der Europäischen Zentralbank (EZB) die lahme Konjunktur in der Euro-Zone wieder auf Kurs bringen wird. .....
http://www.nzz.ch/wirtschaft/ezb-als-konjunkturstimulator-1.18470489

Es ist nicht davon auszugehen, dass die nach wie vor mit Rückstellungen für schlechte Kredite belasteten Banken nun plötzlich ihre Geldschleusen öffnen werden. Eher unwahrscheinlich ist auch, dass die unter der hohen Steuerlast leidenden italienischen Unternehmen und Konsumenten ohne fiskalische Erleichterungen wieder optimistisch in die Zukunft blicken werden. Auch das Problem der strukturell hohen Arbeitslosigkeit Frankreichs wird die grosszügige Geldpolitik der EZB allein nicht lösen. Falls die europäische Konjunktur in den kommenden Monaten etwas Zugkraft gewinnen sollte, wird das voraussichtlich vor allem der mit der neuerlichen geldpolitischen Lockerung einhergehenden Schwächung des Euro sowie dem niedrigen Erdölpreis zu verdanken sein. Davon dürfte nicht zuletzt die stark exportorientierte Wirtschaft Deutschlands profitieren. Kurzfristig sind die Aussichten für den Export-Weltmeister deshalb durchaus gut. Längerfristig stellen aber die ungelösten strukturellen Probleme nicht nur in Frankreich und Italien, sondern auch in Deutschland, wo das Reformrad in jüngerer Vergangenheit stark zurückgedreht worden ist, einen Bremsklotz für die Konjunktur dar.

Als Lichtblick präsentiert sich die britische Wirtschaft, die im vergangenen Jahr um 2,6% gewachsen ist. ....  

5800 Postings, 1936 Tage Rene Dugalmoin lehna!

 
  
    #114927
29.01.15 10:37

34127 Postings, 5573 Tage KickyAuch Mark Cook:wir sind schon im Bärenmarkt

 
  
    #114928
3
29.01.15 10:39
und zitiert seinen CCT Cook Cumulative Tick indicator,der
measures several internal market components, the strongest of which is the duration of buying versus the duration of selling. A healthy bull market sees mostly buying, indicated by the NYSE tick.

But when the duration of the plus-column NYSE tick is less than the duration of the minus tick, this suggests weakening buying volume for stocks. ....A second component of the CCT focuses on the NYSE ?big block? buying and selling. A bullish market has numerous big blocks of buying. ...

http://www.marketwatch.com/story/...ready-in-a-bear-market-2015-01-28  

5425 Postings, 424 Tage Galearisnormal lass`n si die Chinäs`n ned austricks`n...

 
  
    #114929
29.01.15 10:41
vielleicht lass`n sie sich die Öl und Gasfelder abtreten oder Exclusivrechte zur Ausbeutung geben.  

39091 Postings, 3921 Tage Anti Lemming# 928 - manipulierte Märkte

 
  
    #114930
8
29.01.15 12:42
Die Aktienmärkte werden seit 2009 ohne Rücksicht auf Verluste nach oben manipuliert, allen voran von den Notenbanken.

Der Rohstoff-Sektor hingegen wurde in den letzten Monaten aus politischen Gründen nach unten manipuliert.

Offenbar auch der Euro. Die Fed drückt von oben, die EZB zieht von unten, und die SNB kapituliert, ehe sie zermahlen wird.

In einer solchen Gemengelage ist es höchst fraglich, ob man die Bezeichnung "Bärenmarkt" (# 928) überhaupt noch realistisch verwenden kann. Der aktuelle Rohstoff-Bärenmarkt scheint mir ähnlich "herbeigelogen" wie der Aktien-Bullenmarkt.

Früher bestehende realwirtschaftliche Bezüge zwischen Rohstoff- und Aktienmärkten, basierend auf wechselseitigen Abhängigkeiten wie Industriebedarf und Rohstoffangebot, sind im Algo-Zeitalter nur noch Makulatur.

