Beim Geld streiten sich seit Jahrhunderten die Geister, deshalb plädiere ich für die Distanzierung von Geld.
Hier auch meine Begründung, Geld ist letztendlich aus der Not heraus entstanden, dass der Mensch zu früheren Zeiten einen Tauschhandel betrieb, welcher jedoch nicht effektiv funktionierte, da sich passende Tauschpartner nur schwer fanden. Ergo führte der Mensch Geld, also ein universelles Tauschmittel ein, welches von anderen Menschengruppen anerkannt wurde.
Stand Heute, bestünde das Problem des Tauschhandels eigentlich nicht mehr, da man mittels einer Vernetzung und Datenverarbeitung unproblematisch fast immer einen passenden Tauschpartner finden würde, wenn man es wollte. Das Problem aber ist, dass das Geld nicht mehr nur Muscheln oder Taler sind, sondern man das Buchgeld einführte, mit dem man aus heißer Luft noch mehr heiße Luft machen kann ohne noch etwas leisten zu müssen. Damit kann man politisch beliebig Macht ausüben und so wird die Politik sowie Wirtschaft stets am Erhalt des Geldwesens bedacht sein.
Der Mensch jedoch kapiert nicht, dass wenn er sich organisieren würde, er sehr sehr viel günstiger und besser leben könnte, weil es keine annähernd so große Umverteilung nach oben gäbe, man nur echte Gegenleistung gegen echte Gegenleistung eintauschen könnte.
Ich habe es mir zum Ziel gesetzt, eine Welt ohne Geld in Form eines Netzwerkes aufzubauen. Da ich aber weiß, dass die Mehrheit hier am Gelde hängt und am Liebsten selbst dadurch Macht erfahren möchte, so habe ich mich hier bei Ariva relativ zurückgehalten. Wem sowas interessiert, dem kann ich erklären, wie Jemand sowas selbst aufbauen könnte.
Achja und auch wenns abgedroschen aus meinem Munde klingt, den Bitcoin sehe ich auf diesen Weg als eine attraktive Übergangslösung, weg vom zentral gesteuerten Geldsystem hin zu einem am Markt freien System Bitcoin, wodurch man einen Zwischenschritt hin zum geldfreien Tauschhandel gehen kann.
Man bedenke das Einsparpotenziale und Kosten, welche so bei einem Handel entstehen. |