Allenfalls Chartisten, die das Börsengeschehen auf Bewegungen in rechteckigen Malkästen reduzieren, kommen noch "auf ihre Kosten". Das nützt aber auch nicht viel, weil Charttechnik im Wesentlichen Psychologie ist.

Psychologie ist nur hilfreich, wenn es darum geht, die Beweggründe (Gier und Angst) real menschlicher "Marktteilnehmer" zu eruieren. Letzteres sind Subjekte, die mit ihrem hart erarbeitetem Geld (d.h. nicht frisch aus der Notenpresse) im Markt aktiv sind, und die normalerweise (in Zeiten ohne finanzielle Repression, ZIRP) die Wahl haben zwischen sicherem Rentenmarkt (inkl. Sparanlagen wie Festgeld) und dem etwas gewagteren Aktienmarkt (meist höhere Rendite, aber mehr Risiko).

Was will man aber noch mit Psychologie, wenn die "Märkte" im Wesentlichen von Notenbankern ("Gelddrucker ohne Ende") manipuliert, von Hedgefonds (Pokerspielern) prozyklisch geritten - Richtung spielt keine Rolle - und von Algo-Tradern (Millisekunden-Opportunisten) in quasi Echtzeit gemolken werden.

Treffender als Bullen- oder Bärenmarkt wäre daher mMn die Sammelbezeichnung: US-opportuner Manipulations-Markt

Dessen Untersegmente bewegen sich stets in die Richtung, die den Amis jeweils am meisten nützt (Öl z. B. aktuell nach unten). Logik und Verstand bleiben dabei auf der Strecke. Stattdessen regieren Amoral, Opportunismus, Hedonismus (im Bedarfsfall), Betrug, Irreführung, Falschinformation, Machtgeilheit und psychopathische Strafgelüste. Zu letzteren zählen politisch motivierte Junk-Downgrades von missliebigen "Schurkenstaaten.
 

34127 Postings, 5573 Tage Kickymit $1000 Anzahlung ein Haus in Colorado

 
  
    #114931
2
29.01.15 14:17
neue Regeln für Hauskäufer
http://www.marketwatch.com/story/...s-2015-01-28?siteid=rss&rss=1
First-time home buyers, many of them millennials, will receive some long-awaited mortgage assistance this year thanks to recent moves in Washington.

The administration earlier this month cut the premium that borrowers with a Federal Housing Administration loan must pay for mortgage insurance to 0.85% from 1.35%. The half a percentage point reduction will reduce the cost of the average FHA loan by about $1,000 per year.

Meanwhile, Fannie Mae and Freddie Mac last month dropped the minimum down payment to 3% from 5% on some of its mortgages. FHA requires a 3.5% down payment. ....

the new low down-payment requirements can put homeownership in reach. Imagine a $200,000 starter home; it would require only $6,000 down. That makes it comparable to a rental that might require a first and last month rent payments, as well as a security deposit. That can easily add up to $6,000 ? without the tax savings from the mortgage-interest deduction.

As rents have risen in some metropolitan areas, an opportunity to buy a small home in the suburbs could be a welcome reprieve for many millennials.

There are even grant programs, such as CHFA in Colorado, that can allow home buyers to purchase a home with as low as a $1,000 down payment. Programs like these vary by state, creating a confusing patchwork for millennials to navigate.....

We just aren?t going to see the same kind of mess we saw before. It?s much more difficult to qualify for a mortgage since the new regulations have been in place.  

8571 Postings, 2745 Tage wawiduBeim Zeus, Hellas braucht dein Machtwort!

 
  
    #114932
3
29.01.15 15:03
08.10.2013:

http://www.welt.de/finanzen/geldanlage/...osse-Griechen-Comeback.html       LOL!

Pläne der neuen griechischen Regierung - völlig meschugge!

http://www.handelsblatt.com/politik/international/...nd/11295030.html

Letzte Kurse der drei größten Griechenbanken:

National Bank of Greece: knapp 1 ?
Alpha Bank: 0,32 ?
Eurobank: 0,11 ? (siehe Chart!)  
Angehängte Grafik:
chart_all_eurobankergasias.png (verkleinert auf 70%) vergrößern
chart_all_eurobankergasias.png

39091 Postings, 3921 Tage Anti LemmingSaxo-Bank verlangt mehr EK bei Forex-Trades

 
  
    #114933
2
29.01.15 16:04
Der Flurschaden, den das Franken-Debakel beim amerikanischen Devisen-Broker FXCM hinterlassen hat (nahezu pleite), hat andere Broker wie Saxo-Bank nun bewogen, höhere Hinterlegungen zu verlangen.

Boten Broker vor dem Franken-Debakel noch Hebel bis 100 an, so verlangt Saxo-Bank jetzt im Schnitt (abhängig von der jeweiligen Währung) 3 % Hinterlegung (EK), was nur noch einem Hebel von 33,3 entspricht.

Das läuft im Prinzip auf "weniger Geld" im Währungshandel hinaus. "Dünne" Märkte wiederum neigen besonders zum Überschießen.

www.marketwatch.com/story/...s-on-more-currencies-2015-01-29-91035040

Saxo Bank increases margin requirements on more currencies
By Anjani Trivedi

Retail brokerage Saxo Bank Group told clients it would increase margin requirements for a wider range of currencies as volatility in foreign exchange markets rises and worries over sudden moves in managed currencies mount.

The changes, effective Feb. 4., will raise the amount of collateral investors have to post upfront, as a percentage of the trade by 3%, on average, on currencies from the Colombian peso to the Indian rupee.

In a sign that managed currencies were more at risk at the hands of central bankers looking to take drastic and unexpected measures to spur growth and manage their economies, the brokerage increased margin requirements by 15 percentage points, on average, on the Chinese yuan traded offshore and onshore, and the Hong Kong dollar. Clients now have to post a margin of 20% on these currencies, compared with 3% to 8% on others.

?If currencies are pegged, they have the potential to do bigger moves,? said Claus Nielsen, head of markets at Saxo Bank. ?You don?t know how far they will go, and sometimes you don?t even know which direction they will take.?
 

39091 Postings, 3921 Tage Anti LemmingWenn Zentralbanker "sprechen"...

 
  
    #114934
4
30.01.15 10:00
 
Angehängte Grafik:
20150129_eod3.jpg (verkleinert auf 41%) vergrößern
20150129_eod3.jpg

34127 Postings, 5573 Tage KickyRoyal Dutch Shell mit Signalwirkung

 
  
    #114935
2
30.01.15 10:10
.... Shell kündigte an, innerhalb der nächsten drei Jahre die Investitionen um bis zu 15 Mrd. $ zurückzufahren. Rund 40 Projekte würden überprüft. Im vergangenen Jahr hatte der Konzern insgesamt 37 Mrd. $ investiert, abzüglich der Verkäufe von Vermögenswerten waren es 24 Mrd. $.
Dividende als heilige Kuh

Es ist ein Signal dafür, dass der gesunkene Erdölpreis schwer auf der Erdölbranche lasten wird, zumal Shell bereits schon vor dem Preiszerfall Anstrengungen unternommen hatte, um die Investitionen zu verringern. ..Falls nötig, könnten zudem weitere Einsparungsmassnahmen getroffen werden. Intern wird weiter mit einem Erdölpreis um die 90 $ je Fass gerechnet, um die Profitabilität von Projekten, die länger als 30 Jahre dauern, zu errechnen. Für manche Beobachter fallen die Investitionskürzungen aber zu gering aus.
http://www.nzz.ch/wirtschaft/...en-verheissen-nichts-gutes-1.18471491  

34127 Postings, 5573 Tage KickyWir werden Griechenland unter die Arme greifen

 
  
    #114936
30.01.15 10:12
Russlands Finanzminister Anton Siluanov macht klar, dass seine Regierung Griechenland finanziell unter ndie Arme greifen würde, wenn Athen darum bitten sollte.
http://www.nzz.ch/wirtschaft/...and-unter-die-arme-greifen-1.18472240
Video von CNBC  

34127 Postings, 5573 Tage KickyBelarus will seine Auslandsschulden refinanzieren

 
  
    #114937
30.01.15 10:57
http://www.bloomberg.com/news/articles/2015-01-29/...r-president-says

In less than three hours, Belarus President Aleksandr Lukashenko learned a painful lesson in the language of bond markets.

After sparking a record selloff in the former Soviet republic?s bonds by raising the prospect of ?restrukturizatsiya? -- Russian for restructuring -- of debt, Lukashenko attempted to restore investor calm by saying the word he really meant to use was ?refinansirovanie,? or refinancing. While the clarification helped pare the size of the rout, the nation?s $1 billion of bonds due this August still lost 12.4 cents on the dollar, leaving the yield at 47.53 percent, three times higher than it ended Wednesday.

Russia?s worsening economic slump under the weight of sanctions over the conflict in Ukraine and sliding oil is hurting ex-Soviet nations like Belarus, which also borders Ukraine and sends about half of its exports to Russia. The Belarusian ruble has lost almost 30 percent of its value against the dollar this year, the biggest retreat globally, forcing the central bank to hoist interest rates to 25 percent on Jan. 9.

...Speaking in the capital, Minsk, Lukashenko, Belarus?s leader for more than two decades, said the nation has sufficient funds to pay back its debts in full. The country has the equivalent of about $5 billion of debt and interest payments to make this year, according to data compiled by Bloomberg.

?Please calm down,? he urged bondholders. ?My wish was to refinance our debts - did I say this right? Refinancing our debt. I just said that we have to repay around $4 billion this year.?    

34127 Postings, 5573 Tage Kicky393 Milliarden vernichtet durch Ölpreisrutsch

 
  
    #114938
2
30.01.15 11:01
....Now that oil prices have fallen below $45, any euphoria over cheaper energy will be tempered by losses that are starting to show up in investment funds, retirement accounts and bank balance sheets. The bear market has wiped out a total of $393 billion since June -- $353 billion from the shares of 76 companies in the Bloomberg Intelligence North America Exploration & Production index, and almost $40 billion from high-yield energy bonds, issued by many shale drillers, according to a Bloomberg index.

?The only thing people are noticing now is that gas prices are dropping,? .....
http://www.bloomberg.com/news/articles/2015-01-30/...nvestors-pockets  

34127 Postings, 5573 Tage KickyBonds der Ölfirmen m.rasanten Verlusten

 
  
    #114939
3
30.01.15 11:17
Energy XXI Ltd verkaufte vor 8 Monaten $650 Millionen Bonds, jetzt sind sie noch 50 Cent wert,88% Verlust . Energy ist eine von 80 Öl-und Gasfirmen deren Bonds rasant gefallen sind
solche Anleihen wurden gekauft von Pensionskassen und Versicherungen sowie Sparplänen ,die die Grundlage der US-Altersgelder sind .Diese Institutionen hatten Ende September $963 Milliarden in Energiefirmen investiert
http://www.bloomberg.com/news/articles/2015-01-30/...nvestors-pockets  

7444 Postings, 2821 Tage 1ALPHA"...Kann Griechenland Euro drucken?..."

 
  
    #114940
2
30.01.15 11:21

8571 Postings, 2745 Tage wawiduA.L. # 930

 
  
    #114941
3
30.01.15 17:23
Selbst in Zeiten totaler Manipulation der Märkte gibt es noch eine Reihe von Bewegungsmustern und Indikatoren, die Charttechnikern als Beurteilungskriterien zumindest für die aktuelle Marktsituation gute Dienste leisten können. Die zukünftige Entwicklung kann daraus natürlich nicht abgeleitet werden. Der angehängte DOW-Chart zeigt aktuell jedenfalls in Anbetracht der Indikatoren MACD und CMF (Chaikin Money Flow) deutliche "innere" Schwäche.

Developed by Marc Chaikin, Chaikin Money Flow measures the amount of Money Flow Volume over a specific period. Money Flow Volume forms the basis for the Accumulation Distribution Line. Instead of a cumulative total of Money Flow Volume, Chaikin Money Flow simply sums Money Flow Volume for a specific look-back period, typically 20 or 21 days. The resulting indicator fluctuates above/below the zero line just like an oscillator. Chartists weigh the balance of buying or selling pressure with the absolute level of Chaikin Money Flow. Chartists can also look for crosses above or below the zero line to identify changes on money flow.

Quelle: STOCKCHARTS.COM - CHARTSCHOOL

 
Angehängte Grafik:
_indu12m.png (verkleinert auf 82%) vergrößern
_indu12m.png

34127 Postings, 5573 Tage KickyGreek Bond Yields Surge Above 19% After EU Talks

 
  
    #114942
30.01.15 19:10

34127 Postings, 5573 Tage KickyAlaskas Staatsbudget kollabiert

 
  
    #114943
2
30.01.15 19:53
Alaska, once oil-rich, now faces tough decisions on what parts of the state?s budget can be cut, and where it can find other sources of revenue to confront deficits it has never faced before.

The part-time state legislature, whose 2014 session ended in April, had passed a $6.1 billion budget for 2015, but since then a barrel of oil has lost more than half its value. Add to that, Alaska gets 90 percent of its budget from oil taxes. So when the 2015 legislative session began Jan. 27, the state?s budget was $3.5 million short.

With an 80 percent drop in oil revenues since June, Alaska is over a barrel. It has no state sales or income taxes, but it does have a kind of savings account from previous oil revenues, but that may not be enough to make up for the shortfall......

http://oilprice.com/Latest-Energy-News/World-News/...ax-Revenues.html  

34127 Postings, 5573 Tage KickyRezession im Ölsand-reichen Alberta

 
  
    #114944
2
30.01.15 19:56
http://wolfstreet.com/2015/01/21/...-rich-alberta-may-face-recession/

Schlumberger, the oil services giant in Canada?s west, cut spending dramatically, postponed projects in the region and announced 9,000 layoffs for its worldwide operations. Suncor Energy announced it will cut 1,000 jobs and reduce its budget by $1 billion, and uncertainty in oil markets will delay Canada?s federal budget until at least April. Even Target and Sony were closing stores in Canada.

The effect on the country?s financial sector also was profound. The Toronto Stock exchange plunged, and the Canadian dollar dropped to a six-year low against its US counterpart. As a result, Alberta?s premier, Jim Prentice, conceded that the plunge in oil prices will cut provincial revenues by $7 billion in 2015, meaning his government will be operating at a deficit.......  

39091 Postings, 3921 Tage Anti Lemmingfetter Short-Squeeze in US-Öl

 
  
    #114945
1
30.01.15 20:18
 
Angehängte Grafik:
hc_035.jpg (verkleinert auf 70%) vergrößern
hc_035.jpg

39091 Postings, 3921 Tage Anti LemmingZweiter Chart zu US-Öl (zur Bestätigung)

 
  
    #114946
1
30.01.15 20:32
Für Bären kann der Öl-Anstieg ungemütlich werden, weil dann in USA die gebeutelten Öl- und Energie-Aktien steigen und die Indizes mit hoch reißen.

Gründe für den Anstieg wurden bislang keine genannt.  
Angehängte Grafik:
hc_037.jpg (verkleinert auf 85%) vergrößern
hc_037.jpg

39091 Postings, 3921 Tage Anti LemmingUS-BIP wächst nur noch mit 2,6 % im 4. Q. 2014

 
  
    #114947
30.01.15 20:57
U.S. economy moderates to 2.6% growth rate in fourth quarter

WASHINGTON (MarketWatch) - The U.S. economy grew by a 2.6% annual pace in the fourth quarter, slowing from a 5.0% pace in the third quarter, according to a preliminary government estimate released by the Commerce Department Friday. Economists polled by MarketWatch predicted GDP would grow by a seasonally adjusted 3.2%. Consumer spending, which is a main source of economic activity, rose 4.3% following a 3.2% rise in the third quarter. This is the biggest gain since the first quarter of 2006. But growth slowed because of slower business and government spending and higher imports. The PCE index, the Fed's preferred inflation gauge, fell at a 0.5% annual rate in the October-to-December period, compared to a 1.2% gain in the third quarter. That's the biggest drop since the first quarter of 2009.The core PCE that excludes food and energy, rose at a 1.1% clip, down from 1.4%.
 

4209 Postings, 2008 Tage learnerDer fallende Ölpreis, gepaart mit einem

 
  
    #114948
2
30.01.15 21:35
starken Dollar könnten den Amis nun mehr Probleme machen, als Ihnen lieb ist.

Hier ein Auszug eines Textes von Christoph Stein: "Sanktionen gegen Russland"
Den Link habe ich nicht, aber kann man ja Googeln.

Die Wirkung des Ölpreises auf die USA
In Oil, Ruble and Ideology vom 14.12. 2014 analysiert Sapir die unterschiedlichen Wirkungen des sinkenden Ölpreises auf Russland und die USA. Das Resultat in Kürze: Die russische Wirtschaft profitiert insgesamt vom sinkenden Ölpreis, der USA droht dagegen ernsthaftes Ungemach. Zwar werde, so Sapir, hinter dem sinkenden Ölpreis häufig ein Versuch der USA vermutet, Russland zu destabilisieren. Solch ein Versuch mag stattgefunden haben, aber die Tatsachen seien viel komplexer. Die Schwelle der Wirtschaftlichkeit liege bei 70 USD pro Barrel für Ölsand und bei 65 USD für Schieferöl. Mit einem Ölpreis unterhalb von 60 USD pro Barrel "starten die OPEC-Länder tatsächlich einen Angriff auf die nordamerikanischen Ölindustrie". Außerdem sei es auffällig, dass die großen russischen Ölunternehmen Rosneft und Lukoil sich ziemlich still über die aktuelle Entwicklung der Preise verhielten. Sapir fragt sich "ob es nicht eine stillschweigende Vereinbarung zwischen Saudi-Arabien und Russland gebe, um einen neuen Akteur aus dem Markt für fossile Brennstoffe zu vertreiben oder zumindest in seine Schranken zu verweisen".
Die Investitionskosten im Schieferöl- und Gassektor seien zu 80% bis 90% mit Darlehen finanziert worden. Diese könnten mehr als 300 Milliarden Verbindlichkeiten für amerikanische Banken ausmachen. Diese Schulden verwandeln sich unweigerlich, so Sapir, in "zweifelhafte Kredite" (oder "Non Performing Loans"), wenn man deutlich unter die Gewinnschwelle sinken würde. Aber die Banken hätten, wie üblich, diese Kredite durch die Emission von CDS verbrieft: "Wenn man zu lange bei einem Preis, der zu niedrig ist, stecken bleibt, kann man eine neue Finanzkrise im amerikanischen Bankensystems nicht ausschließen."

Beim Dollar gilt es jetzt nach dem unglaublichen Anstieg die Devisenpaare zu beobachten, ob sich die Entwicklung verändert. Am Beispiel USD/Cad sieht man, dass der aktuelle Kurs nicht weit entfernt von dem Panikhoch in 2008 entfernt ist.


-----------
Glücksbehindernde Überzeugung: "Ich verlange Gerechtigkeit und Fairness!"
Angehängte Grafik:
usd_cad.png (verkleinert auf 28%) vergrößern
usd_cad.png

4209 Postings, 2008 Tage learnerNZD/USD hätte noch reichlich Platz

 
  
    #114949
30.01.15 21:37
nach unten. Charttechnisch ist der Aufwärtstrend des NZD gebrochen. Dies spräche allerdings für eine weitere Dollarstärke.
-----------
Glücksbehindernde Überzeugung: "Ich verlange Gerechtigkeit und Fairness!"
Angehängte Grafik:
nzd_usd.png (verkleinert auf 28%) vergrößern
nzd_usd.png

Seite: Zurück 1 | 2 | 3 | 4 |
4596 | 4597 | 4598 | 4598  Weiter  
   Antwort einfügen - nach oben

  2 Nutzer wurden vom Verfasser von der Diskussion ausgeschlossen: derunwissende, lehna